nei gen erg. den 1. Anguſt den berichtet: ur. eri gerte adtkirche: der St der Burgkirche: der Burgkircht: . J.. Groß gerau Nam; rg und Bußbat Intelligenz-GBlatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Steuercommiſſaͤr des Stenerbezirks Hungen an ſaͤmmtliche Gr. Heſſ. Fürſt, und Gräafl. Solmſ. Buͤrgermeiſter des Steuerbezirks Hungen. Betreffend: Die Beſchlüſſe der 6. Generalconferenz in Zollvereinsan⸗ 0 glegenheiten, insbeſondere den§. 44 wegen Aufſtellung einer Gewerbeſtatiſtik des Zollvereins. Gelegentlich der nächſten Regulirung der Perſonal— und Gewerbſteuer, welche ich Ende dieſes oder zu Anfang des nächſten Monats vornehme, werde ich auch die erfor⸗ derlichen Notizen zum Behufe der Aufſtellung einer Ge— werbeſtatiſtik einziehen, da dieſe Arbeit der Art iſt, daß vor— Zusſichtlich der Weg mündlicher Beſprechung ſchneller und Heſſer zum Ziele führt, als der der ſchriftlichen Erkundigung. Damit ſie jedoch im Stande ſind, die erforderliche Auskunft zu geben, erſuche ich Sie, einſtweilen genaue Erkundigung darüber einzuziehen, wie viel Perſonen(männliche und weibliche) in ihrer Gemeinde ſich beſchäftigen, 1) als Gehülfen, Geſellen und Lehrlinge der verſchiedenen Handwerke, nach Gewerbsarten getrennt; 2) als Taglöhner, Holzhauer, Chauſſee- und Eiſenbahnar— beiter, Nätherinnen, Wäſcherinnen ꝛc., und zwar als ſolche, welche ſelbſtſtäandig, d. h. für ſich, auf eigene Rechnung, arbeiten, demnach unter Ausſchluß der Sohne und Töchter, welche ihren Lohn an ihre Eltern abgeben; 3) als Bediente, Kutſcher u. ſ. 16050 4) als Knechte, Handlanger und Jungen bei der Land— wirthſchaft und bei andern Gewerben; 5) als Kammer- und Stubenmädchen, Koͤchinnen, Wärte— rinnen, Ammen ꝛc.; 6) als Mägde und Mädchen bei der Landwirthſchaft und bei andern Gewerben. Bei Ausmittelung der Geſellenzahl ꝛc. kommt es zu em vorliegenden Zweck nicht, wie bei der Beſteuerung, garauf an, wie viel Gehülfen ein Meiſter durchſchnitt— lich beſchäftigt, ſondern wie viel ſolcher Gehülfen Einhei— niſche und Auswärtige, Ledige und Verheirathete) ſich ge— ſenwärtig in ihrer Gemeinde aufhalten, und zwar wie viel von einer jeden Gewerbsart.. Das übrige auf Fabriken und Gewerbe Bezügliche G60. Mittwoch, den 4. Auguſt werde ich mündlich mit Ihnen beſprechen und iſt eine darauf bezügliche Vorarbeit nicht erforderlich. Hungen den 2. Auguſt 1847. Ga fiinen Auszuͤge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 28. von 1847. (Schluß.) V. Beſtätigungen von Stiftungen und Vermächtniſſen m erſten halben Jahre 1847: 1. der Erben des Domdecan Dr. Wer⸗ ner zu Mainz von 500 fl. an die daſige Dompfarrfabrik zur Abhaltung eines Jahrzeitamtes; 2. des Ackermanns Thaddäus Sauz und ſeiner Ehefrau Barbara, geb. Mplius, zu Nackenheim von 500 fl. der kath. Kirche daſ. für Abhaltung von 6 Engelämtern und 4 Jahrgedächtniſſen; 3. Schenkung des Barons v. Rothſchild zu Frankfurt a. M. von 100 fl. an die iſraelitiſche Religionsgemeinde zu Niederurſel; 4. Vermächtniß der Ehefrau des Hofgerichtsadvocaten Trapp III., Charlotte, geb. Frantz, zu Friedberg, von 300 fl. an die Ortsarmen daſ.; 5. Legate des Adam Herpann zu Wimpfen von 200 fl. und der Wittwe deſſelben von 100 fl. an den evang. Collecturfonds daſ.; 6. Schenkung der Wittwe des Kreis- richters Kraus zu