empfehle ich leber, „ger in Frank- Catl Bin, s Volks ol ks. es tet, Dr. Th. b. C. Duler, Dr. Dr. Hecker ron alle Lommel, Gare Mieſel, duelle u. m. A. Dusel 1 Aller. daben es untet⸗ det Polkt in dern, un 1 1 Vabrbel n Mense geiſtigs r ben 9 1 er als Leben u ännern,. uerig ſeben; % Beſchtei⸗ kütde der det Man len, die keit , können ſih * u Minneſl ö nner Rosel * abel dog Intelligenz-Blatt ſür die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 19. Sonnabend, den 6. Maͤrz Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen an ſaͤmmtliche Gr. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſ. Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Die zu Darmſtadt erſcheinende Zeitſchrift:„Der deutſche Auswanderer.“ In der Verlagsbuchdruckerei von C. W. Leske dahier erſcheint ſeit Anfang dieſes Jahres eine, von den Gymna— ſiallehrern Haas und Dr. Künzel dahier und von Dr. Malten zu Mainz redigirte Zeitſchrift unter dem Titel: „Der deutſche Auswanderer. Centralblatt der deutſchen Auswanderung und Koloniſirung, welche die Tendenz hat, Belehrung und Aufſchluͤſſe über das Auswanderungs⸗ und Anſiedelungsweſen zu ertheilen. Da dieſe Zeitſchrift, nach den vorliegenden Nummern, überhaupt unterrichtend und insbeſondere für Diejenigen, welche ſich zur Auswanderung entſchloſſen haben, von In— tereſſe iſt, ſo empfehlen wir Ihnen, die Verbreitung derſelben zu fördern.“) 8 Friedberg, Grünberg und Hungen den 15. Februar 1847. Küchler. Ouvrier. Follenius. „) Zur Beſorgung dieſer Zeitſchrift, von welcher Probenummern zu baben ſind, emyfeht cg 3465 9 5 die Buchhandlung von C. Bindernagel. Auszüge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 7 von 1847. 1. Verordnung, die in der Schweiz beſtehenden Handwerker⸗ Vereine betr. LUDWIG I. von Gottes Gnaden Großherzog von Deſſen und bei Rheln ꝛc. ꝛc. Da ſich in der Schweiz Vereine gebildet And überhaupt Beſtrebungen kund gethan haben, die dahiu zielen, die Lehren des Communismus unter den daſelbſt ſich aufhaltenden deutſchen Hand⸗ werksgeſellen zu verbreiten, und ſo den Umſturz aller verfaſſungsmäßigen Verhaltniſſe und die weſentlichſte Gefährdung der Sicherheit der Perſon Ind des Eigenthums herbeizuführen, ſo ſehen Wir Uns veranlaßt, auf den Grund des Art. 73 der Verfaſſungsurkunde, zu verordnen, wie folgt: — Art. 1. Alle inländiſchen Handwerkogeſellen, welche ſich dermalen in 7 der Schweiz befinden, haben dieſes Land unverzüglich zu verlaſſen.— Art. 2. Allen inländiſchen Handwerksgeſellen iſt von nun an und bis auf weitere Verfügung das Reiſen in die Schweiz und der Aufenthalt in derſelben verboten. Dieſes Verbot ſoll in allen abgegeben oder viſirt werdenden Wanderbüchern und in allen für Handwerksgeſellen auszuſtellen⸗ den Heimathsſcheinen oder Päſſen bemerkt werden.— Art. 3. Derjenige inländiſche Handwerksgeſelle, welcher ſich, dem in Art. 2. enthaltenen Verbot zuwider, in die Schweiz begibt, ſoll bei ſeiner Zurrückkehr in das Großherzogthum, an der Grenze, oder wo er ſonſt betroffen wird, ſo— gleich verhaftet, an den Kreis- oder Landrath ſeiner Heimath abgeliefert, und wenn keine Gründe vorliegen, welche die Einleitung eines gericht lichen Verfahrens gegen denſelben rechtfertigen, zwei Jahre lang in ſeinem Heimathsorte unter beſondere poltzeiliche Aufficht geſtellt werden. Während dieſer zwei Jahre darf er nicht als Meiſter aufgenommen und ihm kein Gewerbspatent ertheilt werden. Zuwiderhandlungen gegen die ihm von der Polizeibehörde ertheilten Vorſchriften werden mit polizeilichem Ge⸗ fängniß bis zu 14 Tagen beſtraft.