uklang fan. ſchuſſe, ſo migung ein inc def. er bier als It und das t neuerer inſchen des iind bereits e 1070 mit auf ganz Cantal von bon jetzt den perbeif und rein zu bie dabet auch Anttäge. wil 1846. „ Director. ) tun eber Intelligenz-Glatt fur die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. . 4Eu.. 8 —— M 32. Amtlicher Theil. 1 Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: Die Verpflegung armer Gemeinde⸗Angehörigen. Es iſt zu meiner Kenntniß gekommen, daß die Ver⸗ pflegung armer Gemeinde⸗Angehörigen hin und wieder öffent⸗ lich an den Wenigſtfordernden vergeben wird. 5 Dieſes alles Gefühl verletzende Verfahren wird hier⸗ mit auf das Strengſte unterſagt. Bei Vergebung Armer in Koſt und Pflege handelt es ſich begreiflicherweiſe nicht um Erzielung des möglichſt nie⸗ drigen Preiſes, ſondern vielmehr um die Frage: ob die per⸗ ſönlichen Eigenſchaften und Verhältniſſe der Verpfleger eine genuͤgende Bürgſchaft für die Güte der Behandlung und Ver⸗ pflegung darbieten. Darum kann auch hier, was hoͤchſten Orts bei beſonderen Veranlaſſungen bereits ausgeſprochen worden iſt, der Art. 71 der Gemeindeordnung nicht zur Anwendung kommen, vielmehr ſind desfalls ſtets Handaccorde in Uebereinſtimmung mit den Hrn. Geiſtlichen abzuſchließen. Friedberg am 18. April 1846. Küchler. Friedberg den 23. April 1846. Se. Königl. Hoheit der Erbgroßherzog von Heſſen und bei Rhein geruhten unſere Stadt mit Ihrem Beſuche am 20. d. M. zu erfreuen. Höchſtdieſelben traten zunächſt in der Burg im Großh. Schloſſe(früheren Burggrafiat) ab, welches nebſt ſeinen freundlichen Umgebungen Sr. Königl. Hoheit die Wiederherſtellung als fuͤrſtlicher Landſitz verdankt, und im Aeußeren und Inneren immer mehr durch ſchöne und ſinnige Anordnungen und Einrichtungen überraſcht. Se. Königl. Hoheit verweilten drei Tage in unſerer Mitte und ſchienen zur hohen Freude aller Bewohner mit beſon⸗ derem Intereſſe die Zuſtände und Verhältniſſe der Burg und Stadt und ihrer Umgegend, in welche Sie verſchiedene Aus⸗ flüge machten, wahrzunehmen. Wir glauben daraus die er⸗ Sonnabend, den 25. April 1346. freuliche Hoffnung ſchöpfen zu dürfen, unſern allgeliebten Erbgroßherzog demnächſt öfter und auf längere Zeit in un⸗ ſern Mauern begrüßen und zugleich auf die Erfüllung des Wunſches hoffen zu können, durch den Beſuch Höchſtdeſſen verehrter Gemahlin Königl. Hoheit ebenfalls beglückt zu werden. Vierte Generalverſammlung des Vereins zur Unterſtützung und Beaufſichtigung der aus den Gr. Heſſiſchen Landes⸗ und Provinzial Strafanſtalten Entlaſſenen, zu Darmſtadt, am 5. Februar 1846. (Aus der Gr. Heſſ. Zeitung Nr. 62 vom 3. März 1846.) (Zu vergleichen Nr 82 u. 83 der Großh. Heſſ. Zeitung von 18⁴², Nr. 314 von 1843 u. Nr. 336 von 1844.) Wenn wir in unſeren fruͤheren Berichten über Zweck und Wirken dieſes gemeinnützigen Vereins nach den Gene⸗ ralverſammlungen zu Darmſtadt(14. März 1842), Gie⸗ ßen(21. Oct. 1843) und Mainz(11. Nov. 1844) ſchon viel Erfreuljches melden konnten, ſo iſt dies nach der 4. Generalverſammlung, die am 5. Febr. d. J., nachdem die Reihenfolge der drei Provinzen durchlaufen, wieder zu Darmſtadt ſtattfand, noch mehr der Fall.— Der Hr. Prã⸗ ſident des Vereins, Grßh. Geheimerath v. Kuder, eroff— nete die Verſammlung mit Erſtattung des dritten Haupt⸗ rechenſchaftsberichtes, welcher theils durch längere Krankheit des Präſidenten, theils durch zu ſpätes Eingehen einiger nöͤthigen Materialien bis jetzt verzoͤgert worden war. Nach der geprüften und abgeſchloſſenen Vereins⸗ caſſerechnung war im Jahr 1844 die Einnahme: 5023 fl. 314 kr., nämlich Caſſevorrath aus 1843 729 fl. 35 kr., aus milden Staatsfonds(einem Theile der deßfallſigen Divi⸗ dende der Münchner-Achner Feuerverſicherungsgeſellſchaft) 2000 fl., Beiträge der Vereinsmitglieder 1726 fl. 49 kr. (und zwar aus Starkenburg 826 fl. 34, Oberheſſen 440 fl. 32, Rheinheſſen 459 fl. 43 kr.), beſondere Gaben 51 fl. 3 kr., wieder eingezogene Unterſtützungen 516 fl. 34 kr.— Die Ausgabe betrug 4098 fl. 434 kr., nämlich: Unterſtützungen 3357 fl.(und zwar 2494 fl. 4 kr. an 236 im J. 184⁴ aufgenommene Pfleglinge— 96 in Starkenburg mit 1029 fl. 3, 105 in Oberheſſen mit 1065 fl, 35 in Rhein- — ——— — e heſſen mit 400 fl. 1 kr.—; 862 fl. 56 kr. an 45 bereits in 1842 und an 259 bereits in 1843 aufgenommene Pfleg⸗ linge als erſte oder weitere Unterſtützung), Verwaltungs- koſten 644 fl. 14 kr.(Bureaukoſten 514 fl. 46, Honorar des Rechners 75 fl., Hebgebühren 54 fl. 154 kr.), unein⸗ bringliche Beiträge 97 fl. 42 kr.(in Starkenburg 51 fl. 9, Oberheſſen 35 fl. 15, Rheinheſſen 11 fl. 18 kr.).— Ein⸗ nahme und Ausgabe verglichen verbleiben Caſſevorrath fuͤr 1845: 924 fl. 48 kr.— Hiernach ſind an beſonderen Gaben 221 fl. 33 kr. weniger, an Beiträgen von Vereins⸗ mitgliedern dagegen 49 fl. 35 kr. mehr als 1843 einge⸗ gangen. Ferner wurde die Einnahme dadurch bedeutend vermehrt, daß Grßh. Miniſterium des Innern und der Juſtiz auf Antrag der Vereins-Centralbehörde für 1844 und die folgenden Jahre bis auf weitere Verfugung 2000 fl. ſtatt der bisherigen 1500 fl. aus dem oben bemerkten mil⸗ den Fonds bewilligte. Specielle tabellariſche Ueberſichten geben genaue Nachweiſungen über die Aufführung und theilweiſe weitere Unterſtützung nach Bedürftigkeit, Würdigkeit und Zweck⸗ mäßigkeit der 1842 und 1843 aufgenommenen 45 und 259 Vereinspfleglinge. Es ſind von dieſen 304 Pfleglingen 103 ausgefallen und zwar 17 wegen erfolgten Todes, 3 durch Auswanderung, 23 durch Entfernung, 24 als beharrlich auf gutem Wege der Aufſicht entlaſſen, 19 durch Verzicht auf Unterſtützung und freiwilligen Austritt, 17 als unver⸗ beſſerlich ihrem Schicksale überlaſſen; 132 bewieſen untadel⸗ hafte Aufführung; 69 ſind ſchlecht geblieben. Als gebeſſert erſchienen von den auf üblem Wege Geweſenen 16. Schlech⸗ ter oder rückfällig ſind geworden 30. Von den 236 im Jahre 1844 neu eingetretenen Ver⸗ einspfleglingen(215 männlichen und 21 weiblichen Ge⸗ ſchlechts), worüber eine weitere Tabelle Näheres anführt, ſtehen 26 im Alter unter 20 Jahren, 78 find 20 Jahre alt und darüber, 61 desgl. 30, 39 dgl. 40, 25 dgl. 50, 7 dgl. 60 Jahre u. darüber. Dieſe Ueberſichtstabelle gibt die Art ihrer Verbrechen, Strafen, Unterſtützungen ꝛc. ſpe⸗ ciell an. Am häufigſten wurde das Verbrechen des Dieb— ſtahls und der Landſtreicherei begangen; 136 machten ſich des erſteren, 27 des letzteren ſchuldig. Auch kommt hierbei am meiſten Rückfälligkeit vor.— In Abgang kommen der⸗ 128* malen von dieſen Pfleglingen: 11 als geſtorben, 3 wegen Auswanderung, 19 wegen Entfernung, 1 als entſchieden gut erprobt, 5 freiwillig ausgetreten, 8 als unwürdig und für Verbeſſerung hoffnungslos entlaſſen, zuſ. 47. Auf gutem Wege zeigen ſich 154; mehr oder minder tadelhaft 35. Im Jahre 1845 gingen dem Vereine 238 Pfleglinge zu, welche bis dahin mit 1732 fl. 47 kr. materiell unter⸗ ſtützt wurden. Nach Allem zeigt ſich, wie geſagt, die Wirkſamkeit des Vereins in 1844 nicht minder befriedigend und erfreu⸗ lich als in den Jahren 1842 und 1843. Gleiches bieten die Ergebniſſe von 1845, wie ſich jetzt ſchon mit Wahr⸗ ſcheinlichkeit vorausſehen läßt. Dieſe Reſultate eines nun⸗ mehr vierjährigen Beſtandes des Vereins ſtehen denen ähn⸗ licher Vereine in anderen Staaten nicht nur nicht nach, ſon⸗ dern überbieten ſie noch. Es würde, bemerkt der Rechen⸗ ſchaftsbericht weiter, ſich dieſes noch auffallender zeigen, wenn alle Bezirksvereins⸗Commiſſionen in Verfolgung des Vereins⸗ zwecks von der ſo nöthigen Luſt und Liebe dafür gleich beſeelt werden. Hoffentlich würden die dargelegten Reſul⸗ tate die zu ſolcher Luſt und Liebe erforderliche Ueberzeugung, was der Verein zu bewirken vermag und daß ein nachhal⸗ tiger Eifer und unerſchütterliches Streben, hierin das Mög⸗ liche zu erreichen, augenfällig und thatſächlich von hohem Erfolg gelohnt werde, recht bald allgemein herbeiführen. Von den 1822 Vereinsmitgliedern des Jahres 1844(ſ. S. 1735 der Großh. Heſſ. Ztg. von 1844) gingen ab: durch freiwilligen Austritt 436, geſtorben 47, zuſ. 183.— Gegenwärtig zählt der Verein 1645 Mitglieder, nämlich in Starkenburg 757, Oberheſſen 399, Rheinheſſen 489,— welche im Ganzen einen Beitrag von 1635 fl. 56 kr. zur Vereinskaſſe zahlen.— Ein ſpecielles Verzeichniß der Vor⸗ ſtände und Mitglieder der Bezirksvereins⸗Commiſſionen ward vorgelegt. Ebenſo der Voranſchlag der Verwaltungs⸗ koſten. Sie betrugen 1842: 543 fl. 37; 1843: 606 fl. 314; 1844: 514 fl. 46 kr. Es ſind veranſchlagt für 1845: 505 fl.; 1846: 635 fl.— welche Erhöhung in einer noth⸗ wendigen Honorarerhöhung des Bureaugehülfen und Die⸗ ners begründet iſt. Die Verſammlung fand dabei nichts zu erinnern. (Schluß folgt.) Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N Bekanntmachung. (839) Nach geſchehener Anzeige ſoll der Pfandſchein Nr. 14,255 verloren worden ſein. Es wird deshalb Derjenige, welcher denſelben beſitzt, aufgefordert, denſelben binnen einem Vierteljahr, von heute an gerechnet, an die Unterzeichneten abzugeben, oder ſeine allen⸗ fallſige Anſprüche geltend zu machen, anſonſt das Unterpfand nach Ablauf dieſer Friſt an den Einleger gegen Dublicatſchein zurückgege⸗ ben werden wird. Friedberg am 15. April 1846. Für die Pfandhaus Verwaltung Faatz. Carl Klein. Holz⸗Verſteigerung. (3717) Künftigen Dienſtag den 28. l. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſchen Bergwerke bei Bauern⸗ heim 30 bis 40 Stecken Brennholz, von ver⸗ ſchiedener Holzgattung, meiſtbietend verkauft werden. Oſſenheim den 19. April 1846. Weis. Bekanntmachung. (309) Die Müble des Heinrich Konrad Müller an der Wetter bei Gambach ſoll Frei⸗ tags den 15. Mai d. J., Morgens 10 uhr, in dem zur Mühle gehörigen Wohngebäude nach freiwilligen Anſtehen öffentlich meiſtbietend, in Erb und Eigenthum verſteigert werden. Hungen den 31. März 1846. Großh. Heſſ. Fürſtl Solmſ. Landgericht Hofmann. Draudt. Frucht⸗ und Stroh⸗Verſteigerung. (3690) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags um 10 Uhr, werden in der Falkenſtein'ſchen Mühle dahier verſteigt: 55 Malter Waizen, 70 Korn, 70„ Gerſte, 60„ Hafer, ſodann 44 Gebund Lang⸗ und 25 1 irrſtroh. Obererlenbach den 18. April 1846. Der Gräflich Ingelheim'ſche Rentmeiſter Staus. Edictalladung. (835) Ludwig Bach von Lauter hat im Jahre 1843 das Immobiliar⸗Vermögen ſeines nunmehr verſtorbenen Vaters Heinrich Bach von da unter der Verbindlichkeit übernommen, alle daraufhaftenden Schulden abzuführen und bei der ſich gegenwärtig ergeben habenden Uleberſchuldung ſein geſammtes Vermögen, ſowohl das übernommene väterliche, als die ihm angefallenen mütterlichen Grundſtücke, letztere nach vorgängiger Abtheilung mit ſei⸗ nen Geſchwiſtern, an ſeine und ſeines Vaters Gläubiger zum Behufe ihrer Befriedigung abgetreten. Die bekannten Gläubiger haben über die Vertheilung des abgetretenen Vermögens den 14. Auguſt d. J. dahier eine Uebereinkunft getroffen, hierauf den Verkauf der zur Maſſe gehörigen Immobilien bewirkt, und um Aus⸗ fertigung der Kaufbriefe gebeten. Zugleich ſollen die Theilzettel der beiden Brüder Jo— hannes und Chriſtian Bach über die ihnen zu⸗ gefallenen mütterlichen Grundſtücke zur ger richtlichen Beſtätigung gebracht werden. Das Eigentbum an dem verkauften und vertheilten Immobiliar⸗Vermögen, welches in den zur Einſicht in der Regiſtratur des hieſt⸗ gen Gerichts offen liegenden Grundbuchsaus⸗ zügen verzeichnet iſt, kann nun aber nicht ur⸗ kundlich dargethan werden, und werden hier⸗ nach alle Diejenigen, welche irgend Anſprüche an das abgetretene Vermögen des Ludwig Bach, ſowie an die zur Theilung gebrachten mütterlichen Grundſtücke deſſen Brüder be⸗ ſitzen und nicht bereits der erwähnten Ueber⸗ l wegen Achieden 10 5 und gute 8 ſleglinge Unter⸗ anfeit daneu⸗ es bie it Wahr, nes nun, nen aͤhn⸗ lach, ſon⸗ Rechen⸗ %, wenn Vereins⸗ gleich Reſul⸗ zeugung, nachhal⸗ 18 Mög⸗ hohem Nen. b Jahres gingen 606 fl. für 1845: ner noth⸗ ind Die⸗ nichts zu —— dten und dabenden vermögen, „ als die undſtüde, i ſei⸗ Vaters iedigung einkunft beigetreten ſind, aufgefordert, ſolche im Termine 5 9 Don den 14. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, 1 ſo gewiß dahier anzumelden und zu begrün⸗ den, widrigenfalls den Kaufbriefen über das von den Gläubigern verkaufte Immodiliar⸗ Vermögen, ſowie den Theilzetteln über die mütterlichen Grundſtücke der Brüder des Schuldners die gerichtliche Beſtätigung ertheilt, auch die Vertheilung des abgetretenen Ver⸗ mögens nach Maßgabe der fraglichen Ueber⸗ einkunft unter die aufgetretenen Gläubiger bewirkt werden ſoll. 5. Grünberg den 31. Maͤrz 1846. f Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Bücking. Holz⸗Verſteigerung. (876) Dienſtag den 28.(. M., Vormittags 10 Ühr, ſoll in dem Gräflich Solms⸗Rödel⸗ heim'ſchen Bainhardswald bei Roßbach das nachfolgende Holz, nämlich: 29 Stecken eichen Stockholz, 4„ Stangenholzreiſer, 8%„„ Prügel holz, 75 Wellen— Aſtreiſer, 700„ gemiſchte Reiſer, 2 Stück Nutzholz, zu Hau- und Hack⸗ klötzer geeignet, 3000„ eichene Bobnenſtangen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 18. April 1846. 5 Gräflich Solms-Rödelheim'ſche Forſtverwaltung. Bekanut machung. (887) Freitag den 1. Mai l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in dem Domanial⸗ walddiſtrict Kellerberg bei Oberrosbach, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 1% Stecken eichen Scheidholz, 5„7 77 Prügelholz, 2„„ Stockgolz, 75 Wellen eichen Reiſerholz, 8 Wagen voll Leſeholz, 1950 Gebund Ginſtern zu Backholz. Oberrosbach den 21. April 1846. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Holz⸗Verſteigerung. (888) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden 4 in bieſigem Schloßbofe liegende Eichen⸗ werkholzſtämme von zuſammen 115 Cub. Fuß und 775 Cub. Fuß Nadel., Bau- und Werkholz, von 5—11 Zoll Durchmeſſer u. 15— 45 Fuß Länge, zur öffentlichen Verſteigerung, die im hieſigen Schloßhofe beginnt und ſodann im Diſtrikte Tannenwieſe fortgeſetzt wird, aufgelegt. Ockſtadt am 22. April 1846. Freih. v. Frankenſtein'ſches Rentamt f Angerer. Holz⸗Verſteigerung. (889) unmittelbar nach der auf Dienſtag den 12. Mai d. J., Morgens 10 Uhr, und den folgenden Tag beſtimmten Holzverſteige⸗ rung der Gemeinde Wehrheim, werden in demſelben Gemeindewald, im Diſtriet Mark or Theil: 53 eichen Bauſtämme von 2861 Cubikfuß, 15 Klftr. eichen Scheidholz, 77 buchen 17 1„ kiefern Holz, 6„ birken 0% 16„ erlen„ 1300 Stück eichen Wellen, 350 7 buchen„ 4400— gemiſchte Wellen, * 129. 20 Stück Gerüſthölzer nnd 16 Klftr. Stockholz verſteigert. 8 10 Uſingen den 18. April 1846. a Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheißerey Sch a pop e r. Holz Verſteigerung. 890) Donnerſtag den 14. Mai d. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, und etwa den folgenden Tag werden in dem Michelbacher Gemeindewald, im Diſtriet Eichen hardt: 40 eichene Bauſtämme von 2200 Cbfß. 30 Klftr. eichenes Scheidholz, 4*„ Prügelholz, 18„ Erdſtöcke, 1200 Stück eichen Wellen und 4 Karrn Spähne verſteigert. 1 b. Uſingen den 18. April 1846. e Herzgl. Naſſ. Landoberſchultheißerey Sſchapper. Holz ⸗Verſteigerung. (891) Mittwoch den 29. d. M. Vormittags 10 Ubr, ſollen in den hieſigen Walddiſtrieten Buchwald und Haide: g 1) 15 Klafter erlen und birken Prügelholz, 2) 925 Stück erlen u. birken Wellen, ſowie 3) 7900 buchen Wellen, öffentlich an den Meiſtbietenden unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer— denden Bedingungen verſteigert werden. Auf Verlangen wird gegen genügende Buͤrg⸗ fchaft Zahlungsfriſt bis zum 1. September l. J. verwilligt. e Schloß Ilbenſtadt den 22. April 1846. Gräfl. von Leiningen W. Rentei Bernhardt. Edietalladung. (892) In den Gerichts, und Ortsbypothe⸗ kenbuchern der Gemeinden Traishorloff, Inheiden und Utppe, ſowie in der Gemar⸗ kung Feldheim ſtehen noch die in der Bei⸗ lage zu Nr. 99 der Grobß. Zeitung vom 9. April 1846 näher bezeichneten Hypothek⸗Ein⸗ träge offen, obgleich es ſehr wahrſcheinlich ge⸗ macht iſt, daß die Capitalien abgetragen und die Verpfändungen alſo erloſchen ſind. Wer daber aus dieſen Verpfändungen, be— ziebungsweiſe den desfallſigen Urkunden, noch Rechte ableiten zu können glaubt, bat dieſel— ben ſogewiß binnen ſechs Wochen von heute an hier geltend zu machen, als ſonſt jene Ein⸗ träge für erloſchen erklärt und im Hypothe⸗ kenbuche geſtrichen werden. Gleichzeitig werden alle Diejenigen, welche nicht ſchon früher von dem be⸗ ſtellten Commiſſär, Actuariatscandi⸗ daten Sartorius, ſpeciell aufgefor— dert worden ſind, oder demſelben ihre Urkunden vorgelegt haben, gleichwohl eine rechtsgültige, auf irgend ein Object in den Gemarkungen Traishorloff, Inhei— den, Utphe und Feldheim radicirte Pfand— urkunde beſitzen, hiermit vorgeladen, ſolche ſo gewiß binnen obiger Friſt im Original oder in beglaubigter Abſchrift dabier vorzulegen, als ſonſt etwaige Verpfändungen in die neu zu errichtenden Hypothekenbücher nicht aufge— nommen werden und ſie ſich alle des fallſigen Nachtheile ſelbſt zuzuſchreiben haben. Laubach den 18. April 1846. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Brum hard. Bekanntmachung. (893) Es wurden an den jungen Linden⸗ und Pappel⸗Stämmen, welche an den Rand des Banguets der Staatsſtraße zwiſchen Ober— mörlen und Ziegenberg gepflanzt ſind, von dem verfloſſenen Spatherbſte bis zur neueſten Zeit, mehrfache Beſchädigungen durch Abbre— chen der Baumkronen, Ausziehen der Stamme, Aus reißen der Baumſtützen und dergleichen mehr verübt, ohne daß es bis jetzt gelungen wäre, Denjenigen zu ermitteln, deſſen verbre⸗ cheriſche Hand dieſe verabſcheuungswürdigen Thaten verübt hat. Man ſieyt ſich daher ver— anlaßt, Alle, welche etwa im Stande ſind, Thatſachen anzugeben, die zur Entdeckung des Urhebers jener Vergehen dienen könnten, hier⸗ mit aufzufordern, dieſelben um ſo mehr dem unterzeichneten Gerichte zur Anzeige zu brin⸗ gen, als die nachtheiligen Folgen jener Be⸗ ſchädigungen, nach bekannter geſetzlicher Be— ſtimmung, die einzelnen Einwohner der frag⸗ lichen Gemeinden treffen. Zugleich ſagt man dem, deſſen Mittbeilung die Entdeckung des Verbrechers herbeiführt, hiermit eine Beloh⸗ nung von 30 fl. zu. a Butzbach den 18. April 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Mosler. Bekanntmachung. (590 Am 9. v. Mts. gegen Abend wurde ein Juden⸗Burſche von Niederweiſel, welcher von Frankfurt zurückkehrte, auf dem Fußpfad, der von der Chauſſee ab, hinter dem Orte Niedermörlen her, nach der ſogenannten Mör⸗ ler Höhe und dort wieder auf die Chauſſee führt und ſehr freguent iſt, durch eine ihm unbekannte Mannsperſon räuberiſch angefallen. Es wurden ihm ſeine in beiläufig zwanzig Kreuzern beſtebende Baarſchaft, zwei Taſchen⸗ tücher und ein blauer leinener Kittel abge— nommen. Der Räuber, welcher ein arbeit⸗ ſuchender Dienſtbote oder Taglöhner zu ſein ſchien, wird beſchrieben als ein Mann, bei⸗ läufig 25— 35 Jahre alt, mehr als mittlerer Größe; er trug an einem Ohr, vielleicht auch an beiden, einen gelben Ohrring; ſeine Klei dung beſtand in einem blauen Kittel, in einer abgetragenen Tuchkappe, von grünlicher Farbe mit Schild und in Stiefeln, von welchen der linke binten ſchief getreten war. Eine nähere Beſchreibung der Perſon und Kleidung ſtand nicht zu erlangen. Das Geld beſtand in Sechs⸗ kreuzerſtücken und Groſchen, ein ausgezeichne⸗ tes Stück war nicht unter demſelben. Von den beiden baumwollenen Taſchentüchern war das eine dunkelroth, durch ſchwarze Streifen gewürfelt, noch ganz neu und nicht geſäumt; das andere ſtark gebraucht, von gräulichem Grund mit gelben Blümchen. Der leinene Kittel war blau gefärbt, ſchon ziemlich aus⸗ gewaſchen, vornen zu; er hatte vornen, unten, außen, zwei Taſchen, an dem einen Aermel war ein gelbes meſſingenes, an dem andern ein blau überzogenes Knöpfchen. Da die ſeitherigen Nachforſchungen ohne günſtigen Erfolg geblieben ſind, ſo bringt man das verübte Verbrechen biermit zur öffent— lichen Kenntniß und erſucht alle Behörden, ſowie alle Privatperſonen, welche im Stande ſein ſollten, Aufſchlüſſe über die Perſon des Räubers zu ertheilen, dieſelben im Intereſſe der öffentlichen Sicherheit möglich ſchleunig hierher gelangen laſſen zu wollen. Butzbach den 18. April 1846. Großh. Heſſ. Landgericht das. Mos ler. A ef Dede rung.: 895) In der Allee junger Obſtbäume, welche in der Gemarkung Pohlgöns an dem Vicinal⸗ wege zwiſchen Pohlgöns und Ebersgöns ge— pflanzt ſind, wurden zwiſchen dem 21. und 23. v. M. von drei Stämmen die Kronen abge⸗ brochen. Da es bis jetzt nicht gelungen iſt den Urbeber dieſes Verbrechens zu ermitteln, ſo for— dert man Alle, die etwa im Stande ſind, Auf— ſchlüſſe zu geben, welche die Entdeckung des Thäters herbeizuführen vermögen, hiermit auf, dieſe Aufſchlüſſe ſchleunig dabier machen zu wollen, damit es moͤglich werde der verruch— ten That die wohlverdiente Strafe zuzuer⸗ kennen. Butzbach den 18. April 1846. Grßh. Heſſ. Landgericht daſ. Mos ler. Nele Privat ⸗ Bekanntmachungen. An zeige. n (561) Ein gebildetes anſpruchloſes Frauen⸗ zimmer in mittleren Jahren, am liebſten die Wittwe eines Geiſtlichen oder ſon⸗ ſtigen Beamten, wird als Haushaͤlterin und Pflegemutter zu zwei kleinen Kindern geſucht. Von wem? ſagt die Expedition d. Bl. auf mündliche und portofreie ſchriftliche Anfragen. Verſtei gerung. (866) unterzeichnete ſind geſonnen, ihre ſo⸗ wohl noch zum Bewohnen, als Abbrechen ge⸗ eignete Hofraithe, beſtehend in einem Wohn⸗ baus, von 49“ Länge und 23 Breite, einer Scheuer, in 2 Theile getheilt und 64“ lang u. 30“ breit, einem Stall 34“ lang u. 18 breit, einem desgl., 30“ lang u. 10“ breit, ſämmtlich von Eichenholz gebaut, Montag den 18. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, in bezeichneter Hof⸗ raithe ſelbſt verſteigern zu laſſen. g 5 Indem wir Kaufliebhaber hierzu einladen, bemerken wir noch, daß wir das Ganze bis zum Verſteigerungstermin auch aus der Hand verkaufen. Oſſenheim. Gg. Walther's Ccben. Empfehlung. (896) Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebene An⸗ zeige, daß in meiner neu eingerichte⸗ ten Ziegel⸗, Backſtein⸗ und Kalkfa⸗ brik fortwährend ſehr gut gebrannte Ziegel und Backſteine, ſowie auch vortrefflicher Kalk zu haben ſind. Stets werde ich mich bemühen, meine geehrten Abnehmer auf's Schnellſte und mit guter Waare zu bedienen, ſo wie ich auch jederzeit die billigſten Preiſe ſtellen werde. Auch ertheile ich meinen geehrten Abnehmern auf Verlangen einen&, auch jährigen Credit und bitte mir nur deßhalb einen Bürgſchein aus. Da meine Fabrik nahe bei Wölfersheim an der Landſtraße liegt, welche fortwährend ſich im beßten Zuſtande befindet, ſo bietet ſich hinſichtlich des Transports die beßte Gelegenheit. Ch. Stier. = NMalmedyer Leder. (897) Durch vortheilhafte Einkäufe kann ich daſſelbe, ſowie alle andere Sorten Leder, ſowobl in ganzen Häuten, wie auch im Aus⸗ ſchnitt zu ungewöhnlich billigen Preiſen abgeben. Friedberg. B. Grödel, Lohgerber. Faſelochſen⸗Verſteigerung. (898) Bei Georg Rühl IV. zu Gettenau 130 ſtehen zwei fünfvierteljaͤhrige Faſelochſen, der eine von rothgelber Farbe, der andere ſchwp⸗ zer Race, zu verkaufen. ö Zwei möbelirte Zimmer (899) mit Kabinets ſind zu vermiethen und K. Klein, Schneidermeiſter. Ein 2jäbriger Faſelochs (600) iſt zu verkaufen bei Bäckermeiſter Bo pp in Aſſenheim. Kirchweihfe ſt. (601) Sonntag den 26., Montag den 27. April und Sonntag den 3. Mai, als den Tagen des bieſigen Kirchweihfeſtes, iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſtk— das Muſikcorps von Kaichen— anzutreffen. Zu zahlreichem Be⸗ ſuche ladet höflichſt ein Schwalheim den 20. April 1846. Der Gaſtwirth Georg Fritzel. Einladung. (602) Künftigen Sonntag den 26. April, als dem Tage der hieſigen Kirchweihe, iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik(Büdinger Hofmuſik) anzu⸗ treffen, wozu hoͤflichſt einladet Engelthal den 19. April 1846. Pachter Brozler. Schwalheimer Mineral- brunnen. (603) Zur Feier des Schwalheimer Kirch⸗ weihfeſtes findet Sonntag den 28. und Mon⸗ tag den 27. April in meinem Locale Harmo⸗ nie- und Tanzmuſik ſtatt, wozu höflichſt ein⸗ ladet Henkel. Hofraithe⸗ Verkauf. (60) Eine in Söͤdel belegene Hofraithe, beſtehend in einem großen zweiſtöckigen noch nicht lange maſſiv erbauten Wohnhauſe, Stal⸗ lung und Scheuer, iſt auf dem Stand, oder auch auf den Abbruch zu verkaufen. Näheres bei dem Unterzeichneten. Friedberg. Müller, Scribent, wohnend bei Hrn. H.⸗G.⸗Ado. Trapp III. nr e ge (605) Die unterzeichneten beehren ſich hier⸗ mit ergebenſt anzuzeigen, daß ſie ein Geſchaͤft in Bauholz, Borden, Steinkohlen 0 und Gyps errichtet haben und daß ſich ihr Lager bei P. A. Haas auf dem Strablenberger Hofe nächſt Oberrad befindet. Beſtellungen bitten wir zu Frankfurt bei Herrn Konrad Reif im Ochſenkopf, Lit. M. Nr. 16, hinter den Gar⸗ küchen, oder auf dem Strahlenberger Hofe zu machen. Das Bauholz kann auch in Frankfurt an der ſchönen Ausſicht und die Borden in der Behauſung des Herrn K. Reif geladen werden. Reif u. Comp. Frankfurter Gold-Cours vom 19. April. gleich zu beziehen bei fl. KR. Neue Louisd'or 11 5 Friedrichsd'or 9 49 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 56 Rand⸗Ducaten 5 35 20 Frankſtücke. 9 31 Engliſche Souverains 11158 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 5 Sonntag Miſeric. Domini d. 26. Apr. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Pfarrvicar Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Conrector Lauckhard. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Pfarrvicar Baur. Fruchtpreiſe⸗ 41 23. Apr. 17. Apr. 8. Apr. Gattung. Irled⸗ N ainz Groß⸗ 5 fl. kr fl: kr. fl kr. Waizen pr. Malter 12 30 12 571145 Korn„„ 101010 3010— Gerſſe„ 7301 75217 25 Hafer z 4301 41581 41 30 Polizei ⸗Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 26. April bis 2. Mai 1846. 2 5 b Fried⸗ Buß⸗ Brod ⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3131 31 3 21„ 77 711 4 11 1 14 1 14* b. Milchbrod 137% 1. — Waſſerweck 13% Gemiſchtes(Tafel-) Brod 14 ½ 14% Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 3 11 211 2 1 gemäſtete 9— 91— „ Kühfleiſch kee 55 zs ge z gemäſtetes 8— 1 81— 5 Rindfieiſch ungemäſtetes 73 “Kalbfleiſch 6.— 1 61— 9 Schweinenfleiſch 10 310 3 „ Hammelfleiſch 8 812 „ Schaaflleiſch. „Wurſtvon blos Schweinen 12— 12— „ Gemiſchte Wurft 10193 „ Bratwurſt 15— 15— „Schwartenmagen 15— 15— „ Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 15— 15— 1 5 0 15— 15— weinenſchma 8 0. 20 20 unausgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 20— 20— Hammelsfett 151— 15— Der Gr. Kreisrath d. K. Friedber 5* Pa e 8 f Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. 2— Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichleit von Carl Bindernagel in Friedberg. J M Be ſteh Ver vinz * an