ur Appelt dieſe für das zierung conteſſonirte, damerika. 2. und N. eines jeder 1 Alſcen Auswanderer ind, ſowobl durch Be Ueberfaßrts, Gelegenheiten de güet den Auswanderern emnentn Verdindlichkeiten, den Autwanderern dortige accerbe atzuſchließen, weß Aemiger Berollmächtigte gerte bereit, auf frank tir zur Abſchließung/ Fat, Stina. t. Hetausgegeden vor dntt. Neue Ausgabe den Schatzkäſtlein Aacmeinen Geſundheitt aer Haustafel für G. Stbirende. Groß 1 1 353 S. In ag. „ B Ngt. od. 1 J. B. at für Frauen.— U Geflügel, Michweſet, ung des Fleisches, de en Gemüſt, Obſte l. 5 ces nebſt eig des Fla Ein unentbehrlich auf dem Lande woch 100 Seiten geh. 1 9. 1% 3 156 Einge⸗ 6 v. Sch V.„(gor in Ie ptofeſſ At Tansportkoſen bbemeſſen. Intelligenz-Glatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an die Grßh. Graͤfl. und Fuͤrſtl. Solmſ. Bürgermeiſter des Kreiſes. Nachſtehende höchſte Miniſterialausſchreiben theile ich Ihnen zu ihrem Bemeſſen mit. Hungen am 20. September 1847. FJolfle mins Das Großherzoglich Heſſiſche Miniſterium des Innern und der Juſtiz an die Großherzoglichen Provinzial⸗ Commiſſariate dahier und zu Gießen und an ſämmt⸗ liche Großherzogliche Kreisräthe. Betreffend: Den Hauſirhandel und die hauſirend betriebenen Gewerbe. Es ſind mehrfach Zweifel darüber entſtanden, ob und in wie weit nach den Beſtimmungen der Verordnung vom 6. November v. J., den Hauſirhandel und die hauſirend betriebenen Gewerbe betreffend, das Zutragen von Waaren, mit welchen das Hauſiren entweder überhaupt verboten oder nur mit polizeilicher Erlaubniß und einem hiernach auszu⸗ fertigenden Patente erlaubt iſt, auf vorhergegangeene Beſtellung ſtattfinden dürfe. Wir finden uns hierdurch veranlaßt, Ihnen folgendes zu eröffnen: Wie ſchon in der Verordnung vom 6. Juni 1810 ausgeſprochen iſt, fällt es nicht unter den Begriff des ver— botenen Hauſirhandels, wenn ein Handelsmann in dem Orte, in welchem er anſäſſig iſt, entweder beſtellte Waaren in die Häuſer bringt, oder in denſelben ſeine Waa— ren auch ohne Beſtellung anbietet und verkauft. Dagegen iſt es als ein unerlaubter Hauſirhandel anzuſehen, wenn ein Handelsmann ſolche Waaren, mit welchen entweder uberhaupt nicht hauſirt werden darf, oder für deren Verkauf er kein Hauſirpatent beſitzt, gleichviel ob auf vorhergegan— gene Beſtellung, oder ohne ſolche, in anderen Orten auſſerhalb ſeines Wohnſitzes zum Verkaufe herum— trägt oder in die Häuſer bringt. Sie werden ſich hiernach in vorkommenden Fällen Sonnabend, den 9. Oktober Wir werden dafür ſorgen, daß die Großherzoglichen Polizeigerichte hiernach ſachgemäß inſtruirt werden. Darmſtadt am 9. Juni 1847. du Thil. v. Lehmann. Daſſel be Betreffend: die, fenden Die Auswanderungen nach Nordamerika, insbeſondere Abſchluß von Verträgen über die Reiſen in's Innere von Nordamerika. Es iſt neuerdings zu unſerer Kennkniß gelangt, daß Auswanderer aus dem Großherzogthum häuſtg in Euro⸗ päiſchen Häfen durch zudringliche Mäkler(ſ. g. Runners) zum Abſchluß von Verträgen, Behufs ihrer Weiterreiſe von dem Landungsplatze in Nordamerika aus nach dem Innern der vereinigten Staaten, veranlaßt werden und daß