ntelligenz-Olatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen 8 un***— N und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. iſe — 1 F n 1 Mittwoch N 1 C 5 a 2 5 2 i 1 e. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſſche 8 60— Kreisrath des Kreiſes Grunberg A Die Großherzoglich Heſſiſchen an die Großh. Bürgermeiſter des Kreiſes. 5 WI., Betreff d. D. S en z Leifte' elör er e Ir her Hr der Betreffend: J. D. S. gegen Johannes Leiſter von Niederohmen wegen Areisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnb erg Mitnehmen von Kindern und Mädchen nach England. d Butzbat und Hungen Ich weiſe Sie an, auf die Brüder Johannes und far 48, im ſämmtliche Gr. Heſſ. Fürſtl. und Gräfl. Solmf. Caspar Ploch von Niederohmen inviglliren, ſie im Betre⸗ 5 8 3 5 1 3 g tungsfalle arretiren, und anher einliefern zu laſſen. l Bürgermeiſter dieſer Kreiſe. Grünberg den 21. Februar 1844. a ba Betreffend: Abhaltung von Bullenmaͤrkten. 8 Ouvrier. k. b. Nachſtehend abgedruckte Bekanntmachung des Präſiden— 2 5 a cen des landwirthſchaftlichen Vereins für Oberheſſen werden Die Großherzoglich Heſſiſche nnn een ene. Bezirks- Schul-Commiſſion des Kreiſes 0 Friedberg, Grünberg und Hungen Friedber 1 den 22. Februar 1844.* Friedberg f Küchler. Ouvrier. Follenius. an die Schulvorſtaͤnde des Bezirks. Bullenmarkt zu Gießen betreffend. Der Unterzeichnete bringt zur Kenntniß des landwirth— ſſchaftlichen Publikums, daß Mittwoch den 20. März d. J. zu Gießen für das Jahr 1844 der erſte der von dem land— wirthſchaftlichen Vereine der Provinz Oberheſſen veranſtal— teten Bullenmärkte, in Verbindung mit dem an jenem Tage dort ſtattfindenden Viehmarkte, abgehalten wird. Man hat dabei jedoch nur junge zur Zucht ſchon taug— liche Zuchtſtiere im Auge. Für Zuchtſtiere, welche nicht verkauft werden konnten, wird, ſoferne ſie ſonſt tüchtig waren und ſie zwei Stunden und weiter hergebracht worden, vom landwirthſchaftlichen Vereine eine Wegentſchädigung von 24 Kreuzern pr. Stunde ausbezahlt werden. 8 Zugleich wird ſich der landwirthſchaftliche Verein zur beſonderen Aufgabe machen, den Käufern von Zuchtſtieren für Gemeinden ꝛc. auf Verlangen mit Rath an die Hand gehen zu laſſen. Die großen Vortheile eines Bullenmarktes fuͤr Käufer und Verkäufer ſind bereits auf das Entſchiedenſte anerkannt und wird es daher einer beſonderen Aufforderung zu recht zahlreichem Beſuche ſicher nicht bedürfen. Gießen, den 29. Jauuar 1844. Der Präſident des landwirthſchaftl. Vereins für Oberheſſen. v. Firnhaber-⸗Jordis. Betreffend: Die Gründung von Fortbildungsſchulen. Es iſt von Intereſſe zu erfahren, an welchen Orten Ihres Kreiſes Sonntagsſchulen, Winterabendſchulen, Hand— werksſchulen, überhaupt ſolche Anſtalten, die als Fortbil— dungsſchulen für aus den Volksſchulen Entlaſſene erſcheinen, beſtehen, und wie ſie im Allgemeinen