di — N auf anabme reriums 17. F. t wird en bil. Nord. ſchließen echt. ——— u Fried⸗ ben: Intelligenz-Glatt für die Provinz Oherheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. ——— Bekanntmachung der Preis vertheilung in der Povinz Oberheſſen im Jahre 1846. Die Preisvertheilungen des landwirthſch. Provinzial⸗ vereines von Oberheſſen werden in dieſem Jahre ſtattfinden: 10 zu Lauterbach, Montag den 10. Auguſt, 29 Friedberg, Montag den 17 Auguſt, 3) Ortenberg, Donnerstag den 20. Auguſt. Die zur Beförderung der Viehzucht ausgeſetzten Preiſe ſind auf jeder dieſer drei Stationen: a) Für die beſten Zuchtbullen von Gemeinden oder ſolchen Privaten, welche ſie nicht zur ausſchließlich eignen Zucht benutzen, 50 fl. zu Preiſen von 6—15 fl. bh) Für junge Bullen, zum Verkaufe an Gemeinden tauglich, mindeſtens 1½ Jahr alt und ſeit/ Jahr Eigenthum des Beſitzers, 30 fl. zu Preiſen von 5—1ö0 fl. c) Für ſelbſtgezogene Rinder von 2—3 Jahren, die entweder ſichtbar trächtig ſind, oder erſt kürzlich das erſte Mal gekalbt haben, zu Preiſen von 92 fl. von 5—12 fl. und eine Preisglocke ſammt Halsriemen für die ſchönſte Kalbin. Solchen, denen wegen ſtarker Concurrenz keine Preiſe mehr zuerkannt werden konnten, wird, wenn ſie zwei Stun⸗ den und weiter hergekommen ſind, eine Wegentſchädig⸗ ung zugeſichert, beſtehend für ältere Bullen in 24 Kreu⸗ zern und für junge Bullen und Rinder in 12 Kreuzern für jede Stunde der Entfernung, jedoch mit der ausdrücklichen Bedingung, daß das betr. Stuck Vieh jedenfalls preis würdig iſt. Die ſonſtigen Beſtimmungen ſind: 1) Die Muſterung des Viehes beginnt jedesmal um 8 Uhr Morgens, und es haben die Preisbewerber Beſchei— nigungen ihres betreffenden Bürgermeiſters auf ſtempel⸗ freiem Papiere) beizubringen, worin bezüglich der Zucht—⸗ bullen bemerkt iſt, daß ſie auch wirklich zur Zucht ver— wendet worden und ſich hierbei brauchbar erwieſen haben; auch werden die atteſtirenden Großh. Bürgermeiſter bemer⸗ ken, in wte weit die Beſtimmungen der Miniſterialverfü⸗ gungen vom 2. Oetober 1839 und 20. Februar 1844 Ge⸗ nüge geleiſtet wird, ob namentlich die Bullen nicht mehr mit weiblichen Zuchtthieren zur Weide getrieben werden, ob der Ankauf der Faſel von der Gemeinde ſelbſt geſchieht und ob deren Unterhaltung nicht mehr an den Wenigſtnehmenden verpachtet iſt;— in Bezug auf die jungen Bullen, daß ſie ſeit/ Jahr dem Beſitzer eigenthuͤmlich gehören; — in Bezug auf die Rinder aber, daß ſie von dem Ei⸗ genthümer ſelbſt gezogen worden ſind. Wer die Beding⸗ ungen bezüglich des Beibringens nach obiger Vorſchrift abgefaßter Beſcheinigungen(wäre es auch von Bewerbern aus dem Orte ſelbſt, wo die Preisvertheilung ſtattfindet) nicht erfüllt, kann, ohne Anſehen der Perſon, zur Preiscon⸗ currenz nicht zugelaſſen werden. 2) Die älteren Bullen müſſen wohl gefeſſelt und mit gehöriger Vorſicht vorgeführt werden. 3) Die Concurrenz auf den Stationen iſt an keine Kreis⸗ oder Bezirks-⸗Abtheilung gebunden. Indem der Unterzeichnete Vorſtehendes zur öffentlichen Kenutniß bringt, ladet er die Vereinsmitglieder, ſowie alle Freunde der Landwirthſchaft, zu vielſeitiger Theilnahme an den Preisvertheilungen ein. Dieſelben könnten dadurch weſentlich verſchönert werden, wenn auch, unabhängig von der Preisvertheilung, ſchönes ſelbſtgezogenes Vieh und an⸗ dere intereſſante Gegenſtände der landwirthſchaftl. Induſtrie dem größeren Publikum zur Anſicht ausgeſtellt würden. Gießen, den 24. Juli 1846. Der Präſident des landwirthſchaftl. Vereins für Oberheſſen. In deſſen Abweſenheit: Der Vicepräſident Schneider. Friedberg den 30. Juli 1846. Am 27. d. M. gegen 8 Uhr Vormittags trafen Se. Königliche Hoheit unſer allverehrter Erbgroßherzog und gegen 11 Uhr Se. Großherzogliche Hoheit der Prinz Alexander im Großh. Schloſſe dahier ein. Den 28. inſpizirten Se. Königliche Hoheit das dahier garniſonirende Militär und reiſten alsdann nach Romrod und Alsfeld, wohin S. G. H. der Prinz Alexander Hochdenſelben vorausgeeilt war. Heute kehrten die beiden geliebten Fürſtenſöhne von ihrem Ausfluge hierher zurück und verließen uns nach einem kurzen Aufenthalte von einigen Stunden wieder. — In dem 4 Stunden von hier entfernten Dorfe Biſſes brach geſtern Vormittag Feuer aus und legte, wie wir hören, 15 Gebäude in Aſche. Auch ſoll ein Mann ſein Leben dabei verloren haben. — Geſtern Abend um 9½ Uhr hatten wir eine ziemlich ſtarke Erderſchütterung, welche auch, wie wir eben hören, „ 238. in Obermörlen und Laubach empfunden wurde. Schreiber dieſes, welcher den erſten Stock ſeines Hauſes bewohnt, empfand mit ſeinen Angehörigen die Erſchütterung ſehr ſtark. Stühle, auf denen man ſaß, Tiſche, Betten ꝛc. zit⸗ terten. Die lautloſe wellenförmige Bewegung war zu- und abnehmend und währte 3—4 Secunden. Andere, welche in einem höheren Hauſe im zweiten Stocke wohnen, haben, der Beſchreibung nach, die Erſchütterung ſtärker empfunden, und zwar ſo, daß ſie aus Aengſtlichkeit das Haus verlie— ßen. Wir hatten dabei Windſtille und heiteren Himmel. r über den Stand der Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung, vorgeleſen bei der Verſammlung“) des Wetterauer Zweig⸗Vereins am 22. Juli 1846 von dem Secretär des Vereins, Dr. L. Chr. Matthias, evang. Pfarrer zu Fauerbach II. Hochgeehrte Verſammlung! Geliebte in dem Herrn!