nach ihrer Ankunft in Nordamerika ſolche Verträge ſehr oft dort gar nicht anerkannt oder nur gegen unverhältnißmäßig hohe Nachzahlungen erfüllt werden. Wir beauftragen Sie, die dieſſeitigen Auswanderer hierauf aufmerkſam zu machen und ihnen anzuempfehlen, in dergleichen Fällen mit Vorſicht zu verfahren und wegen der Weiterreiſe in's Innere von Nordamerika ſich an die dor⸗ tigen betreffenden Conſuln zu wenden und nur deren Rath einzuholen. Darmſtadt am 9. September 1847. du Thil. v. Lehmann. Mia n Mattig. Neueſtes Aepfelweinrecept. In unſrer Zeit des Nachdenkens, Prüfens und Ver— beſſerns hat man auch Verbeſſerungsverſuche mit der Be— reitung des Aepfelweins angeſtellt. Als vorzüglichſtes, ſehr einfaches und wohlfeiles Recept hat ſich folgendes ergeben. Borsdorfer, Reinetten und eine Beimiſchung von herben Sorten liefern den beſten Aepfelwein; den meiſten aber die ſ. g. Matäpfel. Soll er jedoch geiſtreicher werden, ſo nimmt man hierzu, wie dies auch mit Trauben geſchieht, gefrorne Aepfel. Der auf dieſe Art gewonnene ſ. g. gefrorne Aepfel— wein ſoll den auf ſeitherige Weiſe erzielten übertreffen.— Was das Schwefeln der Aepfelweinfäſſer betrifft, ſo ſind hiezu bloße Schwefellunten mehr ſchädlich als nützlich. Durch folgendes Verfahren erlangt der Aepfelwein den rechten Geſchmack und die laͤngſte Haltbarkeit: Man laſſe 8 Loth Schwefel, 2 Loth gebrannten Allaun und 4 Loth Brannt⸗ weinhefe zuſammen in einem irdenen Gefäße uber glühen⸗ den Kohlen ſchmelzen und zergehen. taucht man einen Leinwandlappen und beſtreut ihn nach⸗ her mit einem von Muskatenblumen, Gewürznäglein und Coriander bereiteten Pulver. die Stelle des ſchäͤdlichen Schwefellunten. noch empfohlen, während der Gährung getrocknete Hollunder⸗ blüthen in die Fäſſer zu werfen, um dem Aepfelwein den Obſtgeſchmack zu nehmen; gohrenem Aepfelmoſt aufzufüllen, und Kahn entfernt halten ſoll. wie auch nach Beendigung der Gährung die Faͤſſer ungefähr einen Monat lang mit ver⸗ was den ſ. g. Schimmel „ 340. Markt Ber ch In dieſe Fluͤſſigkeit Friedberg, am 6. October 1847. 0 5 Gattun 9 e 0 0 Mittelpreiſe Dieſer Lappen nun vertritt 5(Mltr.)(Mltr.). Ferner wird— 5. 5. Waizen 212 69 13 7 Hoi 84 61 9 36 SE 44 28 7 47 F 8² 60 4 57 Roggenmehl 4 4 8 25 Kartoffellnnn 22 7 1 40 NB. In Friedberg wurde das Malter Waizen zu 200, Korn 190, Gerſte 170, Hafer 120 und Kartoffeln 240 Pfund gerechnet. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. d νινν Oeffentliche Aufforderung. (1600) Auf den Namen des Johann Adam Burk Jun. und Maria Eliſabetha, geborne Schombert, deſſen Frau zu Großeneichen be⸗ findet ſich ein Eintrag im Gerichtspfandbuche vom 25. Januar 1805, wonach dieſelben 50 fl bei den nach Ungarn gezogenen Scheuer⸗ männ'ſchen Geſchwiſtern aufgenommen, eine Generalbypothek beſtellt und ſpeciell Wieſen und Aecker bezeichnet mit 1424/15, 1706/8, 1959/5 und 465/5 verpfändet haben. Das Fortbeſteben der Jor⸗ derung iſt widerſprochen, die Löſchung des Pfandeintrags beantragt und ſoll Letztere er⸗ folgen, wenn nicht binnen 6 Wochen Ein⸗ ſprache dahier gemacht wird, resp. irgend welche Anſpruͤche für das Fortbeſtehen dieſes Eintrags dahier erhoben werden. Grünberg den 10. September 1847. Großh. Heſſ. zum Landgericht daſ. gehöriges Patrimon.