Intelligenz Blatt für die n Provinz Oberheſſen liche im Allgemeinen, * die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen . und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. * Auszuͤge aus dem Regierungsblatte. 7 Auszug aus dem Regierungsblatt Nro. 16. 5 2(Schluß.) 1 X. Ermächtigung zur Annahme fremder Orden: Am 15. — Mai dem Staatsminiſter Frhrn. du Thil für das Großkreuz des k. bel⸗ * Rien Leopoldordens; dem Legationsrathe Frhrn. v. Lebuhardi für das i Ritterkreuz der herz. braunſchweigiſchen Ordens Heinrich des Löwen. d Butzbach XI. Dienſtnachrichten: Am 24. April wurde dem Steuercom⸗ miſſär Jäger zu Großgerau das Patent als Geometer 1. Cl. für den Kreis Großgerau ertheilt.— Unter dem 28. April haben S. K. H. der Großherzog S. D. den Grßh. Generallieut. und Generaladjut. Prinzen von Sahn⸗Wittgenſtein⸗Berleburg, wegen deſſen hieſiger Dienſt—⸗ functionen, von dem Poſten eines Geſandten am k. preuß. Hofe abzube⸗ rufen und an deſſen Stelle den Grßh. Generalmajor Frhrn. Schäffer v. Bernſtein zu Allerhöchſtihrem Geſandten bei dem genannten königl. Hofe zu ernennen geruht.— An demſelben Tage wurde der def. Ober⸗ finanzkammer⸗Acceſſiſt Pückel aus Büdingen zum Steuercommiſſär in Bingen ernannt und dem Forſteandidaten Seeger zu Rimbach das Pa⸗ tent als Geometer 2. Cl. für den Kreis Heppenheim ertheilt; am 29. der Revierförſter des Forſtreviers Eudorf, Klein, zum Revierförſter des F. R. Romrod,— der Revierförſter des F. R. Hatzfeld, Gutfleiſch, zum Revierförſter des F. R. Eudorf,— der Forſteandidat Klipſtein von Bingenheim zum Revierförſter des F. R. Hatzfeld und der Forſtcandidat 4 Stockhauſen von Darmſtadt zum Revierförſter des F. R. Niederram⸗ ſtadt ernannt; am 9. Mai dem Landgerichtsdiener Scharmann zu Ulrich— ſtein die Stelle eines 2. Landgerichtsdieners zu Gießen und dem Gendar⸗ men Amend zu Butzbach die Stelle eines Landgerichtsdieners zu Ulrich⸗ 1 ſtein, ſodann dem 2. Landgerichtsdiener Weber zu Biedenkopf die Stelle eines 1. und dem Kreisrathsdiener Fiſcher zu Bingen die Stelle eiues 7 2. Landgerichtsdieners zu Biedenkopf ertheilt. XII. In den Ruheſtand verſetzt: Am 25. April der Forſtinſpee⸗ tor Werner zu Altlotheim, auf ſein Nachſuchen und unter Bezeigung der allerhöchſten Zufriedenheit mit ſeinen langjährigen treuen Dienſtleiſtungenz 8 am 5. Mai der Schullehrer Hof zu Erdhauſen.— 7 XIII, Concurrenz für die 2. evang. Schullehrerſtelle zu Orten⸗ 3 berg, Kr. Nidda, mit jährlich 255 fl.(Präſentation des Hrn. Grafen von 1 Stolberg⸗Roßla und Ortenberg); die evang. Schullehrerſtelle zu Leiſa, g Kr. Biedenkopf, mit 203 fl. und 12 fl. für Heitzung des Schullocals.— 18— XIV. Geſtorben ſind: Am 7. Mai der Oberapellations- und 1 Caſſationsgerichtsrath Frhr. v. Stein dahier; am 12. der Friedensrichter Fuchs zu Wörrſtadt. 47 Orthographie wetterauiſcher Woͤrter. 8(Fortſetzung von Nr. 43 d. Bl.) dberg 27) wandern, d. i. ſpucken. Wir ſprechen wetter- auiſch: wahnern und wannern, müſſen aber, wenn 0 wir das Wort hochdeutſch ſprechen wollen, wandern ſagen. „Es wandert, iſt bei uns gerade ſo viel, als„es ſpukt, oder wie man auch ſchriftdeutſch ganz ähnlich ſagt es geht um.“— Mit der wetterauiſchen Ausſprache von wandern iſt es gerade ſo, wie mit verandern, welches wetterauiſch Mittwoch, den 11. Juni verahnern und verannern geſprochen wird. Manche meiner lieben Landsleute haben gezweifelt, ob dieſes Wort ſchriftdeutſch verandern heißen könnte, wie ich im In— telligenzblatte von 1844. Nr. 95 geſagt hatte, und haben gemeint, es ſolle vereinern geſchrieben werden. Das iſt aber ganz falſch, wie ich jedem beweiſen wollte, wenn nicht ſchon hier wandern die Probe darauf wäre, daß meine Be— hauptung in Nr. 95 ganz richtig iſt. Auch die wetterauiſche Ausſprache Schale anſtatt Schalte oben ſpricht dafür. 