eingerichtet ſind. Wir ſehen Ihrer Benachrichtigung in dieſer Beziehung baldigſt entgegen. Friedberg den 14. Februar 1844. Küchler. Crößmann. Eckrich. Curtman. Dieffenbach. Auszuͤge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nro. 9. I. Gr. Verordnung, vom 2. Februar, das Aufſuchen von Waarenbeſtellungen durch Handelsreiſende betreff. um den Beſchwerden abzuhelfen, welche über die Art und Weiſe des Aufſuchens von Waarenbeſtellungen durch Handelsretſende auf Proben und Muſter erhoben worden ſind, wird verfügt: 1) Den Handelsreiſenden iſt forthin nur ge⸗ ſtattet, auf Proben und Muſter, welche ſie bei ſich führen, Beſtellungen zu ſuchen und Geſchäfte zu machen: a) bei Kauf- und Handelsleuten in Anſehung derjenigen Waaren, womit dieſelben einen offenkundigen und er⸗ laubten Handel treiben; b) bet Fabrikanten und Gewerbtreibenden in Be⸗ ziehung auf diejenigen Gegenſtände, deren dieſe zu ihrem Geſchäftsbetriebe bedürfen. 2) Dagegen iſt den Handelsreiſenden das Aufſfuchen von * Waarenbeſtellungen bei anderen Perſonen, als den nnter 1 genannten, gänzlich verboten. Dieſe Beſtimmung gilt auch von denjenigen Reiſenden, welche mittelſt Herumgehens von Haus zu Haus Subſcriptionen oder Prä⸗ numerationen auf Bücher und ſonſtige Druckſchriften einſammeln.— 3) Eine Ausnahme hiervon findet nur in Anſehung der Beſtellungen auf Wein ſtatt, welche auch fernerhin ohne Beſchränkung auf gewiſſe Perſonen geſucht werden können.— Wer den vorſtehenden Beſtimmungen zuwider⸗ handelt, iſt mit einer Polizeiſtrafe von 10 bis zu 50 Gulden zu belegen. Kann die Geldſtrafe nicht beigetrieben werden, ſo iſt ſie im Gefängniß mit einem Gulden für jeden Tag, zu 24 Stunden gerechnet, zu verbüßen. 66 Von allen eingehenden Geldſtrafen erhält der Denunciant ein Dritttheil.— 5) Auf die Vorſchriften gegenwärtiger Verordnung ſoll in den für Han⸗ delsreiſende auszuſtellenden Gewerbslegitimationsſcheinen ausdrücklich hin⸗ gewieſen werden.— 6) Dieſe Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Publication in Wirkſamkeit und findet auch auf diejenigen Handelsreiſen⸗ den Anwendung, welche bereits einen Gewerbslegitimationsſchein erhalten haben.— VIII. Namens veränderungen: Es wurde geſtattet: am 16. Jan. dem Carl Kahn zu Weiſenau künftig den Familiennamen„Levis, am 23. der Eliſabethe Catharine Krieg zu Seeheim den Namen„Sch ü⸗ ler“ und am 30. dem Ludwig Hinkel zu Pfungſtadt den Namen„Cröß⸗ mann zu führen.— IX. Dienſtnachrichten: Am 9. Jan. wurde der prov. Rent⸗ amtsdiener Becker zu Alsfeld zum Rentamtsdiener daſelbſt ernannt; am 12. dem Friedensgerichtsſchreiber Dr. Schmahl zu Niederolm die Stelle eines Gerichtsſchreibers bei dem Friedensgericht zu Alzey und dem Nota⸗ riatscandidaten Hartmann von Pfiffligheim, dermalen zu Mainz, die Stelle eines Gerichtsſchreibers bei dem Friedensgerichte zu Niederolm; am 18. dem Schulvicar Sturmfels zu Roßdorf die 2. evang. Schullehrer⸗ ſtelle daſ. übertragen; am 26. der Acceſſiſt bei dem Geh. Secretariate des Miniſteriums des Innern und derJuſtiz, Miniſterial-Secretär Frhr. v. Stein, zum Geh. Secretär bei dieſem Miniſterium und der Hofgr.