25 4 men und Talern gerſonen, piedenen er Be⸗ tu. nd über * Perſon läclichen act ge ⸗ 25 Jahr 1, daß nd dem ngeldlic elch n ad Alſchaft. — Intelligenz-Blatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen ö und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Sonnabend, den 7. März 1846. Vom Hüttenberg, im Februar 1846. Noch Einiges über die Peſtalozziſtiftung. Lieber Leſer! die Ueberſchrift dieſer Zeilen erinnert Dich gewiß an einen Aufſatz, der am 24. Januar d. J. in unſerm Wetterauer Intelligenzblatt abgedruckt war und die Ueber⸗ ſchrift trug:„Das Peſtalozzifeſt zu Frankfurt“. Wenn Du es zur Hand haſt, ſo lies es noch einmal. Der Auf⸗ ſatz erzählt uns haarklein, wie der Saal eingerichtet und wie groß die Verſammlung geweſen ſei; erzählt, daß ein Mann ohne Brille und ein anderer mit einer Brille— geſprochen hätten— und ſagt endlich, daß er ſelbſt dabei eweſen wäre. Obgleich Du nun Alles dies ſchon geleſen, 0 möchte ich, der ich freilich nicht dabei war, Dir die Sache auch noch einmal ans Herz legen, ſo gut es geht.— Wenn wir jetzt durch die Städte und Dorfſchaften unſeres heſſiſchen Vaterlandes gehen, ſo betrachten wir nicht ohne Staunen die ſchönen, großen Schulhäuſer mit ihren ge⸗ räumigen Schulſälen und Wohnungen und freuen uns herz⸗ lich über den Eifer, mit welchem man für Geſundheit der Kinder und Lehrer geſorgt und die Liebe zu dem heiligen Lehrerberufe, wie die Luſt der Kinder zum Lernen anzuregen gewußt hat. Und tritt man nun in die Schulen ſelbſt ein, ſo ſehen wir dann die Kinder in den freundlichen Räumen mit freundlichen Augen auf ihre thätigen Lehrer gewandt, und freuen uns abermals über die großen Fortſchritte der Kinder unter den fleißigen Bemuhungen ihres Lehrers. O, es iſt dies ein ſchöner, ein göttlicher Beruf, wenn man die edelſten Geſchöpfe Gottes— wie zarte Pflänzchen— auf— wachſen und gedeihen ſieht, es iſt ein freudiges Geſchäft, ihnen Schutz zu gewähren gegen die rauhen Stürme, welche ihnen einſt in dem oft unfreundlichen und die Seelen ver— giftenden Leben begegnen. Denn darum erziehen wir ja unſere Kinder von Jugend auf nicht, daß ſie blos gute Ge— ſchäftsleute und tüchtige Handwerker werden, daß ſie ihre Rechenkunſt anzuwenden verſtehen, um ihre Capitalien ſo gut als möglich anzulegen; ſondern, daß ſie gute Menſchen, edle Chriſten, brave Bürger werden, welchen die Tugend mehr werth ſein ſoll, als Weltvortheil, welchen ein ehrliches und rechtliches Fortkommen unter den Menſchen ein Stolz iſt, der ſie fern hält von Lüderlichkeit und Vagabundenleben. Allein Du wirſt mir erwiedern, lieber Leſer: ich finde doch nicht immer ſolche brave Menſchen, die von der Schule aus auch brav und ordentlich bleiben; ich finde, daß es recht ſchlechte und luͤderliche Geſellen giebt, welchen ihre Ehre und ihr guter Name blitzwenig zu ſchaffen macht, welche auf den Straßen liegen und ſich herumbetteln; welche dem Glaſe Brandwein allein hold ſind, dieſem Höllenteufel, der in dem Gehirn der Menſchen ſpukt und ſie berauſcht, daß ſie herum⸗ gehen wie brüllende Löwen. Du haſt recht, mein Wet⸗ terauer Freund! Allein woher kommen denn dieſe traurige Erſcheinungen? Sind da wohl Schulen und Lehrer Schuld? Gewiß nicht. Wir müſſen es alſo wo anders ſuchen, und werden es auch finden. Begleite einmal die Kinder aus der Schule in ihre Häuſer! Da tragen einige— wohl auch recht viele die geſammelten, guten Lehren