⸗Gericht der Frhn. Riedeſel zu Eiſenbach. Welcker. Thaler. PTro cla m a. (1603) Forderungen jeglicher Art an den Nachlaß des bahieſigen Bürgers und Bäcker⸗ meiſters Heinrich Bopp ſind, bei Strafe Aus⸗ ſchluſſes vom Inventar, binnen vier Wochen bei dabieſigem Landgerichte anzumelden. Friedberg den 13. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Hofmann. Dr. Gilmer. Edietalladung. (1639) Vatentin Münch von Harrbach hat ſein Vermögen an ſein Kind Anna Margaretha Münch und ſeinen Stiefſohn Adam Schön⸗ bals abgetreten und die Vormünder dieſer Kinder haben das geſammte Immobiliar⸗Ver⸗ mögen des Valentin Münch und deſſen ver⸗ ſtorbenen Frau veräußert und um Ausfertigung der Kaufbriefe gebeten. Von dieſen Immobilien ſind ausweislich unſerer Pfandbücher 1) 808/13 723/38. 4 wegen 6 fl. und 34 fl. 15 kr. Kaufgeld dem Johannes Caspar Stühler in Harrbach, 2) 1365/75 wegen 1 fl. dem Konrad Loth daſelbſt, 3) 4/2 45/10 46/14 wegen 400 fl. Anſchlags⸗ geld und Einſitz der Johannes Münchs ar Eheleute und Kinder von Harrbach 673/13 und 135524 wegen 20 fl. Capital der Stadt Grünberg laut Obligation vom 15. Januar 1805 und 1477/67 wegen 13 fl. der Stadt Grünberg laut Verſchreibung vom 16. September 1787 und 4/32 45/10 46/14 677/31.32 67 f 1355/24 1477%/.7 wegen 529 fl. 30 kr. Kaufgeld der Hein⸗ rich Helmbruchs Eheleute von Harrbach verpfändef und können die Vormunder, welche die Gültigkeit dieſer Verpfändungen verab⸗ reden, deren Auftebung nicht nachweiſen, weil theils die Intereſſenten verſtorben, oder ab⸗ weſend, theils die Urkunden abhanden gekom⸗ men. Die Vormünder können aber auch fer⸗ ner das Eigenthum an den verkauften Im⸗ mobilien nicht überall urkundlich darthun und auf ihren Antrag werden daher alle diejenigen, welche an das veräußerte Immobiliar⸗Ver mö⸗ gen, von welchem ein Grundbuchsauszug in der Regiſtratur des unterzeichneten Gerichts zur Einſicht offen liegt, überhaupt oder an die extrahirten Verpfändungen insbeſondere irgend Anſprüche bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, ſolche binnen 2 Monaten von heute an ſo gewiß dahier anzumelden und zu begründen, widrigenfalls die fraglichen Ver⸗ pfändungen als erloſchen angeſehen, in den Pfandbüchern geſtrichen und ſofort den Kauf. briefen die gerichtliche Beſtätigung ertheilt werden wird. Grünberg am 19. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Bücking. Bekanntmachung. (161) Die Lieferung nachſtehender Beduͤrf⸗ niſſe für die Menage hieſiger Anſtalt auf das Jahr 1848 ſollen an die Wenigſtfordernden vergeben werden und zwar: J. im Wege öffentlicher Verſteigerung: 1) 550 Malter Kartoffeln, 2) 1800 Stück Weißkraut, 3) 1800„ Würſing, 4) 30 Centner gelbe Rüben, 55 2„ untererdige Kohlraben, 6) 2„Zwiebeln und 7) 25 Ohm Sauerkraut. II. im Soumiſſionswege: 8) 60 Centner Erbſen, 9) 50 5 weiße Bohnen, 10) 10. Linſen, 115 20 0 Reis, 12) 17„ geſchälte Gerſte, 1„ Haidenkrütze, 14) 20„ Hirſen, 155 30 07 Weißmebl, 16) 20„ Waitzengrütze, 17) 2 ſpaniſche Nudeln, 18) 10. gedörrte Zwetſchen, 