An ed dderg 9 f tatis d 90 8 4 9. 29. Auguſt. tionen verrichtet: tt zertſg. de Snadtfirche: dit gertſc. N der Ste Stadtkirche: Semberger. dal Oß O5 der Burgfirche: t Ktemm. reiſe. ——— . 0 1 . Aug. J18. Aug. 4 Nang] Brß⸗ b gem K. f. k. kr. f. 581259055 91 7135 77/5 31 5/556 5 27 8466 Tate berg und Bußbach 7 3. Sext. 1847. der 9 in Bungkirche: Intelligenz-Blatt Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. ——ů— Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Anpflanzung von Obſtbäumen auf den die Vieinal⸗ wege begrenzenden Grundſtücken. Unter Bezugnahme auf mein Ausſchreiben vom 19. d. Mts. ſetze ich Sie davon in Kenntniß, daß nach einer Benachrichtigung der Gr. Heſſ. Centralbehörde der landwirth— ſchaftlichen Vereine ein Apfel- und Birn-Hochſtamm, wie bisher nicht über 26 kr., ein veredelter Kirſchenhochſtamm — über 22 kr. und ein Nußbaum nicht über 18 kr. koſten wird. Grünberg am 27. Auguſt 1847. a Si ieee Der Großherzoglich Heſſiſche Rentamtmann des Rentamts Schotten an die ſaͤmmtl. Herren Bürgermeiſter dieſes Bezirks. Sie werden hiermit erſucht in Ihren Gemeinden als⸗ bald gehörig bekannt machen zu laſſen, daß die Berichtigung der Forſtſtrafen vom III. Quartal 1847 bis zum 15. Sep⸗ tember an den bekannten Zahltagen als, Mittwochs und Donnerſtags zum hieſigen Rentamt geſchehen muß und daß, wenn die Abführung der Schuld in dem angegebenen Termin nicht erfolgt, den geſetzlichen Beſtimmungen gemäß, das Zwangsverfahren eintritt. Schotten am 23. Auguſt 1847. Prätorius. Der Großherzoglich Heſſiſche Rentamtmann des Rentamts Gruͤnberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Rentamts. Betreffend: Die Erhebung der Forſtſtrafen vom 3. Quartal 1847 bei dem Rentamte Grünberg. Die Erhebregiſter über die Forſtſtrafen vom 3. Quar⸗ tal 1847 liegen vor und können an den bekannten Zahl⸗ ittwoch, den 1. September 13847. tagen Donnerſtags und Samſtags Zahlungen geleiſtet wer— den, was ſie in Ihren Gemeinden bekannt machen wollen. Zugleich wird hiermit weiter bekannt gemacht, daß künftigen Dienſtag den 14. September l. J. ein Zahltag in Hungen abgehalten wird, an welchem Tage Forſtſtrafen und rückſtändige Feldſtrafen daſelbſt bezahlt— ſo wie auch von den Forſt- und Feldſchützen und übrigen Intereſſenten ihre Gebühren in Empfang genommen werden konnen. Die Grßh. Bürgermeiſter werden dieſes beſonders in den Gemeinden, welche näher nach Hungen zu liegen, be— kannt machen laſſen. Grünberg am 28. Auguſt 1847. B ö zt et i ch erer. Das Muſikfeſt in Butzbach. (Verſpätet.) Am 1. d. M. Auguſt wurde das in dieſem Blatte früher angekündigte Muſikfeſt hier abgehalten, und da das— ſelbe in jeder Beziehung ausgezeichnet zu nennen war, ſo muß es wohl wünſchenswerth erſcheinen, einige Mittheilungen darüber zu erhalten. Der Himmel gab durch günſtige Witterung ſeinen Segen zu dieſem Feſte, und es hatte ſich eine über Erwar⸗ tung große Anzahl von Fremden hier eingefunden. Die Zahl ſämmtlicher Muſiker betrug etwa 50, und in Manchem ſtiegen Zweifel auf ob des harmoniſchen Zuſammenwirkens; aber berechtigte ſchon die unerwartet gute Durchfuhrung der Hauptprobe zu günſtigen Ausſichten für das Concert, ſo wurden durch dieſes auch