„Seſus. t ſugt einen Lehrli men Lehrlin ide profeſſon, 5 — don demſelden Alcugt erhalten. 1847 4e Sg miedemeſſt tierung. dem pf des guet. der Kaplantgaſſe in i deſten Stand be⸗ her gemlich. mn, , Dem September Nag tend versteigern. emter 1847. 3 a, Jes. Balth. VII ftahaiſſe dertigtaben jum Bet. F nemder 1847. dertinand Vol, Gartenſchütz. verlauf zeſerb Schäfet in 1% Dm dem ge; a in Cen gedunden, 1 deus Zulaſt, ſodanl triaben, aus frei dizes Logis dri betzdaren Zim, ge, brti Kammel, veces den l. No 1 zu verme⸗ 1 bang, bat Ju be petet Mann. Verkauf. ue 4% n il a l * utfiſſer von „and 3 Obm, ſo⸗ Intelligenz-Blatt Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 0 — M71. Sonnabend, den 11. Septembe n 1847. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Anpflanzung von Obſtbäumen auf den die Vieinal⸗ wege begrenzenden Grundſtücken. In Gemäßheit höchſter Verfügung fordere ich Sie zur alsbaldigen Angabe darüber auf, ob und wie viele und welche Arten von Obſtbäͤumen und wann d. h. in welchem Monate dieſes Herbſtes, oder des nächſten Frühjahrs Ihre Gemeinden ſolche zu erhalten wünſchen, indem ich bemerke, daß ein Apfel- und Birnhochſtamm nicht über 26 kr., ein veredelter Kirſchenhochſtamm nicht uber 22 kr., ein Nußbaum nicht über 18 kr., koſten wird. Zugleich mache ich Sie dar⸗ auf aufmerkſam, wie die diesjährige bereits eingetretene, theils noch bevorſtehende reichliche Obſterndte von neuem den großen Nutzen der Obſtbäume dargethan hat und eine Aufmunterung zu Anpflanzung von Obſtbäumen an öffent— lichen Wegen und allen ſonſtigen dazu geeigneten Stellen enthält. Friedberg am 27. Auguſt 1847. Kl ch lle r. Auszuͤge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 34. von 1847. J. Verordnung, die Aufhebung der§9. 1, 2, 3, 6, 7 und 8 der Verordnung vom 7. Mai 1847 wegen des Verkehrs mit Ge— traide, Mehl und Kartoffeln betreffend: Ludwig II. ꝛc. Wir haben Uns mit Rückſicht auf die nunmehr eingetretene reichliche Ernte bewogen gefunden, die Beſtimmungen in den 9. 1, 2, 3, 6, 7 und 8 Unſerer Verordnung vom 7. Mai d. J., den Verkehr mit Getraide, Mehl und Kartoffeln betreffend, ſowie die auf den Verkehr mit Brod ſich beziehende Verordnung vom 14. Mai d. J., von dem Tage des Erſcheinens gegenwärtiger Verordnung im Regierungs⸗ blatt an außer Wirkſamkeit zu ſetzen, mit dem Vorbehalte jedoch, daß die Vorſchriften jener Verordnungen oder einzelne derſelben von neuem werden erlaſſen werden, ſobald Mißbräuche oder ſonſtige Ereignlſſe dies nsthig machen ſollten.— Urkundlich e. Darmſtadt am 31. Auguſt 1847. Ludwig.— In Verhinderung des Staatsminiſters, v. Lehmann. II. Nachtrag zu den Bekanntmachungen vom 24. Juli und 18. Auguſt 1847, den bevorſtehenden Landtag, insbeſondere die Wahlen der Abgeordneten betr., wornach weiter zwei Staatsbürger als un⸗ ter die zu Abgeordneten der Wahlbezirke und Städte, vermöge ihrer Steuerverpflichtung, Gehalte, Penſionen, Wählbaren gehörend aufgeführt werden, alſo im Ganzen nunmehr 2043. III. Bekanntmachung Grßh. Provinzial-Commiſſärs von Rhein⸗ heſſen vom 6. Auguſt, die Ent fernung aller Orte in dieſer Pro⸗ vinz von den Städten Mainz und Alzey und von den betr. Frieden⸗ gerichts-Amtsſitzen betr. Die Einweihung der neuen Orgel