— 2 See n Jun gin bermietze, N 847, igen werden, 2 de der Aus wahl eiche zu billigen nan, ußrmachr e. bude geloſch D entwende, dem zig zurück. Wutz Dahle. 2 fen F geſannen fe Hand zu perfaufe deren Töcterſlle brake dnetem pfinen! 1 a buſelbe gern dn 17, geri 157. band, Gaſtwirth f 1— Anzeige. 1 n zu empfehl Cremfl. ſtarke auf , gemeinnützig n- Angabe füt machhaltige Hülfe gewährt haben würde. Intelligenz- Blatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. * 32. Sonnabend, den 24. April 1347. Amtlicher Theil. — Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: die Vertilgung der Feldmäuſe. Dem Vernehmen nach ſoll in allen Theilen des Groß— herzogthums eine große Ueberhandnahme der Feldmäuſe drohen, wenn denſelben nicht alsbald kräftigſt geſteuert werde. Sie werden ſchleunigſt berichten, wie es ſich hier— mit in Ihren Gemarkungen verhält? und ob in ſolchen gleiche Wahrnehmungen gemacht werden? Grünberg den 18. April 1847. O uvrier. Rechnungsablage und Dank. Als wir, mit kreisräthlicher Genehmigung, zu Anfang dieſes Jahres mittelſt Umlaufſchreibens die Bewohner des Kreiſes Hungen baten, durch Subscription von Geldbeiträgen und Spendung weiblicher Arbeiten die Noth der Armen, namentlich der verſchämten Armen im Kreiſe Hungen, in dieſer harten Zeit lindern zu helfen, verſprachen wir, am Schluſſe der Sammlung öffentliche Rechnung abzulegen. Dieſem Verſprechen wollen wir hiermit nachkommen. I. Ergebniß der Geldſammlung. Wie bekannt, baten wir um Unterzeichnung von Geld— beiträgen, welche ſechs Monate hindurch— Januar bis Juli — zu erheben wären, da eine einmalige Sammlung keine Bei dieſer Sub— ſcription betheiligten ſich die nachfolgenden Gemeinden und es war das Ergebniß, die ſechs Monate zuſammengerechnet, ein großentheils recht erfreuliches, indem die Summe von 1340 fl. 11 kr. zuſammenkam. Einzelne Gemeinden, die Sorgen für ihre Armen allein übernehmen wollend, bethei— ligten ſich nicht bei der Sache. „. Die Vertheilung der gedachten 1340 fl. 11 kr. unter die einzelnen Gemeinden erfolgte in öffentlicher Verſamm⸗ lung dahier durch diejenigen Herren, welche die Güte ge— habt haiten, uns bei der Ausführung der Sache zu unter⸗ ſtützen. Bei dieſer Vertheilung wurden nach Möglichkeit alle einſchlagenden Verhältniſſe erwogen, und es war erhe⸗ bend zu ſehen, wie einzelne bemitteltere Gemeinden bereit— willigſt Ermäßigung ihrer Antheile zu Gunſten anderer Ge— meinden vorſchlugen. Die nachfolgende Ueberſicht zeigt die von jeder Gemeinde geſpendeten Beiträge und zugleich den Antheil, welcher den einzelnen Gemeinden an der Haupt⸗ ſumme geworden iſt. Gemeinden Beiträge Antheile kk E Arnsburg 38——— Eberſtadt mit Hofgill 92 18 30— Einartshauſen 4 15 5 Gambach 114 6 146 42 Griedel 79 18 50— Hattenrod 19 6 19 6 Holzheim 225 48 180— Hungen 362 36 330— Lardenbach 3— 3— Muſchenhain 37 36 75 6 Münſter—— 10— Münzenberg 66 18 30— Niederbeſſingen 10 30 10 30 Nonnenroth 281 12 70 30 Obbornhofen 29 30 53 30 Oberbeſſingen 6 56 6 56 Oberhörgen 71 42 40— Röthges 1 12 37 54 Ruppertsburg 24——— Villingen 23 42 75— Weckesheim 20 12 20 12 Wetterfeld 9 54 19 12 Wohnbach 28 12 23 12 Wölfersheim 53 48 43 48 Druckkoſten—— 10 30 Zuſammen 1340 11 1340 11 Die Verwendung der jeder Gemeinde zugefallenen Be— träge im Einzeln erfolgt durch die betreffenden Orts-Armen⸗ commiſſionen, welche gerne bereit ſein werden, etwa ge— wünſcht werdende Auskunft zu ertheilen. Nur mit Bezug auf Hungen ſei hier bemerkt, daß die daſige Commiſſion das geſammelte Geld zur Austheilung von täglich 114 Por⸗ tionen(a 2 Schoppen) kräftiger Suppe verwendet. (Schluß folgt.) Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Gier eden g. (835) In den Gerichts⸗ und Ortshypothe⸗ kenbüchern der Gemeinde Ruppertsburg ſtehen noch die in der Großh. Heſſ. Zeitung vom 5. März dieſes Jahres, Heb. O. Nr. 698, näher bezeichneten Hypotheken offen, obgleich es ſehr wahrſcheinlich gemacht iſt, daß die Capitalien abgetragen und die Verpfaͤndungen alſo er— loſchen ſind. i 1 Wer daher aus dieſen Verpfaͤndungen, be— ziehungsweiſe den deßfallſigen Urkunden noch echte ableiten zu können glaubt, hat dieſelben fogewiß binnen ſechzig Tagen, von dem Tage an, wo dieſe Bekanntmachung zum erſtenmale in der Großherzoglichen Zeitung erſchien(am 5. März 1847) hier geltend zu machen, als ſonſt jene Einträge für erloſchen erklart und in den Hypothekenbüchern geſtrichen werden. Gleichzeitig werden alle Diejenigen, welche nicht ſchon früher von dem beſtellten Com⸗ miſſär, Actuariats-Candidaten Sartorius, ſpeciell aufgefordert worden ſind, oder dem ſelben ihre Urkunden vorgelegt haben, gleich⸗ wohl eine rechtsgültige, auf irgend ein Object in der Gemarkung Ruppertsburg radicirte ge⸗ richtliche Pfandurkunde beſitzen, hiermit vor⸗ geladen, ſolche ſogewiß binnen obiger Friſt im Original oder in beglaubigter Abſchrift dahier vorzulegen, als ſonſt etwaige Verpfändungen in die neu zu errichtenden Hypothekenbücher nicht aufgenommen werden und ſie ſich alle deßfalls entſtebenden Nachtheile ſelbſt zuzu— ſchreiben haben. Laubach am 12. Marz 1847. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht. Brumhard. Edictal ladung. (536) Da der Sohn des verſtorbenen hie⸗ ſigen Bürgers und Strumpfwebermeiſters Jo⸗ hannes Klee und deſſen gleichfalls verſtorbenen Ehefrau Suſanne, geb. Rennewald, Johann Philipp Michael Klee, geboren dahier am 29. April 1768, ſeit vielen Jahren von hier abweſend iſt, ohne Nachricht von ſich gegeben zu haben, ſo wird derſelte oder ſeine Leibes, Teſtaments⸗ oder Vertragserben hiermit vor— geladen bei unterfertigter Stelle binnen drei Monaten ſich zu melden und zu legitimiren, um ſoge— wiſſer, als anſonſten der abweſende Johann Philipp Michael Klee für todt erklärt und deſſen ſeit 1807 curatoriſch verwaltetes, gegen⸗ wärtig 238 fl. 56 kr. betragendes Vermoͤgen den dahier befindlichen Seitenverwandten aus⸗ geantwortet werden wird. Homburg den 26. März 1847. Landgräflich Heſſ. Juſtiz- Amt. Dr. Haupt. Aufforderung an die Schuldner der Pfand- und Leihanſtalt zu Friedberg. (608) Die Schuldner der Friedberger Pfand⸗ anſtalt, deren Pfänder bis jetzt verfallen ſind, werden aufgefordert, dieſelben bis zum 15. Mai l. J. einzulöſen oder zu prolongiren, als ſonſt deren Verſteigerung ſtattfinden ſoll. „Bemerkt wird noch beſonders, daß die Aus⸗ löſung, ſowie die Renovation nur an den dazu beſtimmten Tagen, Montag, Mittwoch und Samſtag geſchehen kann. Friedberg den 17. April 1847. Für die Pfandhaus Verwaltung Fa atz. Carl Klein. Edictal ladung. 