die kühnſten Hoffnungen über— troffen. Die gemeinſchaftlichen Vorträge wurden mit der größten Präciſion ausgeführt und die Fülle der Muſik mochte für manches Ohr etwas Neues ſein. In den einzelnen Vorträgen zeichnete ſich beſonders der Verein von Grünberg (der älteſte der 3 mitwirkenden Vereine) durch eben ſo ſchwie⸗ rige als wohlgelungene Productionen aus. Als aber zum Schluß der öſtreichiſche Zapfenſtreich-Polka durch die Räume des Saales erſchallte, da konnte ſich das Publikum nicht mehr halten, und es gab ein Beifall- und da capo⸗ Rufen, das nicht eher ein Ende nahm, als bis das Stück wieder— holt wurde. Der Feſtzug durch die Stadt, dem ſich auch der Sänger⸗ verein Orpheus anſchloß, ging in ſchönſter Ordnung und die dichtgedrängten Maſſen öffneten ſich mit lobenswerther Ruhe beim Herannahen des Zuges. Auf unſerm beliebten und allbekannten Schrenzerberge wogte und tanzte es einige Stunden bunt durcheinander, und erſt der herannahende Abend mahnte zur Rückkehr nach der Stadt. Der Ball im deutſchen Hof war ſo zahlreich beſucht, daß der ſonſt bei ähnlichen Gelegenheiten übergroße Saal diesmal bei weitem nicht hinreichte, alle Tanzluſtigen zu befriedigen. Unſerer Bürgerſchaft gereicht es zum Lobe, daß ſie an dem Feſte den thätigſten Antheil nahm, und gezeigt hat, daß die ſchöne Sitte der Gaſtfreundſchaft Wurzel bei ihr geſchlagen hat. Angenehm überraſchten 13 Mitglieder unſerer aufge— löſ'ten Turngemeinde die Ballgeſellſchaft durch eine aufge— ſtellte Pyramide, die mit rothem bengaliſchem Feuer beleuch— tet, das den weißen Geſtalten in ihrer ruhigen Haltung ein geiſterhaftes Anſehen gab, ſich herrlich producirte. Noch lange dürfte dieſer Tag bei allen Anweſenden eine frohe Erinnerung erwecken. Die diesjährige reiche Aepfelerndte veranlaßte den Herrn E. in B. zu dem Vorſchlag, aus den Aepfeln Branntwein zu brennen, wie ſolches ſchon vor 30 Jahren in der Schweiz er zu beobachten Gelegen— heit hatte. Wir können in dieſen Vorſchlag nicht einſtim— men; ſondern wünſchen, daß recht viele Obſtdörröfen errichtet werden möchten, damit ſo viel wie möglich Aepfelſchnitten getrocknet werden können, dieſe laſſen ſich viele Jahre aufbewahren, ſind eine vortreffliche Nah— rung für Alt und Jung und können dadurch den Brodbe⸗ darf vieler Familien bedeutend vermindern und den Preis des Brodes drücken. Jede Familie ſollte dieſes beherzigen und ihre Vorkehrungen treffen. Wem die Errichtung eines Dörrofens allein zu ſchwer fällt, der vereinige ſich mit mehreren Familien. Als Muſter können wir einen Obſt⸗ dörrofen empfehlen, welchen der landwirthſchaftliche Verein der Provinz Starkenburg in Reichelsheim und Höchſt hat aufſtellen laſſen. Zeichnung und Beſchreibung deſſelben liegt der landwirthſchaftlichen Zeitſchrift Nr. 34 von dieſem Jahre bei und iſt in jeder Bürgermeiſterei einzuſehen. Da das Trocknen der Aepfel nicht zu gleicher Zeit geſchehen muß, ſondern bis in den Winter vorgenommen werden kann, ſo iſt es auch nicht unzweckmäßig, wenn Gemeinden große Dörröfen errichten laſſen und nach und nach an Privaten zur Benutzung abgeben. Des Volkes Noth und Rettung, oder die Mäßigkeits⸗ vereine nach ihrer Nothwendigkeit und ihren