Anze; zeigen edderg. Atatis d. 10. Datbt kae nen verrichtet: rer Fert sc. * B Ou. J. Ok. 22. Sep. u ·„ Groß- Nam 8* gerau . f. k. f. k. 3 5811 541 8 713 10 650 6% 1 Taft berg und Bußbach Okrober 1847. ————— Inet. Buß⸗ bag. dach. u. F. U. pi. * rr r 217 791— „ 4 Een — U.-l. gan baba „ 8 b 1 K hung urs 1 6. 1579 Kriegsdienſtpflichtige bei der Anſtalt verſichert. Die Einlage betrug * Intelligenz-Glatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Mittwoch, den 13. Oktobe 1847. —— 3 80. cylinderförmigen Körpern. Wollte man auch dem Unbemittelten anrathen, ſein Obſt auf dem Ofen, in einer hölzernen Obſtdörre, zu trocknen, ſo hat dieß den Nachtheil, daß er auf dem Ofen ſein Eſſen nicht kochen, und daß überhaupt nur wenig und langſam gedörrt werden kann; die bedeutende Hitze der Ofenplatte wuͤrde ohnehin abſorbirt und der Stube entzogen werden, abgeſehen weiter davon, daß eine ſolche Vorrichtung mit den noͤthigen Horden im⸗ merhin eine Ausgabe verurſachen würde. Ich betrachtete mir daher neulich meinen Ofen von vorn bis hinten, von oben bis unten. Da kam mir der Gedanke, ob denn nicht an der Ofenröhre irgend eine Vorrichtung zum Dörren des Obſtes angebracht werden könnte. Wohl kannte ich das Dörren des Obſtes an und bei dem Ofen und der Röhre, allein nicht in der Weiſe und rationellen Ausdehnung, wie die nachfolgende. Der Gedanke lauert der Schwierigkeit nicht ſelten eine ſchwache Seite ab. Schnell zog ich ganz oben um die vertical ſtehende 6 Fuß lange Ofenröhre einen Drahtring, ließ 18 bis 20 eben ſo lange Schnüre mit gleich dicken Aepfelſchnitzen einfädeln, hing ſie mit Drahthäkchen dicht neben einander, und band ſie in Fußweite an die Röhre feſt. Nun wurde der Ofen mit einem ſehr mäßigen Torffeuer geheizt, deſſen ungeachtet gewahrte ich zu meiner Freude, daß ſchon innerhalb 24 Stunden, namentlich an der unteren Hälfte der Röhre, da wo die Hitze am ſtaͤrkſten iſt, das Obſt ſo ſchön und rein gedörrt war, daß es ohne weiteres aus der Schnur herausgenommen und aufgehoben werden konnte. Das zum Aufziehen am Ende des Fadens gemachte Schleifchen, worauf die Schnitzen ruhen, wurde wieder geſchlungen, friſche Schnitzen eingefuͤllt, und die Schnur wie früher aufgehängt. Bei einem zweitägigen Aufhängen können ſämmtliche Schnüre, wenn nur irgend ein ſtetes Feuer unterhalten wird, auf einmal ausgeleert werden. Dieſes Verfahren gilt hauptſächlich für die, welche weder Koſten aufwenden wollen noch können. Um die Sache aber beſſer, rationell zu betreiben, ließ ich mir durch den Schloſſer oben, wo der vorhin gedachte Drahtring gelegt war, eine mit einem Charnier verſehene eiſerne Leiſte um die Röhre legen, welche durch eine Schraube befeſtigt und f nach der Dicke der Ofenröhre enger oder weiter geſtellt ſich nur: Wie kann ſich der wenig Bemittelte an dieſer werden kann. Auf dieſer Leiſte ruht ein eiſerner, mit 18 Wohlthat auf eine leichte und billige Weiſe betheiligen? bis 20 Häkchen verſehener, verſchiebbarer, ſchmaler Schei⸗ Das Mittel hierzu iſt eben ſo einfach, als es nahe liegt. beuring. An dieſe Häkchen werden die Schnüre aufgehängt. Das Ei des Columbus war auf die Spitze zu ſtellen: Es Iſt dieß geſchehen, ſo bindet man ſie in der Mitte und iſt dieß das Obſtdörren an aufrechtſtehenden ganz unten wider die Röhre ganz