Mainz von 110 fl. an die kath. Kirche von St. Em⸗ meran daſ. zur Abhaltung eines Jahrzeitamts; 7. der Mitglieder des vormaligen Stadtraths zu Alsfeld an den daſigen Armenfonds von einem dem ehemaligen Rathsregiſter zugehörigen Acker; 8. des Philipp Kerz 1. zu Nackenheim an die kath. Kirche daſ. von 100 fl. für Abhaltung von 2 Engelämtern; 9. Vermächtniß des Frhrn. v. Horneck zu Mainz der kath. Kirchengemeinde zu Niederſaulheim von einem dieſer Gemeinde ſchon früher zur Abhaltung ihres Gottesdienſtes eingeräumten Hauſe; 10. des Anton Schneider zu Pfaffenſchwabenheim von 200 fl. an die kath. Kirche daſ. zur Stiftung von 2 Jahrgevächtniſſen; 11. der Joh. Boxheimers Wittwe vom Boxheimer Hof, von 200 fl. an die Landes waiſenanſtalt. VI. Bekanntmachung Grßh. Miniſterlums der Finanzen vom 8. Juli, die Beweiskraft der gegen Uebertreter der Trankſteuerver⸗ ordnung erhobenen Denunciationen betr. VII. Bekanntmachung Grßh. Oberpoſtinſpection vom 9. Juni, welche bezüglich des Frankfurt-Lauterbacher Poſtwagen-Cour— ſes für ſolche Reiſende, welche in den Unterwegs-Orten von demſelben Gebrauch machen wollen eine mit dem 1. dieſes Monats in Ausübung gebrachte veränderte reſpeetive ermäßigte Perſonen-Taxe veröffentlicht. VIII. Promotionen der Grßh. Landesuniverſität Gießen. Die philoſophiſche Doctorwürde haben erhalten: am 16. Febr. 1846 Wilh. Kopp aus Gundernhauſen; 26. Carl Koch aus Alsfeld; 11. März 246 Adam Heyl aus Darmſtadt; 24. Ludwig Matthes aus Offenbach; 4. April Peter Joſ. Weckers aus Mainz; 28. Mai der Präſident der Gr. Oberforſtdirection Philipp Engel v. Klippſtein zu Darmſtadt, honoris causa; 6. Aug. Leopold Königer aus Butzbach; 31. Emil Mörike aus Wimpfen a. B.; 2. Nov. der Lehrer am Schullehrer-Seminar zu Friedberg, Carl Soldan, honoris causa; 14. Dec. Hermann Joſeph Weil aus Dromersheimz 21. Friedrich Gorth aus Heppenheim; 1. März 1847 Jacob Alois Becker, Gymnaſtallehrer in Mainz; 16. Guſtav Fried⸗ rich Caſimir Heyer aus Gießen; 19. Ernſt Becker aus Darmſtadt; 16. Juni Chriſtian Stromberger aus Georgenhauſen; 19. Herman Hoff— mann, Privatdocent in Gießen.— Die juriſtiſche Doctorwürde erhielten: am 10. Juli Julius Levita aus Mainz; 17. der Oberappel⸗ lations⸗ und Kaſſationsgerichtsrath Knorr, honoris causa. IX. Ertheilung eines Patents: am 21. Juni erhielt J. G. Dieffenbach zu Darmſtndt für das ganze Großherzogthum auf die nächſten 5 Jahre das ausſchließliche Recht, die von ihm erfundene, näher beſchriebene Reps-Enthülſungs-Maſchine allein in Anwendung bringen zu dürfen. X. Dienſtnachrichten: am 18. Juni wurde dem Geometer⸗ Gehülfen Braden ans Büdesheim das Patent als Geometer 1. Cl. für den Kr. Bingen und dem Bauaufſeher an der Main- Weſer-Eiſenbahn, Gerhard aus Steinbach, als Geometer 3. Cl. für den Kr. Gießen er⸗ theilt; 19. Calculator Scriba dahier zum Reviſor und der Aceceffſiſt Fröhlich zum Calculator bei der Steuercontrole; 22. Phyſikatsarzt, Hofrath Dr. Lorenz zu Vilbel zum Phyſikatsarzt in Offenbach; 25. Hofg.⸗Secret.⸗Acceſſ. v. Zangen zu Büdingen zum Kreisſecretär in Grünberg ernannt; 29. dem Landrichter Ebel zu Fürth die Landrichter⸗ ſtelle zu Butzbach, dem Landrichter Zimmer mann zu Ulrichſtein die Landrichterſtelle zu Seligenſtadt und dem Landg.