ſegens⸗ reichen Wirkungen von Karl Strack, zweitem Pfarrer und erſtem Lehrer zu Oberrosbach in der Wetterau. Friedberg 1843. Bei Bindernagel. VI u. 162 S. 12(24 kr.; Partiepreis billiger.) Das theologiſche Literaturblatt von Zimmermann ſagt in Nr. 55 von dieſem Jahre über dieſes Werkchen Folgendes. „Der Verfaſſer erzählt im Vorworte, wie er, den ſchon längſt des Vokes jammerte, angeregt durch Baird's Geſchichte der amerikaniſchen Mäßigkeitsvereine und Böttcher's Gene⸗ ralbericht über die norddeutſchen Vereine, den Entſchluß faßte, eine kurze Geſchichte der Mäßigkeitsbeſtrebungen nach Baird und Böttcher zu ſchreiben,„weil Thatſachen kräftiger reden, als alle Demonſtrationen“, durch mehrfache Auffor— derungen jedoch bewogen wurde, in Sprache und Darſtellung auf das Volk ſelbſt mehr Rückſicht zu nehmen. Welchen * 296„* Weg der Verfaſſer einſchlägt, wird ſich ſchon aus den Ueber⸗ ſchriften der einzelnen Capitel ergeben. 1) Des Volkes Noth. 2) Es iſt nicht immer ſo geweſen. 3) Der Anfang zum Beſſeren wird gemacht. 4) Das Gute findet Nachah— mung. 5) Auch Deutſchland erhebt ſich zum Kampfe. 6) Der guten Sache ſiegreiche Verbreitung. 7) Die Zahl der Kampfgenoſſen mehret ſich. 8) Wie es in Süddeutſchland ausſieht. 9) Auch der mäßige Genuß des Branntweins iſt entbehrlich, ja, ſchädlich. 10) Des Volkes Rettung.“ Mit gutem Geſchicke, in ebenſo warmer, als verſtändlicher Darſtellung hat der Verfaſſer das Weſentliche, worauf es ankommt, zuſammengeſtellt. Rec. würde ſich wundern, wenn die kleine Schrift nicht ſchon in wiederholten Auflagen er⸗ ſchienen wäre; und es ließe ſich das wohl nur aus dem Umſtande erklären, daß überhaupt fuͤr das ſüͤdliche Deutſch— land, wo freilich nicht ſo allgemein, wie in Norddeutſchland, Branntwein getrunken wird, die Zeit eines ſo entſchiedenen Kampfes gegen die Trunkſucht noch nicht gekommen zu ſein ſcheint.“ Ein im Elſaſſe erſcheinendes Blatt macht auf folgende Weiſe ſeine Leſer auf das Büchlein aufmerkſam: i „Mit Wärme ſchildert der Verfaſſer die traurigen Wirkungen des Branntweins, und gibt ſodann mit großer Sachkenntniß die Geſchichte der Entſtehung und Verbreitung der Mäßigkeitsvereine, beſonders in Deutſchland. Leidet auch das Büchlein, beſonders gegen Ende, zu ſehr an Breite, ſo wird es doch manches Gute ſtiften. Die gegebenen Warnungen könnten auch die unmäßigen Wein⸗ trinker auf ſich anwenden. Die Nauſſauiſche Regie⸗ rung hat die Schrift zur Anſchaffung für Volksbibliotheken empfohlen.“ Markt Bieri ch. Hungen, am 2. Auguſt 1847. 8 Aufgefahren Verkauft 5 1 Gattung. wurden wurden Mittelpreiſe (Mitr.)](Mltr.) f, Waß ef 213 203 10 18 Korn 109 92 8 20 Gerſte 35 29 6 16 fee 9 9 4 20 Erbſen 1 1 10 10 Kartoffelnlnn———— Grünberg, am 28. Auguſt 1847. Waizen— 90 10 20 Korn— 100 9 15 Gerſte..— 80 7 55 Hafer.— 40 4 45 Mehl——— 5 Saamen.— 2. 