185 TS U 2 — eee v 222 222 * Intelligenz-Blatt ſür die Provinz Ohberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Mittwoch, den 16. Juni 1847. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: die Muſterung für 1847. In dem hieſigen Kreiſe wird die diesjährige Muſterung, reſp. Loosziehung, am 30. Juli bis 5. Auguſt d. J. vorge⸗ nommen.— a a Am 30. Juli l. J., Morgens präcéis 28 Uhr, haben die Gr. Bürgermeiſter mit den Conſcriptionspflichtigen ſich einzufinden aus den Bürgermeiſtereien: Altenſtadt, Bodenrod, Butzbach, Aſſenheim, Bönſtadt, Büdesheim, Bauernheim, Bruchenbrücken, Fauerbach J. Beienheim, Burggräfenrod, Am 31. Juli l. J., Morgens präcis 2 8 Uhr, desgl. Fauerbach II., Großkarben, Holzhauſen, Florſtadt, Heldenbergen, Höchſt, Friedberg, Hochweiſel, Ilbenſtadt. Am 2. Auguſt l. J., Morgens präcis 2 8 Uhr, desgl. Kaichen, Maibach, Niedermörlen, Kirchgöns, Melbach, Niederrosbach, Kleinkarben, Münſter. Niederurſel, Langenhain, Niedereſchbach, Niederweiſel. Am 3. Auguſt l. J., Morgens präcis 2 8 Uhr, desgl. Niederwöllſtadt, Okarben, Ockſtadt, Oberau, Obermörlen, Oppershofen, Obererlenbach, Oberrosbach, Oſtheim, Obereſchbach, Oberwöllſtadt, Petterweil. Am 4. Au guſt l. J., Morgens präeis z 8 Uhr, desgl. Pohlgöns, Rommelhauſen, Steinbach, Rendel, Rödelheim, Steinfurt, Rockenberg, Stammheim, Vilbel, Rodenbach, Södel, Wickſtadt, Rodheim, Die Prüfung der Excapitulanten und Nicht-Excapitu— lanten, welche ſich zum Einſtehen gemeldet haben, erfolgt ſtets an dem Tage, an welchem die Conſeriptionspflichtigen ihres Ortes gemuſtert werden, und zwar vor z 8 Uhr, weß⸗ halb ſie ſich frühzeitig einzufinden haben. Die Entſcheidung über die Depotanſprüche, wobei die Depotanſprechenden ſich gleichzeitig unfehlbar einzufinden haben, erfolgt jedesmal nach beendigter Muſterung. 5 Am 5. Auguſt d. J. wird ſodann von den ſämmtlichen Conſcriptionspflichtigen das Loos gezogen und haben ſich die Großh. Bürgermeiſter ꝛc. mit den Conſcriptionspflich⸗ tigen pracis 2 8 Uhr Morgens dahier einzufinden. Da es mit großer Störung für das Geſchäft verknüpft iſt, wenn, wie dies zuweilen geſchehen, Einzelne von Ihnen nicht zur rechten Zeit zur Hand ſind, ſo erwarte ich von Ihnen, daß Sie ſich pünktlich um 8 Uhr auf hieſigem Rathhauſe einfin— den. Gegen diejenigen, welche hiergegen handeln, müßte mit unangenehmer Verfügung vorgegangen werden. Sie werden die Militärpflichtigen und ſich zum Ein⸗ ſtehen ſchon gemeldet habenden Excapitulanten Ihrer Bür— germeiſtereien alsbald um ſich verſammeln, ſie von dieſen Anordnungen in Kenntniß ſetzen, ſich um deren Verhältniſſe genau erkundigen, und diejenigen, welche an ſinnlich nicht wahrnehmbaren Fehlern und Gebrechen, als Kurzſichtigkeit, Schwerhörigkeit, fallender Sucht ꝛc. ꝛc. leiden, veranlaſſen, den Beſtimmungen im§. 10 Ziffer 6 und im F. 127 der Verordnung vom 30. April 1831 vollſtäͤndig Genüge zu leiſten. Als vorzügliche Mittel zum Erweis dieſer oben be— nannten und andrer im Reglement vom 22. April 1834 (Regierungsblatt Nr. 42 von 1834) näher bezeichneten nicht erkennbaren Uebel gebe ich auch hier an: a) Beſcheinigung der Phyſikatsärzte oder derjenigen Aerzte, welche die Dienſtpflichtigen behandelt haben, wenn letztere an Uebeln zu leiden angeben, die eine Folge überſtan— dener Krankheiten oder Verletzungen ſein ſollenz p) Atteſtate der Geiſtlichen und Schullehrer, deren Unter— richt der Militärpflichtige genoſſen hat, jedoch wird hier, ſowie bei allen andern Zeugniſſen dieſer Art, er— fordert, daß ſie ſich genau darüber ausſprechen, zu welcher Zeit der Militaͤrpflichtige an dem betreffenden Uebel gelitten hat, und ob es Ausſteller bekannt ſeie, daß daſſelbe noch jetzt(zur Zeit der Muſterung) fort- daure; c) Zeugniſſe der Bürgermeiſter und Gemeinderäthe, wobei zu bemerken iſt, daß, wenn dergleichen nur von einzel— nen Mitgliedern und nicht von der, zu einem geſetz— lichen Beſchluß des Gemeinderaths(nach Vorſchrift der Gemeindeordnung) erforderlichen Anzahl derſelben, aus— geſtellt ſind, dieſelben nur dann volle Gültigkeit haben, wenn ſie eidlich vor Gericht abgelegt wurden; d) Zeugniſſe unbeſcholtener Männer, insbeſondere der bis * 188* herigen oder früheren Dienſt⸗ oder Lehrherrn, Meiſter ꝛc. des Dienſtpflichtigen.— Es wird denſelben aber nur dann Beweiskraft beigelegt, wenn ſie eidlich vor Gericht abgelegt worden ſind. 5 Da, wo Ihnen die Fehler und Gebrechen ſchon be⸗ kannt ſind, oder bei dem Erſcheinen der Militärpflichtigen bekannt werden, haben Sie ſelbſt ohne Anzeige dieſer dahin zu wirken, daß die erforderlichen Zeugniſſe bis zur Muſte⸗ rung erbracht werden.— Ihre amtliche Thätigkeit wird aber in noch größerem Maaße in Anſpruch genommen, wenn ſich die Untauglichkeit auf Geiſtesſchwäche, Taubſtummheit und ähnliche Uebel gründet, die vorausſetzen laſſen, daß den daran leidenden Individuen die Kenntniß der beſtehenden geſetzlichen Vorſchriften ermangele. Kein Militärpflichtiger kann ſich durch einen Bevoll⸗ mächtigten, welcher Art er auch ſeie, für tauglich erklären laſſen; er muß in Selbſtperſon erſcheinen, inſofern er ſich nicht dem im Artikel 43 des Recrutirungsgeſetzes ausge— ſprochenen Nachtheile des Erſtmarſchirens ausſetzen will.