in einem guten Herzen nach Haus und finden dort brave, gutgeſinnte Eltern, welche mit Freuden auf ihre Kinder hinblicken und denſelben am Tiſche, wie im Hofe— am Pfluge, wie in der Werk⸗ ſtatt— mit einem edlen und zur guten That ermunternden Beiſpiele vorausgehen. Wohl dieſen Kindern, welchen ihr Elternhaus zum Familientempel, ihre Eltern zu Lehrern und Pflegern guter Sitten geworden ſind, da iſt der Same des Wortes Gottes auf einen guten Boden gefallen und trägt hundertfältige Früchte! Iſt es aber mit Allen ſo? Ach, da ſehe ich auch andere Kinder, die froh und heiter in der Schule— nun düſter und betrübt ihren Heimweg ein⸗ ſchlagen. Denn dort finden ſte einen lüderlichen, dem Trunke ergebenen Vater, der auf der faulen Haut liegt und wohl auch ſagt: graben mag ich nicht und zu betteln ſchäme ich mich; eine harte, gottloſe Mutter, welche der Kirche fremd, dem Worte Gottes feindlich, allem Guten abhold geſinnt geworden iſt. Was kann da aber der Fleiß und der gute Wille des Lehrers für gute Früchte tragen! Ach da fällt der Same der Lehre auf einen harten, felſigen Boden, da finden wir dann ſchlechte Kinder ſchlechter Eltern, da wuchert die Saat des Teufels tauſendfältig!— Endlich giebt es aber auch noch arme, elternloſe Waiſen, deren Eltern der Grabhügel einſchließt. Der Mund des Vaters iſt ewig ſtumm, das liebevolle Auge der Mutter iſt ewig geſchloſſen— und können ihren Hinterlaſſenen keine liebreiche Worte— keine herzliche Blicke zuwinken. Sie ſtehen da, einſam, ver— laſſen, unter fremden Menſchen— in fremden Familien! Und wie geht es da oft her? Was das Elternherz fühlt— was Elternliebe thut, das geſchieht da ſelten. Wenn man nur ſein Geld vom Waiſenhaus erhält, dann iſt Alles gut. Da muß man dann ſparen am Brode, am Kleide, an den Schuhen des Kindes; da muß man ſehen, daß es noch etwas ins Haus bringt und ſei es auch nicht ehrlich erworben; da fragt man nicht danach, daß es ein gutes, brauchbares Mit⸗— ——ů * glied der menſchlichen Geſellſchaft werde, ſtößt und drängt es an allen Ecken und Enden— und macht ſo ſchlechte Menſchen aus ihnen— zum Schimpfe der Lehrer, zur Laſt des Staates und der Gemeinden und erzieht ſie oft ſchnur— ſtracks für Corrections- und Zuchthäuſer! Und an Allen dem ſollte die Schule Schuld ſein? Gewiß nicht, wirſt Du ſagen. Ich ſage auch ſo. fernen und überall gute Menſchen zu erziehen, dazu will man einen Verein gründen, welcher ſich Peſtalozzi- Verein nennt, nach einem Manne, der ſchon vor 100 Jahren ein edler Freund des Volkes und der Kinder war und ſein gan— zes Leben dazu hergegeben hat, um den Eltern mit Rath und That beizuſtehen in der Erziehung ihrer Kinder. Der Verein will dies auch; er will die braven Eltern ermuntern, fortzufahren auf dem edlen Wege, wie ſie bisher ihre Kin⸗ der erzogen; er will belehren, wie man auch zu Haus er⸗ ziehen müſſe, wenn die Schule etwas Gutes wirken ſoll! er will dadurch den ſchlechtgeſinnten Eltern Gelegenheit geben, ſich zu beſſern, indem ſie auch in den Verein treten und dort Gutes ſehen und hören! Er will endlich den armen, Um nun ſolch' traurige Beiſpiele zu eut⸗ obdachloſen, der Wildheit preisgegebenen Kindern eine beſſere Zukunft bereiten, indem der Verein Mittel ſammelt, wodurch ſie unterſtützt werden können und nicht mehr das Harte fühlen ſollen, ohne Eltern zu ſein, da ja Menſchenfreunde genug da ſind, welche ihnen Elternſtelle