Ad as keppeltem Eszgen und er 1. * de Waage, an 2 Keſſel cmer Anzahl ſowie ebnge 5 Pfund unt Quantität nie zetätzſchaf, atuſcgzen. aten tei Gal A d Dane. 4 N ert Jablungt⸗ rt Zaclunz Intelligenz-Glatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. W 25. Sonnabend, den 27. Maͤrz 1347. S————— Amtlicher Theil. Verordnung, die in der Schweiz beſtehenden Handwerkervereine btr. Lud WIG I. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und bei Rhein ꝛc. ꝛc. Da ſich in der Schweiz Vereine gebildet und über— haupt Beſtrebungen kund gethan haben, die dahin zielen, die Lehren des Communismus unter den daſelbſt ſich auf— haltenden deutſchen Handwerksgeſellen zu verbreiten und ſo den Umſturz aller verfaſſungsmäßigen Verhältniſſe und die weſentlichſte Gefährdung der Sicherheit der Perſon und des Eigenthums herbeizuführen, ſo ſehen Wir Uns ver— anlaßt, auf den Grund des Art. 73 der Verfaſſungs⸗Ur⸗ kunde, zu verordnen, wie folgt: Art. 1. Alle inländiſchen Handwerksgeſellen, welche ſich dermalen in der Schweiz befinden, haben dieſes Land unverzüglich zu verlaſſen. Art. 2. Allen inländiſchen Handwerksgeſellen iſt von nun an und bis auf weitere Verfügung das Reiſen in die Schweiz und der Aufenthalt in derſelben verboten. Dieſes Verbot ſoll in allen abgegeben oder viſirt werdenden Wanderbüchern und in allen für Handwerks— geſellen auszuſtellenden Heimathſcheinen oder Päſſen bemerkt werden. Art. 3. Derjenige inländiſche Handwerksgeſelle, welcher ſich, dem im Art. 2 enthaltenen Verbot zuwider, in die Schweiz begiebt, ſoll bei ſeiner Zurückkehr in das Großherzogthum, an der Grenze, oder wo er ſonſt be— troffen wird, ſogleich verhaftet, an den Kreis- oder Land⸗ rath ſeiner Heimath abgeliefert und wenn keine Gründe vorliegen, welche die Einleitung eines gerichtlichen Ver— fahrens gegen denſelben rechtfertigen, zwei Jahre lang in ſeinem Heimathsorte unter beſondere polizeiliche Aufſicht geſtellt werden. a b Während dieſer zwei Jahre darf er nicht als Mei⸗ ſter aufgenommen und ihm kein Gewerbs-Patent ertheilt werden. Zuwiderhandlungen gegen die ihm von der Poli⸗ zeibehörde ertheilten Vorſchriften werden mit polizeilichem Gefängniß bis zu 14 Tagen beſtraft. Art. 4. Inländiſche Handwerksgeſellen, welche ſeit dem 1. Januar 1844 ſich kürzere oder längere Zeit in der Schweiz aufgehalten haben und erſt nach dem 1. Mai dieſes Jahres in das Großherzogthum zurückkehren, ſollen eben ſo, wie im Art. 3 vorgeſchrieben iſt, behandelt werden. Unſer Miniſterium des Innern und der Juſtiz iſt je— doch ermächtigt, nach Umſtänden zu Gunſten derjenigen inländiſchen Handwerksgeſellen eine Ausnahme von vor— ſtehender Beſtimmung zu geſtatten, die nicht unmittelbar aus der Schweiz in das Großherzogthum zurückkehren, ſondern nach Verlaſſung derſelben längere Zeit in einem anderen Staate ſich aufgehalten haben. Art. 5. Die Eltern, Geſchwiſter, ſonſtigen nächſten Verwandten, Vormünder oder Curatoren der inländiſchen Handwerksgeſellen, welche ſich dermalen in der Schweiz oder ſonſt im Auslande befinden, werden hierdurch auf— gefordert, dieſelben von den Beſtimmungen dieſer Verord- nung in Kenntniß zu ſetzen. Art. 6. Ausländiſche Handwerksgeſellen, welche ſich ſeit dem 1. Januar 1844 längere oder kürzere Zeit in der Schweiz aufgehalten haben, ſollen an der Grenze des Großherzogthums zurückgewieſen werden. Muͤſſen dieſelben, um auf geradem Weg in ihre Heimath zu gelangen, durch Gebietstheile des Großherzogthums gehen, ſo iſt ihnen eine Marſchroute, welche die zu berührenden Orte und die Zeit für die Reiſe enthält, vorzuſchreiben. Werden ſolche Hand— werksgeſellen innerhalb des Großherzogthums betroffen, ſo ſind ſie in gleicher Art in ihre Heimath zu verweiſen. Art. 7. Fabrikanten oder Handwerker, welche ohne deßfalls eingeholte polizeiliche Erlaubniß einem in- oder ausländiſchen Handwerksburſchen Arbeit gegeben haben, aus deſſen Wanderbuch, Paß oder ſonſtigen Legitima— tionspapieren erſichtlich war, daß ſich derſelbe ſeit dem 1. Januar 1844 kürzere oder längere Zeit in der Schweiz aufgehalten hat, ſollen mit einer Polizeiſtrafe von einem bis ſieben Gulden Geldbuße beſtraft werden. Derſelben Strafe unterliegt derjenige Fabrikant oder Handwerker, welcher einem in- oder ausländiſchen Hand— werksburſchen, der ſich über ſeinen früheren Aufenthalt nicht ausgewieſen hat, ohne eingeholte polizeiliche Erlaub— niß Arbeit giebt. Urkundlich unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beigedrückten Staatsſiegels. Darmſtadt, am 19. Februar 1847. (IL. S.) LU D WIG. du Thi! Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: Der diesjährige Oſtermarkt zu Ulrichſtein. Der dießjahrige Oſtermarkt zu Ulrichſtein wird nicht den 8. und 9. April, ſondern den 9. und 10, abgehalten, was ſie alsbald in Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kennt— niß zu bringen haben. Grünberg den 23. März 1847. ö Ou v n Der Großherzoglich Heſſiſche Rentamtmann des Rentamts Schotten. an die ſaͤmmtl. Herren Bürgermeiſter dieſes Bezirks. Betreffend: 108. ung der Feldſtrafantheile für die IV. Periode Sie wollen Ihren Feldſchützen bekannt machen laſſen, daß die Feldſtrafantheile für die IV. Periode 1846 hier, an den bekannten Zahltagen in Empfang genommen werden können. Schotten den 13. Marz 1847. Prätorius. Localſection des Gr. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr Friedberg und die Umgegend. Monatliche Sitzung der Localſection findet Montag den 29. d. M. ſtatt.— Tagesordnung: 1. Vortrag über Feuerungs-Anlagen überhaupt und Malzdarren insbeſondere. — 2. Ueber Fabrication der verſchiedenen Lederarten.— 3. Ueber Reinigung der Gipsbüſten.— 4. Ueber das Ver⸗ ſtreichen der Fugen bei gußeiſernen Oefen.— 5. Ueber Abſprengen von Glascylindern ꝛc. mit ſtarkem Bindfaden.— Friedberg den 25. März 1847. Der Vorſtand Lö w. 4 Offener Brief an meine Brüder, die es mit dem Volke wohl meinen. Die Gemüther ſind durch einen Streit über die Brannt— weinfrage erhitzt. Offen geſtanden, ich habe es mit den Mäßigkeitsvereinen bisher nicht gehalten, die Volksfreunde, welche dem armen Mann das Wenige, was ihm, wenn auch nur ſcheinbar einen heiteren Lebensgenuß verſchaffen kann, ent⸗ ziehen wollen, geben ihm keinen Erſatz dafür und verſäumen es oft, durch unmittelbare Berührung mit den arbeitenden Klaſſen zu dem Erwachen eines kräftigen Volkslebens bei— zutragen. Die Stellung der Mäßigkeits vereine dem Volke gegenüber gefällt mir nicht ganz, obwohl die ehrenwerthen Männer, welche für die Mäßigkeitsſache geſtritten haben, um ihres reinen Eifers und ihrer tüchtigen Geſinnung willen die vollkommenſte Hochachtung verdienen. . Mit einer tiefen Eutrüſtung habe ich dagegen jene liebloſen Gemüther, welche in der bürgerlichen Geſellſchaft nur einen Geldverein erblicken, über die Mäßigkeits vereine fafeln hören. Dieſe Herren haben nur einen beſonderen Stand der bürgerlichen Geſellſchaft vor Augen. Ueberſetzt 98 28 man ihre nationalökonomiſchen Grundſaͤtze in verſtändliches Deutſch, ſo ſagen ſie ohngefähr Folgendes:„Bei uns ſind die „Steuern weislich vertheilt, die Grundſteuer iſt nicht zu hoch, „die Trankſteuer iſt freilich drückend. Aber was thut das? „Die kleinen Brennereien gehen ein, die großen beſtehen, „die Schlempe iſt dem Landwirth etwas werth. Die hohe „Steuer bezahlen die Branntweintrinker, und wäre keine „Branntweinſteuer, ſo müßte der beträchtliche Ausfall in der „Staatseinnahme durch eine andere Steuer gedeckt werden. „Und wehe uns Vermögenden, wenn es eine Kapitalſteuer „gäbe!— Nein, da mag der Arbeiter ſich eher an Brannt— „wein zu Grund richten. Iſt doch unſer Säckel nicht ge— „fährdet!! Aber in den Mäßigkeitsvereinen ſitzen die De— „magogen!“ f Es gehört allerdings viel Dreiſtigkeit dazu, dergleichen zu behaupten, während bekannt iſt, daß im Landgerichtsbezirk Schotten mehrere Gemeinden hauptſächlich durch den Brannt— wein in ihrem Wohlſtand zurückgekommen, verarmt und ver⸗ ſchuldet ſind. Dieſe Sprache iſt unklug, denn Wer iſt mehr gefährdet, als der Reiche, wenn der Arme durch den Brant⸗ wein unglücklich wird? Dieſe Sprache iſt unſittlich, denn ſie iſt der Ausdruck der größten Selbſtſucht. Sie iſt heuch— leriſch, wenn die Leute, die ſie führen, von einem chriſtlichen Staat reden. Ein kchriſtlicher Staat muß auf gegenſeitige Achtung und Liebe gebaut ſein. Es iſt Zeit, daß man endlich laut fordere, was bis— her in frommen Wünſchen erſehnt worden iſt. Der Brannt— wein erheitert nicht, er ſtärkt nicht. Wenn Plantagen— beſitzer auf den Colonien ihre Sklaven berauſchen, damit dieſelben ſchwerere Arbeiten in einer Art vom Taumel ver⸗ richten, ſo finden wir dieß abſcheulich! Wenn aber die deutſchen Dienſtherrn ihre Arbeiter beſoffen machen, damit ſie Arbeiten unternehmen, welche ihnen nüchtern zu ſchwer wären,——— nun ſo möchte ich fragen: Sichert nicht die Verfaſſung Freiheit der Perſon zu? Darf ich in einem Verfaſſungsſtaat einen meiner Mitbürger planmäßig zu meinem Nutzen in einen Zuſtand verſetzen, in welchem er zu einer vernunftloſen Maſchine herabſinkt?— Aber man ſagt mit Recht: Der Branntwein iſt Gift. Ich ſage: Er iſt Arznei, aber er gehört in den Giftſchrank der Apotheker und ſollte nur auf ärztliche Anweiſung hin genoſſen werden; er kann ein Hausmittel ſein, das dem erhitzten oder der Ohnmacht nahen Reiſenden von dem Wirthe geboten wird. Die Freunde der Mäßigkeit oder Entſagung müſſen thätiger eingreifen. Es iſt ein Wohlthätigkeitsverein für das ganze Land gegründet worden, und dieſem beitretend könnten die Männer, welche ſo manchen guten Plan im Herzen hatten, Etwas zur Verbeſſerung der Lage ihrer Brüder thun. Auf Veranlaſſung dieſes Vereins könnte durch Geſetzgebung, nicht durch Beſteuerung dem Branntweinelend geſteuert werden. (Schluß fogt.) Anzeige. In dem Sonntag den 14. d. M. veranſtalteten Con⸗ certe gingen fl. 51 33 kr. ein; der Reinertrag von fl. 23 51 kr. wurde am 22. d. M. an den Vorſtand des Hülfs⸗ vereins abgegeben, der ſowohl über die Koſten, als auch über Verwendung des Ertrags binnen der nächſten 8 Tage jedem Intereſſenten genügende Auskunft ertheilen wird. Jeglicher Art von Unterſtützung bei dem Concert wird aufs wärmſte gedankt. Friedberg den 23. März 1847. F. Bingmann, cand. theol. 