— Art. 4. Inländiſche Handwerks⸗ geſellen, welche ſeit dem 1. Januar 1844 ſich kürzere oder längere Zeit in der Schweiz aufgehalten haben und erſt nach dem 1. Mai dieſes Jahres in das Großherzogthum zurückkehren, ſollen eben ſo, wie im Art. 3 vorgeſchrieben iſt, behandelt werden Unſer Miniſterium des Innern und der Juſtiz iſt jedoch ermächtigt, nach Umſtänden zu Gunſten derjenigen inländiſchen Handwerksgeſellen eine Ausnahme von vorſtehender Beſtimmung zu geſtatten, die nicht unmittelbar aus der Schweiz in das Großherzog— thum zurückkehren, ſondern nach Verlaſſung derſelben längere Zeit in einem anderen Staate ſich aufgehalten haben.— Art. 5. Die Eltern, Geſchwiſter, ſonſtigen nächſten Verwandten, Vormünder oder Curatoren der inländiſchen Handwerksgeſellen, welche ſich dermalen in der Schweiz oder ſonſt im Auslande befinden werden hierdurch aufgefordert, dieſelben von den Be— ſtimmungen dieſer Verordnung in Kenntniß zu ſetzen.— Art. 6. Auslän— diſche Handwerksgeſellen, welche ſich ſeit dem 1. Januar 1844 längere oder kürzere Zeit in der Schweiz aufgehalten haben, ſollen an der Grenze des Großherzogthums zurückgewieſen werden. Müſſen dieſelben, um auf geradem Wege in ihre Heimath zu gelangen, durch Gebietstheile des Großherzogthums gehen, ſo iſt ihnen eine Marſchroute, welche die zu be— rührenden Orte und die Zeit für die Reiſe enthalt, vorzuſchreiben. Werden ſolche Handwerksgeſellen innerhalb des Großherzogthums betroffen, ſo ſind ſie in gleicher Art in ihre Heimath zu verweiſen.— Art. 7. Fabrikanten oder Handwerker, welche ohne desfalls eingeholte polizeiliche Erxlaubniß einem in- oder ausländiſchen Handwerksburſchen Arbeit gegeben haben, aus deſſen Wanderbuch, Paß oder ſonſtigen Legitimationspapieren erſicht⸗ lich war, daß ſich derſelbe ſeit dem 1. Jan. 1844 kürzere oder längere Zeit in der Schweiz aufgehalten hat, ſollen mit einer Polizeiſtrafe von 1 bis 7 Gulden Geldbuße beſtraft werden. Derſelben Strafe unterliegt derjenige Fabrikant oder Handwerker, welcher einen in- oder ausländiſchen Handwerksburſchen, der ſich über ſeinen früheren Aufenthalt nicht ausge wieſen hat, ohne eingeholte polizeiliche Erlaubniß Arbeit gibt.— Urkund— lich unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beigedrückten Staatsſtegels. Darmſtadt, am 19. Februar 1847.(L. S.) Lu Wack.— du Thil. VI. Dienſtnachrichten: Am 5. Februar wurde der Receptur⸗ Viear Sior zu Kürnbach zum Receptor der Receptur Wimpfen ernannt; 7. dem Fr. Leiſtert aus Grünberg das Patent als Geometer 1 Cl. für den Kr. Heppenheim, dem H. Heineck aus Radmühl als Geometer 1. Cl. f. d. Kr. Friedberg, Bauaufſeher 1. Cl. Berle aus König als Geo— meter 2. Cl f. d. Landrathsbezirk Breuberg, Ph. Sturmfels Il. zu Semd als Geometer 3. Cl. f. d. Kr. Dieburg, ſodann am 8. dem Geometer 1 gehülfen Kromm aus Schotten als Geometer 2. Cl. f. d. Kr. Nidda und dem Wegaufſeher Fink zu Büdingen als Geometer 3. Cl. f. d. Kr. Büdingen ertheilt. f VII. Geſtorben ſind: am 6. Februar evangeliſcher Schullehrer Krafft zu Selzen, 10. penſ. Kreisrath Bötticher zu Homberg a. d. O.; 11. die Lehrerin Apolonia Boudin zu Mainz; 17. penſ. Regiſtrator bei der Rhe inſchiffahrtscommiſſion Kunz zu Mainzz 23. Rentmeiſter Simon zu