beau gen Span 0. ralagent le bisher 6. J. t zur 7 N46. Uns, elſcaft diunghen, dat zu ber. Bittſcher. uu dermiet ben. hn, Tuller,. raube. en Freunde gedenß ein, M., fallen, „ aufmetf. wont gie b vorzügliche ichiſche Rt⸗ ausgeführt, t lab. let Grein, Jaſtwirth. t n, befinb ichen de Sumſtag VMeutein dice indir e Belohnung l. u Ockſtadt. ige. tiedberg iſt aben ien en in der lle Elabl ge. zuf weiß em nterzeichne⸗ Darmſiadt. duchbändlet. — ent Zntelligenz-Olat für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 2— M37. ä————— c p p p pp p p pp p p p p c p ꝓ———f——— Sonnabend, den 7. November 1846. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Die Auswanderungen nach Braſilien und Nordamerika. Es iſt zur Kenntniß gekommen, daß das Haus Carl Delrue et Comp., Schiffsrheder zu Dünkirchen, unterm 25. Septbr. d. J. ein Circularausſchreiben an die Bürger— meiſter des Großherzogthums Heſſen und mehreren andern Staaten erlaſſen hat, worin es unter der Angabe, daß es bei den betreffenden Staatsregierungen um die Conceſſion zur Ueberſchiffung von Auswanderern nach Braſilien und Nordamerika eingekommen ſei, die Mitwirkung der Bürger— meiſter durch Bekanntmachung der Ueberfahrtsbedingungen an die Auswanderungsluſtigen in Anſpruch nimmt. In höchſtem Auftrag benachrigtigen wir Sie, daß das Geſuch des Hauſes Carl Delrue et Comp. zu Dünkirchen um Erlaubniß zur Beſtellung einer Generalagentur zu Mainz für Auswanderung nach Braſilien und Nordamerika bereits unterm 16. v. M. abgeſchlagen worden iſt, dieſem Hauſe deshalb der gewerbmäßige Betrieb dieſes Geſchäfts in dem Großherzogthume nicht zu geſtatten iſt. Friedberg, Grünberg und Hungen am 21. Oktober 1846. J. d. A.: J. d. A. Krach, Gr. Kr.⸗Sct. Ouvrier. Schaaf, Gr. Kr.-Sct. Dieſelben an dieſelben. Betreffend: Die Auswanderung von Soldaten mit ihren Familien. Nachſtehendes höchſtes Miniſterial-Ausſchreiben theilen wir ihnen zur Nachricht und Nachachtung mit. Friedberg, Grünberg und Hungen den 21. October 1846. J. d. A.: Küchler. Ouvrier. Schaaf, Gr. Kr.⸗Sctr. Das Großh. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz an die Gr. Provinzial-Commiſſariate dahier und zu Gießen und an ſämmtliche Gr. Kreisraͤthe. Soldaten, welche mit ihrer Familie auswandern wollen, wird in der Regel, wenn dieſem Vorhaben kein be⸗ ſonderes Hinderniß entgegenſteht, von dem betreffenden Regiments⸗ oder Corps-Commando, nach erhaltener Wei⸗ ſung von Großherzoglichem Kriegs-Miniſterium, der Abſchied aus dem Militärdienſte ertheilt, ſobald ſie nachweiſen, daß ihren Eltern die Entlaſſung aus dem Großherzoglichen Unterthanenverbande ertheilt worden iſt. In neuerer Zeit iſt nun der Fall vorgekommen, daß Soldaten, hinſichtlich welcher auf gleiche Weiſe verfügt und welche davon be— nachrichtigt worden waren, theils ohne jene Nachweiſung, theils nach Vorzeigung der ihren Eltern ertheilten Entlaſ⸗ ſungsurkunde die Reiſe angetreten und ihre Auswanderung vollzogen haben, ohne daß ſie vorher ihre Montirungs⸗ und Armaturſtücke vollſtändig abgeliefert und ihre Abſchiede in Empfang genommen hatten. Um ähnliche Falle, in welchen ſich die betreffenden Individuen des Verbrechens der Deſer— tion ſchuldig machen, für die Zukunft zu verhüten, ertheilen wir Ihnen den Auftrag, die Großherzoglichen Bürgermei⸗ ſter ſtrenge anzuweiſen, reſp. durch die Großherzoglichen Landräthe anweiſen zu laſſen, die Abreiſe von Soldaten zum Behufe der Auswanderug nicht eher zuzugeben, als bis ihnen dieſelben die von ihren Commandeuren er— haltenen Abſchiede vorgezeigt haben. Darmſtadt, am 10. October 1846. du Th II. v. Lehmann. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: Unterſuchungsſache gegen Theodor Oberhöſſer von Bru— chenbrücken wegen Fälſchung eines Patents. Ich weiſe Sie an, auf den nachbeſchriebenen Rubri⸗ katen fahnden und ihn im Betretretungsfalle an mich ab⸗ liefern zu laſſen. Grünberg, am 1. November 1846. Ouvrier. Signalement: Alter: 47 Jahre. Größe: 6“ 6“. Haare: ſchwarzbraaun. Stirne: hoch. Augenbraunen: ſchwarzbraun. Augen: braun. Naſe: ſtark. Mund: mittelmäßig. Bart: ſchwarz. Kinn: rund. Geſicht: oval. Geſichtsfarbe: geſund. Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Die Arretirung des Friedrich Feſſelmann von Grünberg. Rubrikat hat ſich, in der wahrſcheinlichen Abſicht heim⸗ lich nach England zu gehen, von hier entfernt. Ich weiſe Sie daher an, auf denſelben invigiliren und ihn im Be— tretungsfalle arretiren, ſodann an mich abliefern zu laſſen. Grünberg am 30. Oktober 1846. 13 f Ouvrier. Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Die Entwendung eines Hundes. Mit Bezug auf abſchriftlich nachſtehendes Erſuchen des Gr. Kreisraths zu Büdingen vom 28. l. M. beauf⸗ trage ich Sie, Nachforſchungen nach dem fraglichen Hund anſtellen zu laſſen und etwaige Wahrnehmungen dahier anzuzeigen. 2. Grünberg am 21. Oktober 1846. 5 O u brier. A becher fat. ꝛc. ꝛc. Am verfloſſenen Samſtag den 24. d. M. iſt der nach⸗ ſtehend ſignaliſirte Hühnerhund in hieſiger Stadt, wahr⸗ ſcheinlich durch Entwenduug abhanden gekommen. Ich er⸗ ſuche Sie daher, jede ſich in Bezug hierauf ergebende An⸗ zeige zu meiner Kenntniß zu bringen. Signalement des Hundes: 8 Farbe: braun, auf dem Kopfe ein kleines weißes Fleckchen, und eine weiße Bruſt. Der Hund brach früher das linke Hinterbein, wovon die Spuren auf der einen Seite oberhalb des Knieegelenks noch ſichtbar ſind. Er war mit einem runden, zuſammengerollten Halsband, welches mit einer kleinen Schnalle und zwei Ringen von Meſſing verſehen, bekleidet. Die Geſchichte vom lahmen Fried. Mitgetheilt von G. J. Wenn die großen Eiſenbahnlinien, die Deutſchland durch- ſchneiden, erſt einmal ganz fertig gebaut ſein werden, und es fährt Einer mit Windesſchnelle etwa von Königsberg in Preußen nach Köln oder Koblenz am Rhein, ſo denkt er vielleicht nicht daran, wie viel tauſend Menſchenhände vor⸗ her Jahre lang von früh bis in die Nacht ſich haben regen müſſen, und wie viel Tropfen Menſchenſchweiß auf den Bo⸗ den gefallen ſind, ehe er ſich ſo glatt ausgeſtreckt hat, daß ſich die ſchweren Eiſenſchienen gleich doppelten Schnürlein drüberhin legen konnten. Wenn aber zwei Müller herkä— men und einer davon hätte die Macht, alle Schweißtro p— fen, groß und klein, die die Menſchen hier vergoſſen haben, aufzufangen und zu ſammeln, daß nicht eine Nußſchale voll davon verloren ginge— der Andere aber konnte allen Branntwein, der