ſchungen. ükerzeichneten i der Curzeit 1 Vabegäſte, * Sotge 7. de nwalkn t. dt gute Clarjere el. tit fg. 8. nt, gam id die Ofter. ſolcde jut be, ligen Preis. , Solln. . Petzinger'ſche lend 7 heiz⸗ 1 Sparheerd, dau, in wel⸗ ſind, aus der fen. Nähere m, dit Mrpokat. Tlatiet Dem? iſt bei 0h. fan,. N. wo der tum, werden Atungen jan I Lohn. — eig, 1 gute betd fander Intelligenz-Olatt ſür die Provinz Oherheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den Betrieb und die Beaufſichtigung des Gewerbes der Mäckler mit Getreide, Hülſenfrüchten und Kartoffeln. Nachſtehend verzeignete Perſonen ſind, in Gemäßheit der Verordnung vom 4. December v. J. als Mäckler verpflichtet und ſind die Gebühren, welche dieſelben von ihren Auftrag⸗ gebern anzuſprechen haben fur Waizen, Korn und Hülſenfrüchte bis 10 Malter auf 5 kr. pr. Mltr. und für jedes weitere Malter auf 4 kr., für Gerſte bis 10 Malter auf 4 kr. und fuͤr jedes weitere Malter auf 3 kr., für Hafer und Kartoffeln bis 10 Malter auf 3 kr. und für jedes weitere Malter auf 2 kr. beſtimmt worden. Sie wollen dieß in Ihren Gemeinden veröffentlichen. Friedberg den 1. Mai 1847. Küchler. Johannes Lips von Altenſtadt. Johannes Corvenius desgleichen. Heinrich Finkernagel J. desgleichen. Heinrich Wachenburger von Beyenheim. Löb Nordenſchild von Boͤnſtadt. Johannes Fauerbach von Büͤdesheim. Andreas Gerlach desgleichen. Jakob Rothhardt von Butzbach. Ernſt Bauer desgleichen. Mayer Schwarz von Friedberg Franz Dietrich desgleichen. Adam Stemmler desgleichen. Gand Schweitzer von Heldenbergen. eorg Köhler desgleichen. Kaufmann Kaichen desgleichen. Philipp Burk von Holzhauſen. Philipp Kloß von Kirchgöns. Heinrich Berg von Melbach. Ludwig Kaiſer desgleichen. Abraham Rothſchild von Florſtadt, Aron Hirſchfeder von Niederurſel. Mayer Schott desgleichen. Jakob Krausgrill III. von Niederweiſel. Johann Jakob Bill II. desgleichen. Ludwig Zörb von Pohlgöns. Andreas Jäger von Rockenberg. Heinrich Winkler von Rodheim. Johannes Walter V. desgleichen. Balthaſer Holl J. desgleichen. Konrad Diehl von Södel. Anton Södler von Steinfurt und Salomon Wechsler von Vilbel. Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Die dermalige Theurung, insbeſondere den Verkehr mit Getreide, Mehl und Kartoffeln. Die wegen des Verkehrs der obigen Gegenſtände er— laſſene allerhöchſte Verordnung vom 7. d. M. haben Sie unverzüglich bekannt machen zu laſſen. Die darauf bezuͤg⸗ lichen beſonderen polizeilichen Anordnungen, habe ich in der proviſoriſchen Fruchtmarktordnung“) für die Stadt Friedberg aufgenommen und haben Sie dafür zu ſorgen, beziehungs- weiſe die Polizeidiener dahin anzuweiſen, daß dieſen Beſtim— mungen genau nachgelebt wird und alle etwaige Contraven— tionen unverzüglich zur Anzeige gebracht werden. Friedberg den 10. Mai 1847. Küchler. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an die ſaͤmmtl. Herren Bürgermeiſter dieſes Bezirks. Betreffend: Die dermalige Theurung, insbeſondere den Verkehr mit Getreide, Mehl und Kartoffeln. Mit Bezug auf die in obiger Beziehung erſchienene Berordnung vom 7. d. M., deren pünktlichen Vollzug Sie ſtrenge zu überwachen und durch die Polizeiofficianten ſorg— fältig beaufſichtigen zu laſſen haben, benachrichtige ich Sie, daß ich in Ermächtigung Großh. Miniſteriums des Innern und der Juſtiz, die Errichtung eines Fruchtmarktes dahier in Hungen angeordnet habe, welcher den Freitag in jeder Woche abgehalten werden ſoll. ) Dieſelbe iſt in beſonderem Abdrucke für 6 kr. zu haben bei C. Bindernagel. „ 156. 