1 derſtändlichez danas fbi dt zu hoch, ut das? dbeſtehen, 1 Jrannt Orannt rarmt und ver Wer iſt meli ch den Brant⸗ Wich, denn — 1 hench. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. a Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Vilbel. (4110) Nachſtebende Arbeiten und Lieferun⸗ gen ſollen Samſtag den 27. d. M., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe durch öffentliche Verſteigerung an die Wenigſtneh— menden in Accord gegeben werden: A. Bei Erbauung eines Viaducts in der Ge— markung Niederwöllſtadt: 1) Maurerarbeit, veranſchl. zu 1341 fl. 49 kr. 2) Steinhauerarbeit 1011 44„ 3) Zimmerarbeit 208„ 56„ 4) Schloſſerarbeit 111% 48„% 5 Kalklieferung 393„ 45„ 6) Mauerſandlieferung 300„—„ B. Bei Erbauung einer Brücke über den Häu⸗ ſerbach in der Gemarkung Okarben: 1) Maurerarbeit, veranſchl. zu 459 fl. 32 kr. 2) Steinhauerarbeit 500„—„ 3) Zimmerarbeit 111% 18„ 4) Schloſſerarbeit 318 4, 5) Kalklieferung 185* 30% 6) Mauerſandlieferung 54%—„ C. Bei Erbauung von Durchlaͤſſen in der Ge— markung Kloppenheim: 1) Maurerarbeit, veranſchl. zu 812 fl. 20 kr. 2) Steinhauerarbeit 580„—„ 3) Mauerſandlieferung 41 5 24% Die Pläne und Voranſchläge können jeden Tag auf dem Bureau des Unterzeichneten ein— geſehen werden. Vilbel den 17. März 1847. Der Gr. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eicke meyer. Hofraithe-Verſteigerung. (442) Montag den 29. d. M., Vormittags 10 Ur, wird die zum Lorenz Petitb'ſchen Nachlaſſe dahier gehörige Hofraitbe, beſtehend in einem zweiſtöckigen Wohnhaus mit Back— ofen, Scheuer und Stall, öffentlich meiſt— bietend verſteigert. Obererlenbach am 17. März 1847. In Auftrag Grßh. Heſſ. Landgerichts Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter hmeis. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Verſteigerung von Bauarbeiten. (447) Samſtag den 3. April d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen in dem Gaſthaus zum Prinzen Carl dahier die zur Errichtung der nachgenannten Brückenbauwerke erforder— lichen Arbeiten und Lieferungen, nämlich: I. Zum Viadukt ſüdlich des Linder Markwaldes. 1) Maurer- und Steinhauerarbeit, ohne Ma— terial, veranſchlagt 5620 fl. 44 kr., 2) Zimmerarbeit, zu 574,— 3) Lieferung von 12,0 Cubik⸗ klaftern Sand, zu 360„—„ II. Zur Fluthbrücke in der Gemar⸗ kung Wiß mar. 1) Maurer- und Steinhauerarbeit, ohne Ma⸗ terial, veranſchlagt zu 1172 fl. 02 kr., 2) Lieferung von 1,3 Cubik— klaftern Sand, zu 9„— III. Zum Durchlaß in den Viceinalweg von Rüttershauſen nach Kirchberg. 1) Maurer- und Steinhauerarbeit, mit Ma⸗ terial, veranſchlagt zu 485 fl.— kr., IV, Zum Viadukt in der Gemarkung Friedelhauſen. 1) Maurer- und Steinbauerarbeit, ohne Ma⸗ terial, veranſchlagt zu 1763 fl. 37 kr., 2) Zimmerarbeit, zu 376„ 06„ 3) Lieferung von 3,8 Cubik⸗ klaftern Sand, zu„—„ „ 99 K. öffentlich an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Riſſe, Voranſchläge und Verſteigerungsbe— dingungen liegen vom 30. d. M. in dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Gieſſen den 18. März 1847. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Gieſſen L. Lindt. Hofraithe-Verſteigerung. (332) Dienſtag den 6. April, Vormittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhaus die an der Hauptſtraße gelegene, zu einem offenen Geſchäft ganz vorzüglich geeignete, in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, Scheune, Stallung und Schmiede⸗Werkſtaͤtt beſtehende Hofraithe der Konrad Bechtold'ſchen Erben dahier, unter den in termino bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Kaufliebhaber werden hiermit eingeladen; es wird jedoch bemerkt, daß Unbekannte ſich über ihre Zahlungs fähigkeit auszuweiſen haben. Niederwöllſtadt den 8. März 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Ko ſt. Bekanni machung. (409) Mittwoch den 7. April dieſes Jah- res, Morgens 10 Uhr und an den folgenden Tagen, ſollen ſämmtliche zu dem Nachlaß des verſtorbenen Gr. Forſtmeiſters Klipſtein zu Bingenheim gehörige Mobilien und Hausge— räthſchaften aller Art, als: mehrere Sophas mit dazu gehörigen Stühlen, Bettwerk, Weiß— zeug, Silbergeräthe, Spiegel, Schränke, Com⸗ mode, Tiſche, mehrere ſehr gute Jagdgewehre ꝛc. öffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung auf dem Forſthof zu Bingen⸗ beim verſteigert werden, was hiermit zur öffent— lichen Kenntniß gebracht wird. Nidda den 15. März 1847. Großh. Heſſ. Landgericht, in Auftrag des Geßh. Hofgericht zu Gießen. Kattrein. Arbeits Verſteigerung. (415) Freitag den 26. März, Morgens um 9 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe nach— ſtehende Arbeiten öffentlich wenigſtnehmend verſteigert, als: 1) Unterhaltung der Treppe vom Seegraben