— Beinahe fünf Jahre ſind es jetzt, daß das begeiſterte Wort eines begeiſterten Mannes, der die Noth evangeliſcher Brüder den Glaubensgenoſſen ans Herz legte und ſie zur Erweiſung einer werkthätigen Liebe aufforderte,— daß dieß Wort durch Deutſchlands Gaue gedrungen iſt. Man ſah es damals, was der Einzelne ſagte, das hatte lange ſchon, wenn auch unbewußt, wenn auch im Stillen, in der Seele gar Mancher Wurzeln geſchlagen, denn kaum, daß der„Aufruf an die prot. Welt“, der an ſeiner Stirne des Apoſtels Mahnung trug:„laſſet uns Gutes thun an Jedermann, allermeiſt aber an des Glaubens Ge— noſſen“, von der Hauptſtadt unſeres Landes ausgegangen war, da traten in den meiſten deutſchen Landen, von den Geſtaden der Oſtſee bis zu den Höhen der Alpen, Vereine zuſammen, die es ſich zum Ziele ſetzten, jenes apoſtol. Wort an ihnen ſelber, ſoweit ſie es vermöchten, zur Wahr⸗ heit zu machen und Hülfe zu tragen in die Wohnungen der Armen und Elenden, namentlich zu den Armen, die Mangel litten an dem Brode, das vom Himmel gekommen iſt,— namentlich zu den Elenden, welchen das Licht der Welt nicht in voller Klarheit leuchtete. Ja über die Grenzen unſeres Vaterlandes hinaus, ja über das Welt⸗ meer hinüber tönte jenes Wort, und allüberall, wo Her⸗ zen ſchlugen für die, welche Mangel litten an den Mitteln des kirchlichen Lebens, obwohl auch ſie auf den Grund evangeliſcher Freiheit erbauet waren, reichte man ſich die Hände zum gemeinſchaftlichen Werke heiliger Bruderliebe. Seit jener Zeit ſind, wie geſagt, faſt 5 Jahr ver⸗ floſſen; der Sturm, der die Begeiſterung für die Sache, um deretwillen auch wir uns jetzt verſammelt haben, über die Lande trieb, hat ſich gelegt, aber die Begei— ſterung ſelbſt iſt geblieben, zum ſicheren Zeichen, daß das Feuer, das der Sturm angefacht, kein Strohfeuer, ſon⸗ dern wirklich die Flamme chriſtlicher Liebe war und iſt,— chriſtlicher Liebe, von der geſagt iſt, daß ſie die höchſte der geiſtigen Gaben ſei und daß ſie in Ewigkeit nicht auf⸗ ) Vielfach aufgefordert, den nachfolgenden Bericht zu veröffentlichen, babe ich um ſo weniger Anſtand genommen, es zu thun, als auch ich die Hoffnung habe, daß damit vielleicht etwas Gutes gewirkt werden könne. Die Verſammlung, um 10 Uhr Morgens beginnend und bis gegen 1 Uhr während, war ziemlich zahlreich, auch von Mitgliedern vom Lande, beſucht. Der Präſident des Vereins, Herr Direktor Dr. Crößmann eröffnete ſie, nachdem mehrere Verſe des Liedes Nr. 485. geſungen waren, mit einer in hohem Grade erbaulichen Anſprache über 2. Kor. 8, 8—11, in welcher er von dem Segen, den die Unterſtützung der Glaubensgenoſſen uns ſelber gebe, redete. Der Segen wurde gefunden 1. in dem Gefüble befriedigter Liebe, 2. in dem Gefühle der Gemeinſchaft und 3. in dem Bewußtſein, am Ausbaue des Reiches Gottes mitgewirkt zu haben, welches Alles denn. natürlich ezu unſerer Beglückung und Beſeligung weſentlich beiträgt * * höre, ob nun die Winde wehen oder ob das Wetter ruhig geworden. f Daß aber in der That die Begeiſterung für das Werk der Liebe, das der ev. Verein der G.⸗A.⸗St. treibt, nicht aufgehöret habe, ſondern vielmehr fort und fort be⸗ ſtehe und wirkſam ſei, wie könnte ich, der von Amtswegen die Pflicht der Berichterſtattung übernommen hat, es an⸗ ders, wie könnte ich es beſſer zeigen, als wenn ich in zwar wenigen, doch aber möglichſt ſcharfen Umriſſen vor Ihren Augen ein Bild entwerfe von der Lage und den Verhältniſſen des Bundes, deſſen Mitglieder zu werden und zu bleiben auch uns die Gnade Gottes, der in dem Menſchen Beides wirkt, das Wollen und das Vollbringen, getrieben und geſtärket hat!— Wollen Sie zunaͤchſt mit mir Ihre Blicke werfen auf das große Ganze, von dem ich um ſo weniger ſchweigen mochte, als es wohl nicht Jedem vergönnt iſt, von dem Standpunkte aus, den er einnimmt, den weiten Kreis zu überſchauen, den der Baum des Herrn beſchattet.— So viele einzelne Staaten ſind in dem geliebten Lande, „wo die deutſche Zunge klingt, und Gott im Himmel Lie⸗ der ſingt“, faſt ſo viele Aeſte hat der Baum und der Aeſte Zweige dehnen ſich aus über die meiſten Kreiſe und Gemeinden, in denen proteſtantiſche Ehriſten wohnen; ſchon im Anfange dieſes Jahres hatten mehr als 400 Zweigver⸗ eine dem Centralvorſtande zu Leipzig von ihrem Beſtehen Hund Wirken Nachricht gegeben. Allerdings iſt auch noch ein im Verhältniß zu andern großes deutſches Reich dem Vereine zugeſchloſſen, aber nicht aus Mangel an Theil⸗ nahme bei denen, deren Mitwirkung zunächſt in Anſpruch genommen würde, ſondern in Folge geſetzlicher Beſtim⸗ mungen, deren endliche Beſeitigung aber um ſo gewiſſer erwartet werden kann, als ſie nicht aus etwaiger Feind⸗ ſchaft gegen die Sache ſelbſt, ſondern aus untergeordneten Gründen hervorgegangen ſind.— Fragen wir aber: was hat der Baum, von dem wir reden, für Früchte getragen? ſo iſt wirklich unverkennbar der Segen des Herrn, der auf ihm gelegen hat, denn, ungerechnet die Gaben, welche die einzelnen Hauptvereine ſelbſtſtändig verwendeten?), ſo hat der Centralvorſtand zu Leipzig im Jahre 1844 mit 42,000 fl. 48 Gemeinden in Frankreich, Belgien, N.⸗Ame⸗ rika, Preußen, Hannover, Heſſen, ganz beſonders in Oeſter⸗ reich, und im Jahre 1845 mit mehr als 70,000 fl. 70 Ge⸗ meinden, 54 in Oeſterreich, 3 in Frankreich, 2 in Amerika, 2 in Belgien ꝛc. ꝛc. unterſtützt, ſo daß in dem letztver⸗ floſſenen Jahre weit über 100,000 fl. zur Verwendung ge⸗ kommen ſind.