SS e 2——.—.. — 8 1 1288688 Intelligenz-Olatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes. Betrefſend: Den Unterricht der Hebammenſchülerinnen in der Ent⸗ bindungs⸗Anſtalt zu Gießen. l 55 Von Großh. Provinzial⸗Commiſſaͤr der Provinz Ober⸗ heſſen bin ich benachrichtigt worden, daß die Hebammen⸗ ſchülerinnen ſehr häufig erſt alsdann in der Anſtalt zum Un⸗ terrichte eintreffen, wenn der Lehrcurſus längſt begonnen hat, und daß hierdurch mancherlei Störungen entſtehen. Der Unterricht beginnt jedesmal im Frühjahr mit dem 1. März und im Herbſte mit dem 1. September, und wol⸗ len Sie genau darüber wachen, daß eintretenden Falls die Hebammenſchülerinnen ſich zu dieſem Zeitpunkt rechtzeitig einfinden. Grünberg den 27. Juli 1846. In Beurlaubung Großh. Kreisraths: v. Rabenau. Der Großherzoglich Heſſiſche Rentamtmann des Rentamts Schotten an die Herrn Burgermeiſter des Bezirks. Sie wollen alsbald in Ihren Gemeinden bekannt machen laſſen, daß die Berichtigung der bis zum 15. Auguſt d. J. creditirten Steigholzgelder von 1846 unfehlbar bis zum 15. Auguſt an den beſtimmten Zahltagen, Mitt— wochs und Donnerſtag, zur hieſigen Rentamtskaſſe geſchehen muß, und wenn die Abführung der Holzgelder in dem an— gegebenen Termin nicht erfolgt, den geſetzlichen Beſtimmungen gemäß alsbald Mahnung und nach Ablauf der geſetzlichen Friſt, Pfändung eintreten müſſe. Schotten den 29. Juli 1846. Prätorius. Auszüge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 25 von 1846. II. Rechnungsablage über die Verwendung der für das Jahr 1844 in dem Großherzogthum Heſſen aus geſchriebenen Brand- verſicherungsbeiträge.— Hiernach betrug die Einnahme: Kaſſe⸗ vorrath aus voriger Rechnung: 123,753 fl. 41% kr., Rückſtände aus vorderen Jahren 34½ kr., ausgeſchriebene Gelder 184,249 fl. 7½ kr., aufgenommene Kapitalien 54,600 fl., zurückbezahlte Depoſiten 55,000 fl., Zinſen von ausſtehenden Kapitalien 85 fl. 45 kr., verſchiedene Quellen) 693 fl. 58 kr, zuſammen 418,383 fl. 6 kr.— Ausgabe. An vergüteten Brandſchäden nebſt Beſichtigungs- und Taxationsge⸗ bühren. I. in Oberheſſen: Kreis Alsfeld 2756 fl., Biedenkopf 4415fl. 4%, Büdingen 1927 fl. 15, Friedberg 10,191 fl 2, Gießen 5881 fl. 1%, Grünberg 978 fl. 40, Hungen 9377 fl. 25, Nidda 194 fl. 21, Vöhl 848 fl. 20, Landrbz. Lauterbach 37,713 fl. 50, zuf. 74,282 fl. 59 kr. II. In Starkenburg: Kreis Bensheim 2445 fl. 36, Darmſtadt 416 fl. 56 ½%, Dieburg 1253 fl. 15, Großgerau 1102 fl. 23½, Hep⸗ penheim 16,060 fl. 8½, Offenbach 689 fl. 18½, Wimpfen 26859 fl. 50, Landrathsbez. Breuberg 3839 fl. 55½, Erbach 14,768 fl. 28, zuſ. 43,261 fl. 53 ½ kr. III. In Rheinheſſen: Kreis Alzey 5976 fl. 32%, Bingen 3174 fl. 36, Mainz Stadtbezirk 18,511 fl., Mainz Landbezirk 8488 fl. 1, Worms 3226 fl. 30, zuſ. 39,374 fl. 39% kr. Summe an ver⸗ güteten Brandſchäden ꝛc. 156,919 fl. 32 kr. Abgetragene Kapitalien 54,600 fl., Zinſen von abgetragenen Kapitalien 523 fl. 41¼, von auf⸗ genommenen Kapitalien 5828 fl, Beſoldungen und Penſionen 2176 fl., Repartitionsgebühren 2687 fl 58 Erhebgebühren 7313 fl. 16, Haus⸗ miethe 130 fl., zufällige Ausgaben 2523 fl. 43½, Depoſiten 35,000 fl. Hauptſumme d. Ausgaben 267,682 fl. 12 kr. Die Geſammteinnahme von 418,383 fl. 6¼ kr. verglichen mit der Geſammtausgabe von 267,682 fl. 12 bleibt Unterſchied 150,700 fl. 54¾, und zwar liquidirte Ausſtände 25 fl. 49¼, baarer Vorrath 150,675 fl. 5½ kr. Dieſer Kaſſevorrath iſt jedoch nicht baar vorhanden, ſondern wurde zu den Aus⸗ gaben des Jahres 1845 verwendet, indem auf die für 1845 auszuſchrei⸗ benden Beiträge noch keine Erhebung ſtattgefunden hat.