bei dieſem Bau getrunken iſt, zuſammen⸗ ſchütten, ſo weiß ich doch, weſſen Mühle am luſtigſten gehen ſollte; und wenn der Schweißmüller ſchon längſt mit trüb⸗ ſeligem Blicke das verſiegte Waſſerbette anſchaute und mit ſchwerem Herzen ſehen muͤßte, wie die Rothſchwänzchen ihre Neſter bauen im trocknen Waſſerrad— ſo pfiffe der mit dem Branntweinsmahlgange noch lange Zeit ein munteres Müllerſtückchen. Wer jetzt durch Thüringen reiſt, kann das geſchäftige Treiben, das Karren und Graben, das Pochen und Häm— mern bei ſolchem Bau noch gewahr werden, und kann's mit Augen ſehen, wie hier ein langrückiger Berg allmälig aus dem Thale in die Höhe wächſt und dort ein anderer geniedrigt wird oder eine weite Spalte macht, als hätte vor vielen hundert Jahren einmal eine große Waſſerfluth * 352 ſich da den Durchpaß geſucht. Und wenn ſich Einer im Geiſt mit auf den Bergkamm ſtellen wollte, hart an der Strecke, wo die Eiſenbahn das freundliche Saalthal ver⸗ läßt und auf einem Umwege über den Höhenrücken zu kom⸗ men trachtet, und er hübe ſeinen Blick auf und ſchaute in die Ferne, vor ſich und hinter ſich, rechts und links, und ſähe überall lachende Felder und grüne Wieſen und dunkle Waldungen und hier und dort manchen freundlichen Kirch⸗ thurm und jenſeits die alte Stadt, wie ſie ſich mit ihren vielen Spitzen und Zinnen am Fuße des Berges drüben ausbreitet, und dazwiſchen den breiten Spiegel der Saale, die ſich lang hinzieht durch das anmuthige Thal wie ein gewaltiges Silberband, und hart unter ſich den langen Streifen Eiſenbahn— auf der einen Strecke werden ſchon die Schienen gelegt, auf einer andern Stelle hämmern die Maurer noch emſig an der Ueberbrückung des Fluthbettes und weiterhin wird gar noch ein großes Stück Berg ab⸗ getragen— doch plötzlich läutet ein helles Glöcklein und meldet, daß es Zeit iſt zum Frühſtück, und der Maurer legt Hammer und Kelle hin, der Zimmermann Richtſcheit und Handaxt, der Handarbeiter wirft Schippe und Hacke hinter ſich oder ſpannt ſich aus dem Karren, und Jeder läuft nach ſeiner ſchwarzledernen Taſche und ſchnallt ſie auf, oder wer keine hat, der wickelt ſein Brodtuch auseinander,— und ſie lagern ſich Haufenweis, jedes Gewerk zuſammen und jede Section Handarbeiter—— wenn Einer ſo da⸗ ſtände, meine ich, und ſähe das Alles aus der Ferne mit an und hätte nichts zu thun und keinen Hunger und etwas Geld in der Taſche, und er wäre etwa ein fahrender Sänger, ſo könnte er hintreten und einen Vers machen, wie das Alles ſo herrlich wäre und wie die Arbeit das Mahl würze und der Fleiß nie Mangel leiden laſſe, und es möchte das ein Liedlein werden, daß Einem das Waſſer im Munde zuſammenliefe. Wenn er aber hinunter⸗ ſtiege und beſähe ſich die Herrlichkeit von Na hem und ſähe ide vielen wilden Geſichter unter dem Volk und die zerlumpten Beinkleider und Wämſer, trotz dem reichlichen Verdienſt, und röche den vielen Schnaps und hörte die unfläthigen Redensarten und das viehiſche Gelächter und das viele Fluchen und Schelten und das wüſte Toben und Treiben— ſo ſollte ihm die Luſt zur Poeterei doch bald wieder vergehen. ö Doch ich wollte ja die eſchichte vom lahmen Fried erzählen. f a Auf einer Strecke der Thüringer Eiſenbahn