837) Nachdem Adam Hett von Kirdorf bei der unterfertigten Stelle ſeine Inſolvenz * 132 angezeigt hat, werden andurch deſſen Gläu⸗ biger vorgeladen, in dem zur Liquidation der Forderungen auf Dienſtag den 27. April d. J., Vormittags 9 Uhr, angeſetzten Termine um ſogewiſſer zu erſchei⸗ nen und ihre Forderungen zu liquidiren, als ſie anſonſten mit ihren Anſprüchen an die vorhandene Maſſe ausgeſchloſſen werden ſollen, Der Präeluſivbeſcheid wird nur auf der Amtsſtube eröffnet. Homburg den 23. März 1847. Landgräflich Heſſ. Juſtiz-Amt. Dr. Haupt. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (6160) Montag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen nachſtehende, bei Erbauung einer Schmied. und Wagnerwerkſtätte vorkommen⸗ den Arbeiten auf dem Rathhauſe dahier öffent⸗ lich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden: 1) Maurerarbeit veranſchl. zu 204 fl. 14 kr. 2) Lieferung von 1575 Stück Back ſteinen 2„ 35 3) Lieferung von 1,2 Cbklftr. Sand 3* 12„ 4) Zimmerarbeit 531% 14% 5) Schreinerarbeit 41% 40„ 60) Schloſſerarbeit 51 ˙— Zeichnung und Voranſchlag liegen vom 20. d. M. an auf dem Bureau des Unterzeichne⸗ ten zu Jedersmanns Cinſicht bereit. Friedberg den 16. April 1847. Der Großh. Heſſ. Sections-⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Ma in⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Vilbel. (588) Nachſtehende Arbeiten und Lieferun⸗ gen ſollen Montag den 26. d. M., des Vor⸗ mittags 9 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe durch öffentliche Verſteigerung an die Wenigſtneh⸗ menden in Accord gegeben werden: 5 A. Bei Ertauung eines Viaducts auf der Niederwöllſtädter und Okarber Gemarkungs— grenze: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 1020 fl. 37 kr. 2) Steinhauerarbeit„„ 773* 11% 3) Zimmerarbeit 1„ 200, 37% 4) Schloſſerarbeit„ 119, 12 5) Kalklieferung„„ 297„ 30% 6). Mauerſandlieferung„ 187 30% B. Bei Erbauung eines Viaducts in der Ge⸗ markung Kloppenheim: 0 19 Maurerarbeit, veranſchlagt zu 324 fl. 32 kr. 75 2) Steinhauerarbeit„„350„ 38% 3) Zimmerarbeit 5„ 70% 28 4 Schloſſerarbeit 77„ 96„ 12% 5) Kalklieferung 77„ 104— 60 Mauerſandlieferung„ 37„ 30% C. Bei Erbauung eines Durchlaſſes in der Gemarkung Okarben: 19. Maurerarbeit, veranſchlagt zu 265 fl. 59 kr. 2) Steinhauerarbeit„137„ 577 3) Kalklieferung 1„ 567—„ 4) Mauerſandlieferung„ 25„ D. Bei Erbauung eines Durchlaſſes in der Gemarkung Vilbel an der ſ. g. Schleid: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 985 fl. 46 kr. 2) Steinhauerarbeit„„ 340„ 45% 3) Kalklieferung„„ 280— 4) Mauerſandlieferung„ 727%— 5 Die Pläne und Voranſchläge können täglich auf dem Büreau des unterzeichneten einge⸗ ſehen werden. Vilbel den 12. April 1847. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur Eickemeyer. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Vilbel. (612) Montag den 26. d. M., des Vor⸗ mittags 11 uhr, ſoll auf bieſigem Rathhauſe die Lieferung von circa 4000 Buͤtten Waſſer⸗ kalk, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den We⸗ nigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Vilbel den 15. April 1847. Der Gr. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickemeyer. 