un. n köchſtpreitl. en dilligſt Hauptagent 1 bodyjx ſchaft. Lontrahenten Leden einer eten empfan. I. „ Geſellſchaft April 1847. , Srrup iſt 5146. g. em ſogenann⸗ tebl, welches andern Dung t Vinterſaat den Sommer · zen der Kat pachſen, bei ſeit einigen bat, bestens neigten Auf. ell. re, dei Okarben. t Oterwöllſadt itil. e l. em Zustande icht ein und an, sieht auß ei wem, ſahl gig aun auf Ver, geb en werden 0 bes tigt- griedberg 0 de 10 41 der Sap, 0 f. Intelligenz-BGlatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 30. Sonnabend, den 17. April — — 1847. —.......— Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: Die Ueberſicht der praktiſchen Aerzte, praktiſchen Wund⸗ ärzte und praktiſchen Thierärzte, ſowie der Apotheker und Hebammen. Ich fordere Sie auf, unverzüglich und längſtens bin— nen 8 Tagen die Namen der Hebammen anher einzuberichten. Grünberg den 11. April 1847. Ouvrier. Auszüge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungshlatt Nr. 10. von 1847. 1. Bekanntmachung Großh. Geh. Staatsminiſteriums vom 19. Febr., die Wahlen der Abgeordneten zum XI. Landtag betr. Zum Behuf einer vollſtändigen Aufnahme des zur öffentlichen Bekannt⸗ machung beſtimmten Verzeichniſſes derjenigen großherzoglichen Staats⸗ bürger, welche vermöge ihrer Steuerverpflichtung und ihres Alters zu Landtagsabgeordneten der Wahlbezirke und Städte erwählt werden können, werden dieſenigen, welche innerhalb verſchiedener Steuerbezirke die zu einer ſolchen Wählbarkeit qualifteirende Steuerſumme entrichten, aufgefordert, dem Großh. Steuercommiſſär des Bezirks, in welchem ſie wohnen, von heute an binnen vier Wochen ſchriftliche Anzeige zu machen, an welchem Orte die ſteuerbaren Objecte, welche ſie außerhalb jenes Bezirkes beſitzen, gelegen und cataſtrirt ſind. Diejenigen, welche dieſer Aufforderung nach⸗ zukommen unterlaſſen, haben es ſich ſelbſt beizumeſſen, daß ſie in das erzeichniß der Wählbaren alsdann nicht aufgenommen werden können, wenn ihre jährliche Steuerentrichtung von wenigſtens 100 Gulden directer Steuer, und zwar an Grund⸗, Perſonal⸗ und Gewerbſteuer, ſich nur durch Zuſammenrechnung der von ihnen in mehreren Steuerbezirken ent⸗ richtet werdenden Steuer ergibt. VI. Ermächtigung zur Annahme fremder Orden: Am 10. Jan. dem Geh. Rath Verdier de la Blaquière für das Comthur⸗ kreuz des Ordens der Würtembergiſchen Krone; 22. Febr. dem Archivar Baur für das Ritterkreuz des Ordens vom Zähringer Löwen. 5 VII. Ertheilung eines Patents: Am 14. Jan. dem Mecha⸗ nikus Schnell zu Landau für das ganze Großherzogthum auf 5 Jahre das ausſchließliche Recht, die von ihm nach der übergebenen Beſchreibung erfundene verbeſſerte Einrichtung für Steinkohlen-Oefen und Kochheerde allein in Anwendung bringen zu dürfen. VIII. Dtenſtngchrichten: Am 2. Oct. 1846 wurde der Han⸗ delsmann Chriſtoph Kühne zu Neapel zum Gr. Heſſ. Handels⸗ Agenten daſelbſtz 20. Jan. der Director des ev. Predigerſeminars zu riedberg and 1. Stadtpfarrer daſelbſt, Dr. Cröß mann, zum Decan des evangl. Decanats Friedberg für die nächſten 5 Jahre ernannt, und der von dem Hrn. Fürſten zu Aſenburg⸗Büdingen auf die 2. ev. Pfarrſtelle zu Bü⸗ dingen präſentirte Pfarramts⸗Candidat Seriba aus Schwickartshauſen für dieſe Stelle beſtätigt; 2. dem Diaconus und Mädchenlehrer Kühn zu Großbieberau die ev. Pfarrſtelle zu Sprachbrücken mit Habitzheim, und dem Schulvicar Maurer zu Bermuthshain, die evang. Schullehrer⸗ ſtelle daß übertragen; 6. der Gerichts⸗Acceſſiſt Sieglitz zu Mainz zum Gerichtsſchreiber bei dem Handelsgerichte daſ. ernannt. IX. Geſtorben ſind: Am 4. Juni 1846 der penſ. Oberzollinſpector v. Fleiſchbein, zuletzt in Geisweiler wohnhaft; 9. Aug. der Landge⸗ richts⸗Aſſeſſ. Snell zu Seligenſtadi; 6. Dec. der Profeſſor der evang. Theologie Dr. Fritzſche zu Gießen; 9. Jan. der kath. Pfr. und Decan Schneider zu Bingen; 19. der Forſtmitaufſeher Zimmermann zu Feldkrücken; 22. die Penſionärin, Wittwe des auf der Saline Theodors⸗ halle angeſtellt geweſenen Maurergeſellen Ouadro zu Kreuznach. Ueber den Geiſt des deutſchen Turnweſens. Nur in einem geſunden Körper kann eine geſunde Seele wohnen, dies iſt der Grundgedanke der deutſchen Turnerei, und nur Uebung macht den Meiſter. Alles zu verhüten, was Körper und Geiſt beſchädigen, lähmen und ſchwächen konnte, bildet die eine, die negative Seite des Turnens. Unausgeſetzte körperliche Uebung und Abhärtung gegen die Kälte des Winters, Sturm und Regen bildet die unmittelbar poſſitive Seite deſſelben. Doch in allen Dingen des Lebens kömmt es darauf an, eine ſolche Methode einzu— ſchlagen, welche dieſelben möglichſt zu fördern geeignet iſt. Die Erfahrung aller Zeiten hat es bewieſen, daß Köͤrper⸗ übungen nur da gedeihen und erſprießliche Früchte tragen, wo denſelben entſprechende geiſtige Uebungen zur Seite ſtanden. Der Turner, welcher den Turnplatz nur beſucht aus Furcht vor Strafe, weil eine gebieteriſche Nothwendigkeit ihn dazu zwingt, kann ſich unmöglich frei an Reck und Barren, am Schwingel und am Klettergerüſte bewegen. Nur wer mit freiem Geiſte die Körperübungen treibt, wird es verſtehen, ſich