19) 9 Pfeffer, 20 1 Butter und 30 21) 40 Maas Branntwein. Die Verſteigerung der unter I. von pos. 1. bis einſchließlich 7. bemerkten Gegenſtände ſoll Montag den 11. Oktober d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, auf dem Directorial-Büreau da— hier in kleineren Abtheilungen ſtattfinden und zur Einreichung der Soumiſſionen über die unter II. von Nr. 8 bis 21 aufgeführten Beduͤrfniſſe iſt eine Friſt bis zum 12. Ok⸗ tober d. J., Vormittags 10 Uhr, anberaumt, wovon man die Intereſſenten mit dem Be⸗ merken in Kenntniß ſetzt, daß die näheren Lie⸗ ferungs⸗Bedingungen auf dem Directorial⸗Bü⸗ reau dahier vor dem bezeichneten Termine eingeſehen werden können und daß die Sou⸗ miſſionen, mit der erforderlichen Aufſchrift verſehen, verſiegelt und portofrei daſelbſt ab⸗ zugeben ſind. Marienſchloß den 22. September 1847. J. A J. A.. Der Verwalter Bauer. Edietalladung. (1610) Forderungen, ſowie überhaupt An⸗ ſpruͤche jeder Art an die Concursmaſſe de. Wilhelm Böck 1. von Niederohmen ſind im Termin Donnerſtag den 21. Oktober d. J., 5 Pormittags 9 Ubr, bei Vermeidung des ohne beſonderes Präclu⸗ ſiodecret eintretenden Ausſchluſſes von der Maſſe dahier anzuzeigen und zu begründen. Grünberg den 27. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Bücking. Bekanntmachung. (1664) Montag den 11. l. M., Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die zur zweiten Pfarrſtelle gehörende Scheune nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 4. Oktober 1847. a Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1665) Samſtag den 9. Oktober, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen nachſtehende, durch das Verſetzen der Speiſehütte aus der Gemarkung Fauerbach II. in die Gemarkung Niederwöll⸗ ſtadt und den Anbau einer kleinen Schmied ⸗ und Wagnerwerkſtätte, entſtehende Arbeiten, als: 1) Maurerarbeit veranſchlagt zu 208 fl. 17 kr. 2) Zimmerarbeit 247„ 36„ 3) Glaſerarbeit 9— 4) Schloſſerarbeit 67„ 25„ auf dem hieſigen Rathhauſe öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Poranſchlag und Steigbedingungen liegen zur Einſicht bereit. Friedberg den 30. September 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Immobilien⸗Verſteigerung. Montag den 11. Oktober, Mor⸗ 19 1 5 Br, werden in hieſigem Rathhauſe die Immobilien des dahier verſtorbenen Semi. nardieners Peter Möbus öffentlich meiſtbietend verſteigert, als: Hofraithe, beſtehend aus einem Wohnhauſe, neben Chriſtian Höcks Wittwe, nebſt 23,4 [ Klafter Gärtchen bei der Hofraithe.— Dieſelbe wird in zwei Theilen verſteigert. 77%[IKlafter Garten in der Gemarkung cht INA: 50—— Aittelpreiſe l kt. 1 7 1 17 57 8 0 140 u dee l, Lem 190, e grrrechntt. — . dei denz daß dit näzeren Ve, auf dem Ditectorial- Bu- bezeichneten Termine den und daß die Sou⸗ erkerlichen Aufſchtift * rertofrei daſelbſt ab. u N. Egtember 1847. 3 1. r Verwalter Bau el. laing. A ſewie überbaurt An, r Cescurtmaſ uu. Nubrrepmen find dun. odoen d. J., Nat dt beſenberet Pröclu⸗ iet von der f e zu begtunden. Sertiemter 1847. a Lane gerict ba. t. Bücking. u Au 11. L V., Morgen 5 atem Nalhdauſe bie Adcrende Schult tend verſteigerl. Bente * guſe, 4 Gehn 400 47 1 Abe. 7 Burg Friedberg, zwiſchen der fingſtweide und dem Sodenweg, an Ph. Klein. 