— Folgt als An⸗ lage ein Auszug aus den Brandverſicherungskaſſe-Handbüchern von 1845 und 1846, wornach die Einnahme für 1845 250,413 fl. 37, die Aus⸗ gabe 241,384 fl. 32 ½ kr. beträgt, alſo 9029 fl. 4% kr. Vorrath bleibt, der auf 1846 übergeht, wo die Ausgabe bis zum Schluſſe der Rechnung, 31. März 1846 9022 fl. 16 kr. betrug, ſo daß an dieſem Tage 6 fl. 48¼ kr. Vorrath blieb.— VI. Namens veränderungen. Es wurde geſtattet: am 26. Mai dem Adoptivſohn des Peter Mai dahier, Johannes Fiſcher von Eich, künftig den Namen„Mai, und am 28. Juni der Sophie Catharine Schneider zu Erbach, den Namen„Dingeldein“ zu führen.— VII. S. K. H. der Großherzog haben dem Kammerherrn und Geh. Legationsrath v. Ricou die Erlaubniß zu ertheilen geruht, den ihm von S. M. dem Könige von Preußen verliehenen rothen Adlerorden 3. Kl. anzunehmen und zu tragen.— VIII. Dienſt nachrichten: Am 29. Mai wurde der Gehülfe bei der Steuercontrole und Calculatur der 1. Sect. der Oberfinanzkam⸗ mer Marloff zum Acceſſiſten dabei ernannt; dem Notariats-Candidaten Dr. Simon zu Mainz die erledigte Notariatsſtelle zu Alzey übertragen; am 2. Juni die Kreisgerichtsboten Kamp zu Mainz und Bermann *) Von den Johannes Le pper'ſchen Eheleuten auf der Langenwie⸗ ſenmühle bei Niederohmen, Kreiſes Grünberg, welche wegen überführter Brandſtiftung zur Herauszahlung der bezogenen Brand⸗ entſchädigung nebſt 5 Procent Zinſen verurtheilt worden find, im Geſammtbetrag von 693 fl. 58 kr. zu Wörrſtadt, auf Nachſuchen, gegenſeitig verſetzt; der Hofg.⸗Secret.⸗ Aceeſſiſt Rudolphp von Schlitz zum Actuar bei dem Landgerſchte zu Schlitz ernannt; am 3. dem Schulvicar Daudiſtel zu Wackernheim die evang. Schullehrerſtelle daſ. übertragen; am 5. der evang. Pfarrer Neuen⸗ biagen zu Umſtadt zum ordentl. geiſtl. Mitgliede der Bezirksſchulcom⸗ miſſion des Kr. Dieburg auf 5 Jahre ernannt; dem Schullehrer Gaß zu Glashütten die 2. evang. Schullehrerſtelle zu Weſthofen, dem Schul⸗ candidaten Winkler von Offſtein die 3. kath. Schullehrerſtelle zu Bens⸗ heim und dem Schulcandidaten Roßmann zu Oberbeerbach die 2. evang. Schullehrerſtelle daf. übertragen; der kath. Pfarrer Zeyh zu Heldenber⸗ gen auf 5 Jahre zum Decan des Decanats Vilbel und der kat 9. Pfarrer Goy zu Dieburg auf 5 Jahre zum Decan in Dieburg ernannt; am 6. dem kath. Geiſtlichen Moufang zu Mainz die Stelle eines kath. Religions⸗ lehrers an dem daſigen Gymnaſfum und dem Lehrer an der Realſchule zu Bingen Schuhmacher eine Lehrerſtelle an der Realſchule zu Mainz; am 10. dem Schulvicar Bang zu Gönnern die evang. Schullehrerſtelle zu Crumbach(Kr. Gießen), und dem Schulvicar Schmidt zu Reddig⸗ bauſen die vereinigte evang. Schullehrerſtelle zu Ober- und Niederhörlen übertragen; am 12. dem Pfarrer Heußlein zu Eppertshauſen die kath. Pfarrſtelle zu Hirſchhorn, dem Pfr. Weniger zu Fürfeld die kath. Pfarr⸗ ſtelle zu Badenheim und dem Pfarrverwalter Blöſinger zu Engelthal die kath. Pfarrſtelle daſelbſt übertragen, ſowie der von dem Hrn. Fürſten zu Leiningen auf die kath. Pfarrſtelle zu Heſſelbach präſentirte Pfaͤrrver⸗ walter Schauermann zu Erbach für dieſe Stelle beſtätigt; der Rech⸗ nungsprobator bei der 2. Abtheilung der Juſtiſicatur der Rechüungskam⸗ mer Kares zum Rechnungsreviſor und der Revifions⸗Gehülfe Elwert zum Aereſſiſten dabei ernannt; der von dem Herrn Fürſten Ernſt Caſimir zu Iſenburg⸗ Büdingen zu der erledigten Lehrerſtelle an dem Gymnaſium zu Büdingen präſenkirte Candidat Bauſch aus Beſſungen für dieſe Stelle beſtätigt; am 16. der ordentl. Profeſſor der kath. Theologie Dr. Schmid zu Gießen zugleich zum professor ordinarius honorarius an der ppiloſophiſchen Facultät der Landesuniverſität ernannt; am 23. Friedrich Nees zu Höchſt als Poſtexpeditor daf. beſtätigt; am 25. der ſeith. Decan, Pfarrer Kühn zu Schotten, zum Decan des Decanats Schotten auf die Dauer von weiteren fünf Jahren ernannt; am 27. dem Schulcandidaten Wahl aus Lauterbach die Hülfslehrerſtelle an dem evang. Schullehrer⸗ ſeminar zu Friedberg und dem Schulvicar Weckerle zu Wöllſtein die kath. Schullehrerſtelle daſ. übertragen, ſowie der von dem Herrn Fürſten zu Löwenſtein⸗Wertheim⸗Roſenberg auf die evang. Schullehrerſtelle zu Waldamorbach präſentirte Schulvicar Schnellbacher daf. für dieſe Stelle beſtätigtz am 1. Juli dem 2. Lehrer an der Muſterſchule zu Fried⸗ berg, Lauckhard, die I. evang. Stadtknabenſchullehrerſtelle II. Abthei⸗ zung zu Darmſtadt übertragen.— f „IX. Dienſtentlaſſungen. Am 29. Mai der Notar Weber zu Alzey, am 16. Juni der Poſtexpeditor Werckmann zu Reinheim, beide auf Nachſuchen.— X. Verſetzungen in den Ruheſtand. Am 6. Juni der Ge⸗ richtsſchreiber bei dem Friedensgerichte Woöllſtein, Diehl; 27. die Schul⸗ lehrer Fiſcher zu Wernges, Winter zu Herchenhain, Fritzges zu Götzen.— XI. Concurrenz für: die kath. Pfarrſtelle zu Obererlenbach mit jährlich 1006 fl. 8 kr.(Präſentation des Grafen von Ingelheim); die Nevierförſtersſtelle zu Gladenbach mit der Beſoldung der 3. Klaſſe(bin⸗ nen 4 Wochen bei Gr. Oberforſtdirection); die evang. Pfarrſtelle zu Langen mit jährlichen 1817 fl.; die kath. Pfarrſtelle zu Freimersheim mit 1000 fl., jedoch mit der Verbindlichkeit, an den penſ. Pfarrer Glanzner jährlich 300 fl. abzugeben; die 1. evang. Schullehrerſtelle zu Crumſtadt mit 318 fl., ausſchließlich der zu 28 fl. berechneten Koſten für Heizung des Schullocals.— 0 1 XII. Geſtorben ſind: am 30. April die Penſionärin, Wittwe des Steuercommiſſärs Elbert zu Friedberg; 20. Mai der penſ. Schul⸗ lehrer Neubauer zu Niederklingen; 21. der penſ. Schullehrer Wüſt u Hirſchhorn; 8. Juni der Förſter Will zu Kleinhauſenz Dr. Weckers, rehrer der franz. und engl Sprache an der Realſchule zu Mainz; 10. der penſ. Kreisdiener Thomas zu Bensheim; der Unterförſter Grüne⸗ wald zu Niederbreitenbach; 13. der evang. Pfarrer, Kirchenrath Brod⸗ reich zu Oſſenheim; 21. Steuercommiſſär Schüler zu Gießen; 22. Schullehrer Müller zu Hangenweisheim.— * 244. 5 1 verſchiedenen Abtheilungen beiwohnten und Höͤchſtſich die Erklärungen der einzelnen Lehrer gnädigſt gefallen ließen. Ganz abgeſehen davon, daß ee Höhſken Beſiche und der durch ihn ausgeſprochenen Anerkennung natürli⸗ cherweiſe eine große Aufmunterung für die Lehrer der ge⸗ nannten Anſtalt gelegen iſt, abgeſehen davon, daß Seine Großherzogliche Hoheit bei armen Taubſtummen ein ſehr bedeutendes Geldgeſchenk zu⸗ ſtellen ließen, abgeſehen alſo von dem Nutzen, den die Taub⸗ ſtummenanſtalt ſelbſt aus jenem Beſuche ziehen wird und zog, welch eine Beruhigung für das ganze Volk liegt darin, einem Herrſchergeſchlechte, wie das unſere iſt, unterthan zu ſein, das unſere, deſſen Glieder nicht in den Feſten des nordiſchen Hofes, nicht in den Steppen und in den Bergen des Kaukaſus, nicht in den zauberiſchen Umgebungen der türkiſchen Kaiſerſtadt das Gefühl verlieren können für die Noth der Unglücklichen im Heimathlande. Möge auf ihnen Allen, die, obwohl vom Glanze irdiſcher Majeſtät umgeben, ein Herz und ein Auge haben für Jeden, auf dem des Lebens Laſt drückend liegt— möge auf ihnen Allen gnadenvoll das Auge ruhen des Allvaters im Himmel!— Dr. M. 5 11 3 Bautz hach den 30. Juli. Heute hatten wir die Freude, Seine Königliche Ho⸗ heit den Erbgroßherzog, begleitet von ſeinem Bruder, dem Prinzen Alexander von Heſſen in unſrer Mitte zu ſehen. Er kam von Gießen um 11 Uhr Vormittags an und wurde auf dem Markt durch den Muſikverein mit der Hymne: „Heil unſerm Fürſten, Heil!“ begrüßt; er beſichtigte darauf die Reiterkaſerne, in welcher ihm der Gemeinderath, mehrere Beamte und die Geiſtlichen vorgeſtellt wurden. Hierauf fuhr er gegen 12 Uhr nach Friedberg aß... Die hieſigen Einwohner waren froh, nach 16 Jahren zum erſtenmal ein Glied des großherzoglichen Hauſes begrü⸗ ßen zu können, und überall wurde der Wunſch ausgeſpro⸗ chen, daß öfter ſolch hoher Beſuch ſie erfreuen möchte. Die Bewohner der Provinz Oberheſſen überhaupt haben eine große Anhänglichkeit an das Fürſtenhaus, und in den ent⸗ legenen Theilen wird eine heiße Sehnſucht empfunden, die theuren Fürſtenſoͤhne in ihrer Mitte willkommen zu heißen. Wir ſahen Leute aus dem Hinterland, Thränen in den Augen, die Blicke nach den hohen Brüdern gerichtet, welche in ihrer Haltung und ihrem Benehmen an ihre trefflichen Ahnen erinnerten.„Ach wenn unſer Großherzog oder un⸗ ſere Prinzen einmal uns beſuchen wollten!“ ſagte der Eine. Sein Begleiter ſagte:„Wir ſind zwar arm, aber wir wür⸗ den ſie auf den Händen tragen!“ Ein Mann, der län⸗ gere Zeit im Hinterland gelebt hatte, entgegnete den Leuten: „Wohl ſeid ihr arm, aber eure Liebe iſt rein, wie eure Luft, euer Wille friſch, wie eure Quellen, eure Treue feſt wie eure Berge!“ 5 5 Möchte der Wunſch der biederen, treuherzigen Men⸗ ſchen bald erfüllt werden! 5 l Friedberg den 28. Juli 1846, Wir ſind es zwar nicht anders gewöhnt, als daß die Mitglieder unſeres erhabenen Regentenhauſes an allen menſchenfreundlichen Beſtrebungen der Zeit den innigſten und kräftigſten Antheil nehmen, doch thut es jedesmal dem Herzen wohl, wenn dieſe alte Wahrheit wieder einen neuen Beweis erhält. Einen ſolchen Beweis haben wir darin gefunden, daß Seine Großherzogliche Hoheit der Prinz Alexander von Heſſen heute Morgen (wie dies im Jahr 1838 bereits ſchon einmal geſchehen war) mehrere Stunden in der Taubſtummenanſtalt zubrachten, mit ſichtbarem Intereſſe dem Unterrichte in den 1 1 in ge ſne n dent. 5 Sonntags, den 19. Juli d. J., wurde in dem benach⸗ barten Städtchen Butzbach in dem Saale des Herrn Bei⸗ geordneten Joutz, Gaſtwirths zum heſſiſchen Hof, ein Kin⸗ derball gehalten, dem auch viele Erwachſene beiwohnten. Augenzeugen haben verſichert, es ſei daſelbſt außerordentlich ſchön geweſen. Bei der nächſten Generalverſammlung des Peſtalozzi⸗Vereins, der in Butzbach viel Anklang findet, hofft man einen ausführlichen Bericht über dieſes ſchöne Kinderfeſt aus dem Munde eines bewährten Pädagogen zu hören, da die Anſichten der Erzieher über dieſen Gegenſtand verſchie⸗ den ſind. a— ch. Höchſtihrem Weggange den (1139) gekommen gefordect, obige ſcallon u. underheichn Dc ſer Spell der Fahr ſind und! Rikte un Beifuhrn Darn 6 10 am B. de mente g Termin 9 Uhr, der des Bacharag lach von dufenthaſ können, aufgefort ments ſogewiß dennoch Lite G. unterſte ſperden bunden Ulrich au Anſprü deſſen ſuck x * 245*. Dem Bürger und Bäckermeiſter Heinrich Wolf eine Tochter, Anna Mariane, geb. den 27. Mai. Dem Bürger und Schneidermeiſter Johann Martin Hofman ein Sohn, Heinrich, geb. den 16. Juni Beerdigte: Karoline Jöckel, des Friedrich Jöckel, Bürgers und Rothgerbermeiſters, eheliche Tochter, alt 5 Monate, 7 Heinrich Carl, des Ludwig Carl, Burgers und Kauf⸗ manns, ehelicher Sohn, alt 24 Jahre, t den 1. Juni. Johannes Weppler, Bürger und Tagloöhner, alt 59 Henriette Wilhelmine Stein, des Joh. Kaspar Stein, Bürgers und Leinwebermeiſters, Ehefrau, alt 30 Jahre, Katharine Bornträger, des Andreas Bornträger, wei⸗ land Bürgers und Leinwebermeiſters, eheliche Tochter Eliſabethe Damm, des Joh. Adam Damm, Bürgers Kirchenbuchs⸗Auszug vom Juni 1846. 21. Grünberg. 28. Getraute: 1. Joh. Jakob Rollhaus, Bürger und Schuhmachermeiſter zu Lich, und Maria Eliſabeth Zinßer, Chriſtoph Zin? ßers, Bürgers und Wagnermeiſters dahier, eheliche 1. Tochter. 7. Joh. Jakob Schlidt, Bürger und Ackermann dahier, den 29. Mai. und A. Eliſabethe Hörle, des Johannes Hörle, Bür⸗ 4. gers und Leinwebermeiſters dahier, eheliche Tochter. 28. Johannes Pfannkuchen, Burger und Taglöhner, und 19 Anna Katharine Kteuter, des Johannes Kreuter, e Jahre, f den 17. Juni Pachters auf dem Schmitthof bei Lehrbach, eheliche 23. f 5 Tochter. Getaufte: T den 21. Juni. 1. Dem Buͤrger und Metzgermeiſter Heinrich Kraft ein 23. Sohn, Karl Wilhelm, geb. den 15. Mai. 16. Dem Bürger und Taglöhner Martin Bindewald ein alt 48 Jahre, 1 den 21. Juni: Sohn, Georg Martin, geb. den 24. Mai. 29. 21. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Chriſtoph Trink⸗ aus eine Tochter, Katharine, geb. den 1. Juni. und Schweinhirten, eheliche Tochter, alt 3 Monate, den 26. Juni. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N ν Bekanntmachung. (1139) Bewerber um die in Erledigung gekommene Poſthalterei zu Vilbel werden auf⸗ gefordert, ihre Geſuche unter Beibringung obrigkeitlicher Zeugniſſe hinſichtlich ibrer Quali, fcation und Vermögens verhältniſſe bei der unterzeichneten Behörde vorzubringen. Hinſichtlich der dienſtlichen Verhältniſſe die⸗ ſer Stelle wird bemerkt, daß zur Verſehung der Fahrten 28 bis 30 Pferde zu unterhalten ſind und die Einnahme für die regelmäßigen Ritte und Fahrten, ſowie für Cxtrapoſt. und Beifuhrwerk etwa 9800 fl. jäbrlich beträgt. Darmſtadt den 22. Juli 1846. Großh. Heſſ. Ober Poſt⸗Amt Breuning. vdt. Silz. Edietalladung. (11035) Salomon Bacharach von Keſtrich iſt am 25. Febr. l. J. mit Hinterlaſſung eines Teſta⸗ ments geſtorben, zu deſſen Eroͤffnung man Termin auf den 15 October d. J., Morgens 9 Uhr, anberaumt hat. Da ſich drei Kin⸗ der des Salomon Bacharach, namlich: Aron Bacharach, Löb Bacherach und Fanny Bacha⸗ rach von Haus entfernt haben und deren Aufenthaltsort nicht hat ermittelt werden können, ſo werden dieſelben hiermit öffentlich aufgefordert, in dem zur Eröffnung des Teſta⸗ ments itzres Erblaſſers anberaumten Termin ſogewiß dahier zu erſcheinen, als ſonſt daſſelbe dennoch eröffnet, die inen darin etwa defe⸗ rirte Erbſchaft als von ihnen angenommen unterſtellt und für ſie ein Curator beſtellt werden wird, an deſſen Handlungen ſie ge⸗ bunden ſind. Ulrichſtein am 12. Juli 1846. Gr. Heſſ. Landgericht daſ., als Frhrl. v. Schenkiſches Patri⸗ monialgericht Keſtrich. Zimmermann. Brück. Edictal ladung. (1119) Cigentbums. oder ſonſtige dingliche Anſprüche an das von Heinrich Holl und deſſen Chefrau in Köddingen verkaufte Grund⸗ ſtück XVI/45 318[IKl. Wieſe in der Lenzen⸗ wieſe ſind binnen 4 Wochen, von heute, da⸗ hier anzuzeigen, widrigenfalls der Kaufbrief beſtätigt wird... Ulrichſtein am 18. Juli 18465. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Edietal ladung. (1095) Nach dem Flurbuche der Gemar⸗ kung Ober⸗ und Niederrosbach ſind den von Waitziſchen Erben in Nauheim unter pag. und Nr. 34½6, 1603/19, 2259/12, 2627/72, 2627/73 niehrere Grundſtücke zugeſchrieben, welche nach vorgelegtem Auszuge aus dem Oberrosbacher Contractenprotocolle bereits am 3. März 1803 auf Anſtehen des Fürſtl. Heſſen Kaſſeliſchen Salz. und Bergwerksdirec⸗ tors Geh. Rathes Waitz von Eſchen öffentlich verſteigert und von C. Dieter reſp. Johannes Bullmann 1., J. G. Roß, Gerichts ſchoͤff Jacobi und Gerichtsſchöͤff Groh in Niederrosbach er— kauft worden ſind. Die Käufer beſitzen noch keine Eigenthumsurkunde über jene Grund— ſtücke, und wer die von Waitziſchen Erben ſeien, iſt nicht bekannt. Indeſſen hat der Freiherr Carl Sigmund Waitz von Cſchen zu Caſſel, unter der Verſicherung, daß er ein⸗ ziger Erbe des Immobiliarnachlaſſes des Ver⸗ käufers ſeie, erklärt, daß er keine Anſprüche auf die erwähnten Grundſtücke,— bezüglich welchen er übrigens das frühere Eigenthum des Verkäufers ebenwohl nicht nachzuweiſen vermochte,— mache, vielmehr anerkenne, daß ſie Eigenthum der Käufer ſeien, weshalb auf der letzteren reſp. ihrer Erben Antrag alle, welche Cigenthums, oder ſonſtige Anſprüche auf die gedachten Grundſtücke zu haben ver— meinen, aufgefordert werden, ſolche binnen 3 Monaten von heute an, hier ſogewiß zur Anzeige zu bringen, als ſonſt jene Grund— ſtücke als Eigenthum der Käufer angeſehen, ihnen zugeſchrieben, auch auf Verlangen Eigen⸗ thumsurkunden werden ertheilt werden. Friedberg am 18. Juli 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daf. Hofmann. Die Beerbung der ledig verſtorbenen Güdel Eiſemann von Münzenberg betr. (11640 Da die Erben nur theilweiſe bekannt ſind, und deren auch auswärts wohnen ſollen, ſodann zur Publication des vorliegenden gerichtlichen Teſtaments Termin auf Donnerſtag den 20. Auguſt anberaumt worden, ſo wird ſolches unter dem Anhang veröffentlicht, daß wer ſich betheiligt erachtet, ſich im Termin ſogewiß einzufinden habe, als ſonſten mit der Publication dennoch vorge⸗ ſchritten und nur den wirklich eingeſetzten Erben Eröffnung werde gemacht werden. Hungen den 23. Juli 1846. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Edietalla dung. (1165) Gigentbums- oder ſonſtige dingliche Anſpruche an das von Heinrich Dick's Eheleu⸗ ten in Meiches an den Gr. Forſtfiscus ver⸗ kaufte Grundſtück, 57/1 VIII/28 434[Kl. Wieſe im Elend, ſind binnen 4 Wochen ſoge⸗ wiß dahier anzuzeigen, gegenfalls der Kauf⸗ brief beſtätigt wird. Ulrichſtein am 28. Juli 1846. Grßh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Edictalladung. (1166) Kasper Seipel und Frau, Marga⸗ rethe, geb. Gehrhard, zu Helpershain haben mehrere in Helpersbainer Gemarkung gelege— nen Grundſtücke, worüber Grundbuchs Aus- zug bei den Acten und zu Jedermanns Ein— ſicht offen liegt, verkauft, können aber ihr Eigenthumsrecht daran urkundlich nicht nach— weiſen. Es werden deßhalb alle Diejenigen, welche Eigenthums⸗ oder ſonſtige Anſprüche an dieſe Immobilien bilden wollen, zu deren Anzeige und Begründung binnen vier Wochen, a dato, um ſo gewiſſer aufgefordert, als ſonſt der Kaufbrief beſtätigt wird. Ulrichſtein am 27. Juli 1846. Grßh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Edietal ladung. (1167) Gigentbums- oder ſonſtige dingliche Anſprüche an das von Johannes Obermann und deſſen Ehefrau zu Koͤddingen an den Gr. Forſtfiscus verkaufte Grundſtück, 1082/10 XVI/9o 229[IKlftr. Wieſe in der Süßeneck, ſind binnen vier Wochen ſogewiß dahier an⸗ zuzeigen, als ſonſt der Kaufbrief beſtaͤtigt wird. Ulrichſtein am 27, Juli 1846. Grßh. Heſſ, Landgericht daſ⸗ Zimmermann. Edictalladung. (1168) Johann Kasper Hohmann, Adams Sohn, nnd deſſen Frau, Gertrude, geb. Böck. zu Helpershain haben folgendes Grundſtück in dortiger Gemarkung, als: 979/98 XXI/9 144[IKlafter Wieſe in der Rübenhainzenwieſe 5 verkauft, können jedoch ihr Eigenthumsrecht daran nicht urkundlich nachweiſen, weßhalb alle Diejenigen, welche Eigentbums-⸗ oder ſon⸗ ſtige Anſprüche an dieſelben bilden wollen, aufgefordert werden, dieſe um ſo gewiſſer binnen vier Wochen dahier anzuzeigen und zu begründen, als ſonſt der Kaufbrief beſtätigt wird. Ulrichſtein am 27. Juli 1846. Grßh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Edietal ladung. (1169) Heinrich Scharmann II. und deſſen Ehefrau in Köddingen haben 62/14 XVIII/33 264[] Klafter Acker am Ungersberg verkauft. Da ſie ihr Eigenthumsrecht daran urkundlich nicht nachweiſen können, ſo fordert man alle Diejenigen, welche Eigenthums oder ſonſtige Rechte an dieſes Grundſtück zu haben vermeinen, hiermit auf, ſolche ſogewiß binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen, widrigenfalls der Kaufbrief beſtätigt wird. Ulrichſtein am 27. Juli 1846. Grßh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Arbeits-Verſteigerung. (1170) Die bei Vergrößerung des Fried⸗ hofs zu Rendel erforderliche Maurerarbeit, veranſchl. zu 109 fl. 18 kr. Handarbeit, 5„ 10% 23. Lieferung von 6,5 Kubklftr. Mauerſteinen, 1„ 1,5 5 Mauerſand, 0„ 48 Bütten Kalk 5 ſollen nächſten Donnerſtag den 6. Aug. d. J., Vormittags 10 Uhr, auf der Gemeindeſtube wenigſtnehmend in Accord gegeben werden. Rendel am 30. Juli 1848. Der Grßh. 405 e Beck. Bekanntmachung. (11710 Donnerſtag den 6. Auguſt d. J., des Vormittags 9 Uhr, ſoll das Ausweißen der Kirche, ſowie ein Stück Pflaſterarbeit an der Viehtränke auf dem Bureau des Unter⸗ zeichneten wenigſtnehmend verſteigert werden. Wiſſelsheim den 31. Juli 1846. b Der Großh. Beigeordnete Nürnberger. Anlieferung. (1172) Donnerſtag den 6. Auguſt l. F., Vormittags um 11 Uhr wird in hieſigem Rathhauſe das Anliefern von 200 Zenkner Braunkohlen und 3 Stecken buchen Scheit⸗ holz für die ſtädtiſche Schulen öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg am 3. Auguſt 1846.: Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Backholz⸗Verſteigerung. (1173) Freitag den 7. Auguſt, Morgens 9 Uhr, wird in dem Ockſtädter Gemeindewald, im Schlag Nro. 7. und 8. 2550 Heiden“ und Ginſterngebunde, zu Backholz brauchbar, meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am Ausgang des Fiegtrieb, an dem Gemeindewald. Ich erſuche die Herren Bürgermeiſter um gefällige Bekanntmachung in ihren Gemeinden. Ockſtadt den 1. Auguſt 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Klein. (117) Donnerſtag den 6. l. M., Morgens * „ 246„ Arbeits-Verſteigerung. 17 um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die Unterhaltungen der Brücken am Vieinal⸗ weg nach Obermörlen und am Wehr des Waſ⸗ ſerrad's, ſowie Anliefern von 0,2 Cb. Klafter tüchtigen Steinen zum Rollpflaſter und zwey Bütten Waſſerkalk, öffentlich wenigſtnehmend verſteigert. Friedberg am 3. Auguſt 1846.. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Edictalladung. (1175) Anſprüche jeder Art an das Ver⸗ mögen des in Concurs verfallenen Georg Pabſt von Bobenbauſen ſind bei Meidung des ohne beſonderes Präcluſiodecret erfolgen⸗ den Ausſchluſſes von der Maſſe im Termin Donnerſtag den 8. October d. J., g Morgens 9 Uhr, anzumelden und richtig zu ſtellen. Im Falle des Zuſtandekommens eines Ver⸗ gleichs werden die nicht perſönlich erſchienenen oder nicht durch zum Vergleichsabſchluß Er⸗ mächtigte vertretenen Gläubiger als demſelben beiſtimmend angeſehen. Ulrichſtein am 28. Juli 1846. Grßh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Edictal ladung. (1176) Anſprüche jeder Art an die von Heinrich Baſtz, Hr. S. II. in Meiches ver⸗ kauften Grundſtücke in dortiger Gemarkung, worüber Grundbuchs⸗Auszug dabier zur Ein⸗ ſicht offen liegt, ſind binnen 4 Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls der Kauf⸗ brief beſtätigt wird. 8 Ulrichſtein am 30. Juli 1846. Grßh. Heſſ. Landgericht daf. Zim mer mann. Edicetalladun g. (1177) Nachſtehende dem Herrn Fuüͤrſten Ferdinand zu Solms-Braunfels Durchlaucht zuſtebenden Grundgefälle und zwar: 1) ſämmtliche in der Gemarkung Münzen⸗ berg, welche übereinkünftlich auf ein Ab⸗ kaufcapital von 4858 fl. 38 ¼ kr. feſtge⸗ ſetzt worden ſind, 2) Zehntgrundgefälle in der Gemarkung Bet⸗ tenhauſen, welche übereinkünftlich auf die Abkaufſumme von 965 fl. 8 kr. be⸗ ſtimmt worden ſind, ſollen abgelöſt werden. Es werden daher, nach Maßgabe des Ge— ſetzes vom 27. Juni 1836, alle, bekannte und unbekannte, Betheiligte aufgefordert, etwaige Rechtsanſprüche binnen 2 Monaten um ſo gewiſſer dahier anzuzeigen, als gegenfalls die Auszahlung der Ablöſungskapitalien an den bezeichneten Berechtigten geſtattet werden wird. Hungen am 29. Juli 1846. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht daf. Hofmann. cd NN NUN ure Privat ⸗ Bekanntmachungen. Win ze i (1140 Aus der zum hieſigen Gräfl. Gute gehörigen Schaafheerde iſt vor Kurzem ein fetter Hammel, welcher oberhalb des Schwanzes mit 8 gepſcht war und in das linke Ohr das— ſelbe Zeichen eingeſchnitten hatte, abhanden gekommen. Da derſelbe aller Wahrſcheinlich⸗ keit nach geſtohlen worden iſt, ſo verſpreche ich demjenigen, der mir den Thäter namhaft machen kann, biermit eine gute Belohnung. Aſſenheim. Gero ß. 140 fl. Curatelgelder (1178) kennen zu 5 vrt. und doppelter Verſicherung abgegeben werden bei Butz bach. J. Weickhard. Ein noch ganz guter Kochofen (1179) und ein Kanonofen nach neueſter Art, ſowie noch eine gute Sparheerdplatte mit 2 Löchern und 1 Kaſſerolloch, ſtehen zu verkaufen bei FJ. Weickhard in Butzbach an der Poſt. Ein Logis (1180) für einen einzelnen Herrn iſt zu vermiethen. Die Expedition d. Bl. ertheiſt nähere Auskunft. Ge ſu ch. (11810 In einer Stadt in Kurheſſen wird ein ſolides und braves Mädchen in ein Manu⸗ factur⸗ Waaren⸗Geſchäft geſucht. Die Expe⸗ dition d. Bl. ertheilt nähere Auskunft. Bekanntmachung. (1182) Die dermalen auf dem 10 Mor- gen haltenden Acker des Herrn Geheimerath Knorr, neben der Chauſſee zwiſchen dem Kurheſſiſchen Chauſſeehaus und der Uſa be⸗ findlichen, Erbſen ſollen nachſten Mittwoch den 5. d. M., Nachmittags 5 Uhr, auf dem Acker, entweder in Abtheilungen, oder wenn es gewünſcht wird, zuſammen, meiſtbietend verkauft werden. Friedberg den 3. Auguſt 1846. Ball- Anzeige. (1183) Nächſten Samſtag den 8. d. M. iſt in meinem Saale iſraelitiſcher Geſell⸗ ſchafts,Ball, wozu ich alle Freunde geſelligen Vergnügens, iſr. Confeſſion, hiermit höflichſt einlade. a 277850 Für gute Speiſen und die feinſten Weine iſt beſteus geſorgt. Der Anfang iſt Nach⸗ mittags 2 Ubr. Niederwöllſtadt den 2. Auguſt 1846. 1 Philipp Speck, Gaſtwirth. Literariſche Anzeigen. (1184) Beachtenswerthe Schriften, welche in allen Buchhandlungen, in Friedberg bei C. Bindernagel, zu haben ſind: Dr. Albrecht, der Menſch und ſein Ge⸗ ſchlecht oder Belehrungen über Fortpflan⸗ zungstrieb, Zeugung, Befruchtung und ehe⸗ liche Geheimniſſe. 4. Aufl. 54 kr. Bosco, Zauberkabinet od. das Ganze der Taſchenſpielerkunſt, enthaltend 100 Wunder erregende Kunſtſtücke durch Karten, Würfel, Ringe, Kugeln u. ſ. w. 1 fl. 30 kr. Campe, Briefſteller oder Briefe und Aufſätze nach den bewaͤhrteſten Regeln ſchrei⸗ ben und einrichten zu lernen mit Angabe der Titulaturen an Behörden, 180 Brief- muſter und 86 Formulare zu Abfaſſung von Eingaben, Geſuchen und Klageſchriften. Zehnte Auflage. 54 kr. Galanthomme oder der Geſellſchafter wie er ſein ſoll, mit Regeln für Auſtand und Feinſitte, mit Liebesbriefen,— Hei⸗ rathsanträgen,— einer Blumenſprache,— Geſellſchafts Spielen,— Kunſtſtücken,— Anekdoten, Stammbuchsverſen und Trink— ſprüchen. Vierte Aufl. 1 fl. 30 kr. Hartenbach, Kunſt ein vorzügliches Ge— dächtniß zu erlangen, auf Wahrheit, Erfahrung und Vernunft begründet, für alle Stände. 6. Aufl. 36 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 7 W 5 an ſa Betrefft Sie lichen de nerſtag! U Or. GBeſchl 90 der Geg das dick ſchen ni den. If dem Kin daun Peron, bart ei rehchde ſich ein ſeits bi in Star an den ſt: der auch Che Loi 00 bei dh onder! Wort anderer und Fi 5