feſt, damit ſie ſich nicht Auszüge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 39. von 1847. I. Nachtrag zu den Bekanntmachungen vom 24. Juli, 18. Aug., 28. Aug. und 8 Sept. 1847, die Wahlen der Abgeordneten betr. 11. Hauptergebniſſe der Rechnung der Stellvertretungs-Aſſe⸗ curanzkaſſe von dem Muſterungs⸗ und Ziehungsfahre 1846. Es wurden 95 fl. Von den hiernach eingegangenen 150,005 fl. wurden an 320 Ver⸗ ſicherer wegen Untaugligkeit, Depotverſetzung, Verweiſung zur nächſten Muſterung ꝛc. der Verſicherten 30,400 fl. zurückbezahlt. Von dem Reſte und von der Zinſeneinnahme(zuſammen 120,978 fl. 25 kr.) wurden die Vertretungsſummen für 470 Verſicherte mit 117,500 fl. und 22 fl. 45 kr. Zinſen zur Einſtandskaſſe bezahlt; die Verwaltungskoſten betrugen 620 fl. 50 kr., die Geſammtausgabe 118,143 fl. 35 kr., wonach alſo 2834 fl. 50 kr. übrig bleiben. Dieſer Ueberſchuß iſt unter die übrig gebliebenen 1259 Verſicherer zu vertheilen, wovon jeder 2 fl. 14 kr. zu erhalten und von jetzt bis zu Ende d. J. aus der Aſſecuranzkaſſe zu empfangen hat. III. Ergebniſſe der Rechnung der Einſtandskaſſe auf die Periode vom 1. April 1846 bis zum 1. April 1847.— Die Einnahmen waren in dieſer Periode: 255 fl. 29 ½¼ kr. Rezeß aus voriger Rechnung; 138,500 fl. Vertretungsſumme von 511 Kriegsdienſtpflichtige und eine Anzahl von Soldaten; 2817 fl. 48 kr. verfallene Einſtandsſummen und Prämien; 26,780 fl. 46 kr. Zinſen; im Ganzen 168,454 fl. 3 ½ kr.— Hiervon wurden an die Einſteher von 1837 bis 1846 an Handgeldern, Einſtandsſummen, Prämien und Zinſen bezahlt 157,963 fl. 42 kr., die Verwaltungs koſten betrugen 1325 fl. 7¼ kr. Von den übrig gebliebenen 9165 fl. 30 kr. wurden 9000 fl. in die Staatsſchuldentilgungskaſſe ver⸗ zinslich angelegt. Das Vermögen der Einſtandskaſſe(d. h. die darin deponirten Einſtandsſummen, Handgelder und Prämien der noch dienenden Einſteher) beſteht nun in den bei der Staatsſchuldentilgungskaſſe ange⸗ legten 639,000 fl. und in baaren 165 fl. 30 kr. 5 IV. Bekanntmachung des zur Leitung der Wahlen des Adels zu Abgeordneten in die 2. Kammer der Stände ernannten Gr. Commiſſärs mit Bezug auf die frühere Bekanntmachung vom 27. v. Mts.,— daß auch Hr. v. Firnhaber⸗Jordis, Gutsbeſitzer auf dem Neuhof, die in den Art. 55 und 56 der Verfaſſungsurkunde vorgeſchriebenen Erforderniſſe zu der Stimmfähigkeit und Wählbarkeit beſitzt. (Schluß folgt.) Eine einfache und wohlfeile Obſtdörre. Die Vorſehung hat uns in dieſem Jahre mit dem Segen der Baumfrüchte gleichſam überſchüttet. Es iſt dieß ein Lebensmittel weiter, das, zweckmäßig behandelt und auf— bewahrt, auf Jahre hin von Nutzen ſein wird. Es fragt „ 344 über einander wälzen, und verſieht dieſen Obſtcylinder mit einem, von einem ſchlechten Wärmeleiter gefertigten, dicht auf das Obſt anzulegenden Mantel, der aus dünnem Papp— deckel beſtehen kann, und mit den nöthigen Bändeln zum Zubinden verſehen iſt. Gut iſt es, wenn man den Schei— benring mit den daran hängenden Schnüren, nach Verlauf von 24 Stunden oder bei ſtärkerem Feuer in noch kürzerer Zeit, ſo herumdreht, daß die vordere, in der Regel etwas wärmere Seite mit der hinteren wechſelt. So kann das gegenwärtig faſt werthloſe Obſt, deſſen Ueberfluß ſogar mit den Schweinen verfüttert werden muß, ſelbſt von dem Aerm⸗ ſten und in jeder Haushaltung und zwar ohne beſondere Koſten in Maſſe gedörrt und ſpäter ein Nahrungs- und Handelsartikel in der Noth werden. Auf dieſe Weiſe ſein Obſt dörren, heißt drei Fliegen auf Einen Schlag tödten: Man kocht ſein Eſſen, doͤrrt ſein Obſt und wärmt ſich da⸗ bei.— Bei dieſer Gelegenheit möchte ich nicht unbemerkt laſſen, daß beſonders zu dieſem Behufe angefertigte Cylin— der⸗Obſtdörren, von beiläufig 1½ Fuß Durchmeſſer, mit zweckmäßig angebrachter Cirkulation und nach meiner oben angegebenen Vorrichtung, ſelbſt bei wenigem Feuer, von großem Nutzen werden könnten. Es iſt kaum glaublich, welche Maſſe Obſt um eine dicke Röhre in ganz kurzer Zeit gedörrt werden kann. Dieſes Dörrobſt iſt ſo gelb und rein, daß man es nicht leicht ſchöner ſehen kann. Die Nachtheile, welche bei einer gewöhnlichen Obſtdörre ſtattfinden, fallen hier ganz weg, namentlich 1) beſonderer Aufwand von Brennmaterial, Y nicht ſelten verbranntes Obſt, 3) das Auslaufen des Saftes, 4) der Rauchgeſchmack des Obſtes, nicht ſelten von Brennſtoffen herrührend, welche der Ge— ſundheit nachtheilig ſind ꝛc.— Zum Schluſſe möchte ich nur noch bemerken, daß da, wo ſehr ſtark mit Steinkohlen oder wohl gar mit dürrem Holz gefeuert wird und eine zu weit leckende Flamme den unteren Theil der Ofenröhre zu ſehr erhitzte, leicht eine oder zwei eiſenblechene Entfernungs— ſcheiben mit Charnier und Schraube um die Röhre gelegt werden könnten, welche bei gelinder Feuerung wieder zu entfernen wären.— Möge dieſes vorgeſchlagene Verfahren meinen Mitbürgern von Nutzen werden! Zehfu ß. Kirchenbuchsauszug vom Auguſt 1847. Grünberg. Getraute: 22. Heinrich Repp, des Joh. Georg Repp, Bürgers und Fruchtmeſſers hier, ehelicher lediger Sohn, und Katha⸗ rina Sudheimer, des weiland Georg Peter Sudheimer, 29. 255 275 Bürgers und Landgerichtsdieners dahier, ehelich ledige Tochter. a Konrad Spengler, des Johannes Spengler zu Schweins— berg lediger Sohn, und Anna Maria Heerz, des Jo— hannes Stein hinterlaſſene Wittwe. Getaufte: Dem Bürger und Leinwebermeiſter Johannes Crede eine Tochter, Karolina, geb. den 14. Juli. N Dem Bürger und Metzgermeiſter Johannes Kraft eine Tochter, Karoline, geb. den 10. Juli. Ein unehelicher Sohn, Ludwig Wollrab, geb. den 23. Juli. . Dem Buͤrger und Bäckermeiſter Konrad VonEiff eine Tochter, Magdalena Eliſe Lina, geb. den 27. Juli. Dem Bürger Johann Konrad Heerz ein Sohn, Rupert, geb. den 31. Juli. Dem Buͤrger und Schuhmachermeiſter Johannes Ritter ein Sohn, Karl Heinrich Emil, geb. den 2. Auguſt. Dem Bürger und Maurer Jakob Schönhals eine Tochter, Eliſabethe, geb. den 9. Auguſt. Dem Bürger und Bäckermeiſter Joh. Tobias Vonéiff eine Tochter, Maria Dorothea Amalia, geb. den 28. Juli. f Beerdigte: Eliſabetha Oehler, alt 6 Monate, 7 den 15. Auguſt. Anna Margaretha Kreuder, des weiland Georg Adam Kreuder, Buͤrgers und Rothgerbermeiſters dahier, hinter— laſſene Wittwe, alt 65 Jahre, t den 19. Auguſt. Jakob Heidt, des Bürgers und Metzgermeiſters Joh. Georg Heidt ehelicher Sohn, alt 6 Jahre, 5 den 20. Auguſt. . Eliſabetha Alles, des Kaspar Alles, Bürgers Schloſſer- und Eichmeiſters, Ehefrau, alt 41 Jahre, 1 den 25. Auguſt. NM Grünberg, am 9. Oktober 1847. Gattung. Aufgefahren Verkauft wurden wurden (Mltr.)(Mltr.) Mittelpreiſe . W 100 80 o 90 85 Gee 90 70 Dafeßxß 50 45 Roggenmehl.