auf den Ockſtädter Weg, beſtehend in Maurerarbeit, 2) Erbauung eines Kanals, zunächſt den Ackergärten, beſtehend in Maurerarbeit und Anlieferung von 20 rauhen Kanal— deckel und 2 Butten Kalk, 3) Unterhaltung des Brunnenhauſes, be— ſtehend in Maurer- und Händearbeiten, ſowie Anliefern von 5 Bütten Kalk, 4) Umlegung der Treppe am Gaſtwirth Simon'ſchen Garten, beſtehend in Mau— rerarbeit und Anliefern von 1,5 Bütten Kalk, J 5) Unterhaltung der Kreisrathswohnung, be— ſtehend in Maurer-, Schreiner-, Glaſer— und Weißbinderarbeit. Sodann Nachmittags um 2 Uhr deſſelben Tages: 6) Anfertigen von Gräben zur Unterhaltung der Feldwege, als n) in der krummen Gaſſe, b) am Taubenrain, c) am Stumpfen-Graben, d) an der Hinterhohle, e) in der Mittelhohle, 1) Ausfüllen mehrerer Stellen und Legen eines ſteinernen Steegs, 7) Anfertigen von 10 neuen Meßſtaͤben und und 3 neuen Viſirkreuzen und 8) Anfertigen von drei Stück neuen Feuer leitern, beſtehend in Schmied. und Wag⸗ nerarbeiten. Die Ueberſchläge ſaͤmmtlicher Arbeiten liegen bf. zum Verſteigerungs-Termin zur Einſicht offen. Friedberg am 17. März 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Benn Bekanntmachung. (413) Montag den 29. l. M., Morgens 9% Uhr, wird in Auftrag des hieſigen Bür⸗ gers und Kammmachers Ludwig Rahn, in hieſigem Rathhauſe deſſen Hofraithe, an der Ludwigsſtraße gelegen, freiwillig meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 17. März 1847. 0 Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bend e Verſteigerung. (420) Montag den 29. l. M., Morgens um 10 Ubr, werden in hieſigem Rathhauſe die Einfriedigungen des Bleich- und Raſen— platzes öffentlich wenigſtnehmend verſteigert. Die Ueberſchläge liegen bis zum Verſteige— rungstermine bei Unterzeichnetem zur Einſicht offen. Friedberg am 17. März 1847. a Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter en der. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Zimmerarbeit. (AS) Die bei Herſtellung von zwei Werk⸗ zeugſchoppen und 6 Kalkhütten entſtehende Zimmerarbeit, veranſchlagt für das Stück zu 320 fl. und 70 fl., wird Montag den 29. die⸗ ſes Monats, Vormittags 10 Uhr, im Gaſt— hauſe zum Stern dahier öffentlich verſteigert. Butzbach den 21. März 1847. Der Grßh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Butzbach Meyer. Edietalla dung. (469) Cigentbums, Joder ſonſtige Anſprüche an das von Heinrich Scheerer II. Cheleute zu Meiches verkaufte, in der dortigen Gemar— kung liegende Grundſtück, als: 575/8 VII/31 936[] Klftr. Wieſe im Elend an Konrad ECifert II. ſind binnen vier Wochen dabier anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls der Kauf— brief beſtaͤtigt wird. Ulrichſtein den 20. März 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (464) Donnerſtag den 8. April d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe da⸗ hier nachſtehende Arbeiten und Materialliefe⸗ rungen zur Erbauung eines Viadukts über die Staatsſtraße nördlich von Nieder wöllſtadt, an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden, als: Maurerarbeit veranſchlagt zu 1764 fl. 52 kr. Steinhauerarbeit 4070 44 Zimmerarbeit 374 52„ Lieferung von 417 Bütten Waſſerkalk 667„12„ Voranſchlaͤge und Bedingungen liegen vom 1. April an auf dem Bureau des Unterzeich⸗ neten zu Jedermanns Einſicht bereit. Friedberg am 22. März 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Jugenieur 5 der Section Friedberg Hochgeſand. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (465) Donnerſtag den 8. April l. J., Vor. mittags 10 Uhr, ſollen auf dem Ratbhauſe dahier nachſtehende Arbejten und Material⸗ — lieferungen zur Erbauung eines Piaductes in der Bruchenbrücker⸗Hoble an die Wenigſtneh⸗ menden öffentlich verſteigert werden. Maurerarbeit veranſchlagt zu 2417 fl. 45 kr. Steinhauerarbeit. 4217„24% Zimmerarbeit 350% 28 Pflaſtererarbeit mit Materialien 423/ ᷓ43„ Lieferung von 387 Buͤtten Waſſerkalk 5 523 12„ Voranſchläge und Bedingungen liegen vom 1. April an auf dem Bureau des Unterzeich⸗ neten zu Jedermanns Cinſicht bereit. Friedberg am 22. März 1847.. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (66) Donnerſtag den 8. April l. J., Vor⸗ mittags 10 Ubr, ſollen auf dem Ratbhauſe dahier nachſtebende Arbeiten und Material⸗ lieferungen zur Erbauung eines Durchgangs am kleinen Haingraben in der Gemarkung Friedberg, an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Maurerarbeit veranſchlagt zu 885 fl. 15 kr. „ Steinhauerarbeit 44„ Zimmerarbeit 111 34, Schloſſerarbeit 527—„ Weißbinderarbeit 2%—„ flaſtererarbeit 5 45 4„ Lieferung von 45 Bütten Waſ⸗ ſerkalk 72,—„ Voranſchlag und Bedingungen liegen vom 1. April an, auf dem Bureau des Unterzeich⸗ neten zu Jedermanns Einſicht bereit. Friedberg am 22. März 1847. Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (467) Donnerſtag den 8. April l. J., Vor⸗ mittags 10 Ubr, ſollen auf dem Rathhauſe dabier nachſtehende Arbeiten und Material⸗ lieferungen zur Erbauung eines Viaductes über den Mainzerthorweg in der Gemarkung Fauerbach II. an die Wenigſtnehmenden öffent⸗ ſich verſteigert werden. Maurerarbeit veranſchlagt zu 1050 fl. 9 kr. Steinhauerarbeit 2527 12 Zimmerarbeit 305„ 18% Schloſſerarbeit 90*—„ Weißbinderarbeit 8 4% 29„ Lieferung von 250 Bütten Waſſerkalk 00—„ Voranſchlag und Bedingungen liegen vom 1. April an auf dem Büreau des Unterzeich⸗ neten zu Jedermanns Einſicht bereit. Friedberg den 22. März 1847. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (468) Donnerſtag den 8. April l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſoll auf dem Rathhauſe da⸗ hier die Anfertigung von 6 Pumpen an den Wenigſtnehmenden öffentlich in Accord gegeben werden. 0 Jede Pumpe iſt veranſchlagt die Schreinerarbeit zu 28 fl. 26 kr. „Schloſſerarbeit 38, 29„ Von dem 1. April an liegen die Zeichnun⸗ gen und Bedingungen zu Jeder manns Einſicht auf dem Bureau des Unkerzeichneten bereit. Friedberg den 22. März 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (4690 Freitag den 9. April l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll das Abheben der Bauerde * 100 von der Friedberger Straße bis an den Bru⸗ chenbrücker Hohlweg, Gemarkung Bruchen⸗ brücken, veranſchlagt zu 656 fl. 20 kr., an Ort und Stelle, unter den bei der Verſteige⸗ rung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 23. März 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Arbeits-Verſteigerung. (470) Montag den 29. d. M., Vormittags um 9 hr, ſollen in dem Gaſthauſe zum Pro- menadehaus dahier die bei Herſtellung eines Gerüſtes zur Ueberbrückung der Bauſtelle des Viaductes ſüdlich des Linder Markwaldes er⸗ forderlichen Arbeiten und Lieferungen, nämlich: 1) Zimmerarbeit mit Material veranſchlagt zu 1592 fl. 13 kr. 2) Schloſſerarbeit zu 148 30„ ſodann die Lieferung und Errich⸗ tung von Bretterhütten zur Aufbewahrung des Waſſerkal⸗ kes auf verſchiedenen Brücken. bauſtellen, wobei die Zimmer⸗ arbeit im Ganzen veranſchl. zu 39130„ öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Riſſe und Voranſchläge liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Gieſſen den 22. März 1847. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Gieſſen Lindt. Holzverſteigerung im Gieſſer Stadt⸗ walde. (471) Montag den 29. März laufenden Jahrs, Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Gieſſer Stadtwalde, Diſtrict Bruch, Bruderwinter und Strangswieſe des Fernewalds, das nachſte⸗ hende Holz öffentlich verſteigert werden: 26 Stecken kiefern Scheitholz, 1 7 birken 7 1„ as pen 7 104%„ kiefern Prügelholz, 2½%„ eeichen und birken Pruͤgelbolz, 2„ aspen Prügel solz, 4½„ birken Stockpolz, 113 1 kiefern und fichten Stockholz, 5560 Wellen kiefern und fichten Reisholz, 125„ b irken und eichen„ 65 fichten Stämme von 811 Cubfß., 50 kiefern„„ 476„ 5 birken 1„ 26 3 eichen 7 7 48 7 2425 fichten Stangen„ 7081„ 1803 kiefern„„ 2408„ 3 birken 1 7 1018855 10 eichen Pflugsrehe, 1 eichen Jochſtange, 575 Dornwellen. Das Stangenholz iſt beſonders zu Hopfen⸗ ſtangen geeignet. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird Zahlungsfriſt bis 1. October dieſes Jahres geſtattet. a 141 Die Zuſammenkunft iſt im Diſtrict Bruch in der Nähe der Licher Straße. Gieffen am 22 März 1847. Der Grgh. Heſſ. Bürgermeiſter J. d J. d. V. Der erſte Beigeordnete Rü h l. Verſteigerung von Straßenarbeiten. (472) Mittwoch den 31. März 1847, Nach mitiags 2 Uhr, ſollen folgende Arbeiten und Materialienlieferungen in der Rathsſtube zu Oſſenheim wenigſtnehmend in Accord gegeben werden, als: 10 Die Fortſetzung der Rinnenpflaſter im Ort. a. Pflaſterarbeit, vervoranſchlagt a 93 fl. 20 kr., zu b. Lieferung von 4. Pflaſterſteinen N 737 20* c. Lieferung von 2 Cubikklftrn. Sandſteinen„— d. Lieferung von Pflöcken—— e. das Meſſen des Sandes 27% 30„ 2) Die Unterhaltungsarbeiten an den Vicinal⸗ wegen. a. Handarbeiten, vervoranſchlagt zu 305 fl. 40 kr., b. Lieferung von 10 Cubikklftrn. Chauſſeeſteinen 337 20„ Bauernheim den 24. März 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Walther. Holz ⸗Verſteigerung. (473) Mittwoch den 14. April d. J., Mor⸗ gens 11 Uhr, werden in dem Cleeberger Ge⸗ meindewald: 1) im Diſtrict Altewald Zr Theil: 12 eichen Werkholzſtämme von 480 Cbf., 3 erlen Werkholzſtämme von 30 Cof., 138 Stück Geruͤſthölzer und Leiterbäume, 5 Stück Achſen, 10% Klafter buchen Prügelholz, 27„ eeichen Scheitholz, 2 17„ Prügelholz, 75 1 erlen Holz, 875 Stück Wellen, 3 Karren Loosholz, 4% Klafter Erdſtöcke, 2) im Diſtrict Altewald Lr Theil: 1 Klafter eichen Scheit⸗ und 1%„ Prügelbolz, 13 eichen Werkholzſtaͤmme von 179 ½ Cbf. 6 Stück Achſen, 100 Stück Wellen, ½ Karen Loosholz, 2 Klafter Erdſtöcke, 3) im Diſtrict Sankhardtsberg 2r Theil: 200 Stück Hopfenſtangen, 600„ Bobnenſtangen, 8½ Klafter birken Holz, 6725 Stück Wellen und 2½ Klafter Erdſtöcke verſteigert. Uſingen den 18. März 1847. Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheißer ey Schapper. Holz ⸗Verſteigerung. (47) Mittwoch den 14. April d. J., Mor- gens 11 uhr, werden in dem Niederlauker Gemeindewald: 1 1) im Diſtriet Buchwald Zr Theil: 33½ Klafter buchen Scheit⸗, 6„ Prügel⸗, 15„ eichen Scheit, 7 7„ Prügel⸗ und 1„ Lagerholz, 18%„ Erdſtöcke, 7 11 eichen Bauholzſtämme von 776 Cbf., 1 buchen Werkbolzſtamm von 48 Cof., 2) im Diſtrikt Hardt 2r Theil: 2½ Klafter eichen Scheit, 1 70„ Prügel⸗, birke Holz, 6„ Erdſtöcke, 5 10 eichen Bau- und 4 eichen Werkholz⸗ ſtämme von 501 Cbf. verſteigert. 8 Uſingen den 18. März 1847. 5 Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheißerey Schapper. Bekanntmachung. (476) Nachſtebende Lieferungen für die bie⸗ ſige Anſtalt, als: 5 5 1) 600 Ellen ſtarken, 16 Ellen breiten, lei⸗ nenen s. g. Heſſen⸗Zwilch, an den Vicinal⸗ * 05 fl. Io tr, W.„ 1 1847. Durgermtiſter det. — * Theil: * U C,, 1 N entertãume, del. 155. eil 87. 3 ric ullheißereh 61 614. * 5. J, Nn 1 Niederlaufn 37 Thall. 2) 3 Centner weiße reine Hammelwolle und 3) 1 Centner ſchwarze dergl. ditto, f ſollen im Soumiſſtonswege an den Wenigſt⸗ fordenden vergeben werden. Darauf Reflectirende wollen ihre deßfall— ſigen Soumiſſtonen längſtens bis zum 6 kom⸗ menden Monats April, Vormittags 10 Ubr, auf dem Directorial-Bureau dahier, woſelbſt auch die Proben der zu liefernden Gegenſtände zuvor eingeſehen werden können, portofrei und mit der erforderlichen Auſſchrift verſehen, ver⸗ ſiegelt einreichen. Marienſchloß am 8. März 1847. 2 2 J.. Der Verwalter Bauer. Holz ⸗Verſteigerung. (476) Künftigen Dienſtag den 30. d. M., des Morgens präeis 9 Ubr, ſollen in dem Diſtrict Diebseiche, Schlag Nro 8. der ge— ſammt⸗herrſchaftlichen Waldungen bei Burg— gräfenrod, meiſtbietend verſteigert werden: A. von fis caliſcher Seite: 1 2 Stecken buchen Prügelholz, 2) 2 7 birken 7. N„, eichen 75 , een 72 55 12* buchen Stockholz, 60 2 10 eichen* 7 4 58 aspen„. 8) 2050 Wellen buchen Reisholz, 9) 700. eichen 25 10) 800 2 as pen 7 11) ½ von 31 Eichſtämme von 8-18“ mitt- lerem Durchm. u. 12-36“ Länge, 12) 44 Stück eichen Stangen von 4 und 5“ mittlerem Durchm. u. 20-30“ Länge, 13) 1225 Stück buchen Stangen von 17 mitt— lerem Durchm. u. 15—25“ Länge, B. von Gräflich So'ms-Rödelheimiſcher und von Gräflich Elziſcher Seite: die doppelte Quantität des vorbemerkten Holzes, was man hiermit unter dem beſonderen An— ffügen zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß kein Nachgebot angenommen und gegen vor— ſchriftsmäßige Bürgſchaft Zahlungsfriſt bis zum 1. September d. J. gegeben wird. Heldenbergen den 24. März 1847. Der Großh. Heſſ. Revierförſter vom Revier Altenſtadt Rumpf. Bau-, Werk⸗ und Nutzholz Verſtei⸗ gerung. 1477) Montag und Dienſtag den 29. und 30. dieſes Monats, ſollen im hieſigen Gemeinde— wald, Diſtrikt Hinterwald, nachbenannte Holz. ortimente, als: ) 12 Stämme buchen Werkholz von circa 25 Fuß Länge und 23 Zoll im Durch⸗ meſſer, 265 Stämme eichen Werk⸗ und Bauholz von 6 bis 72 Fuß Länge und 6 bis 21 Zoll im Durchmeſſer, 100 Stämme fichten Werk- und Bauholz von 10 bis 63 Fuß Länge und 5 bis 11 Zoll im Durchmeſſer, 121 Stecken buchen Scheit⸗ und Prügelholz, ) 42 eichen Prügelholz, ) 53„ buchen und eichen Erdſtöcke, 5 4„% fichten Erdſtöcke und 3176„ buchen und eichen Reiſer ſffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Verſteigerung beginnt jedesmal Mor⸗ ens 9 Uhr, und wird am erſten Tag das enaunte Bau- und Werkholz und am zweiten as Brennholz verſteigert Muſchenheim den 20. Marz 1847, Der Grßh. Heſſ. Scl: 5 Bürgermeiſter Steul. Arbeits⸗Verſteigerung. 178) Die in dieſem Jahre in der Gemeinde „ 101 K Florſtadt an Gemeinde- und Schulgebauden, Orts, und Vicinalſtraßen vorgeſehenen Repa— ratur- und Uaterbaltungsarbeiten, als: l Maurerarbeit veranſchl. zuſ. zu 20 fl.— kr. Zimmerarbeit 7%. Oachdeckerarbeit„ Schreinerarbeit 271„— e „Glaſerarbeit N Schloſſerarbeit 118—„ Weißbinderarbeit 1„ 20, Spenglerarbeit 2 Straßenbauarbeit 27 0. 7 Pflaſterarbeit 48,—„ Brechen, Beifahren und Auſſetzen von ca. 28 Cokftr. Mauer-, Pflaſter- und Stra⸗ ßendeckſteinen, Lieferung und Meſſen von ca. 3,0 Klafter Sand, Lieferung von 3 Bütten Kalk nebſt verſchie— denen Hand- und Erdarbeiten, ſollen Mittwoch den 31. März d. J., Nachmit⸗ tags um 1 Uhr, im Gemeinderechner Wagner', ſchen Saale öffentlich an übernahmsfahige Steigerer in Akkord gegeben werden. Friedberg am 22. März 1847. Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Holz-⸗Verſteigerung. (479) Montag den 29. d. M., Morgens 8 Ubr, ſoll in hieſigem Gemeindewald, Schlag XI folgendes Gehoͤlz: f 1 2 Stecken birken Scheitholz, 2) 4„ eichen 1 3) 2„ erlen„ 4) 46%„ birken, eichen Prügelholz, 5) 1„ nadel 1 65 28„ erlen, weiden 7 7 3„ eichen Stockholz, 80 2 erlen„ 7 9) 2000 Wellen buchen Reisholz, eichen, birken Reisholz, erlen, nadel, weiden— 129 1375 Dorn, 13) 5 Wagen, 19 Laſte Leſeholz, 14) 10 Stämme eichen Bau- und Werk⸗ holz, 411 Cubikfuß enthaltend, 15) 94 Stuck birken Stangen, 36 ½ Cofß. enthaltend, bei günſtiger Witterung an Ort und Stelle, bei ungünſtiger Witterung auf dem Hof Haſ— ſeleck, meiſtbietend verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter der umliegenden Orte werden um gefällige Bekanntmachung im Intereſſe ihrer Ortsangebörigen erſucht. Nledermörlen den 23. März 1847. Der Grßh. Heſſ. Buͤrgermeiſter Dey. Oeffentliche Aufforderung (480) Zur Abwendung des Concurſes über das bedeutend überſchuldete Vermögen des Jacob Schor zu Griedel, hat deſſen Chefrau den Antrag geſtellt, die Gläubiger ihres Ehe— mannes, um mit denſelben ſich in Gute zu vereinbaren, zuſammenzuberufen. Es werden demgemäß alle bekannte und unbekannte Glau— biger des gedachten Jacob Schor hierdurch aufgefordert, im Termin den 19. April d. N Vormittags 10 Uhr, dahier zu erſcheinen, ihre Forderungen anzuzeigen und die ihnen gemacht werdenden Vergleichsvorſchläge zu vernehmen, wobei für die Nichterſcheinenden bemerkt wird, daß ſie, im Falle eines zu Stande gebracht werdenden Uebereinkommens, als dem Be⸗ ſchluſſe der Mehrheit der erſchienenen Gläu⸗ biger beigetreten, werden angeſehen werden. Hungen den 15. März 1847. Großh. Heſſ. Landgericht. Hofmann. Hensler. DN Privat ⸗ Bekanntmachungen. Naſſauer Eiſen, (430) beſte Qualität, per pfund à 5¼ kr. bei Gebrüder Grödel. Geſuchte Stelle bei einem Oekonomen. (462) Ein junger Mann, welcher für Wieſen⸗ verbeſſerungs-Anlagen den erforderlichen theore⸗ tiſchen Unterricht genoſſen hat und als Sohn eines Landwirths mit den übrigen ökonomiſchen Arbeiten vertraut iſt, der ſich auch in Beziehung ſeines ſittlich-moraliſchen Lebenswandels genü⸗ gend auszuweiſen vermag, wünſcht im Laufe dieſes Jahres, etwa vom 1. Mai an bis Ende November, ſich bei einem größeren Herrn Oeko— nomen der hieſigen Gegend weiter auszubilden. Er würde ſich allen ökonomiſchen Arbeiten un— entgeldlich unterziehen und nur auf eine freie Station und freundliche Behandlung ſehen. Die Cxpedition d. Bl. ertheilt auf portofreie Anfragen nähere Auskunft. A bee i g (481) Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich als Buchbinder und Portefeuillearbeiter dahier eta⸗ blirt habe und indem ich allen denen, welche mich mit Aufträgen gütigſt beehren, elegante und dauerhafte Arbeit, ſowie prompte, reelle und billige Bedienung verſpreche, bitte ich um geneigten Zuſpruch. Laubach im März 1847. Ernſt König, wohnhaft bei Fr. Zimmers Wittwe. Flachsgarn-Verlooſung zu Echzell. (482) Wir haben beſchloſſen, das in hieſiger Armen⸗Anſtalt bis dahin geſponnene Flachsgarn zum Beſten und Fortbeſtehen der Spinnanſtalt öffentlich ausſpielen zu laſſen, und zwar in der Art, daß auf je 100 Looſe à 12 kr., drei Tref⸗ fer fallen, wovon jeder gegen 25 Zahlen nach der Fadenſtärke ſortirtes Garn enthält. Looſe ſind auf hieſigem Bürgermeiſterei-Büreau, und in Friedberg bei Herrn Johs. Philipp Fritz zu empfangen.— Der Tag der Verlooſung wird vorher öffentlich bekannt gemacht werden. Echzell, am 3. März 1847. Der Armenvorſtand. Empfehlung. (83) Allen Freunden und Bekannten mache ich die ergebenſte Anzeige, daß ich mich ſeit einigen Wochen als Sattler in Wiſſelsheim eta⸗ blirt habe, und bitte um geneigte Aufträge, tn⸗ dem ich auch alle in das Tapeziergeſchäft ſchla⸗ gende Arbeiten anfertige. Wiſſelsheim im März 1847. Anton Engel, Sattlermeiſter und Tapezierer. Anzeige. (A8) Unterzeichnete macht hiermit die er— gebenſte Anzeige, daß ſie ſeit dem 16. d. M. bei Herrn Wasmuth wohnt und auch hier Un⸗ terricht im Stricken und Nähen ertheilt. Auch bringe ich meine Fleckenwäſcherei mit dem An— fügen in gütige Erinnerung, daß ich Sonnen⸗ und Regenſchirme von allen Flecken befreie. Wittwe Stoll. A e i ge. (485) philipp Hagenberger's Kinder erſter Che in Schwalheim wollen Montag den 29. d. M. nachſtebend genannte Gegen- ſtände öffentlich meiſtbietend verſteigern laſſen. 1) Kleidungsſtücke, 2) Weibzeug, 3) Bekten, 1 Kub, 5) ein Kleiderſchrank und ſon⸗ ſtige Möbeln. G georg B pp Pormund Geſchäfts⸗ Eröffnung. (186) Einem hieſigen u. auswärtigen Publi⸗ kum, ſowie allen meinen Freunden und Be⸗ kannten widme hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich auf hieſigem Platze ein Colonialwaaren⸗, Tabak⸗& Cigarren⸗ Geſchäft errichtet babe. Geſtützt auf hinlängliche Erfahrung im Handel, erlaube ich mir auf das Zutrauen der mich Beehrenden Anſpruch zu machen und wünſche nur recht bald Peranlaſſung zu fin⸗ den, es rechtfertigen zu können. Friedberg im März 1847. i Wilhelm Fertſch, vis à vis dem Hòôtet Trapp. Ge ſuch. 8 Die Schützen-Geſellſchaft will zwei Ahn Manner von unbeſcholtenem Rufe als Scheibenzeiger annehmen. e Das Einkommen derſelben beträgt in einem Sommer ohngefähr 60 bis 70 fl. Darauf Reflectirende wollen ſich bei dem un⸗ terzeichneten Vorſtande binnen 14 Tage melden. Die Vorſteher der Schützen-Geſellſchaft, Johs. Philipp Fritz. P. C. Kopp. W. Schmidt. Ein braver Bäcker burſche (A188) wird geſucht. Von wem? ſagt die Expedition d. Bl. Gute Rheinrohre, für Weißbinder und Weber verkauft Kü Joh. Hieronimus. Eine