vertreten. Siehe, mein freundlicher Leſer, das will der Peſta⸗ lozziverein f er will etwas Schönes, etwas Chriſtliches, und i da wird ſich jeder rechtlich geſinnte Wetterauer nicht aus⸗ ſchließen wollen. Lieber Landmann! der Frühling naht her⸗ bei, wo Du den Samen ausſtreueſt in die friſchen Furchen! Wie ſchön wäre es, wenn Du auch in dieſem Verein den Anbruch eines Frühlings ſäheſt, wo Du durch Deinen Bei— tritt einen koͤſtlicheren Samen ausſtreuen könnteſt, der da göttliche Früchte trägt in den Herzen der Kinder, von wei— chen der himmliſche Freund aller Kinderfreunde ſagt: laſſet ſie zu mir kommen und wehret ihnen nicht.— Komm da⸗ rum, mein Freund, und unterzeichne! Dies wunſcht herzlich Einer, der nicht dabei war, aber bei der guten Sache iſt.— 12 2 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. a Bekanntmachung. (308) Dienſſag den 10. und Mittwoch den 11. März d. J., Vormittags 10 Uhr anfan⸗ gend, läßt Herr Pachter Güngerich dahier durch den Unterzeichneten verſteigern: 4 braune Wallachpferde von 6- 9 Jahren, 4 Zugochſen, 3 Bullen von 2, 1½ und 1 Jahr, 7 Kühe, 4 Rinder, 3 Reiblinge, 1 Eber, 1 Mutterſchwein mit 8 Ferkeln, 2 trächtige Mutterſchweine, 1 fettes Schwein, 15 Springer, 4 Gänſe, 20 Hühner, 3 3 vollſtändige Wagen, 1 Stuhlwägelchen, 4 Pflüge, 3 Eggen, 2 Walzen, eine Partie Ketten, Fäſſer, Pferdegeſchirr und ſon⸗ ſtige Oeconomiegeräthſchaften und circa 300 Malter Kartoffeln. a 5 Die Verſteigerung beginnt mit dem Vieh und wird mit den Pferden der Anfang gemacht. Obe rerlenbach am 26. Februar 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter 5 Ohmeis. Verſteigerung. (309) Montag den 9. März, Morgens um 9¼ Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Erbauung einer neuen Abfahrt an der Staats⸗ ſtraße nach Frankfurt nach dem Krämerfeld und Anlegen eines neuen ſteinernen Stegs am Schützenrain offentlich wenigſtnehmen verſteigert.. Die Ueberſchläge, beſtehend in 23 fl. 55 kr., liegen zu Jedermanns Einſicht offen. Friedberg den 28. Februar 1846. 5 Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben Arbeits⸗Verſteigerung im Baubezirk Friedberg. (272) Montag den 9. März l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in dem Wirkhſchafts— locale des Herrn Ludwig Hieronimus dahier die Reparaturarbeiten fuͤr 1846 ͤ an den Ka⸗ meral⸗, Grundlaſten⸗, Central- und Forſtge⸗ bäuden zu Friedberg, Butzbach, Ockſtadt, Oher⸗ mörlen, Griedel, Rockenberg, Oppershofen, Büdesheim, Heldenbergen, Burggräfenrod, Vilbel, Rodheim, Winterſtein und Oberau, als Maurer., Steinhauer⸗, Zimmer-, Schrei⸗ ner⸗, Schloſſer⸗, Glaſer⸗, Weißbinder⸗ und Pflaſterarbeiten, ſodann die Lieferung von 3000 Backſteinen ins Hofhaus zu Büdesheim, 3750 Stück Backſteinen an's Geſammtherr⸗ ſchaftliche Schloß zu Burggräfenrod und 2000 Stück Backſteinen an's Forſthaus zu Rodheim an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert werden. a Es wird dieſes mit dem Bemerken zur Kenntnib gebracht, daß nur geprüfte Meiſter und ſolche, welche ſich als zuverläſſige Leute ſeither gezeigt haben, zum Gebot zugelaſſen werden. Friedberg den 24. Februar 1846, Der Grßh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Holz ⸗Verſteigerung. (310) Mittwoch den 11. l. M., von Mor⸗ gens 9 Uhr an, ſoll das nachfolgende Holz, nämlich: e a) im Wickſtädter Wald: 10 Stecken eichen Scheitholz, 25 7, Stockholz, 8 8„„ Stangenprügelholz, 2 7 buchen 75 4½%„ gemiſchtes Stockholz, 165„ gemiſchte Reiſer, 250 Wellen Dorn, b) beim Pachthof zu Wickſtadt: 12 Stecken Kirſchbaumholz, worunter einige zu Schreinerarbeiten dienliche Stämme ſind, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 1. März 1846. Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſche Forſtverwaltung. PVoeorſteig erung. (8381) In Auftrag des Herrn Steuer⸗ Commiſſärs Bingmann dahier, werden Don⸗ nerſtag den 12. l. M., Morgens um 10 Uhr, nachfolgende Güterſtücke unter vortheilhaften Zahlungs-Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigert, als: Gemarkung Friedberg: 19 2 Piertel, 8 Ruthen,(171[IKlftr.) Gar⸗ ten am Fauerbacher Thor, Gemarkung Fauerbach II. 2) 1 Morgen, 37½ Ruthen 887[IKlftr.) Acker ohnweit der Schlockergaſſe. Friedberg am 4. März 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Hola ye bk a uf. (312) Künftigen Montag den 9. März l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen auf dem Hochgräflich Solms⸗Rödelheim'ſchen Braun⸗ kohlen⸗Bergwerke bei Bauernheim 45 Stecken gemiſchtes buchen, eichen⸗ und tannen Brenn⸗ holz und 2 Haufen Zimmerſpähne meiſtbietend verkauft werden, wozu Kaufliebhaber hiermit einladet Ba uernheimer Bergwerk den 27. Feb. 1845. 8 8 Die Bergverwaltung. Verſteigerung von Bauarbeiten. (810 Montags den 9. März d. F., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen die Arbeiten zur Herſtellung des Rathhauſes in. a An nämlich: 1 12 fl. En. 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 599 20 2) Steinhauerarbeit,„ e 3) Zimmerarbeit, 5„ 280 8 4) Dachdeckerarbeit,„ 1% 177 5) Schreinerarbeit,„„„ 426 27 6) Schloſſerarbeit,— 7 55 2³ 7) Glaſerarbeit, 75„ 8) Weißbinderarbeit,„„ 285 9 9) Spenglerarbeit, 7„ 44 42 öffentlich an die Wenigſtfordernden verſteigert werden. Indem man dieſes hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, wird zugleich bemerkt, daß die Riſſe, Voranſchläge und Verſteigerungs⸗ bedingungen in dem Geſchäftszimmer des Un⸗ terzeichneten zur Einſicht offen liegen. Staufenberg den 25. Februar 1848. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Fiſcher. Holz⸗Verſteigerung. (276) Nechſtehend bemerktes Gehoͤlze im Erbſtädter Staatswalde, Forſtreviers Naum⸗ burg, als: 3218 8 a) im Diſtriet Raubſchloß: 3 Stück Deichſeln, 14 Schock Baumpfähle, 24%„ Fachgerten, 14„ Vohnenſtangen⸗ 64%„ Stammreis und ½ Klafter birken Stangenknüppel, b) im Diſtrict Tiefe⸗See: 24 Stämme eichen Bau- und Werkholz, 11 Stämme buchen Werkbolz, 20 Klafter buchen Scheitholz, 9 Erdſtöcke, 10 Schock buchen Zopfreis, 3„ eeichen„ und 1 Deichſel, ſoll Montag den 9. k. M., Morgens 10 Uhr, in der Behauſung des Gaſtwirths Mör⸗ ſchel zu Erbſtadt verſteigert werden. Windecken am 24. Februar 1846. Kurheſſiſche Renterei Hitzerod. . 1 1 ö gleiche meiſtbie durch, ur dffe Nachget mäßige Seytem He /d angetrel Forde len ſecht bei der laſſes da den wird Bußt (335 tags u bauſe, kath d meiſthie Frie b eſſere odurch Harte reunde eſta⸗ und aus⸗ 1 der⸗ urchen! 1 den 1 Bei⸗ der da wel, laſſet n da⸗ e Holz Verſteigetung. 3320 Künftigen Dienſtag den 10. d. M., 98 3 präcis 9 Uhr, ſollen in dem Diſtrlet Diebseiche der geſammtherrſchaftlichen Waldungen bei Burggräfenrod:“ . I. von fiscaliſcher Seite: 19 1 Stecken buchen Prügelholz, 9 1 15 birken 5 23 7„ elchen„ 4) 4* aspen 7 5) 7„ buchen Stockholz, 65 1„ eeichen 77 79 1 n 8) 1450 Wellen buchen Reisholz, 905 600„ eichen 7 100) 50 ö birken 15 11) 250„ aspen 10. 