8 Sie erhalten daher den Auftrag, dieß alsbald öffent⸗ lich mit dem Anfügen bekannt machen zu laſſen, daß 1) der Verkehr mit Hülſenfrüchten, geſchälter Gerſte und Hirſen nicht unter die oben erwähnte Verordnung fällt, daher auch namentlich das Hauſiren mit dieſen Nah⸗ rungsmitteln nicht unterſagt iſt, 2) der Aufkauf der auf dem Wege nach dem Orte des Fruchtmarktes befindliche Frucht verboten iſt, 3) die Ausſtellung der Frucht auf dem hieſigen Marktplatze und bei ungünſtigem Wetter im Rathhauſe zu geſchehen hat, 4) Früchte, welche auf einem Markte angekauft worden ſind, auf demſelben Markte nicht wieder zum Verkaufe gebracht werden dürfen, 5) nur wirklich mitgebrachte Frucht und nicht etwa nach mitgebrachten Muſtern Frucht verkauft werden darf. 6) im Uebrigen ſich nach den localen, noch bekannt gemacht und am Rathhaus angeſchlagen werdenden Anordnungen ſich zu richten iſt, und 7) gegen Zuwiderhandlungen die in meinem Ausſchreiben vom 18. November v. J. Nr. 92 des Int.-Bl. von 1846, betr. die polizeiliche Aufſicht über die Lebensmittel, ins⸗ beſondere auf Fruchtmärkten, resp. die in der Verord⸗ nung vom 7. d. Mts. feſtgeſetzten Strafen, eintreten werden. Hungen den 10. März 1847. Follenius. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: Die dermalige Theurung, insbeſondere den Verkehr mit Getreide, Mehl und Kartoffeln. Unter Bezugnahme auf die im Amtsblatt Nr. 6. vom Jahr 1846 bekannt gemachte Verfügung höchſtpreislichen Miniſteriums des Innern und der Juſtiz vom 28. Oktober 1846, ſowie auf die in dem Regierungsblatt Nr. 18. von 1847 erſchienene Verordnung vom 7. Mai 1847 bemerke ich Ihnen, daß 10 der Verkehr mit Hülſenfrüchten, ſodann die geſchälte Gerſte und Hirſe nicht unter die Verordnung vom 7. Mai fällt, das Hauſiren mit dieſen Nahrungsmitteln alſo nicht unterſagt iſt, 20 daß die Beſtimmung im letzten Satze unter Nr. 3 der höchſten Verfugung vom 28. Oktober v. J. ſo lange außer Kraft tritt, als die Verordnung vom 7. Mai l. J. in Wirkſamkeit beſteht. Daß dahier in Grünberg jeden Samſtag ein Frucht⸗ markt beſteht, iſt Ihnen bekannt; in Folge der Verordnung vom 7. Mai erſcheint es nothwendig, auch noch in einem geeigneten Orte des entfernteren Theils des Kreiſes temporär einen Fruchtmarkt zu errichten. Es eignet ſich hierzu am beſten der Marktflecken Felda, Landgerichts Ulrichſtein, wo⸗ ſelbſt alſo jeden Mittwoch, von Mittwoch den 19. Mai an⸗ fangend, ein Fruchtmakt abgehalten werden wird. Sie werden dieſes unverzüglich öffentlich bekannt machen, und weiſe ich Sie zugleich wiederholt an, uber die genaueſte Befolgung der Vorſchriften der höchſten Verfügung vom 28. Oktober v. J. und der Verordnung vom 7. Mai l. J. zu wachen und wachen zu laſſen und jede Uebertretung anzuzeigen. Grünberg den 10. Mai 1847. ü deer. Turnfahrt nach Ziegenberg am 6. April 1847. (Von einem Vorſchüler der Turngemeinde Butzbach) Viele Turner freuten ſich auf den letzten Oſterfeier⸗ tag, denn es ſollte an dieſem Tage eine Turnfahrt nach Ziegenberg unternommen werden. Es wollten ſich allda ver⸗ ſammeln unſere Nachbargemeinden Gießen, Friedberg, Uſingen Homburg und Frankfurt. Der Turner malte ſich in ſeinen Gedanken die Vergnügungen und Freuden, die es dort geben würde, in den ſchoͤnſten Farben aus, darum wünſchte gewiß ein jeder günſtiges Wetter. Unter langem Hoffen und Sehnen erſchien der erſte Feiertag, und mit ihm ein anhal⸗ tender Regen, eben ſo ſtuͤrmiſch war der zweite Feiertag; aber der feſte Entſchluß blieb unveränderlich in den Herzen der Turner, denn Turnermuth, feſtes Blut!