rmſtadt ungen, haben: 5 . i chule. ö niedterg. b. 40 kr. 26 pro⸗ enigni, anderen em Tx r ſteilic liſiſche erkſchen⸗ erfaſſert Ausbil⸗ keit der nicht an gedacht gen vol gen ju Grund. winden, größere er aller⸗ ier euch t. Eine die neue en Ver⸗ ibrlichere ſchnitten. ntelligenz-Glatt ſür die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 8 D 1 Sonnabend, den 28. November Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter dieſes Kreiſes. 1 Betreffend: Die Fortführung der Grundbücher. Nach einer höchſten Verfügung ſoll, da ſich dies, nach⸗ dem die Verordnung vom 23. Januar 1844 über Fortführung der neuen Grundbücher ſchon mehrere Jahre in Anwendung iſt als dringend nothwendig darſtellt, eine Reviſion dieſer Grundbücher an Ort und Stelle ſtattfinden, um ſich zu überzeugen, ob bei dieſem wichtigen Geſchäfte überall nach den darüber beſtehenden Vorſchriften verfahren werde, und damit die erforderliche Gleichförmigkeit in Behandlung dieſes Gegenſtandes erhalten werde.— Mit dieſer Unterſuchung iſt der Großh. Calculator Rau beauftragt worden, welcher alsbald mit Vornahme dieſes Geſchäfts beginnen wird. Indem ich Ihnen hiervon Nachricht gebe, weiſe ich Sie an, dieſem Commiſſär, wenn er ſich einfindet, nicht nur Ein⸗ und Durchſicht der Grundbücher und Karten und dazu gehörigen Akten zu geſtatten, ſondern ihn auch in jeder thunlichen Weiſe in Vollziehung ſeines Auftrags zu unter— ſtützen. Friedberg am 19. November 1846. Küche Bekanntmachung. In Folge eines Beſchluſſes des Stadtvorſtandes mit Ge— nehmigung Großherzoglichen Kreisraths iſt, auf den Grund des Geſetzes der Sicherheitswache, zur Sicherheit des Ei— genthums, eine Bürgerwache in hieſiger Stadt eingeführt worden. Indem ich dieſes hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe, erwarte ich, daß derſelben die gebührende Achtung boch. ſo wie in nöthigen Fällen Unterſtützung gewährt werde. Friedberg am 23. November 1846. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben de r. Auszüge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 34 von 1846. 0(Jorſetzung.) VII. Verzeichniß rechtskräftig gewordener, in Gemäßbeit des Art. 30 des Strafgeſetzbuchs bekannt zu machender Straferkenntniſſe, und zwar: 60 von Grßh. Hofgericht der Provinz Oberheſſen, welche wegen Wilderei, Betrugs, Meineids, Diebſtahls, Landſtreicherei. Unzucht, Raubs, Todſchlag, Kindsmord, ꝛc. Strafen von 1 Jahr Correctonshaus bis 12 Jahr Zuchthaus und Todesſtrafe(die aber in lebenslängliches Zuchthaus verwandelt wurde) verhängen; 1 vom Landgericht Altenſchlirf, 2 vom L. G. Großkarben, 1 vom L. G. Lauterbach, wegen Diebſtahls und Bettelns, zu Correctionshausſtrafen von 1 bis 2 Jahren. VIII. Ordensverleibung: Am 25. Auguſt dem Oberlieutenant Laue im 2. Inf.⸗Reg. und am 17. Oct. dem Gräfl. Iſenburg⸗Philipps⸗ eich ſchen Oberkammerrath Foucaud das Riterkreuz des Verdienſtordens Philipps des Großmüthigen.— IX. Namensveränderungenz Es wurde geſtattet: am 11. Sept. dem Bernhard und Ferdinand Elſaß zu Offenbach künftig den Familiennamen„Meper“ und der Katharine Inderthal auf der Mühle bei Trohe, im Kreiſe Gießen, künftig deu Familiennamen „Rühl“, 16 Oct. dem Dreher Mayer Haas dahier den Vornamen „Heinrich“ und dem Schloſſer Wolf Haas dahier den Vornamen „Wolfgang zu führen.