⸗Se⸗ cret.⸗Acteſſ. G. Ad. Frhr. v. Lehmann, unter Verleihung des Charakters als Miniſterial⸗Secretär, zum Acceſſiſten bei dem Geh. Secretariate des Miniſteriums des Innern und der Juſtiz ernannt.— X. Charakterertheilungen: Am 12. Jan. dem evang. Pfar⸗ ter Klingelhöfer zu Kirchberg als Kirchenrath und am 24. dem Aſſeſſor bei dem Provinzialcommiſſär und Kreisrathe dahier, Dr. Hardy, als Regierungsrath.— XI. Verſetzung in den Ruheſtand: Am 12. Jan. der Orts⸗ einnehmer Hoffmann zu Wetterfeld.— XII. Concurrenz für: die Diſtrikteinnehmereien Waldmichelbach mit beiläufig 750 fl., Mörlenbach 770 fl., Kirtorf 640 fl., Breidenbach (O. E. Biedenkopf) 550 fl.(binnen 4 Wochen bei Großh. Oberfinanz⸗ kammer 1. Sect.); die evang. Pfarrſtelle zu Billertshauſen, Kr. Alsfeld, mit jährlich 1211 fl.; die evang. Schullehrerſtelle zu Oberbreidenbach, Kr. Alsſeld, mit 296 fl., nebſt 14 fl. 8 kr. für vier Stecken Holz zur Heizung des Schullocals; die evang. Schullehrerſtelle zu Rennertehauſen, Kr. Biedenkopf, mit 300 fl., nebſt 6 Stecken Holz zur Heizung der Schul— ftube.— XIII. Geſtorben ſind: Am 23. Jan. der ev. Pfarrer Haber— korn zu Langſtadt; am 25 der Hauptzollamtsdiener Glitſſch zu Mainz; am 27. der Schullehrer, Präceptor Möſer zu Ulrichſtein; am 1. Feb. der Oberſteuerbote Simon zu Darmſtadt, der Nachrichter Schillinger zu Mainz. Der Weg nach dem Gottesacker in Friedberg. (Eingeſendet.) f Daß unſere gute Stadt Friedberg ſich nicht der beſten und namentlich nicht der reinlichſten Straßen und Wege zu erfreuen hat, iſt männiglich bekannt und lehrt Jeden der Augenſchein. Man hört dieſen Mißſtand oft ent⸗ ſchuldigen mit der Beſchaffenheit des Bodens, mit der ſo äußerſt ſtarken Frequenz u. ſ. w. und ich bin weit entfernt, die Haltbarkeit ſolcher Entſchuldigungsgründe gänzlich in Abrede zu ſtellen. Aber unbegreiflich iſt es mir, wie der 4 Weg nach dem neuen Gottesacker vor dem Fauerbacher Thore, der doch ſo häufig gegangen werden muß, der auch ſo häu⸗ fig von den Hinterbliebenen der dort Beerdigten gerne ge— gangen werden möchte, wie ein ſolcher Weg, der zu einem Heiligthum der Stadtbewohner führt, ſo vernachläſſigt wer— den kann, wie er wirklich vernachläſſigt iſt, ſo, daß man im wörtlichen Verſtande bis an die Knöchel in Schmutz und Waſſer waten muß, wenn Pflicht oder Liebe Einen dieſes Weges führen. In andern Städten bietet man Alles auf, um wenigſtens den Weg nach dem Friedhofe ſeiner würdig herzuſtellen— warum iſt es hier anders? Einſender iſt überzeugt, die betr. Behörden brauchen nur auf den bereg— ten Mißſtand aufmerkſam gemacht worden zu ſein und ſo— gleich wird das Beſſermachen- angeordnet werden, denn ſie theilen gewiß des Einſenders Meinung: es gibt noch ein höheres Ziel, das zu erſtreben ſteht, als das— zu ſparen!