„Der Turner ſei wahr!“ Dieß iſt einer unſerer Wahlſprüche. Darum waren wir auch alle einverſtanden den Weg anzutreten, und ſollte es Mühlſteine regnen. Auch der dritte Feiertag er⸗ ſchien, die Sonne ging ſchön und heiter auf, und wir zogen um 8 Uhr in Begleitung der Gießer Turner, welche wir vor dem Thore mit einem herzlichen Gut Heil! empfangen hatten, und des hieſigen Muſikvereins, welcher mit klingen⸗ dem Spiel voranging und von unſern Trommlern abgelbſt wurde, durch unſere Stadt. Unſere muſekaliſchen Freunde verließen uns hinter Niederweiſel, weil ſich der Himmel trübte, und man einen tüchtigen Regen vorausſah. Auf der Niedermörler Höhe erreichte uns dieſer und begleitete uns bis nach Ziegenberg. In der Ferne ſahen wir ſchon die Zinnen des Schloſſes, und bald war unſer Ziel erreicht. Drei Frankfurter, unter ihnen Ravenſtein, wie auch unſern Schrift⸗ wart, welcher ſchon vorausgeeilt war, uns die Stätte zu bereiten, empfingen wir mit einem herzlichen Gut Heil! Wir kehrten aber ſogleich wieder um, den Friedbergern Turnern entgegen, welche wir aus der Ferne hatten kommen ſehen und begrüßten uns gegenſeitig, ungeachtet der naſſen Kleider, mit einem herzlichen Gut Heil! Die Uſinger und Homburger Turner erwarteten wir aber umſonſt. Wir, die Gießer, Friedberger und Frankfurter Turner zogen nun ver⸗ eint in das Gaſthaus des Herrn Wick, wo ſich jeder an Schwarzbrod nebſt Zubehör und dem edlen Gerſtenſafte labte. Unſer Sprecher hielt alsdann eine Rede und trug vor, daß man gekommen ſei, um die freundſchaftlichen Beziehungen der Nachbargemeinden feſter und inniger zu machen, ſowie um ſich über gemeinſchaftliche Angelegenheiten zu berathen. Beide Zwecke könnten recht gut erreicht werden, wenn die Vorberathung durch die Vertreter der Gemeinden geſchähe, den einzelnen Turnern aber freigelaſſen werde, der Berathung beizuwohnen, oder ſich in dem Freien zu ergehen. Der Trommelſchlag ſollte nachher alle Feſtgenoſſen zur Hauptver⸗ ſammlung laden. Der Vorſchlag fand Beifall, und der größte Theil von uns zog hinaus aus den dumpfigen Stuben in die friſche Natur. War doch der Himmel rein und freund⸗ lich geworden! Bald ſah man das munterſte Treiben, eine Schaar ſtellte ſogleich Freiübungen an, eine andere beſuchte das Schloß oder erſtieg den nahen Felſen, um dort das Lied,„Hier auf dieſen frohen Höhen“ zu ſingen, wieder eine andere durchſtreifte ſingend den Wald, um an einer ſchönen Stelle ein Denkmal zu errichten ꝛce. Da erſchallt der Trom⸗ melſchlag, und man ſtrömt in das Lokal, wo die Beſchlüſſe vorgetragen und durch die Geſammtheit genehmigt wurden. Allmälig waren die naſſen Kleider wieder trocken geworden. Noch einige Freiübungen machten den Schluß. Bei dieſer Gelegenheit fanden wir, daß die guten Bewohner von Ziegen⸗ berg, welche anfangs gar nicht begreifen konnten, was die Leute mit den Fahnen, grauen Filzhüten, linnenen Wämſen und Hoſen eigentlich wollten, nach und nach unſer Treiben ganz unterhaltend fanden und die Beweiſe von Kraft und „ —.. 1647. 