lag eine Section Arbeiter im Schatten etlicher alter Bäume hart an dem Wege, der vom Dörflein E. hinüberführt nach dem Städtchen F., und aßen und tranken, was Jeder eben hatte. Sie hatten ſich um einen großen, baumſtarken Mann ge⸗ ſammelt, deſſen eines Auge, vermuthlich in Folge einer Schlägerei, ausgelaufen war und der wegen ſeines Aus⸗ ſehens gewöhnlich von den Andern der Goliath genannt wurde, auch ſonſt in beſonderm Anſehen zu ſtehen ſchien. „Ich werde es bald den Schleſingern nachmachen, ſagte jetzt der Goliath, indem er einen Schluck aus ſeiner Branntweinsflaſche nahm,„der Condukteur kann ſich vor mir in acht nehmen! Ich will ihm ſchon den Staar ſtechen und wenn er nicht gutwillig Ja ſagt, ſo nehmen wir uns unſer Recht mit Gewalt. Ihr bleibt Alle mit feſt darauf ſtehen, ohne zwei Neugroſchen Zulage auf die Ruthe Ab⸗ raum wird kein Schlag wieder gethan.“ Die Augen ſeiner Kameraden richteten ſich aber alle nach der Landſtraße hin, auf der ein ſeltſamer Zug ſich langſam näher bewegte. Man wußte nicht, ob der Mann, der von dort herkam, ging oder fuhr. Er hatte zwei Krücken unter den Armen und die Füße lagen kraftlos und zuſammenge⸗ bogen auf einem kurzen, niedrigen Rollwäglein. Mit dem Stra 1847 Wen 4 zerſch Ueber auf b. heit de gefug Uberle 1 bemb *——— Hintertheil ſaß er feſt auf und ruderte ſich ſo mit Hülfe An ſeiner Seite ging ein elendes Büblein, kaum 8 oder 9 Jahre alt, völlig ver⸗ wachſen, mit einem großen Höcker hinter ſich. „Jürgen!“ ſchrie ein ſchwarzbraunes Landſtreicherge⸗ ſicht mit dickem, ſtruppigem Haar in der vorderſten Reihe der Arbeiter, und die ungefüge Hand reichte dem Nachbar der beiden Krücken eifrig fort. N 353* die Schnellpoſt!“ gleitete den Witz. die große Schnapsflaſche:„Blas mal ins Horn, da kommt „Wahrhaftig,“ rief Jürgen zurück,„mit ſammt dem Felleiſenreiter hinterher. Und er muß viel Briefſchaften haben, denn er hat ein tüchtiges Torniſter hinten auf.“ Das rohe Gelächter von ein paar Dutzend Kumpanen be⸗ (Fortſetzung folgt.) Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. 1 ν Verſteigerung. 20 In Auftrag der Erben der dabier 1 85 Dominikus Pendling'ſchen Che— leuten werden Montag den 9. Novbr., Mor⸗ gens 9 Uhr, in deren Wohnung auf der Lud⸗ wigsſtraße, die Mobilien, beſtehend in Holz⸗ werk, Bettwerk, Eiſen, Zinn, Kupfer u. ſ. w., beſonders ein neues Sopha, ſodann Mittwoch den 11. Nov., Morgens 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe, die Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Gärtchen, an Georg Friedrich Schleuning,(gibt Zins in die Kor⸗ pora 3½ kr., desgl. in die Präſenz 40½ kr.) 70 Ruth. 137[Alft. Garten in der 17. Ge⸗ wann, am Wildkautsgraben, an Chriſtoph Zerling,. 184 Rth. 356[IKlft. Acker im Großwartfeld, an Wilhelm Netz, 157 Rth 308[I Klft. Acker im Großgalgenfeld, an Heinrich Salzmann II., öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 31. Oktober 1846. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter ide. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Vilbel. (1576) Die Lieferung von 900 Stück 3 Fuß langen, 8 Zoll breiten und 6 Zoll dicken Grenzſteinen ſoll den 9. Nopember, des Vor— mittags 10 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe an den Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Vilbel am 1. November 1846. 