— Von der Verbindlichkeit ſelbſt zu erſcheinen ſind allein die⸗ jenigen ausgenommen, welche entweder durch gehörig Be— vollmächtigte oder durch ihre Eltern, Großeltern, volljährige Geſchwiſter, oder durch ihre Vormünder bei der Muſterung erklären laſſen, daß ſie ſich bei dem Militärdienſt vertreten laſſen würden. Dieſe Erklärung geſchieht am Sicherſten mittelſt Vorzeigung der von der Großh. Staatsaſſekuranz⸗ anſtalt erhaltenen Verſicherungsurkunde. Friedberg den 10. Juni 1847. Küchler. Derſelbe an dieſelben. Betreffend: den Hauſirhandel und die hauſtrend betriebenen Gewerbe, insbeſondere die Annahme von Gehülfen durch inländiſche Hauſirer zum Betriebe ihres Hauſirhandels. Das in obigem Betreffe erfolgte höchſte Ausſchreiben theile ich Ihnen nachſtehend im Abdrucke zur Nachricht und Darnachachtung mit. Friedberg den 7. Juni 1847. Ji. Krach, Gr. Kr.⸗Sctr. Das Großherzoglich Heſſiſche Miniſterium des Innern und der Juſtiz an die Großherzoglichen Provinzial— Commiſſariate dahier und zu Gießen und an fämmt⸗ liche Großherzogliche Kreisräthe. Wir haben vernommen, daß bisweilen Ausländer als Gehülfen inländiſcher Hauſirer, mit den vorgeſchriebenen Abſchriften der Hauſir-Erlaubniß und des Patents für die inländiſchen Hauſirer verſehen, hauſirten, während ſie in der That den Hauſirhandel für ſich betrieben und die in— ländiſchen Hauſirer nur den Namen dazu hergäben, als ſeien jene ausländiſchen Hauſirer ihre Gehuͤlfen und verkauften ihre Waare. Wir ſehen uns hierdurch veranlaßt, in Bezug auf den§. 9. der Verordnung vom 6. November v. J., den Hauſirhandel und die hauſirend betriebenen Gewerbe betreffend, zu beſtimmen, daß fernerhin von(inländiſchen) Hauſirern nur Inländer als Gehülfen bei dem Hauſirhandel ſollen angenommen werden dürfen. Sie werden dieſe Beſtimmung in Ihren reſpectiven Verwaltungsbezirken zur öffentlichen Kenntniß bringen und zugleich die Großherzogl. Bürgermeiſter Ihrer Verwaltungs— bezirke anweiſen, von nun an nur für Inländer als Gehülfen von Hauſirern Abſchriften der Hauſir-Erlaubniß und des Patents der Letzteren nach Maßgabe des erwähn⸗ 19 l 9. der Verordnung vom 6. November v. J. zu er⸗ theilen.. Darmſtadt den 22. Mai 1847. d u FRI I. v. Stein. Wie man junge Rebhühner in einem Hofe aufziehe. Wer ſich das Vergnügen machen will, junge Rebhühner auf dem Hofe zu halten, und ſie dort zahm zu machen, muß ſie, ehe ſie Flecken bekommen haben, mit ihrer Brüthenne unter die andern Hühner führen laſſen, um ſie an dieſe zu gewöhnen, und ſie ſogar einige Zeit alle zuſammen ein— ſchließen. Die jungen Rebhühner werden Anfangs einige Stöße mit dem Schnabel bekommen; aber bald werden ſie in Geſellſchaft leben und freſſen, ohne ſich zu ſchlagen. Man muß aus Vorſicht ihnen frühzeitig, die beiden ſtärkſten Federn eines jeden Flügels ausreißen, und die Enden der übrigen etwas beſchneiden. Um ſie leichter an den Hof zu gewöhnen muß man 1) nicht die Eier nehmen, welche nahe bei der Wohnung, wo man ſie ausbrüten laſſen will, gefunden werden, weil die jungen Rebhühner, welche herauskommen, durch einen beſonderen Naturtrieb das Neſt ihrer wahren Mutter kennen, obgleich ſie dieſe niemals geſehen, und auf der Stelle hinfliegen, um ſie nicht mehr zu verlaſſen; Y muß man ſie an die Henne gewöhnen, indem man ſte in einem Garten oder eingehegten und gut verſchloſſenen Baum⸗ ſtücke, welches mit Geſträuch und Büſchen verſehen iſt, hält, und ihnen dort zu beſtimmten Stunden zu freſſen gibt. Es gefällt ihnen ſo ſehr darin, daß ſie, obgleich ſie herausfliegen, zu den Stunden der Fütterung wiederkommen, hier die Nächte zubringen, und ſogar daſelbſt Eier legen und bruͤten. Man hat auf dieſe Art aufgezogene Flüge Rebhühner ſo zahm gemacht, daß ſie mit dem Trommelſchlage und auf den erſten Pfiff ihres Warters zurückkehrten. Fruchtmarkt zu Hungen. Aufgefahren wurden: Waizen(Mltr.) 129, Korn 20, Gerſte 4½, Hafer 2, Roggenmehl 10.— Verkauft wurden davon: Waizen(Mltr.) 121½(Durchſchnittspreiſe 19 fl. 52 kr.), Korn 19½(16 fl. 32 kr), 1 fl. 53 kr.), Hafer 2(7 fl. 10 kr.), Roggenmehl 10(16 fl. O kr. Hungen den 12. Juni 1847. 5 Der Großh. Bürgermeiſter Buttron. 2 Kirchenbuchsauszug vom Maͤrz 1847. Friedberg. Getraute: Keine. Getaufte: 988 7. Dem hieſigen Burger und Schreinermeiſter Franz Albrecht Klein ein Sohn, Wilhelm, geb. den 16. Febr. 11. Dem hieſigen Bürger und Bäckermeiſter Karl Friedrich Fritz eine Tochter, Anna Regina, geb. den 17. Febr. 12. Dem hieſigen Bürger und Schloſſer Georg Scheibel ein Sohn, Guſtav Adolph, geb. den 11. März. 21. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Jakob Jakobi ein Sohn, Friedrich, geb. den 11. März. 21. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Bernhard Wagner ein Sohn, Auguſt Friedrich Bernhard, geb. den 5. März. i 22. Dem Großh. Bergrentmeiſter dahier, Karl Friedrich Eduard Textor eine Tochter, Anna Friederike Henriette Karoline, geb. den 22. Febr. 28. Dem hieſigen Bürger und Materialiſten Heinrich Hahn eine Tochter, Sophie Thereſe, geb. den 8. Febr. 1 11 du er⸗ Stein. . E aufziehe. c Rebhühner lachen, muß Brüttenne e an dieſe ammien ein⸗ angs einige werden ſſe gen. Man ſſten Fidern der üdrigen u gewobnen e bei der gefunden stemmen, ter wahren en, und auf xlaſſen; man ſie in nen Baum⸗ n iſt, hält, 1 gibt. Es rausfliegen, „, bier die und bruͤten cbhühner und auf kn —— g Gerſt 4 en(Alt. ö fl. 32 K), . 