kühn und frei zu bewegen, nur er wird mit Sicherheit auf dem ſchwebenden Baume dahin gehen, ohne Schwindel in die Tiefe blicken, vor dem 12 Fuß breiten Graben nicht zurückbeben, mit einem Worte ein tüchtiger Turner ſein. Der Freiheit ſteht zur Seite die Lebensfriſche. Wer dieſe nicht beſitzt, zieht es vor, an kalten Winterabenden im warmen Zimmer zu verbleiben, im Regen und Sturm das ſchützende Dach ſeines Hauſes nicht zu verlaſſen, um den fernen Turnplatz vielleicht in finſterer Nacht aufzuſuchen. Nur der lebensfriſche Menſch wird im Winter der ſtarren— den Kälte, im Sommer der Schwüle und der Hitze aus— 9 1 1 * 122 dauernden Widerſtand entgegenſetzen und zu allen Zeiten ſich des blauen Himmels, der funkelnden Sterne und der leuch⸗ tenden Sonne mit voller Seele freuen. Frohſinn bildet daher nicht blos die Würze deutſcher Turnerei, ſondern auch eins ihrer kräftigſten Beförderungsmittel. Dieſen Frohſinn thun die Turner kund durch die Lieder, welche ſie ſingen und durch den Geiſt der Bruderliebe, welcher ſie beſeelt. Der frohe Turner ſieht in ſeinem brüderlichen Turngenoſſen einen Freund, der ihm wohl will, von dem er daher niemals vorausſetzt, daß er ihm zu nahe treten, ihn beleidigen wolle. Der ächte Turnerfrohſinn verſcheucht daher alle widrigen Streitigkeiten und gehäſſigen Zänkereien, um ſo mehr, als ihm immer ein höherer geiſtiger Zweck vor Augen ſteht. Er will ſich tüchtig machen an Körper und Geiſt, um den Zweck ſeines Lebens zu erfüllen. Nicht in den Tag hinein, von Stunde zu Stunde, nicht im Strudel irdiſcher Genüſſe fort⸗ geriſſen, ſondern im Hinblick auf eine höhere Geiſterwelt, im Vollgefühl ſeiner unſterblichen Seele will er ſich zu dem Dienſte ſeiner Mitmenſchen und ſeines Vaterlandes zumal vorbereiten, und in dieſem Sinne iſt der Turner fromm.— Frei, friſch, froh, fromm, dieſes iſt daher der Wahlſpruch des Turners, dies ſind die geiſtigen Hebel, welche ihn auf den Turnplatz führen und ihn dort in Be⸗ wegung ſetzen. Harmloſer, als dieſe Gefühle, läßt ſich nichts denken und dennoch fördern ſie mächtig den Zweck der Tur⸗ nerei und bilden gewiſſermaßen ihren Schlußſtein. Alle poli⸗ tiſche Kannengießerei iſt dem deutſchen Turnweſen durchaus fremd; nicht, als liebte der deutſche Turner nicht ſein Vater⸗ land, nicht, als nähme er keinen Antheil an deſſen Geſchicke, nein! ſondern nur, weil jedes Ding ſeine beſondere Art und Weiſe hat und dieſe feſtgehalten werden muß, ſoll dieſes Ding gedeihen. Der Turner weiß, daß er als ſolcher nicht berufen iſt, unmittelbar in die Geſchicke ſeines Vaterlandes einzugreifen. Allein die Liebe zu ſeinem deutſchen Vater⸗ lande bildet dennoch den Grundton ſeines ganzen Charak⸗ ters. Der Gedanke, daß der Tag noch kommen konne, da das Vaterland von ihm verlangen werde, er ſolle Gut und Blut, Leib und Leben in ſeinem Dienſte opfern, iſt fuͤr ihn ein Hochgedanke, vor dem er nicht zurückſchaudert, ſondern den er mit begeiſterter Freudigkeit und feſter Zuverſicht hegt. Dieſer Hochgedanke gibt ſeinem ganzen Thun und Laſſen eine höhere Weihe, er erdrückt in ſeiner Bruſt die Stimme des lockenden Verſuchers, er hält ihn feſt auf der Bahn der Tugend, er verleiht auch den ſonſt als Kleinigkeiten betrach⸗ teten Erſcheinungen des Lebens einen höheren Ernſt und eine tiefere Bedeutung. Jede Unmäßigkeit iſt daher fůr den ächten Turner nicht bloß eine Uebertretung der Geſetze des äußeren Anſtandes und der Würde, ſondern auch eine Uebertretung der ewigen Geſetze der Natur, welche die körperliche und geiſtige Kraft des Menſchen vermindert und ihn weniger fähig macht, im Dienſte des Vaterlandes und der Menſchheit zu wirken. Reine Sittlichkeit, ſtrenge Nüch⸗ ternheit iſt das unverrückte Ziel, nach welchem der Turner ſtrebt, die Vorausſetzung, ohne welche ſein ganzes Streben in Nichts zerfällt. Dieſes iſt der Geiſt des deutſchen Turnweſens, und durch dieſe Eigenthümlichkeiten unterſcheidet es ſich von den, unter der Leitung von Zuchtmeiſtern betriebenen körperlichen Uebungen. Körper und Geiſt ſind durch die Natur im Leben untrennbar verbunden. Sie ſollen durch Machtgebote des Menſchen nicht geſchieden werden. Körper und Geiſt müſſen in allen Dingen zuſammenwirken, ſoll etwas Tüchtiges ge⸗ leiſtet werden. Körper und Geiſt ſind nicht blos im Allge⸗ meinen verbunden, ſondern in allen ihren Theilen und in allen Beziehungen des Lebens. Wo dieſe Verbindung in irgend einem Theile und in irgend einer Beziehung aufhört, da ſtirbt unvermeidlich dieſer Theil oder dieſe Beziehung des Lebens ab. Was zuruck bleibt, iſt nur dle Leiche eines Körper⸗ theils, iſt nur die todte Form einer Lebensbeziehung. Daher dürfen auch in der Turnerei Körper und Geiſt nicht ge⸗ trennt werden. Alle diejenigen Gedanken ſollen vielmehr ge⸗ ſtärkt, alle diejenigen Gefühle gehegt werden, welche erforder⸗ lich ſind, um den kühnen Springer, den ausdauernden und furchtloſen Ringer, den ſichern Streiter auf ſchmalem, glattem und ſchwankendem Boden zu bilden. Wer da vermeint, einen ſolchen Turner blos mit Hülfe eines Zuchtmeiſters bilden zu können, der kennt nicht die menſchliche Natur, und am wenigſten