d. Z. eröff⸗ Direction. dtitet Seidel, amimann Kieß⸗ meinde⸗Ein⸗ * york empfehl ochſtprcisliche de Gelegenhe 1 Ka. N jeden. — eln urch Be. e koſtel. 1 ele rh gelen, dorſigek 6 N weh i beſen rankil ug be Ser 2untstetl 107 Intelligenz⸗ Blatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. Polizeiliche Bekanntmachung. Betreffend: Den Verkehr mit Getraide, Mehl und Kartoffeln, insbe- ſondere bezüglich der Fruchtmärkte. Durch die allerhöchſte Verordnung vom 31. v. M. iſt der durch die Verordnung vom 7. Mai l. J. angeordnete Zwang zum ausſchließlichen Verkauf auf Fruchtmärkten zwar aufgehoben, es bleiben dagegen die nachſtehend abgedruckten H. 5 9.— 11 dieſer Verordnung fortdauernd in Kraft. Die in dem Kreiſe Friedberg eingerichteten Fruchtmärkte, deren Beſtehen ſich als vortheilhaft erwieſen und deren Er— haltung im allgemelnen Intreſſe wünſchenswerh erſcheint, blei— ben bis auf Weiteres beſtehen, und es ſollen darauf nach wie vor die in dem Regulativ für den Fruchtmarkt in Fried— berg enthaltenen polizeilichen und anderen Beſtimmungen Anwendung finden. Hiernach iſt ſich zu achten und haben die Gr. Buͤrger⸗ meiſter und Polizeibedienſteten die genaue Befolgung dieſer Beſtimmungen zu überwachen. Friedberg den 13. September 1847. Der Gr. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. H. 4. Auf den Märkten(§. 1.) dürfen vor 11 Uhr Vor⸗ mittags, bei Vermeidung einer Strafe von 5 bis 30 fl., keine Fruchthändler Getraide oder Mehl ankaufen. Bei gleicher Strafe iſt bis zu der bemerkten Stunde der Ankauf von Kartoffeln denjenigen unterſagt, welche mit Kartoffeln Handel treiben. §. 5. An den Orten, wo Fruchtmärkte abgehalten werden, iſt während der für Abhaltung des Marktes beſtimmten Zeit die Vermittelung von Käufen und Verkäufen von Getralde, Mehl oder Kartoffeln durch Mäkler unterſagt. Zuwiderhandlungen werden mit einer, ſowohl gegen den Käufer und Verkäufer, als auch gegen den Mäkler zu erkennenden Geldbuße von 5 bis 30 fl. beſtraft. §. 9. Die wegen Zuwiderhandlungen gegen Vorſchriften gegenwärtiger Verordnung verwirkten uneinbringlichen Stra⸗ fen werden im Gefängniß mit 1 fl. für einen Tag verbüßt. §. 10. Die verpflichteten Denuncianten erhalten ein Drit— theil von den in Folge ihrer Anzeige erkannt werdenden und eingehenden Strafen. H. 11. Sämmtliche Polizeibehörden und das geſammte Polizei— und Steuerauſſichtsperſonal haben über genaue Vollziehung der in gegenwärtiger Verordnung enthaltenen Beſtimmungen zu wachen. Die Großherzoglich Heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen an ſaͤmmtliche Gr. Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Waiſenhausbüchſengelder pro 1847. Sie werden an Einſendung der rubricirten Waiſen— hausbüchſengelder binnen 8 Tagen erinnert. Friedberg, Grünberg und Hungen den 9. September 1847. Kuͤchler. Ouvrier. Follenius— Aus zuͤge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 35. von 1847. I. Bekanntmachung Gr. Miniſt. der ausw. Angelegenh. vom 28. Aug. d. J., welche den wegen Fortdauer des Anſchlüſſes des Groß— herzogthums Luxemburg an das Zollſyſtem Preußens und der übrigen Staaten des Zollvereins am 2. April l. J. im Haag abge⸗ ſchloſſenen und ſeitdem ratifieirten und