in dem evangeliſchen Bethauſe zu Heldenbergen, welche am Sonntag den 5. September Statt gefunden hat, verdient um ſo mehr eine beſondere Erwähnung in dieſem Blatte, weil die eingeweihte, von Orgelbauer Bernhard aus Romrod gebaute Orgel bis auf einen kleinen Beitrag, den die evangeliſche Gemeinde zu Heldenbergen ſelbſt dazu— gab, von dem Großh. Heſſ. Hauptverein der Guſtav-Adolf⸗ Stiftung bezahlt wurde, alſo ein ſichtbarer Beweis iſt, wie ſegensreich und das religiöſe Leben fördernd jener erhabene Bund auch in unſerer nächſten Umgebung ſich erweiſet. Einſender dieſes hat der Feier von Anfang bis zu Ende beigewohnt und in der Vorausſetzung, daß es nicht blos denen, für welche die Feier eigentlich war, angenehm ſein wird, eine Nachricht über dieſelbe veröffentlicht zu ſehen, ſondern auch die meiſten Leſer d. Bl. eine ſolche Nachricht gerne vernehmen, gibt er folgende Schilderung. Der Gottesdienſt in dem freundlichen, mit Blumen⸗ kränzen und Laubgewinde ſinnig geſchmückten Bethauſe be— gann des Morgens um zehn Uhr und es wohnten ihm nicht allein die Glieder der Gemeinde, ſondern auch viele Katho— liken des Ortes, beſonders der katholiſche Kirchenvorſtand, und viele fremde Gäſte aus dem benachbarten Kurheſſen bei. Nachdem man das Lied:„Komm heiliger Geiſt“ noch * 308 einmal ohne Orgelbegleitung geſungen hatte, verrichtete Herr Pfarrer Römheld von Büdesheim, der bisher auf hoͤchſt uneigennützige Weiſe den geiſtigen Bedürfniſſen der Evan— geliſchen zu Heldenbergen abzuhelfen ſuchte, den Altardienſt, wobei nach paſſendem Gebete der Pſalm 100 zur Vorleſung kam und wobei mit wenigen Worten der Weihe die Orgel ihrem Gebrauche übergeben wurde. Herr Seminarlehrer Thurn von Friedberg, welcher der Bitte des engeren Ver— waltungsrathes zu Darmſtadt, die Orgel einer Prüfung zu unterwerfen, mit vieler Bereitwilligkeit nachgekommen war, ſpielte hierauf ein Vorſpiel, nach welchem Herr Krebs das Lied„Lobet den Herrn“, welches als Hauptlied geſungen wurde, mit ſeinem Spiele begleitete. Wie es überall, wo die Gemeinde noch nicht an die Orgel gewöhnt iſt, den Fall ſein würde, ſo ließ auch hier die Harmonie des Ge— ſanges mit der Orgel gar Manches zu wünſchen übrig; wenn aber die Gemeinde ſich nur erſt gewöhnt hat, ſich in jedem einzelnen Tone nach der Orgel zu richten, dann werden ſehr bald alle Mißtöne, alle Unregelmäßigkeiten im Takte, und alles zu laute Singen von ſelbſt ein Ende nehmen.— Die Predigt hielt Herr Pfarrer Römheld uber Pſalm 118, 24. und gewiß verfehlte ſie nicht, als Ausdruck eines freu— digſt bewegten Herzens alle Anweſenden des Grundes zu eigener Freude bewußt zu machen und ſo in die des Tages würdige Stimmung zu verſetzen. Während nun der Ge— ſangverein von Heldenbergen das bekannte Lied:„danket dem Herrn“ vortrug, trat der Pfarrer Dr. Matthias von Fauerbach, der von dem engeren Verwaltungsrathe den Auftrag erhalten hatte, der Feier in ſeinem Namen bei— zuwohnen, an den Altar und hielt, als die letzten Töne verklungen waren, eine kurze Anſprache an die Gemeinde, wie ſie ſein Verhältniß zu derſelben erforderte, worauf Herr Pfarrer Römheld in einem Schlußwort noch den Dank der Evangeliſchen zu Heldenbergen gegen Alle, welche ihr bei Erbauung ihrer