— Damit ich Ihnen einen Maasſtab gebe zur Beurtheilung deſſen, was in unſerm Lande geſchieht, füge ich noch beiſpielsweiſe die Bemerkung hinzu, daß in Württemberg im letzten Jahre 18,400 fl., in Naſſau 5,000 fl. beigetragen wurden und daß dem Vereine unmittelbar nach der Hauptverſammlung zu Stuttgart im vorigen Jahre von Seiten eines Stuttgarter Bürgers ein Geſchenk von 1,000 fl. und erſt jüngſt in Berlin ein Legat von 6,000 Th. zugekommen iſt— gewiß Beweiſes genug, daß die Theil⸗ nahme für die G.⸗A.⸗St. aller Orten auf höchſt erfreu⸗ liche Weiſe fortwährend im Zunehmen begriffen iſt. Abſichtlich habe ich mich bei meinen Mittheilungen über das Ganze auf das Nöthigſte beſchränkt, damit ich Ihre Geduld nicht über Gebühr in Anſpruch nehme und damit ich bei dem, was ich über unſer engeres Vater⸗ land zu bemerken habe, etwas ausführlicher ſein kann. Wahrlich, unſer Heſſenland braucht den Vergleich mit kei⸗ nem andern Lande zu ſcheuen, denn wenn irgendwo, ſo hat ſich in ihm das Intereſſe an der G.⸗A. St., das *) In unſerm Lande zwei Drittheile der ganzen Einnahme. Großgel, Reinheim, berg, wilt Den Iweigverel und Colle welcher ich welded e Zweck ger ſammlung gekommen, bei dem e 100 fl., 1 auf der in Lerſammlu. Dami dieſe Su 8061 fl., ſo verwe verwende zum Kirc rer 200 f Orgel, di bezeichnen 10 wer 0 iger N Geldihe Spieshe 150 fl. d ihrer irc r ruhig treibt, ort be⸗ wegen an- ich in u vor den eden in dea ringen, werfen veniger unt iſt, weiten 8 Lande, el Lie⸗ nd der iſe und ſchon eigver⸗ dceded ch noch ich dem 1 Theil⸗ uſpruch Beſtim⸗ gewiſſer Feind⸗ dneten ao magen? rn, der welche 10, ſo nit N.⸗Ame⸗ Oeſter⸗ 70 Ge⸗ merika, lesztoer⸗ ung ge⸗ ab gebe eſchielt, daß in 000 fl at nach Jabre enk von Th. e Tha enn ö Hungen Mit ich ie und zater⸗ kann mu kei⸗ wo, ſo 4 g das 0 0 * 239 448 ſich vom erſten Augenblick an zeigte, erhalten und ver— größert. Um dieß mit Belegen erhärten zu können, erlau— ben Sie mir einige Nachweiſungen aus der Geſchichte des Vereins in unſerm Lande, und wenn ich dabei zunächſt eine Reihe von Zahlen und Namen aufführen werde, ſo weiß ich zwar, daß ich an der Schwelle eines etwas trocknen Abſchnittes meines Berichtes ſtehe, weiß aber auch, daß Zahlen überall am lauteſten und überzeugendſten ſprechen und daß Namen, beſonders bekannte Namen, nicht immer ungern vernommen werden. Was zunächſt den Umfang des Vereins der G.⸗A.⸗St. im Großherzogthum Heſſen betrifft, ſo haben ſich zur Zeit 30 Zweigvereine feſt begründet:— in Ober— heſſen zu Alsfeld, Büdingen, Butzbach, Fried- berg, Gieſſen, Gladenbach, Grünberg, Laubach, Nidda, Schlitz und Vöhl;— in Rheinheſſen: zu Alzei, Mainz, Oppenheim, Wöllſtein, Wörrſtadt und Worms;— in Starkenburg zu Babenhauſen, Darmſtadt, Dornheim, Erbach, Frankenſtein, Großgerau, Langen, Lindenfels, Offenbach, Reinheim-Roßdorf, Umſtadt, Wimpfen, Zwingen⸗ berg, welche zuſammen über 40,000 Mitglieder zählen. Den ſpeciellen Nachweis über die aus den einzelnen Zweigvereinen und Dekanaten eingegangenen Beiträge und Collekten finden Sie in einer Ueberſicht“), von welcher ich nachher einige Exemplare unter Sie vertheilen werde; ich kann alſo jetzt darüber weggehen; für meinen Zweck genügt mir die Angabe, daß auf der Haupt-Ver⸗ ſammlung zu Erbach 1845— 8061 fl. zur Verwendung gekommen, daß aber vom 1. Mai 1845 bis 28. Juni 1846 bei dem eng. V.⸗Rathe zu Darmſtadt, dabei ein Legat von 100 fl., 10,540 fl. eingegangen ſind, von welchen letztern auf der im Anfange d. M. zu Oppenheim ſtattgehabten Verſammlung 8700 fl. zu Unterſtützungen hergegeben wurden. Damit Sie nicht im Ungewiſſen bleiben, wohin dieſe Summen gefloſſen find, bemerke ich: jene 8061 fl., welche in Erbach zur Vertheilung kamen, ſind ſo verwendet worden: von dem erſten im Inlande zu verwendenden Drittel(2678 fl.) bekamen Seligenſtadt zum Kirchbau 800 fl., desgl. für Pfarrverweſer und Leh— rer 200 fl., Heldenbergen zur Anſchaffung einer neuen Orgel, die jedoch aus verſchiedenen, hier nicht näher zu bezeichnenden Gründen bisher noch nicht erbaut und auf— geſtellt werden konnte, 650 fl., desgl. zur Bezahlung rück⸗ ſtändiger Zinſen 17 fl., Großlumda zum Kirchbau 850 fl., Gernsheim für einen Lehrer 200 fl., Armsheim und Spiesheim in Rheinheſſen zum innern Ausbaue der Kirchen jede Gemeinde 360 fl. Da hiermit zugleich 750 fl. von dem im Auslande zu verwendenden Drittel im Inlande nöthig geworden waren, ſo blieben von dem 2. Drittel nur 1937 fl. übrig, von denen Hochheim in Naſſau zum Kirchbau 500 fl., Olpe in Weſtphalen zur Begründung des K.-Weſens 300 fl., Loxten im Osnabrück'ſchen zur Begründung des K.⸗Weſens 300 fl., der arme Paſtor zu Liſſa in Böhmen 150 fl., die Gemeinde Fleißen in Böhmen zur Befriedigung ihrer kirchlichen Bedürfniſſe 300 fl., Haber in Böhmen zur * Ich bemerke, daß in dieſer von dem Vorſtande des Heſſ. Hauptver⸗ eins veröffentlichten Ueberſicht irrthümlich die 555 n Fauerbach II., Langenhain, Melbach, Södel und Stein- furth bei dem Wetterauer Zw⸗V. nicht, ſondern entweder bei dem Butzbacher Zw.