das tief innerſte Weſen des Deutſchen. Mannigfaltiges. Dirigirt muß ſein. Darmſtadt am Charfreitag 1847. Der Vorſteher des Geſangvereins„Melomanen, unſer verdienſtvoller und humaner Kupferdruckereibeſitzer Felſing, welcher thätiges Mitglied faſt aller Vereine zur Abhülfe der öffentlichen Noth dahier iſt, harte die Abſicht, zum Beßten der Armen in der hieſigen Stadtkirche heute ein Vokal⸗Concert zu veranſtalten, in welchem ſämmtliche dahier beſtehende Geſangvereine mit⸗ wirken ſollten. Aber die Eiferſucht zwiſchen den verſchiedenen Vereinen bildete ein Hinderniß, das nicht ſo leicht zu be⸗ ſeitigen war. Es kam indeſſen auf einen Verſuch an. Fel⸗ ſing läßt die verſchiedenen Vorſtände zu einer Beſprechung einladen; ſetzt ihnen mit eindringlichen Worten das Wohl⸗ thätige der Abſicht auseinander und fordert ſie ernſtlich auf, dieſesmal die Streitigkeiten fahren zu laſſen. Und wahrlich es gelingt ihm, die Gemüther auf einen beſſeren Weg zu führen. Nur handelt es ſich noch darum, welcher Vereins⸗ Vorſtand das Ganze dirigiren ſoll. Auch darüber verſtän⸗ digt man ſich und das Loos ſoll entſcheiden. In dieſem entſcheidenden Augenblicke tritt der Herr Stadt⸗Cantor in die Verſammlung und kaum vernimmt er, wovon die Rede iſt, als er auch gleich begreiflich zu machen ſucht, daß nur ihm, laut Deeret, das Recht zuſtehe, alle Geſangvorträge in der Stadtkirche zu dirigiren und daß er nicht geſonnen ſei, auch nur ein Haar breit von dieſem ſeinem Rechte abzuſtehen. Augenblicklich nehmen ſämmtliche Vorſtände ihre Hüte und empfehlen ſich ganz gehorſamſt. Und ſo gehen denn unſere armen Arme leer aus; aber der Herr Stadtcantor hat's durchgeſetzt, daß er nun allein dirigirt.—— 4. ** Der Gyps als Mittel gegen die Erdflöhe. Zwiſchen meinen vorjährigen Erbſen war viel Hedrich aufgegangen, der mich für das Gedeihen der Erbſen fürchten ließ. Bald wurde ich aber gewahr, daß die Erdflöhe dem Hedrich bedeutend nachſtellten und wenig Blüthen deſſelben aufkommen ließen, weshalb denn auch die Erbſen im Wuchſe dem Hedrich um Etwas voraus waren. Um ihnen aber noch mehr zur Hülfe zu kommen, ließ ich ſie gypſen, und darauf bemerkte ich am folgenden Tage, daß ſammtliche Erdflöhe von dem Erbſenſtück verſchwunden waren. Sie kehrten auch nicht wieder. Dieſe Bemerkung ſcheint mir beim Rapsbau von Wichtigkeit, da es nur zu bekannt iſt, in wie kurzer Zeit oft dies Ungeziefer die größten Flächen verwüſtet. Hier würde man mit der Anwendung des Gyp⸗ ſes einen doppelten Zweck erreichen, indem dadurch die Erd⸗ flöhe vertrieben und die Rapspflanzen in ihrem Wachsthum bedeutend gehoben würden.(Landw. Dorfz.) * ** Gebrauch von hydrauliſchem Kalk gegen den Haus ſchwamm. Als ganz vorzüglich wird empfohlen, Korper, Daher licht ge⸗ zehr ge, crforder⸗ den und glattem meint, s bilden and am cher dez ler und thatiges Nn Noth in der ſtalten, ne mit⸗ iedenen uu de⸗ N. Fel⸗ prechung s Wohl⸗ lich auf, wahrlich Weg zu Vereins⸗ verſtan⸗ dieſem det ovon die en ſucht, the, all und daß eit von nehmen ſch ganz rme leet „daß er ö he. hedrich fürchten de dem deſſelben u Wuchſe nen aber en, und iuntlche Sie eint lr fannt ſt, Flächen des Gyp⸗ i Erde ache thum 50 4. niit, % 123 die Unterlagen bei Fußböden ꝛc. mit hydrauliſchem Kalk— pulver mehrere Zoll hoch zu beſtreuen. In einem Zimmer, wo Unterlage und Bretter bereits feucht und angegriffen waren, half dies vortrefflich; kein Schwamm kam wieder zum Vorſchein und der moderige Geruch verſchwand gänz⸗ lich. Mauern in Ställen und Cloaken, welche vom Sal⸗ peter zu leiden haben, konnen ebenfalls dadurch ganz trocken gemacht werden. N(Landw. Dorfz.) Kirchenbuchsauszuͤge vom Januar 1847. I. Butzbach. Getraute: 3. Johann Philipp Schmidt, hieſiger Bürger und Häfner, des verlebten Bürgers und Häfnermeiſters Kaſimir Schmidt hinterlaſſener ehelich lediger Sohn und Su— ſanna Eliſabeth Schütz, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Andreas Schütz, ehelich ledige Tochter. 24. Karl Chriſtian Kaiſer, Bürger und Metzgermeiſter da— hier, des Burgers und Schuhmachermeiſters wie auch geweſenen Mitglieds des Gemeinderaths, Johann Georg Kaiſer, ehlich lediger Sohn und Katharina Clara Jo— ſepha Rompel, des verlebten Bürgers und Kupferſchmieds zu Oberurſel, Herzogl. Naſſ. Amtes Königſtein, Jakob Rompel hinterlaſſene ehliche ledige Tochter. Getaufte: 1. Dem Bürger und Schneidermeiſter Martin Frank ein Sohn, Heinrich, geb. den 19. Dec. 3. Dem Gensd'armen zu Pferde Johann Konrad Lippert, Ortsbürger zu Grünberg ein Sohn, Karl Konrad, geb. den 16. Dec. 3. Dem Bürger und Seifenſieder Johannes Schember eine Tochter, Katharine Margarethe, geb. den 15. Dec. 10. Dem Bürger und Schuhmacher Johannes Berner eine Tochter, Friederike, geb. den 25. Dec. 10. Eine uneheliche Tochter, Eliſabeth, geb. den 1. Jan. 11. Ein unehelicher Sohn, Wilhelm Peter, geb. den 1. Jan. Beerdigte: 4. Ein unehelicher Sohn, Karl, alt 3½ Monate, k den 2. Jan. 4. Marie Henriette Auguſte, des Gr. Phyſikatswundarztes und Geburtshelfers Friedrich Gernand Sommer eheliche ledige Tochter, alt 21 Jahre, 7 Monate und 28 Tage den 31, Dec. 8. Karl Konrad