(Schluß folgt.) Die Errichtung einer Unterrichts-Anſtalt für angehende Gewerbsleute(Lehrlinge, Geſellen, Gehülfen ꝛc.) in Gießen betreffend. Der Nr. 85. des Gießener Wochenblattes lag eine beſondere Bekanntmachung bei, welche von den Herrn Dr. H. v. Ritgen, Dr. F. Knapp und Zulehner unterzeichnet war und im Weſentlichen Folgendes enthielt: Die Localſection des Gr. Gewerb-Vereins zu Gießen hat den Beſchluß gefaßt, an die Stelle der bisher ohne den erforderlichen Zuſammenhang daſelbſt beſtandenen beiden Schulen für Handwerker, der Zeichnenſchule und Rechnungs- ſchule nämlich, eine vollſtändigere Unterrichtsanſtalt treten zu laſſen. Dieſe Anſtalt ſoll einerſeits angehenden Gewerbsleuten überhaupt die Mittel darbieten, ſich die zum ſchwunghaften, erfolgreichen Betriebe eines Gewerbes heut zu Tage durch— aus unentbehrlichen Kenntniſſe in gründlicher Weiſe anzu— eignen; anderſeits ſoll ſie aber insbeſondere auch den Bau— handwerkern Gelegenheit geben, ſich zur Beſtehung der durch das höchſte Regulativ vom 27. Auguſt 1845 vorgeſchriebenen Meiſterprüfung gehörig vorzubreiten. Die Schule wird eine doppelte ſein, nämlich eine ſtaͤndige und eine nur zeitweiſe. Die ſtändige Schule iſt für ſolche Schuler be⸗ ſtimmt, welche in Gießen oder deſſen Nähe wohnen und durch längeren, regelmäßigen Beſuch des Unterrichts eine gründlichere Bildung erwerben wollen. f Die Stunden des Unterrichts ſind Sonntags Vormittags von 10 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, dann Montags, Dienſtags, Donnerſtags und Freitags Abends von 8 bis 9½ Uhr. Die Unterrichtsgegenſtände beſtehen in Arith— metik, Buchführung, Geometrie, darſtellende Geometrie, Frei⸗ handzeichnen, Elemente der Naturwiſſenſchaft, theoretiſcher Unterricht in den einzelnen Handwerken, Fachzeichnen, Bau⸗ materialienlehre und Technologie. Die zeitweiſe Schule iſt vorzugsweiſe fuͤr aus⸗ wärtige Handwerker eingerichtet, welche ſich zu der Meiſter⸗ prüfung vorbereiten wollen und doch nur kürzere Zeit da⸗ hier verweilen können.. i Die Dauer des Unterrichts in dieſer Schule bleibt vor der Hand auf die Monate December, Januar, und Februar beſchränkt, während welcher Zeit jedoch täg⸗ lich Vormittags von 9 bis 12 Uhr, Nachmittags von 2 bis 4 Uhr und Abends von 8 bis 9½ Uhr gelehrt wird. Die Unterrichtsgegenſtände ſind im Weſent⸗ lichen dieſelben, wie jene bei der ſtandigen Schule, der Unterſchied beider beruht darin, daß die Zeit zur Erlernung und Selbſtübung bei der ſtändigen Schule auf Jahre aus— gedehnt, bei der zeitweiſen dagegen unter Benutzung der ganzen Tageszeit auf Monate beſchränkt wird. Die zeitweiſe Schule iſt gewiſſermaßen als ein Noth⸗ behelf für ältere, dem Meiſterexamen unterworfene Bau⸗ handwerker zu betrachten, während die ſtändige Schule ohne Unterſchied des Gewerbes ſchon von dem Eintritt in die Lehre an beſucht werden kann, und jedenfalls eine vollſtändigere, gewerbliche Bildung zu gewähren vermag. Um nun auch denjenigen jungen Leuten, welchen die zum Beſuche der ſtändigen Schule erforderlichen Vorkennt⸗ niſſe mangeln, Gelegenheit zu geben, ſich dieſelben anzu⸗ eignen, wird der fraglichen Unterrichtsanſtalt noch eine Vorſchule beigefügt, worin die Lehrgegenſtände bilden: Rechtſchreiben, Rechnen, Anfertigung von leichten Aufſätzen und Freihandzeichnen. Als Honorar iſt von jedem Schüler zu entrichten: in der ſtändigen Schule monatlich 30 Kreuzer, in der zeitwei⸗ ſen Schule monatlich 3 fl., in der Vorſchule wird für jede Stunde bezahlt 2 Kreuzer. Arme, geſittete Schüler bleiben nach] Umſtänden von der Entrichtung des Schulgeldes befreit. Der Unterricht hat in der ſtändigen Schule und der Vorſchule mit dem 1. November begonnen, in der zeitweiſen „ 376 Schule beginnt er mit dem 1. December laufenden Jahres. Sowohl Einheimiſche wie Auswärtige, welche den fraglichen Unterricht zu benutzen wünſchen, haben ſich bal⸗ digſt bei dem Sections⸗Secretär, Herrn Zulehner, ſchriftlich oder mündlich anzumelden, um das Nähere zu vernehmen und den Lectionsplan zu empfangen. Kirchenbuchsauszug vom September 1846. Grünberg. Getraute: Keine. Getaufte: 6. Dem Buͤrger und Schäfer Johann Georg Pfannkuchen ein Sohn, Johannes, geb. den 16. Auguſt. 13. Dem Großh. Bauaufſeher erſter Klaſſe Karl Poſeiner eine Tochter, geb. den 17. Auguſt. 13. Dem Bürger und Metzgermeiſter Joh. Kaspar Heidt ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geb. den 19. Auguſt. 13. Dem Bürger und Bäckermeiſter Joh. Heinrich Meyer ein Sohn, Johann Albert, geb. den 21. Auguſt. 20. Dem Bürger und Schreinermeiſter Joh. Heinrich Schön⸗ hals ein Sohn, Heinrich, geb. den 1. September. 20. Dem Bürger und Bäckermeiſter Joh. Konrad Hoff⸗ mann ein Sohn, Georg, geb. den 1. September. 27. Dem Bürger und Knopfmachermeiſter Ludwig Schmidt eine Tochter, Eliſe, geb. den 10. Soprember. Beerdigte: 18. Margaretha Ritter, des weiland Johannes Ritter, Bürgers und Schuhmachermeiſters, hinterlaſſene, ehe⸗ liche Tochter, alt 16 Jahre, 1 den 15. September. 19. Ludwig Füßler, des Peter Ludwig Füßler, Bürgers und Schuhmachermeiſters, ehelicher Sohn, alt 1 Jahr, 1 den 17. September.. 1 20. Johannes Bornträger, des Andreas Bornträger, wei⸗ land Bürgers und Leinwebermeiſters, hinterlaſſener, ehelicher Sohn, alt 63 Jahre, den 18. September. Empfangsbeſcheinigung. 5 Für Caspar Heidt iſt ferner an mich abgegeben worden: Von einem Ungenannten 12 kr., von Herrn Samuel Lindheimer jun. 1 fl., von B. G. 18 ½ kr., von einer Abendgeſellſchaft in Petterweil 1 fl. 12 kr., von einem Ungenannten mit dem Motto Vivat sequens 2 fl. Im Ganzen iſt bis jetzt eiugegangen: 13 fl. 54% kr. Friedberg den 26. November 1846. N 5 C. Bindernagel. Bekanntmachungen von Be⸗ hörden. ren Aufforderung. (1648) In einem Rechtsſtreite zwiſchen Johannes Tröller von Oberobmen gegen Kon⸗ rad Finkernagel daſelbſt ſind Letzterem, und zwar in Ruppertenröder Gemarkung liegend: 585/14 X/5. 249 Klafter Aecker im Heil 549/76 XI/447. 252 Klafter Aecker auf der Kaltewies 35%7 XIV/I163. 124 Klafter Aecker vorm Hohnes. verſteigert worden, und es kann das Eigen⸗ thum des Finker nagel an dieſen Stücken urkund⸗ lich nicht nachgewieſen werden. Ausweißlich deßfalls eingeforderten Bürgermeiſterberichts, ſollen dieſe Stücke vormals dem Johann Kon⸗ rad Lind zu Ruppertenrod gehört haben, und nach ausgebrochenem Concurſe über Linds Vermögen, und nachdem ſie mehrere Jahre wüſt gelegen, von Konrad Finkernagel in Beſitz und Benutzung genommen worden ſeien, und ſo ſoll dieſer ſie an 30 Jahren beſeſſen haben. Macht Jemand, irgend wie, Anſprüche an dieſe 3 Grundſtücke, ſo hat er ſolche ſo gewiſ⸗ ſer binnen 60 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, widrigenfalls die Kaufbriefe nach Anleitung des Verſteigerungs-Protocolls aus gefertigt und beſtätigt werden. Grünberg den 5. November 1846. Gr. Heſſ. zum Landgericht das. geh. Patr. Gericht der Freyherrn Riedeſel zu Eiſenbach Welcker. Verſteigerung. (1639) Montag den 30. d. Mts., Mor⸗ gens um 9 Uhr, werden in hieſigen Rathhauſe⸗ in Auftrag der Chriſtian Müͤllerſchen Ehe⸗ leute, deren eigenthümlichen in den Gemar, kungen Friedberg und Fauerbach II. liegen⸗ den, ohngefähr 12 Morgen haltenden Güter— ſtücken öffentlich meiſtbietend verſteigert. Die hieſigen Flurſchützen haben den Auf⸗ trag die betreffenden Güterſtücke den Lieb⸗ habern zu zeigen. 5 Friedberg am 18. November 1846. Der Gr. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Brennholz⸗Lieferung. (165300) Die Lieferung des in 36 Stecken Buchen und 184 Stecken Eichenſcheitholz, beſtehenden Brennholzbedarfs der Garniſon Butzbach auf das Jahr 1847 ſoll auf dem Wege der Soumiſſion, und zwar: A. einmal mit dieſen beiden Sorten im ein⸗ zelnen Stecken, und 5 B. einmal in 174 Stecken Buchenſcheitholz, was der obigen Quantität gleichkommt, ebenwohl in einzelnen Stecken dem Wenigſtgebot ausgeſetzt werden. Es werden daher Diejenigen, welche zur Uebernahme erwähnter Lieferung Luſt tragen, * Ma! G1 ſollen auf ſtehende ſteigerung gungen, werden. Vormi Die Li, aus den! Vorm. Oe lle, zwar don lang, 6. 8000 Mit dick und Friedb Del ö (1676 Oeles und daan det für die E 1847 wet vergeben Dienſtage tags und 2) hinſic b) hinſich c) hinſich auf dem eröffnet, verkreter miſſionen des ged einzuleg Beziehu zugeben die Geb dns J. 6 Derbe 1 W Le iht 2 de gel J) daß au zur : Bon un. etweil equens 1 . uuf ⸗ f Lie meiſtet Stefen e, Aniſon dem m ein⸗ geitbolz kommt, ſche lüt tragen/ hiervon mit dem Bemerken in Kenntniß ge⸗ ſetzt, daß die Bedingungen derſelben auf dem hieſigen Verwaltungs- Bureau eingeſehen wer⸗ den können, und daß die Soumiſſionen wo⸗ zu die Formulare auf gedachtem Bureau in Empfang zu nebmen ſind, langſtens bis Mon⸗ tag den 30. d. M., des Vormittags 10 Uhr, verſiegelt und mit der Aufſchrift „Brennbolzlieferung betr.“ in das am Ein: gange zu mehrerwähntem Bureau aufgehängte verſchloſſene Soumiſſions⸗Käſtchen eingeleg⸗ werden müſſen, weil gleich nach Ablauf be⸗ merkten Termins die Soumiſſions⸗Eröffnung ſtattfinden ſoll. Zugleich bemerkt man, daß die Uebernehmer fraglicher Lieferung, Caution zu leiſten und jeder zur Uebernahme derſel— brn Luſttragende bei Empfang des Soumiſſions⸗ Formulars eine Beſcheinigung ſeines Orts⸗ vorſtandes über ſeine Lieferungsbefähigung vorzuzeigen hat, worüber das Nähere aus den Bedingungen, die von heute an zur Ein⸗ ſicht aufliegen, zu erſehen iſt. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren unterhabenden Gemeinden geeignet bekannt machen zu laſſen. Butz bach den 18. November 1846. J. A. Cellarius, Oberquartiermeiſter. Main- Weſer⸗Eiſenbahn. (4672) Dienſtag den 1. Dezember l. 3. ſollen auf dem Rathhauſe zu Friedberg nach⸗ ſtehende Lleferungen, unter den bei der. Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen, an die Wenigſtnehmenden vergeben werden. Vormittags 10 Uhr. Die Lieferung von 500 Stück Grenzſteinen aus den Baſaltſteinbrüchen der Umgegend. Vormittags 11 Uhr. Die Lieferung von eichenen Schwellen und zwar von 1600 Stoßſchwellen, jede 9 Fuß lang, 6 Zoll dick und 12 Zoll breit und von 8000 Mittelſchwellen, jede 9 Fuß lang, 6 Zoll dick und 8 Zoll breit. Friedberg, am 20. November 1846. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Verſteigerung. (1676) Die Lieferungen des erforderlichen Oeles und der Talglichter, des Brodes, ſo⸗ dann der neuen Schuhe, Soblen und Flecke für die Garniſon Friedberg pro 1. Semeſter 1847 werden auf dem Wege der Soumiſſſon vergeben und die desfallſigen Soumiſſionen Dienſtags den 1. Dezember d. J., Vormit— tags und zwar: à) hinſichtlich des Oeles und der Talglichter a a um ½ 10 Uhr, 5) hinſichtlich des Brodes um 10 Uhr und c) hinſichtlich der neuen Schuhe, Sohlen und a 5 Flecke um ½ 11 Uhr auf dem hieſigen Militärverwaltungsbüreau eröffnet, wobei die Soumektenten, oder Stell⸗ vertreter derſelben, zugegen ſeyn können. Sou⸗ miſſionen hierüber, ſind in das am Eingange des gedachten Büreaus befindliche Käſtchen einzulegen und es ſind die Forderungen in Beziehung der Brodlieferung iu der Art an⸗ zugeben: daß die fraglichen Soumiſſionen die Gebote auf das 1. Quartal und auf das J. Semeſter k. S. abgeſondert enthalten. Hierbei wird noch bemerkt: 10 daß bei den nicht erſcheinenden Soumit⸗ tenten angenommen wird, daß ſolche von ibren Forderungen nicht abgehen. 2) Daß die Ratification dieſer Accordver⸗ gebungen vorbehalten bleibt und 3) daß die ſämmtlichen Lieferungsbedingungen auf dem erwähnten Verwaltungsbüreau zur Einſicht offenliegen. l „ Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Friedbergs werden um geeignete Bekannt⸗ machung des Vorſtehenden erſucht. Friedberg den 21. November 1846. A. Göõ lz Oberquartiermeiſter. Edicetal ladung. (1688) Sowohl die bekannten, als unbe⸗ kannten Gläubiger des Hartmann Bernhard von Meiches, gegen welchen Gr. Heſſ. Hof⸗ gericht zu Gießen den foͤrmlichen Concurs- proceß erkannt hat, haben ihre Forderungen an denſelben den 21. Januar k. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſogewiß dahier anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls ſie dann von der Maſſe ausgeſchloſſen werden. Ulrichſtein den 19. November 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Brück. Main Weſer⸗Eiſenbahn. (1689) Donnerſtag den 3. Dezember, Nach⸗ mittags 3 Uhr, ſollen in der Gemarkung Ock⸗ ſtadt auf der Heide 52 Obſtbäume, zum Umbauen beſtimmt, an Ort und Stelle an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden. Bei ungünſtiger Witterung findet die Ver⸗ ſteigerung in Ockſtadt im Wirthshauſe zum goldenen Hirſch ſtatt. Friedberg am 24. November 1846. Der Großh. Sections-⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Arbeits ⸗Verſteigerung. (1690) Mittwoch den 2. Dezember d. J., des Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem Gaſthaus zum Promenadehaus dahier die zur Erbauung einer Arbeitsbütte im ſogenannten Linder Markwald bei Großenlinden erforder- lichen Arbeiten:— Maurerarbeit mit Lieferung der Materialien, veranſchlagt zu 572 fl. Zimmerarbeit 555„ Dachdeckerarbeit 144„ Schreinerarbeit 140% Schloſſerarbeit 127* Glaſerarbeit 65„ an den Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigt werden.— Riſſe und Voranſchläge liegen vom 29. d. Mts. an auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht bereit. Gieſſen den 25. November 1846. Der Gr. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Gieſſen L. Lin dt. Holz ⸗Verſteigerung. (16910 Mittwoch den 2. Dezember, Nach⸗ mittags 3 Uhr, wird an Ort und Stelle nach⸗ genanntes Gehölz verſteigert: 1) in dem Hofe des Grßh. Schloſſes in da⸗ hieſiger Burg: a) ein 17 Fuß langer, circa 35 Cubik— fuß haltender Kirſchbaumſtamm, b) ein Stämmchen von dem ſ. g. Lebens⸗ baum und 2 Haufen Ober- und Rei⸗ ſerholz; 2) in dem hinteren Hirſchgraben: einige abgängige Steinobſtbäume. Zu gleicher Zeit findet die Verpachtung eines Stuͤckchen Landes nächſt dem alten Tod⸗ tenhof hinter der Burg auf mehrere Jahre ſtatt. Friedberg den 24. November 1846. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg, Domänenrath Beau ß. Verſteigerung von Schmiedehand⸗ werksgeſchirr. (1692) Mittwoch den 2. Dezember d. J. von Morgens 9 Uhr an, ſoll in der Wohnung der Wittwe des verſtorbenen Schmledmeiſters Konrad Horn, zu Nauheim, das ſämmtliche Schmiedehandwerksgeſchirr ihres Mannes, wo⸗ runter ſich ein noch ganz neuer Blaſebalg und mehrere neue Schneidklube befinden, ſo⸗ wie auch eine Partie neu verfertigte Ketten, Hacken, Hufeiſen und eine Partie altes Eiſen, öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verkauft werden. Nauheim den 25. November 1846. 02 J. A.. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Hartmann. Bekanntmachung. (1693) Montag den 30. d. M., Morgens 10 Uhr, will die Benedick Kaſſel Wittib ihr, in hieſigem Ort gelegenes, Wohnhaus auf hieſigem Rathhauſe verſteigern laſſen, wozu Kaufliebhaber hiermit eingeladen werden. Rodheim den 23. November 1846. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. PNerſteigerung. (169 Dienſtag den 1. Dezember, Vor⸗ mittags 11 Uhr, werden auf dem Rathhauſe zu Dornaſſenheim, nachſtehende diesjährige Kirchenfrüchte öffentlich verſteigert. 28 Malter Korn, 28 Malter Gerſte, 18 Malter Hafer. Aus Auftrag des Kirchenvorſtandes petri, Kirchenrechner. Holz⸗Verſteigerung. (1693) Dienſtag den 1. Dezember da 85 Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Rodhei⸗ mer Gemeindewald, Diſtrikt Voderwald, nach⸗ folgende Holzſortimente als: i 10 955 Stecken buchen Scheitholz 2)„ eichen 17. 1. 33. 11%½ 5* Prügel ⸗ 40 2 2 aſpen„„ 5 4% buchen Stock„ ieee ichen en 7) 81 Stück buchen Wellen 8 2874„ eichen 1 9) 150„ lasen 10) mehrere Stämme buchen Werkholz 700 Cubikfuß 110„„ eichen Werkholz 700 Clubbikfuß enthaltend u. 125 16 Stück eichen Pflugswetter öffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle ver⸗ ſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet gegen der Tannenmühle ſtatt. ö Rodheim den 23. November 1846. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Ja co bi. Obligations-Verlooſung. (1696) Bei der heute ſtattgebabten Ver⸗ looſung der für das Jahr 1846 zur Abtra⸗ gung beſtimmten 200 fl. bieſiger Gemeinde Obligationen iſt Nr. 30 rückzablbar geworden. Es wird daher der Inhaber dieſer Partial⸗ Schuldverſchreibung hiermit aufgefordert, unter gehörig quittirter Rückgabe dieſes Schuldſchei⸗ nes den Betrag, bis zum 1. Januar 1847 bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen mehr vergütet werden. Fauerbach II. am 24. November 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Arbeits-Verſteigerung. (1697) Montag den 30. November l. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Wirthſchafts⸗ lokale des Herrn Hieronimus dahier, die An⸗ fertigung mehrerer Spalierwände auf den Burgwall an die Wenigſtfordernden öffentlich —.—]7— A. 71˙˙1 ̃r———— —— 5 g verſteigert werden. Nach dem Voranſchlag betragen dieſe Spalierwände 19 Schreinerarbeit 177 fl. 18 kr. 2) Schloſſerarbeit 11 fl. 30 kr. 3) Weißbinderarbeit 124 fl. 49 kr. Die Voranſchläge und Bedingungen wer⸗ den vor der Verſteigerung bekannt gemacht. Friedberg den 25. November 1846. Der Grßh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Verſteigernng von Bett-Teppichen. (1698) Freitag den 4. Dezember l. J., Vor⸗ mittags von 9 Uhr an, ſoll auf dem Direc⸗ torial⸗Bureau dahier eine große Parthie aus⸗ rangirter Bett⸗Teppiche in kleinen Abtheilungen öffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Marienſchloß am 25. November 1846. E* J. A.: Der Verwalter Bauer. Verſteigerung alter Baumaterialien. (1699) Montag den 30. November, Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in dem Hof der Grßb. Rentamtswohnung dahier, eine Partie alte Bretter und eine eichene noch ganz brauch⸗ bare Treppe, an die Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung öffentlich verſteigert. Friedberg den 25. November 1846. i Der Grßh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Obligations-Verlooſung. (1700) Bei der heute vorgenommenen Verlooſung der zur Abtragung fur 1846 be⸗ ſtimmten 400 fl. hieſiger Gemeinde⸗Obliga⸗ tionen ſind folgende Nummern rückzahlbar geworden, als: 5 Nr. 2 mit 200 fl. und Nr. 6 mit 200 fl. Es werden daher die Inhaber gedachter Partialſchuld⸗Verſchreibungen hiermit aufge⸗ fordert, unter gehöriger quittirter Rückgabe dieſer Schuldſcheine, deren Betrag bis zum 1. Januar 1847 in Empfang zu nehmen, in⸗ dem von dieſem Tage an keine weitere Zin⸗ ſen vergütet werden. Ilbenſtadt am 20. November 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. S Privat ⸗ Bekanntmachungen. Gruͤnwagenſchmier, (1662) auch zu eiſernen Axen gebrauchbar, iſt zu haben bei Gottſchalk Simon, Seife und Lichterfabrikant in Fauerbach ll. bei Friedberg. Geſchaͤfts-Eroͤffnung. (1668) Hierdurch bringe ich zur öffentlichen Kenntniß, daß ich ſchon ſeit einiger Zeit auf bieſigem Platze und in meiner eigenen Be⸗ bauſung unter der Firma G. Schäfer& Comp. eine Cigarren ⸗Fabrik etablirt habe. Unter der Leitung erfahrner und tüchtiger Ar⸗ beiter habe ich ſowohl den Bedarf der rohen Tabaksblätter aus anſehnlichen und reellen Geſchäftshäuſern bezogen, als auch bis jetzt ſchon einen ziemlichen Vorrath der verſchie⸗ denartigſten Sorten von Cigarren anfertigen laſſen, weßbalb ich ſolche hierdurch zum Verkaufe en gros und en detail beſtens empfehlen kann. Bei einem geringen Nutzen neben prompter 5 378 K* Bedienung hoffe ich, daß ſich das verehrte Publikum recht bald von der Güte meines Fabricats überzeugen werde. Friedberg im November 1846. Georg Schäfer, der Poſt gegenüber. Antwort. (1701) Dem Verfaſſer eines mit dem Orts⸗ namen G. verſehenen, B..... unterzeich⸗ neten Wiſches, welcher unter anderer Adreſſe an mich gelangt iſt, diene zur Abfertigung, daß mich derartige Verläumdungen und Ver⸗ dächtigungen durchaus nicht anfügen, und daß ich mich gegen jeden offenen Angriff werde zu vertheidigen wiſſen. 5 B. den 21. November 1846. K. Empfehlung. (1702) Meinen Vorrath von allen Sor⸗ ten feinſten Vorſchuß⸗Mehlen, Brodmehl, ſo⸗ wie Kleien, Waizenſchalen, vorzüglichen Saat⸗ kuchen und guten Koch- und Futtererbſen em⸗ pfehle ich zu den möglichſt billigſten Preiſen und bitte ein geehrtes publikum um geneig⸗ ten Zuſpruch. Vilbel den 23. November 1846. Marcus Straus. Ade (1703) unter Bezugnahme auf die Anzeige in Nro. 92. dieſes Blattes(1686), ver⸗ ſpreche ich Demjenigen, welcher die Thäter der in der Umgebung der Ludwigshöhe ge⸗ ſtohlenen Kartoffeln ausfindig macht, gleich⸗ viel ſeien es von den meinigen Leuten, oder von den daſelbſt beſchäftigten Taglöhnern, ſo⸗ wie Bergleuten, eine Belohnung von 30 fl. Butzbach den 25. November 1846. Peter Geck, Maurermeiſter. Bauholz ⸗ Verkauf. (1700) Circa 500 laufende Fuß vierkantig geſchnittenes Eichenbolz, beſter Qualität, 6 auf 7 und 7 auf 8 Zoll dick, hat aus der Hand zu verkaufen 5 So del. Johs. Schneider J. A n e i (17105) Ich bringe hiermit zur öffentlichen Kennkniß, daß ich jetzt im Hauſe des Herrn Bäcker Graf neben dem Gaſthauſe zu ben drei Schwertern wohne und empfeble mich gleichzeitig mit neuen vollſtändigen Betten zum Verkaufe und Verleihen. J Friedberg. Zacharias Garde. Von Nr. 91 des Int.⸗ Blattes ſuche ich mehrere Exemplare zu kaufen. C. Bindernagel. Nro. 25. des Wetterauer Sonntagsblattes (von 14 zu 14 Tagen erſcheint eine Nummer und koſtet das Semeſter hier 18 kr., durch die Bezirksboten 24 kr.) wird mit dem heu⸗ tigen Intelligenzblatte ausgegeben. Inhalt: Die neue Weltanſchauung. — Der Himmel. Frankfurter Gold-Cours vom 27. November. 2—.— F Neue Louisd'or 11 93 Friedrichsd'or 9 47 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 55½ Rand⸗Ducaten 5 35 20 Frankſtücke 9 28 Engliſche Souverains 11154 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 1. Adventſonntag den 29. Novbr. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: f Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Müller. Mittwoch Nachmittags von 3 4 Uhr hält Betſtunde: Herr Candidat Ohley. Fruchtpreiſe 126. Nov.] 14. Nov. 17. Nod. Gattung. Frled⸗ N ainz Groß⸗ ö gerau f fl. kr. f. tr. ff. r. Waizen pr. Malter] 15— 16 1215 30 Korn 7 75 131301315112 20 Gerſte„„ 10— 10 3 20 Hafer 51101—[1 4150 Polizei⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 28. Nobr. bis 5. Dez. 1846. 2 Fried⸗ Butz⸗ S Brod ⸗Preiſe. berg.] bach. 8 kr. pf. kr. pf. 1j Leib⸗Roggenbrod 4121 41 2 24„ 2 9— 9— 44„„ 18— 18— 5 Lth.“ th. — Milchbrod 13 13 — Waſſerweck 13 ¼ Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod. 14 14 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 14 Ochſenfleiſch Ates 8 2 3 5 1 gemäſtete „ Kühfleiſch kae 797 ; zn gemäſtetes 8—18— „ Rindſleiſch ungemäftetes 7— 7—. „ Kalbfleiſch 8— 71 2 „ Schweinenfleiſch 12— 13— „Hammellleiſch 8— 48— „Schaaflleiſch 7——— „ Wurſtvon blos Schweinen 14— 14— „Gemiſchte Wurſt 10—-——— „ Bratwurſt 16— 16— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 24— 24— „Schinken 17— 17— „ Doörrfleiſch 17— 17— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 23— 24— unausgelaſſen 22— 22— „ Nierenfett 22— 22— „ Hammelsfett 17— 1171— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizei⸗Tare für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Rento an Betreffen Die t und können an ſtag Zahli meinden b Zug künftigen ein Zahlt Tage For den Forſt⸗ Gebühren Die den Gemt kannt ma Gr — Au Auszu 8 apotheker! auf allein deren, vol XI Gaziſch hc dur VBuchun 0 X regugehil rod und bereine walter, 9 ert zu daſpealg *