12) ½ des Cubikinhaltes von 6 Stämmen eichen Bau- und Werkholz von 7-13“ mittl. Durchmeſſer und 16 35“ Länge, mit deſſen Verſteigerung aber gleichzeitig die der übrigen/(des Graflich Solms⸗ Rödelheim'ſchen und des Sräflich Elziſchen Antbeils) erfolgt, 13) 88 Stück eichen Stangen von 1½—8“ mittl. Durchm. und 10—25“ Länge, 140 1103 Stück buchen Stangen von 13“ 7 mittl. Durchm. und 15 257 Länge, ſodaun 8 II. von Gräfl. Solms⸗Roͤdelheim'ſcher Seite: 1 1 Stecken eichen Scheitholz, 25 17„ buchen Prügelholz, 30 2„ biken 2 4) 19 5 eichen„ 50 15 7 aspen 7 6) 18„ buchen Stockholz, 79 1„ eichen 77 80 4„ aspen 17 90 4350 Wellen buchen Reisholz, 10) 1050„ eichen 75 110. JO Aανοαοπτ birken 55 12 660„ aspen. e 13) 88 Stück eichen Stangen von 1¼—5“ mittl. Durchm. und 10-25“ Länge, 14) 1103 Stück buchen Stangen von 1—3“ mittl. Durchm. und 15 25“ Länge und endlich 3 i III. von Gräflich Elziſcher Seite: eine der fiscaliſchen, in jeder Beziehung ganz gleichen, Holzquantität 2 meiſtbietend verſteigert werden, was man hier⸗ durch, unter dem ausdrücklichen Bemerken, zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß kein Nachgebot angenommen und gegen vorſchrifts— mäßige Bürgſchaft Zahlungsfriſt bis zum 1. September d. J. gegeben wird. Heldenbergen den 3. März 1846. Der Großh. Heſſ Revierförſter des Reviers Altenſtadt Rump f. Oeffentliche Aufforderung. (883) Die Erben des ledig verſtorbenen Ernſt Chrioph Chelius dahier haben den Nach⸗ laß unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten. Forderungen an denſelben ſind deßhalb bin⸗ nen ſechs Wochen dahier anzuzeigen, gegenfalls bei der Inventur und Vertheilung des Nach⸗ laſſes darauf keine Rückſicht genommen wer⸗ den wird. Butzbach den 25. Febrnar 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Mosler. Dr. Irle. Ver ſtei gerung. (3301) Donnerſtag den 12. l. M., Nachmit⸗ tags um 2 uhr, werden in hieſigem Rath— bauſe 0 Malter Korn von dem Fruchtvor⸗ ratb des Auguſtiner Schulfonds öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 4. März 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Be Ne % 75. Verſtel gerung. (838) Donnerſtag den 12. März 1846, Vor, mittags 9 Uhr, ſoll in der Pfarr⸗Hofraithe zu Kaichen ein Stall, 54 Fuß lang, 24 Fuß breit, 9 Schuh Stock⸗Höhe, auf den Abbruch meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Kaichen den 3. März 1846. f Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Hahn. Aecker Verpachtung. (836) Dienſtag den 10. März, des Nach⸗ mutags 1 Uhr, ſollen in dem Hauſe des Wirth Heinrich Sang II. dahier mehrere der Ge— meinde gehörigen Aecker an den Meiſtbieten⸗ den unter den bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf neun Jahre in Pacht gege⸗ ben werden, als: 1) Acker, der Jr genannt, 2) die Sauerbornshohl genannt, 3) Acker an der Hockenmühl, L 4) Baumſtück am Hockenberg, 5) Acker am Hirſchentain ꝛc. Fauerbach II. am 4. März 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Pilippi. Holz ⸗Verſteigerung. (837) Donnerſtag den 12. d. M., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen in dem hieſigen Gemeinde⸗ wald, Diſtrict Luckenbuſch und Buchwald, 1 2 Stecken buchen Prügeiholz, 20 6„ eichen„ 3 11%„ aspen 2 4) 450. buchen Stammholz-Wellen, 5) 200 eichen 7.„ 6) 650 aspen 5 5 7) 250 kiefern Reisholz 2 8) 22 Staͤmine eichen Bau-, Werk- und Nutzholz von 25 Fuß Lange und 7-10“ Mitteldurchmeſſer, 9) 24 Stück eichen Stangenholz von 20 25 Länge u. 4 Durchm. 10) 30 Stück aspen Stangenholz von dergl. Länge und Durchmeſſer, 11) 20 Stuck kiefern Stangenbolz von dergl. Länge und Durchmeſſer, 12) 700 buchene u kieferne Bohnenſtangen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Lückenbuſch. Rodenbach den 2. März 1846. Der Erßh. Heſſ. Burgermeiſter Hetterich. Verſtei gerung. (388) Dienſtag den 14. April l. J., Mor⸗— gens um 9 Ubr, wird in hieſigem Rathbauſe das der Nikolaus Wuſt'ſchen Chefrau gehörende, in der Gemarkung Fauerbach II. liegende Grund— ſtuͤck öffentlich meiſtbietend verſteigert, als: Pag. u. Nr. 476/12 1 Viertel, 13 Ruthen (103 IK.) Acker in den Brückengärten an Leonhard Kautz und Karl Decher. Friedberg den 5. März 1846. In Auftrag Großh. Landgerichts Friedberg der Grßh. Heſſ. Vurgermeiſter Bender. Arbeits Verſteigerung. (839) Montag den 9. März, Morgens um 9 Uhr, ſollen im Rathhauſe zu Muſchen— heim die bei Plantirung einer Strecke Wegs und Herſtellung eines Geländers am Vicinal— weg von Muſchenheim nach Traismünzenberg vorkommenden Arbeiten, als Nes 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 14— 2) Zimmerarbeit, 57 77 61 20 3) Schloſſerarbeit, 15 5 25 52 4) Weißbinderarbeit.„* 22 40 5) Plantrarbeit, 87 30 1 55 unter den vor der Verſteigerung bekannt ge⸗ machten Bedingungen an die Wenigſtnehmen⸗ den vergeben werden und weiter ſollen daſelbſt des Mittags um 12 Uhr 3 Stück brauchbare eichene Pumpenſtocke und 8 Stück kiefer ne Saugrohren an die Meiſtbietenden verſteigett werden. Lich den 1. Marz 1846, J. A: Förſter⸗ Frucht⸗Verſteigerung. (340) Donnerſtag den 12. März de Br Mitkags 11 Ubr, ſollen in des Keller Kleins Wohnung zu Münzenberg nachſtehende Freihl. von Bellersbeimiſche 1845iger Früchte meiſt⸗ bietend öffentlich verſtrichen werden, namlich: Waizen, 26 Achtel, 4 Meſten, Korn, 132 Achtel, Gerſte, 133 Achtel, 2 Meſten, Hafer, 3 Achtel, 5 Meſten. Münzenberg den 3. März 1846. Der Freihl, von Bellersheimiſche Adminiſtrator Keller Klein. Arbeits-Verſteigerung. (341) Die Anfertigung eines Durchlaſſes an den Haingraben zu Niedermörlen, beſtehend in Maurerarbeit und Lieferung von Kanal— deckeln ſoll Montag den 9. d. M., Mittags um 1 Uhr, auf dem Gemeindehaus daſelbſt öffentlich in Accord gegeben werden. Niedermötlen den 2. März 1846. J. A.: Clotz. Arbeits-Verſteigerung. (312) Montig den 9. d. M., Vormittags um 10 uhr, ſollen nachſtehende, bei Herſtel⸗ lung und Unterhaltung der Straßen in und außerhalb des Orts vorkommende Arbeiten und Lieferungen, als: 1 1) Maurerarbeit, vervoranſchlagt zu 13 44 2) Steinbauerarbeit,„ 3 3) Chauſſirarbeit,*„ 84— 4) Steinbrechen, 2„ 104— 5) Steinfahren,—„ 829— 6) Steinaufſetzen 1 2 8— 7) Unterbaltungsarbeit an den Vici⸗ nalwegen durch die Gemarkung Bruchenbrücken 66— 8) das Liefern von 3 Bütten gut ge⸗ brannten Kalk 5 30 9) das Lieſern von 24 Cbkfß. rauhen Kanaldeckeln 5 36 auf dem Bureau des Unterzeichneten an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Bruchenbrücken den 2. März 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſtet b Bee ſt. Wee Privat- Bekanntmachungen. Für Küfer. (317) Ein Küfer, welcher ſein Handwerk ge- hörig verſteht und ſich über ſeine Solidität ge⸗ nügend auszuweiſen vermag, kann in einem Fabrikgeſchäft in der Nähe Frankfurts dauernde Beſchäftigung finden. Auf frankirte Anfragen unter Nro. 317 an die Expedition dieſes Blattes wird nähere Auskunft ertheilt. reite. (322) Bei Wagnermeiſter Karl Schmidt zu Grünberg ſteht ein zweiſpänniger, mit eiſer⸗ nen Achſen verſehener, blau angeſtrichener Pferde- wagen billig zu verkaufen. 2 junge Faſelochſen, (828) von guter und ſchöner Race, jeder 1è Jahre alt, auch trächtige Mucken und 1 Mucke mit Ferkeln werden preiswürdig abgegeben zu Niedererlenbach bei Herrn C. F. Petſch. Verkauf eines Hauſes. (237) Cine an der Hauptſtraße in Vilbel gelegene, zu jedem Geſchäftsbetrieb geeignete Hofraithe, beſtehend in einem zweiſtöckigen r ˙T——— ———— — Wohnhaus, 4 größeren und 3 kleineren Zim⸗ mern, 2 Geraͤtbkammern, 2 Küchen, geraumi⸗ gem Speicher, 2 Kellern, Stall, Waſchküche und Holzſchoppen mit daran ſtoßendem Gar⸗ ten, iſt aus freier Hand zu verkaufen. Kaufluſtige belieben ſich an den Unterzeich⸗ neten zu wenden. Vilbel den 17. Februar 1846. Johannes Hinkel IV. Haus- Verkauf. (286) unterzeichneter beabſichtigt, ſeine jetzt eigenthümliche früher Wilhelmiſche Hofraithe, benebſt Scheuer und einem Haus zu Butz⸗ bach, an der frequenten Straße zunächſt dem Wetzlarer Thor, zu jedem Geſchäftsbetrieb ge⸗ eignet, auf vortheilhafte Bedingungen zu ver⸗ kaufen, oder dieſelbe entweder im Ganzen, oder in Abtheilungen auch zu vermiethen. Reflectirende belieben ſich an mich zu wenden. Niederweiſel den 16. Februar 1846. J. J. Adami im Hirſch. Dankſagung. (33) Allen Denen, welche unſerm geliebten Sohne Jacob die letzte Ehre erzeigten und ihn zu ſeiner Ruheſtätte begleiteten, ſagen wir hiermit unſern herzlichſten Dank. 5 ph. Söllner. Ae (81) Ich zeige hiermit ergebenſt an, daß ich mit einer Maſchine zum Reinigen der Bett⸗ federn hier angekommen bin. Indem ich be⸗ merke, daß der Preis für das Reinigen eines Deckvettes und eines Unterbettes je 36 kr., eines Pfühls 12 kr. und eines Kopfkiſſens 8 kr. iſt, ſehe ich zahlreichen Auftragen entgegen. Friedberg den 4. März 1846. 5. Ba wohnhaft bei Hrn. Metzgerm. H. Engel. Ein Wagnergeſelle, (315) der ſogleich in Arbeit treten kann, wird geſucht von Konrad Pfluch, Wagner in Melbach. Zum Verkaufen. (316) Eine zweiſpännige, in gutem Zu⸗ ſtande ſich befindende, moderne Chaiſe, ein neuer zweiſpänniger, mit eiſernen Achſen ver⸗ ſehener und mit naſſauer Eiſen beſchlagener Wagen und 2 eiſerne Achſen ſind zu verkau⸗ fen bei Salamon Schwab. Friedberg den 3. März 1846. Z u m Verkaufen. (847) unterzeichneter verkauft ſchöne, ſtarke, kiefern Bohnenſtangen, „ 1„Baumſtangen, mehrere Wagen Miſt. Friedberg den 3. März 1846. Morell. At n z e i g e (318) Den Aeltern hieſiger Stadt zeige ich hiermit an, daß ich geſonnen bin, eine Strickſchule anzufangen. Indem ich mich be⸗ mühen werde, das in mich geſetzte Vertrauen zu verdienen, bemerke ich nur noch, daß ich auf dem Haag bei Hrn. Lehrer Bauer wohne. Katharina Göring. Empfehlung. (349) unterzeichneter empfiehlt ſich mit Wicken, Erbſen und Hafer zur Ausſaat. Jacob May, Frucht⸗ und Mehlhändler in Friedberg, wohnhaft bei H. Gaſthalter Supp auf der breiten Straße. „„ 76*. Todes ⸗ Anzeige. (330) um 3. d. M. entſchlief, nach vier⸗ wöchentlichem Krankenlager und kaum neun Wochen nach geſchloſſenem glücklichen Ehebunde, meine theure Gattin, Juliane, im Z39ſten Lebensjahre. Indem ich in tiefſter Weh ⸗ muth allen meinen Verwandten und Freun⸗ den dieſe traurige Nachricht mittheile und um ſtille Tbeilnahme bitte, ſage ich gleichzeitig allen Denen meinen herzlichen Dank, die mir am Beerdigungstage ſo liebevolle Beweiſe ihrer Freundſchaft gegeben. 