5 Gläubigeraufrnf. (627) Die Cbefrau des Johannes Mül. ler, Wirth zu Rüddingshauſen, früher zu Höingen wohnhaft, hat um Sicherſtel⸗ lung ihrer Illaten gebeten, und es hat die hierauf von Gerichtswegen angeordnete Ver⸗ mögensunterſuchung eine Ueberſchuldung von 1140 fl. ergeben. Da hiernach der Ausbruch eines Concurſes unvermeidlich ſein würde, wenn nicht die ge⸗ nannte Ehefrau den Wunſch ausgeſprochen hätte, mit den Glänbigern ihres Chemanns ein Arrangement einzugehen, ſo fordert man alle, welche aus irgend einem Rechtsgrund Anſprüche an die Vermögens maſſe des Johan⸗ nes Müller zu bilden haben, mögen ſie be⸗ kannt oder unbekannt ſein, hiermit auf Donnerſtag den 20. Mai l. J. Morgens 8 Uhr g ſolche dabier anzuzeigen und zu begründen, auch ſich des Verſuchs der Güte zu gewärtigen widrigenfalls ſie, auch wenn ſpäter Concurs erkannt werden müßte, ohne weitere Edictal⸗ ladung von der Maſſe werden ausgeſchloſſen werden. Grünberg den 9. April 1847. 5 Gr. Heſſ. zum Landgericht daſelbſt geh. Patr. Gericht der Freiherrn v. Nordeck zur Rabenau, Welck er. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (628) Mittwoch den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das Abheben der Bauerde von der Mittelhohle bie zum grauen Steinweg in der Gemarkung Fauerbach II., veranſchlagtk zu 803 fl. 2 kr. an Ort und Stelle, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden. Friedberg den 20. April 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Holz ⸗Verſteigerung. (629) Dienſtag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll im Gemeindewald der Gemeinde Oberwiddersheim 3% Stecken eichen Scheitholz, 8. 5„ Prügelholz, Stockholz, 18 1„ Reisholz. 1950 Cubikfuß Bau-, Werk- u. Nutzholz, in 17 Stämme,(tauglich zur Eiſen⸗ bahn, zu Küferholz ꝛc. ꝛc.) nahe beim Häuſerhof, an der Chauſſee gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Gegen vor⸗ ſchriftsmäßige Bürgſchaft wird Zahlungs friſt bis Ende September l. J. geſtattet. Die Zu⸗ ſammenkunft iſt um die beſtimmte Stunde im Ort. g Oberwiddersheim den 16. April 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter ehr d. (630) um vielfachen Anfragen zu begegnen, mache ich hiermit bekannt, daß gute Ackererde, Raſen ꝛc. bei dem Baue der Main⸗Weſer⸗ Eiſenbahn mit großem Vortheile verwendet und nicht abgegeben werden können. Friedberg den 21. April 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. 7% 7 6, unes Mä. uſe n, früzer im Sicherſtel⸗ d es dat dye eerdnete Nur⸗ cbuldung vn es Contuſes dicht die y⸗ zus zeſprochen Rechtsgund ſe des Ichan · nogen e be⸗ t auf u 1. zu begründen, zu gewärtigen Concurs Edictal⸗ autgeſchloſſen . gericht daſelbſt der Freibertn Rabenau, Fer. enbahn. „ Normittass Bauerde don aun Steinweg , beranſchlagt Stelle, unter tant gemacht Wenigſtnet/ — F. ien Jupenieut riedberg 200. ung. , Vormittags det Gemeinde 1 50. . u. Nußzhol) glich N Eiſen· ( K.) dauer gelegen, 0 Gezen vor, ullungs flit 1 Die Ju, Stunde 0 1 begenen, g icelerde, 7 aun Beſer, 40 en wendtl ani 700. Jute iderg 6b. Holz Verſteigerung. (681) Montag den 10. May d. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, werden in dem Pfaffenwies- bacher Gemeindewald: 1) Diſtrikt Wehrholz: 63 erlen Stämme zu 539 Cubf., 62 eichen Stamme zu 985 Cubf., 6 Klafter eichen Prügel⸗, 2„ buchen Scheit⸗, 1„ Prügel⸗, 3%„ aspen, erlen u. birken Holz, 12,200 gemiſchte Wellen, 2) Diſtrikt Unterkolbenrod: 1 eichen Stamm, zu 10 Cubf., 16% Klafter birken Prügel, 75„ erlen Prügelholz, 100 erlen Wellen und 17% Klafter gemiſchtes Laubholz, 3) Diſtriet Eigenehecken Ir Theil: 2 Klafter eichen Scheit, 2% l, birken Prügelholz, 5„ gemiſchtes Laubholz und 1100 Stück Wellen, 4) Diſtrikt Altemark ir Theil: 19 eichen Stämme zu 946 Cbf, * Klafter eichen Scheit-⸗, 2„ Prügelholz, 11%/%„ Stockholz und 725 eichene Wellen, verſteigert. Uſingen den 14. April 1847. f Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheißerey Schapper. Holz⸗Verſteigerung im Wald der Gemeinde Bellmuth. (632) Donnerſtag den 29. April l. J., von Morgens 8 Ubr an, werden im Diſtrict Bie⸗ berberg, nachbenannte Holzſortimente an Ort und Stelle meiſtbitend verſteigert: 34½ Stecken buchen Scheitholz, 1. Qual., 16¼„ kiefern„ 8⁴„ buchen Prügelholz, unge Stammprügel) 12„ kiefern Prügelholz, 154„ buchen Reisholz, 30% 1 51 Abſchnitte eichen Stammholz, von 406 Cubikf., zu Wagnerholz geeignet, 35 Stämme buchen Stammholz, zu Achſen, auch zu Sprieſen beim Bauweſen ge⸗ eignet, 139 Stämme kiefern Bau⸗ und Werkholz, von 1751 Cubikfuß, 238 Stück eichene Stangen von 745½ Cf. zu Deichſeln, Leiterbäumen ꝛc. brauchb., 337 Stück buchene Stangen, zu Lenkwitten Zaungerten ꝛc. geeignet, 26 Stück kiefern Stangen, zu Sparrn, Gerüſtreiteln ꝛc. brauchbar. „Die Zuſammenkunft iſt in Bellmuth bei Wirth Johs. Karl. Gegen annehmbare Burgſchaft wird bis Martinitag d. J. Zah⸗ lungsfriſt geſtattet. „Schließlich wird noch bemerkt, daß der Diſtrikt, wo das Holz liegt, eine kleine halbe Stunde von Ranſtadt entfernt iſt, daher das Holz leicht nach der Wetterau abgefahren werden kann. Bellmuth den 20. April 1847. Der Geßb rmeſffer . Edictalladung. (633) Nachdem über das Vermögen des Simon Katz von Einartshauſen der förmliche Coneursproceß erkannt worden iſt, ſo werden lle, welche aus irgend einem Grunde An⸗ ſprüche an deſſen Vermögen zu machen haben, aufgefordert, dieſeſben ſo gewiß Dienſtag den 11. Mai d. J., 5 Vormittags 9 Uhr, dahier anzumelden und zu begründen, als ſonſt „ 133 ſie ohne weiteres Präcluſivdeeret von der Maſſe ausgeſchloſſen werden. Bekannte Gläubiger, die nicht erſcheinen, werden ſo angeſehen, als ob ſie den Be⸗ ſchlüſſen der Mehrheit beitreten wollten. Laubach den 2. April 1847. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Brumhard. Arbeits-Verſteigerung zu Bruchen⸗ brücken. (631) Donnerſtag den 29. l. M., Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſoll auf der Geſchäftsſtube des Grßh. Bürgermeiſters zu Bruchenbrücken die an dem Pfarrhauſe daſelbſt vorgeſehene Schreinerarbeit, veranſchlagt zu 11 fl. Glaſerarbeit 1„ 13% Schloſſerarbeit 5 5 7 7 Weißbinderarbeit„ 1 95 Maurerarbeit„„ 27 ſowie die bei Anfertigung eines neuen Schrankes zu den Kirchenacten er⸗ forderliche Schreinerarbeit, veran⸗ ſchlagt zu 227 wenigſtnehmend in Accord gegeben werden. Friedberg den 19. April 1847. Der Grßh. Gemeindebaumeiſter Ruths. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Kaichen. (635) Die bei unterbaltung der verſchie⸗ denen gemeinheitlichen Gebäude zu Kaichen erforderlichen Bauarbeiten ꝛ0., beſtehend in Maurerarbeit, veranſchlagt zu 55 fl. Steinhauerarbeit„ 5 87 Zimmerarbeit 1 5 38. Schreinerarbeit 5 6 58„ Schloſſerarbeit 5 5 105 Weißbinderarbeit 0 7 217 Anfertigung einer Laterne auf die Brunnen⸗ ſäule, Reparatur der Thurmuhr, ver— ſchiedenen Hand- und Straßenbauarbeiten, Steinſchlagen, Lieferung von Mauer- ſteinen, Straßendeckſteinen, Sand, Kalk und Kanaldeckplatten, ſollen Freitag den 30. d. M., Vormittags um 9 Uhr, auf der Gemeindeſtube daſelbſt öffent— lich in Accord gegeben werden, und liegen die Ueberſchläge bei Grßh. Bürgermeiſter zu Jedermanns Einſicht bereit. Friedberg den 19. April 1847. Der Grßh. Gemeindebaumeiſter Ruths. Arbeits-Verſteigerung zu Stamm⸗ heim. (636) Bei unterhaltung der Gemeinde⸗ Gebäude und des Ortsſtraßen⸗Pflaſters ſind vorgeſehen: Pflaſterarbeit, veranſchlagt zu 97 fl. 56 kr. Zimmecarbeit 77 17 175— 7 Maurerarbeit 5„ 48%—„ Weißbinderarbeit„ 3%—„ Schreinerarbeit 5„ 197%— Steinhauerarbeit„„ 10%— und ſollen dieſe Arbeiten, ſowie das Brechen, Beifahren und Aufſetzen der nöthigen Pflaſterſteine, und die Lieferung des Sandes, Waſſerkalks und gut gebrannten Backſteine Montag den 26. April d. J., Vormittags um 11 Ubr, auf der Gemeindeſtube zu Stamm⸗ heim öffentlich veraccordirt werden. Friedberg am 19. April 1847. Der Grßh. Gemeindebaumeiſter Ruths. Holz ⸗Verſteig erung. (637) Dienſtag den 27. de M, werden im Diſtrikte Straßheimer Wald 5630 Stück Birken⸗ und Eichenwellen, ſodann der Schlagabraum in 4 Abtheilungen an den Meiſtbietenden verſteigert. Zuſammenkunft auf dem Straßheimer Hofe, Fruͤb 9 Ubr. g Ockſtadt am 20. April 1847. Freihrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt. Angerer. Darn t, (638) Friedrich Stauch aus Heppen⸗ heim iſt nicht mehr bei dem Eiſenbahn⸗Bau in der Provinz Oberheſſen verwendet. Butzbach den 19. April 1847. Der Grßh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Butzbach Meyer. Zur Nachricht. (639) Der Vorrath von Korn, Gerſte und Kartoffeln bei den Privaten in der Gemeinde Petterweil wird kaum noch hinreichend ſein, für ſämmtliche Einwohner daſelbſt bis zur nächſten Ernte auszureichen, was man vor⸗ läufig den allenfallſigen Käufern, oder ſoge⸗ ** Fruchthändlern, zur Nachricht geben wollte. Petterweil den 18. April 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter daſ. Holtzmann. Arbeits ⸗PVerſteigerung. (640) Dienſtag den 27. l. M., Morgens um 10 Uhr, werden in bieſigem Ratbhauſe die Unterbaltungsarbeiten ſämmtlicher Vieinal⸗ wege öffentlich wenigſtnehmend verſteigert. Der Ueberſchlag liegt bei Unterzeichnetem zu Jedermanns Einſicht offen. Friedberg am 22. April 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Mobilienverſteigerung. (611) In Auftrag der Frau Obriſtlieutenant Dingeldey dahier, werden Mittwoch den 28. l. M., Nachmittags 2 Uhr, in bieſigem Rath⸗ hauſe nachſtehende Mobilien öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert, als: 1) ein Sopha, 2) ein gepolſterter Seſſel, 3) zwölf Stühle, 4) mehrere Tiſche, Küchenſchraͤnke, Bett⸗ ſtellen, ein leeres Weinfäßchen von 35 Maas, Haus- und Küchengeräthſchaften und dergleichen. Friedberg am 22. April 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter „ Arbeits Verſteigerung. (G2) Dienſtag den 27. J. M., Nachmittags um 2 Uhr, wird an Ort und Stelle das Planiren der freien Plätze an der Stadtkirche öffentlich wenigſtnehmend verſteigert. Der Ueberſchlag liegt bei Gemeindebaumei⸗ ſter Ruths zu Jedermanns Einſicht offen. Friedberg am 22. April 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (6413) Bei der unterzeichneten Stelle iſt der Briefträger⸗Dienſt frei geworden. Hierzu Luſttragende können ſich zu jeder Tagszeit melden, insbeſondere wird darauf geſehen, wenn Diejenigen, welche geſonnen ſind, dieſe Stelle anzutreten, mit Gartenarbeſt umzu⸗ gehen wiſſen. Vilbel den 21. April 1847. 