28) Der Zelte, d. i. ein kleinerer viereckiger aufge— gangener Kuchen in der Art eines kleinen Laibchen Brotes. Die wetterauiſche Ausprache iſt: der Zeall. Solche Zeall empfingen früher die Armen am Neufjahrstage, als ſie noch um ein Neujahr gehen durften. Das Wort iſt ein ſehr altes Wort. 29) Das Golicht, d. i. das Unſchlittlicht(oder wie man wetterauiſch ſagt»Inſchlichtlicht“). Wir ſprechen wetterauiſch„Gulicht,« welches dann natürlich hochdeutſch Golicht iſt, wie z. B. wetlerauiſch wuhl, ſu, ruh, wu, Hureack GHuchreack) ꝛc. ꝛc. im Hochdeutſchen wohl, ſo, roh, wo, Hochrück ꝛc. ꝛc. geſprochen werden. In Franken und der ehemaligen Oberpfalz ſagt man Golliecht. Was aber nun das Wort Go voran bedeutet, das hat noch kein Sprachgelehrter bis jetzt ausgemacht. Keineswegs jedoch lautet unſer Wort Gulicht im Hochdeutſchen Gutlicht, wie einige bei uns vornehm ſprechen wollen.— Wenn ich nicht irre, ſo ſpricht man auch an manchen Orten bei uns: das Goulicht, welches hochdeutſch ausgeſprochen„Gu— licht“ lauten würde. Allein Goulicht ſcheint mir nur (was übrigens in unſerer wetterauiſchen Sprache ſelten vor— kommt) eine verdorbene Ausſprache des Wortes, weil dieſe mit keiner andern deutſchen Mundart ſtimmt. 30) Der Schluri, d. i. der nachläſſige Menſch, der ſich um nichts bekuͤmmert. Wetterauiſch ſpricht man das Wort:„Schlori“ und„Schluri“ aus. Es iſt recht be— zeichnend und kommt von niederdeutſch ſluren d. i. träge ſein, und ein Slur(mit langem u) bedeutet in der ältern deutſchen Sprache einen Müßiggänger, Faulenzer. Zur gefaͤlligen Beachtung. Wir ſehen uns wiederholt zu der Erklärung veranlaßt, daß Aufſaͤtze, deren Verfaſſer uns ſich nicht namhaft machen in unſer Blatt nicht aufgenommen werden konnen. Die Redaction 1 U 1 Kirchenbuchs⸗Auszug vom April 1845. Ulrichſtein. Getraute: 20. Johann Heinrich Ludwig, eheliche Tochter. Get aufte: Keine. Beerdigte: 2. Anna Maria Joſt, des hieſigen Bürgers und Acker⸗ manns Andreas Joſt, eheliches Töchterchen, alt 1 Jahr, 4 Monate und 25 Tage, 1 den 30. März. a 23. Margaretha Koller, des hieſigen Bürgers und Schnei⸗ ders Johann Adam Koller, Appels Eidam, uneheliches Töchterchen, alt 2 Jahre, 2 Monate und 15 Tage, 1 den 20. April. 26. Johann Heinrich Geis, Joſts Eidam, hieſiger Bürger ſowie auch Wirth und herrſchaftlicher Erbleihträger des verſtorbenen hieſigen Bürgers und Leinwebers Johannes Ludwig, ehelicher Sohn und Katharing Margretha Repp, des Ortsbür⸗ gers und Ackermanns Heinrich Repp von Oberlais 180. auf dem Selgenhof, alt 43 Jahre, 4 Monate und 14 Tage, 1 den 24. April. Davon geht ab: Verluſt an falſchem Geld Aufruf ergehen ließ, Für die Waſſerbeſchädigten. Nach den Intelligenzbläitern Nr. 29 bis Nr. 44 iſt bei dem Comité, welches in Nr. 28 dieſes Blattes einen für die Waſſerbeſchädigten eingegangen: 1058 fl. 16/ kr. —„ 7 1 1058 W 9/„ Summe Dieſe Summe habe ich in zwei Sendungen an Herrn Friedberg. Rechner Erras in Darmſtadt befoͤrdert und zwar den 16. Mai den 9. Juni 483„ 58½„ Indem ich im Namen des Comité's allen Denen, welche zu dieſem erfreulichen Reſultate beigetragen haben, den herz— lichſten Dank ausſpreche, bemerke ich zugleich, daß die bei den Quittungen des Herrn Erras zu Jedermanns Einſicht in meiner Buchhandlung offen liegen. 574 fl. 11 ¼ kr. und C. Bindernagel. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. A Edietalladung. (785) Heinrich Rühl VI. zu Köddingen hat an den Gr. Forſtfiscus das nachbenannte Grundſtück: 1066/14 XVIV/S2 214[IKlftr. Wieſe in der Süßeneck an Konrad Korell G. E. und Heinrich Ruppert gelegen, verkaufk, ohne ſein Eigenthumsrecht daran urkundlich nachweiſen zu können, weßhalb alle Diejenigen, welche Eigenthums⸗ oder ſonſtige dingliche Rechte an jenes Grundſtück zu haben verneinen, hiermit aufgefordert werden, ſolche binnen 4 Wochen von heute an dahier anzu⸗ zeigen und zu begründen, gegenfalls der Kauf⸗ brief beſtätigt werden wird. Ulrichſtein den 27. Mai 1845. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. pferdedung⸗Verſteigerung. (800) Da die ſeither halbmonatliche Ver⸗ ſteigerung des Pferdedüngers in hieſiger Rei⸗ ter⸗Caſerne künftighin jedesmal den 10. und 25. eines jeden Monats, Vormittags 10 Uhr, abgehalten und den Käufern deſſelben von da an bis zum Schluß des Halb-Monats Abfahr⸗ zeit geſtattet werden ſoll, ſo bringt man dies zur öffentlichen Kenntniß und erſucht zugleich die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend, ſol⸗ ches in Ihren Gemeinden, im Intereſſe der⸗ felben noch beſonders bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 3. Juni 1845. 25 J. A. Cellarius, Unterquartiermeiſter. Edictalladung. (13) peter Wilhelm V. von Beltershein hat an Heinrich Kraft von Grünberg folgende Grundſtücke in der Gemarkung Beltershein gelegen 793/1.2. Wieſe im Tiefſaal, 772/½24.25. Wieſe unter der Taubenkaut, verkauft, vermag aber ſein Eigenthum an deſſen Liegenſchaft nicht nachzuweiſen. Auf ſeinen Antrag werden daher alle Diejenigen, welche Anſprüche jeglicher Art an die Vorbe⸗ zeichneten Grundſtücke bilden zu können glau⸗ ben, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen dahier geltend zu machen und zu be— gründen, widrigenfalls der fragl. Kaufbrief unbedingt gerichtlich beſtätigt werden wird. Grünberg den 15. Mai 1845. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Bekanntmachung. (830) Freitag den 13. Juni, Vormittags 9 Uhr, ſollen dahier die der Gemeinde gehörigen Wieſen, ungefähr 200 Morgen, zu Heu und Grummet öffentlich an den Meiſtbietenden verpachtet werden, wozu Kaufliebhaber einladet Altenſtadt am 7. Juni 1845. a Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Brack. Arbeits-Verſteigerung. (831) Freitag den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem Rathhauſe zu Petter⸗ weil die nöthige Pflaſterarbeit, nämlich: 1) das Auforechen des alten Pflaſters und Planiren von etwa 43 laufenden Klaftern, 2) die Beifuhr von 9 Kubikklafter Pflaſter⸗ ſand, 3) desgl. die Beifuhr von 8 Kubikklafter Pflaſterſteinen, 4) die Herſtellung des neuen Pflaſters, etwa 170[I Klafter, in Akkord gegeben werden.. Sämmtliche Arbeiten einſchließlich der Lie— ferung von Sand und Steinen ſind vervor⸗ anſchlagt zu 777 fl. Petkerweil den 7. Juni 1845. i Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter G. Holtzmann. Holz⸗Verſteigerung. (832) Donnerſtag den 12. Inni, Vormit⸗ tags 8 Uhr, werden in dem Obereſchbacher Hordwald bei Homburg v. d. H. folgende Holzſortimente, als: 10 Stecken eichen Scheitholz, 10 1 eichen Prügelholz, 180 Stück eichen Reisholzwellen, 3328 Eubikfuß Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, beſtehend in 296 Stück eichen Stamm⸗ holz und 104 Stück eichen Stangenholz, öffentlich verſteigert. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden um gefällige Bekanntmachung erſucht. Obereſchbach den 6. Juni 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Himmelreich. diet al fad yen g. (833) Kaspar Orth, Nicolaus Sohn in Fauerbach II., geboren im Jahr 1774, ſonach uͤber 70 Jahre alt, ging vor etlichen 30 Jah⸗ ren in die Fremde und hat ſeither nichts von ſich hören laſſen. Auf deßfallſigen Antrag ergeht daher an ge⸗ dachten Kaspar Orth Aufforderung, binnen 3 Monaten Nachricht von ſich zu geben, widri⸗ genfalls er für verſchollen erklärt werden ſoll. In gleicher Friſt ſind etwaige, an das Ver⸗ moͤgen des Abweſenden zu bildende Anſprüche ſogewiß geltend zu machen, als ſonſt daſſelbe denjenigen überwieſen werden wird, welche ſich als nächſte Erben legitimiren werden. Friedberg den 30. Mai 1845. Gr. Heſſ. Gräfl. Solms⸗Rödelh. Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Arbeits-Verſteigerung. (830) Donnerſtag den 12. Juni d. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, ſollen dahier folgende Lieferun⸗ gen und Arbeiten an dem hieſigen Friedhof, beſtehend in: 1) Maurerarbeit, 2) Steinbrechen, 3) Steinfahren, 4) Anfahren von Kies und 5) Lieferung des erforderlichen Kalks, an den Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Maibach am 5. Juni 1845. 5 Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Gras-Verſteigerung im Rentamte Grünberg. (835) Das diesjährige Heugras von nach⸗ ſtehenden fiscaliſchen Wieſen ſoll in Loosab⸗ theilungen auf den Wieſen ſelbſt meiſtbietend verſteigert werden. 1) Montags den 16. Juni, Vormittags 9 Uhr, in der Gemarkung Atzenhain. 2) Dienſtag den 17. Juni, Vormittags 9 Uhr, in der Gemarkung Queckborn von 14 Morgen; 3) an demſelben Tage, Vormittags 10 Uhr, in der Gemarkung Harrbach von 12 Morgen; 5 4) Mittwoch den 18. Juni, Vormittags 9 Uhr, in der Gemarkung Lindenſtruth von 27 Morgen; 5) an demſelben Tage, Vormittags 10 Uhr, in der Gemarkung Saaſen von 13 Mor⸗ gen; 6) an demſelben Tage, Vormittags 11 Uhr, in der Gemarkung Grebelnrod von 56 Morgen; Donnerſtag den 19. Juni, Vormittags 10 Uhr, in der Gemarkung Bernsfeld von 4 Morgen; 7 — den hel lichen 1d 14 8 14 iſt nen n. * wog, welche beb Einſccht — 8) an demſelben Tage, Vormittags 11 Uhr, in der Gemarkung Niederohmen von 17 Morgen; g 0 9) Freitag den 20. Jun, Vormittags 9 Uhr, in der Gemarkung Großeneichen von 18 Morgen; ö 5 10) Montag den 23. Juni, Nachmittags 3 Uhr, in der Gemarkung Grünberg von 37 Morgen; ö 110 Dienſtag den 24. Juni von den fiscaliſchen Wieſen a) in der Gemarkung Flenſungen von 14 Morgen; b) in der Gemarkung Lehnheim von 5 Morgen; c) in der Gemarkung Merlau von 64 Morgen; Hierbei wird noch bemerkt, das des Mor⸗ gens um 8 Uhr, bei Flenſungen mit der Ver⸗ ſteigerung der Anfang gemacht wird. Grünberg am 6. Juni 1845. Gr. Heſſ. Rentamt Bötticher. Heugras-Verſteigerung von den Wieſen im Rentamte Schotten. (836) Die diesjährige Heugraserndte von den herrſchaftlichen Wieſen kommt zur öffent— lichen Verſteigerung: 1) zu Bobenhauſen Mittwoch den 18. Juni, Vormittags 10 Uhr, von etwa d Morgen, Anfang in den Mahlwieſen, 2) zu Ulrichſtein Donnerſtag den 19. Juni und Freitag den 20. von etwa 90 Mor- gen. Anfang jedesmal um 9 Uhr. Am erſten Tage kommt die Brauwieſe und die Wieſen am Selgenhof und am Frei— tag die Wieſen im Langwaſſergrund zur Verſteigerung. Zuſammenkunft bei Gaſt⸗ wirth Pfannſtiel. 3) zu Grebenhain, Bermuthshain und Cremfeld Donnerſtag den 28. Juni, Vormittags 9 Uhr, Heu- und Grummet— gras von etwa 50 Morgen, Zuſammen⸗ kunft bei Gaſtwirth Heil zu Grebenhain. Das Gras von den Ulrichſteiner Wieſen iſt von bekannter ausgezeichneter Qualität und es kann gegen ſichere Bürgſchaft der Steig— ſchilling bis Martini d. J. credidirt werden. Schotten am 5. Juni 1845. Der Großh. Rentamtmann Prätorius. Holz ⸗Verſteigerung. (837) Donnerſtag den 3. und Freitag den 4. Juli d. J., Morgens 11 Uhr, werden in dem Cleeberger Gemeindewald in nachſtehen— den Diſtricten: 10 Sankhardsberg 4. Theil: 80 Klafter buchen Prügel, 2 eichen Scheitholz, 111 Stück Achſen, 467„ Gerüſthoͤlzer, 63 y Pfähle und 133/ Klftr. Erdſtöcke, 2) Hardenberg 1. Theil: % Klftr. buchen Prügelholz 5 Stück Gerüſthölzer Leiterbäume Hopfenſtangen und 375„ Bohnenſtangen 1„ Gerüſtbolz Nadelholz, 72„ Leiterbäume und birken Holz, 46 T Hopfenſtangen 1175 Stück Nadelholzwellen, verſteigert. Uſingen den 30. Mai 1845. Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheiſerei Schapper. Schäfereiverpachtung zu Obereſchbach. (838) Freitag den 4. Juli d. J., Vormit— lags 9 Uhr, wird in dem Gemeindehauſe zu Obereſchbach die mit ungefähr 380 Stück „ 181. ſche Schäferei in der Gemarkung Obereſchbach auf anderweite 3 oder 6 Jahre, von Michgeli⸗ tag laufenden Jahres anfangend, öffentlich meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 6. Juni 1845. Großh. Heſſ. Rentamt daſelbſt Buß. Verſteigerung von Pflaſterarbeit in der Stadt Gießen. (839) Mittwoch den 18. d. M., des Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe das Brechen und Zurichten von: 62,928 Ku⸗ bikklafter Schichtſteinen, ſowie die Herſtellung von 740,33[IKlftr. Pflaſter, im Voranſchlag zu 8136 fl. 13 kr., ferner das Zurichten von: 20,825 Kbkelftr. alter Pflaſterſteine und die Herſtellung von: 245[IKlftr, Pflaſter, laut Voranſchlag 1349 fl. 57 kr., die Beifuhr von: 62,928 Kbklftr. Pflaſterſteine aus dem Hangel⸗ ſtein auf die Straße vom Selzerthor bis an den Marktplatz, laut Voranſchlag 1258 fl. 34 kr. an die Wenigſtfordernden verſteigert werden, wobei bemerkt wird, daß nur ſolche Leute zum Bieten zugelaſſen werden, welche ſich wegen ihrer Qualification gehörig ausweiſen können und hinlängliche Caution zu ſtellen im Stande ſind. Die Voranſchläge und Bedingungen können jederzeit auf der Bürgermeiſterei eingeſehen werden. Gießen den 5. Juni 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter G. Reiber. Gras-Verſteigerung, (840) Montag den 16. l. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf der Neuherberge bei Nieder⸗ wöllſtadt das diesjäbrige Gras zu Heu und Grummet von 218 Morgen Gräflich Solms— Rödelheim'ſchen Wieſen in Niederwöllſtädter Gemarkung, in einzelnen Abtheilungen, öffent— lich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 7. Juni 1845. Gräfl. Solmſiſche Rentei daſ. Grasverſteigerungen bei Grßh. Rent⸗ amt Nidda. (8110 Das diesjährige Heugras von den fiscaliſchen Wieſen des hieſigen Rentamtes kommt zum öffentlichen Abſtrich: Donnerſtag den 12. Juni l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, zu Dauernheim bei Wirth Heck von 6½ Morgen, Freitag den 13 d. M., Vormittags 9 Uhr, auf den Blofelder Wieſen, im Brühl beginnend, von 26 Morgen und Nachmit— tags 2 Uhr, bei Wirth Weihl zu Leid— hecken von 7 Morgen bei Staaden, Samſtag den 14. o. M., Vormittags 10 Uhr, zu Gettenau bei Wirth Bach, Nachmittags 2 Uhr, auf der Präulen— wieſe bei dem bieſigen Forſthauſe und um 3 Uhr bei Wirth Hinkel zu Biſſes von zu— ſammen 11 Morgen, Montag den 16. d. M., Vormittags 8 Uhr, auf dem Echzeler Teiche von 96 Mor— gen und Nachmittags 3 Uhr, bei Gaſt— wirth und Poſtexpeditor Reuning zu Echzell von 22 Morgen, Dienſtag den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, bei Wirth Weigand Mann zu Lißberg von 84 Morgen. Mittwoch den 18. d. M., Vormittags 9 uhr, zu Salzhauſen von 14 Morgen und Nachmittags 2 Uhr, bei der Bruch— mühle zu Unterſchmitten von 7 Morgen, Donnerſtag den 19. d. M., Vormittags 9 Uhr, auf dem Bingenheimer Brühl von 34 Morgen und nach Beendigung der Ver— ſteigerung gegen 11 Uhr von 9 Morgen Wieſen in Heuchelheimer Gemarkung. Nachmittags um 2 Uhr, wird die Bingen— Freitag