Chaiſe, (490) zweiſpännig, mit bequemem Sitz für 6 Perſonen und noch in ganz gutem, brauch- barem Zuſtande, hat billig zu verkaufen S. Schwab in der Judengaſſe. Steinſchlag, Brecheiſen, Bickel und Hacken ſind ebenfalls billigſt bei Obigem zu haben. Zum Verkaufen. (491) Drei Mutterſchweine mit Ferkeln und ein junger Eber ſind billig im Burggute zu Niedererlenbach zu haben bei C. F. Petſch. Ein Stall, (192) gut von Eichenholz erbaut, 16 Fuß lang und 8 Fuß breit iſt in Kaichen auf den Abbruch zu verkaufen und wird gegen annehm— baren Buͤrgſchein Zahlungsfriſt bis Michaeli geſtattet von 5 Johs. Schmidberger. Empfehlung. (493) Meine Niederlage von dem ſogenann⸗ en Streupulver oder Knochenmehl, welches ſich durch ſeine Güte vor allen andern Dung⸗ mitteln auszeichnet, kann ich zur Winterſaat ſowohl, als auch zur herannahenden Sommer— ſagt, wie namentlich zum Setzen der Kartof⸗ feln und ſonſtiger Wurzelgewächſen, beßtens empfehlen und halte mich zu geneigten Auf⸗ trägen ſtets mit Vergnügen bereit. Jakob Syre, Gartner am Selſerbrunnen bei Okarben. Bauholz, Dielen und Latten (4910 werden auf Creditſcheine des Unter⸗ zeichneten in Hanau billig abgegeben, was hiermit zur Kenntniß bringt Friedberg den 23. März 1847. Meyer Schwarz. „ 102 Verſteigerung. (495) Montag den 29. d. M., von Mor⸗ gens 10 Uhr an, will Frau Biſchoff, Mutter des zu Dorheim verſtorbenen zweiten Lehrers G. Biſchoff, deſſen Nachlaß, beſtehend in Büchern verſchjedenen Inhalts, ſämmtlich noch ganz neu und unverſehrt, und zwar wiſſen⸗ ſchaftliche Werke insbeſondere:- 1) Liskos Bibelerklärung, 3 Bde., Arnds Chri⸗ ſtenthum, 2 Bde., u. ſ. w. 2) Geographien von Schacht, Landau, Roon, Zacharias u. ſ. w. 3) Geſchichte, die von dem Verfaſſer der h Geſchichte. 4) Naturgeſchichte von Kittel, desgl. popul. Naturgeſchichte, 12 Bde., und Naturlehre von Becquerel u. dgl. Aeſthetiſche Werke, als: 8 5) Auffenberg's Trauerſpiele, 7 Bde., Minia⸗ turbibliothek, 30 Bde.. 6) Uhland's und Körner's Gedichte u, ſ. w. 7) Erzählungen für Kinder, mehrere Bändchen. Sodann Kleidungsſtücke. 8) Röcke, Hoſen, Weſten u. ſ. w., und verſchiedene Hausgeräthe, als: 9) 1 Bettſtelle, 2 Tiſche, Stühle u. ſ. w. gegen gleich baare Zahlung verſteigern laſſen. Dorheim den 23. Marz 1847. Aachener und Muͤnchener 3 Feuer⸗Verſicherungs-Geſell⸗ ſchaft, ſanktionirt durch des Großherzogs von Heſſen Königliche Hoheit. (496) Folgendes ſind die Reſultate der in offentlicher Generalverſammlung am 15. d. M. abgelegten Rechnung des Jahres 1846: Kapitalgarantie 5,250,000 Gulden. Einjährige Reſerve 1,754, 182 fl. 48 kr. Verſicherungs⸗Kapital 911,270,633 Die ausführlichen Abſchluſſe liegen bei dem unterzeichneten Agenten der Geſellſchaft zur Einſicht für Jedermann bereit. Friedberg den 25. März 1847. G. F. Na u. Erbſen, Wicken und Klee⸗ ſaamen (497) empfehlen zur bevorſtehenden Saat⸗ zeit billigſt Hirſch Mayer Söhne in Butzbach. Ver fauf. (498) Mittwoch den 31. März l. J., Nach⸗ mittags 1 Uhr, ſollen in dem am Fauerbacher Thore belegenen Garten der Frau Apotheker Trapp 12 große Zwetſchenbäume, ſowie 4 zum Verarbeiten fur Schreiner und Wagner geeignete große, geſunde Aepfelbäume an den Meiſtbietenden verkauft werden. Kauflieb⸗ haber ladet hierdurch ein Friedberg den 24. März 1847. i i eh Grßh. Hofger. Advokat. Frankfurter Gold-Cours vom 26. März. fl. ke Neue Louisd'or 11 5 Friedrichsd'or 9 51 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 57 Rand⸗Ducaten 5875 20 Frankſtücke 9 32 Engliſche Souverains 11157 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Palmſonntag, Bußtag, d. 28. Marz 1847 pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Pfarrvicar Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Pfarrvikar Baur. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Fru G typr² 25. Mz. 19. Mz. 16. Mi. Gattung. Fried⸗; Groß⸗ berg Mainz gerau J fl. kr. fl. kr. f. Waizen pr. Malter 21— 18 1218 30 Horn 175 17 1515 5415— Gerſte„ 75 13 30115 251415 Hafer„ 15 6130 61 50 600 Polizei-Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 28. März bis 3. April 1847. 2 5 Fried⸗ Butz⸗ S Brod⸗-⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1; Leib⸗Roggenbrod 5 3 513 2 75 77 1 2 11 1 4 77 7 22 2 22 2 g Lth.“ Lb, — Milchbrod 12 12 — Waſſerweck 127 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 13½(12¼ Fleiſch-Preiſe. pf.. 1 Ochſenfleiſch 1 5— 12 1 e emäſtete— 9 „ Kühfleiſch ane 8 8 30% gemäſtetes 8— 1 812 1 Rindfleiſch ungemäſtetes 7 „ Kalbfleiſch 6— 1 61— 7 Schweinenfleiſch 15— 15— „ Hammelfleiſch 9— 9— „ Schaaflleiſch 61—— 1— „Wurſtvon blos Schweinen 17— 17— „ Gemiſchte Wurſt 410 „ Bratwurſt 18— 18— „ Schwartenmagen 18— 18— „ Geräucherter Speck 28— 28— „ Schinken 182 19— „ Dörrfleiſch 5 20— 20—-— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 26— 26— unausgelaſſen 24— 24— „ Nierenfett 23— 23— „Hammelsfett 5 181—1181— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. 1 Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.