49/5[i Klafter Garten in I. Gewann, zwiſchen dem Riedgraben und Ohrlochsweg an Fourier Anton Zulauf. 2 den 12. Oktober, Morgens 9 Uhr, wird in der Hofraithe der Mobiliar nachlaß beſtehend in Holzwerk, Zinn, Eiſen Kleidungs⸗ ſtücken, Weißgeräth, Bettwerk und dgl. meiſt⸗ bietend ausgeboten. Friedberg am 30. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung einer Baumlieferung. (16716) Samſtag den 16. Oktober l. J., Morgens 11 Uhr, ſoll im Gaſtbaus zum Stern in Butzbach die Lieferung von 80 Stück Nußbaum⸗, 440„ Birnbaum,-, 181„Akazien., 71„ Kirſchen⸗ und 400— pappelſtämmchen, zur Nachpflanzung auf den Straßen des Bau⸗ bezirks Grünberg, unter den im Termin be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen an die Wenigſtnehmenden öffentlich in Accord gegeben werden. Grünberg den 4. Oktober 1847.. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Grünberg No ak, Vicar. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1677) Donnerſtag den 21. d. M., Vor⸗ mittags 10 uhr, ſollen auf dem Rathhauſe dahier die Lieferungen 5 1000 Stoßſchwellen, 5000 Mittelſchwellen und 658 laufende Klafter Langſchwellen, unter den bei der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Friedberg den 5. Oktober 1847. Der Großb. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Bekanntmachung. (1678) Mittwoch den 20. d. M., Por- mittags um 10 Uhr, ſoll in dem Büreau des Bataillons-Verwaltungsraths dahier, die Lie ferung von: 225 Malter Kartoffeln, 5„ Bohnen, 5„ Erbſen, 5„ Linſen und 3000 Häupten Weißkraut, in kleinen Parthien an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Die Großh. Herrn Bürger meiſter der Umgegend werden erſucht, daſſelbe im In⸗ tereſſe ihrer Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Die Verſteigerungsbedin— gungen können von heute an in oben erwähntem Büreau von den Steigliebhabern eingeſehen werden. Friedberg den 7. Oktober 1847. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1679) Donnerſtags den 21. d. M., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf dem Rathhauſe da⸗ hier zur Einfriedigung der Bahn die Lieferung von 12,600 Stück eichenen Pföſtchen, jedes 60 Zoll lang 2½ Zoll im Quadrat ſtark, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden. Friedberg den 5. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friebberg Hochgeſand. „ 341. Obligations⸗Verlooſung. (1680) Bei der heute ſtattgefundenen Verlooſung der Framersbeimer Partial-Obliga⸗ tionen des mit dem Handlungshauſe Herrn Simon Lindheimer zu Friedberg negociirten Anlehens wurde Nr. 43 à fl. 200 gezogen. Dem Inhaber derſelben wird am 1. Januar 1848— von wo an der Zinſenlauf auf⸗ hört— der Betrag durch das Handlungsbaus Herrn Simon Lindbeimer zu Friedberg, gegen Aushändigung der Obligation und den nicht fälligen Zins Coupons, ausbezahlt werden. Framersheim den 15. September 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Stellwagen. Obligations „Virlooſung. (1681) Bei der heute ſtaltgefundenen Verlooſung des mit dem