8 — aut 8 — 8 0 tadtkirche: zertſch. der Burgkirche: Ersß mann. der Burglirche: Finlatut. Tarte berg und Butzbach Sept. 1847. —— ind ⸗Buß⸗ denz. dach. dt. ki. K. hf. K 5 9 5 2 N 8 ö e * D — Ser A- 9 eeled ber fudbi 0 4 Intelligenz- Blatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Die Großherzoglich Heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen an ſaͤmmtliche Gr. Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Die Nutzbarmachung des dießjährigen Obſtſegens. Nachſtehende Bekanntmachung des landwirthſchaftlichen Vereins der Provinz Oberheſſen werden Sie möglichſt ver⸗ öffentlichen und ſich bemühen, daß nach dieſen Vorſchlägen verfahren werde. Friedberg, Grünberg und Hungen den 9. September 1847. Küchler. Ouvrier. Follenius. „Obgleich ſchon von vielen Seiten darauf aufmerkſam gemacht worden iſt, welche große Vortheile die Verwendung des grünen Obſtes zum Dörren, in Jahren, wo das erſtere im Verhältniß zu andern Jahren unter die Hälfte ſeines Werthes zurückweicht, gewährt, ſo halten wir es doch für unſere Pflicht, ebenfalls darauf hinzuweiſen. Vor Allem müſſen wir darauf aufmerkſam machen, daß getrocknetes Obſt nicht allein für den eignen Verbrauch ein vorzügliches Nahrungsmittel iſt, ſondern auch zu jeder Zeit einen hoͤchſt willkommenen Handelsartikel abgibt, ſobald die Früchte, von denen es gewonnen werden ſoll, zur völ— ligen Reife gekommen ſind und bei dem Dörren mit Fleiß, Vorſicht und Reinlichkeit verfahren wird. Jeder fleißigen Hausfrau iſt die Behandlung des Steinobſtes(Zwetſchen, Kirſchen, Mirabellen ꝛc.) bekannt, bezüglich des Kernobſtes und namentlich der feineren Aepfel von geringerer Stärke, wie Borsdorfer, kleine Reinetten (Rabaut) und anderer ähnlicher Sorten, iſt theilweiſe auch ſchon bekannt, daß man ſie mittelſt eines einfachen Inſtru— mentes vor dem Schälen ſo durchſticht, daß Butzen, Krotzen und Stiel davon entfernt werden, ſie dann ſchält und ganz trocknet. Die geübteren Köchinnen erlauben wir uns an die beliebten Aepfel-Compots zu erinnern und wie gerne das hierzu erforderliche Obſt bezahlt wird. Wir haben von dieſen Inſtrumenten einſtweilen 5 Dutzend anfertigen laſſen, um unverweilt an jeden Bezirks— —— i 7—— verein einige Exemplare abſchicken zu können, wo ſie à 12 kr. pr. Stück zu haben ſind. Da jeder Schloſſer, der ſein Handwerk nur einigermaßen verſteht, ſie nachmachen kann, ſo hoffen wir, daß ſie ſich recht bald vervielfältigen. Hoffentlich befinden ſich in den reicheren Obſtgegenden ſchon ſolche größere Obſtdarren, die als Muſter empfohlen werden können und es bleibt nur zu wünſchen, daß die Be— ſitzer ſolcher ſich veranlaßt finden könnten, ihren Herren Kreisräthen oder uns hiervon Kenntniß zu geben, um ſie auch als Muſter empfehlen zu können. Uebrigens verweiſen wir Beſitzer von größeren Obſtanlagen auf das in Nr. 35 der dießjährigen landwirthſchaftlichen Zeitſchrift beſchriebene Modell einer größeren Darre. Uebrigens muß anerkannt werden, daß man in Haus⸗ haltungen, welchen thatige Hausfrauen oder Wirthſchafterin— nen vorſtehen, ſchon bisher alle möglichen Mittel anwendet, wenn auch nur einen mittelmäßigen oder gar kleinen Vor⸗ rath an Dörrobſt zu gewinnen. Dahin gehört: 1) Das Einfädeln geſchnitzter Aepfel zum Trocknen an der Luft. 2) Die Benutzung der erwärmten Herdplatten. 3) Der Stubenöfen beim Eintritt der rauheren Jahreszeit, wo die letzten Aepfel, wenn ſie völlig reif werden ſol— len, kaum erſt abgeerntet ſind. ) Die Benutzung der Backöfen; ſind dieſe Privatöfen, ſo gibt ſich die Sache von ſelbſt, bei öffentlichen Back— ofen, ſowie in denen der Bäcker, wird die Sache, wenn mehrere zugleich dörren wollen, etwas complicirter, weil das Obſt mittelſt Horden, welche nicht breiter ſein kön— nen, als die Schießlöcher, eingeſchoben werden muß, um eine friedliche Theilung nach dem volligen Abdör⸗ ren möglich zu machen. Endlich iſt man 5) zu Anfertigung kleinerer transportabler Obſtdarren ge— kommen, die alle Bequemlichkeiten der großeren dar⸗ bieten, nur daß die Quantitat des gewonnen werden— den Dörrobſtes verhältnißmäßig geringer iſt. Die nach unſerer Anſicht vortheilhafteſte Art derſelben iſt darauf berechnet, daß ſich in der Küche ein Sparherd befindet, deren es bekanntlich mehrere Sorten gibt und wir wol— len zu näherer Verſinulichung der Form der Darre, einen Herd mit 3 Löchern annehmen; die Platte eines ſolchen Herdes hat eine Länge von 4, 6 und eine Breite von 1, 9 Fuß.. 8 In dieſem Verhältniß wird von völlig trocknem Tan— * 312„ nenholz ein Kaſten in einer Höhe von 2, 5 Fuß zuſammen⸗ geſetzt, der keinen Boden, aber an der einen Stirnſeite ein mit Band und Riegel verſehenes Thürchen hat. Im Innern des Kaſtens werden die Träger für 5 Horden in gleich weiten Entfernungen auf beiden Seiten angebracht und der obere Boden erhält, wieder in gleich⸗ mäßiger Entfernung, 6 Zuglöcher von einem Zoll Weite. Daß die hiernach conſtruirte und mit gefüllten Horden verſehene Darre mit ihrer offenen Seite auf den Sparherd geſtellt wird, ergibt ſich nach obigem ebenſo von ſelbſt, als daß ſie den Vortheil gewährt, die nach Zurichtung der Speiſen, während welcher die Darre von dem Herd abge— ſtellt iſt, übrig bleibende Wärme zu gewinnen und zur Feuer⸗ ung nicht mehr Brennmaterial nothwendig iſt, als ein ge— wöhnliches Kohlenfeuer unter einem Sparherd erfordert. Auf zwei Kleinigkeiten wollen wir noch aufmerkſam machen, daß nehmlich ſowohl an dem Thürchen, als der demſelben gegenüber befindlichen Rückſeite, eine leichte eiſerne Handhabe das Auf- und Abſtellen der Darre ſehr erleichtert und daß die im oberen Boden derſelben befindlichen Zug— löcher, je nach dem nothwendigen Zuſammenhalten der Hitze, mit Schiefer oder Ziegelplättchen belegt werden können. Eine ſolche Darre befindet ſich in Marienſchloß, wo ſie von dem als höchſt human und gefällig bekannten Direc⸗ tor gerne gezeigt werden wird. Ein weiteres ähnliches Muſter und ein zweites, das auf einen Sparherd mit 2 Löchern berechnet iſt, erhalten wir in den erſten Tagen und werden dieſe nicht allein zu Jedermanns Anſicht bei dem Rechner des Vereins dahier aufſtellen laſſen, ſondern auf Verlangen ſolche Dörren auch noch weiter als Muſter fertigen laſſen, die einige Tage nach der Beſtellung hier abgeholt werden können. Wir können den Preis für die erſte Sorte approxi⸗ mativ auf 4— 5 und die der zweiten auf 3— 4 fl. in Ausſicht ſtellen.“ Gießen am 5. September 1847. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Das Geſuch der Gemeinde Engelrod um Bewilligung mehrerer Märkte. Am 27. und 28. September l. J. wird zu Engelrod ein Vieh- und Krämermarkt abgehalteu, was Sie alsbald in Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß zu bringen haben. Grünberg am 11. September 1847. 5 ud ei een Wart ri t Hungen, am 10. September 1847. Aufgefahren Verkauft Gattung. wurden wurden[ Mittelpreiſe (Mltr.)(Mltr.) H. E Wai NR 957 86 11 50 N 38 28 8 30 Gerſte 31 20 6 30 S 70 68 4 20 Gbſen———— Kartoffeln.——.— Grünberg, am 11. September 1847. Waizen⸗— 10⁰ 11 30 Korn— 80 9— Gerſte.— 70 6 30 Hafer— 40 4 20 Meß.———— Erbſen.——.