4. Grßh. Heſſ. Poſtexpedition. Simon. N Privat- Bekanntmachungen. Gutes Roggenmebl f ts zu haben bei (60 ist 1 W. Grödel, in Friedberg. 134. * Deu kficher Peh d ae, Verſicherungs⸗Geſellſchaft in Frankfurt am Main. Grundkapital: 81 Millionen Gulden. (877) Dieſe Geſellſchaft, welche zu Verſicherungen im Großherzogthum Heſſen von höͤchſtpreisl. Miniſterium des Innern autoriſirt worden iſt, verſichert gegen Feuerſchaden zu feſten billigſt geſtellten Prämien, Mobilien, Waaren und Fabrikgeräthſchaften aller Art. Der unterzeichnete, zur ſofortigen Ausfertigung der Policen bevollmächtigte Hauptagent iſt mit Vergnügen bereit, jede weitere, gewünſchte Auskunft zu ertheilen. Aſſenheim im April 1847. Der Hauptagent des Deutſchen Phönix Franz Geyger. Frankfurter Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. Grundkapital: 3 Millionen Gulden. (378) Dieſe Geſellſchaft gewährt Verſicherungen, zahlbar nach dem Tode der Contrahenten oder nach einer im Voraus feſtgeſetzten Zeit und conſtituirt Leibrenten auf das Leben einer oder mehrerer Perſonen. Proſpectus und Tarife, ſowie weitere Auskünfte können bei dem unterzeichneten empfan⸗ gen werden, welcher auch ermächtigt iſt, Verſicherungsanträge entgegen zu nehmen. Aſſenheim im April 1847. Der Hauptagent der Frankfurten Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft Franz Geyger. Empfehlung. (8993 Meinen geehrten hieſi⸗ gen, ſowie auswärtigen Freun⸗ den und Gönnern mache ich hiermit ergebenſt bekannt, daß Kappenmacherei errichtet habe und alle Arten Kappen bei mir gefertigt werden. Von jetzt an werden meine geehrten Abnehmer ſtets einen bedeutenden Vorrath von Sommer- und Winterkappen nach der neueſten Fagon bei mir antreffen, welche ich ihrer ſoliden Fertigung und Gedie— genheit der Stoffe wegen, beſtens empfehlen kann. Auch nehme ich jederzeit mit Vergnü⸗ gen Beſtellungen nach beliebigem Stoff und Fagon entgegen, indem ich ſolche gewiß zur Zufriedenheit der verehrlichen Beſteller auszu⸗ führen verſpreche. Meine Wohnung iſt in der Ludwigſtraße, am Eck der Wilhelminen⸗ ſtraße, dem Rathhauſe gegenüber. 1 Friedberg. Conrad Diehl, Kappenmacher. 52 4 Kirchweihfeſt. (6113) Nächſten Sonntag den 25. und 26. d. M. wird das hieſige Kirchweihfeſt gefeiert, wozu ich alle Freunde des geſelligen Vergnügens hiermit höflich einlade. Durch das Zuſammen⸗ treffen glücklicher Umſtände bin ich dieſes Jahr in den Stand geſetzt, meinen verehrten Gäſten ein ganz beſonderes und ausgezeichnetes Ver⸗ gnügen zu bereiten: in einem von mir ange⸗ legten Pavillon wird nämlich der, von Frank⸗ furt nach Berlin hier durchreiſende Herr Mart in ſeine Automaten,— in einem andern Lokal Herr Brenglas ſeine Menagerie und in der an die ich eine Teraſſen grenzenden illuminirten Nelken-Allee werden die Geſchwiſter Schnapperloni ihre Wollhaare zeigen. In meinem geſchmackvoll decorirten Saale ſpielt das berühmte Thalknap⸗ pen'ſche Muſikkorps. g Keiner meiner verehrten Gäſte wird für dies⸗ mal das angekündigte Jubelfeſt unbefriedigt ver⸗ laſſen, daher ich dann auch auf recht zahlreichen Zuſpruch rechnen darf. Niederwöllſtadt