⸗V. oder gar nicht angegeben find. Es hat dieſer Irrthum die Folge gehabt, daß die aus den genannten Orten von uns erhobenen und eingeſendeten Beiträge ſpeciell nicht ange⸗ geben find; ſie ſtecken in der Summe der Beiträge des Wetterauer 29 95 1 4 19 5 Benachrichtigung nach Darmſtadt 7 r die ähnli 0 beigen in Wine folgenden Jahre ähnlichem Irrthume vor Tilgung von Schulden 300 fl., Opatowitz in Boͤhmen für den armen alten Lehrer 87 fl. empfangen haben. Das dritte Drittel gieng ſtatutenmäßig an den Centralvorſtand nach Leipzig mit der Beſtimmung, daß 2100 fl. ſogleich verwendet, 587 fl. aber zu Capital geſchlagen werden ſollten. Ueber die Verwendung der dieß jährigen Jah— reseinnahme, von welcher auf der Hauptverſammlung zu Oppenheim 8700 fl. zur Vertheilung gekommen ſind, finden Sie zwar in Nr. 184 der Landeszeitung ausführliche Nachricht, der Vollſtändigkeit wegen aber will ich doch auch hier eine kurze Ueberſicht geben. Von den beiden erſten Dritteln empfingen im In lande: Bingen zur Er— richtung und Erhaltung einer Schule 300 fl., Gelnhaar zur K.⸗Reparatur 235 fl., Seligenſtadt zum Kirchbau 850 fl., desgl. für den Pfarrverweſer 200 fl., Seckmauren zum Kirchbau 1000 fl. und Bensheim zum Kirchbau 1000 fl.; im Auslande: Hochheim zum Kirchbau 700 fl., Olpe in Weſtphalen 300 fl., St. Vith in Rheinpreußen zur Begründung des K.-Weſens 375 fl., En netbühl im Kanton St. Gallen desgl. 350 fl. und ein bedrängter böhmiſcher Pfarrer 300 fl. Das 3. Drittheil wurde dem Centralvorſtand zugeſendet mit der Bitte 200 fl. kapi⸗ taliſiren, 2700 fl. aber ſofort und wenn möglich unter böhmiſche Gemeinden verwenden zu wollen. Geht nun aus allen dieſen Zahlen ſchon unzweifel— haft hervor, daß auch in unſerm Lande und vorzugs- weiſe in unſerm Lande der Verein der G.-A.-St. fort⸗ während einer großen Theilnahme ſich zu erfreuen hat, ſo war dieß, wie alle Augenzeugen verſichern, auch recht ſicht— bar geworden bei der Hauptverſammlung des Heſſ— Vereins zu Oppenheim, welcher beizuwohnen ich leider ver— hindert geweſen bin. Von allen Seiten und Enden des Großherzogthums waren die Glieder des Bundes zuſam— mengeſtrömt, um an dem freien deutſchen Strome ſich auf's eue zu vereinigen zu dem freien deutſchen Werke chriſt— licher Liebe; Tauſende füllten das ehrwürdige Kirchenge— bäude und ſangen das Heldenlied mit:„ein' veſte Burg iſt unſer Gott“; Tauſende verließen die Stadt, die an Erin⸗ nerungen der deutſchen und prot. Geſchichte ſo reich iſt, mit dem lautausgeſprochenen Vorſatz, treu das Gut, das die Väter errungen, zu bewahren und bewahren zu helfen einem Jeden, dem es gefährdet iſt, wenn man nur von ſeiner Gefährdung wiſſe. Stände nicht in der ſchon ange— führten Nummer unſerer vaterländiſchen Zeitung eine um— faſſende Beſchreibung ſämmtlicher Vorgänge in Oppenheim, ſo wurde ich es mir kaum verſagen konnen, nach den Mittheilungen verehrter Freunde, die jener Verſammlung beigewohnt haben und deren ſich einige in unſerer Mitte befinden k!), Ihnen eine Schilderung derſelben zu geben, ſo aber mögen die ſo eben gemachten flüchtigen Bemer— kungen genügen. Nur damit Sie erkennen, daß wir nicht blos geben durften, ſondern auch empfangen haben, füge ich u. A. hier noch an, daß in unſerm Lande und zwar zu Seligen— ſtadt der Grundſtein zu einer proteſt. Kirche, dem er ſten Gotteshauſe, das der Verein der G.-A.-St. lediglich aus ſeinen Mitteln bauen läßt, gelegt worden iſt und daß zu dieſem Werke außer unſerm heſſ. Hauptvereine und dem Centralvorſtande zu Leipzig, noch die Hauptverein, in Naſſau und Württemberg, zu Frankfurt und Göttingene ferner die St. Georgsgemeinde zu London und der Super— intendent Hacke zu Schweidnitz namhafte Summen beige— tragen haben. Am 15. Juni d. J. wurde der Gedenkſtein *) Von Mitgliedern unſeres Zw.⸗V. haben die Herren Pfarrvikar Baur, Bürgermeiſter Bender, Prof. Dr. Sell u. Adv. Trapp III. von hier, Decan Blumhof von Melbach und Pfarrer Breiden⸗ ſtein von Södel der Verſammlung in Oppenbeim beigewohnt. 9 2 unter einem großen Zuſammenfluſſe von Menſchen aller Confeſſionen und im Beiſein des Herrn Hofpredigers Dr. Zimmermann, der im Auftrag des Centralvorſtandes, wie anch des eng. V.⸗R. zu Darmſtadt eine Weiherede hielt, verſenkt und ſteht nunmehr zu hoffen, daß nach Ab⸗ lauf einer Jahresfriſt das Kirchlein vollendet ſein wird. Mögen dann Viele in ihm auf den Weg des Heiles gewieſen und die Geſetze und Steige des Herrn gelehret werden! Wenden wir uns jedoch nunmehr zu unſerm Wet⸗ terauer Zweigvereine ſelbſt und ſehen wir, welche Stellung er zum gröͤßern Ganzen einnimmt.— Die Thaͤ⸗ tigkeit unſeres Zweigvereins erſtreckt ſich auf ſämmtliche prot. Gemeinden des Dek. Friedberg, ferner auf Beienheim, Lan⸗ genhain, Melbach, Sbdel, Steinfurth im Dek. Butzbach, Fauerbach II. im Dek. Aſſenheim, Rockenberg im Dek. Hungen und die Gemeinden des Dek. Rodheim, mit Ausnahme von Bönſtadt, Holzhauſen und Niedereſchbach, wo bisher noch Niemand, wenigſtens noch Niemand, von dem es uns bekannt geworden wäre, dem Vereine beigetreten iſt. Im vorigen Fahre zählte unſer Zw.⸗V., ungerechnet die Herrn Cand. der Theologie und Schullehrerſeminariſten 554 Mit⸗ glieder und zwar 2 in Altenſtadt, 1 in Aſſenheim, 12 in Beienheim, 1 in Bruchenbrücken, 30 in Burggräfenrode, 1 in Dorheim, 80 in Fauerbach II., 1 in Florſtadt, 1 in Frankfurt am Main, 221 in Friedberg, 2 in Großkarben, 28 in Heldenbergen und Buͤdesheim, 1 in Hochweiſel, 1 in Höchſt a. d. N., 1 in Ilbenſtadt, 46 in Kaichen, 1 in Kleinkarben, 1 in Langenhain, 51 in Melbach, 1 in Nie⸗ derrosbach, 30 in Niederweiſel, 1 in Oberau, 1 in Ober⸗ eſchbach, 1 in Oberrosbach, 1 in Ockſtadt, 1 in Okarben, 32 in Oſtheim, 1 in Petterweil, 1 in Rendel, 1 in Rod⸗ heim, 1 in Rockenberg, 1 in Södel, 1 in Staden, 1 in Steinbach, 1 in Steinfurt, 2 in Vilbel. Abſichtlich habe ich die einzelnen, zu unſerem Zweig⸗Vereine gehörigen Orte mit Angabe der in ihnen lebenden Mitglieder genannt, weil ich vorausſetzen mußte, daß aus jedem Orte Jemand hier anweſend ſei und weil ich gerade von dieſer Speziali⸗ tät einen Gewinn für die Sache zuverſichtlich erwarte. Von dieſen 554 Mitgliedern ſind, nach den bisher uns zu⸗ gekommenen Benachrichtigungen, im Laufe des Jahres abge⸗ gangen 1 Mitglied in Aſſenheim, 1 in Frankfurt, 3 in Friedberg, 1 in Hochweiſel— unſer lieber und vereheter Freund, der ſelige Pfarrer Schaum, 30 in Niederweiſel, 32 in Oſtheim, welche ſich dem Butzbacher Zw. V. ange⸗ ſchloſſen haben— im Ganzen alſo 68 Mitglieder. Da⸗ gegen aber ſind dazugekommen in Altenſtadt 19, in Beien⸗ deim 11, in Friedberg 1, in Großkarben 53 und in Södel 106, im Ganzen 189 Mitglieder, ſo daß wir jetzt deren 675 zählen.— Im Jahre 1845 hat unſere Einnahme an Beiträgen in 304 fl. 29 kr. an Caſſevorrath in 6 fl. 44 kr., an Zinſen von einem aus früher überwieſenen, im Mathil⸗ denſtifte angelegten Capital von 100 fl., in 3 fl. 40 kr., an verſchiedenen Einnahmen, die mir oft Kreuzerweiſe zuge⸗ kommen ſind, in 15 fl. 51 kr.— zuſammen in 44 kr. beſtanden, von welcher Summe 300 fl. dem eng. V.⸗R. zu Darmſtadt überſendet, 9 fl. 23 kr. für unein⸗ bringlich erkannt und 14 fl. 8 kr. für Verwaltungskoſten, Porto, Botenlohn ꝛc. verwendet wurden, ſo daß beim Caſ⸗ ſenſchluß am 29. März d. J. 7 fl. 13 kr. Aktivrezeß vor⸗ handen waren. Sowohl die Abrechnung des Hrn. Caſſirers, wie auch die meinige, habe ich zu Jedermanns gefälliger Einſicht mitgebracht und hier offen gelegt.— In dieſem Jahre haben wir die Erhebung der Beiträge großentheils bis jetzt verſchoben, um bei der herrſchenden Theuerung mit unſeren Anforderungen nicht beſchwerlich zu fallen. Doch liegen ungefähr 150 fl. zur Abſendung nach Darm⸗ ſtadt bereit. Wir werden Ihnen nachher ſowohl über „ die Erhebung der Beiträge in den folgenden Jahren!), wie über die Verwendung der diesjährigen Einnahme) einige Vorſchläge zu machen uns erlauben. Wir können uns 1 Hochverehrte, daß zwar in unſerm Kreiſe für die G.⸗A.⸗St. ſchon Vieles ge⸗ ſchehen iſt, ebenſowenig aber können wir uns darüber täuſchen, daß das, was wir ſpeben viel genannt haben, nur erſt ſehr wenig iſt im Verhältniß zu dem, was nach der Zahl der in unſerm Sprengel lebenden Proteſtanten geſchehen könnte, ja im Verhältniß zu dem, was in an⸗ dern Bezirken wirklich geſchieht, wie Sie aus der nach⸗ her unter Sie zu vertheilenden Ueberſicht entnehmen wer⸗ den,— wie auch ſchon daraus hervorgeht, daß in den meiſten der oben genannten Orte nur ein Mitglied des Vereins, welches meiſtens der jeweilige Geiſtliche iſt, ſich befindet. Gewiß werde ich darum nicht mißverſtanden, wenn ich um der guten Sache willen den herzlichen Wunſch hier ausſpreche, es möge doch Jedermann, der irgend einen Einfluß auf ſeine Umgebung zu üben im Stande iſt, den⸗ ſelben wie zu jedem Guten, ſo namentlich auch dazu be⸗ nützen, daß die Theilnahme an dem Werke der G.⸗A.⸗St. immer mehr und mehr auch in unſerm Bezirke ſich ſteigere, ein Wunſch, der zwar vorzugsweiſe, aber doch nicht ausſchließlich auf Geiſtliche und Lehrer, ſondern auf Jeden ſich bezieht, der ein Kind iſt unſerer ehrwürdigen geliebten Mutter, der prot. Kirche, die, wie ich Ihnen, wenn es die Zeit geſtattete, an 100 Beiſpielen zeigen könnte, an unzähligen Orten und Enden in ſchmachvollem Drucke und beklagenswerthem Elende lebt. Es iſt Ihnen Allen bekannt und wird Ihnen durch unſere nachfolgenden Verhandlungen noch weiter bekannt werden, daß die Hauptverſammluug in Oppenheim unſerm Wett. Zw.⸗V. die Ehre erwieſen hat, zu beſtimmen, daß im nächſten Jahre die Hauptverſammlung im Mittelpunkte dieſes Vereins, in hieſiger Stadt, abgehalten werden ſollz laſſen Sie uns Alles dazu beitragen, uns dieſer Ehre würdig zu zeigen, aber laſſen Sie uns nicht blos darin zeigen wollen, daß wir ihrer würdig ſind, daß wir an jenen feſtlichen Tagen ein möglichſt großes Gepränge ver⸗ anſtalten, obgleich auch dieſes nicht fehlen darf, ſondern darin laſſen Sie es uns vorzugsweiſe beweiſen wollen, daß wir allerwärts einen Sinn beurkunden, dem es eben nicht blos um das äußere Gepränge zu thun iſt, ſondern um die Sache, um deretwillen daſſelbe ſtattfindet. Einen ſolchen Sinn beurkunden wir aber dadurch, daß wir für unſer Theil treu bleiben dem Bunde heiliger Bruderliebe, deſſen Glieder wir ſind, und daß wir fortan mit raſtloſem Eifer uns bemühen, die Zahl der Bundesglieder, damit zugleich aber auch die Mittel, den armen Glaubensgenoſſen zu helfen, zu vermehren und eben jenen Sinn, der ſich der Noth der Brüder erbarmt, in den Herzen Aller, die uns nahe kom⸗ men, zu wecken und zu befeſtigen. f Das iſt der Vorſatz, mit dem ich meine Berichterſtat⸗ tung beſchließe; möge es der Vorſatz ſein, den Sie Alle beim Anhören derſelben gefaßt haben, mit dem Sie Alle die heutige Verſammlung verlaſſen. Gott, der Herr, der Vater der Liebe, wolle es walten in ſeiner Gnade. Amen! „) Es wurde beſchloſſen, daß künftig auf dem Lande die Beiträge immer erſt nach der Erndte, in der Stadt aber wie bisher im Laufe der Monate März und April erhoben werden ſollen. i a) Es wurde beſchloſſen, daß bei Ueberſendung der diesjährigen Ein⸗ nahme die Gemeinden Großlhotta und Wſetin in Mähren und Lo ſitz in Böhmen, welche dem Berichterſtatter bei ſeiner An⸗ weſenheit in Wien von dem k. k. Conſiſtortalrathe und Superinten⸗ denten der ref. Gemeinden in Oeſtreich, Herrn G. Franz, als äußerſt hülfsbedürſtig geſchildert worden waren, dem Verwaltungs⸗ rathe des Heſſ. Hauptvereins zur Unterſtützung empfohlen werden ſollen. 1 0 abel fel mibtags 10 dug N. 5 circa 80 ſteinb rüͤch und Stel ſteigerung dingungen ch berſte Friedt Del Wußbacz amm 1121 ormit! von 1250 und 11ʃ0 zum Zülle miſſtonswe werden dg ſerunz du miſſionen ſigen Mi zu nehm min int angebrac ſchrift 1 Ludiklaf uhren 9 ahne el 0 J xte, duß leles ge darüber haben, ſtanten az u be⸗ A. ⸗St. ſteigere, och nicht ern auf ürdigen Inen, n konnke, n Drucke en durch bekannt t unſerm N, bah punkte en ſoll; e Exe 5 darin wir an ige vr, ſondern wollen, es eben ſondern Einen wit für e, deſſen fer uns eich abet I helfen, koch der he kom⸗ terſtat⸗ Sie Ale Alle 5 1 Mer 1 Beittagt sher im en Ein⸗ Mähren fuer A/ wperinten, 10, wu 1 werden Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Bekanntmachung. (1025) Wegen Erbvertbeilung will Mon“ tag den 24. Auguſt d. J., Vormittags 10 Ubr/ die Joh. Adam Schmidts Wittwe und deren großläbrigen Kinder zu Ruppertenrod auf der Niklaus Mühl ihre Mühle nebſt dem dabei gelegenen Gut von 40 Morgen, 8s Klafter Acker und 13 Morgen, 67 Klafter Wieſen, auf der Mühle ſelbſt, unter vortheilbaften Be⸗ dingungen, meiſtbietend verſteigern laſſen. Die Müble liegt bei Ruppertenrod im Ohm⸗ thale, 2 Stunden von Grünberg, bat einen Mahl⸗ und Schlaggang und befindet ſich in gutem Stande.. Ruppertenrod am 29. Juni 1846. Der Gr. Heſſ. Freih. Riedeſel. Bürgermeiſter Otterbein. Bekanntmachung. (11200 Im Monat Januar d. J. wurden an der von Friedberg nach Homburg, desgleichen an der von Niederwöllſtadt nach Dornaſſen⸗ beim fübrenden Staatsſtraße 2 Birnbaͤumchen abgebrochen resp. entwendet. Demjenigen, welcher bei Gericht zur Ent⸗ deckung der betr. Thäter führende Anzeige macht, wird eine Belohnung von 30 fl. zugeſichert. Friedberg den 5. Juli 1846. 5 8 a Grßh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn, (1125) Für die Sectionen Friedberg und Vilbel ſoll Donnerſtag den 8. Auguſt, Vor⸗ mittags 10 Uhr, in dem Gaſthauſe des Herrn Puth zu Niederwöllſtadt die Lieferung von circa 80 Abtheilungsſteinen, aus den Sand ſteinbruchen am Main, rauh boſſirt an Ort und Stelle geliefert, unter den bei der Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht werdenden Be— dingungen, an den Wenigſtuehmenden öffent⸗ lich verſteigert werden. Friedberg den 21. Juli 1846. Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. 9 (Butzbach) Strohlieferung zum Füllen ſämmtlicher Betten in der Rei⸗ tercaſerne dahjer. 11210 Montag den 3. Auguſt, des ormittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung von 1260 Gebund Gerſtenſtroh, à 8 Pfund, und 1110 Gebund Kornſtrob, à 16 Pfund, zum Füllen der Militärbetten auf dem Sou: miſſionswege in Accord gegeben werden. Es werden daher die zur Uebernahme dieſer Lie— ferung Luſttragenden aufgefordert, ihre Sou— miſſionen, wozu die Formulare auf dem hie⸗ ſigen Militär⸗Verwalkungspureau in Empfang zu nehmen ſind, bis zu dem bemerkten Ter—⸗ min in das am Eingange gedachten Bureaus angebrachte Soumiſſtonskäſtchen mit der Ueber ſchrift„Strohlieferung“ einzulegen. Die Lie ferungsbedingungen können von heute an Vor— und Nachmittags eingeſehen werden. Butz bach den 21. Juli 1846. 25 S Cellarius, Oberquartiermeiſter. Mauerſtein⸗Verſteigerung. (1138) Dienſtag den 4. Auguſt d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen auf dem Gräflich von Ingelbeim'ſchen Steinbruche dahier circa 20 Cubikklafter Mauerſteine öffentlich meiſtbie— 1 241. tend verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet l Obererlenbach am 25. Juli 1846. Der Domainenverwalter Ohmeis. Bekanntmachung. (1139) Bewerber um die in Crledigung gekommene Poſthalterei zu Vilbel werden auf⸗ gefordert, ihre Geſuche unter Beibringung obrigkeitlicher Zeugniſſe hinſichtlich ibrer Quali fication und Vermögensverhältniſſe bei der unterzeichneten Behörde vorzubringen. Hinſichtlich der dienſtlichen Verhäaltniſſe die⸗ ſer Stelle wird bemerkt, daß zur Verſehung der Fahrten 28 bis 30 Pferde zu unterhalten ſind und die Einnahme für die regelmäßigen Ritte und Fahrten, ſowie für Extrapoſt. und Beifuhrwerk etwa 9800 fl. jährlich beträgt. Darmſtadt den 22. Juli 1846. a Großh. Heſſ. Ober Poſt⸗Amt Breuning. vdt. Silz. Verſteigerung von Bauarbeiten. (1147) Mittwoch den 5. Auguſt d. J., des Vormittags um 10 Uhr, ſollen auf dem Rath⸗ hauſe zu Münzenberg die Herſtellung mehrerer Baureparaturen am 2. Pfarrhauſe und am Schulhauſe daſelbſt, veranſchlagt 1) Maurerarbeit 69 fl. 48 kr. 2) Zimmerarbeit 83 25„ 3) Dachdeckerarbeit 16% 45„ 4) Schreinerarbeit 30— 5) Schloſſerarbeit 12% 12, 6) Glaſerarbeit 3„—* 7) Oelanſtrich 