Darmſtadt. Ei net n Kam ich da neulich auf einer meiner Reiſen in ein Wirthshaus, um zu übernachten, doch trat ich in die Gaſt— ſtube, um noch ein Abendbrod zu mir zu nehmen und mich zu wärmen, denn ich war hungrig und draußen war's kalt. Ich ſetzte mich hinter den Ofen und nahm weiter keinen Theil an dem ziemlich lauten Geſpräch, das drei junge Burſche, die bei einander an einem Tiſche ſaßen und zechten, führten, und wie ich machte es ein anderer Frem⸗ der, der zwiſchen jenen Dreien und mir ſaß und ſein Schöpplein trank. Von den Dreien rief plotzlich Einer: wißt Ihr was, ihr Brüder, ich wollt', ich hätt' dem Rothſchild ſein'“ Geld — hei, das ſollt mir ein Konradsleben werden!— Pfui, ſprach der Zweite, wer wird ſo ſchlecht wünſchenz wenn man einmal wünſcht, ſo muß man's auch ordentlich thun; ich wollt', ich hätt' ſo viele von den neuen eng⸗ liſchen Fünfſovereigns, als in einer hellen Nacht Sterne am Himmel ſtehen— hurrah, da ſolltet Ihr mich ſehen!— Mord Element, rief der Dritte, und ich?— ich wollt', ich hätt''nen Beutel, der nie leer würde, wie viel ich auch ausgäbe, hundert tauſend Lebtag, wie wollt' ich's da klingeln laſſen!— Mit Augen, die etwas wunderbar Schönes hatten und an die Augen des Jüngers Johannes erinnerten, ſaß mein Nachbar da und hörte dem wilden Treiben der Zech⸗ brüder nachdenklich zu. Als der Dritte geendigt hatte, ſprach er zu ſich ſelbſt, doch ſo, daß ich es hören konnte: „und ich wollt', ich hätt' ſo viel, als ich gerne hergeben möchte, um meiner Nebenmenſchen Noth und Elend zu mildern, ach, wie Viele könnt' ich beglücken und wie ſelig wäre ich dann! Da ſah ich eine weiße Geſtalt durchs Zimmer ſchweben, die ſchrieb dieſe Außerung in ein Buch und auf der Decke des Buches ſtund: Buch des Lebens,— mir aber flüſterte ſie zu: erzähle weiter, was du gehört und geſehen, viel⸗ leicht kann's hie und da ein hartes Herz zum Wohlthun erweichen. Nun, der Engel wird's ja wiſſen und Gott möge helfen. f 74 Kirchenbuchsauszug vom December 1846. Lich. Getraute: 10. Der hieſige Ortsbürger und Bäckermeiſter Joh. Jacob Lotz des hieſigen Bürgers, Bäckermeiſters und Gemeinde⸗ rathsmitgliedes Joh. Chriſtoph Lotz ehelich lediger Sohn und Anna Margarethe Albach, des hieſigen Bürgers, Gaſtwirths zum Einhorn und Gemeinderathsmitgliedes Johannes Albach ehelich ledige Tochter. 15. Der hieſige Ortsbürger und Bäckermeiſter Carl Roth, des dahier verſtorbenen Bürgers und Bäckermeiſters Joh. Heinrich Roth ehelich lediger Sohn und Charlotte Wilhelmine Friederike Müller, des hieſigen Bürgers und Bäckermeiſters Johannes Müller ehel. ledige Tochter. 20. Der hieſige Ortsbürger und Bäckermeiſter Philipp Chri⸗ ſtian Heller I., des hieſigen Bürgers und Bäckermeiſters und Adlerwirths Johann Konrad Heller ehelich lediger Sohn und Anna Maria Erb von Lehnheim, Kr. Gruͤn⸗ berg, des daſigen Ortsbürgers und Oekonomen Johan⸗ nes Erb ehelich ledige Tochter. Getaufte: 13. Dem hieſigen Ortsbuͤrger und Maurermeiſter Johann Jacob Hitzel ein Sohn, Joh. Jacob, geb. den 29. Nov. 26. Dem hieſigen Ortsbürger und Kaufmann Joh. Conrad Köhler ein Sohn, Johannes Philipp Chriſtian Julius, geb. den 11. Dez. 27. Dem hieſigen Ortsbürger und Polizeiofficianten Joh. Heinrich Eiſe ein Sohn, Karl, geb. den 17. Dez. 27. Dem hieſigen Ortsbürger und Küfermeiſter Heinrich Nikolaus Jung eine Tochter, Marie Magdalene. 27. Ein unehelicher Sohn Hermann Philipp, geb. den 3. Dezember. 