8 Kirchenbuchsauszug vom Juli 1847. Lich. 8 5 Getraute: 29. Der hieſige Ortsbürger und Leinweber Heinrich Den— hard, des Ortsbürgers und Leinwebers zu Bellersheim, Kr. Hungen, Johann Georg Denhard ehelich lediger Sohn, und Marie Sophie Petri von hier, des dahier verſtorbenen Ortsbürgers und Schmiedemeiſters Philipp Petri ehelich ledige Tochter. Getaufte: 6. Dem hieſigen Ortsbürger und Leinwebermeiſter Philipp Jakob Meyer ein Sohn, Karl Friedrich, geb. den 27. Juni. den 11. e den Ueber; Des N Vol fog *— 8 Der Auſan udet Nag 9 „„ ichah⸗ . Kampf. g Die Z 9 „die Zahl der Sudden beeütſchland rann Sränntweins erddeulſchland, ſo entſchiedenen gekommen zu t auf folgende zelksbibliotheken 27. Dem hieſigen Ortsbuͤrger und Wagnermeiſter Georg 26. Andreas Inſel eine Tochter, Philippine, geb. den 11. Juli. i Beerdigte: 13. Katharine Eliſabethe Reuß, des hieſigen Ortbuͤrgers 24. und Sattlermeiſters Johannes Reuß Töchterchen, alt 3 Jahre, 5 Monate und 10 Tage, T den 10. Juli. „ 297* Johannette Juliane Charlotte Wenderoth, des hieſigen Ortsbürgers und Weißbindermeiſters Hartmann Wen— deroth Töchterchen, alt 6 Monate weniger 5 Tage, 1 24. Juli. Johann Philipp Menges, Bürger und Zimmermeiſter dahier, alt 58 Jahre, 11 Monate und 16 Tage, 1 den 22. Juli. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NN νι Mühlen verpachtung zu Vilbel. (1324) Die dem Großh. Heſſ. Fiscus zu⸗ ſtehende, an der Nidda zu Vilbel gelegene Mahlmühle, welche mit 4 Gängen verſehen ſt, und wozu Nebengebäude, Stallungen, Scheuer, ein kleines Gärtchen und 233[JKlft. Wieſen gehören, wird Dienſtag den 14. September d. J., Vormittags 10 Uhr, n dem Gemeindehaus zu Vilbel auf 3 Jahre, dom 1. November d. J. an, meiſtbietend ver— vachtet. Die Bedingungen, unter welchen ſolches zeſchieht, werden in dem Verpachtungstermine öffnet, ſind aber auch ſchon vorher bei dem nterzeichneten einzuſehen, oder von demſel— ven zu vernehmen. Friedberg den 12. Auguſt 1847. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. Bekanntmachung. (1373 Die dem Herrn Fürſten Wolfgang Srnſt zu Iſenburg Birſtein in der Gemarkung Steinbach, Kreiſes Friedderg, zuſtehende Grund— hente von 11 Malter 3 Kumpf Korn, im Geld- unſchlag zu 72 fl. 43 fr., ſoll mit einem Ab⸗ öſungskapital von 1817 fl. 55 kr., nach Maß⸗ zabe der beiden Geſetze vom 27. Juni 1836, nuf Antrag der Pflichtigen abgelößt werden. Alle bekannten und unbekannten Betheilig— en werden daher hiermit aufgefordert, ihre etwaige Rechtsanſprüche binnen 2 Monaten ei dem unterzeichneten Gericht um ſogewiſſer inzuzeigen und zu begründen, als widrigen⸗ alls unter ſtillſchweigendem Ausſchluß etwaiger Sinwendungen, die Auszahlung des Ablöſungs— apitals an den oben genannten Berechtigten geſtattet werden wird. Rödelheim den 19. Auguſt 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ba fe Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Handarbeiter. (139 In der Section Butzbach finden noch mehrere Hundert Arbeiter mehrjährige Be— chäftigung gegen einen Lohn von 40 bis 50 Kreuzern, wobei bemerkt wird, daß die Speiſe⸗ enſtalt und die Schlafſtätten in der Baracke im Gambacher Wald für fremde Arbeiter zur Be⸗ nutzung bereit ſind. Butzbach den 22. Auguſt 1847. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Butzbach. Meyer. Edietol ladung. (1376) Nachſtehende Grundgefälle ſollen (bgelößt werden 1. Die dem Herrn Füuͤrſten Ferdinand zu Solms-Braunfels Durchlaucht zuſtehenden ind zwar a) in der Gemarkung Hungen ſämmtliche Grundgefalle an Zehnten, Geldzinſen, Rentgebühr, Forſthafer in einem überein⸗ künftlich auf 7860 fl. 47 kr.