⸗Aſſeſſor Stammler zu Homberg die Landrichterſtelle zu Fürth; dem Pfr. Sänger zu St. Martin in Worms die kath. Pfarrſtelle zu St. Peter daſ. übertragen; 2. Juli Hofgerichtsrath v. Ochſenſtein dahier zum Mitgliede und Rath bei dem Oberappellations- und Caſſationsgerichte; Hofbibliothekar, Geh. Hofrath Dr. Feder zum Oberbibliothekar und Hofbibliothekſecretär und charakt Bibliothekar Dr. Mitzenius zum Bibliothekar bei der Hofbi⸗ bliothek ernannt; dem Pfr. Bergen zu Oberhörlen die evang. Pfarrſtelle zu Crainfeld übertragen; 6, der Honorar⸗Subſtitut des Staatsprocura tors am Kreisgerichte zu Mainz, Dr. Dael, zum Richter an gen. Kreisge⸗ richte ernannt; auf vertragsmäßige Präſentation und Ernennung Haupt⸗ ſteueramts⸗Aſſiſtent zu Frankfurt a. M., Arnoldi, als Packhofverwalter bei dem Hauptſteueramte daſ. und der Controleur bei der Ortseinnehmerei und dem Nebenzollamte zu Darmſtadt, Smirmund, als Haupt⸗Steuer⸗ amts⸗Aſſiſtent zu Frankfurt a. M. angeſtellt; 10. Revierförſter Wei hl zu Niedereſchbach zum Forſtmeiſter des Forſtes Burggemünden und Re⸗ vierförſter Jäger zu Alsfeld zum Forſtmeiſter des Forſtes Battenberg ernannt. XI. Charakterverleihung: am 8. Juni dem Forſtſchützen Schlappner zu Kleingerau als„Förſter /. XII. In den Ruheſtand wurden verſeßt. am 2. Juli Ober⸗ appellations⸗ und Caſſationsgerichtsrath Horſt, auf ſein Nachſuchen wegen geſchwächter Geſundheit, unter Anerkennung ſeiner langjährigen treuen und gewiſſenhaften Dienſtführung; 10. Kreisbaumeiſter Beer zu Oppen⸗ heim, auf ſein Nachſuchen. XIII. Concurrenz für: die Revierförſterſtellen der Reviere Als⸗ feld und Obereſchbach(binnen 14 Tagen bei der Oberforſtdirection). XIV. Geſtorben ſind: am 8. Juli Schullehrer Gern zu Un⸗ terſchönmattenwag; 14. Schullehrer Rechel zu Beſſungen; 30. penſ. Chauſſeegelderheber Nagel zu Offenbach; 9. Juli Geh. Regiſtrator b. d. Miniſt. d. Inn. u. d. Juſt. Hübner. Berichtigung eines Oruckfehlers. Im Art. 2 der Verord⸗ nung vom 22. Juni d. J., die den Beamten der freiwilligen Gerichtsbar⸗ keit vorzulegenden Meßbriefe betr.— Seite 204 d. Regbl., Zeile 24 v. o.(Nr. 185 der Grßh. Heſſ. Ztg. vom 6. Juli)— muß es ſtatt„Ge⸗ ichtsgcten/ heißen:„Grundbuchs acten.“ Nationalverein für deutſche Aus wanderung. Die nachfolgende Einladung zum Nationalver⸗ ein für deutſche Aus wanderung und Anſiedelung, insbeſondere für das Großherzogthum Heſſen, ergeht an alle Stände, mit der dringenden Bitte, durch eine allſeitige Theilnahme dieſes nationalen Unter— nehmens zu einer glücklichen Ausführung zu verhelfen. Die Statuten des Nationalvereins für deutſche Aus⸗ wanderung und Anſiedelung, insbeſondere für das Großherzogthum Heſſen, ſind von Höchſtpreiß⸗ lichem Großh. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz am erſten d. Mts. beſtätigt worden. Die nächſte Aufgabe des proviſoriſchen Comite dahier iſt ſonach, in Bezug auf die Theilnahme am Verein die erforderliche Thätigkeit zu entwickeln. Es hat ſich zu dieſem Zwecke mit einer Anzahl Perſonen des In- und Auslandes direct in Verbindung ge⸗ ſetzt. Zugleich aber ſchlägt es den Weg der Oeffentlichkeit ein, indem es alle Männer, welche von der Noth⸗ wendigkeit überzeugt ſind, über Auswanderung und Anſiedelung richtige Begriffe zu verbrei⸗ ten, unter Umſtänden davon abzurathen, aber ebenſo auch das feſt Ergriffene zum möglichſten Nutzen der Auswanderer und Anſiedler zu lei⸗ ten, und deutſche Auswanderung wie Anſiede— lung auf eine möglichſt nationale Baſis zu brin— gen, ebenſo achtungsvoll, als dringend hierdurch erſucht, theils ſelbſt dem Verein beizutreten, theils um die Anmel⸗ dung Anderer zu ſolchem Zutritte ſich guͤtigſt zu bemühen und dieſelben anzunehmen.