ausgewechſelten Stagtovertrag zur Wiſſenſchaft und Nachachtung im Großberzogthume Heſſen bringt. II. Bekanntmachung Grßh. Oberpoſtinſpeetion vom 28. Aug., daß zur Ermöglichung der Benutzung des Gießen-Battenberger Poſt— wagencourſes für Reiſende, welche ſich der betr. Poſtwagen von und nach der Killans hütte bei Biedenkopf bedienen wollen, daſelbſt eine a ahmeſtelle errichtet worden iſt(folgt die Taxbeſtim—- mung). III. Verzeichniß der Vorleſungen, welche auf der Großherzog⸗ lich Heſſiſchen Ludewigsuntverſität zu Gleßen im Winterhalbfahre 18% ꝑ᷑ gehalten und am 25. October beſtimmt und allgemein ihren An⸗ fang nehmen werden. 1 (Schluß folgt). Friedberg den 9. September 1847. Die Ergebniſſe des geſtrigen hier abgehaltenen Frucht⸗ marktes haben zur großen Freude des Einſenders dieſer Zei— len dargethan, daß der geſunde Sinn unſerer wetterauer Landwirthe die ihnen durch denſelben gebotenen Vortheile * 316„* Zudem läßt ſich ſicher erwarten, daß bei fernerem fleißigem Befahren des Markts die Stadt Friedberg alles aufbieten wird, um den Beſuchern deſſelben für die Zukunft Räumlichkeiten zum Unterbringen des Fuhrwerks zur Ver⸗ fügung ſtellen zu können, wenn auch Neubauten zu dieſem keineswegs verkannt haben, wie Manche befürchteten. Die wonach ein Jeder nur auf dem Markt Getraide u. ſ. w. verkaufen durfte, iſt auf allerhöchſten Befehl aufgehoben, und trotzdem war die Zufuhr unter ſolchen Umſtänden wirklich eine bedeutende zu nennen, wie der geſtrige Marktbericht zeigt, ſowie das Reſultat ein für die Verkäufer im Ganzen höchſt günſtiges, indem beinahe alles zu Markt gebrachte Getraide und zwar zu ſehr annehmbarem Preiſe abgeſetzt wurde. die Verkäufer auf geſtrigem Markt nach einigen dem Ein⸗ ſender bekannt gewordenen Thatſachen gegenüber Andern, welche vorgezogen ihre Produkte zu Hauſe zu verkaufen, nicht den ſchlimmeren Theil erwählt, indem unter Andern namentlich ein demſelben befreundeter Landwirth der Nach⸗ barſchaft auf dem Markte ſeinen Waizen zu 12 fl. und per Malter verwerthete, während faſt in derſelben Stunde mehrere ſeiner Ortsnachbarn ihren vielleicht einen Tag vorher zu Hauſe verkauften Waizen zu 11 fl. und Gerſte zu 6 fl. per Malter ablieferten. Eine ſehr günſtige Ausſicht auf möglichſt vortheilhafte Verwerthung ſeiner Produkte auf hieſigem Markte bietet ſich dem Landwirthe vorzüglich dadurch, daß viele der bedeuten⸗ deren Käufer ſich ſehr für das Fortbeſtehen deſſelben inte⸗ reſſiren, indem beſonders mehrere unterländiſche Käufer“) (angezogen durch die anſtändige Behandlung Seitens der Verkäufer ſowohl, als der bei dem Markt Bedienſteten, wie ſie ausdrücklich bemerkten,) den Einſender gleichſam aufgeſor⸗ dert haben, ſo viel wie möglich bekannt werden zu laſſen, daß ſie unter keinen Umſtänden unterlaſſen würden den hie⸗ ſo lange noch die geringſte Aus⸗ ſicht auf Zufuhr vorhanden ſei, ſowie auch viele der bedeu⸗ tenderen Müller unſerer Gegend ſich nur in erfreulichen bisher beſtandene Miniſterial-Verfügung, Gerſte zu 6 fl. 40 kr. ſigen Markt zu beſuchen, Reden über dieſen Punkt äußerten. 