Anzeigen edderg, 2g den 12. dez nen derrichtet: gertſc. 0 ret Fertſtz. in der Burgkiche: ap. U der Bur Auch a Peterer. 210 0 8 7.50 7 90 5 ne Tarte berg und Bußbach 12 18 S— S1 * * 2 1 rr — 281 8288989 2 8898898 S 5 ke Stadtlirche: Intelligenz-Olatkt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche Gr. Buͤrgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: Die von den Gr. Bürgermeiſtern am Schluſſe des Jahrs einzuſendenden Tabellen, jetzt die Einſendung für 1847. Bis zum 1. Januar k. J. ſind von Ihnen vorſchrifts⸗ mäßig und bei Meidung eines Wartboten folgende Verzeich⸗ niſſe hierher einzuſenden: 10 über die Eingewanderten, oder Beſcheinigung, eingewandert ſind, 2) des leichen über Ausgewanderte, 3) übe iges Staats⸗ und Ortsbürger aufgenommenen inen e f i 4) desgleichen uͤber die recipirten aus tach ent nden und 5) Beſcheinigung über erfolgte ordnungsmaßige Bekannt⸗ machung der Gr. Regierungsblätter für 1847. Zugleich bemerke ich Ihnen noch, daß nur die wirklich aus dem Ausland in Ihre Gemeinden und die aus Ihren Gemeinden in das Ausland gezogenen Perſonen in die Verzeichniſſe über Ein⸗ und Ausgewanderte aufzu⸗ nehmen ſind. N Die Verzeichniſſe aufzuſtellen.. Nur auf gedruckten Formularien“) werden die Ver⸗ zeichniſſe angenommen. Friedberg den 11. Dezember 1847. D Krach, Gr. Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Das Schießen in der Neufahrsnacht. 5 Die Verordnung, wonach das Schießen in der Neu⸗ jahrsnacht bei 10 Reichsthaler Strafe verboten iſt, wird hiermit eingeſchärft. Das Legen oder Losbrennen von ſo⸗ genannten Kanonenſchlägen in den Städten reſp. Ortſchaf⸗ ten und deren Umgebung ſoll mit gleicher Strafe geahndet werden. Das Herumlaufen der Kinder auf der Straße darf gleichfalls bei Meidung einer Polizeiſtrafe von 30 kr. daß keine ſind mit der größten Pünktlichkeit Kr.⸗Sct. ) Dieſelben ſind durch C. Binder nagel in Friedberg zu beziehen. n 15. Dezember 5 nicht ſtattfinden. Eltern, Vormünder ze. bleiben dafür haft⸗ bar. Dieſes iſt alsbald bekannt zu machen und haben Sie Beſcheinigungen in Ihrer Regiſtratur aufzubewahren, Friedberg den 13. Dezember 1847. g e e Krach, Gr. Kr.⸗Set. „Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: 5 e des Karl Schloſſer von Elſenrod Kreiſes eld. Der rubricirte, 8 Jahre alte Knabe hat ſich von Haus entfernt, und treibt ſich auf der Bettelei herum. Ich weiſe Sie an, auf denſelben fahnden, ihn im Betretungs⸗ falle arretiren und anher einliefern zu laſſen. Grünberg am 9. Dezember 1847. Shrine. Ich muß einmal zur Bertha gehen. (Bertha's Zimmer. Sie ſitzt am Nähtiſche, Emma ſetzt ſich zu ihr.) Emma. Ich bin in einer großen Verlegenheit, liebe Bertha. Schon den ganzen Morgen habe ich mit unſerm Minchen hin und her geſonnen, daß mir der Kopf ganz heiß geworden iſt. Am Ende ſagt' ich:„ich muß einmal zur Bertha gehen.