(Sieben⸗ tauſend Achthundert Sechzig Gulden, Vierzig Sieben Kreuzer) beſtimmten Ab⸗ kaufkapital, p) in der Gemarkung Wölfersheim ſämmt⸗ liche Grundgefälle an Zehnten, Andreas⸗ waizen, Andreasgeld, Hühnergeld, Weid— hämmelgeld, Chriſtian Lind Grundzins in einem vertragsmäßigen Abkaufkapital von 2200 fl.(Zweitauſend Zweihundert Gulden) c) in der Gemarkung Roͤthges ſämmtliche Grundgefälle an Zehnten, Faſtnachtshüh⸗ nern, Forſthafer, Rentgebühren in einem übereinkünftlich beſtimmten Abkaufkapital von 2121 fl. 10 kr.(Zweitauſend Einhun⸗ dert Zwanzig Ein Gulden, Zehn Kreuzer) 2. Die dem Großhl. Heſſ. Kammerherrn und Hauptmann Friedrich von Bellersheim, genannt Stürzelsbeim, zu Darmſtadt und dem Fürſtlich Thurn und Taxiſchen General⸗ Poſtdirections-Secretär Dr. Maximilian Frei⸗ herrn von Bellersbeim, genannt Stürzelsheim, zu Frankfurt a. M. zuſtehenden nachträglichen Zehntgrundrenten als Entſchädigung wegen des beſtritten geweſenen Reinauszehntens in der Gemarkung Münzenberg, in einem über⸗ einkünftlichen Abkaufkapital von 2500 fl.,(Zwei⸗ tauſend Fünfhundert Gulden,) 3. Die dem Anton Wettner und Konrad Dietz J. von Rockenberg in der Gemarkung Wölfersheim zuſtehenden Grundzinſen von 1 Malter 1 Simmer 1 Kumpf und 2 Mäschen Korn in geſetzlichem Geldanſchlage von 7 fl. 29 kr. und in einem Abkaufkapital von 134 fl. 42 kr.(Einbundert Dreißig Vier Gulden Vier⸗ zig Zwei Kreuzer,) 4. Der der Gemeinde Birklar in der Ge⸗ markung Birklar zuſtehende, vormals Solms⸗ Rödelheimiſche Zehnte, welchen die Gemeinde von verſchiedenen Kaͤufern deſſelben erworben hat, um den zwiſchen der Gemeinde und den pflichtigen vereinbarten Grundrente-Abkauf, ſchilling von 20,000 fl.(Zwanzig Tauſend Gulden.) In Gemäßheit des Art. 23 des Geſetzes vom 27. Juni 1836 werden daher alle bekannte oder unbekannte Betheiligten bei der Ablöſung vorſtehender Gefälle aufgefordert, ihre etwaige Anſprüche binnen 2 Monaten um ſogewiſſer dahier anzuzeigen, als gegenfalls die Auszah⸗ lung der Ablöſüngskapitalien an die bezeichneten Berechtigten geſtattet werden wird. Hungen den 18. Auguſt 1847. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Grummetgras-Verſteigerung. (1393) Montag den 6. September, Vor⸗ mitiags 10 Uhr, ſoll das Grummetgras von ungefähr 180 Morgen Wieſen in kleinen Abtheilungen zur öffentlichen Verſteigerung (auf den Wieſen ſelbſt) gebracht werden. Ich erſuche die Herren Bürgermeiſter um gefaͤllige Bekanntmachung dieſer Verſteigerung. Utphe den 21. Auguſt 1847. Der Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Bürgermeiſter Böſch er. Oeffentliche Ladung. (1411) Alle, welche dem Gerichte noch nicht bekannte Anſprüche an den ſehr überſchuldeten Nachlaß des Konrad Schumann zu Vilbel haben, werden aufgefordert, ſolche ſogewiß im Termin Mittwoch den 22. September, Vormittags 8 Uhr, e dahier anzumelden, als ſonſt ſie bei der Regu— lirung des Nachlaſſes keine Berückſichtigung finden. Da übrigens nicht einmal die Hypo— thekgläubiger vollſtändig befriedigt werden kön⸗ nen, ſo dürfte für nicht bevorzugte Gläu⸗ 1 keine Ausſicht auf Zahlung vorhanden ein. Groskarben am 19. Auguſt 