10(l fl. Buttron. 189 8 Beerdigte Emmerich Windecker, hieſiger Bürger und Schuhmacher— meiſter, alt 44 Jahre, 2 Monate und 20 Tage, f den 28. Febr. Maria Juſtine Fink, des hieſigen Gr. Kreisbüreau— Gehülfen Heinrich Fink eheliches Töchterchen, alt 9 Jahre und 1 Monat, f den 2. Febr. Maria Magdalena Gerſter, geb. Marbach, des hier verſtorbenen Bürgers und Maurermeiſters Joh. Wil— helm Gerſter nachgelaſſene Wittwe, alt 72 Jahre, 3 Monate und 19 Tage, 7 den 2. März. Margaretha Philippine Sieck, geborne Philippi, des ver— ſtorbenen Oberſteigers Johannes Friedrich Sieck zu Oſſenheim nachgelaſſene Wittwe, alt 66 Jahre, 6 Monate und 19 Tage, 7 den 2. März. Karoline Mariane Marie Elwert, des zu Hungen verſtorbenen Gr. Steuercommiſſärs Ernſt Elwert nach— gelaſſene ehelich ledige Tochter, alt 26 Jahre, 7 Mo— nate und 2 Tage, t den 3. März. Johann Jakob Feiling, hieſiger Bürger und Oekonom, alt 68 Jahre und 20 Tage, 1 u den 4. März. Eva Marie Söllner, des hieſigen Bürgers und Seiler— meiſters Philipp Konrad Söllner eheliche ledige Tochter, alt 22 Jahre, 2 Monate und 4 Tage, 7 ü den 4. März. Maria Katharina Eleonore Nau, des hieſigen Bürgers, Agenten und Rechners Georg Friedrich Nau eheliches Töchterchen, alt 11 Jahre, 9 Monate und 5 Tage, 1 den 5. Marz. Eliſabetha Höck, der Luiſe Katharina Sophie Höck außereheliches Töchterchen, alt 8 Monate und 4 Tage, den 8. März. i Eliſabetha Chriſtiane Wolf, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Joh. Philipp Wolf ehelich erzeugtes Töchterchen, alt 5 Mon. und 20 Tage, 7 den 9. März. 3. Thomas Hanſtein, hieſiger Bürger und Weißgerber⸗ meiſter, alt 71 Jahre und 6 Monate, 7 den 11. März. Maria Ramſpeck, des Bürgers und Kaufmanns Hein— rich Ramſpeck zu Alsfeld eheliches Töchterchen, alt 14 Jahre und 9 Tage, 1 dahier den 11. März. Maria Eliſabetha Reuß, des verſtorbenen hieſigen Bürgers und Fuhrmanns Johann Konrad Reuß ehe— 15. 17. 17. 20. 26. 27. 27. * 29. 31. - liche ledige Tochter, alt 19 Jahre, 5 Monate und 12 Tage, 1 den 13. Marz. Ein uneheliches Söhnchen, alt 9 Monate und 1 Tag, den 13. März. a Maria Katharina Müller, des hieſigen Bürgers und Gerbermeiſters Heinrich Karl Müller eheliches Töchter— chen, alt 7 Jahre, 3 Mon. und 5 Tage, 1 den 15. März. Philipp Weynandt, hieſiger Bürger und Schuhmacher— meiſter, alt 36 Jahre, 10 Monate und 26 Tage, 1 den 16. März. Ein todtgebornes Söhnchen, geb. an demſelben Tage. Andreas Gerſter, des hieſigen Bürgers und Maurer— meiſters Johannes Gerſter ehelich lediger Sohn, alt 18 Jahre, 1 den 24. März. Suſanne Wilhelmine Lang, des auf Permiſſion hier wohnenden Bürgers und Metalldruckers Friedrich Lang von Erbach im Odenwalde eheliches Töchterchen, alt 8 Monate weniger 1 Tag, 1 ü den 25. März. Johannes Bohn, Leinweber und Taglöhner aus Waden— rod, Kreiſes Alsfeld, alt ungefähr 53 Jahre, 1 den 25. März auf der Durchreiſe. Maria Wilhelm, geb. Mohrhard, des hieſigen Bürgers und Taglöhners Georg Wilhelm Ehefrau, alt 46 Jahre, den 25. März. Eva Eliſabetha Lochmann, des verſtorbenen hieſigen Bürgers und Bäckermeiſters Johann Jakob Lochmann ehelich ledige Tochter, alt 19 Jahre, 10 Monate und 10 Tage, 7 den 27. März. 8 Heinrich Hof, des hier ſtationirten Gensdarmen Jo— hannes Hof eheliches Söhnchen, alt 2 Jahre, 4 Mo⸗ nate und 5 Tage, f den 29. März. Zur gefaͤlligen Beachtung. Die Arbeiten zur Gewerbslotterie zum Beßten der hieſigen deutſch⸗-katholiſchen Gemeinde ſind nun im Saale zur Stadt Kaſſel dahier ausgeſtellt und können Sonntags Nach— mittags und auf Verlangen jeden Tag geſehen werden. Der Vorſtand der deutſch-katholiſchen Gemeinde in Vilbel. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. 5 rr Oeffentliche Bekantmachung. (868) Zur Abwendung eines förmlichen Loncurs-Prozeſſes haben die Ludwig Ubls (iheleute von hier am 30. März d. J. mit der Mehrheit ihrer bekannten Gläubiger ein Arrangement beziebungsweiſe einen Stundungs— ertrag abgeſchloſſen und werden nunmehr ale weiteren unbekannten Gläubiger der Uhl' ſchen Cheleute, ſowie diejenigen, welche jenem Wrangement nicht ausdrücklich beigetreten ſind, hermit edictaliter geladen, ihre etwaige Ein⸗ nendungen dagegen im Termin den 25. Juni d J., Vormittags 9 Ubr, ſo gewiß dahier wrzubringen, resp. ihre Forderungen anzu⸗ nelden, als ſonſt ſie mit allen Einwendungen, unbekannte Gläubiger zugleich mit ihren An— ſtrüchen an das vorhandene Vermögen aus⸗ oſſchloſſen werden. a Zugleich wird weiter bekannt gemacht, daß der, wer Zahlungen an Ludwig ÜUbls Ebe⸗ leute zu leiſſen hat, hiermit bei Vermeidung dppelter Zahlung vorläufig und bis auf wei⸗ de gerichtliche Verfügung zurückzuhalten hat. Laubach den 26. Mai 1847. ö Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Borler. 1 Landgüter⸗ Verpachtung. (891) Zwei dem allgemeinen Almoſenkaſten in Frankfurt a. M. gehörigen Güter, nämlich: a) zu Nieder⸗Dorfelden, Kurheſſiſchen Amts Windecken, 42½ Morgen Acker⸗ und 3¼ Morgen Wieſenland, zehntfrei, b) zu Kaichen Grßh. Heſſ. Landgerichts 0 27% Morgen Ackerland, zehnt⸗ rei, ſollen, und zwar jedes für ſich, von Peterstag 1848 an auf 9 Jahre in Beſtand gegeben werden. Schriftliche Pachtgebote, welche auf Korn zu ſtellen ſind, werden bei unterzeichnetem Pfleg⸗ amte bis zum 15. Juli dieſes Jahres ange⸗ nommen, und können bei demſelben die Pacht- bedingungen alltäglich Vormittags eingeſehen werden. Frankfurt a. M. den 4. Juni 1847. Pflegamt des allgemeinen Almoſenkaſtens. Main⸗WeſerEiſenbahn. (915) Freitag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen Erdarbeiten zur Herſtellung des Babnkörpers in den Gemarkungen Bru⸗ chenbrücken und Niederwöllſtadt unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen in 4 Looſen öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. a) Gemarkung Bruchenbrücken: Loos 11, vom Gerbelheimer Grasweg bis an die Bruchenbrücker Hohle, veranſchlagt zu 23,428 fl. 41 kr. Loos 12, von der Bruchenbrücker Hoble bis uͤber den Eſelspfad, veranſchlagt zu 6102 fl. 43 kr. b) Gemarkung Niederwöllſtadt: Loos 13, von dem Bruchenbrücker Weg bis an die Gänsbach veranſchlagt zu 3879 fl. Loos 14, von der Leimenkaute bis an die Staatsſtraße, ſüdlich von Niederwöllſtadt, ver— anſchlagt zu 8190 fl. 21 kr. Der Ort der Zuſammenkunft iſt am Ger— belheimer Grasweg, Gemarkung Bruchen— brücken. K. Friedberg den 9. Juni 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. e ſt eigen g. (923) Mittwoch den 23. d. M., Vormit⸗ tags 40 Uhr, ſoll das der Gemeinde Rocken berg gehörige Ratbhaus, welches ſich noch in ganz gutem Zuſtande befindet, auf den Ab- bruch meiſtbietend verſteigert werden. Rockenberg den 4. Juni 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Streb. Edictalladung. (919) Cigentbums⸗ oder ſonſtige dingliche Anſprüche an die von Konrad Frühlings Erben zu Ulrichſtein veräußerten, im Grundbuch vor den Namen des Heinrich Frühling, Heinrich Wolf und Heinrich Frühling sen. in Ulrich⸗ ſtein ſtebenden Grundſtücke, in den Gemar, kungen von Ulrichſtein und Köddingen, ſind dinnen vier Wochen von heute dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Kaufbriefe be⸗ ſtaͤtigt werden. ufrichſtein den 7. Juni 1847. 8 Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. 5 Edicetalla dung. (886) Für die Gemeinde Bauernheim hat ſeither nur ein Ortshppothekenbuch beſtanden und ſoll jetzt durch Abſchriftsnaome deſſelben auch ein Amtshypothekenbuch errichtet werden. Jenes Ortshypothekenbuch beginnt erſt mit dem 28. April 1817, obwohl höchſtwahrſchein⸗ lich auch noch ältere Hypotbeken beſteben, die alſo gar nicht eingetragen zu ſein ſcheinen. Deßbalb werden Alle, welche Hypotheken beſitzen, die vor dem 28. April 1817 errichtet worden und in denen Immobilien aus der Gemarkung Bauernheim verpfändet ſind, auf⸗ gefordert, ſolche ſogewiß binnen drei Monaten von beute an, zum Zwecke der Eintragung in die Hypothekenbücher, bier vorzulegen, als ſonſt, wenn ſie dies unterlaſſen und dadurch möglich machen, daß ihre Unterpfänder ſpäter nochmals verpfändet werden, ſie ſich die daraus entſtehenden Nachtheile ſelbſt beizumeſſen,— namentlich zu gewärtigen haben, daß ſie ent⸗ weder die neueren Pfandgläubiger zu entſchä⸗ digen verurtheilt— oder erſt nach dieſen be⸗ friedigt werden. Friedberg den 28. Mai 1847. 7 Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht. Hofmann. Edietalladung. Gos aden das Vermögen des Metzgers Georg Graf zu Freienſeen hat Grßh. Hofgericht zu Gießen den förmlichen Concurs erkannt und werden daher alle Gläubiger aufgefordert, Montag den 5. Juli d. J., Morgens 10 Uhr, ihre Anſprüche unter dem Rechtsnachtheile, daß ſte ſonſt ſtillſchweigend von der Maſſe ausge- ſchloſſen werden ſollen, dahier anzuzeigen und zu begründen. Perſönlich nicht erſchienene oder nicht durch gehörig Bevollmächtigte vertretene Gläubiger werden als den Beſchlüſſen der Mehrheit der Erſchienenen beitretend angeſehen. Laubach am 27. Mai 1847. Grßh. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Goosler. ö Edietal ladung. (902) Anſprüche jeder Art an die von der Helurich Rohr's Wittwe in Keſtrich freiwillig verſteigerten Grundſtücke in daſiger Gemar⸗ kung, worüber Grundbuchs⸗Auszug dabier ein. geſeben werden kann, ſind binnen vier Wochen, a dato, ſo gewiß dahier anzumelden, widrigen⸗ falls die Kaufbriefe beſtätigt werden. Ulrichſtein den 1. Juni 1847. Gr. Heſſ. Landgericht daſelbſt, als Frhrl. v. Schenkl. Patrimonialgericht Keſtrich. Zimmermann. Bekanntmachung. (9386) Mittwoch den 23. d. M. ſoll der zur Erbauung der neuen Brücke über die Lumda bei Mainzlar erforderliche Kalk, beſtehend in circa 00 Bütten Waſſerkalk und in circa 00 Bütten fettem Kalk unter den im Termin er⸗ offnet werdenden Bedingungen auf bieſiger Bürgermeiſterei wenigſtnehmend verſteigert werden. 5 Mainzlar den 10. Juni 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Schlapp. „ 190. Bekanntmachung. (936) Samſtag den 19.[. Mt., Morgens um 9 Uhr, wird in hieſigem Rathbauſe die dießjährige Heuernte von den gemeinheitlichen Wieſen, als: 1 1) von den Lachenwieſen, 2)„ der Sauweide, der Seewieſe, dem Schützenwegů a dem neuen Friedhof in der Stadt- Gemarkung und von den Wieſen an der Uſa in der a Burg⸗Gemarkung, 0 in Abtheilungen, öffentlich meiſtbietend ver⸗ pachtet. Friedberg am 14. Juni 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (937) Die Braunkohlenconſumenten der Umgegend werden davon in Kenntniß geſetzt, daß auf dem hieſigen Werk der Verkauf der Klötze von den Reihen begonnen bat. 5 Auch ſind noch ſehr gut ausgetrocknete Klötze an Haufen vorräthig. Der Preis für die Klötze beträgt 11 kr. und für die Holzkohlen 14 kr. per Cir. Auf Verlangen wird gegen genügende Bürg⸗ ſcheine, wie bisher ein ſechs monatlicher Credit gegeben. a Braunkohlengrube Wilbelmsboffnung bei Dornaſſenheim am 13. Juni 1847. Fr. Schmidt, Bergverwalter. Bekanntmachung. 