anderer amerikg. den ſchönez Nerdanttifa daſſaziere en zur leer, t. Oecht. met ermiethen innes giic. eden, en Pferdeſtal Nangerthor. icht. an mich zu le Forderun⸗ *. m Kehr —8Ä—.—— eig. n Burgdorf ud handiun gen 6, u zried⸗ zu baden: b bit 5 Strauß. er Stinde * ologen. zn den Vet⸗ betſehent In tleganlem rhein.) Intelligenz-Olatt Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 36. Sonnabend, den 8. Mai 1847. Localſection des Gr. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr Friedberg und die Umgegend. Sitzung der Localſection findet Montag den 10. Mai Abends 8 Uhr ſtatt.— Tagesordnung: 1. Vorlage der Rechnungen pro 1845 und 1846. 2. Vortrag über Brod⸗ bereitung aus Oelkuchen. 3. Vortrag über zweckmäßige Dichtung der Thüren durch Tuchleiſten. Der Vorſtand. Schlußwort an das Publikum, betreffend den Aufſatz des Herrn Adminiſtrator Weller: Ueber den Ein⸗ fluß des Branntweins auf den Wohlſtand u. ſ. w. in Nr. 20. ff. Schon den 28. März hatte ich eine kurze Entgeg⸗ nung auf die Vertheidigung des Branntweins, welche Herr Adminiſtrator Weller von Wölfersheim zu veröffentlichen beliebte, abgefaßt und der Redaction übergeben, als mir von allen gebildeten Perſonen mit welchen ich über den Gegenſtand geſprochen habe, gerathen wurde, auf einen ſolchen beleidigenden und darum ſich ſelbſt rich⸗ tenden Artikel, Nichts zu erwiedern. Aus dieſem Grunde und weil ich mich durch das mir zu Theil gewordene Ur⸗ theil von vielen ſachverſtändigen Männern, hin⸗ länglich gerechtfertigt halte, laſſe ich mein Manuſcript un⸗ gedruckt, wobei ich jedoch die Redaction ermächtige, das⸗ ſelbe ſowohl Herrn Weller, als jedem Anderen, welcher es einmal mit der gegen mich gerichteten Schutzſchrift des Branntweins vergleichen möchte, zur Einſicht zu überlaſſen. Wegen einiger muͤndlichen Bemerkungen, welche mir gemacht worden ſind, kann ich Eins nicht umgehen, daß mein Herr Gegner vielleicht um mir mit einigem Scheine einen tüchtigen Schlag zu verſetzen meine Anſichten theilweiſe vollkommen entſtellt hat. Er läßt mich nämlich behaupten, alle von mir erwähnten körperlichen Uebel ruͤhrten vom Branntwein her, während ich in meinem angegriffenen Auf⸗ ſatze S. 214 Spalte 1 Zeile 4 v. u. Folgendes geſchrieben habe:„So verblendet bin ich nun nicht, behaupten zu wollen, daß das gebrannte Waſſer einzig und allein als die Urſache dieſes Zuſtandes anzuſehen ſei, allein daß er nebſt andern diätetiſchen Fehlern dazu beiträgt, da⸗ von bin ich ſo ſehr, als von meinem Leben überzeugt“ u. ſ. w. Dies nur eine kleine Probe einer gründlichen Wiederlegung!!! Mit ſolchen Waffen und mit Perſoͤnlichkeiten mag ich nicht kämpfen. Darum trete ich von dem Kampfplatze ab und wünſche nur, daß man in dieſer bedrängten Zeit mit offenen Augen das namenloſe Elend erkenne, welches der Brannt⸗ wein erzeugt. Wiederholt verſichere ich, daß ich nur die vielen, vielen Leiden des Volks mindern wollte, indem ich meine Stimme gegen den Branntwein erhub. Oberrosbach den 23. April 1847. K. Strack. Mannigfaltiges. (Berlin, 30 April.) Das heutige Potsdamer Amts⸗ blatt enthält nachſtehende Bekanntmachung:„Nach einer mir ſo eben zugegangenen Mittheilung des Herrn Ober⸗ Präſidenten der Provinz Pommern ſind an mehreren Orten Hinterpommerns kürzlich Verſuche gemacht worden, aus Mehl von Queckenwurzeln, unter Zuſatz von Roggen⸗ mehl, Brod zu backen, die überraſchend günſtige Reſultate lieferten, indem das erzielte Brod von dem Brode aus reinem Roggenmehl kaum zu unterſcheiden, ja der Geſchmack des ueckeubrodes faſt noch angenehmer ſein ſoll. Damit bei der bereits vorgerückten Beſtellzeit noch der möglichſt größte Nutzen aus dieſer, für die jetzigen Verhältniſſe ſo wichtigen Erfahrung gezogen werden könne, beeile ich mich, dies zur offentlichen Kenntniß zu bringen und über die Bereitungs— weiſe Folgendes zu bemerken: Die gelblich langen Quecken— wurzeln werden gereinigt, demnächſt gewaſchen, etwas hart getrocknet, zu Häckſel geſchnitten und auf der Kornmühle gemahlen. Acht Pfund Häckſel geben ſieben Pfund gelbliches Mehl, dem Gerſtenmehl ganz ähnlich. Dieſes Mehl wird mit einem gleichen Theile Roggenmehl, ſelbſt nur mit einem Drittheil deſſelben vermengt, zum Theil eingerührt, geſäuert und gebacken. Uebrigens enthält die Queckenwurzel keine Spur eines der Geſundheit nachtheiligen Stoffes, vielmehr viel Schleimzucker neben Extractiv-Eiweiß und Faſerſtoff, und iſt daher nicht nur geſund, ſondern zugleich nährend. Berlin, 25. April 1847. Der Ober-Präſident der Provinz Brandenburg. von Meding. Antwort. Auf die Anfrage in Nr. 33 d. Bl., warum das Weiß⸗ brod in Friedrichsdorf bedeutend billiger ſei als in Friedberg, beantwortet der Einſender dieſes dahin: * 9 In Friedrichsdorf beſteht keine polizeiliche Tare, 2) Bäckermeiſter Semmler daſelbſt ſuchte ſchon im Herbſte einen möglichſt großen Vorrath an Frucht anzukaufen, 3) Derſelbe bezahlt die Muͤller gleich und nimmt von den⸗ ſelben nichts auf Credit, und J) Derſelbe arbeitet ſelbſt wie ſeinen Burſchen. K. 18. 9 Kirchenbuchsauszuͤge vom Februar 1847. I. Lich. Getraute: Der hieſige Ortsbuͤrger und Maurer Joh. Ludwig Schmidt, des verlebten hieſigen Ortsbürgers und Knopf⸗ machermeiſters Karl Schmidt ehelich lediger Sohn, und Marie Eliſabethe Euler von Albach Kr. Gießen, des dortigen Ortsbürgers und Leinwebermeiſters Johannes Euler ehelich ledige Tochter. Getaufte: Dem hieſigen Ortsbürger und Maurermeiſter Conrad Bär eine Tochter, Anna Eliſabetha, geb. den 23. Jan. Dem hieſigen Ortsbürger und Küfermeiſter Joh. Kas par Textor ein Sohn, Joh. Conrad, geb. den 26. Jan. Dem hieſigen Ortsbürger und Schuhmachermeiſter Eber⸗ hard Schmidt ein Sohn, Ludwig, geb. den 31. Jan. Dem hieſigen Ortsbürger und Drehermeiſter Johannes Dörner Zwillinge, Chriſtiane und Anna Katharina, geb. den 7. Febr. Dem hieſigen Ortsbürger und Schloſſermeiſter Joh. Conrad Rühling eine Tochter, Luiſe, Margaretha, geb. den 1. Febr. Dem hieſigen Ortsbürger und Sattlermeiſter Conrad Reuß ein Sohn, Joh. Heinrich, geb. den 16. Februar. . Dem hieſigen Ortsbürger und Schreinermeiſter Carl Friedrich Löſchenkohl ein Sohn, Joh. Conrad, geb. den 16. Febr. Dem hieſigen Ortsbürger und Weißbindermeiſter Hart⸗ mann Wenderoth eine Tochter, Johannette Juliane Charlotte, geb. den 26. Jan. Beerdigte: Johannes Butz IV. aus Freienſeen Kr. Hungen, alt 56 Jahre, 4 Monate und 6 Tage, k dahier auf der Durchreiſe den 7. Febr. 19. 26. 11. 14. 21. 28. 28. 28. 1. 23. 25. * 148„ 9 16. Chriſtian Pitlick, des hieſigen Ortsbuͤrgers und fuͤrſl. Kutſchers Johann Pitlick eheliches Söhnchen, alt 5 Jahre und 1 Tag, 7 den 14. Febr. Joh. Heinrich Lepper, Ortsbürger und Hutmacher da⸗ hier, alt 42 Jahre, 9 Monate und 22 Tage, f den 17. Febr. l Joh. Heinrich Reuß, des hieſigen Ortsbuüͤrgers und Sattlermeiſters Conrad Reuß eheliches Söhnchen, alt 8 Tage, t den 24. Febr. II. Grünberg. Getraute: Georg Andreas Buſch, des Jerem. Andreas Buſch Buͤrgers und Strumpfwebers zu Gießen, ehelicher Sohn, Bur⸗ ger und Bäckermeiſter zu Gießen und Eliſabetha Do⸗ rothea Jöckel, des Conrad Jöckel, Bürgers und Bäcker⸗ meiſters dahier, eheliche Tochter. Getaufte: Dem Großh. Landgerichts-Aſſeſſor Karl Bücking eine Tochter, Maria Wilhelmine, geb. den 13. Jan. Dem Bürger und Polizeidiener Rupert Heerz ein Sohn, Karl, geb. den 30. Jan. B Dem Bürger und Metzgermeiſter Joh. Georg Siegfried ein Sohn, Karl, geb. den 5. Jan. Dem Bürger und Sattlermeiſter Bernhard Kurz eine Tochter, Marie Wilhelmine, geb. den 5. Febr. Dem Bürger und Maurer Joh. Adam Schönhals eine Tochter, Eliſabethe, geb. den 10. Febr. Beerdigte: Heinrich Ritter, des Johannes Ritter, geweſenen Bür⸗ gers und Schuhmachermeiſters, ehelicher Sohn, alt 61 Jahre, 1 den 30. Jan. Katharina Margaretha Schmadel, des Jakob Schmadel geweſenen Bürgers und Schneidermeiſters, eheliche Tochter, alt 33 Jahre, t den 30. Jan. Barbara Katharina Bücking, des Hans Jakob Buͤcking, geweſenen Bürgers und Kaufmanns zu Marburg, eheliche Tochter, alt 56 Jahre, 1 den 20. Febr. Anna Dorothea Fuldat, des Joſeph Fuldat, Bürgers und Schuhmachermeiſters, eheliche Tochter, alt 70 Jahre, t den 23 Febr. Bekanntmachungen von Be⸗ hörden. S ⏑πꝰ¼νπ⏑τννππ Gläubiger aufruf. (627) Die Ehefrau des Johannes Mül⸗ ler, Wirth zu Rüddingshauſen, früher zu Höingen wohnhaft, hat um Sicherſtel⸗ lung ihrer Illaten gebeten, und es hat die bierauf von Gerichtswegen angeordnete Ver⸗ mögensunterſuchung eine Ueberſchuldung von 1140 fl. ergeben. Da hiernach der Ausbruch eines Concurſes unvermeidlich ſein würde, wenn nicht die ge⸗ nannte Ehefrau den Wunſch ausgeſprochen hätte, mit den Gläubigern ihres Chemanns ein Arrangement einzugehen, ſo fordert man alle, welche aus irgend einem Rechtsgrund Anſprüche an die Vermögensmaſſe des Johan⸗ nes Müller zu bilden haben, mögen ſie be⸗ kannt oder unbekannt ſein, biermit auf Donnerſtag den 20. Mai l. J. Morgens 8 Uhr folche dahier anzuzeigen und zu begründen, auch ſich des Verſuchs der Güte zu gewärtigen, widrigenfalls ſie, auch wenn ſpäter Concurs erkannt werden müßte, ohne weitere Edictal⸗ ladung von der Maſſe werden ausgeſchloſſen werden. Grünberg den 9. April 1847. Gr. Heſſ. zum Landgericht daſelbſt geh. Patr. Gericht der Freiherrn v. Nordeck zur Rabenau, Welcker. Edietalladung. (668) Philipp Spiegel von Rockenberg und deſſen Ehefrau haben wegen Ueberſchuldung ihres Vermögens mit den bekannten Gläu⸗ bigern ein Arrangement abgeſchloſſen. Alle nicht bekannte, zu dem heutigen Ter⸗ mine nicht geladene Gläubiger, werden deß⸗ halb aufgefordert, ihre Anſprüche an das Ver⸗ mögen der vorgenannten Eheleute binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen, gegenfalls ſie von der Maſſe ausgeſchloſſen werden und ſie die ihnen dadurch entſtehenden Nachtheile ſich ſelbſt beizumeſſen haben. Butzbach den 20. April 1847. Großh. Heſſ. Landgericht das. In Erledigung der Landrichterſtelle Calmberg. Dr. Irle. Edicetal ladung. (633) Nachdem über das Vermögen des Simon Katz von Einartsbauſen der förmliche Concursproceß erkannt worden iſt, ſo werden Alle, welche aus irgend einem Grunde An⸗ ſprüche an deſſen Vermögen zu machen haben, aufgefordert, dieſelben ſo gewiß Dienſtag den 11. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, dahier anzumelden und zu begründen, als ſonſt ſie ohne weiteres Präcluſiodecret von der Maſſe ausgeſchloſſen werden. Bekannte Gläubiger, die nicht erſcheinen. werden ſo angeſehen, als ob ſie den Be⸗ ſchlüſſen der Mehrheit beitreten wollten. Laubach den 2. April 1847. 5 Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Brumhard. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (689) Samſtag den 8. Mai l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen Erdarbeiten zur Herſtel⸗ lung des Bahnkörpers in der Gemarkung Fauerbach II. an Ort und Stelle, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen, öffentlich in Accord ge⸗ geben werden. Die Steigluſtigen haben vor d furl. „ alt 3 cher da⸗ „ den ers und chen, alt Burgers du, Dur, etha Do⸗ d Bäcker ing eine m. in Sohn, Siegfried Kurz eine NM. hals eine nen Bur, ohn, al Schmadel chic Büͤcking, Marburg, Febr. „Bürgers alt 70 1 — 4 des mögen 1 ſötmliche ſo werden runde Au Aden haben, 105 al ſonſt (0 pon del g erscheine. J bel 1 ollen. Aundgerig der Perſteigerung ſich über ihre Kautions⸗ fähigkeit auszuweiſen. Das Loos 8. iſt veranſchlagt zu 18,878 fl. 24 kr. * 7. 9. 7„ 77 16,729„ 12 7 * 1. 10. n 7 E 9,438„— Der Ort der Zuſammenkunft iſt an dem Mainzerthorweg. i Friedberg den 29. April 1847. a Der Groß. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (691) Dienſtag den 11. Mai d. J., Vor⸗ mittags 10 uhr, werden auf dem Rathhauſe dahier nachſtehende Arbeiten, zur Herſtellung einer Speißmaſchine in dem Roſentbal bei Friedberg, an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben, nämlich: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 54 fl. 48 kr. Zimmerarbeit 1„ 63„10 Schloſſerarbeit„„ 82 5 21. Gußarbeit 6„ 282,— Zeichnung und Voranſchlag können auf dem Büreau des Unterzeichneten eingeſehen werden. Friedberg den 29. April 1847. Der Grßb. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (692) Das Fabren von 28 Cubikklaftern Steinen aus dem ſtaatseigenthümlichen Bruche bei Butzbach, zu dem Viaduct über den Spül- weg in der Gemarkung Butzbach, wird Mit⸗ woch den 12. d. M., Vormittags 9 Uhr, im Gaſthauſe zum Stern dahier verſteigert. Butzbach den 2. Mai 1847. Der Grßh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach Meper. Bekanntmachung. (69) Der am Fauerbacher Thore gelegene, vor mehreren Jahren neu erbaute Lohmühlen⸗ Bau, ſo wie das innere Werk, noch im beſten Zuſtande, von Mechanikus Engel in Worms erbaut, ſoll, da er in die Eiſenbahnlinie fällt, Montag den 31. Mai, Morgens um 11 uhr, an Ort und Stelle auf den Abbruch verkauft werden. Friedberg am 3. Mai 1847. In Auftrag von Georg Steinhäuſer u. B. Grödel, Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Einladung. (103) Der unterzeichgete beehrt ſich, die Eltern, Gönner und Freunde der Jugendbil⸗ dung zu den öffentlichen Prüfungen der hie⸗ ſigen Muſterſchule, welche künfkig Montag den 10, Dienſtag den 11. und Miktwoch den 12. J. M. im Saale des hieſigen Rathhauſes ſtatthaben werden, geziemend einzuladen. Friedberg am 3. Mai 1847. Der Großh. Rektor Prof. Ph. Dieffenbach. Verſteigerung. (70) Freitag den 14. Mai, Morgens um 11 Uhr, wird in Auftrag der Daniel Fritz's Wittwe in hieſigem Rathhauſe die derſelben gehörende, in der Auguſtiner Straße ſtebende Scheuer mit Stall öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Friedberg am 3. Mai 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Gras- Verſteigerung. (705) Mittwoch den 12. d. M., Nachmit⸗ tags 3 Uhr, wird die diesjährige Grasbenutzung . 149. in dem vorderen und hinteren Hirſchgraben, auf dem alten Todtenbofe und am hinteren Burgberge dahier, an Ort und Stelle ver⸗ pachtet und der Anfang im hintern Hirſch⸗ graben gemacht. a Friedberg den 4. Mai 1847. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenratyh Buß. Oeffentliche Aufforderung. (706) Friedrich Wießenbach und deſſen Frau zu Altenſtadt verpfändeten der Burg Fried- berger Wittwenkaſſe am 22. Januar 1789, wegen eines Kapitals von 200 fl., ihre Hof— raithe. Dies Kapital ſoll indeſſen abgetragen und die deßfallſige Verbriefung verloren ge— gangen ſein. Es ſind daher Aaſprüche aus jener Verpfändung ſo gewiß binnen vier Wochen dahier geltend zu machen, als ſonſt jene Hypothek gelöſcht werden ſoll. Groskarben am 29. April 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Emmerich. Bekanntmachung. Holzverſteigerung im Revier Hoch⸗ weiſel, Forſt's Friedberg betreffend. (107) Montag den 17. und Dienſtag den 18. Mai d. J., ſollen in den Grßb. Domanial⸗ Diſtrikten: Griebelshecke, mittelſter Köppel, und Donnerskopf, ſämmtliche Diſtrikte in dem Schutzbezirk Bodenrod gelegen, die folgenden Holzquantitäten dem öffenklichen Meiſtgebote ausgeſetzt werden, als: I. Brennholz. 1) 256 Stecken buchen Scheitholz, 20 8„„ Prügelbolz, 3) 81*„ Stockbolz 1. Cl., 4) 8025 Wellen„ Reisholz, 5) 31 Stecken eichen Scheitholz, 60 4%„„ Prügelholz, 1 1„ Stockholz I. Cl., 80 5 e 7 7„ 9) 903 Wellen„ Reiszolz. II. Bau,, Werk⸗ und Nutzholz. 10) 41 Klötze eichen Stammholz, ca. 1300 Cubikfuß und 11) 15 Klötze buchen Stammholz, ca. 140 Cubikfuß haltend.. Der Anfang dieſer Verſteigerung beginnt jedesmal präcis 9 Ubr, und zwar am erſten Tage in der Griebelshecke am Vogelsgrund, und endigt in dem mittelſten Köppel,— am zweiten Tage dagegen am Donnerskopf an⸗ fangend und mit dem Durchforſtungsreiſig in der Griebelshecke, nächſt dem großen Rothlauf, Beſchluß nehmend. f Hochweiſel den 1. Mai 1847. Der Großb. Heſſ. Revierförſter des Reviers Hochweiſel Stillgebauer. Holz⸗Verſteigerung. (708) Dienſtag den 11. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Büdesheimer Wald, Diſtrikt Raubloh, 78 eichen Bau, und Werk- holzſtämme, zuſammen 4044 Cubikfuß haltend, an den Meiſtbietenden verkauft werden. Büdesheim den 3. Mai 1847. f Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Heep. Fruchtverſteigerung zu Butzbach und Friedberg. (709) Von den 184ör fiscaliſchen Frucht⸗ vorrätben des hieſigen Rentamts kommen zur Verſteigerung: 1) zu Butzbach, in dem Gaſthauſe zum Heſ— ſiſchen Hofe: Dienſtag den 18. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ungefähr 50 Mltr. Korn und 10 Malter Gerſte, von dem Speicher zu Butzbach, und 2) zu Friedberg, in der Behauſung des Hrn. Gaſthalters Hieronimus vor dem ehema⸗ ligen Mainzerthore: Mittwoch den 19. Mai d. J., Vormittags 10 uhr, ungefähr 6 Malter Waizen, 35 Malter Korn und 5 Mltr. Gerſte, von dem hieſigen Speicher. Das Ausgebot der Brodfrüchte geſchieht in kleineren Quantitäten von ½ bis 1 Malter. Es werden dabei nur ſolche inländiiche Pri⸗ vaten zur Steigerung resp. Abfaſſung zuge⸗ laſſen, weiche Beſcheinigung von ihren Orks⸗ vorſtänden erbringen, daß ſie die erkauften Früchte zu ihrem eigenen Bedarf nöthig haben. Friedberg den 29. April 1847. Der Geßh. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg, Domainenrath Bu ß. Bekanntmachung. (710) Dienſtag den 11. May l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Rathhaus zu Rodheim die Herbeifuhr und das Auſſetzen der zur Erbauung der Kirche daſelbſt erforder⸗ lichen Mauerſteine öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Zu gleicher Zeit werden die beim Abbruch der alten Kirche vorkommenden Maurer, Zimmer- und Dachdeckerarbeiten an Ort und Stelle öffentlich und an die Wenigſtnehmen⸗ den verſteigert. Friedberg den 4. Mai 1847. Der Grßh. Heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Oeffentliche Aufforderung. (711) Nachdem über das Vermögen des Heinrich Häuſer von Niederohmen von Grßh Heſſ. Hofgerichte der Provinz Oberheſſen der förmliche Concursproceß erkannt worden iſt, ſo werden alle diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Forderungen oder ſonſtige Anſprüche an denſelben zu haben vermeinen ſollten, hierdurch öffentlich aufgefordert, ſolche ſogewiß in dem auf Mittwoch den 16. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, anberaumten Liquidationstermine dahier an⸗ zuzeigen und zu begründen, als ſie anſonſt ohne ein weiter zu erlaſſendes Präcluſivdekret von der Concursmaſſe des Heinrich Häußer werden ausgeſchloſſen werden. Grünberg am 27. April 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Arbeits-Verſteigerung zu Oſſenheim. (712) Zur Verakkordirung der bei dem Um⸗ bau des Hirtenhauſes zu Oſſenheim erforder⸗ lichen Bauarbeiten und Materiallieferungen, als: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 8 fl. * Steinhauerarbeit 8 Zimmerarbeit 115„ Dachdeckerarbeit 42* Schreinerarbeit 126 1 Glaſerarbeit 29„ Schloſſerarbeit 60„ Weißbinderarbeit 61„ Lieferung von 1,0 Kltfr. Mauerſteinen, 10 Klftr. Sand, 24 Bütten Kalk, 15 Tauſend Lehmſteinen und 6 Hundert gebrannten Formſteinen zu Ruſſenröhren, iſt