Handlungshauſe Herrn Simon Lindheimer in Friedberg negoclirten Oberſaulheimer Anlehens wurden die Pactlal⸗Obligationen Nr. 5 und 9 à 100 fl. jede, zur Rückzahlung beſtimmt. Den Inhabern derſelben wird am 1. Januar 1848— von wo der Zinſenlauf aufhört— der Betrag durch das Handlungshaus Herrn Simon Lindheimer zu Friedberg, gegen Aushändigung der Obligationen und der nicht fälligen Zins-Coupons ausbezahlt. Oberſaulheim den 15. September 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Heydt Verlooſung Stadt Niddaer Obligationen. (1682) Bei der beute ſtattgefundenen 9. Verlooſung des durch das Handlungshaus Herrn Simon Lindheimer in Friedberg ad 65,000 fl. zu 3½ pCt. Zinſen negociirten Anlehens hieſiger Stadt wurden folgende Nummern: Lit. C. Nro. 162 à 200 fl.. Lit. D. Nro. 175, 184 und 207 à 100 fl. 200 fl. 300 fl. zur Rückzahlung auf den 31. Dezember d. J. gezogen. g Dieſes wird den Intereſſenten unter dem Anfügen mitgetheilt, daß es ihnen frei ſteht, den Betrag bei obigem Handlungsbaus oder an der Stadtkaſſe dahier in Empfang zu nehmen und daß vom 1. Januar 1848 an keine weitere Zinſen vergütet werden. Nidda den 1. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Riddel. Obligakions⸗Verlooſung. (1683) Bei der heute ſtattgefundenen Verlooſung des mit dem Handlungsbauſe Herrn Simon Lindheimer in Friedberg negoclirten Oberhilbersheimer Anlehens wurde die Partial⸗Obligation Nr. 9 zu 100 fl. zur Rückzahlung gezogen. Dem Inhaber derſelben wird am 1. Januar— von wo an der Zinſenlauf aufhört— der Betrag durch das Handlungshaus Herrn Simon Lindheimer in Friedberg, gegen Aushändigung der Obligation und der nicht fälligen Zins Coupons, ausbezahlt werden. Oberhilbersheim am 3. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bra ud. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Kleeſamen. (1680 Die Lieferung von 10 Centnern ewigen Kleeſamens wird Dienſtag den 19. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, im Gaſthauſe zum Stern dahier öffentlich verſteigert. Butzbach den 6. Oktober 1847. Der Großb. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Butzbach Meyer. Aufforderung. (1685) Forderungen an den Nachlaß der Joſeph Zwiers Wittwe von Ilbenſtadt ſind Dienſtag den 19. Oktbr., Nachmittags 2 Uhr, anzuzeigen; widrigenfalls ſie bei der Erbver— theilung nicht berückſichtigt werden, vielmehr die Maſſe den Erben ihres verſtorbenen Ehe— mannes überlaſſen werden wird. Friedberg den 29. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Hofmann. Lõ w. S οπ⏑τπYτττιιινιννν Privat ⸗ Bekanntmachungen. Ein vollſtaͤndiges Branntweingeſchirr (1680) mit einem 118 Maas haltenden Keſſel iſt zu verkaufen. Nidda. Ludwig Ruppel. Geſchaͤfkseroffnung. (1652) Ciner geehrten hieſigen und aus⸗ wärtigen Damenwelt widme ich die ergebene Anzeige, daß ich unterm heutigen ein Putz⸗ Modewaaren-Geſchaft dahier etablirt habe. Unter Zuziehung meiner Schweſter, die mehrere Jahre als erſte Gehülfin in einem der fre— quenteſten Putzgeſchäfte gearbeitet bat, darf ich die Verſicherung geben, daß mein Lager beſtehend in: Damenhüten, Putz und Negligéhauben, Chemiſſeten ꝛc. ſtets nach dem neueſten Geſchmacke ver⸗ ſehen ſein wird. Zugleich empfehle ich die neueſten franzöſiſchen Stickereien, Bänder, Blumen, alle Sorten Spitzen, ächte und un⸗ achte ſchwarze und weiße Schleier, glatte faco— nirte und geſtickte Mulle, Handſchube, Gür⸗ telbänder, Parfümerien, eau de collogne, Fechüs und ſonſtige in dieſes Fach einſchlagende Modewaaren.