den 20. April 1847. Philipp Speck. Lehrlings⸗Geſuch. (616) Bei einem Bäckermeiſter in Fried⸗ berg kann ein geſitteter junger Menſch unter vortheilhaften Bedingungen in die Lehre treten. Bei wem? ſagt die Expedition d. Bl. Ein junger Menſch (6447) kann das Wagner⸗Handwerk unter vortheilhaften Bedingungen erlernen bei Friedberg. Adam Menges, Wagnermeiſter. Zum Verkaufen. (648) Conrad Hoffmann's Wittwe Erben in Schwalheim, wollen ein Wallachpferd, 10 Jahre alt und in gutem Zuſtand, aus freier Hand verkaufen. 5 Ehriſtian Hoffmann. Kapital⸗Ausleihung. (619) Kapitalien in verſchiedener Größe liegen zum Ausleihen bereit und werden theils gleich, theils ſpäter ausgegeben. Friedberg. Ign Auftrag Joh. Ph. Jung. Gefundenes. (6500 Der unterzeichnete hat zwiſchen Aſſen⸗ heim und Friedberg eine Steinſchlage gefun⸗ deny. Der Eigenthuͤmer kann ſolche bei eben⸗ demſelben gegen Bezahlung der Inſeratge⸗ bühren in Empfang nehmen. Florſtadt den 20. April 1847. Förſter Weichand. Ein Logis (651) mit Möbel iſt zu vermiethen. Wo? iſt zu erfragen bei der Expedition d. Bl. Mayer Hirsch, (652) empfiehlt ſich mit einer ſchönen Aus⸗ wahl friſch erhaltener Kleiderzeugen, beſtehend in Mousseline de laine, Cachimirien, ge- druckte Jaconets, Cattun in den neueſten u. modernen Desseins, ferner in Seidezeugen, glatten und fagonirten Organdis, Moull, Schott'ſchen Batist ꝛc. ꝛc., ſowie ferner mit gewirkten franz. Shavls, kleinen und großen Sommertüchern, Echarpes, Fichos, Vor⸗ hangszeugen, Bettbarchent und Zwilch, nebſt vielen anderen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln. Durch vortheilhafte Einkäufe in Stand geſetzt, ſeine geehrten Abnehmer billigſt zu bedienen, bittet er, unter Zuſicherung der reellſten Behandlung, um geneigten Zuſpruch. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Jubilate den 25. April 1847, pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Pfarrvikar Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. (Abendmahl.) Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Pfarrvicar Baur. Fruchtpreiſe. 22. Apr.] 16. Apr.] 14. Apr. Gattung. Fried⸗ 5 Groß⸗ 4 berg Mainz gerau fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter 26— 22 5721— Korn, 22— 1748 16 30 Gerſte„„ 119— 183715 30 Hafer„ 75 71451 71551 71— Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 24. bis 30. April 1847. 2„ Fried⸗ Butz⸗ E Brod⸗-Preiſe. berg. bach. 88 kr. pf. kr. pf. 11 Leib⸗Roggenbrod 71—1 71— 2 7 77 14 2 13 2 44„ 2 28— 27— 5 f Lth. Lth. — Milchbrod 23 11¼ — Waſſerweck 237 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 24 13 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch adetes 10 25 13— 5 gemäſtete 101 „Kühfleiſch eee 9 geen gemäſtetes 9991 „Rindfleiſch ungemäſtetes 8——— 77 Kalbfleiſch. 6— 64— „ Schweinenfleiſch 15— 15— „ Hammellleiſch 10— 10— „ Schaaffleiſch 7—4=—— „Wurſtvon blos Schweinen 17— 17— „Gemiſchte Wurſt 410 „ Bratwurſt 18— 18— „ Schwartenmagen 18— 18— „ Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 19— 1812 „ Dörrfleiſch 20— 20— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 26— 26— unausgelaſſen 24— 24— „ Nierenfett 24— 24— „ Hammelsfett 191— 1181— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. Küchler. Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car Bindernagel in Friedberg.