4938) Donnerſtag den 17. d. M., Vormit⸗ tags 10 Ubr, ſoll auf dem Gemeindehaus da⸗ hier von circa 40 Morgen Wieſen das dies⸗ jährige Heu- und Grummetgras in einzelnen Abtheilungen öffentlich verſteigert werden, was man hiermit allenfalls Luſttragenden zur Kennt⸗ niß bringt. petterweil den 11. Juni 1847. Der Grßb. Oeſſ. Burgermeiſter G. Holtzmann. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (939) Freitag den 18. Juni l. J, Nach⸗ mittags 2 Ubr, ſollen auf dem Rathhauſe dahier nachfolgende Lieferungen, zur Erbauung eines Viaduckes über das Roſentbal bei Fried. gemacht werdenden Bedingungen, an die Wenigſtnehmenden öffentlich in Accord gegeben werden: a) Lieſerung von geſchnittenem oder beſchla⸗ genem Kiefernholz, als 48 Pfoſten, 20“ lang,%%“ ſtark= 960,0 Cbf. 8 Zangen, 110“ lang,% ſtark S 633,6„ 16 desgleichen, 70 lang, /“ ſtark S 806,4„ Spunddiele zu 36 Flachen, wovon jede 20“ lang, 9“ und 4“ dick 2592,05 5 Zuſammen 4992,0„ p) Lieferung von eiſernen Rammſchuhen und Mutterſchrauben, circa 1410 Pfd. Friedberg den 12. Juni 1847. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Fruchtverſteigerung im Rentamte Friedberg. (90) Dec Reſt der 1846er fiscaliſcher Fruchtvorräthe des hieſigen Rentamts kommt folgendermaßen zur öffentlichen Verſteigerung: a) zu Butzbach, in Heſſiſchen Hofe, Dienſtag den 22. d. M., Morgens präcis 9 Uhr, von dem daſigen Speicher, ungefähr 95 Malter Korn und 30 Malter Gerſte; p) zu Friedberg in der Behauſung des berg, unter den bei der Verſteigerung bekannt in dem Gaſthaufe zum Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerkhore, Mittwoch den 23. d. M., ebenfalls Morgens präcis 9 Uhr, ungefähr 7 Mltr. Waizen, 70 Mltr. Korn und 12 Malter Gerſte. Zur Steigerung und reſp. Abfaſſung der in kleinen Quantitäten ausgeboten werdenden Brodfrucht werden nur ſolche inländiſche Pri- vate zugelaſſen, welche ſich durch Belcheini⸗ gungen ihrer Ortsvorſtände darüber, daß ſie die Frucht für ihren eigenen Haushalt be⸗ dürfen, aus weiſen. Friedberg den 10. Juni 1847. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Buß. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahy. (941) Freitag den 18. Juni d. J., Vor“ mittags 11 Uhr, werden nachſtebende Arbeiten zur Erbauung eines Durchlaſſes in der Ge⸗ markung Fauerbach II. Cudtbeilung 57) auf dem Rathhauſe dabier an die Wenigſtnehmen⸗ den öffentlich in Akkord gegeben ee a 8 ke. 19 Maurerarbeit, veranſchlagt zu 87 10 2) Lieferung von 1,8 Coklftr. Steinen aus den Bruͤchen von Fauerbach II, 59 24 3) Lieferung von 0,84 Cbkliſtr. Sand von Oberrosbach, 31 55 4) Steinhauerardeit im Betrage von 303 48 Friedberg am 10. Juni 1847. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main Weſer⸗Eiſenbahn. (92) Freitag den 18. Juni d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden auf dem Rathhauſe zur Anfertigung und Lieferung von Maurergeſchirt, Seiten⸗ und Rüſtbolz für die Erbauung eines Viaduktes über das Roſenthal bei Friedberg nachſtehende Arbeiten an die Wenigſtnehmen⸗ den öffentlich verſteigert werden: fl. kr. 1) Schreinerarbeit im Betrage von 83 20 2) Schmiedarbeit r 175 24 3) Seilerarbeit. 6 15 277— 4) Küferarbeit 1 5 6 28 24 5) Lieferung von Dielen und Rüſtholz 182— Friedberg am 10. Juni 1847. Der Grßb. Heſſ. Sections ⸗ Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Lieferung von Strohmatratzen. (93) Die Lieferung von 150 Stück Strob⸗ matratzen in die Baracke im Gambacher Wald wird Freitag den 18. d. M., Vormittags 9 uhr, im Gaſtbauſe zum Stern dahier öffentlich verſteigert. Butzbach den 9. Juni 1847. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Butzbach. Meyer. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn.“ Erdarbeiten. (90 Drei zuſammen zu 18000 fl. veran- ſchlagte Planirlooſe in der Gemarkung Kirch⸗ göns werden Dienſtag den 22. d. M., Vor mittags 10 Ubr, an Ort und Stelle öffentlich verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt auf der Bauſtelle der Brücke uber den Lausbach an dem Sielerweg. 5 Butzbach den 10. Juni 1847. 8 Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach.* Meyer. Bekanntmachung. (945) Die der Reinbard Seibold's Witte zu Vülbel gehörige, ganz nahe an der Stelle des zu errichtenden Eiſenbahnhofes gelegene aus vet dem Nittwoch den dens präcis 9 4 70 Ultr. ang der in n werdenden mandiſche pri. ud Seſceini. den daz ſi Daus dalt de⸗ . des Rentamt f. bag. d. J., Vox' dende Arbeit/ es im der G. Aung 57) enigſtnebnn. perden. deinen at II, 59 U Sand 91 05 ze von 303 4 47 on Ingenieuſ edderg ud. enbahn. b. J, Vorn Nudbauſe Maurergeſen, tauun: aal bel gretbitꝭ deWadneder⸗ u. b. 1 en 00 0 „ 175 A 991 „ 2 Füße 182 Hofraithe ſammt mehreren Morgen Landes ſollen. 1 Freitag den 25. l. M., Vormittags, auf dem Rathbhauſe in Vilbel öffentlich meiſt⸗ bietend verkauft werden. Die Hofralthe beſteht aus Haus, Scheuer und Stallungen, ſowie zwei Gärten; ſämmt⸗ liche Gebäude ſind neu erbaut. Das Haus eignet ſich zum Betrieb einer Wirthſchaft, welche ſeither ſchon darin betrieben wurde, ſowie zur Anlage einer Fabrik ꝛc. a Groskarben den 8. Juni 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Emmerich. Edietal ladung. (9116) Friedrich Müller zu Soͤdel entlieh am 17. April 1818 unter genereller Berpfän⸗ dung ſeines Vermögens vom Schullehrer Phi⸗ lipp Stumpf 600 fl. g Die deß fallſige, ſpäter dem Kammerchoriſten Stumpf zu Darmſtadt cedirte Obligation ſoll abgetragen, aber verloren gegangen ſein, weß⸗ halb auf Antrag des Schuldners, welcher der— malen eine ibm zugeſchriebene Hofraithe in Södel veräußert hat und die Pfandfreiheit behauptet,— jeder der noch Anſprüche auf jene Obligation bilden oder den Fortbeſtand des Pfandrechtes behaupten wollte, zu deß— fallſtger Anzeige binnen 60 Tagen unter dem Rechtsnachtheil aufgefordert wird, daß ſonſt die Schuld für erloſchen erachtet und der dar⸗ auf bezugliche Eintrag in den Hypotheken— büchern gelöſcht wird. Friedberg den 7. Juni 1847. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Edie tal ladung. 194177) Anſprüche an das Vermögen der über 70 Jahre alten und abweſenden Catharina Cliſabetha Halber ſtadt aus Oberrosbach ſind ſogewiß binnen drei Monaten von heute an hier anzuzeigen, als ſonſt daſſelbe den nächſten Seitenverwandten gegen Caution nutznießlich, nach zurückgelegtem 90. Lebensjahre der Ab⸗ weſenden aber eigenthümlich, unter Aufhebung der geleiſteten Caution, überlaſſen werden wird. Friedberg den 4. Juni 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. 2 Hofmann. Sierre n. 19418) Eigenthums⸗ oder ſonſtige Anſprüche an das von der Heinrich Günthers Wittwe von Köddingen verkaufte Grundſtück, als: Gemarkung Köddingen: 406/15 11/124 195[] Klaͤfter Acker in der Wingerſtruth an Hartmann Rühl, ſind binnen vier Wochen a dato, um ſo ge⸗ wiſſer bierorts anzuzeigen und zu begründen, Als ſonſt die Beſtätigung des Kaufbriefs erfolgt. Ulrichſtein am 10. Juni 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daf. Zimmermann. Arbeits⸗Verſteigerung. (919) Weißbinder⸗„ und Maurer⸗Reparatur⸗ arbeit an der hieſigen Kirche, veranſchlagt zu 26 fl. 50 kr. und zu 25 fl. 50 kr., ſoll Frei⸗ tags den 18. Juni, Vormittags 10 Uhr, dahier un die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Griedel am 11. Juni 1847. Der Kirchen vorſtand: 5 Hofmann, Pfarrer. Viſſel, Bürgermeiſter. Verſteigerung. 4930) Aus dem Vermögen des abweſenden Kaufmanns Konrad Matern II. zu Laubach ollen nachfolgende Gegenſtände einer Verſtei⸗ gerung meiſtbietend an den beibenannten Tagen 1e werden, als: ontag den 21 Juni, Vormittags 7 Uhr, ) 30 Ohm guter Eſſig, g * 191* 2) Salatöl, Rüböl, Thran, 3) mehrere Ctr. Tabak, b 4) einige Ctr. Kaffee und ſonſtige Specerei⸗ waaren aller Art. Dienſtag den 22. Juni und folgenden Tages: 1) Farbwaaren, Meſſing⸗, Stahl-, Guß und Eiſenwaaren in größter Auswahl, Draht— ſtiften in den verſchiedenſten Sorten ꝛc. 2) Diehlen und Latten, 5 3) Ellenwaaren, als Schnur, Kortel, Einfaß— band ꝛc. und werden Kaufluſtige hierzu eingeladen. Laubach am 8. Juni 1847. 2 Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Brumhard. Verſteigerung. (951) Die zu dem Hofgute der Erben des verſtorbenen Herzogl. Oberjägermeiſters Frei⸗ herrn von Bibra gehörigen, in Cleeberg ge— legenen Gebäude, nämlich: 1) ein Wohnhaus, i 2) ein Haus, unten Stall, woran der zweite Stock und ſehr geräumige Speicher ſtark von eichen Holz erbaut, 100“ lang, 367 tief, und 3) ein Schaafſtall, g werden Mittwoch den 30. Juni d. J., Mor⸗ gens 11 Uhr, in der Gemeindeſtube in Clee⸗ berg, freiwillig auf den Abbruch verſteigert. Uſingen den 9. Juni 1847. a Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheißer ey Schapper. Pflaſterarbeits-Perſteigerung. (952) Donnerſtag den 17. d. M., Vormit⸗ tags 11 Uhr, ſoll auf dem Bürgermeiſterei⸗ Bureau das Umlegen des Pflaſters einiger Nebenſtraßen, ſodann die Lieferung von circa 2 Cbklftr. Sand, an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Butzbach den 11. Juni 1847. b Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Seippel. Gras-Verſteigerung. (933) Montag den 21. Juni d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde zuſtehende Heugras von circa 200 Morgen Wieſen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt an der ſ. g. Kuhbrücke. Inheiden am 9. Juni 1847. Der Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Bürgermeiſter ice Arbeits-Verſteigerung. (954) Am 29. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſollen im Hauſe des Bürgermeiſters zu Holzhauſen nachſtehende Reparaturarbeiten an der reformirten Kirche daſelbſt an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden, und zwar: fl. kr. Maurerarbeit, veranſchlagt zu 33 50 Dachdeckerarbeit,„. 