ehelicher Sohn des Gend'armes zu Pferde Johann Konrad Lippert, alt 23 Tage, 1 den 7. Jan. 17. Jonas Emmel, Bürger und Wagnermeiſter, alt 36 Jahre, 1 Monat und 16 Tage, 1 den 13. Jan. 8. Zu Homburg v. d. H.) Katharina, des Bürgers und Bäckermeiſters Jakob Steinhäuſer III. zu Butzbach ehe— liche Tochter, alt 1 Jahr, 7 Monate und 1 Tag, 7 den 5. Jan. II. Grünberg. Getraute: 17. Joh. Jonas Weller, des Nicolaus Weller, geweſenen Bürgers und Glaſermeiſters dahier, ehelicher lediger Sohn, hieſiger Bürger und Spenglermeiſter und Maria Chriſtiane Suſanna Fendt, des Georg Caspar Fendt, geweſenen Bürgers und Kirchenrechners dahier eheliche ledige Tochter. Getaufte 17. Dem Bürger und Großh. Rentamtsdiener Heinrich Gröninger ein Sohn, Otto Ludwig, geb. den 28. Dec. 24. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Melchior Kreuder Zwillingskinder, Karl und Henriette, geb. den 10. Jan. 28. Dem Bürger zu Gießen und Hypotheken-Commiſſär Daniel Engel eine Tochter, Eliſa, geb. den 29. Debr. 31. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Ludwig Gehrin⸗ ger ein Sohn, Ludwig, geb. den 12. Jan. Beerdigte: 2. Eliſabetha Hofmann, des Joh. Adam Hofmann Bürgers und Bäckermeiſters, Ehefrau, alt 64 Jahre, 4 den 30. December. 4. Margaretha Schön, des Georg Heinrich Schön, Bür— gers und Sattlermeiſters, Ehefrau, alt 51 Jahre 1 den 1. Jan. 5. Johannes Pfannkuchen, des Johann Georg Pfannkuchen Bürgers und Schäfers, ehelicher Sohn, alt 4 Monate, den 3. Jan. 7. Maria Eliſabethe Sehrt, des Georg Heinrich Sehrt, Bürgers und Kaufmanns, eheliche Tochter, alt 22 Jahre, T den 4. Jauuar. 10. Johann Friedrich Büͤttel, Bürger und Sattlermeiſter, alt 66 Jahre, 1 den 7. Jan. 24. Katharina Mariana Dörr, des Joh. Georg Dörr, ge— weſenen Bürgers und Weißgerbermeiſters, hinterlaſſene Wittwe, alt 80 Jahre, r den 22. Jan. 28. Johannes Volp, Burger und Schuhmachermeiſter, alt 65 Jahre, r den 25. Jan. Aus zug aus dem Civilſtandsregiſter der iſrael. Religionsgemeinde zu Friedberg vom 1. Juli bis 31. Dec. 1846. Geborne: Juli 2. Kaufmann Seligmann Hirſchhorn ein Sohn, Jakob. Auguſt 14. Dem Bürger und Kaufmann Samuel Lind— heimer eine Tochter, Ella. September 30. Dem Bürger und Metzgermeiſter Karl Neuhof ein Sohn, Samuel. Oktober 29. Dem Bürger und Schirmfabricanten Salamon Garde eine Tochter, Emma. November 17. Dem Bürger und Gerbermeiſter Baruch Grödel ein Sohn, Herrmann Felix. December 2. Dem Bürger und Kaufmann Anſelmo Lind— heimer eine Tochter, Eliſe. Getraute: Keine. Beerdigte: Juli 9. Die Ehefrau des Gemeindedieners David Hirſch— horn, Jeannette, geb. Hirſchler, alt 50 Jahre und 8 Monate. September 16. Das Töchterchen des Bürgers und Frucht— händlers Jakob May, Jeannette, alt 1 Jahr u. 7 Tage. November 1. Tochter des Samuel David Buchsweiler, Regina, alt 36 Jahre. November 29. Der Sohn des Handelsmann Lob Schloß, Ferdinand, alt 4 Jahre und 6 Monate. December 3. Wolf Caſſellas Wittwe, Regina, geb. Schiff, alt 56 Jahre. December 13. Der Sohn des Handelsmann Löb Schloß, Philipp, alt 12 Jahre. Bekanntmachungen von Be⸗ phoͤrden. a νιν Edictal ladung. (499) In den Hypothekenbüchern der Stadt Friedberg ſtehen noch zwei Einträge offen, wonach 2 1) Dominicus Pendlings Eheleute von hier, am 15. Febr. 1808 und 22. März 1817, zuſammen 300 fl. von Schöff Joh. Th. Kautz dahier, ſodann a 2) Ludwig Finzel und Ehefrau dahier, am 20. Dezember 1844 bei Georg Krieger hierſelbſt 1050 fl., entliehen haben. Beſcheinigtermaßen ſollen beide Kapitalien abgetragen, die Schuldurkun— den aber verloren ſein, weshalb auf Antrag der Schuldner reſp. deren Erben alle, welche etwa Anſprüche aus jenen Darlehen und auf die darüber ausgeſtellten Schuldurkunden zu haben vermeinen, andurch aufgefordert werden, ſolche ſogewiß binnen drei Monaten von heute an hier geltend zu machen, als ſonſt die Schuldurkunden und die darin erwähnten Dar⸗ lehen ohne weitere Bekanntmachung für er— loſchen erachtet und die deßfaͤllſigen Einträge in den Amts- und Orts-Hypothekenbüchern werden gelöſcht werden. Friedberg den 18. März 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Hofmann. Arbeits Verſteigerung. (869) Die bei der Herſtellung der Kirche 95 Watzenborn vorkommenden Bauarbeiten, als: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 268 fl. 33 kr. 2) Zimmerarbeit„„ 537„ 14% 3 Dachdeckerarbeit 17„ 500„— 4) Schreinerarbeit 5„ 3868„52% 5) Schloſſerarbeit 77 5 24% 48% 6) Glaſerarbeit 7„ 65„ 319 7) Weißbinderarbeit„ 151% 367 ſollen Donnerſtag den 29. April d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, auf dem Büreau des Grßh. Bürgermeiſters zu Watzenborn, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen, an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden.. 5 Der Plan, Poranſchlag und Steigbedin⸗ gungen liegen auf dem Büreau des Unter— zeichneten zur Einſicht offen. Gieſſen den 8. April 1847. 