— 5 Kartoffeln—— AS SI NB In Grünberg wurde das Malter Waizen zu 200, Korn 190 Gerſte 170, und Hafer 120 Pfund gerechnet. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. S ν e ννιανον Ediect'elladung. (16210 Nach in hieſigem Gerichtshypotheken⸗ buche noch offen ſtehenden Verpfändungs⸗Ein⸗ trägen entliehen 1) Martin Simon von Rüdingshauſen laut Obligation vom 27. April 1818 bei dem geiſtlichen Landkaſten zu Gießen 150 fl., 2) Johann Heinrich Groh von Unterſeibertenrod laut Obligation vom 20. September 1799 bei dem Lohmüller Kratz zu Oberohmen 160 fl., 3) Johann Konrad Schmidt von Wetterfeld laut Obligation vom 16. Juli 1808 bei Johannes Deſch daſelbſt 71 fl., 4) Johannes Deſch II. von Wetterfeld laut Obligation vom 13. Februar 1836 resp. 1841 bei der Spar⸗ und Leihkaſſe zu Laubach 100 fl., und 5) Johan⸗ nes Neeb von Grünberg laut Obligation vom 14. April 1840 bei der Haberkorn'ſchen Stiftung zu Gießen 100 fl., und ſollen dieſe Capitalien längſt wieder abgetragen, die hier— über errichteten Urkunden aber verloren ge— gangen ſein. Außerdem verkauften Peter Seipp und deſſen Kinder zu Rüddingshauſen im Jahre 1844 an Johannes Müller von Höingen Unter Andern 19 Grundſtücke, über welche ein Grundbuchsauszug in der Regiſtratur hieſigen Landgerichts zu Jedermanns Einſicht offen liegt, vermochten jedoch hierüber wegen Fehlens des alten Pag. und Nr. 5 des Flurbuchs das Eigenthum urkundlich nicht nachzuweiſen und konnte deßhalb auch von Seiten des Gerichts bei Beſtätigung des Kaufbriefs nicht für deren Pfandfreiheit gehaftet werden. Um nun dieſe Anſtände zu beſeitigen und die Eingangs erwähnten Verpfändungen löſchen zu können, werden auf Antrag der ſämmt. lichen Betheiligten alle diejenigen, welche noch Anſprüche an die erwähnten Kapitalien resp. Eigenthums- oder Pfandanſprüche an die be⸗ treffenden Grundſtücke des Peter Seipp und deſſen Kinder bilden können, hiermit aufge⸗ fordert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen bei dem unterzeichneten Landgerichte geltend zu machen, als anſonſt die fraglichen Verpfän⸗ dungen für erloſchen erkannt und die Pfand⸗ einträge in dem Hypothekenbuche gelöſcht, resp. die bier in Rede ſtehenden Grundſtücke des Peter Seipp und deſſen Kinder als pfand⸗ freies Eigenthum derſelben angeſehen werden und der betreffende Kaufbrief hiernach unbe⸗ dingt beſtätigt werden wird. Grünberg den 13. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daf. Welcker. Dr. Ortwein. N zunes Kraft eine d, ged. den 23. er Jchannes Ritter U den 2. Auguſt. hals eine Tochter, Tobias Voneif Ma, geb. den 28 f kn 1. Mguſt. d Georg Wam dert dadhet, vinter⸗ u 10. Auguſt. Letzgermeiſters Joh, Jahre, f den 20. 1 Aue, Bürger elt A Ve, „ 345. Verlooſung Stadt Niddaer Obligationen. (1682) Bei der beute ſtattgefundenen 9. Verlooſung des durch das Handlungsbaus Herrn Simon Lindbeimer in Friedberg ad 65,000 fl. zu 3½ pCt. Zinſen negoclirten Anlehens hieſiger Stadt wurden folgende Nummern: Lit. C. Nro. 162 à 200 fl. = 200 fl. Lit. D. Nro. 175, 184 und 207 à 100 fl.= 300 fl. zur Rückzahlung auf den 31. Dezember d. J. gezogen. Dieſes wird den Intereſſenten unter dem Anfügen mitgetheilt, daß es ihnen frei ſtebt, den Betrag bei obigem Handlungshaus oder an der Stadtkaſſe dahier in Empfang zu nehmen und daß vom 1. Januar 1848 an keine weitere Zinſen vergütet werden. Nid da den 1. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Rid del. Main- Weſer⸗Ciſenbahn. (1677) Donnerſtag den 21. d. M., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe dahier die Lieferungen 1000 Stoßſchwellen, 5000 Mittelſchwellen und 658 laufende Klafter Langſchwellen, unter den bei der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Friedberg den 5. Oktober 1847. Der Großb. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1679) Donnerſtags den 21. d. M., Vor ⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf dem Rathhauſe da⸗ bier zur Einfriedigung der Bahn die Lieferung von 12,600 Stück eichenen Pfoſtchen, jedes 60 Zoll lang 2½ Zoll im Quadrat ſtark, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden. Friedberg den 5. Oktober 1847, f Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Kleeſamen. (168) Die Lieferung von 10 Centnern ewigen Kleeſamens wird Dienſtag den 19. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, im Gaſthauſe zum Stern dahier öffentlich verſteigert. Butzbach den 6. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach Meyer. Edietalla dung. (1696) Gegen Michäl Launſpach's Wittwe und Erben zu Ettingshauſen iſt der Concurs erkannt. Wer an die Ver⸗ mögensmaſſe derſelben irgend einen Anſpruch macht, hat ſolchen Mittwoch den 5. Januar 1848, Vormittags 9 Uhr, bei unterzeichnetem Gericht anzumelden, bei Vermeidung des Ausſchluſſes. In demſelben Termin ſoll nach vollzogener Liquidation den Gläubigern das Inventar vorgelegt, zu Wahl eines Maſſecurators und Ausſchuſſes geſchritten und wegen Verſilberung der Maſſe verbandelt und endlich nochmals die Güte verſucht werden. Alle liquidirende Gläubiger, welche dieſen weiteren Verhandlungen nicht beiwohnen, ge⸗ wärtigen ſich, daß nach den Anträgen der Verhandelnden lediglich verfahren wird. Lich den 11. September 1847. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Dittmar. Verſteigerung. (1697) Die dem Kaufmann Conrad Ma— tern III. dahier zugehörige, an der Haupt— ſtraße der hieſigen Stadt ſtehende und zu jedem Geſchäft paſſende Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus mit 5 heizbaren Zimmern, 3 Kammern, Scheuer, Stallung und Miſtſtätte, ſoll Montags den 18. Oktober d. I., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, meiſtbietend auf hieſigem Rathhauſe verſteigert werden. f Die Bedingungen werden bei der Verſteige— rung eröffnet. Laubach den 7. Oktober 1847. 5 In Auftrag des hieſigen Landgerichts: Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Kneip. Bekanntmachung. (1698) Freitag den 15. Oktober l. J., Vor⸗ mittags, wird die zur Debitmaſſe der Ruben Schönbergs Cheleute in Burggräfenrode ge⸗ hörige Hofraithe meiſtbietend öffentlich verkauft. Groskarben am 5. Oktober 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Emmerich. Arbeits-⸗Verſteigerung. (1699) Donnerſtag den 14. d. M., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen die unterbaltungsarbeiten an den Schulgebäuden zu Oſſenheim, beſtehend in Dachdecker⸗, Maurer, und Schreinerarbeiten, auf dem Rathhauſe daſelbſt, öffentlich wenigſt⸗ nehmend verſteigert werden. Bauernheim den 8. Oktober 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Walther. Holz⸗-Verſteigerung. (1700) Donnerſtag den 14 d. M., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen im Obereclenbacher Ge— meindewald, Schlag Nro. XVII. 100 Stecken altes Stockholz, meiſtbietend verſteigert werden. Obereclenbach am 9. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ohmeis. Obligations-Verlooſung. (1701) Bei der Verlooſung der für 1847 abzutragenden hieſigen Gemeinde Obligationen iſt die Nummer 37 mit 200 fl. rückzahlbar geworden, was dem Inhaber dieſer Partial— Obligation hierdurch mit dem Anfügen mitge⸗ theilt wird, daß der Betrag bei der hieſigen Gemeindekaſſe bis zum 1. Januar 1848 in Empfang zu nehmen iſt, indem von da an keine weitere Zinſen vergütet werden. Niederurſel am 30. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Seidler. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gieſſen. Verſteigerung von Erdarbeiten. (1702) Montag den 25. Oktober d. J. werden in den Gemarkungen Staufenberg, Lollar und Gieſſen zur Herſtellung des Bahn⸗ körpers für circa 60,000 fl. Planfrarbeiten in mehreren Abtheilungen öffentlich verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt Vormittags 8 Uhr auf dem Bahnfeld bei Kirchberg. Gieſſen den 8. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur een Holz⸗Verſteigerung. 1703) Die am 5. l. Mis. im Gräflichen Revier Bainhards abgehaltene Holzverſteige— rung konnte wegen zu geringer Gebote nicht genehmigt werden. Es findet daher eine nochmalige Verſtei— gerung Dienſtag den 19. l. M., Vormit. 10 Uhr, ſtatt, wobei zum Verkaufe kommen: 18 Stecken Durchforſtungs-Prügelholz, 3000 Wellen„ Reiſer, 1500 Stück Ginſterwellen, 1525„ pPutzwellen, Aſſenheim den 6. Oktober 1847. Gräfl. Solmſ. Forſtverwaltung. Kar dätſchen Lieferung. (170 Donnerſtag den 21. dieſes Monats, des Vormittags um 10 Ubr, ſoll der Bedarf an Kardätſchen für die hieſige Reiter-Diviſion auf das Jahr 1848, 1849 und 1850 auf dem bekannten Soumiſſionswege an den Wenigſt⸗ fordernden in Lieferung vergeben werden. Dies den Intereſſenten zur Nachricht mit dem Bemerken, daß die Lieferungsbedingungen von heute an zur Einſicht offen liegen. Butzbach den 7. Oktober 1847. . Cellarius, Oberquartiermeiſter. Ankauf von Lebensmitteln. (1705) Donnerſtag den 14. dieſes Monats, des Vormittags um 10 Uhr, ſoll in der bie⸗ ſigen Reitercaſerne die Lieferung bedeutender Quantitäten an Kartoffeln, Bohnen, Erbſen, Linſen und Sauerkraut für die Menage der hieſigen Garniſon, mittelſt Verſteigerung, an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dies in ihren Gemeinden ge⸗ eignet bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 7. Oktober 1847. 5 J. 2 Cellarius, Oberquartiermeiſter. NMT Privat ⸗ Bekanntmachungen. Simmerock& Kopp (1670) empfeblen ihr Faß⸗ und Spalter⸗ bopfen⸗Lager unter Verſicherung reellſter Be⸗ dienung.. Friedberg im September 1847. Annonce. (1673) Cin Trog zum Aepfelmahlen nebſt Stein und Stange ſteyt billigſt zu verkaufen bei Jean Goſſi in Großenlinden. Lehrlings⸗Geſuch. (167) Cs wird ein gebildeter Junge, der geſonnen iſt, das Buchbinder ⸗„Etuis⸗ u. Galan⸗ teriegeſchäft zu erlernen, in die Lehre geſucht. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. Nicht zu uͤberſehen. (1696) Friſche Hagedorniſche Dampfhefe iſt ſtets zu haben bei 8 Zacharias Garde, im Hauſe des Herrn Bäcker Graf. Nicht zu uͤberſehen. (1706) Auf die Anzeige der Herrn Chr. Ochs Erben aus Hanau und Herrn Fried⸗ rich Hilbrecht in Friedberg, unter Nro. 1617 des Intelligenz Blattes der Provinz Oberheſſen, finde ich mich veranlaßt zu er⸗ erklären, daß oben genannte Herrn Ochs Erben niemals Hefe aus meiner Fabrik be⸗ zogen, um ſo mehr als dieſelben ſelbſt Hefe fabriciren, demnach kann vorbenannter Herr Hilbrecht ein Commiſſionslager meiner Hefe nicht haben. Die einzige Niederlage der unverfaͤlſchten Hagedorniſchen Hefe in Friedberg, iſt bei Herrn Zacharias Garde. Gleichzeitig mache ich darauf aufmerkſam, daß man meine Hefe nicht mit der in Hanau fabricirt werdenden Eſſighefe verwechsle, da ich die meinige, im trockenen Zuſtand, in papier verpackt und nach Gewicht, demnach nicht nach Maas verkaufe; woraus für die Conſumenten zugleich der Vortheil hervorgeht, daß die Qualität der Hefe immer dieſelbe iſt, weil in fluͤſſiger Hefe einmal mehr, ein ander⸗ mal weniger Hefeſubſtanz enthalten ſein kann. Offenbach den 7. Oktober 1847. Friedr. Wilh. Hagedorn. Bei Salomon Schwaab (1707) in der Judengaſſe iſt die Meſt Birnen zu Honig zu 14 kr. zu verkaufen. Ein Branntweinbrenner (1708) wird in Butzbach geſucht von Carl Heil. Verſteigerung. (1709) Dienſtag den 28. Oktober, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen nachfolgende Gegen⸗ ſtände in der Wohnung des Joh. G. Winder verſteigert werden und können gegen Bürg⸗ ſcheine bis Martini 1848 verborgt werden. 1) Ein vollſtändiger zweiſpinniger Wagen mit eiſernen Achſen, 2) ein Ochſenkarrn mit Zugehör, 3) ein Flug mit eiſerner Egge, 4) zwei Kuͤhe, 5 5) drei und zwanzig Stück Jährlings⸗ Hammel 6) zwanzig Stück Mutterſchafe,. a Nieder weiſel. Joh. G. Winder, Schneidermeiſter. 50 bis 60 Maurergeſellen (1710) und eben ſo viel Taglöhner können bei Unterzeichnetem an der Lumdabrücke in Lollar bei Gießen gegen einen angemeſſenen Lohn bis in den ſpäten Herbſt Arbeit erhalten. Gießen den 7. Oktober 1847. Gottlieb Strauch, Maurermeiſter. Holz ⸗Verſteigerung. (1711) Mittwoch den 20. d. M., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen in den Freiherrl. von Diede'ſchen Waldungen dahier: 1) das von der erſten Verſteigerung ſtehen gebliebene Holz, und 2) eirca 2000 buchene Aſtholz⸗Wellen, öffentlich an Ort und Stelle an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 10. Oktober 1847. Kirchner. Verlorenes. (1712) Vom 30. auf den 31. September wurden von Vilbel bis Butzbach zwei halbe Ohm⸗ faſſer mit Wein verloren. Der redliche Fin⸗ der wird gebeten, dieſelben bei Georg Philipp Diehl in Oberwoͤllſtadt gegen eine gute Be⸗ lohnung abzugeben oder die Anzeige davon zu machen. Nr. 77. des Intelli⸗ genz⸗ Blattes (1715) wird in mehreren Exemplaren zu kaufen geſucht von C. Bindernagel. „ 346* Allgemeine Neutenanſtalt zu Darmſtadt. Bekanntmachung. (18415) Der Rechenſchaſtsbericht dieſer Anſtalt für das Jahr 1846 iſt im Druck erſchienen und kann dahier bei dem Hauptbureau, ſowie auswärts bei den Herren Bevollmächtigten der Anſtalt“) unentgeltlich bezogen werden. Die in dem letzten Quartal d. J. zahlbare Jahresrente für 1847 beträgt von 5 einer vollen Einlage à 100 fl. Frhr. 7 ĩ. ˙ A in der Jahres. Hilter e 5 11 L. i. Iv. V. VI. vn. vm. IX. 7 XI. fl. 8 fr. ff. ſ tr. ft. tr, ff. tr. ff. ſ tr. If. tr. fl. fr. fl. fr. fl. tr. fl. tr. wenne ss JJ„ 1845336 336 3 56 5608 36 3 36 3 363 3633633436 Den verehrlichen Mitgliedern ſteht es frei, ibre Renten„entweder dah bei dem Hauptbureau oder bei den betreffenden Geſchäftsſtellen zu erbeben. Die in nt en ge⸗ dachten Termin unerhoben bleibenden Renten können erſt im letzten Ouartat ß werden. Hierbei bemerken wir noch, daß die von der ordentlichen am 29. Mai 955 Generalverſammlung beſchloſſenen Abänderungen einiger Beſtimmungen der Sta F. abgehaltenen tuten die lan⸗ desherrliche Genehmigung erhalten baben. Von der in Folge deſſen veranſtalteten neuen Aus⸗ gabe der Statuten werden Exemplare an die verehrlichen Mitglieder der Anſeet durch die Wir knüpfen hieran die Einladung zur Bekheiligung bei der ſeit 1. Febru⸗„ erofßf⸗ Darmſtadt, 30. Auguſt 1847. *) In Friedberg: bei Hrn. Joh. Ph. Fritz, in Butzbach: bei Hrn. Bürgermeiſter ippel, in Grünberg: bei Orn. Dec.⸗Rechner dung, in Hungen: bei Hrn. Rentamtmann ß⸗ ling, in Laubach: bei Hrn. Stadtrechner Zöckler, in Lich: bei Orn. Gemeinde- n⸗ nehmer Dietrich, in Vilbel: bei Hrn. Friedrich Grosholz. Obligations ⸗Verlooſung. (1687) Bei der beute ſtattgehabten Verlooſung der Partial⸗ Obligationen unterzeichnete Handlungsbaus negbcüürten Freiberrlich von J durch das Rau ſchen Anteeens ad fl. 40,000 d. d. 1. Oktober 1843, wurde laut Tilgungsplan Lit. D. Nro. 58 un,„ro. 96, 4 fl. 100 jede, zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1848 beſtimmt. Den Inhabern derſelben ſteht es frei, die Beträge auch ſchon früher gegen uu.»digung der Obligationen und der nicht fälligen Zins Coupons an unſerer Kaſſe täglich“ debeben zu laſſen. Friedberg am 1. Oktober 1847. Simon Lindheim Fäſſer⸗Verſteigerung. (1710 Der Unterzeichnete läßt Mitt⸗ woch den 20. d. M. circa 200 Ohm Fäſſer in allen Größen und ſehr gut gehalten, vor dem Hauſe des Herrn Wilhelm Schmidt in Friedberg verſteigern. Gegen genügende Sicher— heit oder Burgſcheine kann auch ein Zahlungstermin bis Weihnachten ge— ſtattet werden. Alsfeld den 10. Oktober 1847. Iſaac Spier. Literariſche Anzeige. (1715) In der Hofbuchbandlung von G. A. van der Beeck in Neuwied iſt er⸗ ſchienen und bei C. Bindernagel zu haben: Sammlung ſymboliſcher Bücher der reformirten Kirche, herausge— geben von J. J. Meß, Kirchenrath u. emer. Pfarrer in Neuwied. Des dritten oder letzten Bandes dritte oder Schluß⸗Lieferung. geh. 42 kr. rhein. Dieſe Lieferung enthält: f Das Niederländiſche Glaubensbekennt— niß.— Die Polniſchen Glaubensbe— kenntniſſe.— Die Ungariſche Con- feſſion.— Außerdem einen Anhang, welcher die Correſpondenz der evan⸗ geliſchen Städte in der Schweitz mit Dr. M. Luther, in Betreff der Wit⸗ tenberger Concordia(Union) enthält. Der 1e Band, die helvetiſchen Confeſ— ſionen enthaltend, koſtet 1 fl. 12 kr. rhein. Der 2e Band, die deutſchen Confeſſio— nen enthaltend, koſtet 2 fl. 24 kr. rh. Des Zn Bandes le Lieferung enthält die Bekenntniſſe der engl. u. ſchot⸗ tiſchen Kirchen à 36 kr. Des Zn Bandes 2e Lieferung enthält das Glaubensbekenntniß der franzö— ſiſchen Kirche und den franzöſiſchen (Calvin's) Katechismus à 36 kr. Das ganze Werk zuſammen genommen, wird für 4½ fl. ab⸗ gegeben. Gedruckt und verlegt unter Verantworklichkeit von Car! Bindernagel in Friedberg.