Orgel in der einen oder in der anderen Weiſe geholfen, ausſprach, und war es beſonders wohlthuend, daß bei dieſem Danke auch die katholiſchen Mitbrüder eine namentliche Erwähnung finden konnten. Der Gottesdienſt ſchloß mit einem Nachſpiele des Herrn Thurn, mit dem Liede:„nun danket alle Gott“ und dem Segen. Die Col— lekte betrug 15 Gulden. Darauf vereinigten ſich ungefähr 16 Perſonen, meiſtens Fremde, zu einem ſchmackhaften Mit⸗ tagseſſen in dem Wirthshauſe des Herrn Zeh; nach dem Eſſen kamen der Kirchenvorſtand und ſonſtige kirchliche Be— amte, um gegen den Bevollmächtigen der Guſtav-Adolf—⸗ Stiftung noch einmal ihren beſonderen Dank für die Hülfe, die der Verein ihnen geleiſtet, auszuſprechen und in heiterer Gemüthlichkeit blieb man dann bis gegen Abend verſammelt, wo gewiß Jeder eine freundliche Erinnerung an das be— gangene Feſt mit nach Hauſe nahm. Zum Schluſſe muß jedoch noch eines beſonderen Um— ſtandes ausdrücklich gedacht werden— es iſt dieß die Theil— nahme, welche Ihre Durchlaucht, die verwittwete Frau Gräfin von Rhode, geborne Prinzeſſin von Hohenlohe, dem in Heldenbergen begangenen Feſte ſchenkte. Nicht blos hat Hochdieſelbe ſogleich nach Empfang des Einladungsſchreibens die weite Reiſe von Kirchberg in Württemberg nach Heldenbergen angetreten, ſondern Sie hat auch noch am Morgen des Feſttages der Kirche ein werthvolles Altartuch von rothem Tuche zum Geſchenk ge— macht und dadurch die arme Gemeinde, deren Orgel Sie früher ſchon mit Goldverzierungen hatte ſchmuͤcken, deren Kirchenbibel Sie hatte herſtellen laſſen, zu neuem Danke verpflichtet, den Ihr gewiß auch jedes einzelne Glied der— ſelben mit freudigem Herzen, wenn auch nur im Herzen, abſtattet. Man nigfal tiges. Salatſtauden. Da die Salatſtauden ſo gerne ſchießen und dadurch die ſchönſten Köpfe des Salats zum Genuſſe unbrauchbar werden, ſo ſchneidet man mit einem ſcharfen Meſſer den Strunk des Salatkopfes über der Erde, zweimal auf entgegengeſetzten Seiten bis etwa auf die Hälfte ein: wodurch ſodann der Zufluß des Saftes verhindert wird; die Staude erhält aber doch noch Kraft genug zum Fortleben, welches ſelbſt wochenlang geſchieht. So läßt ſich der heran⸗ gewachſene Salat nach Wunſch und Bequemlichkeit wirth⸗ ſchaftlich gebrauchen. * ** Wintererdäpfel. Solche laſſen ſich, den Erfah⸗ rungen eines franzöſſiſchen Landwirths zufolge, auf folgende Art gewinnen. Sind die Erdäpfel im Auguſt gepflanzt, ſo kommen die Stengel im Herbſte zur Bluͤthe. Man ſchneidet dann die Stengel und Blätter/ Fuß vom Boden ab und bedeckt ſie mit Erde und Dünger, ſo das keine Kälte durch⸗ dringen kann. Ohne ſich weiter um ſie zu kümmern, erntet man im März vollkommen ausgebildete, reife Erdäpfel, die im Falle eines vorher ſich ereignenden Mißwachſes ſehr gut zu Statten kommen. * a * 8 Abhärten der Füße des Rindviehes. Büuͤrger⸗ meiſter Vlöſer zu Hartmannshain macht die Mittheilung, daß man, um das Rindvieh weniger vollfüßig zu machen und damit es mehr hornartige Klauen bekommt, dem Kalbe alsbald nach ſeiner Geburt den in der vorderen Spitze ſeiner Klauen nach der Sohle zu ſitzenden fleiſchigen Knorpel aus⸗ breche. f Kirchenbuchsauszug vom Juli 1847. Butzbach. Getraute: Keine. Getaufte: 4. Dem Gensdarmen zu