5 Der Grßh. Provinzialbaumeiſter der Provinz Oberheſſen. Müller. Hofraithe- und Guts-Verſteigerung. (870) Samſtag den 24. April, Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem hieſigen Gemeindehaus die Hofraithe und das Feldgut des Jacob Sauter von Rödelheim, welcher mit ſeiner Familie nach Nordamerika auswandern will, zuſammen oder in Parzellen an den Meiſt⸗ bietenden verkauft werden. Rödelheim den 7. April 1847. Grßh. Heſſ. Gräfl. e Landgericht B Uf f. Edictal ladung. (8360) Da der Sohn des verſtorbenen hie⸗ ſigen Bürgers und Strumpfwebermeiſters Jo⸗ hannes Klee und deſſen gleichfalls verſtorbenen Ehefrau Suſanne, geb. Rennewald, Johann Philipp Michael Klee, geboren dahier am 29. April 1768, ſeit vielen Jahren von hier abweſend iſt, ohne Nachricht von ſich gegeben zu haben, ſo wird derſelbe oder ſeine Leibes, Teſtaments⸗ oder Vertragserben hiermit vor⸗ geladen bei unterfertigter Stelle binnen drei Monaten „ 124 ſich zu melden und zu legitimiren, um ſoge⸗ wiſſer, als anſonſten der abweſende Johann Philipp Michael Klee fur todt erklärt und deſſen ſeit 1807 curatoriſch verwaltetes, gegen— wärtig 238 fl. 56 kr. betragendes Vermögen den dahier befindlichen Seitenverwandten aus⸗ geantwortet werden wird. Homburg den 26. März 1847. Landgräflich Heſſ. Juſtizn Amt. Dr. Haupt. Edictalladung. (637) Nachdem Adam Hett von Kirdorf bei der unterfertigten Stelle ſeine Inſolvenz angezeigt hat, werden andurch deſſen Gläu— biger vorgeladen, in dem zur Liquidation der Forderungen auf 5 Dienſtag den 27. April d. J., Vormittags 9 Uhr, angeſetzten Termine um ſogewiſſer zu erſchei⸗ nen und ihre Forderungen zu liquidiren, als ſie anſonſten mit ihren Anſprüchen an die vorhandene Maſſe ausgeſchloſſen werden ſollen. Der Präeluſivbeſcheid wird nur auf der Amtsſtube eröffnet. Homburg den 23. März 1847. Landgräflich Heſſ. Juſtiz⸗Amt. Dr. Haupt. Edietalladung. (503) Nachdem von Großh. Hofgericht der Provinz Oberheſſen gegen den Wirth Georg Köhler in Schellnhauſen der förmliche Con- cursproceß erkannt worden iſt, wird hiermit zur Anmeldung ſeiner Schulden Termin auf Donnerſtag den 29. April d. J., Vormittags 9 Uhr, vorbeſtimmt und haben in dieſem Termine alle diejenigen, welche aus irgend einem Rechts— grunde Anſprüche an die Concursmaſſe Köh⸗ lers bilden zu können glauben, ſogewiß ihre Forderungen perſönlich oder durch genügende Bevollmächtigte dahier anzugeben und zu be⸗ gründen, widrigenfalls ſie ohne weiteres Präclu⸗ ſivdekret von der Maſſe werden ausgeſchloſſen werden. Zugleich ſollen ſich die erſcheinenden Gläu⸗ biger auf die ihnen zur Beilegung des Con— curſes im Termine gemacht werdenden Vor⸗ ſchläge beſtimmt erklären, auch für den Fall, daß dieſe Beilegung des Concurſes nicht er— zielt werden ſollte, einen Maſſeverwalter und Gläubigerausſchuß beſtellen und ſind deßhalb die Bevollmächtigten der Gläubiger zur Vor— nahme dieſer Handlungen in den ihnen er— theilten Vollmachten beſonders zu ermächtigen. Grünberg den 15. März 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Bücking. Edicetalla dung. (835) In den Gerichts- und Ortshypothe⸗ kenbuchern der Gemeinade Ruppertsburg ſtehen noch die in der Großh. Heſſ. Zeitung vom 5. März dieſes Jahres, Heb. O. Nr. 698, näher bezeichneten Hypotheken offen, obgleich es ſehr wahrſcheinlich gemacht iſt, daß die Capitalien abgetragen und die Verpfaͤndungen alſo er⸗ loſchen ſind. Wer daher aus dieſen Verpfändungen, be— ziehungsweiſe den deßfallſtigen Urkunden noch Rechte ableiten zu können glaubt, hat dieſelben ſogewiß binnen ſechzig Tagen, von dem Tage an, wo dieſe Bekanntmachung zum erſtenmale in der Großherzoglichen Zeitung erſchien(am 5. März 1847) hier geltend zu machen, als ſonſt jene Einträge für erloſchen erklart und in den Hypothekenbüchern geſtrichen werden. Gleichzeitig werden alle Diejenigen, welche nicht ſchon früher von dem beſtellten Com— miſſär, Actuariats Candidaten Sartorius, ſpeciell aufgefordert worden ſind, oder dem⸗ ſelben ihre Urkunden vorgelegt haben, gleich— wohl eine rechtsgültige, auf irgend ein Object in der Gemarkung Ruppertsburg radicirte ge⸗ richtliche Pfandurkunde beſitzen, hiermit vor⸗ geladen, ſolche ſogewiß binnen obiger Friſt im Original oder in beglaubigter Abſchrift dahier vorzulegen, als ſonſt etwaige Verpfändungen in die neu zu errichtenden Hypothekenhücher nicht aufgenommen werden und ſie ſich alle deßfalls entſtehenden Nachtheile ſelbſt zuzu⸗ ſchreiben haben. Laubach am 12. März 1847. . Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht. Brumhard. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. g Section Vilbel. 6888) Nachſtehende Arbeiten und Lieferun⸗ gen ſollen Montag den 26. d. M., des Vor⸗ mittags 9 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe durch öffentliche Verſteigerung an die Wenigſtneh⸗ menden in Accord gegeben werden: A. Bei Erbauung eines Viaducts auf der Niederwöllſtädter und Okarber Gemarkungs⸗ grenze:. 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 1020 fl. 37 kr. „ 773 119 „ 200„ 37 „ 119„ 12, 2) Steinhauerarbeit„ 3) Zimmerarbeit 5 4) Schloſſerarbeit 5) Kalklieferung 5„ 297„30% 6) Mauerſandlie ferung„ 187/ 30% B. Bei Erbauung eines Viaducts in der Ge— markung Kloppenheim: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 324 fl. 32 kr. 2) Steinbauerarbeit„„ 350„ 38% 3) Zimmerarbeit 77„ 70% 287 4) Schloſſerarbeit„„ 96% 12% 5) Kalklieferung„ 104%— 6) Mauerſandlieferung„ 37„ 30% C. Bei Erbauung eines Durchlaſſes in der Gemarkung Okarben: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 265 fl. 59 kr. 2) Steinhauerarbeit„137„ 57 3) Kalklieferung.