— In der feſten Ueberzeugung, daß ich alle Diejenigen, die mich mit ihren Beſuchen beehren, prompt und reell bedienen werde, ſchmeichle ich mir mit einem zahlreichen Zuſpruch beehrt zu werden. Friedberg den 29. September 1847. S. G. Simon jun. wohnhaft bei Herrn Sattlermeiſter Bechſtein an der Ludwigsſtraße. * 342 I 0 1 9 4* Obligations ⸗Verlooſung. (1687) Bei der beute ſtattyebabten Verlooſung der Partial-Obligationen des durch das unterzeichnete Handlungsbaus negocürten Freiberrlich von Rau'ſchen Anlebens ad fl. 40,000 d. d. 1. Oktober 1843, wurde laut Tilgungsplan Lit. D. Nro. 58 und Nro. 96, à fl. 100 jede, zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1848 beſtimmt. 3 Den Inhabern derſelben ſteht es frei, die Beträge auch ſchon früher gegen Aushändigung der Obligationen und der nicht fälligen Zins Coupons an unſerer Kaſſe täglich erheben zu laſſen. Friedberg am 1. Oktober 1847. Simon Lindheimer. Simmerock& Kopp (1670) empfeblen ihr Faß⸗ und Spalter⸗ bopfen⸗Lager unter Verſicherung reellſter Be⸗ dienung. Friedberg im September 1847. Annonce. (1673) Cin Trog zum Aepfelmahlen nebſt Stein und Stange ſteht billigſt zu verkaufen. kei Jean Goſſi in Großenlinden. Lehrlings-Geſuch. (1670 Cs wird ein gebildeter Junge, der geſonnen iſt, das Buchbinder, Etuis- u. Galan⸗ teriegeſchäft zu erlernen, in die Lehre geſucht. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. Nicht zu uͤberſehen. (1696) Friſche Hagedorniſche Dampfhefe iſt ſteis zu haben bei 5 Zacharias Garde, im Haufe des Herrn Bäcker Graf. Einladung. 1688) Sonntag den 10, Oktober d. J. 985 in meinem großen Saale das Nachkirch⸗ weihfeſt gefeiert, wozu ich höflichſt einlade. Bad Nauheim den 7. Oktober 1847. D. Fritz. Lebe wohl. (1689) Allen meinen Freunden und Be⸗ kannten ſage ich hiermit vor meiner Abreiſe nach Nordamerika ein herzliches Lebewohl. Oberrosbach den 4. Oktober 1847. Ehriſtian Burkhard. Nauheimer Teichhaus. (1690) Zur Feier der Nachkirchweihe und zum Beſchluß der Sommerbeluſtigungen findet Sonntag den 10. Oktober auf dem hieſigen Teichhauſe Harmonie- und Tanzmuſik ſtatt. Indem ich dazu ergebenſt einlade, danke ich meinen verehrten Freunden und Gönnern für den Beſuch am Kirchweihfeſte und empfehle mich zu fernerem Wohlwollen. Nauheim den 5. Oktober 1847. Henkel. Eine neue Kelter, (1691) weiche eine Ohm ausdrückt, und mit einer eiſernen Schraube verſehen iſt, hat zu verkaufen G. Scheibel, Schloſſermeiſter. Ein geſitteter, junger Mann (1692) kann in hieſiger Stadt ſogleich einen Dienſt als Hausknecht erbalten. Die Expe⸗ dition dieſes Blattes gibt nähere Auskunft hierüber. Friedberg im Oktober 1847. Gefundenes. (1693) Auf der Chauſſee zwiſchen Nieder⸗ wöllſtadt und Okarben iſt ein Bündelchen, weiß und blau gewürfelt, gefunden worden. Daſſelbe