— 5 5 5 i 5 Kirchenbuchs-Auszug vom Januar 1844. Grünberg. Getraute: Der Bürger und Schuhmacher Hermann Stamm, des Johannes Stamm, Bürgers und Taglöhners zu Hom— berg an der Ohm, ehelicher Sohn und Anna Chriſtina Feller, des hieſigen Bürgers und Schreiners Johann Jacob Feller eheliche Tochter. Getaufte: 1. Dem Kaufmann Eduard Groos eine Tochter, Anna Louiſe Wilhelmina Sophia Karolina, geb. den 21. No⸗ vember 1843. 2 Dem Bürger und Bäcker Johannes Siegfried eine 31. Tochter, Maria Katharina Bertha, geb. den 19. De⸗ zember 1843. Dem Bürger und Schuhmacher Chriſtian Friedrich Schmierer eine Tochter, Chriſtina Eliſabetha, geb. den 29. Dez. 1843. Dem Bürger und Kaufmann Chriſtian Zickendraht eine Tochter, Emilie Chriſtine, geb. den 6. Dez. 1843. Dem Bürger und Tuchmacher Heinrich Ludwig Biſchoff ein Sohn, Julius, geb. den 5. Jan. Beerdigte: Johann Daniel Immelt, Ortsbürger und Metzger zu Freienſeen, alt 84 Jahre und 3 Tage, 1 den 4. Jan. Paul Wilhelm Karl Sophus Arnold, des Bürgers und Kreisboten Wilhelm Auguſt Arnold ehelicher Sohn, alt 5 Jahre, 1 Mon. und 26 Tage, 1 den 6. Jan. Maria Eleonore Semler, des Bürgers und Leinwebers Johannes Semler Ehefrau, alt 80 Jahre, 4 Mon. und 6 Tage, 7 den 12. Jan. 8 Johann Juſtus Vaupel, Bürger und Wollweber, alt 65 Jahre, 5 Mon. und 8 Tage, fu den 14 Jan., Georg Heinrich Hoffmann, Bürger, Bäcker und Kir— chenälteſter, alt 64 Jahre, 8 Mon. und 11 Tage, den 19. Jan. Johannes Schmidt, Buͤrger und Leinweber, alt 57 Jahre, 1 Mon. und 15 Tage, 1 den 22. Jan. 28. 28. 25. Mild e Gaben. Ferner ſind für den Simon Brauburger in Obererlenbach ein⸗ gegangen: von Hrn. Bürgermeiſter Huth in Langenhain 1 fl., von der Ge⸗ meinde Langenhain 1 fl.(Zu Petterweil wurde unmittelbar nach dem Brande eine Subscription für den verunglückten Simon Brauburger er⸗ öffnet und dadurch 23 fl. 53 kr. und etwa 7—8 Fuder Stroh, ſowie von dem Herrn Schullehrer Weygand daſelbſt durch die Schulkinder noch weiter 4 fl. zuſammengebracht und am 29. v. M. an gedachten Simon Brauburger abgeliefert.) D. Red. Bekann nad 0 Enwätler ſol Ker L. Ehrmann aus rat Erben Cinwächtert beſteben der, Ehpolbe algettagen und ur ſc um ſo mehr ver pfänder bereils met Wenn Jemand A7 ſhek resp. den Cine will, ſo bat er ſolche erſten Erſcheinen dieſet erde under he gen, aufen de Le Pfandbuche erf. Gründerg den! Gr Arbeits perſte (207) Donnerſta lags 10 Uhr, ſollen wirhs Hammel zu then Pfarroauſe vorg an die Wenigſtfordert werden. Nach dem Voran beiten: 1) Maurerarbe 2) Ammeracte ) Sqhreinerarg Sthloſſerart 5 Weißtinderg 6), Spenglerart Die Poranſchlage tz um Termin auß ſatheten zur Einätzt driedberg den 8 Der 6 2 — 10 Bet ann l 5 0 Ne unterm fn ee Nat fd egenonmen Wend Erneuern det hon n e 6 7- E di ac l a d unn 9 10 ſo Boe 1 Bekanntmachungen von Be— ö hoͤrden.