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daf. Jäger. Schmidt. Grummetgras-Verſteigerung. (1412) Das Grummetgras von den Ge⸗ meindewieſen bei Bauernbeim ſoll Samſtag den 4. September d. J., Morgens 10 Uhr, in der Behauſung bei Gaſtwirth Walther öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Bauernheim den 28. Auguſt 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Walther. Grummetgras-Verſteigerung. (1413) Das Grummetgras von den Ge⸗ meindewieſen der Gemeinde Oſſenheim ſoll Samſtag den 4. September d. J., Nachmittags 2. Uhr, in der Behauſung des Gaſtwirths Heil öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Bauernheim den 28 Auguſt 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Walther. Grummetgras-Verſteigerung. (14120) Von nachbenannten Freiherrlich von Löw'ſchen Wieſen ſoll das diesjährige Grum⸗ metgras meiſtbietend verſteigert werden und zwar: 1) zu Niedermockſtadt Mittwoch den 1. September d. J., Vormittags um 10 Uhr, in der Wohnung des Herrn Gaſtwirths Goll daſelbſt von ungefähr 20 Morgen, 2) zu Bauernheim Donnerſtag den 2. September d. J., Vormittags um 8 Uhr, in der Wohnung des Herrn Gaſtwirths Bade daſelbſt von ungefahr 9 Morgen un 3) zu Florſtadt an demſelben Tage, Nach⸗ mittags um 1 Uhr, in der Wohnung des Herrn Gaſtwirths Wagner daſelbſt von ungefähr 90 Morgen. Florſtadt den 23. Auguſt 1847. Der Freiherrlich v. Löw'ſche Rentmeiſter Müller. Grummetgras-Verſteig erung. (1415) Montag den 6. September d. F., Vormittags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Ge— meinde gehörige Grummetgras in verſchiedenen Abtheilungen in der Behauſung des Wirth Sang dahier an den Meiſtbietenden verſtei— gert werden. Fauerbach II. am 30. Auguſt 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Obſt⸗ Verſteigerung. (1410) Donnerſtag den 2. September l. F., Nachmittags um 2 Uhr, werden an Ort und Stelle im See- und Stadtſchreibereigraben die Birnen, verſchiedener Sorten und vorzüg⸗ Haufen Aufleſe-Aepfel, öffentlich meiſtbietend 0 verſteigert. 1 Die Zuſammenkunft iſt am Brunnenhaus 1 am Seegraben. Friedberg am 30. Auguſt 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. 9 5 5 i 9 licher Güte, von 27 Stämmen, ſowie mebrere 0 Verſtei gerung. (1417) Freitag den 3. September, Nach⸗ mittags um 2 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ ö hauſe die Grummeternte von den ſtädtiſchen 0 Wieſen in Abtheilungen öffentlich meiſtbietend verſteigert. g Friedberg am 30. Auguſt 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. 7 Erdarbeiten. (1418) Dienſtag den 7. September, Nach⸗ mittags 3 Ubr, werden für circa 15000 fl. Erdarbeiten in der Gemarkung Niedermörlen verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt zunächſt der kurheſſiſchen Grenze, an dem Uebergang des Wiſſelsheimer Weges. Butzbach den 29. Auguſt 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach. Meyer. Obſt⸗Verſteigerung zu Eberſtadt. (1419) Montag den 13. September d. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll das der Gemeinde Eberſtadt zuſtehende Obſt von 60 Bäumen, beſtehend in Aepfeln und Bienen von vorzüglicher Güte, öffentlich an die Meiſtbietenden parthieenweiſe verſtei⸗ gert werden. Die Herren Bürgermeiſter werden dienſt⸗ öffentlich bekannt machen zu laſſen. Eberſtadt den 27. Auguſt 1847. Der Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Bürgermeiſter Tempel. Aepfel ⸗Verſteigerung. (1420) Freitag den 3. September, Vor⸗ 1000 5 mittags 10 Uhr, ſollen die der Gemeinde 0 Wohnbach zuſtehenden Aepfel 22 Stämme an Ort und Stelle verſteigert werden. Wohnbach 28. Auguſt 1847. ö Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Herget. l Holzverſteigerung im Revier Feld⸗ ö krücken. (1421) Nachverzeichnete, in den Domanial⸗ waldungen des Reviers Feldkrücken gefertigten Holzſortimente ſollen an den hier beſtimmten Tagen, an Ort und Stelle, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden und zwar: 1) Donnerſtag den 2. September l. J. in dem Diſtrict Rudingshainer Flöſſer 5 Stecken Fichten⸗Prügelholz, 5 * — —— *„ Stockholz, 15„ Buchen⸗Reisholz, . 430„ Fichten.„ N 290 Stück„ Stammholz, 10 730„„ Stangenholz von 3—5“ 10 5 Durchmeſſer; . 2) Freitags den 3. September l. J. in 104 dem Diſtrikt Höll und Fohlenſtallsheeg. 17 113½ Stecken Fichten⸗Prügelholz, 00 49 4 5„ Stockholz, 00 4 89„ Buchen ⸗Reisholz, 140 449„ Fichten⸗Reisholz, 160ů³⁰ 80 Stück„ Stammholz und 0 14 77„ Stangenholz v. 3— 5“ 1 Durchmeſſer. 6 Die Zuſammenkunft iſt in den Diſtricten ergebenſt erſucht, dieſes in ihren Gemeinden „ 298* ſelbſt und die Vecſteigerung beginnt an beiden Tagen Vormittags um 8 Uhr. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird 1 bis Martini dieſes Jahres ge⸗ attet. Bemerkt wird noch, daß ſämmtliches Holz. ganz in der Nähe der von Schotten nach Lauterbach führenden Chauſſee ſitzt und ſehr leicht auf dieſelbe gebracht werden kann. Ulrichſtein den 23. Auguſt 1847. Der Grßh. Heſſ. Revierförſter vom Revier Feldkrücken Georgi. Aepfel-Verſteigerung. (1422) Donnerſtag den 9. September d. J., Vornuttags 11 Uhr, ſollen die diesjährigen Aepfel der Gemeinde Maibach circa 800 Mal⸗ ter an Ort und Stelle meiſtbietend verkauft werden und werden hierzu Kaufliebhaber ein⸗ geladen. f Maibach den 25. Auguſt 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Arbeits ⸗Verſteigerung. (1423) Freitag den 3. Sptbr. d. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rath⸗ hauſe nachfolgende Arbeiten und zwar a) am Schulhauſe, 1) Maurerarbeit veranſchl. zu 79 fl.— kr. 2) Zimmerarbeit 5 7—„ 3) Schreinerarbeit 69„ 30„ 4) Glaſerarbeit 5„—„ 5) Schloſſerarbeit 9„—„ 6) Weisbinderarbeit 447—„ b) am Gemeindebrunnen, Maurerarbeit veranſchl. zu 7 fl. 39 kr. ferner die Lieferung von 2000 Stück Back⸗ ſteinen, 7,5 Bütten Kalk, 0,3 Cbkklftr. Sand unter den vor der Perſteigerung eröffnet wer⸗ denden Bedingungen an die Wenigſtnehmen⸗ den in Accord gegeben werden. Melbach den 28. Buguſt 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Keil. a νιενον Privat ⸗ Bekanntmachungen. Logis. (1380) Bei Gaſtwirth Supp iſt in deſſen Haufe im zweiten Stock ein vollſtändiges Logis zu vermiethen, und kann doſſelbe am 1. Ok⸗ tober bezogen werden. Fäſſer⸗Verſteigerung. (142) Nächſten Freitag den 3. Septbr., Morgens um 10 Uhr, will Unterzeichneter bei Herrn Bäckermeiſter Gerhard in Butzbach 10 Zulaſt⸗, 13 Stück⸗ 8 und verſchiedene kleinere Fäſſer öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zah⸗ lung verſteigern laſſen. Hochweiſel den 30. Auguſt 1847. Luc. Schild. Ein Schneidergeſelle (1425) kann ſogleich in Arbeit treten bei Schneidermeiſter L. Wagemann in Nidda. 