4 Der Großh. Sections-Ingenieur Eickemeyer. Arbeits- Verſteigerung. 45840) un den nachſteheuden Terminen ſollen ſämmtliche bei der Unterhaltung der Straßen im Baubezirk Friedberg im Jahr 1847 vorkommenden Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnebmenden verſteigert werden. Das Steinbrechen, Steinaufſetzen, Stein⸗ zerſchlagen und die Handarbeiten werden den Uebernehmern, welche die bemerkten Arbeiten auf drei Jahre geſteigert und zur Zufrieden⸗ heit des Gr. Kreis Baumeiſters bis jetzt aus⸗ geführt haben, auch für das letzte Jahr 1847 uͤberlaſſen. 1) In Niedermörlen, Montag den 9. No⸗ vember l. J., Vormittags um 10 Ubr, im Gaſthaus zum Löwen. a) Die Arbeiten auf dem J. Bauaufſehers⸗ bezirk, Straße von Butzbach bis zur kur⸗ beſſ. Grenze bei Nauheim. 5) Die Arbeiten auf dem II. Bauaufſehers⸗ bezirk, Straße von Niedermörlen gegen Uſingen. 2) In Friedberg, Dienſtag den 10. Novbr. l. J., Vormittags um 10 Ubr, bei Gaſtwirth Hieronimus die Arbeiten auf dem III. Bau⸗ aufſeherspezirk, Straße von der kurheſſ. Grenze bis Friedberg und Straße von Friedberg über Oberrosbach bis zur heſſiſch Homburgiſcheu Grenze. 3 0 In Oberwöllſtadt, Mittwoch den 11. No⸗ vember l. J., Vormittags um 10 Uhr, bei Gaſtwirth Brauburger, die Arbeiten auf dem IV. Bauaufſehersbezirk, Straße von Fried⸗ berg bis Okarben. 4) In Kloppenheim, Donnerſtag den 12, November J. J., Vormittags um 10 Uhr, bei Gaſtwirth Scheuerich, die Arbeiten auf dem V. Bauaufſehersbezirk, Straße von Okarben bis Vilbel und Straße von Vilbel in der Richtung nach Offenbach. 5) Auf dem Chauſſehaus, bei Ilbenſtadt, Freitag den 13. November l. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr. a) Die Arbeiten auf dem VI. Bauaufſehers⸗ bezirk, Straße von Niederwöllſtadt, über Aſſenheim, bis herzogl. Naſſ. Grenze. b) Die Arbeiten auf dem VII. Bauaufſehers- bezirk, Straße von Ilbenſtadt über Hel⸗ denbergen bis zur kurheſſ. Grenze. 6) In Niedermoxſtadt, Samſtag den 14. November(. J. Vormittags um 11 Ubr auf dem Rathhaus, die Arbeiten auf dem X. Bauaufſebersbezirk, Straße von Ranſtadt über Niedermoxſtadt und Stamheim bis zu den Nonnenſtümpfen. 7) In Altenſtadt, Montag den 16. Novem⸗ ber l. J., Vormittags um 11 Uhr, bei Gaſt⸗ wirth Holzapfel, die Arbeiten auf dem VIII. Bauauffſehersbezirk, Straße von Ilbenſtadt bis Altenſtadt. 8) In Lindheim, Dienſtag den 17. Nobem⸗ ber l. J., Vormittags um 10 Uhr, bei Gaſt— wirth Koch, die Arbeiten auf dem IX. Bau⸗ aufſebersbezirk, Straße von Selters über Lindbeim und Langenbergheim bis zur kurheff. Grenze. 9) In Düdelsheim, Mittwoch den 18. No⸗ vember l. J., Vormittags um 10 Uhr, auf dem Ralhhaus, die Arbeiten auf dem XI. Bauaufſebersbezirk, Straße von Altenſtadt über Lindheim bis Büches. 10) Auf dem Salinenhof bei Büdingen, Donnerſtag den 19. November l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, die Arbeiten auf dem XII. Bauaufſehersbezirk, Straße von Büches uber den Salinenhof bis zur kurbeſſ. Grenze gegen Gelnbauſen. 11) In Obereſchbach, Donnerſtag den 28. November l. J., Vormittags um 11 Uhr, bei Gaſtwirth Fritzel, die Arbeiten auf dem XIII. Bauaufſehersbezirk, Straße von Bo— namäß über Obereſchbach bis Gouzenheſm. 