im Termin auf Dienſtag den 11. d. Mts., Nachmittags um 3 Ubr, in dem Gemeinde⸗ hauſe zu Oſſenheim anberaumt, und werden n Uebernehmer hierzu einge⸗ aden. Friedberg am 4. May 1847. Der Grßh. Gemeindebaumeiſter Ruth s. Main Weſer⸗Eiſenbahn. Arbeits-Verſteigerung. (713) Mittwoch den 12. d. M., des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen im Gaſthauſe zum Promenadehaus dahier, die zur Erbauung einer Arbeiterhütte in dem Linder Markwalde er⸗ forderlichen Arbeiten und Lieferungen im Ein⸗ zelnen oder im Ganzen an den Wenigſtneh⸗ menden öffentlich verſteigert werden. Der Voranſchlag beträgt: fl. kr. für die Maurerarbeit mit Material 2516 33 „ 7 Zimmerarbeit 77 7 1079 02 „„ Schreinerarbeit„ 1 1810 49 „„ Schloſſerarbeit„ 0 281 05 „„ Glaſerarbeit 1 175— „„ Lieferung von Strobmatrazzen 569— Riſſe und Voranſchläge ſind auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen gelegt. Gieſſen den 3. Mai 1847. Der Großb. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Gieſſen Lindt. Holz ⸗Verſteigerung. (71) Montag den 10. d. M., Früh 8 uhr anfangend, werden in den Diſtrikten hinten an den Kreutannen und am Haſel⸗ . Wege an den Meiſtbietenden ver⸗ eigert: 1 Stecken Nadelſcheitholz, 2 Stecken dergl. Prügelholz, 2½ Stecken dergl. Stockholz, 4500 Stück dergl. Wellen, 2 Wagen 18 Laſt Allerleiholz, 9 Stamme Nadelbauholz von zuſammen 226 Cub. Fuß, 3602 Stück Nadelſtangen, vorzüglich für Wag⸗ ner und Oekonomen, zu Läuterbãumen u. dgl. geeignet, endlich 21 Gebund Nadelreisholz. Zuſammenkunft an der Sandkaute. Ockſtadt am 1. Mai 1847. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt. Angerer. Holz⸗ und Eichenlohrinden⸗Verſtei⸗ gerung. (715) Mittwoch den 12. d. M., Morgens 9 Uhr anfangend, wird in dem Hochweiſeler Gemeindewald, in den Diſtrikten Hangerichen⸗ berg, Rauhecke, Großerhausberg und Naſſen⸗ fleck, das nachverzeichnete Gehölz, als: 1) 13½ Stecken buchen Scheitholz, N„ Prügelhbolz, 3) 35 2 7 Stockholz, 4) 4550 Wellen Reisholz, 5) 100„ kiefern 5. 6) 5 Stämme buchen Werkholz, 49 Cu⸗ bikfuß haltend, 5 7) 4453 kiefern Bohnenſtangen, an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert. 5 Dann wird an demſelben Tage, Nachmit⸗ tags 1 Uhr, das Ergebniß von Eichenlobrinden, im Diſtrikt Brühlerberg, circa 60 Centner, einer abermaligen Verſteigerung ausgeſetzt. Hochweiſel am 4. Mai 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter 8 Reuter. S Privat ⸗ Bekanntmachungen. Einen großen Heuboden, (699) ſowie einen geraͤumigen Pferdeſtall hat zu vermiethen Adam Kehr, am Mainzerthor. Zur Nachricht. (700) Zahlungen für mich ſind an mich zu leiſten; desgleichen wolle man alle Forderun⸗ gen an mich bei mir einreichen. Friedberg am 24. April 1847. Adam Kehr. 150 Anzeige. (16) Künftigen Sonntag den 9. d. M. wird bei günſtiger Witterung die Garten⸗Wirth⸗ ſchaft eröffnet. J. M. Simon. Erklärung. (717) Zur Steuer der Unſchuld und Wahr⸗ beit erklären wir hiermit, daß das Gerücht, welches die Ehefrau des bieſigen Fabrikarbei⸗ ters N. Kreß beſchuldigt hat, Unterzeichneten Brod entwendet zu haben, durchaus grund⸗ los und entweder aus Mißverſtändniß oder Verläumdung entſprungen ſein muß. Friedberg den 6. Mai 1847. 5 Chr. Fritz. Karl Fritz. mn z e (718) In dem Hauſe des unterzeichneten Salinebeamten ſind für die Dauer der Curzeit mehrere Zimmer nebſt Küche an Badegäſte, welche fuͤr die Ausmöblirung ſelbſt Sorge tragen wollen, billig zu vermiethen. Salzhauſen am 5. April 1847. Der Großh. Heſſ. Bergverwalter Ta ſ che. Aufforderung. (719) Alle Diejenigen, welche Forderungen an die verſtorb. Oberſteiger Sieck's Wittwe haben, wollen dieſelben binnen 8 Tagen bei Unterzeichnetem einreichen. Friedberg den 3. Mai 1847. p. W. Sieck. Meine Hofraithe, (720) vbeſtehend in Haus, Scheuer u. Stall, welche erſt vor 14 Jahren erbaut wurde, bin ich geſonnen aus freier Hand zu verkaufen. Utphe den 5. Mai 1847. 5 Wilhelm Michel Sack. Verſteigerung. (721 Dienſtag den 10. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Gaſthaus zur Krone eine vollſtändige Brennerei, eine Parthie Fäſſer, Bütten, Pferdegeſchirr, ein ganz neuer Reit⸗ ſattel, Tiſche, Stühle, Bänke, ein Sopha und ſonſtigen Hausrath öffentlich gegen gleich baare Zahlung verſteigt werden. Nauheim den 4. Mai 1847. Bernhard Salzmann J. Eine Blechſcheer (7122) iſt vom Fauerbacher bis zum Mainzer Thore am Dienſtag den 4. d. M., Nachmit⸗ tags, verloren worden. Der ehrliche Finder wird gebeten, dieſelbe an den Spenglermeiſter Frick gegen eine Belohnung abzugeben. 300 bis 400 Centner Heu (723) ſind zu verkaufen bei Gebrüder Schwarz, in Reichelsheim. Frankfurter Gold-Cours vom 7. Mai. 5 Hie Neue Louisd'or 11 5 Friedrichsd'or 9 52 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 57 Rand⸗Ducaten 536 20 Frankſtücke 9 33 Engliſche Souverains 11157 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Rogate den 9. Mai 1847, pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Pfarrvicar Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Römheld. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Fruchtpreiſe. 6. Mai 30. Apr. 21. Apr. Gattung. Frted⸗ M ainz— gera fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 26 3024 3723— Korn„„ 22— 18 3219— Gerſte, 1830185017 30 Hafer„* 8-1 8119 7115 Polizei⸗ Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 8. bis 14. Mai 1847. 8 a Fried⸗ Butz⸗ S Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. Lkr. pf 13 Leib⸗Roggenbrod 71—1 71— 2 77 77 14— 14— 44„, 7 28— 28— 5 Lth. Lth. — Milchbrod 233 11½¼ — Waſſerweck 23 ½ Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 24 13 Fleiſch-Preiſe. pf pf. 1 Ochſenfleiſch altes 8 5 1 1 gemäſtete 2 10— „Kühfleiſch 1 9——— 30% gemäſtetes 10— 10— „Rindfleisch ungemäſtetes 8——— 77 Kalbfleiſch N. 6— 1 6— „ Schweinenfleiſch 15— 45— „Hammelfleiſch 10— 10— „ Schaaflleiſch 7—4—— „Wurſtvon blos Schweinen 17— 17— „ Gemiſchte Wurſt 10——— „Bratwurſt 18— 18— „ Schwartenmagen 18— 18— „Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 19— 182 „ Dörrfleiſch 20— 20— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 26— 26— unausgelaſſen 24— 24 „ Nierenfett 24 l „Hammelsfett 181— 181— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Pollzei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkelt von Carl Bindernagel in Friedberg.