(2210 Die Erben des Philipp Diels J. Eheleute beſi iſſiat 1 e beſitzen be intater daß 3 NN Gema k O 5 degancemee folgende Gruubſtücke: „ daß u 415 rkung Obe ö g Schmutz Bekanntmachung. 5 85 Seite ere kam! 99985 Zu Folge Auftrags Gr. Landgerichts kr.: Flurbuchs: Ruth. Bezeichnung der Grundſtt Auen 2 utzbach wird Montag den 4. Marz d. 3 1) 117/571 7% Garten i 1 0 ndſtücke: 1 wel de um 9 ubr, auf bieſiger Burger. 29 389/1035 27% Feld 9* N an Caſimir Meiſenger erei die unweit Pohlgons gele 4751 3) 495/319 107 l Friedberg, im 10 Morgenber ger, zelbrennerei, der ſogenannk gelegene Zie⸗ 4 495/32 9% Noöringer Feld hinter d genberg an Kirchengut 8 e Windbof, beſte⸗) 495/20 19½ d. ter den Bäumen an ſich ſelb ee ) Wobnbaus; 1 683— 4 e e ſich ſelbſt und Joh. Thalers Kinder, a bynbaas,.) 972/005 32 eh obach über der Weinbach an Hei S 3 f 2 mit überbautem Trockenbau 2% daſelbſt an Karl Schwab. ee inem neu erbauten größerem T Ge dt noch 1 2425 Stall für pferde oder Klafter markung Ober- und Niederrosbach: a 242% und 34[IKlafter Grund und Be We Aer paren gen öffentlich an den Meiſtbietend 8. 7) 3486/11 79% Wieſe i i 0 g den zu C 1 z 70 eſe in den? 915 a a 2 1 verſteigert. We 8) 34945 1247 vor der eee bei der Mühle an Oberpfarrer Gebhard 1 poblgöns den 5. Februar 1844. 6 acher Pfarrwleſe an Georg Rahn f ö 7 5 1 9*** 184 Der r ewe Ruth.: Vemarkung Nieder wöllſtadt: pf. 0* 7 09 2687/6 587 g 2 58½ eſe hi 1 nen PprO 0 Ila ma. 10) 380/09 a 64 3 1 an Urſula Müller 202) Nach einem Eintrage i en Wieſen an Jacob Ih f fandbuche für e 5 Ge 75 uli 1780. 7 rde am 8. emarkung Oberro 7 uli 1780 von Dietrich Cinwächter eine Hppo⸗ Klafter: f rros bach: 85 uber 100 fl. für Carl Ebrmann ausge⸗ 11 34% 80% Wieſe bei 5 ellt, und es wurden hierin mehrere Grund— 12) 3474/5 Sai d 1 bei der Fahrt an Ludwig Winter zucke verunterpfändet. ueber die betreffenden 13) 3485/0 79% daſelbſt an Johannes Ohl. a Zohnorte iſt in dem Eintrage nichts geſagt 14) 3487/18 76% 14576 Rohrwieſen bei der Mühle, an Phil. Diel einmächter ſoll aber aus Niederobmen und 15) 349% 112% daſelbſt an Pfarrer Gebhard f. hn aus Frankfurt geweſen ſein. Die 16) 3368/6 60 Wiese, f Kraßfeld herab an Konrad Seibold . inwächters widerſp 2 11 gain, tößt auf die Göckelwieſe g. eſteben der Hypothek U ee 11 18— 2 5 in den n Konr. Allendorfer, igetragen und für ibren Widerſpru ah nr Niede„der Müßt an John Michel 5 Widerſpru) 3506/3 56 a iederrosbacher Pfarrwieſe an Phi. 5 um ſo mehr vermuthen, e d 200 3510/10 75 unter der Stimmelwieſe 2 0 e Diel J. „ ander bereits mehrfach vererbt word nd. 210) 351/11 57½ auf der Flur am Kraßfeld. 