5 Friedberg. Wilh. Bechſtein. Bekanntmachung. (38510 Montag den 9. März d. J., Mit⸗ tags 3 Uhr, iſt der Unterzeichnete geſonnen nachfolgende Gegenſtaͤnde zu verſteigern: 1) einen Ochſen⸗Karrn, 2) einen Pflug, 3) eine eiſerne Egge und noch mehrere Haus⸗ geräthſchaften. Maibach am 28. Februar 1845 Joh. Georg Wiſſig. Zwei Schneidergeſellen (352) können ſogleich Arbeit erhalten bei Ludwig Wagemann, Schneidermeiſter in Nidda. Theater in Friedberg Sonntag, den 8. März 1846 (383) wird unter der Direction des Eduard Geyſer aufgeführt Doctor Fauſt's Haus⸗ kaͤpp en, 0 oder: Die Räuberherberge im Walde. Zauberpoſſe mit Geſang in 3 Akt. v. F. Hopp. Muſik von Kapellmeiſter Hebenſtreit. Dienſtag den 10. März. Zum Beſten des Schauſpielers Wilhelm Kern. 3 das Schweizermaͤdchen, oder: Das Alpenröslein, das Patent und der Shawl. Luſtſpiel in 3 Abtheilungen nach Clau rens Roman von Franz von Holbein. . Nro. 5. des Wetterauer Sonntagsblattes (von 14 zu 14 Tagen erſcheint eine Nummer und koſtet das Semeſter hier 18 kr., durch die Bezirksboten 24 kr.) wird mit dem heu⸗ tigen Intelligenzblatte ausgegeben. Inbalt: Zur Gedächtnißfeier des vor 300 Jahren erfolgten Todes Martin Luthers. Frankfurter Gold-Cours vom 7. März. — fl. kr. Neue Louisd'or 111 5 Friedrichsd'or 9 47 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 5⁴ Rand⸗Ducaten 5 35 20 Frankſtücke 9 277 Engliſche Souverains 11155 Kirchliche Anzeigen flüür Friedberg. Sonntag Reminiscere den 8. März. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch⸗ Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Pfarrvicar Baur. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Krug. Mittwoch Nachmittags von 3— 4 Uhr hält Betſtunde: Herr Candidat Katt mann. Fruchtpreiſe⸗ 5. Mrz. 27. Feb. 25. Feb. Groß⸗ gerau 9 fl.] kr. fl. fl. kr. Waizen pr. Malter] 12 3012 49 12— n 10 5110 30 10 50 Gie„ 7— 1 814 810 Per 4120 5—1 420 Gattung. Mainz Polizei⸗ Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 7. bis 13. März 1846. 2 5 Fried⸗ Butz⸗ Brod ⸗Preiſe. berg. bach. 8 kr. pf. kr. pf. 13 Leib⸗Roggenbrod 31 34/33 21 7 2 7 27 2 44„ 22 14 14141 a eth. etb. — Milchbrod 13½¼ 13 —Waſſerweck 137 —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 14% 14% Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 14 Ochſenfleiſch b 4 2 15 2 5 gemäſtete. 1 „ Kühfleiſch a 8——— a zan gemäſtetes 8— 81— „ Rindfſeiſch ungemäſtetes 7——— „ Kalbfleiſch 8 „ Schweinenfleiſch 93 9 3 „ Hammelfleiſch 8— 1 8— „ Schaaflfleiſch 6— 5— „ Wurſtvon blos Schweinen 12— 12— Gemiſchte Wurſt 10——— „ Bratwurſt 15— 15— „ Schwartenmagen 15— 15— „ Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 15— 15— „Dörrfleiſch 15— 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— unausgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 20— 20— „Hammelsfett 151— 115— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follen ius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. hach einer ſoeben erhaltenen Mittheilung iſt am 3. März d. J. in Darmſtadt das Malter Korn zu 7 fl. in deſſen Umgegend das Mltr. Kartoffeln zu 1 fl. 30 kr. und in Frankfurt der Ctr. Heu zu an ſa Betreff I Bau di aͤnderu ſich kei legenen veränd von E welche zu Jeb haben 0 Ant J. nachdem Vein Landa zu erg Abends