“) Maßgebend würde dabei§. 5 der Statuten ſein, wornach ordentliche Mitglieder des Vereins diejenigen ſind, welche durch eine Actie von fünf Gulden oder durch einen jährlichen Beitrag von wenigſtens einem Gulden ſich betheiligen, und ſchlagen wir daher vor, Subſcriptionsliſten in Cirkel zu ſetzen, wo in zwei Colum⸗ nen die Möglichkeit gegeben iſt, auf die eine oder andere bewirkte Weiſe, oder auf beide Weiſen, Mitglied des Ver⸗ eins zu werden. Da es mehrfach münſchenswerth erſcheint, dieſe Angelegenheit recht beſchleunigt zu ſehen, ſo er geht auch darauf unſere dringende Bitte. Exemplare der Statuten und Formulare der Subſcriptionsliſten wird Hr. Kaufmann Karl Schwarz in Darmſtadt auf Verlangen ab⸗ geben, ſowie auch demſelben die Subſcriptionsliſten, wo irgend möglich bis Ende Auguſt d. J., eingeſendet werden mögen. Eine Subſcriptionsliſte zum Einzeichnen liegt im Comptoir des Hr. Kaufmann Karl Schwarz dahier auf.— So wie die Annahme der Subſcriptionsliſten ge— ſchloſſen iſt, erfolgt die Einladung zu einer Generalverſamm— lung, worin insbeſondere die Wahl des Vorſtandes und des Ausſchuſſes des Vereins ſtatt finden wird. Darmſtadt den 10. Juli 1847. Das proviſoriſche Comite des beabſich— tigten Nationalvereins für deutſche Auswanderung und Anſiedelung, ins⸗ beſondere für das Großherzogthum Heſſen. Heinrich Werner, geweſener Bürgermeiſter zu Fauerbach J. Am 18. Juli ſtarb zu Fauerbach I., Kreiſes Friedberg, der Grßh. Bürgermeiſter Heinrich Werner in einem Alter von 63 Jahren, in Folge eines Lungenleidens. *) Zur Annahme von Anmeldungen zu dieſem Verein erbietet ſich Buch⸗ händler C. Bindernagel in Friedberg. —— — ———— derung. ntonalver, falten Lum heſſen, en Bitte, alen Unter⸗ helfen. Die eütſche Aus⸗ endere für n Hochſtpreiß⸗ a da duft zaͤchſte Aufgabe in Bczug auf Waligkeit zu r einer Anzahl Jerdindung ge⸗ Oeffentlichkeit der Noth wanderung m derdrei⸗ itden, aber möglichſtn der zu lei die Anſiede aſis zu brin am die Anm ſt zu bemühe würde dabe! Mitglieder des Actie vor iin von Mgfe 114 Aer W. a Colun⸗ oder andert iglied des Ven⸗ dertb erſcheint, ſchen, ſo et, Eremplare der laden wird Hl. Verlangen ab⸗ lonsliſten, wo eingeſendet n Einzeichnen wan dahitr chwalz nsliſten ge⸗ nahe 11 Jahre Grßh. Buͤrgermeiſter. * 247* Der Verſtorbene war 9 Jahre Beigeordneter und bei⸗ wandtſchaft, ſondern in Folge des allgemeinen Vertrauens, deſſen er ſich als früherer Gelderheber erworben hatte, wurde er aus ſeiner Gemeinde gewählt!— Er war ein Mann, welcher mit dem Sinne für das Schöne und Gute viele andere Tugenden verband, ſo daß er es verdient, daß durch die Veröffentlichung ihm ein bleibendes Denkmal geſetzt wird. — Er verwaltete mit ſtrenger Rechtlichkeit und Pünktlichkeit, nicht Aengſtlichkeit, ſein Amt, ſo daß die ihm vorgeſetzten Behör— den nie noͤthig hatten, ihn an die Erledigung einer Auflage zu erinnern, noch viel weniger Strafe anzudrohen, wodurch er ſich der Achtung und des Wohlwollens derſelben in hohem Grade zu erfreuen hatte. Bedrängten ſeiner Gemeinde und ſein gefälliges liebevolles Benehmen gegen Alle, die mit ihm verkehrten, gleichviel ob hoch oder niedrig Geſtellte, gewannen ihm ſehr leicht die Liebe und Freundſchaft ſeiner Umgebung.