9 7— 5 unter den bei der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen an den Wenigſt⸗ nehmenden öffentlich verſteigert werden. Lich den 28. Juli 1846. Matthes, Bauinſpector. Verſteig erung. (1148) Die Lieferung des erforderlichen Brodes für die Garniſon Friedberg wahrend des Monats September d. F. ſoll unter Vor⸗ behalt der Ratification auf dem Soumiſſions⸗ wege vergeben und die hierüber eingehenden Soumiſſionen, welche in das am Eingange des hieſigen Militär-Verwaltungsbureaus be— findliche Kaͤſtchen einzulegen ſind, ſollen Mon— tags den 3. Aug. d. J., Vormittags um 10 Uhr, auf dem bemerkten Bureau eröffnet werden. Die betreffenden Accordbedingungen liegen auf dem gedachten Bureau zur Einſicht offen und es wird bei den, bei dem erwähnten Acte nicht erſcheinenden Soumittenten angenommen, daß ſie von ihrer Forderung nicht abgehen. Friedberg den 28. Juli 1846. J. A.: Gö lz, Oberquartiermeiſter. Ber ſtſei gerung. (1149) Montags den 17. Auguſt ſollen auf hieſigem Gräflichen Hofgut 15 Stuck Lammſchaafe und 18 Stück Lammer(meiſtens Bocklämmer, zur Zucht geeignet,) von der beliebten Röͤhnrace und ven ausgezeichneter Schönbeit, einzeln an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Utphe den 28. Juli 1846. Der Gräfl. Verwalter Krick, Verſteigerung eines Gebäudes auf den Abbruch. (1150) Montag den 3. Auguſt, des Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll zu Niederweiſel das Gebäude, die ſ. g. Münze, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen, auf den Abbruch an den Meiſt⸗ bietenden öffentlich verſteigert werden. Das Gebäude iſt 46 Fuß lang, 24 Fuß tief, 2 Stock hoch, mit einem Schieferdach über⸗ deckt und noch ziemlich gut erhalten. Steigliebhaber belieben ſich um die be⸗ ſtimmte Zeit auf der Bürgermeiſterei zu Nie⸗ derweiſel einzufinden. 5 Lich den 25. Juli 1846. Matthes, Fürſtl. Solms⸗Lichiſcher Bauinſpector. Edietallad ungen. (1151)) Sohannes Nickel von Ils⸗ dorf entlieh lt. Eintrag im gerichtlichen pfand⸗ buche für Ilsdorf am 14. Februar 1805 bei Peräquator Semmler 50 fl. zu 5% und verpfandete ½ Flroch. Wohnhaus u. Scheuer. 2) Laut Eintragen im gerichtlichen Pfand⸗ buche für Grünberg hat Johannes Hof— mann Ad. S. dahier erkauft 8 a) am 20. April 1812 vom Gaſtwirth Hein⸗ rich Krämer dahier Pag. u. Num. Flrbch. neu alt: 2%, Wohnhaus in den Höfen, Gaſt⸗ haus zum Schwanen, 246% 156%. 1. 3 3. Garten am Lehnheimer Weg, für 1400 fl. und nach Inhalt des Kaufbriefs laſten auf Hofraithe und Garten außer obiger Kaufſchillingsforderung noch 1400 fl. Kauf⸗ geld des Daniel Herrmann lt. Kaufbrief vom 27. Mai 1811: 300 fl. Kapfitalforderung der Joh. Weigel'ſchen Fideicommißmaſſe lt. Nachhypothek vom 2. Juli 1811. b) am 7. November 1816 von Joh. Georg Hofmann dahier Pag. u. Num. Flrbch. neu alt 10 55 Acker auf der Leimenkaute für 202 fl. 30. worauf außerdem noch laſten ſollen 405 fl. Kaufgeld der Oekonom Hofmanns Erben nach Kaufbrief vom 24. April 1806; 9 c) am 16. September 1817 von der Ludwig Hartmänniſchen Concursmaſſe Pag. u. Num. Flrbch. neu alt 1% ½½z Scheune in den Höfen für 420 fl. 3) Laut Eintrags im Gerichts⸗Pfandbuche für Grünberg haben am 7. Oktober 1816 Joh. Konrad Feldmann, Bäcker dahier und deſſen Frau bei Georg und Sebaſtian Hof— mann dahier 300 fl. zu 5% verzinslich ent⸗ liehen und verpfändet. Pag. u. Num. Flrbch. 1366 735 1528 alt 2 1 2 7 neu 1125 8. Sowohl die Kapital- als Kaufſchillings⸗ forderungen ſollen berichtigt ſein, Quittungen reſp. Schuldurkunden können jedoch nicht vor— gezeigt werden. Auf Anſtehen des Johannes Nickel und des Johannes Hofmann werden benannte Gläubiger oder wer ſonſt Anſprüche an die aufgeführten Schuldbeträge reſp. Pfandrechte zu machen gedenkt, aufgefordert, dieſe ſo ge— wiſſer binnen 6 Wochen bei hieſigem Gerichte zur Anzeige zu bringen, als ſonſt nach Ablauf dieſer Friſt die Loͤſchung ſämmtlicher benann⸗ ter Einträge in den Hypothekenbüchern er— folgen wird. Grünberg den 27. Juli 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Welck er. Bekanntmachung. (1152) Kaſpar Dillemuth von Rommel⸗ haufen iſt ſeines liederlichen Lebenswandels wegen unter Curatel geſtellt und ihm Hein— rich Jüngſt von Rommelhauſen als Curator beigegeben worden. Man bringt dieſes unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß alle ohne Mitwir kung des genannten Curators vorgenommenen Geſchaͤfte rechtlich keine Gültigkeit haben werden. Groskarben den 21. Juli 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Limpert. Arbeits-Verſteigerung an Schreiner. (1153) Die Anfertigung einer neuen zwei⸗ flügelichen Kirchthüre von Eichenholz wird Montag den 3. Auguſt l. J., Mittags um 12 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe an den Wenigſt⸗ nehmenden vergeben. Obbornhofen den 24. Juli 1846. Kirchenvorſtand daſ. Edictalladung. (1130 Nachdem Grßb. Hofgericht dahier über den ſehr verſchuldeten Nachlaß des zu Heldenbergen verſtorbenen Pfarrers Bertram das Concurs verfahren angeordnet, und dem Unterzeichneten die Einleitung deſſelben über⸗ tragen hat, ſind Anſprüche jeder Art, auch wenn ſie ſchon bekannt oder bereits angemel⸗ det ſein ſollten, ſammt etwaigen Vorzugs⸗ rechten in dem Freitag den 25. September d. J., Vormittags 8 Übr, zu Heldenbergen abzuhaltenden Termine anzumelden und zu begründen, widrigenfalls Auczſchluß von der Maſſe erfolgt. N Gießen den 21. Juli 1846. In Auftrag Gr. Heſſ. Hofgerichts: Völker, Hofgerichtsrath. Bekanntmachung. (1135) Georg Klein von Burggrafenrode hat ſich freiwillig unter Curatel des Johs. Volz I. von da geſtellt. Es wird dieß mit dem Anfügen zur Kenntniß gebracht, daß Rechtsgeſchäfte mit Georg Klein 9400 nur mit Zuſtimmung ſeines Curators abgeſchloſſen werden können. 5 Zugleich werden diejenigen Gläubiger Kleins, welche noch nicht ihre Forderungen eingeklagt haben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen, widrigenfalls auf ſolche bei der Berichtigung des Schuldenweſens von Georg Klein keine Rückſicht genommen wird. Groskarben den 24. Juli 1846. Großb. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Emmerich. Arbeits ⸗Verſteigerung. (11560 Samſtag den 8. Auguſt d. J., des Vormittags 9 Uhr, ſoll auf bieſigem Rathhaus die Fertigung eines neuen Gemeindebrunnens, veranſchlagt zu 200 fl., an den Wenigſtneh⸗ menden veraccordirt werden. Villingen den 25. Juli 18486. g Der Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Bürgermeiſter Zimmer. Zugelaufene Ziege. (1157) um verfloſſenen Dienſtag, den 28. d. M., Nachmittags, iſt dahier eine entlaufene Ziege eingefangen worden. Der Eigenthümer kann ſolche gegen Erſatz der Fütterungskoſten und Inſerat⸗Gebühren dahier in Empfang nehmen. 5 Niederwöllſtadt den 30. Juli 1846. Der Beigeordnete Koſt. rr Privat ⸗ Bekanntmachungen. ig e. N (IIA) Aus der zum hieſigen Gräfl. Gute gehörigen Schaafheerde iſt vor Kurzem ein fetter Hammel, welcher oberhalb des Schwanzes mit 8 gepicht war und in das linke Ohr das⸗ ſelbe Zeichen eingeſchnitten hatte, abhanden „ 242 gekommen. Da derſelbe aller Wahrſcheinlich⸗ keit nach geſtohlen worden iſt, ſo verſpreche ich demjenigen, der mir den Thäter namhaft machen kann, biermit eine gute Belohnung. Aſſenheim. Ger o ß. Zur Nachricht. (1140) Mittwoch den 5. Auguſt findet eine Caſino- Partie im Oſſenheimer Wäldchen Statt. Der Porſtand. Kapital aufnahme. (III I) Semand beabſichtigt ein Kapital von 45 fl. gegen doppelte Sicherheit aufzu⸗ nehmen. Das Naͤhere bei der Expedition dieſes Blattes. 0 Empfehlung. (1158) unſer reichhaltiges Lager in allen Sorten ö geſchliffenen u. rauhen Sand⸗ platten in ſehr bedeutender Auswahl, ſowie Kuh⸗ und Schwein ⸗Troͤge, Waſſerſteine ꝛc. empfehlen wir zu außerordentlich blligen Preiſen. Gebrüder Grödel. Geſchaͤfts⸗Eroͤffnung. (1159) unterzeichneter bringt hierdurch zur Kenntniß eines verehrten Publikums, ein Ge⸗ ſchäft mit Guß⸗ und Eiſenwaaren verſchieden, artiger Artikeln neu dahier etablirt zu baben, bittet unter Zuſicherung außerſt billiger Preiſe und reelle Bedienung um zahlreichen Zuſpruch. Echzel am 1. Auguſt 1846. ö Emanuel Friedberger. Sonntag den 2. Auguſt (1160) Beendigung des Preis⸗Kegel⸗ ſchiebens im Simon' chen Garten. A in z; en i ge. (1161) Eine von C. B. eingeſandte Recht. fertigung in Bezug auf die„Erwiderung“ des R. T. in F. wurde durch den eingetretenen Tod ſeines Bruders von ihm zurückverlangt. f 55% 1 Warn ung. (1162) Herr Philipp Blad aus Becht⸗ holtsheim iſt ſeit dem 14. dieſes Monats nicht mehr in meinen Dienſten. Zugleich warne ich meine verehrl. Gelchäfts⸗ freunde, an Niemand Zahlung zu leiſten, wel⸗ cher nicht eine legaliſirte Vollmacht von mir vorzeigen kann. Griedel den 25. Juli 1846. David Bentheim. Schwalheimer Brunnen. (1163) Sonntag den 2. Auguſt Harmonie⸗ und Tanzmuſik, wozu höflichſt einladet en kel — Frankfurter Gold-Cours vom 31. Juli. 5 Neue Louisd'or 11 5 Friedrichsd'or 9 50 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 56 Rand⸗Ducaten 5 35 20 Frankſtücke 931 Engliſche Souverains 11158 1 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 8. Sonntag nach Trinitatis d. 2. Aug. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Pfarrvicar Baur. f Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Wolff. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Dienſtag Nachmittags von 3— 4 Uhr hält Betſtunde: Herr Candidat Walter. Frucht preiſe 30 Juli] 24. Juli. 22. Juli. Gattung. Fried⸗ Groß- f berg Mainz gerau 5 fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 13— 4 813 30 Korn„„ 12— 131042— Gerſte„„, 8 30 8141 810 Hafer 7 5115 5127 4 30 1 Polizei ⸗ Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 2. bis 8. Auguſt 1846. 2 a IFried⸗ Butz⸗ E Brod⸗Preiſe. berg. bach. 1 8 kr. pf. kr. pf. 1; Leib⸗Roggenbrod 4— 1 41— 2E. 8 1681 44„ 7 j 16 116 1 „ etb.“ tb. — Milchbrod 13/ 103 ½ — Waſſerweck— 143% —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 144144 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch äetes 19 5—— gg e gemäſtete 2510 „ Kühfleiſch 1 9— 9— ; zg gemäſtetes 9— 9— „(Rindfleiſch ungemäſtetes 8——— „ Kalbfleiſch 6— 1 6— „ Schweinenfleiſch 12— 12— „Hammelfleiſch 9— 9— „ Schaaflfleiſch 6— 5— „Wurſtvon blos Schweinen 14— 14— „ Gemiſchte Wurſt 1 „ Bratwurſt 16— 16— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 22132 „Schinken 16— 16— „ Dörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 21— 20— unausgelaſſen 19— 18— „ Nierenfett 20— 20— „Hammelsfett 151— 15— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg, 8 an ſür Betrefſe 20 heſſen bi ſchlilerinn. fertichte e Hö, d D 1. Mär, len Sie Hebamm einfinden G muß, u