3) Hierbei muß Einſender noch bemerken, daß es eben dieſe Kaufleute weitem größeren Theil des auf dem heutigen Markte angefahrenen Getraides aufgekauft haben. waren, welche den bei Produkt ein Stande wäre, auch Auch haben abſetzen konnte. Behuf nicht mehr im Laufe dieſes Jahres bei der vorgerück⸗ ten Jahreszeit in Ausführung gebracht werden ſollten. So hat unſer Stadtvorſtand bereits ein anſehnliches Kapital vorgeſehen, um dem Landmann auf ſein zu Markt gebrachtes unverzinsliches Darlehen bieten zu konnen, ſo daß wenn derſelbe mitunter ſeine Waare nicht zu einem ihm annehmbar ſcheinenden Preis abzuſetzen im der weniger Bemittelte bei augenblick⸗ lichem Geldbedarf nicht gezwungen iſt um jeden Preis los⸗ zuſchlagen.“) Auch eine bereits in Arbeit befindliche Brücken⸗ waage wird ganz in der Kürze zur Beförderung und Er⸗ leichterung des Geſchäfts bedeutend beitragen, und glaubt Einſender allen Freunden eines freien und offenen Verkehrs die frohe Ausſicht eröffnen zu können, daß an dem Fortbe⸗ ſtehen des hieſigen gewiß für die ganze Umgegend Nutzen bringenden Fruchtmarktes unter ſolchen Umſtänden wohl nicht mehr zu zweifeln iſt. W. *) Von dieſer Anordnung iſt ſchon geſtern, wie dem Einſender ſicher bekannt iſt, Gebrauch gemacht worden, indem ein Landmann ſeine Waare nicht mehr zu dem im Laufe des Tages gewöhnlichen Preiſe 1 1 Markt. Ber i ch k Friedberg, am 45. September 1847. 5 Aufgefahren Verkauft] ay: N Gattung, wurden] wurden Mittelpreiſe (Mltr.)(ltr) fl. kr. Waizen 239% 219½ 126 12 20 ö 27 Korn 2 3 7 312 U 8 38 P 158 ½ en ö Hafer e, 107 ½ 407%** ns Vorſchußf———— Waizenmehl———— Roggenmehl.—— b— Erbſen——. 1 Kartoffeln. 40 25. Sfenpaggs Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N ττι⏑νιπ Obſt⸗Verſteigerung. (1469) Die der Stadt Friedberg gehoͤrende Obſternte, beſtehend in Aepfeln, Birnen, Nüſ⸗ ſen und Zwetſchen, wird Montag den 20. und Montag den 27. l. Mts., jedesmal um 8 ½ Uhr anfangend, an Ort und Stelle mit dem Anfügen, daß das Obſt erſt abtheilungsweiſe im Ganzen, dann im Einzelnen zur meiſtbie⸗ tenden Verſteigerung gebracht wird. Die Ooſtbaumanlagen, welche Montag den 20. Sept. zur Verſteigerung kommen, ſind: 1) an der Seewieſe, 2) im kleinen Wildkautsgraben, 3) vom Wartberg bis an die Galgenhrücke, 4) von da bis zur Oberwöllſtädter Grenze, 5) auf der Pfingſtweide, Der Anfang dieſer Verſteigerung iſt an der Kapelle. Montag den 27. l. M. werden nachſtehende Abtbellungen dem Meiſtgebot ausgeſetzt, als 10 im Bleichgarten in der Vorſtadt zum Garten, 2) am Seegraben bis an das neue Thor, 3) von da bis an das Ende deſſelben, 4) im großen Wildkautsgraben und in der Ockſtaͤdter Gaſſe, g 5) im Schützenrain, 6) im Haingraben, auf dem neuen Friedhof und an der Fauerbacher Grenze, 7) im Stadtſchreibereigraben. 5 Der Anfang geſchiehet auf dem Bleichgarten. Friedberg am 6. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Erdarbeiten. 1 (1513) Ein zu 12000 fl. veranſchlagtes Planfrlos in der Gemarkung Griedel, wozu dem Uebernehmer eine proviſoriſche Schienen- bahn gelegt und große Erdwaagen geſtellt werden, wird Donnerſtag den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle öffent⸗ lich verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt an dem Uebergang des Rauchweges. Butzbach den 10. September 1847. Der Groß. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach. 0 Meyer. Bekanntmachung. (1823) Dienſtag den 24. d. M., Nachmit⸗ tags 3 Uhr, werden in dem Burggrafiathofe dabieſiger Burg 5 Stück Küchenſchränke ver⸗ ſchiedener Größe, 1 Schüſſelbank 12 Fuß Stangen, zu Werkholz brauchbar, ſowie drei Haufen Reisholz, öffentlich verſteigert Friedberg den 11. September 1847. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Bauarbeiten und Materiallieferungen. (1512) Die bei Erbauung eines Viadukten fuͤr den Müblweg in der Gemarkung Ober⸗ mörlen entſtehenden Arbeiten, als? Maurerarbeit veranſchl. zu 2050 fl. 53 kr. Steinhaueraxbeit 4072 7 28„ Zimmerarbeit 370%— Pflaſterarbeit 5 ſodann die Lieferung von 6 Kubikklafter Rollir⸗ ſteinen, 38 Kbklftr. Hintermauerſteinen, 12 Kbklftr. Mauerſand, das Beifahren von 12 Kbklftr. Schichtmauerſteinen aus den Brüchen bei Rockenberg, ſowie das Aufſetzen der Steine und das Meſſen des Sandes, werden Mitt⸗ woch den 22. d. M., Vormittags 10 uhr, im Gaſthauſe zum Stern dahier öffenklich ver⸗ ſteigert. Gleichzeitig kommt die Stein⸗ und Sandlieferung zu mehreren kleineren Brück. chen in der Gemarkung Niedermörlen zur Verſteigerung. Butzbach den 10. September 1847. Der Großb. Heſſ. Sections⸗Ingenieur lang und einige Küchengeſtelle, ſodann etlich und zwanzig Stück Ahorn⸗ Ulmen, Eichen ꝛc. der Seckion Butz bach Mie deen 1 2 N 3 A ber e 1 bei ſernerem Friedberg alles de dun s zur Ver⸗ zu dieſem * „kk vorgerück⸗ N ſollten. So . — Wes Kapital „ Markt gebrachtes indliche Brücken⸗ derung und Er⸗ — den, und glaubt offenen Verkehrs a dem Fortbe⸗ Umgegend Nutzen Unſtanden wobl Fnſender 5c 2 der ſicher Mittelpteiſe 4 k. 0 2 e 111 1418 — er Cemate Edietolladung. 1347) um 13. Auguſt 1798 entliehen 8 Ludwig Webers Cheleute aus Trais⸗ dorloff bei dem Verwalter Leopart zu Mehl⸗ bach ein Kapital von 80 fl.(achtzig) und ver⸗ pfändeten dagegen mehrere Grundſtücke. De die deßfallſige Schuldverbriefung nicht herbei⸗ geſchafft werden kann, ſo werden hiermit alle diejenigen, welche Rechte aus derſelben her⸗ leiten zu konnen glauben, aufgefordert, dieſel⸗ ben ſogewiß binnen ſechs Wochen von heute an hier Zeltend zu machen, als ſonſt das Ka⸗ pital, das noch nicht bezahlt iſt, an die Erben des Verwalters Leopart bezahlt, dann aber die Schuldurkunde für erloſchen erklärt und der Eintrag im Hypothekenbuch gelsſcht werde. Laubach am 3. September 1847. 0 Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Brumhard. Bekanntmachung. (1818) Montag den 4. Oktober l. J. und die darauf folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr anfangend, ſollen in dem hiesigen Rathhauſe alle diejenigen pfänder, welche die Verfallzeit erreicht haben und nicht ausgelöſt, auch nicht renovirt wor— den ſind, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Gegenſtände, welche zur Verſteigerung kommen, beſtehen in Gold, Silber, Zinn und Kupferwaaren, ſowie Weißzeug, Bettwerk, Kleidungsſtücken und dergleichen. Bemerkt wird noch beſonders, daß diejenigen Pfänder, welche noch nicht ausgelöſt und nicht renovirt worden ſind, nur bis zu dem 29. September l. J. ausgelöſt und renovirt wer⸗ den können, weil von dieſem Tage an das Pfandhaus bis nach beendigter Verſteigerung geſchloſſen bleibt. Friedberg am 15. September 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1349) Donnerſtag den 30. l. M., Mor⸗ gens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ bauſe die zur Philipp Joſtiſchen Curatel ge— börende Grundſtücke, auf ſechs nach einander folgende Jahren meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 16. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Viehmarkt zu Friedberg. (1330) Mit Bezugnahme auf die Bekannt⸗ machung im Int.⸗Blatte Nr. 43.(Inſ 852) wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß ge⸗ bracht, daß Donnerſtag den 30. September I. J. der Viehmarkt dahier abgehalten wird. Friedberg den 16. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Aepfel⸗Verſteigerung. (1551) Montag den 20. d. M., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen die am Exerzierplatz dahier, dem Bataillon gehörige Aepfel, in Abtheilungen an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Friedberg den 15. September 1847. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Belanntmachung. (13320 Montag den 20. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen die der Gemeinde Beien⸗ heim zuſtehenden Aepfel, circa 200 Malter, auf Ort und Stelle in mehreren Abthei— lungen öffentlich verſteigert werden. Beienheim den 11. September 1847. Der Grßh. 8 e 1 h k. „ 318„ Aepfel-Verſteigerung. (13539 Donnerſtag den 23. Sept. d. J., Pormitkngs 11 Ubr, ſollen die dießjährigen Aepfel, der Gemeinde Bodenrod zuſtebend, circa 350 Malter, an Ort und Stelle meiſt— bietend verſteigert werden, und werden hierzu Kaufliebhaber eingeladen. Bodenrod den 12. September 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Hoffmann. O bſt⸗Verſteigerung.“ (1334) Donnerſtag den 23. und Freitag den 24. l. M., jedesmal von Morgens 10 Uhr an, ſoll das der Gemeinde Nauheim zuſtehende Obſt, beſtehend in Aepfeln und Birnen, größ— tentheils veredelte Sorten und von vorzüg⸗ licher Güte, öffentlich an den Meiſtbietenden Partbieenweiſe verſteigert werden. Der An⸗ fang wird im kleinen Burggarten gemacht. Nauheim am 15. September 1847. Der Kurf. Heſſ. Bürgermeiſter Hartmann. Obſt⸗-Verſteigerung. (1555) Dienſtag den 21. d. M., VPormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen die diesjährigen hieſigen Gemeindeäpfel, circa 400 Malter und 53 Stämme Birnen an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, wozu man Kaufliebhaber einladet. Rodenbach am 10. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Buͤrgermeiſter Hetterich. Faſelochs⸗ Verkauf. (1356) Montag den 20. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde gehöriger Faſelochs, welcher zum Schlachten ſich eignet, in dem Rathhauſe dahier öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oppershofen den 15. September 1847. Der Grßh Heſſ. Bürgermeiſter Wolf. Aepfel⸗Verſteigerung. (1357) Donnerſtag den 23. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden die Aepfel von den ge⸗ meinbeitlichen Bäumen, ohngefaͤhr 300 Mltr. meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert. Altenſtadt den 11. September 1847. Der Gr. Bürgermeiſterei-Vicar Lehr. Die Fruchtmaͤrkte zu Lich. (1558) Da die Fruchtmärkte zu Lich bisher ſowohl von Verkäufern als Käufern zahlreich beſucht worden ſind, ſo iſt das Fortbeſtehen derſelben, in Ermächtigung des Großb. Heſſ. Miniſteriums des Innern und der Juſtiz, von Großh. Kreisralh des Kreiſes Hungen geneh— migt worden. Beſonders finde ich mich dadurch veranlaßt, die Verkäufer zum Beſuche der Licher Frucht⸗ märkte einzuladen, da die Licher Bäcker, Bier- brauer und die in und nahe an der Stadt wohnenden Müller bedeutende Frucht⸗Käufe machen, und daher größtentheils ſeither be—⸗ friedigt die Märkte verlaſſen baben. Lich den 12. September 1847. Der Gr. Heſſ. N Solmſ. Bürgermeiſter o gt. Arbeits Verſteigerung. (1559) Donnerſtag den 23. September l. J., Vormittags um 10 Uhr, werden folgende Ar⸗ beiten in der Wohnung des Gaſtwirths Wick zu Ziegenberg öffentlich an die Wenigſtneh⸗ menden verſteigert. 1) Die Anlieferung von Kalk und Sand zum Provinzialſtraßenumbau von Ziegenberg bis zur Herzogl. Naſſ. Grenze. 2) Die Herbeifuhr und das Aufſetzen der zur Herſtellung der Chauſſirung noͤtbigen Steine, welche bei der Planirarbeit ge⸗ wonnen worden ſind. Friedberg den 14. September 1847. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Arbeits, Verſteigerung (1560) Montag den 20. September l. J., Nachmittags um 4 Uhr, ſoll auf dem Ilben⸗ ſtädter Chauſſeehaus die bei Verfertigung eines Lehngerüſtes zur Erbauung der Brücke über den Fluthkanal bei Ilbenſtadt vorkom⸗ mende Zimmerarbeit, welche im Ganzen zu 400 fl. veranſchlagt iſt, öffentlich an die Wenigſtnebmenden verſteigert werden. Friedberg den 14. September 1847. Der Großb. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Aepfel-Verſteigerung. (1561) Dienſtag den 21. d. M., Mittags um 12 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde gehörenden Aepfel, circa 800 Malter beßter Sorte, und einige Baͤume mit Birnen an Ort und Stelle einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden, wozu Kaufluſtige hoͤflichſt einlaͤdet. Schwalheim am 14. September 1847. Der Kurfürſtliche Bürgermeiſter Reimer. Obſt⸗-Verſteigerung. (1562) Donnerſtag den 23. J. Mts., ſoll das Gemeindeobſt zu Petterweil, circa 100 Malter Aepfel, Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle verſteigert werden. Petterweil den 14. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Holtzmann. Holz ⸗Verſteigerung. (1563) Dienſtag den 21. September, Mor⸗ gens 9 Uhr, ſollen in dem Rodbeimer Ge⸗ meindewald Diſtrikt Ketzerborn 4000 Stück kieferne Wellen öffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden. Die Zuſammenkunft iſt an der von Koͤppern nach Oberrosbach führenden Chauſſee. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird bitz Martini d. J. Zahlungsfriſt geſtattet. Rodheim den 15. September 1847. Der Grßh. 90. Bürgermeiſter J dc o bi. Aepfel ⸗Verſteigerung. (1564) Montag den 20. September, Vor⸗ mittags 12 Uhr, ſollen die diesjährigen Aepfel der Gemeinde Griedel, eirca 150 Malter, an Ort und Stelle verſteigert werden und werden hierzu Kaufliebhaber hoͤflichſt eingeladen. Griedel den 15. September 1847. Der Grßh. Heſſ. r Bürgermeiſter q i e l. N οσι Privat ⸗ Bekanntmachungen. Beſten Cypriſchen Vitriol! e Wilhelm Fertſch. 