9 1 Ned eine Wenn Jemand Anſprü rden ſind. bee 53½ daſelbſt an Georg Adam Brozler 19 De ek resp. d and n an dieſe Hypo— 22 12/12 53½% daf 5 an 110 ſelbſt zu beiden Seiten Net, 2 N esp. den Eintra i fand. 2 5. an ihnen ſelb 208 2 15 nil, ſo hat er ee n 253 3415 2 59% in der Hundt N Thaler, Friedrich B dieſes Aufrufs in öfenklichen 21 115½ auf der Hundskirch an Perch Geo an Karl Seiz Frau, dedeich erättern dei unterzeichnetem Gerichte f 0 N „deb. da En, anſonſt die Löschung ee Gemarkung Oberw fandbuche erfolgt. g des Eintrags im 3 Ruth.: g Oberwöllſtadt: draht en Grünberg den 28. 3 250 3%T1 2½ Garten im Pi 5 1843 i 9 Grob.. ee daf 25 9 80, Feld 5— 47 Johs. Diel,. 5. 5. K aſ. 27 2757 0 sbach in der langen Ge. ig Biſchoß Welcker. Thaler. 209 131 641 8 2 2 auf dem neuen n an H. Gondolf, 0 5. 3„ tn en Weg Jacob Ihl, Arbeits verſteigerung zu Staden 200 181/53 45% Few 5 an Urſulg Müller, Ih (207) Donnerſtag den 7. Ma 05 30) 228/283 110% an de Friedberg im Haingraben an Urſula Mülle ugs 10 Uhr, ſollen in der Wobnung 7 1 5 3% Bas 27, rechts d Schindkaut an H. Phil. Krämer Few 5 N Wohnung des Gaſt⸗ 32) 276% 8 s dem grauen Stein an Urſu nerths Hammel zu Staden d Na) 276/503 47¼ linker 1H Stein an Urſula Mülle f 0 ie an dem dor⸗ 33) 316/60 1% linker Hand des Germe Dun tuen Pfarroauſe vorzunehn—) 366/591 156% zieht ü Germerwegs an Jacob J f mend 8 45„ zieht uͤbe 8 f Jacob Jbl, die Wenigſtfordernden—— 22 289/552 130,. 8** Germerweg an Urſula Muller nerden. verſteigert 3 317/006 130% zicht über d* Urſula Müller 6 er Sol N f 36) 438/56 138¼ Nori ber den Germerweg an J b e * 3 dem Voranſchlage betragen dieſe Ar— 37 573 876 1384 Noringer Feld, zieht aud Jalob Seitz,. j. Jan 2 a 38* 2 70 Noringer Feld auf d„Friedberger Grenze, an Heinrch Philipp Kram inwed 1) Maurerarbeit 31 fl. 24 f 9 48/67 105 im 10 Morge auf dem Schieß ried, an Jacob Jhl e N 29 Zi 760. 39) 598/7904 29% be Morgenberg an Heinrich Star* a mmerarbeit 19„ 35 400 37 4 29% beim Kreuz 1 ich Stark, eure 12 55 1 0 570%604 4% auf dem FL Müller, 45 Schloſſerarbeit 7 5 7 42 585/737 26% über der N hießried an Jacob Jbl, lweber, 8 Weißbinderarbeit 150 f 44 5 4 1 41½ am n 52 Ihl, t Jan 6) Spenglerarbeit 60„ 30„ f 4,¼1017 120 auf der 5 gan Urſula Müller, res, Die Voranſchläge und e 1 44) 2787/8 80 Feld 5 1 an H. Phil. Krämer, er und K„ zum Termin auf dem Tur gen liegen 45) 779/18 157—* 75 Rosbach beim Kreuz an Bernh. Meiſinge Je ine Lure nker⸗ 595 792/78 der Beun an Jacob 3* ger, 11 2 ſechneten zur Einſicht— des Unt 400 792/81 48½% 2* Be an Jacob Jbl, 2 Leiſinger Friedberg den 18. Februar 1844 47 875/ö&ʃ58 91% obig— 3 Straße an Jacob Jbl, Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter 400 391,103 173% über der 1 Josey an Jacob Setz, Stockhauſe 2 5 74043 531/ Feld ge 5 han Joſeph Diel Ar zn n. 500 225/67 ½ Feld gegen Friedberg e 2 5 Bekanntma ch 51 2 185 in den Stadtwegegtäben m kel 90 3 — t 0 ung. E 692 33 b 9 gogke an