12) In Steinbach, Freitag den 27. Novem- ber l. J., Vormittags um 10 Uhr, bei Gaſt⸗ wirth Herk, die Arbeiten auf dem XIV. Bauaufſebersbezirk, Straße durch die Ge— markung Steinbach. 13) In Rödelheim, Samſtag den 28. No. vember l. J. Vormittags um 10 Uhr, bei Gaſtwirth Kerber, die Arbeiten auf dem XV. Bauaufſehersbezirk, Straße durch die Gemar— kung Rödelheim. Friedoberg, den 2. November 1846. Der Grßh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Edietal ladung. (1585) Nachdem Peter Wilbelms Ehefrau von Beltershain mit den Gläubigern ihres Chemannes am 2. September d. J. zur Ab— wendung des Concurſes einen Vergleich ab— geſchloſſen hat, ſo werden, um ſolchen be— ſtaͤtigen zu können, alle noch unbekannte Gläubiger des Peter Wilhelm hiermit auf⸗ gefordert, ſich bezuglich des von der Ehefrau deſſelben mit den in dem anberaumten Ver⸗ gleichs-Termine erſchienenen Glaͤubigern ab⸗ geſchloſſenen Arrangements ſo gewiß binnen 6 Wochen unter Geltendmachung ihrer An⸗ ſprüche dahier zu erklären, als ſie anſonſt bei Abſchluß dieſes Vergleichs weiter nicht berück⸗ ſichtigt werden, und dieſem die gerichtliche Beſtätigung ertheilt wird. Grünberg, den 23. Oktober 1846. Großb. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Dr. Ortwein. Verſteigerung. (1586) Montag den 9. November l. J., von Vormittags 10 Ubr an, ſollen in der Bebauſung des Joſeph Bickel dahier, auf frei⸗ williges Anſteben deſſelben, folgende Gegen⸗ ſtände, unter den vor der Verſteigerung er⸗ öffnet werdenden Bedingungen, gegen gleich baare Zahlung meiſtbietend verſteigert werden. 1) Eine Quautität Roggen⸗, Waizen⸗, Ger⸗ ſten⸗, Hafer- und Wirrſtroh. 2) 200 Körbe Spreu und Keil, 3) 80 Centner Heu, 4) 40 Centner Kleebeu, 5) 30 Malter Kartoffeln, 6) 20 Malter Waizen, 7) 45 Malter Hafer, 8) 2 tragbare Kühe, ein traͤchtiges Rind und ein Wagen mit eiſernen Achſen. Ilbenſtadt am 2. November 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Holz⸗Verſteigerung. (1587) Mittwoch den 11. November l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen im Oberrosbacher Gemeinde-Wald nachſtehende Holzſortimente als: 10 Stecken Nadel Scheitholz, 1 8„„ Prügelbolz, 1%„ Buchen„ 26%„ Nadel⸗Stockholz, 37½ Wellen Buchen-Reiſerholz, 1850„ Nadel 6 3 Wagen und 3 Läſte Leſeholz, 39 Cubikfuß Nadelſtammholz, 162„ Stangenbolz,(425 Stück) zu Baumpfähle und Hopfen, ſtangen geeignet, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Der Anfang iſt vorm Wald oberhalb der Sang. Oberros bach den 3. November 1846. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher. Bekanntmachung, Verſteigerung von Kirſchbaumpflanzlingen im Revier Oberrosbach betr. (1588) Der unterzeichnete wird: Freitag den 13. d. M., Morgens 9 Uhr, in Frauenwald bei Niedermörlen ungefähr 100 Stück 7 gjährige Kirſchbaͤume, Samſtag den 14. d. M., Morgens 8 Uhr, im Kellersberg bei Oberrosbach, ungefähr 125 Stück 8— 13jäbrige dergl. in kleinen Partbieen an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigern und wenn der Erlös dem Abſchätzungspreis gleichkommt, die Verſteige— rung ſogleich genehmigen, auch ſobald der Be— dingung hinſichtlich der Bezahlung entſprochen iſt, die Kirſchbäume an die Steigerer ſogleich verabfolgen. Oberrosbach den 4. November 1846. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bing mann. A eig e. (1589) Am 21. Oktober d. T. iſt auf dem Wege von Groskarben nach Vilbel ein Einlagebüchelchen für das Mathildenſtift ver⸗ loren gegangen und wird der redliche Finder gebeten, ſolches gegen eine angemeſſene Belob⸗ nung in der hieſigen Bürgermeiſterei abzu⸗ eben. l Zugleich bemerkt man, daß bei der Kaſſe des Mathildenſtifts in Groskarben die geeig⸗ neten Schritte geſchehen ſind, um die Aus⸗ zahlung der Einlagſumme an einen Dritten zu verhindern. Vilbel den 2. November 1846. Der Großh. Beigeordnete Hinkel. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Vilbel. (1390) Die Lieferung von 3000 Stück eichenen Zwiſchenſchwellen zu 9 Fuß lang, 8 Zoll breit und 6 Zoll dick, und 600 Stück Stoßſchwellen zu 9 Fuß lang, 12 Zoll breit und 6 Zoll dick, ſoll den 19. d. Mts., des Vormittags 10 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe öffentlich verſteigt werden. Vilbel am 4. November 1846.. Der Gr. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickemeyer. Main- Weſer⸗Eiſenbahn. Section Butzbach. (18910 Das zu 2500 fl. veranſchlagte Ab“ heben des Baugrundes im Gambacher Wald wird Dienſtag den 10. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle verſteigert. Butzbach den 1. November 1846. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur Meyer. A πτνινν¹ᷓ Privat ⸗ Bekanntmachungen. 300 Stuͤck Hopfenſtangen 860 ſind auf hieſigem Hofe zu verkau⸗ 55 Aelten haben eine Dicke von 1½ bis 2½ Zoll und eine Länge von 24— 28 Fuß. Burghof Cleeberg bei Butzbach 0 im Oktober 1846. J Friedrich Freiherr von Bibra. Braunſchweiger Flachs, (1892) prima und secunda Qualität bei Jean Huber. * 354 Zum Verkaufe. (189) Ein geſpielter, aber ſehr gut ge⸗ haltener Flügel von 6% Octav, von Math. Müller in Wien, ſteht zu dem billigen Preis von 10½ Carolin netto zu verkaufen; alte Mainzerſtraße J. Nr. 43. in Frankfurt a. M. 20 Malter Eicheln (1895) hat zu verkaufen Philipp Wagner, Gaſtwirth. Zugelaufener Hühnerhund. (1496) Dem legitimirten Eigenthümer wird gegen Vergütung der Auslagen und Fütte⸗ rung ein getiegerter Hühnerbund, mit brau⸗ nem Behang, ausgeliefert von Friedberg den 1. November 1846. J. M. Simon. Mobilien-Verſteigerung. (15977) Freitag den 13. November l. J. Vormittags 9 Uhr, laſſen die Georg Groß'⸗ ſchen Erben zu Friedberg in ihrer Behauſung auf dem Hauck verſchiedenes Hausgeräthe, als: Bettladen, Tiſche, Stühle und ſonſtiges Holzwerk, Gerätbe von Zinn, Kupfer, Meſ⸗ ſing, Porzelain, Bouteillen, Glas- und Eiſen⸗ waaren, theils neu, theils gebraucht, ſowie auch eine Parthie verſchiedenen Gehölzes, gegen gleich baare Zahlung zur öffentlichen Verſtei⸗ gerung bringen, wozu die Steigliebhaber ein⸗ geladen werden. 9 o ſt i e n (1598) für evangeliſche und katholiſche Kirchen in runder und ovaler Form, letztere mit einem Einſchnitt zum brechen verſeben, ſind ſtets bei Unterzeichnetem in beſter Qua⸗ lität vorraͤthig.— Da die Hoſtien nun nicht mehr direkt, wie ſeither von hier aus, an die Kirchengemeinden geliefert werden, ſo bin ich bereit einigen Handlungen den Ver⸗ kauf der Hoſtien für die Provinz Oberheſſen Commiſſionsweiſe zu übergeben, und werde dieſe in den Stand ſetzen, die Hoſtien zu den nämlichen Preißen wie bei direktem Be⸗ zug abgeben zu können.— Offenbach den 31. Oktober 1846. W. P. Simeons, Oblaten und Hoſtienfabrikant. Frankfurter Gold-Cours vom 5. November. fl.] kr. Neue Louisd'or 11 5 Friedrichsd'or 9 47 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 55 Rand⸗Ducaten 8850 20 Frankſtücke 9 28 Engliſche Souverains 11157 (1393) unterzeichneter macht die ergebenſte Anzeige, daß er mit ſeinem kunſt⸗mechaniſch⸗ beweglichen Wachsfiguren⸗Kabinel in Lebensgröße, in 3 Abtheilungen, dahier angekommen iſt und daſſelbe in der ſ. g. Freibeit aufgeſtellt hat. I. Abtheilung: Dr. Johannes Huß, Profeſſor der Theologie. II. 1 Dr. Martin Luther vor Kaiſer Karl V. auf dem Reichttage zu Worms im Jahre 1521 mit ſämmtlichen damals anweſenden Reichs fürſten, Car⸗ dinälen, Erzbiſchöfen und Biſchöfen. III.„ Guſtav Adolph, König von Schweden. Da dieſes Kabinet intereſſante Gruppen, angemeſſene Stellungen, glanzende und koſtbare Koſtüme und eine ſeltene Aus fübrung in Wachsfiguren in täuſchenden Bewegungen enthält, ſo verſichert Unterzeichneter, daß jeder Zuschauer dieſes Kabinet mit der größten Jufriedenheit verlaſſen wird.— Das Kabinei iſt taͤguch von Vormittags 10 Uhr bis Abends 10 Uhr geöffnet. Um recht zahlreichen Beſuch bittet Johann Preiß. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 22. Sonntag n. Trinitatis d. 8. Novbr. Erntedankfeſt. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Pfarrvicar Baur.. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. (Abendmahl.) Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Pfarrvicar Baur. Mittwoch Nachmittags von 3— 4 Uhr hält Betſtunde: Herr Candidat Döll. Fruchtpreiſe 5 a 5. Nov. 30. Okt.] 28. Okt. attung. Fried⸗ Groß. berg Mainz gerau 5 fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 14 30 1 58 16 20 Korn„„ 13— 113— 112— Gerste, 9 3010— 915 Hafer„„ 5—15[20 6130 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Bindernagel in Friedberg. Polizei ⸗Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 7. bis 13. November 1846. 2 5 Fried⸗ Butz⸗ S Brod ⸗Preiſe. berg. J bach. 2 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 421 4 2 2 7 7, 9 5 9* 44„ 2 171 347 3 ö Lth. eth. — Milchbrod 12%] 103 — Waſſerweck 13 5 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 13 14 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch altes 12 5 5— 2 gemäſtete 2 Kühfleiſch ae 7 ; 3 6 gemäſtetes 8— 18— 0 Rindſteiſc ungemäſtetes e „ Kalbfleiſch 8— 7 2 „ Schweinenfleiſch 13— 13— „Hammellleiſch 8— 8— „ Schaaflleiſch 6——— „ Wurſtvon blos Schweinen 14— 14— „ Gemiſchte Wurſt 10——— „ Bratwurſt 16— 16— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 24— 24— „Schinken 17— 17— „ Dörrfleiſch 17— 17— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 23— 23— unausgelaſſen 22— 21— „ Nierenfett 23— 22— „Hammelsfett 171— 171— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler Die Polizeiꝙ⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen ren an ſe Betreff 1 2 dingen btikgten und an