— Ruhe ſeiner Aſche! 20. 24. 30. Kirchenbuchsauszug vom Mai 1847. Grünberg. Getraute: Jakob Henricy, des Grßh. Buͤrgermeiſters J. Kaspar Henricy ehelicher Sohn, Bürger und Kreisbüreau-Ge— hülfe dahier und Liſette Pracht, des Georg Adam Pracht, Bürgers Rothgerbermeiſters und Mitgliedes des Kirchen⸗ und Schulvorſtandes dahier, eheliche Tochter. Johannes Pfeffer, des weiland Johannes Pfeffer Bür— gers und Hutmachermeiſters dahier ehelicher Sohn, Bürger und Hutmachermeiſter und Katharina Erb, des Peter Erb Ortsbürgers zu Göbelnrod, eheliche Tochter. Konrad Rühl, des Joh. Kaspar Rühl, weiland Bür— gers und Taglöhners dahier ehelicher Sohn, Bürger und penſionirter Gensdarm dahier und Margaretha Rühl, des Joh. Heinrich Rühl Bürgers und Hofgut⸗ Getaufte: beſtänders, eheliche Tochter. Nicht durch große Ver⸗ 11. Dem Bürger und Fuhrmann Joh. Röhm ein Sohn, Johannes, geb. den 24. April. 16. Ein uneheliches Kind, Amalie Walther, geb. den 8. Mai. 23. Dem Buͤrger und Ackermann Jacob Schlitt eiue Toch— ter, Chriſtiane, geb. den 5. Mai. 24. Ein uneheliches Kind, Karl Schott, geb. den 7. Mai. Beerdigte: 8. Joh. Chriſtoph Wießner, Bürger und Schuhmacher— meiſter, alt 47 Jahre, T den 6. Mai. . 9. Johann Georg Oehler, Bürger und Hofgutbeſtäaͤnder, Er war ein williger Helfer der alt 89 Jahre, T den 6. Mai. 9. Angelica Volp, des Johannes Volp weiland Burgers und Schuhmachermeiſters dahier, hinterlaſſene Wittwe, alt 60 Jahre, 1 den 6. Mai. 11. Anna Gertrude Jung, des Joh. Konrad Jung Bürgers und Wollwebers bahier, Ehefrau, alt 69 Jahre, 7 den 8. Mai. 13. Anna Margaretha Sehrt, des Georg Heinrich Sehrt Bürgers und Kaufmanns dahier, Ehefrau, alt 65 Jahre, 1 den 11. Mai. 23. Johann Jacob Hörle, Bürger und Leinwebermeiſter dahier, alt 58 Jahre, 1 den 21. Mai. 24. Hermann Pfannkuchen, des Georg Pfannkuchen Buͤr— gers und Schäfers dahier, ehelicher Sohn, alt 3 Jahre, T den 23. Mai. Markt Ber iche. Hungen, am 30. Juli 1847. Aufgefahrenſ Verkauft. ö Gattung. wurden n Mittelpreiſe (ltr.)(Mltr.) e Waden 7⁵ 055 7⁵ 7 Korn 194 70 8 26 Gerſte. 27 272 8 10 Hafer———— Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rer Oeffentliche Aufforderung. 11212) Ruben Schönberg und deſſen Ebe⸗ ſrau zu Burggräfenrode haben ihr, um 3,377 fl. 57 kr. überſchuldetes Vermögen ihren Gläu⸗ bigern abgetreten. Es ſind daher Anſprüche aller Art in dem auf Dienſtag den 5. October l. J., Vormittags 9 Uhr, anberaumten Liquidationstermine ſogewiß an⸗ zuzeigen, als ſonſt die ſich nicht meldenden Gläubiger, ohne weitere öffentliche Bekannt⸗ machung, von der vorbandenen Vermögens⸗ naſſe ausgeſchloſſen werden. Groskarben am 15. Juli 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Emmerich. Jerſtenſchroth, Waizenkleie, Lein⸗ kuchen und Strohlieferung. 11228) Montag den 9. Auguſt d. J., des Vormittags 10 uhr, ſoll das Beduͤrfniß der Har niſon Butzbach an Gerſtenſchroth, Wai⸗ zenkleie und Leinkuchen pro 4. Quartal d. 3., ſodann an demſelben Morgen um 11 Uhr die zum Füllen ſämmtlicher Betten be⸗ ſagter Garniſon erforderlichen 1110 Gebund 16 Pfd. Kornſtroh, und 1260 Gebund à 8 Pfd. Gerſtenſtroh auf dem bekannten Sou⸗ miſſionswege in Lieferung vergeben werden. Dies den Intereſſenten zur Nachricht mit dem Bemerken, daß die resp. Bedingungen von heute an zur Einſicht offen liegen. Butzbach den 28. Juli 1847. J. A.: Cellarius. Oberquartiermeiſter. Edietal ladung. (1245) Nachdem Großb. Hofgericht über das Vermögen des Wittwers Joh. Joſt Raab Ar zu Inheiden den förmlichen Concurs erkannt hat, ſo werden Alle, welche aus irgend einem Rechtsgrund Forderungen hieran bilden können, aufgefordert, ſolche Montag den 30. Auguſt d. J., Morgens 9 Uhr, bei Meidung des ſtillſchweigend erfolgenden Ausſchluſſes von der Maſſe, anzugeben, auch über Beſtellung eines Gläubigerausſchuſſes, Maſſe⸗Verwalters und über Vergleichs⸗Vor⸗ ſchläge ſich zu erklären, widrigenfalls darüber nach den Anträgen der Mehrheit der Erſchie⸗ nenen verfügt werden wird. Laubach den 25. Juli 1847. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Brumhard. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1246) An dem Einſchnitte im Gambacher Wald finden Arbeiter Beſchäftigung auf mehrere Jahre. Dabei wird bemerkt, daß eine Barakke mit Schlafſtätten und zur Beköſtigung der Arbeiter hergeſtellt, und zu erwarten iſt, daß die Eröffnung der Speiſeanſtalt in der Kürze ſtattfinden wird. Für einen Arbeitstag iſt auf einen mitt— leren Verdienſt von mindeſtens 40 Kreuzern, in der Regel von gegen 50 Kreuzern bei flei⸗ ßigem Arbeiten zu rechnen. Butzbach den 31. Juli 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butz bach Meyer. Marktverlegung. (12447) Der auf Mittwoch den 18. Auguſt J. J. fallende Markt zu Nidda iſt, wegen der an dieſem Tage ſtattfindenden Loosziehung der Militärpflichtigen des Kreiſes Nidda auf Donnerſtag den 19. deſſelben Monats verlegt worden, was man hierdurch zur oͤffentlichen Kenntniß bringt. Nidda den 30. Juli 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Rid del. Rommelhauſen. Haus, und Güterverſteigerung— (1248) Montag den 9. Auguſt l. J., Vor, mittags 9 Uhr, werden auf hieſiger Bürger— meiſterei die Immobilien des Kaſpar Dille. muth von hier, beſtehend in einem Wohnhaußz mit Hofraum und Pflanzgarten, nebſt 316 Rth. Acker unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſt— bietend verſteigert. Rommelhauſen den 31. Juli 1847. In Auftrag Großbl. Landgerichts Groskarben: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Wiegand. Verſteigerung. (1249) Freitag den 13. Auguſt d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden 125 Stück vierjährige Hämmel Hannöver'ſcher Race vorzüglicher Qualitat von der Domanial-Schaͤferei zu Sel⸗ genbof zu Hof Glaubzahl bei Nidda in Parthien oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Auf Verlangen kann gegen genügende Buͤr⸗ ſchaft Zahlungsfriſt bis Martini d. J, ge⸗ ſtattet werden. Schotten den 31. Juli 1847. Der Großb. Rentamtmann Prätorius. A N Privat ⸗ Bekanntmachungen. Ein Frauenzimmer (1250) von geſetzten Jabren wird zur Fuͤhrung einer Haushaltung, womit Oekonomie verbunden iſt, geſucht. Nähere Auskunft er⸗ theilt die Expedition d. Bl. Eine Kelter (1251) mit einer Schraube welche Ohm ausdrückt, ſowie 30 Fäſſer von verſchiedener Größe hat zu verkaufen Küfermeiſter Schutt in Friedberg. Ein vollſtändiges Logis, (1252 welches den 1. November bezogen werden kann, hat zu vermiethen Küfermeiſter Schutt. Eine friſchmelkende Kuh (1233) mit dem Kalbe hat zu verkaufen Feledberg. 