— Bekanntmachungen von Be⸗ hörden. d νππννπν)]τꝰτννι οινινινεν Z3wetſchen verkauf. (141835) Freitag den 17. l. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Wickſtadt die an der ſ. g. Zwetſchen Allee daſelbſt hängenden Zwetſchen, circa 50 Malter, in einzelnen Abtheilungen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 8. September 1847. Gräflich Solmſiſche Rentei daſ. Holz⸗Verſteigerung. (1487) Donnerſtag den 16. l. M, Pormit⸗ tags um 10 Uhr, werden auf dem Grälflich Solms⸗Rödelheim'ſchen Braunkohlenbergwerke bei Bauernheim 30 Stecken Buchen, Eichen⸗ und Tannen⸗Brennholz und mehrere Haufen Zimmerſpähne meiſtbietend verkauft. Oſſenheim den 9. September 1847. Der Rentmeiſter Weis. Edictalla dung. (13110 In dem Laubacher Gerichts- und Ortshypothekenbuche ſtehen noch die in der Beilage zu Nr. 237 der Gr. Heſſ. Zeitung vom 27. Auguſt 1847 näher bezeichnete Hy⸗ pothekeintcäge offen, obgleich es ſehr wahr⸗ ſcheinlich gemacht iſt, daß die Kapitalien ab⸗ getragen und die Verpfändungen alſo erloſchen ſind. Wer daher aus dieſen Verpfändungen beziehungsweiſe den deßfalſigen Urkunden noch Rechte ableiten zu können glaubt, hat dieſelben ſogewiß binnen ſechs Wochen, vom 27. Auguſt dieſes Jahres an gerechnet hier geltend zu machen, als ſonſt jene Einträge für erloſchen erklart und im Hypothekenbuche geſtrichen werden. 1 Gleichzeitig werden alle Diejenigen, welche nicht ſchon früher von dem beſtellten Com⸗ miſſär ſpeciell aufgefordert worden ſind, oder demſelben ihre Urkunden vorgelegt haben, gleichwohl eine noch rechtsgültige auf irgend ein Objekt in der Gemarkung Laubach radi⸗ cirte gerichtliche Pfandurkunde beſitzen, hier⸗ mit vorgeladen, ſolche ſogewiß binnen obiger Friſt im Original, oder in beglaubigter Abſchrift dahier vorzulegen, als ſonſt etwaige Verpfän⸗ dungen in das neu zu errichtende Hypotheken; buch nicht aufgenommen werden und ſie ſich alle deßfalls entſtehenden Nachtheile nun ſelbſt zuzuſchreiben haben. Laubach den 7. September 1847. i Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Brumhar d. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Bauarbeiten und Materiallieferungen. (1812) Die bei Erbauung eines Viadukten fuͤr den Mühlweg in der Gemarkung Ober⸗ mörlen entſtehenden Arbeiten, als: Maurerarbeit veranſchl. zu 2050 fl. 53 kr. Steinhauerarbeit 4072 7 28„ Zimmerarbeit 370„—„ Pflaſterarbeit 157„ 3 ſodann die Lieferung von 6 Kubikklafter Rollir⸗ ſteinen, 38 Kbklftr. Hintermauerſteinen, 12 Kbelftr. Mauerſand, das Beifahren von 12 Kbllftr. Schichtmauerſteinen aus den Brüchen bei Rockenberg, ſowie das Aufſetzen der Steine und das Meſſen des Sandes, werden Mitt⸗ woch den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, im Gaſthauſe zum Stern dahier öffentlich ver— ſteigert. Gleichzeitig kommt die Stein⸗ und Sandlieferung zu mehreren kleineren Brück chen in der Gemarkung Niedermörlen zur Verſteigerung. Butzbach den 10. September 1847. Der Großb. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butz bach Meyer. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Erdarbeiten. (1513) Ein zu 12000 fl. veranſchlagtes Planirlos in der Gemarkung Griedel, wozu dem Uebernehmer eine proviſoriſche Schienen bahn gelegt und große Erdwaagen geſtellt werden, wird Donnerſtag den 23. d. M., Vormittags 10 Ühr, an Ort und Stelle öffent⸗ lich verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt an dem Uebergang des Rauchweges. Butzbach den 10. September 1847. Der Großb. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach. Meyer. Edictalladung. (181 Cigenthums, oder ſonſtige dingliche Anſprüche an die von nachgenannten Einwoh⸗ nern von Stumpertenrod, Chriſtian Mahrgang, Johannes Seim 2r, Johannes Stein 10e, Konrad Enders, Heinrich Martin, Heinrich Scharmann, Joſten Sohn, Johannes Grau⸗ „5 ˙ W 22 2 r iu Engelrod s Sie alsbald u zu bringen Nittelpreiſe en aut den Brüczen g zufſetzen det Steine Ades, werden Mitt 426 10 Uhr, in eßenklich bel. die Stein u t fleineten ru vurdermerſen 74 er 1817. e 506. Jngenieut Feel „ Buda lich, Johannes Schleuning, Joſten Sohn, Jo⸗ hannes Gämmer, Johannes Momberger, Ja⸗ kobs Sohn, Johannes Bindewald, K. S., Johannes Holz, Heinrich Joſt, Abel Dickel, Johannes Lämmer 2r, Johannes Rühl Ir an den Gr. Forſtfiscus verkauften Grundſtücke, welche aus den in der Landgerichts⸗Regiſtratur zu Jedermanns Einſicht offen liegenden Grund buchs-Auszügen erſehen werden konnen, ſind ſogewiß binnen vier Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls die bereits ausgefer⸗ zeigten Kaufbriefe gerichtlich beſtätigt werden. Ulrichſtein den 6. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Aepfel ⸗Verſteigerung. 11315) Freitag den 17. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen die Gemeindeäpfel dahier, circa 400 Malter, in mehreren Abtheilungen auf Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim am 9. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt. Auszuleihendes Kapital. (1516) In der hieſigen Kirchenkaſſe liegen circa 4500 fl. gegen genügende Sicherheit und die übliche Prozente zum Ausleihen bereit. Oſtheim den 8. September 1847. P. Frees, Kirchenrechner. Bekanni machung. (15170 Das Obſt, beſtehend in Aepfeln, Birnen, Zwetſchen und Nüſſen, der der Ge⸗ meinde gehörigen Bäumen ſoll Freitag den 17. September, Nachmuütags um 1 Uhr, in angemeſſenen Abtheilungen, öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Dorheim den 10. September 1847. Der Bürgermeiſter Dr. Jaup. Grummetgras-Verſteigerung. (1518) Künftigen Donnerſtag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Ubr, ſoll das Grummet von den hieſigen Gemeindewieſen, circa 40 Morgen, öffentlich an die Meiſtbietenden ver⸗ ſteigert werden. Niederwöllſtadt den 10. Sept. 1847. Der Grßh. 95 1 o ſt. Obſt-Verſteigerung. (1519) Freitag den 17. d. M., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das der Gemeinde Nie⸗ derrosbach gehörige Obſt, in ſehr guten Sor⸗ ten Aepfel, etwas Birnen und Zwetſchen beſtehend, an Ort und Stelle meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Niederrosbach den 11. Sept, 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter F. Bullmann. Fruchtmarkt zu Hungen. (1520) Der ſowohl von Verkäufern als von Käufern bisher ſehr zahlreich beſuchte Frucht⸗ Markt zu Hungen wird nach wie vor jeden Freitag abgehalten werden, und ladet der Unkerzeichnete zu deſſen fernerem Beſuche ergebenſt ein. Hungen den 12. September 1847. Der Gr. Heſſ. Früſtl. Solmſ. Bürgermeiſter Buttron. Bekanntmachung, Brennholz⸗Verſteigerung im Revier Oberros⸗ bach betreffend. (13210 Nächſten Freitag, den 17. d. „werden in dem bei Oberrosbach gelegenen Walddiſtrikten Kellersberg, Weſterfeld', ſcherwald und Mainzerhecken, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 2313* 510 Wellen eichene ꝛc. Reiſerholz, 3568 T' Ginſtern und Haiden zu Back- 0 z. Zuſammenkunft und Anfang Morgens um 8 Uhr, auf dem Hauptweg im Kellersberg. Oberrosbach den 11. September 1847. Der Großb. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Grummetgras- und Aepfel-Verſtei⸗ gerung. (1522) Freitag den 17. d. M. Morgens 9 Uhr, wird das dießjährige Grummetgras auf den Gemeindewieſen zu Hochweiſel, dann an demſelben Tage Nachmittags 1 Uhr, circa 100 Malter Aepfel einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt. Hochweiſel den 10. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Rr Bekanntmachung. (1523) Dienſtag den 21. d. M., Nachmit⸗ tags 3 Uhr, werden in dem Burggrafiathofe dahieſiger Burg 5 Stück Küchenſchränke ver⸗ ſchiedener Größe, 1 Schüſſel bank 12 Fuß lang und einige Küchengeſtelle, ſodann etlich und zwanzig Stück Ahorn- Ulmen. Eichen ꝛc. Stangen, zu Werkholz brauchbar, ſowie drei Haufen Reisholz, öffentlich verſteigert Friedberg den 11. September 1847. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bau ß. Verſteigerung. (152) Freitag den 17. d. M., Vormittags 10 Ubr, ſollen dahier dem Meiſtgebote aus- geſetzt werden: 1) circa 160 Maltr Aepfel, 23 6„ Birnen, 20 Körbe voll Zwetſchen und 4) 30 Malter Kartoffeln. Steigliebhaber ſind hiermit höflichſt einge⸗ aden. Oſtheim den 11. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Schneider. Aepfel-Verſteigerung. (1525) Dienſtag den 21. d. M., Vormit⸗ tags 9 Uhr, werden circa 60 Malter gemein⸗ heitliche Aepfel parthienweiſe, meiſtbietend da⸗ hier verſteigert. Pohlgöns den 10. September 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Sch d pf f. Bekanntmachung. (1526) Donnerſtag den 16. d. M., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das Gemeindeobſt meiſt. bietend verſteigert werden. Rockenberg den 7. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Streb. Faſelſchwein Verkauf. (1527) Donnerſtag den 16. l. M., Mittags 11 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe ein der hieſigen Gemeinde zugehöriges, gut gehaltenes Faſelſchwein meiſtbietend verkauft werden. Nauheim den 12. September 1847. Der Kurheſſiſche Bürgermeiſter Hartmann. Aepfel-Verſteigerung. (1528) Donnerſtag den 16. d. M., Mor⸗ gens 9 Uhr, werden die hieſigen Gemeinde- Aepfel, circa 50 Malter, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Oberwöllſtadt den 9. September 1847. Der We r i e l. Aepfel ⸗Verſteigerung. (1329) Dienſtag den 21. dieſes Monats, Nachmittags 2 Uhr, werden circa 400 Mltr. der Gemeinde Rödgen gehörigen Aepfel an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Rödgen den 12. September 1847. Der Kurf. Sees e Aepfel-Verſteigernng. (1330) Donnerſtag den 16. September, Nachmittags 2 Uhr, ſollen die gemeinheitlichen Aepfel, circa 130 Malter, an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Heldenbergen den 10. September 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Pauly. Aepfel-Verſteigerung. (1531) Montag den 20. d. M., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen die der Gemeinde Oſſen⸗ heim gehörigen Aepfel, parthieweiſe, öffentlich meiſtbietend, an Ort und Stelle, verſteigert werden. Bauernheim den 11. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Walther. Aepfel-Verſteigerung. (1332) Montag den 20. d. M., Vormit⸗ tags 11 Uhr, ſollen die der Gemeinde Bauern⸗ heim gehörigen Aepfel, parthieweiſe, öffentlich meiſtbietend, an Ort und Stelle, verſteigert werden. Bauernheim den 11. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Walther. Grummetgras-Verſteigerung. (1833) Donnerſtag den 16. d. M., Mor⸗ gens 10 Uhr, wird das hieſige Gemeinde— Grummetgras in der Brunbach öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Oberwöllſtadt den 9. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Diel. Obſtverſteigerung in Arnsburg. (1830 Montag den 20. September, von Morgens 9 Uhr an, ſollen in den bieſigen Gärten, Aepfel, Birnen und Zwetſchen, vor⸗ zügliches Tafel- und Wirthſchaftsobſt in be deutender Quantität, Baum- und Abtheilungs⸗ weiſe verſteigert werden. Arnsburg den 11. September 1847. Gräfl. Solmſ. Rentamt Fabricius. Obſt⸗Verſteigerung. (1535) Montag den 20. September, Mor⸗ gens 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Pfarrey zuſtehendes Obſt von allerlei Sorten, eirca 130 Malter, meiſtbietend verſteigert werden. Die Verſammlung iſt auf dem Pfarrbaumſtück. Cbersgöns den 12. September 1847. Der Kirchen vorſtand. c νι e ενετν Privat ⸗ Bekanntmachungen. Ein Brenner (1807) in eine Dampfbrennerei wied ge⸗ ſucht von Rentmeiſter i Filius in Beienheim. Anzeige. (1470) Cs wird ein Garten oder ein Acker oder ſonſtiger freier Platz, entweder in Fried⸗ berg ſelbſt, oder außerhalb in der Nähe von Friedberg auf längere Zeit für einen Arbeits— platz zu mietben geſucht. Das Näbere zu erfragen bei Metzger L. Kreuter dahier. Faͤſſer-Verkauf. (1502) Eine große Parthie Fäſſer, be⸗ ſtehend in Stück-, Zulaſt-, 3 Ohm, 2 Ohm, 1½ Ohm, 1 Ohm, ½ Ohm, ½ Ohm meiſtens noch ganz neu, theils in Eiſen und theils in Holz gebunden, ſtehen aus freier Hand zu verkaufen bei Hirſch Mayer Söhne in Butzbach. Ein Logis (15040) für eine kleine Haushaltung oder für einen einzelnen Herrn ſteht zu vermiethen bei Tapezier Klein. Beſten Cypriſchen Vitriol! (1536) bei Wilhelm Fertſch. Aepfel-Verſteigerung. (1337) Donnerſtag den 16. September, Vormittags 10 Uhr, ſollen die freiherrlich von Löwiſchen Aepfel zu Wiſſelsheim, etwa 60 Malter vorzügliche Sorten, meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Friedberg den 12. September 1847. Die freiherrlich von Löwiſche Vormundſchaft. Verlorenes. (15380 um vergangenen Donnerſtag, den 2. dieſes Monats, wurde zwiſchen Nieder mörlen und Friedberg ein Sack mit verſchie— denen Kleidungsſtücken verloren. Der red— liche Finder wolle denſelben gegen eine Be— lohnung von fünf Gulden bei Herrn Gaſt— wirth H. Walz in Friedberg abgeben. Blauen Vifriol 948390 beſter Qualität verkauft außerſt illig Friedberg im September 1847. H. Hahn, Materialiſt. Annonce. (1540) Für die uns unterm 1. d. M. von einem Ungenanuten übermachten 15 fl. ſagen wir hiermit unſern herzlichſten Dank und be— merken noch, daß wir von den Anempfeblungen des gütigen Gebers ſ. Z. den beſten Gebrauch machen werden. Hungen den 7. September 1847. Im Namen des Liebbabertheaters Das Comité, Rühl J. Kaichen. Ein Brandweinkeſſel (136110 von 151 Maas darmſtädfiſch, nebſt Huth und Schlangenrohr, im beſten Zuſtande befindlich, iſt bei mir billig zu verkaufen. Ferner empfeble ich mich beſtens zur An— fertigung Schwarziſcher Dampf⸗Brennappa⸗ rate, wie zur Anfertigung neuer und Repe— ratur alter Feuerſpritzen. J. J. Waldſchmied, Kupferſchmied und Spritzenmacher in Wetzlar. 200 Ohm (15120 gut gehaltene Fäſſer in allen Größen und mit Eiſen gebunden hat zu verkaufen Alsfeld den 10. September 1847. Iſage Spier jun. * 314 Leere Fäſſer. (15713) Bei M. Kitz in Mainz ſteht eine Parthie 3 bis 4½ Ohm haltende faſt neue, in 8 eiſerne Reif gebundene, Fäſſer zu ver— kaufen. Beſonders billige Preiſe werden bei Abnahme des Ganzen geſtellt. Es werden zu kaufen geſucht (1544) zwei Einmaiſchbütten, jede ohnge—⸗ fähr 2½ bis 2% Ohm haltend, ſodann ein Kartoffelfaß 1½ Malter haltend. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. Allgemeine Renutenanſtalt zu Darmſtadt. Bekanntmachung. (1845) Der Rechenſchaſtsbericht dieſer Anſtalt für das Jahr 1845 iſt im Druck erſchienen und kann dahier bei dem Hauptbureau, ſowie auswärts bei den Herren Bevollmächtigten der Anſtalt“) unentgeltlich bezogen werden. Die in dem letzten Quartal d. J. zahlbare Jahresrente für 1847 beträgt von einer vollen Einlage à 100 fl. PCC C CC. e . ange d er enn Geſell—⸗ . II. II. Iv. v. VI. vn. vin. IX. x. XI. fl. 2 kr. fl. kr. fl. kr. fl. 7 0 tr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. f. kr. 1844 3 43343 343 34334313 43 343 343 3 43 3 52355 1845 3 30 300 36 3 363 305 363036 3636336336 Den verehrlichen Mitgliedern ſteht es frei, ihre Renten entweder dahier bei dem Hauptbureau oder bei den betreffenden Geſchäftsſtellen zu erheben. Die in dem oben ge⸗ dachten Termin unerhoben bleibenden Renten können eeſt im letzten Ouartal k. J. bezogen werden. Hierbei bemerken wir noch, daß die von der ordentlichen am 29. Mai d. J. abgehaltenen Generalverſammlung beſchloſſenen Abänderungen einiger Beſtimmungen der Statuten die lan— desherrliche Genehmigung erhalten haben. Von der in Folge deſſen veranſtalteten neuen Aus— gabe der Statuten werden Exemplare an die verehrlichen Mitglieder der Anſtalt durch die Geſchäftsſtellen unentgeltlich verabfolgt. Eine beſondere Ueberſicht dieſer Abänderungen wird gleichzeitig mit abgegeben. Wir knupfen hieran die Einladung zur Betheiligung bei der ſeit 1. Februar d. J. eröff⸗ neten 4. Jahres- Geſellſchaft, welche am 31. Dezember d. J. geſchloſſen werden wird. Darmſtadt, 30. Auguſt 1847. Die Direction. &) In Friedberg: bei Hrn. Joh. Ph. Fritz, in Butzbach: bei Hrn. Bürgermeiſter Seippel, in Grünberg: bei Hrn. Dec.-Rechner zung, in Hungen: bei Hrn. Rentamtmann Kieß⸗ ling, in Laubach: bei Hen. Stadtrechner Zöckler, in Lich: bei Hrn. Gemeinde-Ein⸗ nehmer Dietrich, in Vilbel: bei Hrn. Friedrich Grosholz. — Die Haupt⸗Agentur der i regelmaͤßig gehenden Poſtſehiffe nach Newyork empfiehl dieſe fuͤr das Großherzogthum Heſſen von hoͤchſtpreidlicher Staatsregierung coneeſſionirte, ſichere und ſolide Gelegenheit den Auswanderern nach Nordamerika. (1546) Durch den Dienſt der regelmäßig, jedesmal am 6., 13., 21. und 28. eines jeden Monats, gehenden Poſtſchiſfe zwiſchen London und Newyork iſt den deutſchen Auswanderern eine Gelegenheit geboten, beſtimmt und unausgeſetzt befördert zu werden. Die Garantieen, die durch die Poſtſchiffe nach Newyork geboten ſind, ſowohl durch Be⸗ quemlichkeiten und gute ausreichende Lebensmittel, als durch äußerſt billige Trausportkoſten, frei ab Friedberg oder Mainz bis Newyork können andere Ueberfahrts-Gelegenheſten nicht bieten, 6 Die geſtellte Kaution von fl. 3000 bei hoher Staatsbehoͤrde gibt den Auswanderern gußerdem eine Bürgſchaft für die genaue Vollziehung der übernommenen Verbindlichkeiten, Seitens der Poſtſchiffs inhaber. g Herr Stiftsrechner Faatz zu Friedberg hat die Gefälligkeit den Auswanderern dortiger Gegend jede gewünſchte Auskunft zu ertheilen, und iſt bereit Schiffsgecorde abzuſchließen, weß⸗ halb man ſich daher an denſelben wenden wolle. 8 Heidelberg am 8. September 1842. a Georg Bindernagel, bevollmächtigter alleiniger Hauptagent für das Großherzogthum Heſſen. Auf den Grund vorſtehender Veröffentlichung bin ich recht gerne bereit, auf frankirte oder mündliche Anfragen jede gewünſchte Auskunft zu ertheilen, ſowie zur Abſchließung von Friedberg am 9. September 1847. Gedruckt und verlegt unter Verantworklichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Schiffsaccorden für obige Poſtſchiffe mich zu empfehlen. Faatz, Stiftsrechner. 3