200 Obm (1512) gut gehaltene Fäſſer in allen Größen und mit Eiſen gebunden hat zu verkaufen Alsfeld den 10. September 1847. Iſaae Spier jun. 3 u m Verkaufen. (18010 Ein in der Naͤhe von Friedberg ganz dicht an der Uſa gelegenes Fabrikgebaͤude . „FFT...——. mit Nebenbau und großem Hofraum— ehe⸗ malige Spiritusfabrik von Foucar— vorzüg⸗ lich zu jedem Fabrikgeſchäft geeignet, iſt zu verkaufen oder zu vermiethen. Daſſelbe hat zugleich das Angenehme, daß in der Folge die Eiſenbahn ganz nahe daran vorbeigeht.— Die Expedition des Intelligenzblaktes zu Friedberg ertheilt nahere Auskunft. Friedberg am 9. September 1847. Leere Fäſſer. (1813) Bei M. Kitz in Mainz ſteht eine Parthie 3 bis 4½ Ohm haltende faſt neue, in 8 eiſerne Reif gebundene, Fäſſer zu ver⸗ kaufen. Beſonders billige Preiſe werden qei Abnahme des Ganzen geſtellt. Lokal Veraͤnderung. (1565) Einem geehrten bieſigen und aus. wärtigen Publikum mache ich hiermit die An⸗ zeige, daß ich meine ſeitherige Wohnung in der Uſa⸗Vorſtadt neben Herrn Gaſtwirth Salz⸗ mann verlaſſen und von heute an mein eige⸗ nes Haus(früher Conrectorats-Gebäude) in der großen Auguſtiner Schul ⸗Gaſſe gelegen, bezogen habe. Durch die vortheilbafteſten Einrichtungen in meiner neu angelegten Fabrik bin ich im Stande, allen Anforderungen in dieſem Fache zu entſprechen und werde das mir bisher geſchenkte Zutrauen auch ferner durch gute und preiswürdige Waare beſtmög⸗ lichſt zu erhalten ſuchen. Friedberg den 16. September 1847. Siegmund Simon, Seifen- und Lichterfabrikant. Einladung. (1566) Die erſte der diesjäbrigen Abend. unterhaltungen des Geſangvereins„zur Ein⸗ tracht“ iſt auf Samſtag den 2. Oktober be⸗ ſtimmt, wozu die verehrlichen Mitglieder ein⸗ geladen werden. Der Vorſtand. Eine Obſtkelter (13677) ſtebt gegen billige Vergütung zur Benutzung bereit bei 1 Ph. Söllner. Nicht zu uͤberſehen! (18688) Sch Unterzeichneter mache hiermit die ergebenſte Anzeige, daß bei mir alle Arten Tücher decadirt werden per Stab 6 kr. Homburg v. d. Höhe. A. Weikert, Kappenmacher, vormals Solz in der Heimgaſſe. Zum Vermiethen. (1869) Mein an der Hockenmühle ge⸗ legene Garten iſt von Martini dieſes Jahres an auf 6 Jahren zu vermiethen, auch aus der Hand zu verkaufen. J. E. Specht. Kirchweihfeſt und Erndtefeſt. (4870) Sonntag den 19. September, als am Tage der Oſſenheimer Kirchweih, und zur Feier des im ganzen Lande angeordneten Eendtefeſtes, findet auf dem Oſſenheimer Wäld⸗ chen, zum letzten Male in dieſem Jahre, Har⸗ monie⸗ und Tanzmuſik ſtatt. Nehmet hin meinen innigſten Dank, alle, welche mich im Laufe dieſes Sommers mit ihren Beſuchen beehrten und auf die Kirch⸗ weih beehren werden. Aehle. Ein vollſtändiges Logis (1871) bat zu vermiethen Johs. Erbes Wittwe. 318* Ein Schäferhund, (18712) ſchwarzer Mutterhund, mit einer weißen Pfote, iſt in der Nacht vom 12. auf den 13. September auf dem Hof Haſſeleck durchgegangen. Wem er zugelaufen iſt, wolle ihn gegen ein angemeſſenes Futtergeld an oben genannten Hof abgeben. Ein Kartoffelfaß (1878) ungefähr 900— 1000 Pfd. haltend und eine Karkoffelmühle, beide Stücke wenig gebraucht, ſind billig zu verkaufen. Die Expe⸗ dition d. Bl. ſagt wo? Entlaufener Hund. (1570 um 11. d. M. iſt dem Unterzeich⸗ neten ein Hühnerhund weiblichen Geſchlechts entlaufen. Derſelbe iſt weiß grau aber braun gefleckt