Pferde und Ortsburger zu Lang⸗ göns Konrad Wenzel ein Sohn, Julius Karl, geb. den 10. Juni. „ 309 4. Dem Stadtförſter Reinhard Weber ein Tochter, Louiſe Friederike Katharina, geb. den 16. Juni. . Kuhberg in endern Sie N der Kirche ein * Geſcherk ge, deren Orgel Sie ſchmücken, deren zu neuem Danke zelne Glied der, zur im Herzen alats zum man mit einem cb üder der Erde, wa auf die Hälſte s verbindert wird * er ſich der rau; 1emlichfeit wirth⸗ ſich, den Erfab⸗ 6 auf ſolgenbe luguſt gepflaud, 6. Man ſchueidet m Boden ab und deine Kälte durch⸗ kümmern, erntet reife Erdäpfel, Mißwachſes ſchl diebes. Bünger . Mutheilung, aß zu mache aut, den ile ren Sfize ſeilt n Krerpel auk⸗ 3 1 150. 4. Dem Bürger und Schreiner Johann Georg Herrmann eine Tochter, Margaretha Chriſtine, geboren den 17. Juni. ö 17. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Karl Hagemann zwei Zwillingstöchter, Eva und Katharina, geb. den 17. Juli. 25. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Johann Michael Klein eine Tochter, Anna Maria, geboren den 24. Juni. Beerdigte: 4. Eine uneheliche Tochter, Katharina, alt 5½ Monate, T den 3. Juli. 6. Ein unehelicher Sohn, Auguſt, alt 2 Monate und 2 Tage, 1 ü den 4. Juli. 19. Die am 17. getauften Zwillingsſchweſtern Eva und Katharina Hagemann, alt 2 Stunden, 1 den 17. Juli. 31. Ein unehelicher Sohn, Remigius, alt 3 Monate und 2 Tage, f den 29. Juli. Markt Bereiche. Friedberg, am 8. September 1847. Aufgefahren] Verkauft i Gattung. wurden wurden Mittelpreiſe (Mltr.)(Mltr.) 3 Waizen 431 419 11 57 Korn 8 110 8 7 8 25 Gerſte. 168 ½ 119 6 34 Hafer„ 140 118 4 46 Vorſchuß.———— Waizenmehl———— Roggenmehl.———— Erbſen n, 2 2 8 40 Kartoffeln. 40 10% 1 4 Gerſte 170, Hafer 120 Bu Waizen Korn Gerſte. Hafer Roggenmehl. 5 0 NB. In Friedberg wurde das Malter Waizen zu 200, Korn 190, ) und Kartoffeln 240 Pfund gerechnet. öbach, am 7. September 1847. 685 68 10 20 75 75, 8 15 25 25 6 25 10% 4 4 10¼½7 Erbſen. NB. In Butzbach wurde das Malter Wajzen zu 200, Korn 190, Gerſte 170 und Hafer 120 Pfund gerechnet. Bekanntmachungen von Be⸗ hörden. NN NN N Kartoffel- Lieferung. (14710 Die alsbaldige Lieferung von fünfzig Malter guter, auserleſener Kartoffeln für die hieſige Anſtalts⸗Menage, ſoll Montag den 13. J. Mts., Vormittags 10 Uhr, auf dem Direc— torial⸗Bureau dahier an die Wenigſtfordernden in Abtheilungen von jedesmal fünf Maltern, öffentlich vergeben werden, wovon man die betreffenden Steigliebhaber in Kenntniß ſetzt. Marienſchloß am 2. September 1847. 0 3 Der Verwalter Bauer. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1473) Montag den 6. dieſes Monats neh- men die Erdarbeiten an dem Einſchnitte in der Langgönſer Hardt auf unmittelbare Rech⸗ nung des Staates wieder ihren Anfang. Butzbach den 2. September 1847. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Butzbach. Meyer. = NMarktoerlegung. (1484) Der dahier auf den 20. J. Mts., fallende Markt ſoll wegen des juͤdiſchen Feier— tags nicht an dieſem Tage, ſondern Donner— ſtag den 23. l. M. abgehalten werden. Die Großh. Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in Ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Hungen den 6. September 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Buttron. Zwetſchen verkauf. (1485) Freitag den 17. J. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Wickſtadt die an der ſ. g. Zwetſchen Allee daſelbſt hängenden Zwetſchen, circa 50 Malter, in einzelnen Abtheilungen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 8. September 1847. Gräflich Solmſiſche Rentei daſ. Arbeits Verſteigerung. (1480) Donnerſtag den 16. September I. J, Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem Rath⸗ hauſe zu Rodheim das Graben von 40 Cub. klafter Mauerſand, ſowie das Fahren und Meſſen deſſelben öffentlich an die Wenigſtneh— menden in Accord gegeben werden. Zugleich ſoll auch das Durchwerfen einer großen Quantität Bauſchutts und das Pla— niren eines Wegs in die Kiesgrube bei der Tannenmühle vergeben werden. Friedberg am 9. September 1847. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Holz⸗Verſteigerung. (1487) Donnerſtag den 16. l. M, Vormit⸗ tags um 10 Uhr, werden auf dem Gräflich Solms-Rödelheim'ſchen Braunkohlenbergwerke bei Bauernheim 30 Stecken Buchen, Eichen⸗ und Tannen-Brennholz und mehrere Haufen Zimmerſpähne meiſtbietend verkauft. Oſſenheim den 9. September 1847. Der Rentmeiſter Weis. Aepfel ⸗Verſteigerung. (1488) Montag den 13. September d. J., des Morgens 10 Uhr, ſollen die hieſigen Ge⸗ meindeäpfel, ohngefähr 200 Malter, in Ab⸗ theilungen meiſtbietend verſteigert werden. Bönſtadt am 7. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Weitzel. Aepfel-Verſteigernng. (1489) Dienſtag den 14. September d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde gehörigen Aepfel, ohngefähr 300 Malter an den Meiſtbietenden auf Ort und und Stelle verſteigert werden. Fauerbach II. am 7. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Aepfel⸗Verſteigerung. (1490) Mittwoch den 15. d. M., Vormlt⸗ tags 10 Uhr, ſollen die der Gemeinde Rendel zuſtehende Aepfel an Ort und Stelle, in Ab— theilungen meiſtbietend verſteigert werden. Rendel den 6. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter 8 Bekanntmachung. (1491) Dienſtag den 14. d. M., Vormit— tags 10 Uhr, ſoll zu Friedberg bei Wirth Kreuter die Anlieferung der zur Erbauung eines neuen Pfarrhauſes zu Södel benöthig— ten 80,000 Stück Backſteine öffentlich an den Wenigſtnehmenden, unter den bei der Ver— ſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen, in Accord gegeben werden. Schloß Ilbenſtadt den 6. Sept. 1847. Gräflich von Leiningen W. Rentey daf. Bernhardt. Aepfel⸗Verſteigerung. (1492) Montag den 13. September d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen die der Gemeinde Bruchenbrücken gehörigen Aepfel, circa 220 Malter, an Ort und Stelle meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Bruchenbrücken den 8. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Be ſt. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1493) Einige tüchtige Schmiede finden dauernde Beſchäftigung in den Schmiedewerk⸗ ſtätten an der Ciſenbahn in den Gemarkungen Langgöns, Gambach und Oſtheim. Butzbach den 6. Setpember 1847. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Butzbach Meyer. a ι. ν e ιενιο⁰ Privat ⸗ Bekanntmachungen. Aecht Naſſauer Eiſen (1450 das Pfund à 5% kr. bei Gebrüder Grödel. Faß ⸗Verſteigerung. (1430 Mittwoch den 15. September l. J., Nachmittags 2 Uhr, laſſen die Unterzeichneten in dem Simmerock'ſchen Locale, eirca 200 Ohm Faͤſſer, theils ganz neue und in dem beſten Zuſtande, in Eiſen gebunden, von 8, 6, 5, 4, 3, 2, 1½ Ohm haltende, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigern und laden hierzu Kaufliebhaber ein. Friedberg am 29. Auguſt 1847. Simmerock u. Kopp. Anzeige. (1470) Es wird ein Garten oder ein Acker oder ſonſtiger freier Platz, entweder in Fried⸗ berg ſelbſt, oder außerbalb in der Nähe von Friedberg auf längere Zeit für einen Arbeits platz zu mietben geſucht. Das Nähere zu erfragen bei Metzger L. Kreuter dahier. Einige gute Schloſſergeſellen (1448) finden auf der Friedrichshütte bei Solms-Laubach Arbeit. Kirchweihfeſt zu Fauerbach II. (1490 Sonntag den 12. und Montag den 13. d. M, als an den Tagen des hieſigen Kirchweihfeſtes iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte(Kaicher) Harmonie u. Tanzmuſik anzutreffen. Unter Zuſicherung beßter Bedie⸗ nung lade ich hierzu höflichſt ein. 0 Fauerbach II. J. Neiſel. Eine Kelter (1495) mit 2 eiſernen Schrauben und 1 Aepfelmühle beides neu und gut verkauft Friedrich Henzel in Arnsburg bei Lich. Ordinäres Bier (1496) ſowohl im Faß als im Zapf nebſt friſcher Hefe ſind von jetzt an ſtets zu haben bei Bierbrauer Anton Burk nächſt der Stadtkirche in Friedberg. Auch ſind bei demſelben weingrüne Stückfaͤſſer zu kaufen. Ein Mahlteog (1497) nebſt Stein iſt zu verkaufen bei 8 Joh. Fritzel in Niedereſchbach. Eine Obſtkelter (1498) ſtebt gegen Vergütung für Jeder⸗ mann bereit bei Peter Decher. Sinne eng. (1499) auf mehrſeitig ausgeſprochenen Wunſch wird Sonntag den 12. d. M. ein Tanz⸗Caſino mit muſtkaliſcher Unterhaltung in hieſtgem Caſino⸗Lokale ſtattfinden, wozu die verehrlichen Mitglieder eingeladen werden. Anfang um 7 Ubr. Friedberg den 8. September 1847. Der Vorſtand. Neue Fäſſer (15000 von vorzüglicher Güte, 1 Stückfaß, 6 Ohm und 3½ Ohm haltend ſtehen zu ver⸗ kaufen bei Dr. Borberg in Nidda. Zum Verkaufen. (1501) Ein in der Nähe von Friedberg ganz dicht an der Uſa gelegenes Fabrikgebäude mit Nebenbau und großem Hofraum— ehe⸗ malige Spiritusfabrik von Foucar— vorzüg⸗ lich zu jedem Fabrikgeſchäft geeignet, iſt zu verkaufen oder zu vermiethen. Daſſelbe hat zugleich das Angenehme, daß in der Folge die Eiſenbahn ganz nahe daran vorbeigeht.— Die Expedition des Intelligenzblattes zu Friedberg ertheilt nähere Auskunft. Friedberg am 9. September 1847. Faͤſſer-Verkauf. (1502) Eine große Parthie Fäſſer, be⸗ ſtehend in Stück⸗, Zulaſt-, 3 Ohm, 2 Ohm, 1½ Ohm, 1 Ohm, ½ Ohm,. Ohm meiſtens noch ganz neu, theils in Eiſen und theils in Holz gebunden, ſtehen aus freier Hand zu verkaufen bei Hirſch Mayer Söhne in Butzbach. „ 310* . Lebewohl. (1503) Da es mir vor der heutigen Rück⸗ reiſe nach der Heimath St. Petersburg mit dem beſten Willen nicht möglich geworden iſt, bei allen meinen Freunden und Bekannten Abſchied nehmen zu können, ſo ſage ich hier⸗ mit ein herzliches Lebewohl. Insbeſondere aber habe ich noch für alle mir ſo aufrichtig bewieſene freundſchaftliche Aufnahme ꝛc., welche mir unvergeßlich bleiben wird, meinen innig ſten Dank ausſprechen wollen, und wurde es mich, ſo wie