“ Bertha. Und doch wird's nicht viel zu bedeuten haben, wie neulich auch. 8 E. Nein dießmal iſt's arg. Denke Dir, ich habe kein Geſchenk für den Vater und die Chriſttage ſind vor der Thür'. B. Freilich etwas ſpät, da ich weiß, Deinen Vater erfreuen Geſchenke nur dann, wenn Du mehr Verdienſte dabei haſt, als das des Geldausgebens. E. Das iſt's eben. Was ſoll ich aber machen? er hat Alles. Die Gegenſtände ſeiner Liebhaberei oder Bequemlichkeit hat er doppelt und dreifach. B. Nun, ſo ſag ihm: lieber Vater! ich hätte Dir gerne eine Freude gemacht, aber— E. Geh' Bertha, Du ſollteſt mich nicht foppen, ich kam zu Dir, um Deinen Rath zu hören. B. Gut! Wie ich Deinen Vater kenne, ſollte mir's ein Leichtes ſein, ihm eine rechte Herzensfreude zu bereiten. „ 418„ E. Ich hoffte ja, Du würdeſt mir am beſten aus der Verlegenheit helfen. B. In einigen Minuten kommen die Schulkinder hier vorbei. Ich will Dir ein Mädchen zeigen von unge- fähr ſieben Jahren, ein wohlgeſtaltetes, ſchönes Kind und die Freundlichkeit ſelbſt. Doch ſein Anzug verräth große Armuth. Ich ſeh's immer in demſelben Röckchen und das iſt zerriſſen. E. Was ſoll Das hier? B. Nur Geduld! Nimm das Geld, das Du anwen— den willſt, um Deinen Vater etwas Ueberflüſſiges zum Chriſtgeſchenk zu machen, kaufe dafür Kattun, mache die⸗ ſem Kinde ein Kleidchen, ein Hemd kannſt Du ihm auch zurichten und gib ihm ein Sacktüchelchen dazu. Ein Paar Schuhe und Strümpfe hab' ich ihm ſchon zugedacht. Wenn Euer Chriſtbaum brennt, dann ſtelle dieß Mädchen in ſeinem neuen Anzuge vor Deinen Vater und ſprich: „hier, Vater, das iſt mein Chriſtgeſchenk für Dich!“ E. Bei Gott, ich glaube, Du haſt's getroffen, Das wäre ſo Was nach dem Sinne meines Vaters. B. Gewiß auch nach dem Sinne ſeiner Tochter, liebe Emma, wenn Du Dich nur ſelbſt verſtehſt. Die ſchönſte koſtbarſte Stickerei legt Dein guter Vater dankbar zu den andern Sachen bei Seite. Da bleibt ſie liegen, wie ein welker Strauß. An dem Kleidchen kannſt Du auch Geſchicklichkeit, Pünktlichkeit und Ausdauer zeigen. Das aufgewendete Geld iſt nicht todt und wenn die Gabe laͤngſt ihren Dienſt gethan, blüht ſie noch fort in der Er⸗ innerung von mehr, als drei Menſchen. E. Hätt' ich Dich nicht ſo lieb, ich könnte Dich beneiden, um den herrlichen Vorſchlag. B. Eins halte ich mir aber aus, ich muß dabei ſein, wann beſcheert wird. E. Du ſollſt dabei ſein, liebe Bertha.— Horch'! eben kommen die Kinder. (Sie ſtehen auf und treten an's Fenſter.) Mannigfaltiges. Das Frankfurter Journal bringt in ſeiner zweiten Bei⸗ lage von Nr. 341 folgende Mittheilung aus Köln vom 8. Dezember:„Vor unſerm Zuchtpolizelgericht wurde in deſſen vorgeſtriger und geſtriger Sitzung ein Wucher⸗ prozeß ſo empörender Art verhandelt, wie er ſeit längerer Zeit nicht mehr vorgekommen war. Der hieſige conceſſio— nirte Sprachlehrer, Dr. phil. Reifferſcheidt, war näm⸗ lich angeklagt, gegen wucheriſche Zinſen Gelder ausgeliehen zu haben, und dieſe Anklage wurde durch 65 Belaſtungs⸗ zeugen unterſtützt. Im Laufe der Verhandlungen ſtellte ſich heraus, daß der Angeklagte in nicht weniger als 49 verſchiedenen Fällen 25 bis 52 Procent Zinſen genommen und außerdem ſeinen um Zahlung anſuchenden Gläubigern öfters Cigarren, die per 1000 Stück einen Werth von 3 Thalern beſaßen, zu dem Preiſe von 20 Thalern auf⸗ genöthigt hatte. Der letztere Umſtand gab dem offent⸗ lichen Miniſterium begründete Veranlaſſung, der anfangs blos„auf Wucher“ lautenden Anklage auch die weitere Anklage„auf Prellerei“ beizufügen. Da die Zeugenaus⸗ ſagen den Angeklagten der ihm zur Laſt gelegten und fuͤr einen Mann von ſeinem Stande und ſeiner Bildung doppelt ſchmählichen Vergehen vollſtändig überwieſen hatten, ſo wurde er durch das Erkenntniß des Zuchtpolizeigerichts wegen Wuchers zu 2000 Thalern Geldſtrafe, oder im Nichtzahlungsfalle zu zwei Jahren Gefängniß, zum Ver⸗ luſte der Conceſſion als Sprachlehrer und der National⸗ cocarde, und ferner wegen Prellerei zu 18 Monaten Ge⸗ fängnißſtrafe verurtheilt. einen Ausflug zu machen. Jhiea er. Seit 3 Wochen haben wir hier bei uns die Han auer Schau⸗ ſpieler⸗Geſe t unter der Direction des Herrn von Hoxar. Dieſelbe zählt tüchti fte unter ſich, die Stücke gehen ſehr gerundet und find mit vielem Fleiß in die Scene geſetzt. Das Repertoir beſteht meiſtens aus lauter neuen, hier noch nicht geſehenen Stücken und Vaudevilles, und wir können dieſe genußreichen Abende wohl nur der Kurheſſ. Landestrauer zuſchreiben, die Herrn von Hoxar zwang, mit ſeiner Geſellſchaft hieher . 0 1 Vorzugsweiſe müſſen wir zwei junge Leute erwähnen, die Söhne des Herrn Haine, die in Ermangelung eines Orcheſters uns an den Spielabenden mit den ausgeſuchteſten Concert Pièeçen für Violin und Pianoforte erfreuen. Die beiden jungen Leute leiſten in ihrem zarten Alter ſchon Ausgezeichnetes und machen dem Ber⸗ liner Inſtitute, wo ſie ihre muſikaliſche Bildung erhalten, alle Ehre, ſo, daß man bei anhaltendem Fleiße dereinſt ein paar tüchtige Virtuoſen der Welt verſprechen kann.„. Markt ⸗ Bericht. Grünberg, am 11. December 1847. Aufgefahrenſ Verkauft l 8 Gattung. wurden wurden Mittelpreiſe (Mltr)(Mltr.) A. ee Waze 179 165 11— ern f 250 241 7 30 Gerſte. 152 141 6 15 Hafer. 171 162 4 50 n In Grünberg wurde das Malter Waitzen zu 200, Korn 190, Gerſte 170, und Hafer 120 Pfund gerechnet. Kirchenbuchsauszug vom October 1847. Butzbach. 5 Getraute: Keine. Getaufte: 3. Dem hieſigen Bürger und Kaufmann Karl Georg Philipp Flach ein Sohn, Theodor, geb. den 6. Sept. 2 10. Dem Bürger und Lohgerbermeiſter Johannes Kuͤchel III. eine Tochter, Maria, geb. den 16. Sept. 24. Eine uneheliche Tochter, Margaretha Chriſtine, geb. den 10. Okt. f 24. Dem Bauaufſeher an der Eiſenbahnſtation Heinrich Held ein Sohn, Saladin Friedrich Wilhelm Ludwig, geb. den 15. Okt.. 24. Dem Bürger und Taglöhner Wilhelm Zott ein Sohn, Johannes, geb. den 8. Okt. 0 5 Nachtrag vom April. 29. April.(Zu Homburg v. d. Höhe.) Dem Bürger und Bäckermeiſter zu Butzbach Jakob Steinhäuſer III. ein Sohn, Karl Wilhelm, geb. den 10. April. Nachtrag vom September. 26.(Zu Frankfurt a. M.) Dem Bürger zu Butzbach Joh. Georg Kunkel ein Sohn, Johannes, geb. den 10. Sept. Beerdigte: 3. Friedrich Seulburger, Bürger und Schuhmachermeiſter, ein Hospitalite, alt 70 Jahre und 8 Mon. 1 d. 1. Okt. 2. Chriſtiane, des verlebten Bürgers und Schuhmacher⸗ meiſters Wilhelm Leierzapf sen or hinterlaſſene Wittwe geb. Vieſſel, alt 70 Jahre, 1 Monat und 7 Tage, 7 den 1. Okt. 5 10. Daniel Hammann, Oberwachtmeiſter in der 4. Schwadron des Garde-Regiments Chevauxlegers, alt 60 Jahre, 10 Monate und 23 Tage, 1 den 8. Okt. 24. Suſanna Eliſabethe Thron, des weiland Strumpf⸗ webers Johann Georg Thron hinterlaſſene ehelich ledige Tochter, alt 79 Jahre, 10 Monate und 26 Tage, den 22. Okt. 5 Be 4 an um fin .* tiſtens edi es, und dau dungen Leute nacht dem Ber⸗ , dee En, fe, 1 Battuoſen dn . — Autulpteiſe L ae 11— 1 15 6 15 4 5⁰ m in, r 1847. etz philipy 4006 Cbriſtne, geb. lation Heitiich elm kubwig/ 4 Jett 7 Sohn, 7 ürgtr Dem Dürg aindäuſer III. April. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NN Oeffentliche Aufforderung. (2009) Der der Frau Major Seipp, geb. Spittal von Krechting, der malen wohnbaft zu Ebringshauſen in der Ge⸗ markung zu Stockhauſen hieſ. Landgerichts⸗ bezirks zuſtehende und ſeither dem J. K. Knöß, K. Herber, J. J. Nickel, Johs. Kauß und K. Leins Frau, Einwohner daſelbſt, in Erbbeſtand gegebene Zehnten, iſt von den Pflichtigen für die Kaufſumme von 2100 fl. abgekauft, und es iſt dahier um die londgerichtliche Beſtäti⸗ gung dieſes Kaufes angeſtanden worden. Da die Frau Major Seipp weder eine Eigen- thums urkunde vorlegen, noch ſich darüber aus— weiſen kann, daß dieſer Zebnten ſich in keinem Fideicommiß resp. Erbverbande befindet, ſo werden alle diejenigen, welche, aus was im⸗ mer für einem Rechtsgrunde Anſprüche an dieſen Zebnten bilden wollen, hiermit aufge⸗ fordert, ihre Anſprüche binnen 8 Wochen da⸗ bier anzumelden, widrigenfalls der Kaufver⸗ trag beſtätigt, und die Auszahlung der Kauf ſumme an die Frau Major Seipp erfolgen wird. Grünberg den 2. Dezember 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Thaler. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (2034) Der Transport von 156 Stück Nothſchienen von Vilbel und von 329 Stück von Kloppenbeim an den Einſchnitt bei Oſt⸗ heim in der Section Butzbach, wird Mittwoch den 14. d. Mis, Vormittags um 10 Uubr, im Gaſtbauſe zum Stern dahier öffentlich ver⸗ ſteigert. Butzbach den 7. Dezember 1847. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Butzbach Meyer. Frucht⸗ Verſteigerung. (2030) Donnerſtag den 15. l. M., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in bieſigem Rath⸗ hauſe von dem Fruchtvorratb des Auguſtiner Schul- Fonds 40 50 Malter Korn, von dies⸗ jähriger Ernte, zweimalterweiſe, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert. Friedberg den 8. Dezember 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Immobilien-⸗Verſteigerung. (2031) Donnerſtag den 16, J. M., Mor · gens um 10 ubr, werden in bieſigem Rotb⸗ bauſe die Heinrich Bopp'ſchen Immobilien nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 8. Dezember 1847. In Auftrag Großherzogl. Heſſ. Landgerichts Friedberg: Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Edictal ladung. (2050) Forderungen und Rechtsanſprüche jeglicher Art an das in Concurs verfallene Vermögen des Schubmachers Johannes Knauß zu Echzell ſind bei Vermeidung des ohne be⸗ ſonders zu erlaſſendes Präcluſfſodecret erfol— — Ausſchlußes von der Maſſe, in dem au Dienſtag den 1. Februar k. J., Morgens 9 Ubr, anberaumten Liguidationstermin, bei dem unter, zeichneten Gericht in Selbſtperſon oder durch „ 419*. gehörig Bevollmächtigte anzuzeigen und geltend zu machen. Nidda, den 3. Dezember 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. * Ka tbrein. [Friedberg] Arbeits-Verſteigerung. (20510 An den nachſtehenden Terminen ſollen ſämmtliche bei der Unterhaltung der Straßen im Baubezirk Friedberg im Jahr 1848 vorkommenden Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnebmenden verſteigert werden. Das Steinbrechen, Steinaufſetzen, Stein⸗ zerſchlagen und die Handarbeiten werden fur die Jahre 1848 bis Ende 1850 verſteigert. Das Steinfahren, ſowie die bei der Unterhal⸗ tung der Brücken, Pflaſtern ꝛc. vorkommenden Arbeiten werden nur für das Jahr 1848 ver⸗ ſteigert. 1) In Niedermörlen Montag den 20. De⸗ zember l. J., Vormittags um 10 Uhr, im Gaſt⸗ haus zum Löwen a) die Arbeiten auf dem J. Bauaufſebersbe⸗ zirk, Straße von Butzbach bis zur kurheſſ. Grenze bei Nauheim, p) die Arbeiten auf dem II. Bauaufſehers⸗ bezirk, Straße von Niedermörlen über Obermörlen, Ziegenberg bis zur herzogl. naſſ. Grenze, 2) In Friedberg, Dienſtag den 21. Dezem⸗ ber l. J., Vormittags um 10 Uhr, bei Gaſt⸗ wirth Hieronimus die Arbeiten auf dem III. Bauaufſehersbezirk, Straße von der kurheſſ. Grenze bis Friedberg und Straße von Fried⸗ berg über Oberrosbach bis zur heſſ.⸗homburg. Grenze. 3) In Oberwöͤllſtadt, Mittwoch den 22. Dezember l. J., Vormittags um 10 Uhr, bei Gaſtwirth Brauburger, die Arbeiten auf dem IV. Bauaufſehersbezirk, Straße von Friedberg bis Okarben.. 4) In Kloppenheim Donnerſtag den 23. Dezemder l. J., Vormittags um 10 uhr, bei Gaſtwirth Scheurich, die Arbeiten auf dem V. Bauaufſehersbezirk, Straße von Okarben bis Vilbel und Straße von Vilbel in der Richtung nach Offenbach. 9) Auf dem Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt Dienſtag den 28. Dezember J. J., Vormittags um 10 Uhr a) die Arbeiten auf dem VI. Bauaufſebers- bezirk, Straße von Niederwöllſtadt über Aſſenheim bis zur herzogl. naſſ. Grenze gegen Dornaſſenheim. b) die Arbeiten auf dem VII Bauauſſehers⸗ bezirk, Straße von Ilbenſtadt über Hel denbergen bis zur kürheſſ. Grenze gegen Windecken. 6) In Niedermoxſtadt, Mittwoch den 29. Dezemder l. J., Vormittags um 11 Uhr, auf dem Rathhaus, die Arbeiten auf dem X. Bauaufſehersbezirk, Straße von Rahnſtadt über Ober- und Niedermoxſtadt, Stammheim bis zu den Nonnenſtumpfen. 7) In Obereſchbach, Dlenſtag den 4. Jan. 1848, Vormittags um 11 Ubr, bei Gaſtwirth Fritzel, die Arbeiten auf dem XIII. Bauauf⸗ ſebersbezirk, Straße von Frankfurt nach Homburg. 8) In Steinbach, Mittwoch den 5. Januar 1848, Vormittags um 9 Ubr, bei Gaſtwirth Hock, die Arbeiten auf dem XIV. Bauauf- ſehersbezirk, Straße durch die Gemarkung Steinbach, 9) In Rödelheim, Donnerſtag den 6. Jan. 1848, Vormittags um 9 Uübr, bei Gaſtwirth Kerber, die Arbeiten auf dem XV. Bauauf⸗ ſebersbezirk, Straße durch die Gemarkung Rödelheim. 10) In Altenſtadt, Dienſtag den 11. Jan. 1848, Vormittags um 11 Ubr, bei Gaſtwirth Holzapfel, die Arbeiten auf dem VIII. Bau- aufſehersbezirk, Straße von Ilbenſtadt bis Altenſtadt. 11) In Lindheim, Mittwoch den 12. Jan. 1848, Vormittags um 10 Uhr, bei Gaſtwirth Koch, die Arbeiten auf dem IX. Bauauſſebers⸗ bezirk, Straße von Selters über Lindbeim, Langenbergbeim bis zur kurheſſiſchen Grenze. 12) In Duüdelsbeim, Donnerſtag den 13. Januar 1848, Vormittags um 10 Ubr, auf dem Rathhauſe die Arbeiten auf dem XI. Bauaufſehersbezirk, Straße von Altenſtadt über Lindheim, Düdelsheim bis Büches. 13) In Büdingen Freitag den 14. Januar 1848, Pormittags um 10 Uhr, auf dem Sa⸗ linenhof bei Chauſſeegelderbeber Atmannsberger die Arbeiten auf dem XII. Bauaufſehersbezirk, Straße von Büches über Büdingen bis zur kurbeſſiſchen Grenze gegen Gelnbauſen. Friedberg den 11. Dezember 1847. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Frucht Verſteigerung. (2032) Montag deu 20. l. Mts., Nach⸗ mittags um 2 Ubr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe von dem Fruchtvorrath des vereinigten Armenfonds 50— 60 Malter Korn, zweimal ⸗ terweiſe, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 13. Dezember 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Verſteigerung von Victualien. (205) Dienſtag den 21. d. M., Vormit⸗ tags 10 Ubr, wird im Gaſthauſe zum Stern daher die Lieferung nachſtebender Victualien und zwar zur Hälfte in den Gambacher Wald, zur Hälfte nach Langgöns, einzeln, öffentlich verſteigert: 3 Malter Linſen, 3 7 Bohnen, 4 Centner Reis, 3 Malter Hirſen, 3 7 Griesmehl, 4* Vorſchußmehl, 3„ geſchälte Gerſte, 100 Malter Kartoffeln(nach Langgöns.) Butzbach den 11. Dezember 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach. Meyer. Bekanntmachung. (20811 Freitag den 17. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in der hieſigen Pfarrhof⸗ raithe 60 Malter Korn und 60 Malter Gerſte, gegen gleich baare Zahlung einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Oppershofen den 8. Dezember 1847. l Für den Kirchenvorſtand: Wolf. Bekanntmachung. Holzverſteigerung im Domanialwald Frauen⸗ wald, Reviers Oberrosbach betreffend. (2055) Dienſtag den 21. d. M., Morgens um 9 Übr, wird im Frauenwald bei Nieder- mörlen das nachbeierkte Holz an die Meiſt⸗ bietenden öffentlich verſteigert: 2 Stecken birken Scheitholz, 22% Stecken birken und Obſtbaum⸗ und 3 Stecken aspen und weiden Prügelholz, 2992 Wellen birken und Obſtbaum⸗ und 100 Wellen aspen u. weiden Reiſerholz, 4 Wagen 18 Läſte Leſeholz, 1 zu Bauholz brauchbarer Lerchenſtamm, von 20“ Länge. Oberrosbach den 11. Dezember 1847. Der Großb. Heſſ. Revierfoͤrſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. n Bekanntmachung. Holzverſteigerung im Revier Hochweiſel, Forſt's Friedberg betreffend. (20560 Dienſtag den 21. und Mittwoch den 22. d. M., Morgens halb 9 Uhr, im Holz⸗ ſchlage ſelbſt beginnend, ſollen die nachſtehend verzeichneten Holzquantitäten in dem vorma⸗ ligen Domanialdiſtricte„Iſſel“ für Rechnung des Grßh. Forſtfiscus, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, als: 1) 48 Stecken kiefern Scheitholz, 2) 208%„„ Prügelholz, 3) 147%„„ Stockholz 1. Cb, 4) 5275 Wellen„ Reisholz und 5) 998 Klötze und Stück kiefern Stämme und Stangen, circa 7500 Cubf. baltend. Hierzu die Bemerkung, daß am 1. Tage ſaͤmmtliches Brennholz und am folgenden Tage ſämmtliches Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, zum Abſtrich kommt. Hochweiſel den 10. Dezember 1847. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Hochweiſel Stillgebauer. d νιι e ινιο⁰νν Privat ⸗ Bekanntmachungen. Ein junger Menſch, (2057) welcher geſonnen iſt das Schmiede⸗ Heber zu erlernen, kann in der Nähe von riedberg eine Stelle erhalten. Bei wem? ſagt die Expedition d. Bl. Wohnungs⸗Veraͤnderung. (2058) Einem geehrten Publikum mache ich hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich meine frübere Wohnung in der Wilhelminen— ſtraße verlaſſen und nunmehr die bei Herrn Schreinermeiſter Dienſtbach, dem Mathilden⸗ ſtift gegenüber, bezogen habe. Empfehle zu⸗ gleich meine reiche Auswahl von Kappen und Kürſchnerwaaren, ſowie Zwirn und Wollengarn zu den äußerſt billigſten Preiſen. Schließlich bemerke ich noch, daß ich mich zu den An⸗ käufen von rohen Wildwaaren, als Fuchs⸗, Dachs⸗, Marder-, Iltis,, Katzen., Haſe⸗, Hunde- und Kanninchenpelze geneigkeſt bereit halte und bitte um einen zahlreichen Zuſpruch.. Friedberg den 12. Dezember 1847. Kappenmacher Schmidt. f Aus zuleihen. (2059) Aus dem Wohnbacher Kirchenfonds ſind 600 fl. ganz oder getheilt auszuleihen. Ein Logis (2060) für eine kleine Familie, welches den 1. Januar bezogen werden kann, hat zu vermiethen Friedberg. Carl Klein. Theater⸗ Anzeige. 5 Zum Erſtenmale: Freitag den 17. Dezember. Ronge b oder das erſte Debut. (2061) Tendenz⸗Luſtſpiel in 5 Acten und einem Zwiſchenſpiel von A. W. Heß, Seiten⸗ ſtück zu„Er muß aufs Land“,(Manuſcript.) * 420 Sonntag den 19. Dezember. Zum Erſtenmale: Rodin oder der ewige Judel!! Zweiter Theil. Dramatiſches Gemälde in 5 Abtbeilungen nach dem Franzöſiſchen des Cugen Sue, für die Bühne bearbeitet von Carlſchmidt.(Ma⸗ nuſcript.) e Da der erſte Theil vom„ewigen Juden ſo allgemeine Senſation erregte, ſo hofft die unterzeichnete Direction durch Anſchaffung und Vorführung des zweiten Theiles den Wünſchen des kunſtſinnigen Publikums ent⸗ ſprochen zu haben. Durch die intereſſante Erſcheinung des Prinzen d'Jalma, ſo wie die höchſt ergreifende Schluß Cataſtrophe iſt dieſem Theile ein hohes dramatiſches Intereſſe verlieben. Zu dieſer vorletzten Vorſtellung ladet der Unterzeichnete höflichſt ein und zeich⸗ net hochachtungsvoll von Hoxar. Literariſche Anzeige. Empfehlungswerthe Schriften zu Feſtgeſchenken, ſowohl für Erwachſene als auch für Kinder jeden Alters, von den billigſten bis zu höheren Preiſen habe ich in der größten Auswahl vor⸗ räthig und empfeble ſolche einem geehrten hieſigen und auswärtigen Publikum für das bevorſtehende Meihnachtsfeſt und für Neu⸗ jahr zur gütigen Berückſichtigung beßtens. Ich bin auch mit Vergnügen bereit, eine entſpre⸗ chende beliebige Auswahl ſolcher Schriften zur Einſicht zu überſenden und bitte nur diejenigen, welche dies wünſchen, einigermaßen genau anzugeben, in welcher Art und für welches Alter ꝛc. ich eine paſſende und entſprechende Auswahl treffen kann. Auch wäre es mir lieb, wenn ich dann das nicht Beliebige Be⸗ hufs weiterer Verwendung ſobald wie mög⸗ lich zurückerhielt. 