den 20. d. M., Vormittags 9 Uhr, zu Nidda auf den Wieſen unterhalb der Stadt beginnend, von 70 Morgen. Gelegentlich dieſer Verſteigerung wird auch ein Theil der Johannitterſcheuer verpachtet, Samſtag den 21. d. M., Vormittags 9 Uhr, auf dem fiscaliſchen Diſtelwaſen bei Berſtadt von 10 Morgen und gegen 11 Uhr bei Wirth Vögler daſelbſt von den übrigen kleineren Wieſen, zuſammen 6 Morgen haltend, nebſt dem einjährigen Benutz der daſigen Zehntſcheuer. Bingenheim den 2. Juni 1845. Der Großh. Rentamtmann Soldan. Holz⸗ und Waldſtreu⸗ Verſteigerung. (8,12 Freitag den 13. d. M., Vormittags präcis 8 Uhr anfangend, ſoll im Gemeinde⸗ 0 zu Niedermörlen nachbenanntes Gehölz, als: a) in den Schlägen VI. und VI 1) 125 Wellen nadel Reiſerholz, 29 1 Stamm nadel Bauholz, b) im Schlag IX. 3) 7 Stecken birken Scheitholz, 4 2 1 eichen 1 5) 24— eichen u. birken Prügelholz, 6„ nadel Prügelholz, 5 7 4%„ eichen Stockholz, 8) 950 Wellen buchen Reiſerholz, 9) 250 eichen Aſtwellen, 10) 8362½ Wellen aspen u. nadel Reiſerholz, 110 5 Wagen u. 17 Läſte Leſeholz, c) im Schlag X. 12) 250 Wellen aspen u. nadel Reiſerholz, d) im Schlag XI. 13) 150 Wellen aspen n nadel Reiſerholz, e) im Schlag XIII. 14) 7 Stecken nadel Scheitholz, 15) 3 7 Stockholz, 16) 775 Wellen Reiſerholz, 17) 162 Cubikfuß nadel Stangenholz, 1) im Schlag XIV. 180 4% Stecken nadel Scheitholz, 19)—** Prügelholz, 200 2 10„ Stockholz, 21) 850 Wellen nadel Reiſerholz, 22) 16 Cubikfuß nadel Stangenholz, g) in den Schlägen XV. bis XVIII. 23) 1 Stecken nadel Scheitholz, 24) 22„ Prügelholz, 25) 450 Wellen nadel Reiſerholz, ſodann ſollen Samſtag den 14. d. M., Vor⸗ mittags präcis 8 Uhr, im Schlag X. 93 Haufen Waldſtreu, aus Moos beſtehend, an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden um gefällige Bekanntmachung erſucht. Die Zuſammenkunft zur Holz- wie zur Waldſtreu-Verſteigerung iſt zur oben benann⸗ teu Stunde am Forſthaus Winterſtein. Niedermörlen den 7. Juni 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Dey. Verſteigerung. (8713) Montag den 16. Juni d. J., Nach⸗ mittags 3 Uhr, ſoll auf Antrag des Jakob Adami von Niederweiſel, das demſelben zu— ſtehende, früher Wilhelm'ſche Haus dahier, in der Wetzlarergaſſe gelegen, welches ſich vorzüglich zum Wirthſchaftsbetrieb eignet, auf dem Bürgermeiſtereibureau dahier verſteigt werden, unter dem Anfügen, daß bei ſannehm⸗ barem Gebot der Zuſchlag ſogleich erfolgt. Butzbach am 5. Juni 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Seippel. Oeffentliche Aufforderung. (810 Johann Philipp Dickel, geb. am 24 Auguſt 1753, und Joh. Werner Dickel, geb. Schafvieh betrieben werden könnende fiscali— heimer Zehntſcheuer auf 1 Jahr verpachtet, am 14. Auguſt 1762, Soͤhne des Johann 1 N N 0 7 7 5 Peter Dickel zu Ziegenberg, ſchon ſeit vielen Jahren abweſend ohne Nachricht von ſich ge⸗ geben zu haben, deren etwaige Erben und Rechtsnachfolger, ſowie Alle, welche aus irgend einem Grund an das unter Verwaltung ſtehende geringe Vermögen der Erſteren An⸗ ſprüche machen, werden hiermit aufgefordert und zwar die Abweſenden und deren Rechts⸗ nachfolger, dieſes Vermögen innerhalb einer Friſt von ſechzig Tagen dahier in Empfang zu nehmen, alle übrigen aber ihre Anſprüche in gleicher Friſt dahier geltend zu machen, widrigenfalls die genannten Johann Philipp Dickel und Johann Werner Dickel für todt erklärt und die von ihnen nachgelaſſenen Ver⸗ mögenstheile den aufgetretenen Seitenver⸗ wandten erblich werden überwieſen werden. Butzbach den 4. Juni 1845. a Gr. Heſſ. Freih. v. Löwiſches Landgericht daſ. In Erledigung der Landrichterſtelle Calmberg. Holz ⸗Verſteigerung. (815) Freitag