5 5 Nicolaus Schleunings Wittwe. Ein Logis (125) im zweiten Stock iſt zu vermiethen bel Jakob Heß. Neue holländiſche Vollhäringe, (1255) neue Sardellen, SmirnaerOran⸗ gen, vollſaftige Citronen, ächte Hamburger Bremer⸗ und Havanna-⸗Cigarren bei Wilhelm Fertſch, gegenüber dem Trapp'ſchen Gaſthof. Freundliche Bitte. (12506) Wie man hört ſind am 1. Auguſt d. F. mehrere Oekonomen(Haupthähne, wie ſie das Volk nennt) auf dem Oſſenheimer Wäldchen verſammelt geweſen, um über ge— meinſchaftliche Maßregeln zu berathen, welche zu ergreifen ſeien, damit die Fruchtmärkte fortbeſtehen. Ein Haupthahn ſoll beſonders praktiſche Vorſchläge gemacht haben, damit ein recht billiges Brod das ganze Jahr zu haben iſt. Es wäre ſehr erwünſcht, wenn dieſe Herrn das Reſultat ihrer menſchenfreund— lichen Berathung, die ſie bei einem Glaſe Mein und im Hinblick auf den außerordent⸗ lichen Segen Gottes gepflogen baben, durch dieſes Blatt veröffentlichen wollten, damit das Vole die Spreu von dem Walzen zu unter⸗ ſcheiden weiß. Ein Freund der Proletarier. * 248 Empfehlung. (1257) Einem verehrten hieſigen und be⸗ nachbarten Publikum zeige ich hierdurch er⸗ gebenſt an, daß mir, nach g ſchehener Prüfung, die Ausübung der niederen Chirurgie, als Ader 5 5 15 laſſen, Schröpfen, Zahnausziehen, Anlegen für alle Tage ſowie für beſondere von Verbänden bei Verletzungen, Kranken⸗ eiten und Fäll! pflege u ſ. w. hier geſtattet wurde, und em 3 F 5 pfehle mich zu geneigter Berückſichtigung. Nach Hungen den 1. Auguſt 1847. Gerhard Adam Neuhofer, Karl Feudtner,. 5 5 beeidigter und verpflichteter Heilgehülfe. ehem. Diaconus 05 1 8 9 0 in Augsburg, earbeitet Anzeige. 901 (1258) Einem geehrten Publikum zeige 7811 ich hierdurch ergebenſt an, daß unſer Omnibus D. A. Chriſtlieb. Mit 1 Titelkupfer. in dieſer Saiſon nicht mebr nach Homburg fährt. 4 25 Bogen Oktav in ſchönem Umſchlag geheftet. Friedberg den 2. Auguſt 1847. Preis 1 fl. 30 kr. H. Hanſtein IV. 7 0 vollſtändige Gebetbuch, welches ſei— e 7 nen reichen Inhalt größtentheils aus den be⸗ F ur J s raeliten. kannten, längſt 7 Buchhandel vergriffenen 5 5. d nie mehr aufgelegten: Betrachtungen (1259) Der unterzeichnete iſt von den en N 5 betreffenden Behörden ermächtigt, in Verbin⸗ für beſondere Zeiten und Fälle, von G. A. Neuhofer, ſchöpft, wird der großen derung des Gr. Rabbiners, isr. Trauungen 8 g 5 vorzunehmen und kann man ſich vorkommen⸗ Zahl derjenigen Chriſten, welche eine geſunde den Falls deßbalb an ihn wenden. Erbauung ſuchen, aber in den Gebetbüchern Feuchtwanger 2 1 00 ae een alter und neueſter ; 771 i Zeit dieſelbe nicht zu finden vermögen, eine isr. Religionslehrer in Heldenbergen. böchſt willkomriene Gabe ſein. Sie, denen Ein braver Bäckergeſelle, 0 Worle 80 Na und herrlichſte n 72 055 1 5 Offenbarung Gottes iſt, ſoweit wir Menſchen u e euch, De 01 5 biegieden einer ſolchen fähig ſind, werden in ſagt wo? Bete Gott im Geiſt und in der Wahrheit an! Gebetbuch dieſem aus einem erleuchteten Geiſte, aus 12 25 einem für Gott und Menſchenwohl glühenden Herzen hevorgegangenen Gebeten und Geſaͤn⸗ gen ein geſegnetes Mittel finden, ſich zum Höchſten und Heiligſten zu erbeben, was es für denkende und fublende Weſen gibt; ſie werden hier am guten wie am bsſen Tage Literariſche Anzeige. (126 10 Im Verlage von Ernſt Nübling's Buchhandlung in Ulm iſt erſchienen und durch alle Buchhandlungen in Friedberg durch C. heilſame Beratbung, ernſte Warnung, ſtär— Bindernagel zu beziehen: kenden Troſt finden. Für Geiſtliche und Schullehrer! Bei C. Bindernagel in Friedberg in der Wetterau iſt erſchienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Handbuch zum evang. Katechismus, insbeſondere zu dem„Katechis⸗ mus der chriſtlichen Lehre für die evangeliſch-proteſtantiſche Kirche im Groſherzogthum Baden,“ und dem„Katechismus der chriſtlichen Lehre für die evangeliſche Jugend in dem Elſaß und deutſchen Lothringen, ver⸗ faßt von Dr. F. Ch. 28. K. Sell, Prof. der Theol. und Stadtpfarrer zu Fried⸗ berg, Mitglied der hiſt.⸗ theol. Geſellſchaft zu Leipzig. Zweite verbeſſerte und vermehrte Auflage.— 34½ Bogen gr. 8“ Preis 1 Rthlr. 12 ggr. oder 2 fl. 24 kr. Fortgeſchrittene Erfahrungen, welche der Herr Verfaſſer dieſes für den geiſtlichen und Volksſchullehrerſtand beſtimmten Handbuchs theils als Lehrer der Katechetik am Großh. Heſſ. evang. Prediger-Seminar, theils bei der Auslegung und Behandlung des Katechismus im Großh. Heſſ. evang. Schullehrer-Seminar in ganz eigenthümlicher Weiſe zu ſammeln Gelegenheit hatte, haben ihn auch bei Ueberarbeitung des vorſtehenden Werkes hauptſächlich geleitet. In letztge⸗ nannter Anſtalt, deſſen Director, Dr. Curtman es in ſeiner Pädagogik„den beſten Comentar zum Baden'ſchen Katechismus nennt, iſt es durch Großh. Heſſ. Oberconſiſtorium eingeführt, im theo⸗ logiſchen Literaturblatt zur allgemeinen Kirchenzeitung, Jahrgang 1844 Nr. 64., ungewöhnlich vor⸗ theilhaft recenſirt, und durch vierjährigen Gebrauch, wie den verhältniß mäßig raſchen Abſatz der ſtarken erſten Auflage als tüchtig bewährt worden. In dieſer zweiten, weſentlich umgeſtalteten hal der Herr Verfaſſer nicht nur die wichtigſten Unterſcheidungslehren zwiſchen der evangeliſch⸗-pro⸗ teſtantiſchen und römiſch-katholiſchen Kirche gehörigen Ortes zuſammengeſtellt, ſondern auch auf eine treffendere Auswahl von Liederſtrophen Bedacht genommen, den dem Baden'ſchen nahe verwandten Elſaßer Katechismus durchweg berückſichtigt, überhaupt aber die Stoffe dergeſtalt geordnet, daß dem Lehrer und Geiſtlichen der Gebrauch we ſentlich erleichtert wird, im Sinne des obigen Recenſenten, wenn er ſagt:„Rec. ſchließt ſeine Kritik mit dem herzlichen Danke gegen den würdigen Verfaſſer für die großen Dienſte, welche er durch ſein vortreffliches Werk nicht nur der Heſſiſchen und Baden'ſchen, ſondern überhaupt der deutſchen proteſtantiſchen Kirche geleiſtet; denn auch bei andern Lehrbüchern, als dem zu Grunde gelegten, wird das Handbuch mit dem größten Nutzen gebraucht werden können; und erlaubt ſich nur noch, es den Predigern des göttlichen Wortes auch darum zu empfehlen, weil es ein Muſter edler Popularität darbieten, ihnen auch für ihre gottesdienſtlichen Vorträge reichen Stoff gewähren und treffliche Anweiſungen zu vielſeitiger Behand⸗ lung der Religionslehren darbieten kann.“ Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. —