5 55 Holzhauſen am 13. Juli 1847. Der Kirchenvorſtand P. Laubinger. Fruchtmarkt zu Altenſtadt. (985) Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß der hieſigen Gemeinde höheren Orts die Abhaltung eines Wochenmarktes auf jeden Dienſtag geſtattet worden iſt, und daß das Fruchtmarktreglement von Friedberg darauf Anwendung finden ſoll. Der erſte Fruchtmarkt zu Altenſtadt wird Dienſtag den 15. Juni auf dem freien Platze vor dem Rathhauſe abgehalten. Altenſtadt den 9. Juni 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Brack. Gras-Verſteigerung. (956) Mittwoch den 23. Juni, des Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde gehörige Gras zu Heu, in verſchiedenen Ab⸗ theilungen, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in der Behauſung des Wirth Sang dahier an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Fauerbach II. am 11. Juni 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Gras- Verſteigerung. (957) Samſtag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde zuſtehende Heugras von 55 Morgen in einzelnen Abthei⸗ lungen meiſtbietend verſteigert werden. Okarben den 14. Juni 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Jung. Gras- Verſteigerung. (958) Freitag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auß hiefigem Rathhauſe das Gras von circa 70 Morgen Gemeindewieſen, theils ein⸗, theils zweiſchürig, in einzelnen Abtheilungen öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Rendel den 10. Juni 1847. Der Grßh. 1. eck. Gras-Verſteigerung. (959) Dennerſtag den 17. d. M., Morgens 10 Uhr, wird das hieſige Gemeinde-Heugras in der ſogenannten Beunbach bei der Ludwigs⸗ hütte, in Abtheilungen, öffentlich an die Meiſt⸗ bietenden verſteigert. Oberwöllſtadt den 12. Juni 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Diel. Gras-⸗Verſteigerung. (960) Samſtag den 19. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſoll das diesjährige Gras auf den hie⸗ ſigen Gemeindewieſen zu Heu und Grummet in den bekannten Abtheilungen in der Behauſung des Wirthes W. Bingel meiſtbietend verſteigert werden. Dorheim den 11. Juni 1847. Der Bürgermeiſter Dr. Jaup. Bekanntmachung. (961) Sonnabend den 19 Juni d. J., Vormit⸗ tags um 10 Ubr, ſoll der diesjährige Bedarf der Saline Nauheim an Nägeln im Geſchaͤfts⸗ Locale der unterzeichneten Behörde an den Mindeſtfordernden veraccordirt werden. Nauheim am 10. Juni 1847. 3 Kurfürſtliches Salzamt. Schäfer. Schmincke. Hansmann v. c. Heugras-Verſteigerung. (962) Zugleich mit der berrſchaftlichen Gras— verſteigerung auf den 17. d. M. beabſichtigt der Unterzeichnete ohngefaͤhr 5 Morgen ſehr gutes Heugras verſteigern zu laſſen. Bingenheim den 11. Juni 1847. 5 Kratz, Pfarrer. Bekanntmachung. (963) Dienſtag den 22. Juni ſollen in hieſt⸗ gem Gemeindewald 250 Stämme eichen und 25 Stämme pappeln Bau- und Werkholz ver⸗ ſteigert werden. Der Anfang iſt im Eichwald um 9 Uhr. Lindheim den 12. Juni 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Koch. Fruchtverſteigerung bei dem Rentamte Grünberg. (9601) Künftigen Donnerſtag den 24. Juni l. J, Vormittags 9 Uhr, ſollen bei dem hieſi⸗ gen Rentamte 60 Malter Korn, 18 Malter Gerſte, 18 Malter Hafer und 8 Malter ge⸗ miſchte Frucht öffentlich verſteigert werden. Die Ausgebote der Brodfrücht geſchehen in Quantitäten von ½ bis 1 Malter, wozu nur ſolche Private zugelaſſen werden, welche die er— kauften Früchte für ihren eigenen Haushalt be- dürfen. Grünberg den 12. Juni 1847. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Grünberg Bötticher. Bekanntmachung. (965) Künftigen Donnerſtag den 17. Juni l. J., Vormittags um 9 Uhr, ſollen auf dem Ilbenſtädterchauſſeehaus die an der Straße von Niederwöllſtadt in der Richtung nach Kaichen vorhandenen Kirſchen und Korbweiden, ſowie die Grasbenutzung im Flutheanal der Nidda an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 13. Juni 1847. 5 Der Grßh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg. Stockhauſen. Bekanntmachung. (966) Freitag den 18. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird auf hieſigem Gemeindehaus die Lieferung von circa 200 Stück Flurſteinen in hieſige Gemarkung zu bringen, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich wenigſtnehmend in Accord gegeben. Aſſenheim den 12. Juni 1847. g Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt. Gras- Verſteigerung. 4987) Freitag den 18. d. M., Nachmittags 1 Uhr, wird dahier das diesjährige Heugras von eirca 50 Morgen, auf Ort und Stelle meiſt⸗ bietend, morgenweis, zur Verſteigerung gebracht. Aſſenheim den 12. Juni 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt. Arbeits-Verſteigerung zu Wiſſelsheim. (968) Samſtag den 19. d. M, Vormittags um 10 Uhr, ſollen auf dem Büreau des Gr. Beigeordneten zu Wiſſelsheim, nachſtehende Ar- beiten und Lieferungen, an die Wenigſtnehmen⸗ den verſteigert werden. 1) Die bei Herſtellung der Brüſtungsmauern, an der Brücke in der Ortsſtraße zu Wiſſels⸗ heim, vorkommende Maurerarbeit, vervor⸗ anſchlagt zu 15 fl. 3 kr. 2) Das Anliefern von 0,3 Kbklftr. Mauer⸗ ſteinen, 5 Bütten Kalk und 0,2 Kbklftr. Mauerſand. Friedberg den 13. Juni 1847. J. A.: Gatzert. N t νι Privat Bekanntmachungen. Lehrlings⸗Geſuch. (9120 Ein junger Menſch kann bei Unter⸗ zeichnetem unter vortheilhaften Bedingungen ſogleich in die Lehre treten. Lich. Phil. Meyer, Schloſſermeiſter. Gras-Verſteigernng. (969) Montag den 21. Juni, Nachmittags 2 Uhr, wird das Heu- und Grummetgras von meiner Wieſe in 24 Abtheilungen an Ort und Stelle verſteigert. Friedberg. Philipp Philippi's Wittwe. Ein goldner Ring, (9700 mit den Buchſtaben A. R. bezeichnet, wurde verloren und wird der redliche Finder gegen eine gute Belohnung um die Zurückgabe deſſelben an die Expedition d. Bl. gebeten. , 192*. f JZeßnker Rechenſchafts⸗Beriicl Berliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. (971) Der am 30. April d. F. in der General⸗Verſammlung der Actionairs der Berliniſchen Lebens- Verſicherungs⸗Geſellſchaft vorgelegte, ſtatutenmäßig revidirte Rechnungs-Abſchluß für das Jahr 1846 hat abermals ſo günſtige Geſchafts⸗Ergebniſſe nachgewieſen, daß für das Jahr 1851, in welchem der Ueberſchuß des vergangenen Jahres zur Vertheilung gelangen wird, eine gleich günſtige Dividende als die bisherige in Ausſicht ſteht. l Es gingen 770 Verſicherungs⸗ Anträge ein, zu dem Geſammtbetrage von 941,700 Tha⸗ lern. Nach Abrechnung der nicht angenommenen, der durch Ablauf 1 Policen und ander⸗ weitig ausgeſchiedenen, ſo wie der verſtorbenen Verſicherten— zuſammen 383 perſonen mit 563,700 Thalern Kapital— zeigte ſich am Schluſſe des Jahres 1846 gegen das Jahr 1845 ein reiner Zuwachs von 371 Perſonen mit 378,000 Thalern. g Die Todesfälle belaufen ſich auf 126 Perſonen mit 130,100 Thalern. Am Schluſſe 1846 blieben 5 7 5 6115 Perſonen mit Sieben Millionen 262,000 Thalern bei der Geſellſchaft verſichert. 4. Das gegenwärtige Geſellſchafts- Vermögen beträgt 2,062,961 Thaler 19 Sgr. 2 Pf. Der in dieſem Jahre zur Vertheilung kommende Ueberſchuß aus dem Jahre 1842 ge⸗ währt für die in demſelben bei der Geſellſchaft auf Lebenszeit verſichert geweſenen Perſonen abermals eine Dividende von 14/ pet. des Betrages der im Laufe deſſelben von ihnen be— zahlten Prämien und wird ſtatutenmäßig auf die von jetzt ab ferner von ihnen zu zahlenden Prämien in Abrechnung gebracht, respective baar gezahlt. Wir können jetzt mit voller Zufriedenbeit auf die Reſultate der erſten 10 Jahre des Beſtehens des Inſtituts zurückblicken und dürfen, von einem theilnehmenden Publikum unter⸗ ſtützt, hinſichtlich der Grundprincipien unſers Inſtituts durch gleichmäßige günſtige Rechnungs⸗ Abſchlüſſe gerechtfertigt und von außergewöhnlichen Unfällen verſchont geblieben, das hoffnungs⸗ volle Vertrauen hegen, daß die Einrichtungen unſrer Geſellſchaft immer mehr und mehr An— klang finden werden bei Allen, welche durch Lebens-Verſicherungen eine thätige Fürſorge für ihre Familien ausüben wollen. 3 Die vergangenen Monate des gegenwärtigen Jahres zeigen den gewohnten günſtigen Fortſchritt des Geſchäfts der Geſellſchaft. Berlin, den Sten Mai 1847. Direction der Berliniſchen Lebens Verſicherungs Geſellſchaft. C. W. Broſe. C. G. Brüſtlein. F. M. Magnus. F. Lütcke. Directoren. 5 ö Lobeck. General-Agent. Vorſtehenden Rechenſchafts⸗Bericht bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß Geſchäfts⸗ Programme bei mir unentgeltlich ausgegeben werden. Friedberg den 8. Mai 1847.* F. Nau G. Agent der Berliniſchen Lebens Verſicherungs⸗ Geſellſchaft. Anzeige. (972) Die Hanauer Zeitung, als eine der älteſten Zeitungen Deutſchlands, hat es ſich bisher zur Aufgabe gemacht, in Bezug auf Politik, ſociales Leben, Handel, Gewerbe, Kunſt u. f. w. möglichſt vollſtändig zu referiren und, wo es thunlich, die Tageserſcheinungen in dieſen Ge⸗ bieten zu beſprechen. Indem ſie auch ferner von dieſer Tendenz geleitet werden wird, hat ſie für die Folge den Kreis ihrer Mitarbeiter erweitert, um in allen Beziehungen noch größere Mannigfaltigkeit ihren verehrlichen Leſern zu bieten. Ein ſogenanntes Glaubensbekenntniß in Hinſicht Deſſen, was ſie ferner zu leiſten bemüht ſein wird, hier abzulegen, kann deßhalb über— fluſſig ſein, weil ſie immer die Geſinnung offenbart hat, welche jeder Meinung ihr Recht, nämlich das der vollen Vertheidigung, widerfahren läßt. 0 Die Blätter der Vergangenheit und Gegenwart, als zur Hanauer Zeitung gehörig, ſollen inskünftige den Stoff ihrer Erzählungen vorzugsweiſe aus dem Leben und der Geſchichte des geſammten Deutſchlands nehmen und neben denſelben ihr Augenmerk auf ſolche unterhaltende und belehrende Darſtellungen richten, welche ſich in unſerem engeren oder weiteren Vaterlande bewegen. Daß jedoch keineswegs Das ausgeſchloſſen ſein ſoll, was aus der Fremde als beſonders intereſſant und wiſſenswerth Anſpruch auf Mittheilung erheben darf, verſteht ſich von ſelbſt. An alles Dieſes wird ſich das Mannigfaltige reihen und in ſeiner reichhaltigen Abwechſelung angenehme Unterhaltung gewähren. Endlich wird auch die Poeſie ihre freundlichen Gaben ſpenden. 5 Da die Hanauer Zeitung ſich eines großen Leſekreiſes erfreut, ſo erhalten Anzeigen aller Art durch ſie eine weite Verbreitung, und werden dieſelben mit 4 kr. fur die Zeile berechnet. Der halbjährliche Preis für die Hanauer Zeitung mit ihren Beiblättern iſt 8 fl. 30 kr; bei allen kurheſſiſchen Poſtämtern 2 Thlr. 4½ Sgr. In Hanau abonnirt man bei der Redac⸗ tion derſelben; Auswärtige belieben ſich an die resp. Poſtämter zu wenden und ihre Beſtellungen möglichſt bald zu machen, damit keine Verſpätung in der Ablieferung der erſteren Nummern des am 1. Juli beginnenden neuen Semeſters Statt finden kann. Neuzugehende Abonnenten erhalten die Zeitung nebſt Beiblättern vom Tage ihrer Anbeſtellung bis zum 1. Juli gratis. Hanau, im Juni 1847. 5 Die Redaction der Hanauer Zeitung. Für mein Geld fuchſ' ich den Eſel. (978) In das Gaſthaus zu den drei Schwer⸗ tern kam neulich ein Gaſt und verlangte in hochtrabendem Tone einen Handkäs,(das Brod hatte er in der Taſche) als ihn der Kellner nicht gleich bediente, rief er aus vollem Halſe: „Kellner, wo bleibt mein Eſſen.“ Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.