meine beiden Brüder mit der größten Freude überraſchen, wenn wir Ge⸗ legenheit bekommen ſollten, ein Gleiches an Allen in St Petersburg recht bald beweiſen zu können. Friedberg den 7. September 1847. J. V. Dorn. Ein Logis (150) für eine kleine Haushaltung oder fuͤr einen einzelnen Herrn ſteht zu vermiethen bei Tapezier Klein. Drei weingrüne Stückfäſſer (15085) ſind zu verkaufen bei Küfermeiſter Roth in Friedberg. Anzeige. (15060) Man wünſcht Jemand zu finden, welcher die Agentur für den debit der natür⸗ lichen Asphaltprodukte aus den Bergwerken von Lobſann und Val de Travers, in der Provinz Oberheſſen zu übernehmen, geeignet und Willens iſt. Deßfalſige Offerten an die unterzeichnete Fiema werden franco erbeten. Mainz im Auguſt 1847. Müller u. Comp. Ein Brenner (1307) in eine Dampfbrennerei wird ge⸗ ſucht von Rentmeiſter f 5 Filius in Beienheim. Kirchweihfeſt zu Fauerbach II. (1508) Sonntag den 12. und Montag den 13. d. M., als an den Tagen des hieſi⸗ gen Kirchweihfeſtes iſt bei mir gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet a Fauerbach II. im September 1847. H. Sang. Bekanntmachung. (1509) Dem Publikum mache ich hierdurch bekannt, daß der Maurer P. Bott von hier ſeine bei der Bezirksſchuleommſion gegen mich erhobene ungegründete Anklage zurück⸗ genommen und mich wegen den darin enthal⸗ 7 50 Verläumdungen um Verzeihung gebeten at. Atzenhain den 3. September 1847. Kaiſer, Lehrer. Ein Logis (15100 hat zu vermiethen Frankfurter Gold-Cours vom 10. September. fl. kr. Neue Louisd'or 111 5 Friedrichsd'or 9 47¼½ Holländiſche 10 fl. Stücke 9 567 Rand⸗Ducaten 5 37 20 Frankſtücke 9 32 Engliſche Souverains 11155 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 15. Sonntag n. Trinitatis d. 12. Sept. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Pfarrvikar Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Baur. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Cröß mann. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Cellar ius. Fruchtprei ſ e. 8. Sept. 3. Sept. 1. Sept. Gattung. Fried⸗ Groß⸗ berg Malnz gerau a fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter 11 5712 2511 55 Kern 75 8 251 8 491 7 47 Gerſte„ 7 6 34 6 45 617 Hafer 4146 421 340 Poki zei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach Friedrich Schleuning. vom 11. bis 17. Sept. 1847. 2 5 Fried⸗ Butz⸗ S Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3— 1 31— 2 7„ 5 3 6— 4„„ 111 13 5 Lth. eth. — Milchbrod 13 ½ 13½ — Waſſerweck 14 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 14 ½ 14% Fleiſch-Preiſe. 1 uß 1 Ochſenfleiſch aetes 44— 1— 30 85 gemäſtete 11— 4114— „Kühfleiſch e 5 N 8 emäſtetes 9— 10— 1 Rindſteiſc ungemäſtetes 53 „ Kalbfleiſch 3 „ Schweinenfleiſch 17— 17 2 „ Hammellleiſch 11— 11— „ Schaaflleiſch 8— 18— „ Wurſtvon blos Schweinen 18— 18— „ Gemiſchte Wurſt 12——— „ Bratwurſt 20— 20— „ Schwartenmagen 20— 20— „ Geräucherter Speck 29— 29— „Schinken 2121— „ 83 6 22— 22— „ Schweinenſchmalz, N ausgelaſſen 28— 28— unausgelaſſen 29— 26— „ Nierenfett 24— 24— „ Hammelsfett 20— 201— Der Gr. Heſſ. Na K. Friedberg Krach, Gr. Kr.⸗Sert. Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen 8 Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.