enthielt eine grüne Militärjacke, 2 Kappen, 1 Harmonika, 1 Hoſenträger und 1 Spiegel. Der ECigenthümer kann daſſelbe bei dem Unterzeichneten gegen Erſatz der Inſerat⸗ gebühren in Empfang nehmen. Niederwöllſtadt den 4. Oktober 1847. Gröninger, Polizeidiener. Kirchweihfeſt zu Reichelsheim. (16921) Sonntag den 10., Montag den 11. und Dienſtag den 12. d. M. iſt bei Unter⸗ zeichnetem gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. Fur J guten Wein und ſchmackhafte Speiſen iſt beſtens geſorgt und ladet hierzu hoöflichſt ein Reinhard Stier. Gaſtwirth. Einladung. (1695) Sonntag den 10. Oktober d. J. iſt zur Feier der Nachkirchweihe bei mir gut be⸗ ſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich höflichſt einlade. Fauerbach II. den 6. Oktober 1847. J. Neiſel. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 19. Sonntag n. Trinitatis d. 10. Oetbr. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Urich. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Fritſch. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Heß. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Diakonus Baur. Frucht preiſe. 6. Oct.] 1. Okt. 22. Sep. Gattung. Fried⸗ Groß⸗ berg Wan gerau 5 fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 13] 713 5811 30 Korn 9 3610 5 830 Gerſte„ 5 7147 739 6 10 Hafer„„, 4140 5 61 4420 Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 9. bis 15. Oktober 1847. Literariſche Anzeige. Bei Carl Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: Der ſogenannte Fagullenzer, oder leichte und ſehr richtige Berechnungen im Kauf und Verkauf, ſowie Wein, Frucht⸗ und Procentrechnungen. Für ſolche, die ſchnell rechnen wollen, oder gar nicht rechnen können, ſo wie für Handels- und Geſchäftsleute jeder Art. Dritte Auflage. Preis: 24 kr. Ferner iſt bei demſelben vorräthig: Erneuertes und vermehrtes Traumbuch, in welchem die Bedeutung nächtlicher Viſionen, Vorbildungen, Geſichte und Träume gründlich und deutlich angezeigt und ausgelegt werden. Preis: 18 kr. Frankfurter Gold-Cours vom 8. Oktober. — %% 475 Neue Louisd'or 11 6 Friedrichsd'or 9 46 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 37 Rand⸗Ducaten 7 20 Frankſtücke 9 30 Engliſche Souverains 11155 ing 5 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 8 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3 2 3 1 2 7,, 6 3 6 2 44„ 7 5 13 2113— Lth. Lth. — Milchbrod 13 13 Waſſerweck 13. Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 13/ ä 1 4 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch ate 15— 14— 8 gemäſtete— 117— „Kühfleiſch ange. 5% gemäſtetes 992 2 10 Rindfleiſch!angemäſtetes 888 „ Kalbfleiſch. „ Schweinenfleiſch 16— 16— „Hammellleiſch 10— 10— „ Schaaflleiſch 7— 7— „Wurſtvon blos Schweinen 17— 17— „ Gemiſchte Wurſt 12——— „ Bratwurſt 20— 20— „ Schwartenmagen 20— 20— „Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 20— 20— 9 Sawan f 21— 21— „ Schweinenſchmalz 5 1 ausgelaſſen 28—28— unausgelaſſen 26— 26— „ Nierenfett 24— 24— „ Hammelsfett 20 20— Der Gr. Heſſ. n K. Friedberg Krach, Gr. Kr.⸗Sert. Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.