20 Stück Jährlings⸗Hämmel (14260 und 2 zweijährige Farren(Schwei⸗ zerraſſe) hat zu. verkaufen a Pachter Leonhard in Wiſſelsheim. Fäſſer⸗Verkauf. (1427) Der unterzeichnete iſt geſonnen nachfolgende Fäſſer als 1 Stück von 26 Ohm, 4 Stück jedes von 18 Ohm, 2 Stück jedes von 12 Obm, 6 Stück jedes von 10 Obm, 1 Stück von 11 Ohm, 3 Stück jedes von 19 Ohm, 2 Stück von 7 Obm, 2 Stück jedes von 6 Ohm, ein 13 Ohmfaß, 1 Stück von 2 Ohm, 1 Stück desg., 1 Stück von 1½ Ohm, 1 Obmfaß aus freier Hand zu verkaufen. Bemerkt wird, daß ſämmtliche Fäſſer noch in ſehr gutem Zuſtande, in Eiſen gebunden und weingrün ſind; der größte Theil wurde erſt im Jahr 1834 und 1835 gefertigt. 4 peter Schmitzer, Bäcker in Heppenheim an der Bergſtraße. 1000 Gulden (1428) Vormundſchaftsgelder liegen gegen gerichtliche Hypothek zum Ausleihen bereit. Obererlenbach den 25. Auguſt 1847. Heinrich Rupp. Kelterſchrauben⸗ (1429) unterzeichneter erlaubt ſich ein ver⸗ ehrliches publikum auf ſeine von geſchmiede⸗ tem Eiſen in jeder beliebigen Größe gefer⸗ tigten Kelterſchrauben, ſowie auf die Anferti⸗ gung von Patentachſen aufmerkſam zu machen und empfehle mich deshalb beſtens zu geneigten Aufträgen, welche ich ſchnell und gut befördern werde.„ Gießen den 24. Auguſt 1847. i G. Nenzel, Schmiedemeiſter. Lit. D. Nr. 49. Bekanntmachung. (1430) Die Geſellſchaft für Sele ubacken in Gießen beabſichtigt die Lieferung von 150 Malter Korn, 50 Matler Waizen Ind 25 Malter Gerſte, welche in der letzten Hälfte des Monats September zu liefern ſind, auf dem Sumiſſionsweg zu vergeben. Der Wai⸗ zen muß 200 Pfd., das Korn 190 Pfd. und die Gerſte 160 Ped. das Malter netto wiegen und ganz marktrein ſein. Es werden daher alle diejenigen, welche dieſe Lieferung über⸗ nehmen wollen, erſucht, ihre Anerbietungen bis zum 11. September ſchriftlich und ver⸗ ſchloſſen bei dem Rechner der Geſellſchaſt Herrn Fr. Zimmer dahier einzureichen. Der Ausſchuß der Geſeilſchaft. Empfehlung. (1431) unterzeichneter empfiehlt ſich zur Anfertigung aller in ſein Fach einſchlagenden Schloſſerarbeiten bei prompter und teeller Be— dienung beſtens. Friedberg.. 5 Philipp Diener, Schloſſermeiſter.. Wilhelminen⸗Straße Nr. 264 bei Wtw. Eich. Ein Lehrling, (132) welcher mit guten Zeugniſſen ver⸗ ſehen iſt, wird geſucht von 1 Philipp Diener, Schloſſermeiſter. Fäſſer für Aepfelwein zu ver⸗ kaufen (143) fünf Zulaſt, drei 3öhmige und vier Jöhmige Fäſſer in Eiſen gebunden. Frankfurt a. M. den 30, Auguſt 1847. Joh. u. Nik. Steuernagel. Faß ⸗ Verſteigerung. Mittwoch den 8. September l. J., , 2 Uhr, laſſen die Unterzeichneten in dem Simm erock'ſchen Locale, circa 200 Obm Fäſfer, theils ganz neue und in dem beſten Zuſtande, in Eiſen gebunden, von 8, 6, 5, 4, 3. 2, 1½ Ohm haltende, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigern und laden hierzu Kaufliebhaber ein. Friedberg am 29. Auguſt 1847. 6 Simmerock u. Kopp. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Bindernagel in Friedberg.