0 1570 Friedberg im Dezember 1847. 5 C. Bindernagel. Die Berliniſche Lebens. Verſicherungs Geſellſchaſt (1800) Allerböchſt privilegirt und unter die Oberaufſicht eines Königlichen Commiſſarius geſtellt, wird durch ein Actienkapital von Einer Million Thaler Preuß. Courant ſtellt ſehr billige Prämien bei den verſchiedenſten Verſicherung sarten; überläßt den auf Lebenszeit Verſicherten 3 des Gewinns der Geſellſchaft, ohne Nachzahlung bei garantirt; Verluſten zu beanſpruchen: ſtellt ihre Policen, nach Wahl des Verſicherten, an den Vorzeiger oder legitimirten In⸗ haber zahlbar, geſtattet auch viertel⸗ und halbjährliche Voraus bezahlung der Pra⸗ mien, und willigt in See-Reiſen obne oder gegen geringe Prämien⸗ Erhöhung. Wird die ſogenannte Sparkaſſen⸗Verſicherung gewählt, ſo kann das verſicherte Kapital nach Ablauf beſlimmter Jahre vom Verſicherten ſelbſt, oder im Falle ſeines früheren Todes vom Nachbieibenden(Erben, Gläubiger) erhoben werden. 5 5 MNenten jeder Art(lebenslängliche, aufgeſchobene, auf beſtimmte Jahre beſchränkte. verbundene oder einfache) können gegen Capitals Einlagen von der durch uns gleichfalls vertretenen Berliniſchen Renten⸗ und Kapitals⸗Verſicherungs⸗Bank erworben werden. Geſchäfts⸗Pläne, Programme und Antragsformulare ſowohl für Verſicherungs-Anträge als für Rentenkäufe werden bereitwilligſt ertheilt(Spandauer Brücke Nro. 8.) Berlin, den 5. Dezemher 1847. Direktion der Berliniſchen Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. Vorſtehende Bekanntmachung bringen wir bierdurch zur öffentlichen Kenntniß mit dem ergebenen Bemerken, daß Geſchäfts- Programme unentgeldlich ausgegeben werden von Friedberg und Laubach, den 13. Dezember 1847. Agenten der Berliniſchen Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. Allgemeine Rentenanſtalt zu Darmſtadt. (2062) Die diesjährige(4.) Jahresgeſellſchaft wird am 31. Dezember d. i. geſchloſſen wer⸗ Zöckler, den. Wir laden daher diejenigen, welche derſelben noch beitreten oder Nachzahlungen auf frühere Einlagen leiſten wollen, hierdurch ein, ſolches vor Ablauf jenes Termins entweder da⸗ bier bei dem Büreau der Anſtalt oder auswärts bei den Herrn Bevollmächtigten derſelben zu bewerkſtelligen. Bis jetzt ſind bei der Anſtalt 4615 Mitglieder mit 7800 Einlagen und einem Vermögen von 349153 fl. betheiligt. a Bei der Depoſitenkaſſe wueden i Darmſtadt den 3. November 1847. m Laufe dieſes Jahres weiter hinterlegt 41200 fl. 5 Die Direktion. L. Regensburg in Frankfurt a. M., (2068 empfieblt ſeine Niederlage von Pianofortes der manigfaltigſten Art. Durch Ge⸗ ſchaltsverbindung mit den ausgezeichnetſten Manufacturen, bietet ſein Lager eine große Aus- wahl der ſorgfältigſt gearbeiteten Inſtrumente in engliſcher und wiener Mechanik. Auch ſichert er ſeinen geehrten Abnehmern bei billigen Preiſen jahrelange Garantie zu. — Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. —