29. Dem hieſigen Ortsbuͤrger, Großh. Heildiener Ernſt Wolfgang Glöckner eine Tochter, Anna Eliſabethe, geb. den 25. Dezember. 5 Beerdigte: 3. Caroline Eliſabetha Balſer, des hieſigen Ortsbürgers und Schuhmachermeiſters Peter Balſer, eheliches Töchter⸗ chen, alt 4 Jahre, 7 Mon. und 5 Tage, k den 1. Dec. 11. Suſette Margarethe Brodt, des hieſigen Ortsbürgers und Schneidermeiſters Joh. David Brodt, ehel. Töchterchen, alt 2 Jahre, 1 Mon. und 13 Tage, i den 8. Dec. 23. Benjamin Gottlob Hellwig, hieſiger Bürger und Kauf⸗ mann, alt 67 Jahre, 3 Mon. u. 4 Tage, k den 21. Dec. 28. Georg Heinrich Größer, Ortsbürger zu Kirtorf, Kr. Alsfeld, und ſeitheriger Theerbrenner in der bei Lich ge— legenen Theerhütte, alt 73 Jahre, T den 26. Dec. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Nachlaß des verlebten Johs. Schneider II., ledig, zu Bruchenbrücken, ſind innerhalb 3 Wochen, von heute an, durch ſpecificirte Rech⸗ nungen bei dem unterzeichneten Bürgermeiſter als ſonſt ohne weiteres Präcluſivdeeret der Ausſchluß von der Maſſe erfolgt.. Die Nichterſcheinenden haben ihre Voll⸗ machten ſpeciell auf Abſchluß eines Arrange⸗ N Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Erdarbeiten. (2717) Mehrere kleine, zuſammen zu 3000 f fl. veranſchlagte Planirlobſe in der Gemar⸗ kung Kirchgöns werden Dienſtag den 9. März, Vormittags 9 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt an der Gambacher Gemarkungs-Grenze. Butzbach den 25. Februar 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach. Meyer. Aufforderung. (219) Forderungen jeglicher Art an den einzureichen, widrigenfalls ſie bei Vertheilung der Maſſe nicht berückſichtigt werden. Bruchenbrücken den 16. Februar 1847. In Auftrag Gr. Heſſ Landgerichts Friedberg Der Grßh.. e ſt. Edicetalladung. (210) ueber das Vermögen des inzwiſchen verſtorbenen Kaufmanns Johannes Lein in Laubach hat Grßh. Hofgericht der Provinz Oberheſſen den formellen Concurs erkannt, demgemäß alle bekannte und unbekannte Gläu⸗ biger zur Anzeige und Richtigſtellung ihrer Anſprüche auf Donnerſtag den 25. März, Vormittags 10 Uhr, vor unterzeichnetes Gericht geladen werden, ments, Beſtellung eines Maſſecurators und Verſilberung des Maſſevermögens zu richten. Laubach den 20. Januar 1847. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Brumhard. Verpachtung. (230) Montag den 8. Marz, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe 20 Mor⸗ gen, dem Hofgerichtsadvokaten Trapp III. ge⸗ höriges, in Fauerbacher, Friedberger und Ock⸗ ſtädter Gemarkung belegenes Gelände, beſte⸗ hend aus Aeckern, Wieſen und Gärten, ſowie auch 6—12 Krämerſtücke je im Flächengebalte von ½ bis ½ Morgen auf 9 Fahre in Zeit⸗ beſtand verliehen werden. 5 Pachtliebhaber werden erſucht, ſich in dem er 18h. * Ich. Jacob 15 Gemeinde lediger Sohn Bürgers, Ademitgliedes T Cal Roth, Sackermeiſters und Charlotte gen Bürgers ledige Tochter. Pollipp Ehri⸗ Backermeiſters chelich lediger , Kr. Grün⸗ omen Johan⸗ iter Johann den W. Nov. Joh. Conrad iſtian Julius, icianten Joh. 17. Dez. tt Heinrich agel ene. „ gch. den diener Ern Aadetde, gel. Onibürger liches Tochter⸗ t den 1. Det. time und Toqhterchen, anberaumten Termine zeitig im Verſteige⸗ rungslokale einzufinden. Friedberg den 18. Februar 1847. In Auftrag:. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung. (235) Montag den 8. März, Morgens um 10% Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, in Auftrag des Fräuleins Helene Wüſtenfeld, die derſelben eigenthümlich gehörende, in der Seegaſſe, zunächſt dem Rathhauſe ſtehende Scheune öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 20. Februar 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Edietalladung. (189) Nachdem über das Vermögen des Daniel Keil zu Göbelnrod der foͤrmliche Con⸗ cursproceß erkannt worden iſt, ſo werden alle Diejenigen, welche Forderungen oder ſonſtige Anſprüche an denſelben bilden zu können glau⸗ ben, hiermit öffentlich aufgefordert, ſolche ſo— gewiß in dem auf Mittwoch den 31. März d. J., Morgens 8 Uhr, anberaumten Liquidationstermine dahier an⸗ zuzeigen und zu begründen, als ſte anſonſt ohne ein weiter zu erlaſſendes Präcluſivdecret don der Concursmaſſe des gedachten Daniel Keil ausgeſchloſſen werden. Grünberg den 2. Februar 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Dr. Ortwein. Verpachtung. 1258) Dienſtag den 9. März, Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe das Tädtiſche Grundſtück am Steinbruch, in der Töpfenkaut, ohngefaͤhr 2 Morgen haltend, Und die Haingrabenſtücke, auf einen Zeitbeſtand don ſechs Jahren, öffentlich meiſtbietend ver⸗ pachtet. f Friedberg am 24. Februar 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Lieferung von Laternen. 278) Die Lieferung von 20 Stück Stock⸗ akernen mit gußeiſernen Gehäuſen wird Mon⸗ ag den 8. März, Vormittags 10 Uhr, im Jaſthauſe zum Stern dahier öffentlich ver— ſteigert. 2 Butzbach den 24. Februar 1847. Der Grßh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach Meyer. Verſteig erung. 7(3000 Mittwoch den 17. l. M., Morgens um 9 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Andreas Hanſtein auf dem Hauck nachſtehende N freiwillig meiſtbietend verſteigert, Is:. 1) eine neue einſpaͤnnige Chaiſe mit Glas⸗ verdeck, 2) eine zweiſpännige deßgl., 3) eine gebrauchte deßgl., 55 4 ein Kaſten von einem Familienwagen, 5) ein Handwägelchen, 6) mehrere Weinbäume, 7) ein Regenfaß, 8) ein Schmierbock u. dgl. Friedberg am 3, März 1847. f Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung. (301) Dienſtag den 16. l. M., Morgens um 10% Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe der zur Verlaſſenſchaft der Konrad Stork's „% 75 Wittwe gehörende, an der Hockenmühle lie⸗ gende, einen halben Morgen haltende Obſt⸗ baumgarten, erbvertheilungshalber öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 3. März 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bein der- Edietalladung. (802) Cigenthums⸗ oder ſonſtige Anſprüche an die dem Johannes Scharmann II. und deſſen Ehefrau, Maria, geb. Peppler, von Helpershain gehörigen Immobilien, worüber Grundbuchsauszug dahier eingeſehen werden kann, ſind binnen vier Wochen, von heute, ſogewiß dahier anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls die Kaufbriefe beſtätigt werden. Ulrichſtein den 1. März 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daf. Zimmermann. Arbeits⸗Verſteigerung. (303) Die bei Erbauung einer neuen Waſch⸗ küche und eines Holzſchoppens in der Pfarr hofraithe zu Münſter erforderlichen Bauar⸗ beiten, beſtehend in: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 125 fl. 30 kr. 1 Steinhauerarbeit 79 21„ Zimmerarbeit 4127 9 Dachdeckerarbeit 5 174% 10, Schreinerarbeit 12 20„ Schloſſerarbeit 16„ 38„ Glaſerarbeit 11 0 . Weißbinderarbeit 32„ 44„ ſollen Freitag den 12. d. M., Vormittags um 11 Uhr, auf der Gemeindeſtube zu Münſter an gewerbsberechtigte Meiſter öffentlich in Accord gegeben werden. Friedberg den 1. März 1847. Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Verſteigerung von Erdarbeiten. (800 Samſtag den 13. d. M., ſollen die zur Herſtellung des Bahnkörpers in den Ge— markungen Staufenberg und Friedelhauſen erforderlichen Erdarbeiten, im Ganzen veran— ſchlagt zu etwa 80,000 fl., in mebreren Loo⸗ ſen an die Wenigſtnehmenden öffentlich ver— ſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt Vormittags 9 Uhr, auf dem Bahnfeld zunächſt des Schloſſes Frie- delhauſen bei Staufenberg. Gieſſen den 1. März 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Gieſſen Lind. Holz ⸗Perſteigerung. (305) Montag den 22. März d. J., Mor⸗ gens 9½ Uhr, werden in dem Cransberger Gemeindewald: 1) im Diſtrict Kuhhard: 68 Eichſtämme zu circa 1600 Cbf., 4 Klafter eichen Scheit, 2½%„ buchen Prügelholz, 8„ birken Prügelbolz, ſowie 17,550 Stück gemiſchte Wellen, verſteigert. Uſingen den 27. Februar 1847. Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheißerey Scha pper. Frucht ⸗Verſteigerung. (306) Dienſtag den 16. J. M., Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrathe des vereinigten Armen⸗ fonds dahier 12—15 Malter Gerſte, zweimal⸗ terweiſe, ſowie mehrere Centner Roggenkleien öffentlich meiſibietend verſteigert. Friedberg am 3. März 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Holz ⸗Verſteigerung. (307) Montag den 8. d. M., früh 9 uhr an⸗ fangend, werden in den Diſtrikten ober der Querſchneiſe, Tannenwieſe und Galgenkopf an den Meiſtbietenden verſteigert: 50 Stecken eichen Scheitholz, 56„ Stockholz, 4 nadel Scheitholz, 3 1 rügelholz, 2„ birken Stockholz, 300 Stück eichen⸗„ birken⸗ und nadel Wellen, 20 Wagen Allerleiholz. Gegen Bürgſcheine wird bis Ende Oktober Zahlungsfriſt gegeben. Ockſtadt am 3. März 1847. Freihrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt. Angerer. Holz ⸗ Verkauf. (308) Montag den 8. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll nachverzeichnetes Gehölze aus dem Forſtrevier Naumburg, nämlich a) im Diſtrikt Jungehain: 31 Roſtreitel, 14 Schock Bohnenſtangen, 22% Schock buchen Stammreis. b) im Diſtrikt Obern⸗Stellgrund: 16 Schock doppelte Fachgerten, 16„ Bohnenſtangen, 5 Klftr. buchen Stangenknüppelholz, 7½, birken Stangenknüppelholz, 64 Schock buchen Stammreis, 7„ Zopfreis, ½ Klftr.„ Ertdſtsöcke, 16 ½ Schock Aushiebereiſſig in der Behauſung des Gaſtwirths Mör— ſchel zu Crbſtadt verſteigert werden. Windecken, am 1. März 1847. Kurfürſtl. Heſſ. Renterei Heinemann. Holz⸗Verſteigerung. (309) Freitag den 12. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſoll in dem Markwald zu Griedel 5 eichen Bauſtämme, enthaltend 1044 Cbfß., 30 Stecken eichen Scheitholz, 10.„ Stockholz, 100„ buchen Reisholz, 145 17 birken 17 20„ eichen öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert wer⸗ den. Die Herren Bürgermeiſter werden er⸗ ſucht, dieſes im Intereſſe ihrer Ortsangehöri— gen gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Griedel am 3. März 1847. Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter Viſſel. Frucht⸗Verſteigerung. (3100 Donnerſtag den 11. k. M., Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem Büreau des Unter- zeichneten von den Früchten zu Hungen: a) Waſzen 10 Achtel, b) Korn 5 77 c) Hafer 130„ und Freitag den 12. k. M., Morgens 10 Uhr, in dem berrſchaftlichen Haus zu Wölfersheim: a) Korn 50 Achtel] vom Boden Wöl⸗ b) Gerſte 6„ försheim, e) Korn 29%„ vom Boden in Rod— heim vor der Höhe öffentlich verſteigert werden. Hungen den 27. Februar 1847. Fürſtliches Rentamt daſelbſt. Kießling. Holz⸗Verſteigerung im Bodenröder Gemeindewald, Reviers Hochweiſel. (3100 Mittwoch den 10. d. M., Pormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll in dem Diſtrikt Wildwieſe nachbenanntes Holz, unter den vor der Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen, auf Ort und Stelle meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. a 10 30% Stecken buchen Scheitholz, 2) 11 1„ Prüuͤgelholz, 3) 48„„ Stockbolz ir Claſſe, 4) 100 Stück eichen Reisholz⸗Wellen. Die Zusammenkunft iſt in 1oc0 Bodenrod. Die Grßb. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden zu veröffentlichen. Bodenrod am 1. März 1847. g Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Hoffman n. Bekanntmachung. (312) Dienſtag den 9. März l. J., Vor⸗ mittags 11 uhr, ſoll die Lieferung von 25 Cubikklaſter Uſakies 5 auf dem Rathhauſe dahier, an den Wenigſt⸗ fordernden verſteigert werden. Butzbach den 2. März 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Seippel. Bekanntmachung. (813) Dienſtag den 16. l. M., Morgens um 11 uhr, läßt Frau Anton Cich's Wiktwe dahier, ihre in der Ackergaſſe ſtehende, ſich in gutem Zuſtande befindliche und zum Wieder⸗ aufbauen zu verwendende Scheune zum Ab⸗ bruch öffentlich meiſtbietend verſteigern, wozu Steigliebhaber einladet Friedberg am 3. März 1847.. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. N Privat ⸗ Bekanntmachungen. Ein neuer einſpänniger Wagen (262) mit eiſernen Achſen und vorzüglicher Arbeit ſteht zum verkaufen bei 2 Gebrüder Grödel. Anzeige. (268) Meine Sämefeien in allen Sorten, aͤcht und friſch, bringe ich fuͤr dieſes Frühjahr in empfehlende Erinnerung. l 05 E. Botſch's Wittwe. Schmied verkauf. (270) Eine vollſtändige Schmiede, nebſt Zugehör, ſteht aus freier Hand zu verkaufen bei Johannes Emmrich, zu Stangenrod im Kreiſe Grünberg. Ein braves Dienſt mädchen, (299) welches im Kochen erfahren iſt, wird in einen hieſigen guten Dienſt geſucht. Wo? iſt bei der Expedition d. Bl. zu erfragen. Bekanntmachung. (3100 unterzeichneter iſt geſonnen, Don⸗ nerſtag den 11. März, des Morgens um 9 Uhr, nachfolgende Gegenſtände einer freiwilli⸗ gen Verſteigerung auszuſetzen, nämlich: eine Hobelbank, eine Schnitzbank, Bohrer von jeder Sorte, Hobel, Spann- und andere Sägen, eine neue Bandaxt, Lochaxt, ein Däxſel, Drehmeiſel, zu Wellbäumen zu drehen, andere Meiſel, eine Zimmeraxt u. Handbeil, ein guter Wendring und noch derſchiedenes Werkzeug, was ſich gut für Schreiner, Mühlaͤrzte und Zimmerleute eignet, ferner vorräthiges Holz zu einer Kelter, ſonſtiges Werkholz und eine Quan⸗ tität Brennholz, dann Bettſtellen, Betten, eine neue polirte Wiege, etliche Kiſten, Stühle, Küchengeräthſchaften, verſchiedenes Weißzeug ze.. Niederweiſel den 3. März 1846. Jacob Feiling. „„ 76 Alle Sorten Samen (3815) ſind friſch und ächt zu baben bei Wilhelm Schmidt neben dem Landgericht. Verlornes. (316) Sonntag den 28. Febr. I. J., Abends iſt von dem Trappiſchen Gaſthauſe an bis auf den Hauck eine goldene Cylinder⸗Damen⸗ uhr mit einem doppelten, ſchwarz mit Gold emaillirten Haken verloren gegangen. Der redliche Finder wird erſucht, dieſelbe gegen eine gute Belobnung an Herrn Amt⸗ mann Dietzſch dabhier abzugeben. Friedberg den 3. Marz 1847. n ze i 9 (317) Schon öfters vorgekommenem Irr⸗ thume vorzubeugen, finde ich mich veranlaßt, ergebenſt anzuzeigen, daß ich das Geſchäft meines ſeel. Mannes, beſtehend in Specerei⸗ und Mehlhandel, fortbetreibe, und füge noch die Bitte bei, das Vertrauen, welches mei⸗ nem ſeel. Manne zu Theil ward, auf mich übertragen zu wollen, und ich werde mich bemühen, ſoviel wie möglich demſelben zu entſprechen. Friedberg. b Heinr. Stamm's Wittwe, in der Metzgergaſſe. Mit vorzüglichen Wicken (318) zur Ausſaat, welche auch unter einem Malter abgelaſſen werden, empfiehlt ſich M. Grüneba um, in Großkarben. Ein Dienſtmädchen, (319) welches gut empfohlen werden kann, ſucht einen Dienſt. Wo? iſt bei der Expedi⸗ tion d. Bl. zu erfragen. Zum Ausleihen. (320) 350 fl. Curatelgeld liegt zum Aus' ſeſhen bereit den 1. Mai dieſes Jahres bei Glaſermeiſter Weckerling. Anzeige. (321) Eine friſche Sendung Knochenmehl zur Düngung der Wieſen und des ewigen Klees iſt wieder auf dem Selzer Brunnen bei Okarben angekommen, und kann ich daſſelbe als ausgezeichneten Düngerſtoff empfehlen. Jako b Syre. Anzeige. (322 Von beute an unterhalten wir ein Lager von allen Mehlgattungen, als: feinſter Blumenvorſchuß, Weißmehl, Brodmehl, Grütz ꝛc., welches ſowohl en gros, als auch in einzelnen Pfunden zu den billigſten Preiſen abgegeben wird. Butzbach den 1. März 1847. Hirſch Mayer Söhne. Literariſche Anzeige. (323) Bei C. Bindernagel in Fried⸗ berg iſt ſo eben angekommen: Amerikaniſche Erfahrungen. Winke und Warnungen für Auswan⸗ derungsluſtige von Friedrich Vulpius.. Mit einem Vorwort von H. Püttmann. Preis 54 kr. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Oculi den 7. März 1847 pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Pfarrvicar Baur. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Stock. Mittwoch Nachmittags von 3— 4 Uhr halt Betſtunde: Herr Candidat Weyell. nter 4. März 26. Feb. 23. Feb. Mainz fl.] kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 18 5318 5318— Korn„„ 15 45144714— Gerſte„ 7 12 30113 8112 30 Hafer„ 7 61— 1 6110 Gattung. Polizei⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 7. bis 13. März 1847. 2. Fried⸗ Butz⸗ S Brod⸗Preiſe. berg. bach. 0 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 511 333 21„ 7 102 10 1 4. 7 21 5 20 9 2 th. — Milchbrod 1 255 1 275 — Waſſerweck 42 [Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 13 ¼ 13¼½ Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 11 Ochſenfleiſch 11 0 55— 25— 1 gemäſtete 9— 2 „Kühſleiſch ae e 1g cen gemäſtetes 892 * Rindfleiſch ungemäſtetes 1 2 „ Kalbfleiſch 6 „ Schweinenfleiſch 144114— „Hammelfleiſch 9— 9— „ Schaaffleiſch 61— 1—— „ Wurſtvon blos Schweinen 1522152 „ Gemiſchte Wurſt S „ Bratwurſt e „ Schwartenmagen 172 172 „ Geräucherter Speck 26— 26— „Schinken 18— 18— „ Dörrfleiſch 19— 18— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 25— 24 unausgelaſſen 23— 22— „ Nierenfett 22— 22— „Hammelsfett 181— 1181— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizei⸗Tare für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. 0 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 12 Feld halb aug 5 der Hun i