und hat braunen Behang. Er hört auf den Zuruf„Flora“. Wer ihn eingefangen hat, wird höflichſt gebeten, denſelben gegen eine Belohnung an den Hofgärtner Eichhorn zu Ilbenſtadt abzuliefern. Einladung. (1375) Sonatag den 19. und Montag den 20. September, ſowie Sonntag den 26. d. M., als an den Tagen der Kirchweih, findet bei mir gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik ſtatt, und lade ich bei prompter Bedienung hiermit höͤflichſt ein. Dorheim. W. Bingel. Ein ſittſames Mädchen, (18760) das zu kochen verſtebt und ſich auch noch anderen Haushaltungsarbeiten unter⸗ werfen muß, wird bei einer graͤflichen Familie gegen guten Lohn und gute Behandlung in Dienſt geſucht. Nähere Auskunft ertheilt Carl Huppuch in Friedberg. Leder ⸗ Verkauf. (1877) In allen Sorten Leder der beſten Gerkung iſt mein Lager wieder ſtark aſſortirt, und bin ich durch billige Einkäufe in den Stand geſetzt, wohlfeil abzugeben. M. L. Goldmann in Friedberg. Empfehlung. (1378) Aepfelmühlen und Kelterſchrauben beſter und neueſter Art, für deren Solidität garanirt wird, verfertigt Friedberg den 15. September 1847. Johann Fillmar, Zeugſchmidt. Fäſſer verkauf. (1379) Reingehaltene Spiritusfäſſer ſowohl in Holz⸗ wie in Eiſendand, beſonders zu Aepfel⸗ wein gut geeignet, ſind einzeln wie in Parthien bei Jean Goſſi in Großenlinden zu haben. Lehrlings Geſuch. 91580) Ein junger geſitteter Menſch kann bei einem Schneidermeiſter in Friedberg in die Lebre treten. Bei wem? ſagt die Expe⸗ dition d. Bl. Frankfurter Gold⸗Cours vom 19. September. 5—— d N Neue Louisd'or 11 5 Friedrichsd'or 9 47 ½ Holländiſche 10 fl. Stücke 9 56 Rand⸗Ducaten 5 37 20 Frankſtücke 9 32 Engliſche Souverains 11155 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 16. Sonntag n. Trinitatis d. 19. Sept. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diakonus Baur. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Conrector Kromm. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Uhrich. Fruchtpreiſe. 15. Sep.] 4. Sep. S. Sep. Gattung. Irted⸗ M ainz Groß⸗ gerau f f. tr. FT. r. Waizen pr. Malter 12 2712 5211 30 Rörn!, 8138199 780 Gerſte, 7 2 79 655 af, 41581 41 401 4 40 Polizei⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 18. bis 24. Sept. 1847. 1 5 Fried⸗ Butz⸗ S Brod⸗Preiſe. berg. bach. 88 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3—1 31— 2 77 77 1 1 6— 6 5 4 7 7 12 1 12 1 . Eth. Lth. — Milchbrod 143% 103 ½ — Waſſerweck 103% Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 144 14% Fleiſch Preiſe. pf. fepß 1 Ochſenfleiſch müſpes 3— 14 ee gemäſtete 1— 7 „Kühfleiſch kee 22 ird che sh! gemäſtetes 9— 110— 1 Rindfleiſch ungemäſtetes 8 „ Kalbfleiſch Sus 2 „ Schweinenfleiſch 17 174 „Hammellleiſch 11144 „ Schaaflleiſch 81s „ Wurſtvon blos Schweinen 18— 18— „Gemiſchte Wurſt 211 „Bratwurſt. 20— 20— „Schwartenmagen 20— 20— „ Geräucherter Speck 28— 29— „ Schinken 21— 21— 1 eee 23— 22— „ Schweinenſchmalz, i 8 9 815 28— 28— unausgelaſſen 25— 26— „ Nierenfett 24— 24— „Hammelsfett 20— 201— Der Gr. Heſſ. Was K. Friedberg Krach, Gr. Kr.⸗Sert. Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Folleniu s. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Bindernagel in Friedberg. 7 1