den 20. d. M., Morgens 11 Uhr, werden in dem Haſſelborner Gemeinde⸗ wald: im Diſtrikt Jungenwald 3. Theil: 13 eichene Bauſtämme zu 678 Cbß. 17½ Kiſtr. buchenes Scheitholz, 46%„ eichenes Scheitholz, wobei 5 Klftr. Küferholz, 2/„ eichenes Prügelholz, 900 Stück buchene Wellen, 675„ eichen Wellen und 44 Klftr. Stockholz, verſteigert. Uſingen den 2. Juni 1845. Hrzl. Naſſ. Landoberſchultheiſerei Schapper. Holz ⸗Verſteigerung. (8116) Dienſtag den 17. d. M., von Moc⸗ gens 8½ Uhr an, ſoll in dem Gräflich Solms⸗ Rödelheimiſchen Bainhardswald bei Rosbach das nachſtehende Holz, nämlich: 240 Stecken lohgeſchältes Prügelholz, 150 7 7 Reiſerholz, 450 Stück 1 Baumſtützen, 200„ 77 Werkholzſtangen, 4 Stecken Späne, 5½, gemiſchtes Durchforſtungs-Prü⸗ gelholz, 1½„ deßgleichen Stockholz, 20 5 deßgleichen Reiſerholz, 20 halbe Stecken deßgleichen Reiſerholz zu Bohnenſtangen ausgeſucht, 500 bis 600 Wellen Putzreiſer aus den Loh— ſchlägen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 7. Juni 1845. Gräflich Solms-Rödelheimiſche Forſtverwaltung. Bekanntmachung. (847) Die dem Konrad Stüber 3. zu Wöl⸗ fersheim gehörige an der Chauſſee zwiſchen Wölfersheim und Berſtadt gelegene Ziegel— hütte, ſoll Freitag den 18. Juli d. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, in dem Gemeinde-Wirthshauſe zu Wölfersheim, unter den im Termin be— kannt gemacht werdenden Bedingungen von Gerichtswegen verkauft werden, was mit dem Anhang hierdurch veröffentlicht wird, daß nur dem Gericht bekannte ſolvente Käufer, oder ſolche, die ſich alsbald über ihre Zahlungs⸗ fähigkeit auszuweiſen im Stande ſind, werden zugelaſſen werden. Hungen den 4 Juni 1845. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht daſ. Hofmann. Hensler. N 182 K Privat ⸗ Bekanntmachungen. neee es (190) Meinen verehrten Kunden mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich nun⸗ mehr meine Wohnung bei Herrn Spengler— meiſter Ludwig in der Metzgergaſſe habe. Gleichzeitig erlaube ich mir, dem verehrlichen Publikum mich als Herren⸗Schneider beßtens zu empfehlen, indem ich es mir ſtets angele⸗ gen ſeyn laſſe, neben einer möglichſt prompten Bedienung durch gute und moderne Arbeit die Zufriedenheit meiner Kunden, ſowie das mir geſchenkt werdende Zutrauen, zu erhalten. Fa ut, Herrn⸗Schneidermeiſter. Geſchäfts Empfehlung. (8418) Einem geehrten Publikum erlauben wir uns hiermit anzuzeigen, daß wir ſeit 2 Monaten ein Filial-Geſchäft in Reichelsheim etablirt haben, in welchem wir ſämmtliche Artikel, wie hier, als: Eiſen⸗, Guß⸗, Spezerei⸗ und Ellenwaaren, Bretter, Gyps und Stein⸗ kohlen, beſchlagene Wagen und ganz neu ein⸗ gerichtete Kartoffelmühlen führen und bitten unter Zuſicherung der billigſten Preiſe und reeller Bedienung um geneigten Zuſpruch. Echzell den 4. Juni 1845. Gebr. Schwarz. Ein Frauenzimmer, (849) welches gut kochen und die haͤus⸗ lichen Geſchäfte verrichten kann, wird in eine ſtille Haushaltung geſucht. Von wem? ſagt die Exped. d. Bl. ne (850) Wir veröffentlichen hierdurch, daß unſere Formularien bei Buchbinder Herrn Carl Weis in Friedberg, zu denſelben Preiſen wie bei uns, ſtets bezogen werden können. Darmſtadt im Juni 1845. Stahl u. Bekker. Aufforderung. (S851) Derjenige, welcher Sonntag den 1. Junt, bei Gelegenheit der Tanzmnuſik in Ock— ſtadt, meine Kappe aus dem Zimmer des Herrn Steyer aus Verſehen mitgenommen hat, wird erſucht, ſolche bei der Exped. d. Bl. abzugeben, indem ich ihn ſonſt mit Namen auffordern werde. Ein Kochheerd (882) mit Bratofen, welcher ſich beſonders fur eine große Oekonomie eignet, ſteht aus der Hand zu verkaufen. Wo? ſagt die Exped. . Fünf Ruthen gute Mauerſteine, (858) ſowie ein bis zwei Klafter Mauer⸗ kies, ſind billigen Preiſes abzugeben von Hofgerichtsadvocaten Trapp III. Aus zuleihen. (880 2000 fl., welche getrennt, 4000 fl., wovon aber nicht weniger als Tauſend Gul— den abgegeben werden, liegen zum Ausleihen bereit und müſſen Taxationen baldigſt einge reicht werden. 5 Friedberg am 8. Juni 1845. 0 Baruch Hecht bei Herrn Schneidermeiſter Friedrich neben der Poſt. Bekanntmachung. (855) Die erſte Sommerbeluſtigung der Caſino⸗Geſellſchaft findet Mittwoch den 18. Juni, Nachmittags, auf dem Oſſenheimer Jagdhauſe ſtatt. N Der Caſinovorſtand. Gras- und Kleeverſteigerung. (856) Donnerſtag den 12. d. M., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſoll in meinem Brachbrunnen⸗ garten ſämmtliches Gras und ſaͤmmtlicher Klee an den Meiſtbietenden gegen baare Be⸗ 4 575 verſteigert werden, wozu höflichſt ein⸗ ade Friedberg den 7. Juni 1845. C. Bindernagel, Vater. Ein geſitteter Junge (857) kann bei einem Buchbinder in die Lehre treten. Näheres bei der Exped. d. Bl. Achter Rechenſchaftsbericht Berliniſchen Lebens ⸗Verſicherungs⸗ Geſellſchaft. (858) Nach dem in der Generalverſammlung der Actionärs der Berliniſchen Lebens⸗Verſiche⸗ rungs⸗Geſellſchaft vom 30. April d. J. erſtatte⸗ ten Geſchäftsberichte über das Jahr. 1844 haben ſich folgende, durch ſtatutenmäßige Reviſſon der Jahres⸗Rechnung gerechtfertigten Reſultate de⸗ finitiv herausgeſtellt. Von den am Schluſſe des Jahres 1843 ver⸗ bliebenen 4920 Verſicherten ſind im Jahre 1844 durch den Tod und in Folge abgelaufener Ver⸗ ſicherungen ausgeſchieden 185 Perſonen; zu den verbliebenen 4735 ſind im Laufe des letzteru 594 Perſonen hinzugetreten, mithin 5329 in das Jahr 1845 übergegangen. Die laufende Gefahr von 5,790,800 Thlr., welche ſich durch den Abgang der 185 Verſicher⸗ ten um 215,800 Thlr. folglich bis auf 5,575,000 Thlr. vermindrrt hatte, iſt durch den Zutritt neuer Verſicherungen mit 749,900 Thlr. auf ſechs Millionen und 324,900 Thaler geſtiegen. Durch die eingetretenen 91 Sterbfälle iſt eine Verſicherungs⸗Suͤmme von 88,600 Thlr. zahl⸗ bar geworden. as Geſammt⸗ Vermögen der Geſellſchaft 5 ſich auf die Summe von 1,754,830 Thlr. erhöhet. Nach dieſen Ergebniſſen können wir auch für das Jahr 1844 eine günſtige Dividende in Aus⸗ ſicht ſtellen und von dem ſtatutenmäßig jetzt zur Vertheilung kommenden Gewinn des Jahres 1840 den im gedachten Jahre bei der Geſell⸗ ſchaft verſichert geweſenen Perſonen eine Divi⸗ dende von 14½ prCt. des Betrages der im nemlichen Jahre von ihnen bezahlten Prämien unverkürzt auszahlen und resp. ſtatutenmäßig durch Abrechnung auf die von ihnen ferner ein⸗ zuſchließenden Prämien berichtigen. Wir ſchließen mit der erfreulichen Benach⸗ richtigung, daß auch die bereits abgelaufenen erſten vier Monate des jetzigen Jahres, nach Maaßgabe der eingegangenen Anträge und der durch Todesfälle zahlbar gewordenen, nicht be⸗ deutende Beträge, für einen ferneren glücklichen Fortgang der Geſchäfte eine günſtlge Ausſicht ge⸗ währen. Berlin den 10. Mah 1845. Direction der Berlinſchen Lebens- Verſicherungs-Geſellſchaft. C. W. Broſe, C. G. Brüſtlein, F. M. Magnus, F. Lütcke, Directoren. Lobeck, Generalgent. Vorſtehenden Rechenſchaftsbericht bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem er⸗ gebenen Bemerken, daß Geſchäfts⸗Programme bei mir unentgeldlich ausgegeben werden. Friedberg den 31. Mai 1845. G. F. Nau, Agent der Berliniſchen Lebens⸗Verficherungs⸗ Geſellſchaft. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 1 dere au ſonen b machen. 8 9 2 lichen! burger Rhein h ſeine 5 heures Blanc nichts eitere Alg. 3 lich ge vom R