80 . Oſerfeier, ſahrt nach allda ver⸗ 3, Uſingen in ſeinen dert geben chte gewiß offen und ein anhal⸗ Feiertag; in Herzen t Turner „Darum reten, und tiertag er wir zogen velch wir npfangen t kungen, u abgeloß u Freunde r Himmel „ Auf der leitete uns ſchon die icht. Drei m Schrift Stätte zu Gut Heil! nicbbergern n kommen det naſſen Inger und Mir, die f nun ver⸗ jeder an ſafte labte. g ver, daß „ 157. Gewandtheit, welche einzelne Turner an den Tag legten, durch Beifallrufen reichlich lohnten. Alsdann trennten wir uns und verſprachen uns, einander auf dem Turnfeſt in Gießen wieder zu ſehen. Die Friedberger und Frankfurter Turner zogen über Ober⸗ und Niedermörlen, wir aber und die Gießener Turner über Fauerbach, Oſtheim und Nieder— weiſel nach Haus. Unterwegs verkürzten wir uns durch heitere Unterhaltung und durch Singen die Zeit und gelangten ſo, der muͤden Beine nicht achtend, bis vor unſere Stadt. Vor dem Thore ordneten wir uns und zogen fröhlich und heiter ein; auf dem Marktplatze empfing uns der Muſikverein und begleitete uns bis vor das Gaſthaus des Herrn Sauerbier, wo die Gießener eintraten. Wir zogen aber auf den Turn⸗ platz und von da in unſer Lokal, wo die Muſik uns mit einigen ſchönen Stücken aufheiterte, und von ältern Turnern einige Gedichte vorgetragen wurden. Nachdem wir jener mit einem herzlichen Gut Heil! unſern Dank ausgebracht hatten, trennten wir uns, um am folgenden Tag mit freiem friſchem, frommem und frohem Muthe ein jeglicher an ſein Tagewerk zu gehen.“ Vorſtehenden Verſuch übergeben wir der Oeffentlichkeit, nicht als Muſter, ſondern nur als Probe, wie der angehende Turner eine Turnfahrt auffaßt. Dem größeren Leſerkreiſe diene zur Nachricht, daß in den meiſten Turngemeinden die Turner und Vorſchüler gehalten ſind, Beſchreibungen aller derjenigen Ereigniſſe, welche für die Gemeinde von Wichtig⸗ keit ſein könnten, einzuliefern. Hierdurch ſoll die geiſtige Bildung des Turners befördert, namentlich ſein Sinn für Naturfreuden offen erhalten und neu belebt werden. Der jugendliche Verfaſſer des vorſtehenden Aufſatzes hat übrigens unterlaſſen, die in Ziegenberg gefaßten Be⸗ ſchluͤſſe mitzutheilen. Dieſe waren im Weſentlichen folgende: 10 Die drei oberheſſiſchen Gemeinden werden ein gemein⸗ ſchaftliches Anturnen in Gießen unter Einweihung des dortigen Turnplatzes am 16. Mai halten. Das ge⸗ meinſchaftliche Abturnen findet am 3. Oct. d. J. in Friedberg ſtatt, und im Frühjahr 1848 wird in Butz⸗ bach ein gemeinſchaftliches Anturnen ſein. 2) Am 13. Juni d. J. wird eine gemeinſchaftliche Turu— fahrt nach Laubach unternommen, und hofft man, daß die dortigen Freunde des Turnens zur Gründung eines Vereins zuſammentreten. 3) Jede Gemeinde wird bemüht ſein, das Turnen in der Provinz Oberheſſen und der Umgegend überhaupt weiter zu verbreiten und die Nachbargemeinden zu freundſchaft— licher Mitwirkung einladen. Möchte der freie, friſche, frohe, fromme Sinn, ohne welchen das deutſche Turnen nicht gedeihen kann, zwiſchen Lahn und Main, Vogelsberg und Taunus mächtig erſtarken, damit wir neben den Klagen der Zeit häufiger hören möchten den freundlichen Turnergruß: Gut Heil! Gut Heil! Butzbach im April 1847. 3 Bekanntmachungen von Be⸗ hörden. rr Edictalla dung. (668) Philipp Spiegel von Rockenberg und deſſen Ehefrau haben wegen Ueberſchuldung ihres Vermögens mit den bekannten Glaͤu— bigern ein Arrangement abgeſchloſſen. Alle nicht bekannte, zu dem heutigen Ter⸗ mine nicht geladene Gläubiger, werden deß⸗ halb aufgefordert, ibre Anſprüche an das Per⸗ mögen der vorgenannten Cheleute binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen, gegenfalls ſie von der Maſſe ausgeſchloſſen werden und ſie die ihnen dadurch entſtehenden Nachtheile ſich ſelbſt beizumeſſen haben. Butzbach den 20. April 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. In Erledigung der Landrichterſtelle Calmberg. Dr. Irle. Oeffentliche Aufforderung (711) Nachdem über das Vermögen des Heinrich Häuſer von Niederohmen von Grßh. Heſſ. Hofgerichte der Provinz Oberheſſen der förmliche Concursproceß erkannt worden iſt, ſo werden alle diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Forderungen oder ſonſtige Anſprüche an denſelben zu haben vermeinen ſollten, hierdurch öffentlich aufgefordert, ſolche ſogewiß in dem auf a Mittwoch den 16. Juni l. F., Vormittags 9 Uhr, 5 anberaumten Liquidationstermine dahier an⸗ zuzeigen und zu begründen, als ſie anſonſt ohne ein weiter zu erlaſſendes Präcluſivdekret von der Concursmaſſe des Heinrich Häußer werden ausgeſchloſſen werden. Grünberg am 27. April 1847. . Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (737) Das Brechen und Fahren von 147 Cubikklaftern Steinen zu Schichtmauerwerk, aus den Langgönſer Brüchen, und von 3 Cu⸗ bikklaftern aus dem ſtaatseigenthümlichen Bruche bei Rockenberg, zu dem Durchlaß in Abtheilung 75 der Gemarkung Langgöns, wird Samſtag den 15. Mai, Vormittags 8 Uhr, im Gaſthauſe zum Stern dahier verſteigert. Butzbach den 7. Mai 1847. Der Grßh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach Meyer. Bekanntmachung. (732) Montag den 17. l. M., Morgens um 11 Ubr, wird in hieſigem Rathbauſe in Auftrag des Kaufmanns Samuel Lindbeimer dahier das von demſelben von der Frau Bür⸗ meiſter Daniel Fritz's Wittwe erkaufte Wobn⸗ haus auf den Abbruch meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 10. Mai 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Holz⸗Verſteigerung im Langgönſer Gemeindewald. (728) Montag den 17. Mai d. J., von Vormittags 9 Uhr an, ſollen in dem Ge⸗ meindewald⸗Diſtrikte Mühlſtück an der Eiſen⸗ bahnlinie: 2% Stecken eichen Scheitholz, 55„ kiefern. 1„ eichen Pruͤgelholz, 22„ kiefern„ 64„buchen Stockholz, 5 77 eichen„ 22„ kiefern u. fichten Stockholz, 825 Wellen buchen Reisholz, 50„ ei hen 1 1050„ kiefern- und fichten Reisholz, 150„ aspen Reisholz, 7 Stück eichen Bauſtämme von 13—32 Fuß Länge, 12 24 Zoll Durchmeſſer, im Ganzen 422 Cubikfuß haltend, 60 Stück kiefern Bauſtaͤmme von 12-30 Fuß Länge, 5½—8 Zoll Durchmeſſer, im Ganzen 380 Cubikfuß haltend, 2 Stück eichen Stangenbolz zus Cubikfuß, 3 buchen 1 3,52„ 711 kiefern 7„ 694 A 25„ ſichten 9,75 unter den bei der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden. Langgöns am 5. Mai 1847. Der Beigeordnete Der n. N Holz⸗Verſtejgerung. (145) Mittwoch den 19. Mai l. J., des Vormittags um 8 uhr, ſollen in dem Ober⸗ rosbacher Gemeindewald, in verſchiedenen Di⸗ ſtrikten, nachſtehende Holzſortimente, als: 15 3 Stecken eichen Scheit, 2 Prügel⸗ und 10% Stockbolz, 2 e nadel Scheit⸗, 3¼ Prügel⸗ 5 und 5 Stockbolz, 3) 250 eichen und 850 nadel Reiſerholz— 3 Wellen, 4) 13 Eichen u. 14 Nadel- Stamme(Bau— holz) und 50 475 Stück nadel Bobnenſtangen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Der Anfang iſt in der großen Johannes Hecke. Oberrosbach den 11. Mai 1847. Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter Blecher. Bekanntmachung. (Ju). Das am 27. vor. Mts. auf dem Straßheimer Hofe verſteigerte Wellenholz aus Diſtrikt Straßheimer Wald, bat die Geneb⸗ migung erhalten und kann nunmehr innerhalb 14 Tagen jeden Montag, Dienſtag, Donner⸗ ſtag und Samſtag abgefahren werden. Ockſtadt am 11. Mai 1847. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt. Angerer. Verſteigerung von Maurerarbeit. (747) Freitag den 21. Mai l. J., Nach⸗ mittags 1 Uhr, ſoll auf der Schleuſenbauſtelle bei Naunbeim die Maurerarbeit zu einer maſſiven Schiffsſchleuße, im Anſchlage zu Vier⸗ tauſend Neunhundert und Siebenzehn Gulden (ohne Materiallieferung), unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen öffentlich vergeben werden. Voranſchlag und Bedingungen liegen vom 16. d. M. an auf dem Büreau des Unterzeich—⸗ neten zur Einſicht offen. Gießen den 10. Mai 1847. Der Gr. Provinzialbaumeiſter der Provinz Oberheſſen. Noak, z. Zt. Vicar. Holz ⸗Verſteigerung. (18) Mittwoch den 16. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in den freiherrlich von Died'⸗ ſchen Waldungen dahier 1) 150 Stecken buchen Scheitholz, 20 2 hainbuchen„ 3 9 7 eichen. 4) 100„ Stockholz und 5) 28000 Wellen von verſchiedener Holz⸗ „art und Güte öffentlich an Ort und Stelle an die Meiſtbie⸗ tenden verſteigert werden. Ziegenberg den 10. Mai 1847. Kirchner. Im mobilien⸗Verſteigerung. (149) Donnerſtag den 3. Juni d. J., des Vormittags 10 Uhr, ſoll auf freiwilliges An⸗ ſtehen der Wittwe des Johannes Kitz auf der Horbmühle bei Niederrosbach die derſelben gehörige Hofraithe die Horbmühle genannt, in einem zweiſtöckigen Wohnhaus mit Mühl⸗ bau, Scheuer, Stallung, Stall und Schoppen nebſt 326 Klftr. Grund der Hofraithe beſtehend und dem dabei liegenden 5 Normal⸗Morgen 3 Klftr. Ackerland, Gärten und Wieſen, an der Straße von Niederrosbach nach Rodheim gelegen, unter den im Termin eroͤffnet wer⸗ denden Bedingungen, auf hieſiger Raths ſtube, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Niederrosbach den 10. Mai 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter F. Bullmann. e Privat ⸗ Bekanntmachungen. An z; e i 9 e (718) In dem Hauſe des unterzeichneten Salinebeamten ſind für die Dauer der Curzeit mehrere Zimmer nebſt Küche an Badegäſte, welche für die Ausmöblirung ſelbſt Sorge tragen wollen, billig zu vermiethen. Salzhauſen am 5. April 1847. Der Großh. Heſſ. Bergverwalter Dae eich 30 Malter Kartoffeln, (130) auserleſene, hat zu verkaufen Aſſenheim den 11. Mai 1847. Groß, Verwalter. Omnibus zwiſchen Grünberg und Friedberg. (751) Einem geehrten Publikum zeigen wir hierdurch ergebenſt an, daß wir von Sonntag den 16. d. M. an, wöchentlich dreimal und zwar Sonntags, Dienſtags und Donnerſtags mit einem Omnibus von Grünberg nach Fried⸗ berg und zurück fahren. Die Abfahrt in Grünberg iſt Morgens um 6 Uhr, in Fried⸗ berg Nachmittags um 4 uhr. Grünberg den 12. Mai 1847. Flick und Bott. Zwei Lehrlinge, (752) welche mit den nöthigen Vorkennt⸗ „ 158. niſſen verſehen find, werden in eine ſolide Specerei-Handlung in eine bedeutende Stadt am Rhein geſuchkt. Das Nähere iſt zu er⸗ fahren bei J. H. Specht am Ludwigsbrunnen bei Großkarben. Verſteigerung. l (733) Meine noch in gutem Zuſtande be⸗ findliche mit Vorderverdeck verſehene Chaiſe, welche ihrer Leichtigkeit wegen auch einſpaͤnnig zu fahren iſt, beabſichtige ich zu verkaufen. Friedberg den 11. Mai 1847. Küchler. Ein Schneiderlehrling (751 wird geſucht. Die Expedition d. B., ſagt wo? Ein vollſtändiger lſpänniger Wagen, (735) ganz neu, mit blauem Anſtrich ſteht zu verkaufen bei 1 5 Joh. Fiſcher in Okarben. Zu Vermiethen. (756) Ein Zimmer mit Cabinet, ſowie ein großer Fruchtboden und zwei kleinere find zu vermiethen bei A. Kehr am Mainzerthor. Ein Logis, (1577) im zweiten Stock, in einer frequenten Lage der Ludwigsſtraße, iſt zu vermiethen und ertheilt nähere Auskunft darüber e Adam Rauſch II. Kurheſſiſche allgemeine Hagelverſicherungs-Ge— ſellſchaft für Deutſch— land zu Caſſel. (7158] Der nach dem vorjährigen Nechnungs⸗ Abſchluß verbliebene Kaſſenbeſtand von 8,654 Rth. 28 Sgr. 6 Hlr. wird in Gemäßheit des§. 30 der Statuten an die auf 5 Jahr der Geſellſchaft beigetretenen Mitglieder als Dividende vertheilt. Dieſe auf Gegenſeitigkeit begründete, mit Kor⸗ porations⸗Rechten verſehene, von einem Geſell⸗ ſchafts⸗Ausſchuß kontrolirte und einem landes⸗ herrlichen Kommiſſar beauffichtigte Anſtalt ver⸗ ert: 4 Halm⸗ und Hülſenfrüchte zu/%, Oel- und Handelsgewächſe zu 1%, Wein und Obſt zu 2 9), Tabak und Hopfen zu 4% Statuten derſelben, ſowie Saatregiſter und Reverſe ſind bei dem unterzeichneten Agenten unentgeldlich zu haben, bei welchem auch der Rechnungs⸗Auszug des vorigen Jahres einge⸗ ſehen werden kann und der auch bereit iſt, jede weitere zu wünſchende Auskunft und Anleitung zum Verfichern zu geben. Friedberg den 11. Mai 1847. G. F. Na u. Frankfurter Gold-Cours vom 14. Mai. ...r....?ͤʃ f kr. Neue Louisd'or 11 5 Friedrichsd'or 5 9 52 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 57 Rand⸗Ducaten 5 36 20 Frankſtücke 9 33 Engliſche Souverains 11157 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Exaudi den 16. Mai 1847, pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Burgkirche: 5 Herr Candidat Döll. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Schmidt. Fruchtprebſe. 12. Mai 30. Apr. 21. Apr. Gattung. Ir. i. Waizen pr. Malter 27 111243723— Korn„„ 22 3018 3219— Gaiee, 18 30 18 5017 30 Dir 81—1 81191 7115 Polizei⸗Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 15. bis 21. Mai 1847. 2 5 Fried⸗ Buß⸗ E Brod⸗Preiſe. berg. bach. * kr. pf. kr. pf. 11 Leib⸗Roggenbrod 171—1 71— 2 77 77 14 3 14 5 44„.. 28— 28— f eth. eth. Milchbrod 23 11% — Waſſerweck 2983, Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 24 13 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch adetes 5 7 5— 1 gemäſtete 11— 47 Kühfleiſch eee 971 zd gegen! gemäſtetes 10— 10— 15 Rindfteiſch!ungemäſtetes 8—1—— „ Kalbfleiſch 6— 6— „ Schweinenfleiſch 15— 15— „Hammellleiſch 10— 10 2 „ Schaaflleiſch 5 7——— „Wurſtvon blos Schweinen 17— 17— „ Gemiſchte Wurſt 10(— „ Bratwurſt 18— 18— „ Schwartenmagen 18— 18— „ Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 19— 182 „ Dörrfleiſch 20— 20— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 26— 26— unausgelaſſen 24— 24— „ Nierenfett 24— 24— „ Hammelsfett S Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Friedberg den 13. Mai. Auf dem geſtrigen Fruchtmarkte wurden hier zum Verkaufe ausgeſtellt: 160 Malter Waizen, 12 Malter Korn, 21 Malter Gerſte, 5 Malter Hafer, 8 ¼ Malter Erbſen, 1 Malter Wicken, 5 Malter Waizenvorſchuß, 12 Malter Roggenmehl und 3 Centner Roggenkleie. — Verkauft wurden davon: 78 Malter Waizen,(Durchſchnittspreiſe 27 fl. 11 fr.), 5 Malter Korn,(22 fl. 30 kr.) 16 Malter Gerſte,(18 fl. 30 kr.), lee, Magenta M H.-U. O Pw