„ 56—„ 4) Mauerſandlieferung„ 285„— D. Bei Erbauung eines Durchlaſſes in der Gemarkung Vilbel an der ſ. g. Schleid: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 985 fl. 46 kr. 2) Steinhauerarbeit=„ 340% 45% 3) Kalklieferung 2„ 280„—„ 4) Mauerſandlieferung„ 72—„ Die Pläne und Voranſchläge können täglich auf dem Büreau des Unterzeichneten einge⸗ ſehen werden. Vilbel den 12. April 1847. N Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur Eickemeyer. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (889) Der Transport von 150 Stück Schienen im Gewichte von ca. 390 Centnern, von Pohlgöns an die neue Lahnbrücke in Gieſſen, wird Montag den 19. l. Mts., Vor⸗ mittags 9 uhr, im Gaſthauſe zum Stern dahier öffentlich verſteigert. Butzbach den 14. April 1847. In höherem Auftrage Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Meyer. Bekanntmachung. Holzverſteigerung im Revier Hoch— weiſel, Forſt's Friedberg betr. (590) Donnerſtag den 22. und Freitag den 23. d. M., Morgens präcis 8 Uhr, in dem Holzſchlage ſelbſt beginnend, ſollen in dem vormaligen Domanialdiſtrict„Iſſel“, für Rech⸗ nung des Gräfl. Forſtfiscus, die nachfolgend verzeichneten Holzquantitäten öffentlich an die Meiſtbietenden verwerthet werden, als: I. Brennholz. 1) 59 Stecken nadel Scheitholz, Sin„ Prügelholz, U„ Stockholz, 4) 4090 Wellen„ Reisholz. . dieirte ge. Tmit vor. c driſt im iſt dazſer andungen lenbucher ch alle Lest zuzu⸗ gericht. abn. inigſtneh⸗ auf de narkung⸗ ff. 37k. 5* 1. 3170 122 * 305 51 308 der Ge⸗ f. 32 fr. „ 38, . 5 129 4 1 2 7309 in der 5 fl. Mkr. 7„ 571 „— 1—* d in der Soleid: 5 fl. 46 kr. 7 69 9. 2 an täglich en einge⸗ zugenieut N. 0 Stück fentnern, rücke in 6. Vor⸗ A Stern . zagemieut II. Bau-, Werk⸗ und Nutzholz. 5) 550 Klötze nadel Stammholz, ca. 5900 Cubikfuß baltend, 6) 1090 Stück nadel Stangenholz, ca. 2300 Cubikfuß haltend. Zum Schluſſe bemerkt man, daß am erſten Tage ſämmtliches Brennholz und am zweiten Tage ſämmtliches Bau⸗, Werk- und Nutzholz verſteigt wird. f Hochweiſel den 13. April 1847. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Hochweiſel. Stillgebauer. Bekanntmachung. (591) Zum öffentlich meiſtbietend Verkaufe der beiden auf dem hieſigen Renthofe befind⸗ lichen Scheuern nebſt Holzſchoppen auf Abbruch, wird nochmaliger Verſteigerungstermin auf Dienſtag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, in hieſige Renterei beſtimmt. 5 Der Zuſchlag wird ſofort ertheilt. Dorheim den 13. April 1847. Kurfürſtl. Heſſ. Renterei daſ. Deichmann. Verſteigerung von Bauarbeiten. (392) Die bei Erbauung eines neuen Oeko“ nomiegebäudes in der Schulhofraithe zu Fauer“ bach I. erforderliche Maurerarbeit, veranſchlagt zu 126 fl.— kr. Zimmerarbeit 252„ 40„ Dachdeckerarbeit 201„ 10„ Schreinerarbeit 30„— Glaſerarbeit 3 5—„ Schloſſerarbeit 37„—„ Weiß binderarbeit 7* 50„ Steinhauerarbeit 78„— das Brechen, Beifahren und Aufſetzen von 7.0 Klftr. Mauerſteinen, die Lieferung von 1,2 Klafter Sand, 36 Bütten Kalk, 2500 Backſteinen, 1000 eiche⸗ nen Stickſtecken, 0,25 Klafter Lehm und 20 Bund Roggenſtroh, ſoll Donnerſtag den 22. April d. J., Vormit⸗ tags 11 Uhr, auf dem Gemeindehauſe daſelbſt wenigſtnebhmend in Akkord gegeben werden, und hat jeder nicht genügend bekannte Steig⸗ luſtige ſich über ſeine Gewerbsberechtigung genügend auszuweiſen. Friedberg den 14. April 1847. Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Frucht ⸗Verſteigerung. (393) Montag den 19. April, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die dem Auguſtiner Schulfonds gehörende neun Malter Gerſte, in halben und ganzen Mal⸗ tern, öffentlich meiſtbietend verſteigert und werden nur ſoſche Steigerer zugelaſſen, welche die Gerſte zu ihrem eignen Haushalt oder zur Saat bedürfen. Friedberg den 13. April 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Gerſte⸗Verſteigerung. (5940) Montag den 19. April, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Speicher der milden Stiftungen dahier 17 Malter und 3 Simmer Gerſte öffentlich meiſtbietend verſteigert. Das Ausgebot geſchieht in halben und gan⸗ zen Maltern, wobei nur Privaten zugelaſſen werden, welche die Gerſte zu ihrem eignen Haushalte oder zur Saat bedürfen. Friedberg am 12. April 1847. a Der Grßh. Heſſ. Bürger meiſter Bender. Gerſte⸗ Verſteigerung. 45550 Montag den 19. April, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von „ 125. dem Speicher des vereinigten Armen ⸗Fonds 20-25 Malter Gerſte öffentlich meiſtbietend verſteigert.. a Das Ausgebot geſchieht in halben und gan⸗ zen Maltern und werden nut ſolche Steigerer zugelaſſen, welche die Gerſte zu ihrem eigenen Haushalte oder Saat gebrauchen. Friedberg am 13. April 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Schaferei⸗ Verpachtung zu Steinbach. (896) Dienſtag den 11. Mai d. J., Mit⸗ tags 12 Uhr, wird zu Steinbach in der Ge⸗ meindeſtube, die dem Großh. Heſſ. Fiscus zu⸗ ſtehende Schäferei in der daſigen Gemarkung, welche mit ungefähr 450 Stück Schafvieh be⸗ trieben werden kann, auf 3 oder 6 Jahre meiſtbietend verpachtet.; Friedberg den 13. April 1847. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts „Friedberg Domänenrath Buß. Holz Verſteigerung im Bodenröder Gemeindewald, Revier Hoch⸗ weiſel. (897) Donnerſtag den 22. d. Mts., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll in dem Diſtriet Thierberg nachbenanntes Holz, unter den vor der Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen auf Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden: 1) 103% Stecken buchen Scheitholz, W„ 1 See * 3) 102 1 tockholz Ir Cl., 4) 1725 Stück„ Reisholzwellen, 5) 4 Stamme„ Werkbolz, 101 Cf haltend. Die Zuſammenkunft iſt in loco Bodenrod. Die Großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden zu veröffentlichen. Bodenrod am 12. April 1847. 5 Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Hoffmann. Frucht⸗Verſteigerung bei dem Rent⸗ amte Grünberg. (898) Künftigen Donnerſtag den 22. April l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen bei dem bie⸗ ſigen Rentamt 50 Malter Korn, 25 Malter Gerſte und 25 Malter Hafer öffentlich ver⸗ ſteigt werden. Die Ausgebote des Korns und der Gerſte geſchieht in Quantitäten von/— 1 Malter, wobei nur ſolche Privaten zugelaſſen werden, weiche Beſcheinigungen von ihren Ortsvor⸗ ſtäͤnden beibringen, daß ſie die erkauften Früchte für ihren eigenen Haushalt, oder die Gerſte zur Saat bedürfen. Grünberg am 10. April 1847. Der Grßh. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Grünberg Bötticher. rr Privat ⸗ Bekanntmachungen. Empfehlung. (5610 Die unterzeichnete bringt ihr ſchon ſeit längerer Zeit betriebenes Geſchäft des Reinigens aller Art von Bettfedern, unter der Verſicherung reeller und prompter Bedienung, in empfehlende Erinnerung. Ebenſo über⸗ nimmt ſie dergleichen Aufträge auf vorherige Beſtellung auch über Land. Friedberg. Katharine Nees, neben der Stadtkirche. Butzbach. April 1847. (583) Beſter indiſcher Zucker⸗Syrup iſt wieder friſch angekommen bei Carlgß lach. Zum Verkaufen. (886) Eine, in noch ſehr gutem Zuſtande befindliche, vierſitzige Chaiſe, welche ein⸗ und zweiſpännig gefahren werden kann, ſteht aus der Hand billig zu verkaufen. Bei wem, ſagt die Expedition d. Bl. Geſuchte Stelle bei einem Oekonomen. (462) Ein junger Mann, welcher für Wieſen⸗ verbeſſerungs⸗Anlagen den erforderlichen theore⸗ tiſchen Unterricht genoſſen hat und als Sohn eines Landwirths mit den übrigen ökonomiſchen Arbeiten vertraut iſt, der ſich auch in Beziehung ſeines ſittlich⸗moraliſchen Lebenswandels genü⸗ gend auszuweiſen vermag, wünſcht im Laufe dieſes Jahres, etwa vom 1. Mai an bis Ende November, ſich bei einem größeren Herrn Oeko⸗ nomen der hieſigen Gegend weiter auszubilden. Er würde ſich allen ökonomiſchen Arbeiten un⸗ entgeldlich unterziehen und nur auf eine freie Station und freundliche Behandlung ſehen. Die Cxpedition d. Bl. ertheilt auf portofreie Anfragen nähere Auskunft. Empfehlung. (899) Meinen geebrten hieſi⸗ gen, ſowie auswaͤrtigen Freun⸗ den und Gönnern mache ich hiermit ergebenſt bekannt, daß Kappenmacherei errichtet habe und alle Arten Kappen bei mir gefertigt werden. Von jetzt an werden meine geehrten Abnehmer ſtets einen bedeutenden Vorrath von Sommer und Winterkappen nach der neueſten Fagon bei mir antreffen, welche ich ihrer ſoliden Fertigung und Gedie⸗ genheit der Stoffe wegen, beſtens empfehlen kann. Auch nehme ich jederzeit mit Vergnü⸗ gen Beſtellungen nach beliebigem Stoff und Fagon entgegen, indem ich ſolche gewiß zur Zufriedenheit der verebrlichen Beſteller auszu⸗ fuhren verſpreche. Meine Wohnung iſt in der Ludwigſtraße, am Eck der Wilhelminen⸗ ſtraße, dem Rathhauſe gegenüber. Friedberg. Conrad Diehl, Kappenmacher. n ed e eg e. (600) Mit vorzüglichem Eiſengarn, beſon⸗ ders für Schuhmacher⸗ und Schneidermeiſter, wie auch Einſchlag⸗ und Zettelgarn, weiß, blau türkiſchroth, iſt Unterzeſchneter gut verſehen, und empfiehlt er daſſelbe zu den billigſten Preiſen. Friedberg, Uſergaſſe 244. Nathan Hirſchhorn. Aufforderung. (601) Alle Diejenigen, welche an den Nach⸗ laß meines verſtorbenen Ehemannes, Philipp Hachenberger dahier, Forderungen zu machen haben, fordere ich hiermit auf, ſolche am Ter⸗ min den 22. d. M., präcis Morgens 9 Uhr, bei der hieſigen Burgermeiſterei in eigner pPer⸗ ſon anzumelden und zu begründen. Dieſes wird mit dem Anfügen bekannt ge⸗ macht, daß ſpätere Forderungen nicht berück⸗ ſichtigt werden. Schwalheim am 14. April 1847. Philipp Hachenberger's Wittwe. 