Urſula Müller E20) Die u 9 52 705 3% über der Bach er, 220) Die unterm 26. v. M. decretirte i 52) 14/03 25½ in der Wehr 5 E dieſes Blattes vom 7 7 in 53) 14/%03 25% 5 Wehrwieſe, 2. Edictalladung, die— 54%) 14% 8 daſelbſf rlerbad n und Erneuerung d t 2 75 f det b. knbücher, des hi g der Gerichtsbypothe— kö a ee, hieſigen Bezi g ⸗ önnen aber ihr Ei nab in tr. f 9 ezirksortes Birk l igenthumsrecht an denſelbe f l eerd wird ihrem Inhalt nach wiederhol lar den Alle, welche an dieſen Grund denſelben urkundlich nicht nachweiſen. Auf ihren Antr . 85 diejenigen, die ſich betheiligt 0 9 1 ſolche ſogewiß binnen 3 Eigenthums⸗ oder ſonſtige Anſprüche iu bad Antrag wer it jenen Abdruck ve 0 rachten, chen Erben, i f 0 Tagen hier anzuzeige 5 zu haben vermeinen 80 erwieſen. n, in welchen auch j ö enen als ſonſt den Theilzette. b t 5 85 Februar 1844. ertheilt werden wird. ch jene Grundſtlcke enthalten ſind, die gebetene Salli 8 OHeſſ. 3 S 0 3 f a Beſtatigun 7 f 212 Solwſ. Landgericht Friedberg den 19. Februar 18 mann. l ar 1844. Großherzoglich Heſſiſ r ßherzoglich Heſſiſches Landgericht Hofmann * Oeffentliche Aufforderung. 203) ueber das Vermögen des Pachters nde Thaler zu Obererlenbach hat Großh. Hofgericht den förmlichen Concurs erkannt und deſſen Leitung dem unterzeichneten Ge—⸗ richte überlaſſen. Demgemäß werden alle die jenigen, welche Anſprüche irgend einer Art an gedachte Maſſe zu haben glauben, hiermit auf⸗ gefordert, ſolche ſo gewiß in dem auf Dien⸗ ſtag den 2. April 1844, Vorm. 9 Uhr, ange⸗ ſetzten Liquidationstermin entweder perſönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte anzuzeigzn und zu begründen, als ſonſt ohne daß ein de⸗ ſonderes Präcluſivdecret ergeht, Ausſchluß von der Maſſe erfolgt.. Da die Maſſe ſehr bedeutend überſchuldet iſt, ſo dürfte kein nicht durch ein Vorzugsrecht geſicherter Gläubiger, Ausſicht auf irgend eine Zahlung haben, auch ſoll im Termine ange— legentlichſt die Güte verſucht werden, weßhalb die Vollmachten der Mandatare zu einem Ver— gleiche ermächtigen müſſen. Groß karben am 5. Februar 1844. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Schmidt. Braunkohlenverkauf zu Wölfersheim und Weckesheim. (222) Die Nachfrage nach Braunkohlen⸗ klötzen war ſeither zu Wölfersheim ſo ſtark, daß der ziemlich bedeutende Vorrath gänzlich aufgegangen iſt, was ich hiermit, zu Begeg⸗ nung vergeblicher Wege, unter dem Anhange zur öffentlichen Kenntniß bringe, daß zwar auch die Weckesheimer Braunkoblenkloͤtze ſehr geſucht geweſen, ſich daſelbſt aber immer noch ein anſehnlicher Vorrath befindet, welcher, um Raum zur Kloͤtzförmerei zu gewinnen, zu dem billigen Preiß von 8 kr. pro Centner vor der Hand und bis zu weiterer Verfügung abge⸗ geben, auch auf Verlangen ſechs Monate cre— ditirt wird. Hungen den 24. Februar 1844. Der Fürſtliche Rentamtmann daſ. Kießling. