Intelligenz Olatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung an die Bewohner der Provinz Oberheſſen, betreffend den Ankauf von Zuchtvieh in der Schweiz. In der Bekanntmachung der von dem landwirthſchaft— lichen Vereine von Oberheſſen für das Jahr 1845 beſchloſſe⸗ nen Geldverwendungen, Beilage Nr. 8 zur landw. Zeitſchrift vom Jahre 1845, wurde wegen des Ankaufs von Bullen beſondere Bekanntmachung vorbehalten, welche nunmehr da— hin erfolgt: 10 Der Ankauf ſoll nicht bloß auf Zuchtſtiere für Rech⸗ nung des landwirthſchaftlichen Vereins, zum 8 des Wiederverkaufs, ſondern auch auf, von Privaten für deren Rechnung gewünſchte, Mitankäufe von Zuchtvieh(Rinder, en, junge Kühe und Zuchtſtiere) ausgedehnt werden, und zwar für letztere frei von dem Beitrage zu den Reiſe— koſten der Einkaufs commiſſion. 2) Es werden Beſtellungen ſowohl auf das ſchwarz— braune Schwytzer Vieh als auch auf rothes der Berner Race angenommen. 3) Der landwirthſchaftliche Verein übernimmt die Be— ſorgung des Einkaufs und Transports, die Vertheilung des Viehes, den Einzug der Gelder und Rechnungsablage. 4) Als Anhalt über die ungefähren Preiſe des Viehes wird bemerkt, daß im vorigen Jahre durchſchnittlich gekoſtet hat: eine trächtige Kalbin oder junge Rug 150 11 ein 1½jähriger Zuchtſtier..„ nebſt 15 fl. Transportkoſten bis Gernsheim oder 23 fl. bis zum Verkaufsorte in Oberheſſen pr. Stück. 5) Bei dem Wiederverkaufe der auf Rechnung des landwirthſchaftl. Vereins ange kauften Zuchtſtiere dürfen vor— zugsweiſe Diejenigen concurriren, welche ſich über die Ac— quiſition eines ſolchen feſt ausgeſprochen haben. 6) Vor dem Antritte der Reiſe und jedenfalls vor dem erſten Auguſt iſt für jedes von Privaten und Ge— meinden beſtellte Stück Vieh eine Einzahlung von 100 fl. zu machen. 7) Für jede Art von Vieh bilden die Subſcribenten, einſchließlich des landwirthſchaftlichen Vereins, ein Conſor— tium(eine Gemeinſchaft); es kann alſo z. B. geben: ein Conſortium für junge und alte Farren, für Kühe oder Kal— binnen. Die Koſten des Ankaufs zerfallen in ſo viele Ab— theilungen, als ſich Conſortien gebildet haben. 8) Sollte das eine oder das andere Stück verun— gluͤcken, ſo trifft der Schaden nicht das betreffende 1 tium ausſchließlich, ſondern es trägt ihn die ganze Geſell ſchaft. 9) Welcher der Subſcribenten auf das verunglückte Stück zu verzichten hat, darüber entſcheidet das Loos. Der— jenige, welchen ein ſolches Loos trifft, iſt nicht verbunden, bei den weiteren Verlooſungen, in welcher Abtheilung es auch ſeye, Antheil zu nehmen. 10) Die Vertheilung des Viehes jeder Abtheilung unter die Subſcribenten derſelben geſchieht in folgender Art: Zuerſt wird der Durchſchnitt des Anſchaffungspreiſes eines Stücks der betreffenden Abtheilung ermittelt und dann, nach Verhältniß der Geſammtkoſten der betreffenden Abtheilung, jedes einzelne Thier taxirt. Sind die Subſcribenten uͤber dieſe letz tere Taxation einig, ſo eutſcheidet für den Bezug der einzelnen Thiere das Loos. Können die Subſeribenten ſich auf dieſem Wege nicht vereinigen, ſo tritt eine Velſteigerung der Thiere unter den Subſcribenten in der Art ein, daß derjenige Subſeribent, 5 cher mehr als den Durchſchnittspreis des Thieres, auf das er den Zuſchlag erhält, geboten hat, von der Theilnahme an dem Mindererlöſe der betreffenden Abtheilung befreit ſein ſoll, welcher ſich im Wege der Verſteigerung etwa ergibt. Wer ſich von der Annahme des beſtellten Viehes aus— ſchließen will, verzichtet damit von ſelbſt auf die geleiſtete Einzahlung. Diejenigen verehrlichen Ortsvorſtände und Privaten, welche von dem in Frage ſtehenden Ankaufe Gebrauch machen wollen, werden eben ſo höflich als dringend gebeten, ihre Beſtellungen und resp. Einzahlungen von 100 fl. pr. Stück vor dem erſten Auguſt dieſes Jahres zu machen. Da hierzu ein Zeitraum von voll dritthalb Mo⸗ naten vergönnt iſt, ſo wird es dem Vereinsvorſtande nicht verargt werden, wenn er zur Vermeidung aller Mißverſtänd— niſſe und Unannehmlichkeiten hiermit ausdrücklich bemerkt: daß alle Beſtellungen und Einzahlungen, welche nicht am 31. Juli 1845 bei ihm eingegangen ſind außer Berückſichtigung bleiben. Wir bitten daher, — N „ 168 alle Diejenigen, welche ſich bei der Sache betheiligen wollen, auf dieſe Beſtimmung geeignete Rückſicht zu nehmen, damit wir nicht in die unangenehme Lage verſetzt werden, dieſelbe unnachſichtlich in Anwendung bringen zu müſſen. Gießen am 14. Mai 1845. Der Praſſdent des landwirchſchaftl. Vereins für Oberheſſen . v. Firnhaber⸗Jordis. Der Gros herzoglich Heſſiſche Rentamtmann des Bezirks Gruͤnberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Bezirks. Betreffend: Die Erhebung der Forſt⸗ und Feldſtrafen. Die Erhebregiſter über die Forſtſtrafen vom II. Quar⸗ tale und über die Feldſtrafen von der II. Periode 1845 ſind bis zum 1. Juni angefertigt und können an den be⸗ kannten Zahltagen Donnerſtags und Samſtags Forſt⸗ und Feldſtrafen bezahlt werden, was Sie im Intereſſe der Be- ſtraften in Ihren Gemeinden bekannt machen wollen. Grünberg am 24. Mai 1845. B tt he Auszuͤge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nro. 15. I. Geſetz, vom 1. April 1845, die Verbüßung unzahlbarer Forſtſtrafen durch Arbeit betr., welches Folgendes beſtimmt: 1. Der Art. 86 des Forſtſtrafgeſetzes vom 4. Febr. 1837 iſt aufgehoben.— 2. Wenn ein Forſtfrevler in Gemäßheit des Art. 85 des Forſtſtrafgeſetzes zur Verrichtung der ihm zugetheilten Arbeit zwangsweiſe angehalten wer⸗ den muß, ſo ſoll der gegen ihn anzuwendende Zwang darin beſtehen, daß er, falls er ſich über das Ausbleiben bei der Arbeit oder deren nicht ge⸗ hörige Verrichtung nicht genügend rechtfertigen kann, wegen des bewieſe⸗ nen Ungehorſams mit 24ſtündigem Gefängniß bei Waſſer und Brod be⸗ ſtraft wird und nach Verbüßung dieſer Strafe, jedoch nicht über 8 Tage, bei Waſſer und Brod im Gefängniß bleibt, bis er dem Strafrichter die Anzeige gemacht hat, daß er die ihm zugetheilte Arbeit nun unweigerlich ohne Aufſchub gehörig verrichten wolle.— Gibt der Frevler dieſe Er⸗ klärung während ſeiner Haft nicht ab, ſo iſt nach Ablauf von 8 Tagen vie Strafe durch Gefängniß zu vollziehen.— Gibt dagegen der Frevler eine ſolche Erklärung ab, kommt ihr aber nicht nach, ſo wird er wegen dieſes wiederholten Ungehorſams mit 3 Tagen Gefängniß bei Waſſer und Brod beſtraft und nach Verbüßung dieſer Strafe wird der Geldſtrafpoſten (Geldſtrafe, Pfandgebühren, Koſten, Werth⸗ und Schadenerſatz und Her⸗ ſtellungskoſten) im Gefängniß verbüßt.— Die zur Erzwingung des Ab⸗ verdienſtes erkannten Gefängnißſtrafen werden dem Frevler auf die Geld⸗ beträge, die er durch Arbeit abverdienen ſoll, nicht zu gut gerechnet.— III. Bekanntmachung Großh. Oberpoſtinſpection vom 17. April, daß durch die Errichtung einer Perſonenannahmeſtelle in dem, bei dem kurheſſiſchen Orte Lieblos gelegenen, Wirthshauſe Neuenherberge die Benutzung des Büdingen-Frankfurter Wagens zwiſchen Büdingen und Lieblos ermöglicht und die betreffende Perſonentaxe für dieſe Wege⸗ ſtrecke für Coupéplätze auf 24 kr. und für Plätze im Innern des Wagens auf 21 kr. feſtgeſetzt worden iſt.— IV. Bekanntmachung derſelben Behörde vom 21. April, daß— indem die im verfloſſenen Sommer, für die Dauer der Badezeit zu Salz⸗ hauſen, zwiſchen Friedberg und Nidda errichtete Fahrpoſtverbin⸗ dung während ihres Beſtandes von dem reiſenden Publicum ſo wenig benutzt wurde, daß die Wiederherſtellung derſelben für die nächſte Bade⸗ zeit nicht als Bedürfniß betrachtet werden kann,— ſolche für dieſen Som⸗ mer nicht weiter fortgeſetzt werden wird.— V. Desgl. Bekanntmachung dieſer Behörde vom 25. April, daß mit dem 1. Mai eine Botenpoſt- Verbindung zwiſchen Friedberg und Nauheim in der Weiſe hergeſtellt wird, daß der Bote von Nau⸗ heim täglich um 10 Uhr Vormittags in Friedberg eintrifft und um 1 Uhr Nachmittags wieder zurückkehrt.— XIV. Ertheilung eines Patents: am 16. April dem Joſeph de Lipowski, Profeſſor am k. Collegium zu Straßburg, und dem J. L. Srezepanowski daſelbſt für den ganzen Umfang des Großherzog⸗ thums, auf die Dauer der nächſten fünf Jahre, das von ihnen neu er⸗ fundene, auf die Eiſenbahnen anwendbare Bahnwechſelſyſtem allein in Anwendung bringen und einführen zu dürfen.— XV. Ermächtigung zur Annahme fremder Orden: dem Grßh. Staatsminiſter Frhrn, du Thil für das Großkreuz des k. portu⸗ gieſtſchen Ordens Sanct Jago; dem Geh. Rathe Hallwachs das Com⸗ mandeurkreuz des k. portug. Chriſtusordens: dem Miniſterialrathe Frhrn. v. Schenck das Ritterkreuz des ebengenannten Ordens; dem Großh. Geh. Legationsrathe v. Ricou für den St. Stanislausorden 2. Cl.; dem Major Frhrn. v. Gerlach, Adj. S. Gr. H. des Prinzen Georg von Heſſen, und dem Rittmeiſter Wetterhahn in der Gendarmerie für den St. Annenorden 3 Cl.; dem Major Frhrn. v. Hauſen im Garderegi⸗ ment Chevauxlegers für den St. Wladimirorden 4. Claſſe; dem Großh. Hofrathe Zimmermann für den St. Stanislausorden 3. Cl.— XVI. Dienſtnachrichten: Am 28. März wurde der Domänen⸗ bote Jäger zu Alsfeld als ſolcher beim Rentamte Lichtenberg und der Fourier Fritz zu Friedberg zum Domänenboten bei dem Rentamte Als⸗ feld auf Widerruf ernannt; am 1. April dem Feldwebel Horn aus Steinbach die Stelle eines 2. Stadtgerichtsdieners bei dem Stadtgerichte dahier ertheilt; der Kreisbaumeiſter Raſor zu Bingen zum Kreisbaumei⸗ ſter für den Baubezirk Michelſtadt und der def. Acceſſiſt bei der Oberbau⸗ direction Dr. Müller aus Gießen zum Kreisbaumeiſter in Bingen; am 4. der Candidat der Theologie und Hülfslehrer am Gymnaſium dahier, Wagner, zum Lehrer an demſelben ernannt; Lorenz Neeb zu Alsfeld als Poſtexpeditor und Gaſtwirth Weitz daſelbſt als Poſthalter zu Als⸗ feld beſtätigt; am 7. dem Karl Jockel aus Griesheim das Patent als Geometer 3. Cl. für den Kr. Großgerau ertheilt; dem Schullehrer Gremm zu Troſel die 2. kath. Schullehrerſtelle zu Fürth und dem Schul⸗ vicare Kempf zu Waldmichelbach die 2. kath. Schullehrerſtelle daſelbſt übertragen; am 11. der Advocatanwalt Dr. Dernburg zu Mainz zum ordentlichen Profeſſor der Rechtswiſſenſchaft, insbeſondere des gemeinen deutſchen Civilproceſſes an der Landesuniverſität ernannt; am 14. dem Schulvicar Sonn enberger zu Bechtheim die iſraelitiſche Schullehrerſtelle daſelbſt übertragenz am 15. der von dem Herrn Grafen zu Erbach⸗Für⸗ ſtenau auf die evangeliſche Pfarrſtelle zu Güttersbach präſentirte Pfarrer Heinemann zu Udenhauſen für dieſe Stelle beſtätigt; am 18. dem Geo⸗ metergehülfen Sommer aus Mainz das Patent als Geometer der 2. Claſſe für den Landbezirk des Kreiſes Mainz ertheilt; am 19. der Rent⸗ amtmann Rube zu Lichtenberg zum Rentbeamten zu Umſtadt und der Rentamtmann Weber zu Gladenbach zum Rentbeamten in Lichtenberg ernanntz am 22. dem Pfarrer Krebs zu Heſſelbach die kath. Pfarrſtelle zu Großzimmern und dem Kaplan Korbus zu Herrusheim die katholiſche Pfarrſtelle zu Lindenfels; am 25. dem Schulvicar Pitz zu Virnheim die 4. kath. Schullehrerſtelle daſelbſt übertragen und der von dem Hrn. Gra⸗ fen zu Erbach⸗Schönberg auf die evang. Schullehrerſtelle zu Zell, Kr. Bensheim, präſentirte Schulvicar Litt, ſowie am 28. der von dem Hrn. Grafen zu Solms-Laubach auf die evang. Schullehrerſtelle zu Rupperts⸗ berg präſentirte Schullehrer Magnus zu Alsfeld für dieſe Stelle beſtä⸗ tigt.— Durch allerhöchſtes Decret vom 1. Mai haben S. K. H. der Großherzog geruht, den Großh. Geſchäftsträger am k. k. öſterreichiſchen Hofe, v. Biegeleben, der Stelle eines Aſſeſſors am Großh. Hofgerichte zu Gießen zu entheben und denſelben zum Legationsrathe zu ernennen.— XVII. Militärdienſtnachrichten: Am 30. Jan haben S. K. H. der Großherzog den Oberſten und Flügeladjutanten Frhrn. Schäf⸗ fer v. Bernſtein, unter Entnehmung deſſelben aus dem Generalquar⸗ tiermeiſterſtabe, zum Generalmajor à la suite zu ernennen geruht. Am 12. Febr. wurde der Oberlieut. Mootz von der Pioniercompagnie zum Generalquartiermeiſterſtab verſetzt; am 26. der Canzleiſecretär Haack bei der Canzlei des Kriegsminiſteriums auf ſein Nachſuchen in den Ruheſtand verſetzt; am 5. März der Oberlieut. Kröll von dem 2. Inf.⸗Reg. zur Pioniercompagnie verſetzt, ſodann der Lieut. Pabſt vom 1. zum Ober⸗ lieut. im 2. Inf.⸗Reg. ernannt. Am 13. März haben S K. H. der Großherzog den Generallieut. à la suite Grafen zu Erbach-Fürſtenau zu Allerhöchſtihrem Generaladjutanten zu ernennen geruht. Am 1. Apr. wurde der Unteradjutant Wiegand bei dem Stabe der Infanteriediviſion zum Acceſſiſten bei der Schreibſtube des Kriegsminiſteriums ernannt; am 10. der Oberarzt Dr. Joſt bei dem Lazareth zu Darmſtadt auf ſein Nachſuchen, unter Ertheilung des Charakters als Stabsarzt, in den Ruhe⸗ ſtand verſetzt; am 30. der Unterarzt Dr. Weiland zum Oberarzt und der Doctor der Mediein Oscar Verdier de la Blaquiere zum Un⸗ terarzt ernannt. Beide ſind dem Lazareth zugetheilt worden.— XVIII. Charakterverleihungen: Am 8. April dem Förſter Rooſe bei dem Meſſeler Forſthauſe als„Hofjäger“; am 25. dem Geh. Secretär bei dem Miniſterium des Innern und der Juſtiz, Frhr. v. Rieffel, als„Regierungsrath“ und dem Geh. Seeretär bei dem Mini⸗ ſterium der ausw. Angelegenheiten, Dr. v. Breidenbach, als„Legations⸗ rath!.— XIX. In den Ruheſtand wurden verſetzt: Am 4. April der Poſthalter Neeb zu Alsfeld; am 8. der 1. Polizeicommiſſär der Stadt Mainz Mella; am 25. der Schullehrer Schmehl zu Burkhards.— (Schluß folgt.) Für die Deutſch⸗ Katholiken zu Offenbach iſt bei mir eingegangen: von E. F. 2 fl. 42 kr.„mit dem Herzens wunſche, daß das am erſten Schöpfungstage gegebene Allmachtswort:„Es werde Licht!“ auch in ſeiner edelſten Bedeutung bald, recht bald überall zur Wahrheit werden möchte;“ von B. 2 fl. 42 kr; von C. 6 kr.; von E. W. z. A. 1 fl. 45 kr. Friedberg den 29. Mai 1845, C. Bindernagel. Beka G96), Im 1 1 elbe, a chend in Göting 1 n 157 gert wer Fried 0 (671 heſſen! überſch! Grafic Aſel“ und mil Gericht gend el chen ba D dahier al er damit Bekannt werden Beſchluſſ eines el beitreten 3728 145% 1360/9 111721 68/12 10020 1 7 2 169/53 berſteig thums⸗ auf ſein bezeichne ſige du bermein⸗ Wochen widrigen U 1 bie (761 inſttag Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. PVerſteigerung. (898) Montag den 9. Juni l. 5., Morgens um 11 Uhr, ſoll in bieſigem Rathbauſe nach⸗ ſtehende, dem dabier verſtorbenen Bürger und Schuhmacher See gehörende Hofraithe, be— ſtehend in Wohnbaus und Ställchen an Georg Göring und Georg Rauſch I., gibt der Prä— zens 13½ kr., öffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden. Friedberg den 26. April 1845. In Auftrag Großh. Landgerichts Der Beigeordnete Bender. Edietalladung. (670 Großb. Hofgericht der Provinz Ober, heſſen hat über den mit einer geringen Summe uͤberſchuldeten Nachlaß des dahier verſtorbenen Gräflichen Verwalter Auguſt Eigenbrodt aus Aſel“) den förmlichen Concurs⸗Prozeß erkannt, und mit Leitung deſſelben das unterzeichnete Gericht beauftragt. Wer daher Anſprüche ir⸗ gend einer Art an gedachten Nachlaß zu ma⸗ chen bat, wird aufgefordert, dieſelben ſogewiß Dienſtag den 1. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr, dahier anzumelden und zu begründen, als ſonſt er damit ohne Weiteres ausgeſchloſſen wird. Bekannte Gläubiger, die nicht erſcheinen, werden ſo angeſehen, als wollten ſie den Beſchluſſen der Mehrheit, namentlich bezüglich eines etwa zu Stande kommenden Vergleichs, beitreten. Laubach den 28. April 1845. Grßh. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht daſ. Brumhard. 4) In Nr. 38 und 40 ſteht irrthümlich Taſtel, was man dort zu verbeſſern bittet. Edictalla dung. (721) Konrad Stehr, Hofmanns Eidam, von Felokrücken hat nachbenannte Grundſtücke, 1. in Feldkrücker Gemarkung. 365/53 17/406 20[IKlftr. Grabgarten auf dem Borngarten 338/28 1/681 35— desgl. auf den Höfen, 11/111 545— Wieſe im Arſch⸗ ofen, 1446/6 III/33 427— Aeker in der Lache 136/90 IV.30 2719— ditto im Arten⸗ acker, 111/21 IV/124 336— ditto am Peters⸗ heimer Weg, 68/12 vII/97 138— ditto am Hauen⸗ berg, 15029 XI/I37 246— ditto am Zwirn⸗ berg, 5/22 XII/I94 304— ditto auf der Gooßwieſe, 2) in Kölzenhainer Gemarkung. 169/53 1/88 381[IKlftr. Acker am Berg, verſteigern laſſen. Da er urkundlichen Eigen— thums⸗Nachweis nicht liefern kann, ſo werden auf ſeinen Antrag Diejenigen, welche an vor— bezeichnete Grundſtücke Eigenthums, oder ſon⸗ ſtige dingliche Anſprüche bilden zu können vermeinen, aufgefordert, ſolche binnen vier Wochen von heute dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Kaufbriefe beſtätigt werden. Ulrichſtein den 16. Mai 1845. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Holz ⸗Verſteigerung. (7610 Künftigen Freitag den 6. Juni, Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden auf dem Grällich „ 169. Solms⸗Rödelheimiſchen Bergwerke bei Bauſern⸗ heim 23 Stecken gemiſchtes Brennholz und etliche Haufen Zimmerſpäne meiſtbietend ver⸗ kauft. Oſſenheim den 27. Mai 1845. Weis. Holz-Verſteigerung. (762) Dienſtag den 3. Zuni werden in ver⸗ ſchiedenen Diſtricten 7 Stecken Eichenſcheit— holz, 7 Stecken Cichenſtockholz, 8400 Stück Eichen-, Birken- und Nadelwellen, 62 St. Ginſterwellen und 10 Laſt Allerleiholz öffent- lich verſteigert. Zuſammenkunft Früh 8 Uhr im Diſtricte Straßheimerhecke. Ockſtadt am 28. Mai 1845. Freiherrlich v. Frankenſtein'ſches Rentamt Angerer, Rentamtmann. Arbeits-Verſteigerung. (763) Donnerſtag den 5. Juni, Morgens 10% Uhr, wird in dem Geſchäftszimmer des Unterzeichneten das Anlegen eines Vicinal⸗ weges nach Nanheim und Pflaſtern einer Mulde, erſtere Arbeit vervoranſchlagt zu 83 fl. 12 kr., letztere aber zu 2 fl. 12 kr., öffentlich wenigſtnehmend und mit dem Anfügen verſtei⸗ gert werden, daß der Voranſchlaß bis zum Verſteigerungstermine bei dem Unterzeichneten eingeſehen werden kann. Friedberg am 28. Mai 1845. Der Beigeordnete Bender. Arbeits- Verſteigerung. (7600 Donnerſtag den 5. Juni, Morgens 10 Uhr, wird in dem Geſchäftszimmer des Unterzeichneten das Anfahren mehrerer Klftr. Baſaltſteine aus dem freiherrlich von Lowi— ſchen Steinbruche zu Loͤwenthal, ſodann um dieſelbe Stunde das Anliefern mehrerer Klftr. Kies aus der Uſa, jenſeits Nauheim, öffent— lich wenigſtnehmend verſteigert. Friedberg den 29. Mai 1845. Der Beigeordnete Bender. Holz ⸗Verſteigerung. in dem Gemeindewald Fauerbach J, Reviers Hochweiſel. (765) Montag den 9. Juni d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald, Diſtrict Fülzhard und Oberberg, nachbenannte Holzſortimente auf Ort und Stelle einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden, als: 1) 2% Stecken buchen Scheitholz, 2) 13„„ Pruügelholz, e,„ Stockholz I. Kl. T 5 1 II. Kl. 5) 2325 buchen Reisholz Wellen, 6) 2325 birken 1 7 7) 852 Weichholz Wellen, 8) 45 Gebund birken Nutzreiſig, 9) 2 buchene Stämme von 101 Kbkfß., wovon der eine 98 Kblfß. hält, 10) 400 Fachgerten. Die Zuſammenkunft und der Anfang der Verſteigerung iſt in der Fuͤlzhart und in der Lehenlach. Fauerbach J. den 26. Mai 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Werner. Holz ⸗Verſteigerung (766) Freitag den 27. Juni d. J., Morgens 10 Uhr, werden in dem Eſchbacher Gemeinde⸗ wald in den nachſtehenden Diſtriecten: 1) Eſperheck: 17 eichene Bauſtämme zu 735 Cbfß. 9½/ Klafter eichenes Scheit⸗, 8%„ birkenes Holz, 7½%„ Erdſtöcke und 17 7650 Stück gemiſchte Wellen, 2) Hochroth: 1 Klafter buchenes, 2½„ eeichenes Scheit, 1„„ Prügelholz, 49„ Erdſtöcke, 38 Stück kiefern Rüſthoͤlzer und 100 Leſeholz⸗Wellen, öffentlich verſteigert. Uſingen den 21. Mai 1845. Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheiſerei Schapper. Bohnenſtangen-Verſteigerung. (767) Montag den 2. Juni, des Morgens 9 Ubr, ſollen in dem Frelh. v. Löwiſchen Wald zu Steinfurth, Diſtriet Hubtannen und Sauer⸗ brunnentannen, 2000 Stück kiefern und 2200 Stück eichen Vohnenſtangen öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Die Zuſammen⸗ kunft iſt um die oben bemerkte Stunde in dem Diſtrict Hubtannen. Steinfurth den 27. Mai 1845. Der Freih. v. Löwiſche Revierförſter Weigand. Bekanntmachung. (768) Die Braunkohlenconſumenten des Dorbeimer Bergwerks werden hierdurch be— nachrichtigt, daß wieder neu geformte trockene Klötze hier vorräthig ſind und dieſelben auch wieder wie bisher auf Credit gegen genügende Bürgſcheine abgegeben werden, deren Credit— zeit wie folgt beſtimmt wird: In den Monaten Mai u. Juni bis Ende Sept. l. J., Juli, Aug. u. Sept. bis Ende Dez. l. J. Oktob. Nov. u. Dez. bis Ende März 1846. Der Preis der Klötze iſt wie ſeither 12 kr. pro Centner à 14 Stück. Die Kohlenabnehmer werden darauf auf— merkſam gemacht, daß es in ihrem Intereſſe liegt, ſoviel als thunlich ibren Bedarf den Sommer über von den Reihen abzufahren, indem ſie ſo 6 bis 10 Procent mehr Kohlen erhalten, als bei den Klötzen, welche auf Hau— fen oder in Schoppen magazinirt worden ſind, an welchen durch das Aufſchlagen und Ver⸗ laden ſich gewöhnlich ein Abfall von obiger Größe ergibt. Dorheimer Bergwerk am 20. Mai 1845. Die Gr. Dorheimer Bergverwaltung: Der Gr. Berginſpector Storch. dc ννν t . 5* Privat⸗ Bekanntmachungen. Frankfurter 0 5 Lebens Verſicherungs⸗ 4 1—* Geſellſchaft, (686) beſtätigt durch Beſchluß Hohen Se⸗ nats der freien Stadt Frankfurt. Grund-Capital:. Drei Millionen Gulden. Die von Hohem Senat beſtätigte Frankfurter Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft verſichert Capitalien und lebens längliche Ren— ten, welche nach dem Ableben des Ver— ſicherten an ſeine Erben, oder an jede andere, von ihm bezeichnete Perſon, oder an den Inha⸗ ber der Police bezahlt werden; gewährt Verſiche— rungen, deren Beträge nach einer beſtimm⸗ ten Reihe von Jabren an den Verſicherten ſelbſt, oder an ſeine Erben bezablt werden; conſtituirt Leibrenten, ſo daß man, je nach Perſchiedenheit des Alters 10 bis 17 vom Hundert jährliche Zinſen erlangen kann. Der Wirkungskreis der Geſellſchaft umfaßt alle Geſchäfte, die in anderen Formen durch Ausſtattungs-Anſtalten, Wittwen⸗ und 2 1 7 N 1 1 ö Spar⸗Caſſen vollzogen werden. Die auf Lebenszeit Verſicherten ſind an dem Gewinne der Geſellſchaft betheiligt, ohne, daß ſie von den möglichen Verluſten betroffen, oder zu Nachzahlungen angehalten werden können. Proſpektus und Tarife, ſowie jede weitere Auskunft, können bei dem unterzeichneten Agenten empfangen werden. (Dieſe Geſellſchaft hat mit der Frankfurter Verſicherungs⸗Geſellſchaft gegen Feuerſchaden durchaus keine ſolidariſche Gemeinſchaft; jede dieſer beiden Anſtalten heſitzt ihren vollkomm⸗ nen getrennten Sicherheits⸗Fonds, und beſteht kraft beſonderer Statuten.) Vilbel im April 1845. Der Agent der Frankfurter Lebens⸗ Verſicherungs Geſellſchaft, J. E. Bermann. Naſſau⸗Uſinger Eiſen S (7300 beßte Qualitaͤt, das Pfund zu 5 Kreuzer 2½ Heller, bei Friedberg. Gebruͤder Groͤdel. Ein Spenglermeiſter (769) ſucht einen Lehrling. Nähere Aus⸗ kunft gibt die Exped. d. Bl. Nauheimer Teichhaus. (770) Sonntag den 1. Juni iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe Harmonie und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. Dan kſagung. 6770 Allen denjenigen Verwandten und Bekannten, welche verfloſſenen Samſtag, als den 24. Mai d. J., der Beerdigung meines theuren und lieben Bruders, des Herrn Geiſt⸗ lichen Raths und Dekans Hauck, allhier bei⸗ wohnten, ſage ich meinen herzlichen Dank und bitte um ſtille Theilnahme meines Leidens. Ockſtadt den 26. Mai 1845. Die hinterlaſſene tiefbetrübte Schweſter Maria Anna Hauck. Ein geſitteter junger Burſche, (772) welcher die Küferei und Bierbrauerei erlernen will, kann bei einem hieſigen Meiſter in die Lehre treten. Das Nähere iſt bei Aus- geber dieſes Blattes zu erfragen. Ein braves Mädchen, (778) bas gut nähen kann, wird in eine ſtille Haushaltung in Dienſt geſucht. Das Nähere iſt bei dem Herausgeber dieſes Blat⸗ tes zu erfragen. 110 Gulden (770 Vormundſchaftsgeld liegen gegen ge⸗ richtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Friedberg. Ludwig Rahn. Frucht ⸗Verſteigerung. (775) Montag den 2. Juni, Vormittags 9 Uhr, ſollen in der Wohnung des Verwalters Wagner zu Münzenberg von Gräfl. Solms⸗ Rödelheimiſchem Fruchtſpeicher: 84 Malter Korn, 44 5 Gerſte, . Hafer, unter den bei der Verſteigerung bekannt ge— macht werdenden Bedingungen, öffentlich ver— ſteigert werden. Münzenberg den 26. Mai 1845. Wagner. „ 170 K. Schwalheimer Brunnen. 1700) Sonntag den 1. Juni iſt am hieſigen Mineralbrunnen gut beſetzte Tanzmuſik an⸗ zutreffen, wozu ergebenſt einladet Henkel. Einladung. (777) Nächſten Sonntag den 1. und Mon⸗ tag den 2. Juni findet auf meiner neu er⸗ bauten Kegelbahn ein Preiskegelſchieben ſtatt, wozu ich alle Liebhaber höflichſt einlade. Heinrich Müller im Trauben. Einladung. (7718) Wegen bieſiger Ortstrauer konnte ſeither dahier keine Tanzmuſik ſtattfinden, allein am nächſten Sonntage, den 1. Juni, wird zum Erſtenmale ſolche bei mir anzutreffen ſeyn. Ich lade, meine Freunde um zahlreichen Beſuch bittend, ergebenſt dazu ein und erlaube mir noch zu bemerken, daß ich ſowohl guten Wein und Aepfelwein, als auch gutes Baieri⸗ ſches Bier in Flaſchen verzapfe. Ockſtadt. N. Steyer. Literariſche Anzeige. Bei Carl Bindernagel in Friedberg iſt erſchienen: Fertſch, Dr. F. Fr., Predigt am Sonntage Jubilate über Pſalm 80, 20 gehalten zur Gedächtnißfeier des am 23. März 1845 verſtorbenen Gr. Heſſ. Kirchenraths, Decans und Ober— pfarrers Johann Georg Pilger zu Friedberg, nebſt den Perſonalien des Verſtorbenen. 6 kr. Matthias, L. Chr., Die Taub⸗ ſtummenſache im Großherzogthum Heſſen. Eine hiſtoriſch⸗ſtatiſtiſche Ab⸗ handlung, mit vielen das Taubſtum⸗ menweſen überhaupt und die Methode des Taubſtummen-Unterrichts insbe⸗ ſondere betreffenden Bemerkungen. Nebſt 4 lithographirten Blättern und einem Anhange, enthaltend Rol- ler's: Bitte, Ermahnung und An— leitung zur zweckmäßigen Behandlung taubſtummer Kinder im elterlichen Hauſe. An die Eltern taubſtummer Kinder, zunächſt aber auch zur Be—⸗ herzigung für Eltern und Lehrer voll—⸗ ſinniger Kinder. 40 kr. Declarationen fuͤr Wirthe ſind, das Buch zu 24 kr., zu haben bei Carl Bindernagel. Frankfurter Gold-Cours vom 29. Mai. fl. kr. Neue Louisd'or 111 4 Friedrichsd'or 9 47 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 55 Rand⸗Ducaten 5 36 20 Frankſtücke 9 30 Engliſche Souverains 11158 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 2. Sonntag n. Trinitatis den 1. Juni. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Guntrum. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Pfarrvicar Landmann. Dienſtag Nachmittags von 3— 4 Uhr hält Betſtunde: Herr Candidat Heumann. Fruchtpreiſe⸗ 26. Mai 23. Mai 14. Mai Gattung. Fried⸗ Groß⸗ berg Malnz gerau fl. kr.] fl. kr. fl. g kx. Walzen pr. Malter] 10— 950 8450 KbCCoiiW, 7140 749 6 30 Gert: 5— 546 5 10 Hofer 44—1 41351 3130 Polizei ⸗-Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 1. bis 7. Juni 1845. 2 g Fried⸗ Butz⸗ E Brod⸗Preiſe. berg. bach. 8 kr. pf. kr. pf. 13; Leib⸗Roggenbrod e 26„ 7 3 2 4. 7 11 r 11 5 g Lth. Lth. Milchbrod 14 14% — Waſſerweck 14% 15 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 15 15% Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch det 10 310 3 1 gemäſtetes S „Kühfleiſch ae 8——— gez cg] gemäſtetes n „ Rindfleiſch ungemäſtetes 7——— „ Kalbfleiſch 5 15— „ Schweinenfleiſch e „ Hammellleiſch 9— 19— „ Schaaflleiſch 7 „Wurſtvon blos Schweinen 12— 12— „Gemiſchte Wurſt 10——— „ Bratwurſt 14— 14— „ Schwartenmagen 144— 14— „ Geräucherter Speck 18— 18— „Schinken 14— 14— „ Dörrfleiſch 15— 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 18— 18— unausgelaſſen 16— 16— „Nierenfett 17— 18— „Hammelsfett 151— 15— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Fü ch ler. Die Poltzei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. niß gel 1 Zuf D Bei 2 4 * Ausgabe — ſondere Gemeind bei pe daß au die des kurrixen