100 Centner Heu (602) werden von Unterzeichnetem aus freier Hand verkauft. C. W. Nicolay zu Blofeld, Gaſtwirth. Ein vollſtändiges Logis (603) iſt zu vermiethen bei Ochſenmetzger Georg Schäfer, der Poſt gegenüber. ich eine * 126 K De utſcher Phon ix, Verſicherungs-⸗Geſellſchaft in Frankfurt am Main. Grundkapital: 81 Millionen Gulden. (877) Dieſe Geſellſchaft, welche zu Verſicherungen im Großherzogthum Heſſen von höchſtpreisl. Miniſterium des Innern autoriſirt worden iſt, verſichert gegen Feuerſchaden zu feſten billigſt geſtellten Prämien, Mobilien, Waaren und Fabrikgerathſchaften aller Art. Der unterzeichnete, zur ſofortigen Ausfertigung der Policen bevollmächtigte Hauptagent iſt mit Vergnügen bereit, jede weitere, gewünſchte Auskunft zu ertheilen. Aſſenheim im April 1847. Der Hauptagent des Deut ſchen Phönix Franz Geyger. Frankfurter Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. Grundkapital: 3 Millionen Gulden. (878) Dieſe Geſellſchaft gewährt Verſicherungen, zahlbar nach dem Tode der Contrahenten oder nach einer im Voraus feſtgeſetzten Zeit und conſtituirt Leibrenten auf das Leben einer oder mehrerer Perſonen. Proſpectus und Tarife, ſowie weitere Auskünfte können bei dem Unterzeichneten empfan ⸗ gen werden, welcher auch ermächtigt iſt, Verſicherungsanträge entgegen zu nehmen. Aſſenheim im April 1847. Der Hauptagent der Frankfurten Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft Franz Geyger. An z e ie g e (604) Durch allerböchſte Entſchließung Sr. Königl. Hoheit des Kurprinzen⸗Mitregenten, iſt mir die Amts⸗Wundarztſtelle für das Zu⸗ ſtizamt Nauheim übertragen worden. Seit dem 1. d. M. habe ich meine Stelle ange⸗ treten und wohne bei Chriſtoph Gebringer hierſelbſt, dem Gaſthaus zur Krone gegenüber, welches ich dem geehrten hieſigen und benach⸗ barten publikum mit dem Bemerken zur An⸗ zeige bringe, daß ich mit einer ziemlich großen Auswahl vorzüglicher Bruchbandagen verſehen bin, die ich billigſt ablaſſen kann. Nauheim am 14. April 1847. Ihlefeld, Amts Wundarzt. F Wolfersheimer Markt. Den nächſten Montag findet unſer A 0 beliebter und ſtets ſehr beſuchter Jahrmarkt ſtatt, wozu ich meine Freunde und Gönner auch diesmal wieder hoflichſt einlade A. Albohn Gaſtwirth und Specereihändler. Literariſche Anzeige. Bei Carl Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: Der kleine Englaͤnder oder die Kun ſt die engliſche Sprache ohne Lehrer auf eine leichte und ganz faßliche Art in einigen Tagen ſelbſt obne vorher ein Wort davon zu ver- ſtehen, vollkommen richtig ſprechen zu lernen. Ein Hülfsbuch für Auswanderer und alle diejenigen, welche ſchnell engliſch lernen wollen. Herausgegeben von prof. Dr. A. F. Grün. (Preis: 18 kr.) (606) Im Verlage von J. P. Diehl in Darmſtadt iſt erſchienen und von allen Buch⸗ handlungen, in Friedberg von C. Binder⸗ nagel, zur Einſicht zu erhalten: Das Thierreich, naturgeſchichtliches Lehr- u. Leſebuch mit 359 aus Dr. Kaupt's Thierreich entnommenen Abbildungen, bearbeitet von 1 Dr. W. J. G. Curtman, Director des Schullehrer⸗Seminars zu Friedberg. und Georg Walter, Lehrer an der Realſchule zu Offenbach. 40 Bogen, broſch., complett in 1 Band. Rthlr. 1. 8. ggr. oder fl. 2. 24 kr. Ueber den Zweck und die Anlage des vor— ſtehenden Werkes ſpricht ſich Herr Curtman in ſeiner Vorrede wie nachſtehend aus: „Die gröber gedruckten Artikel, alſo die von meiner Hand, bilden mehr ein naturgeſchicht⸗ liches Leſebuch, eine Auswahl des für die Jugend oder das Volk Wichtigſten in leicht verſtändlicher Form. Es iſt dabei mehr auf Anregung zur Selbſtbeobachtung, auf freudige Betrachtung der Natur und Befreundung mit derſelben abgeſehen, als auf ſpecielle Kennt⸗ niß deſſen, was Gelehrte beobachtet haben. Dergleichen laßt ſich in Familien vorleſen, auch von Lehrern in Volksſchulen ziemlich unmittelbar benutzen. Die klein gedruckten Artikel dagegen, die Arbeit meines Schwagers (Walter), ſind mehr zum Nachſchlagen für fortgeſchrittenere Schüler, oder zur ausführ— licheren Vorbereitung ſolcher Lehrer, welche das Ganze als Leitfaden ihres Unterrichtes benutzen wollen.“ Frankfurter Gold-Cours vom 16. April. ff. r. Neue Louisd'or M Friedrichsd'or 9 52 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 56 ¼½7 Rand⸗Ducaten 5 367 20 Frankſtücke 9 32 Engliſche Souverains 11157 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Miſeric. den 18. April 1847, pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Pfarrvikar Baur. — Fruchtpreiſe. 15. Apr. Fried⸗ berg Gattung. fl.* fl.* Walzen pr. Malter 24— 213821— Korn„ 7. 20— 1556 Gerſte„„ 15— 172815 10 r,, en 30 Polizei-Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 17. bis 23. April 1847. 8 5 Fried⸗ Bußz⸗ Brod ⸗Preiſe. berg. bach. 88 kr. pf. kr. pf. 11 Leib⸗Roggenbrod 6131 611 21„ 7 131112 44„ 7 26 225— g Lth. Lth. Milchbrod 23 12 — Waſſerweck 237 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 24 13 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 1 13 5 121— Ange; gemäſtetes 10 9— „Kühfleiſch E 9——— 8 30% gemäſtetes 9— 1 81— 2 Rindffeiſch ungemaſtetes 8— 4— 42 „ Kalbfleiſch 6— 14 6— „Schweinenfleiſch 15— 15— „Hammellleiſch 10— 9— „ Schaaflleiſch 1 „Wurſtvon blos Schweinen 17— 17— „Gemiſchte Wurſt 10——— „ Bratwurſt 18— 18— „ Schwartenmagen 181— 18— „ Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 19— 182 „ 3 a 20— 20— 1 weinenſchmalz 0 ausgelaſſen N 26— 26— unausgelaſſen 24— 24— „Nierenfett 24— 23— „ Hammelsfett 191— 181— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg S Krach, Gr. Kr.⸗Sert. Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.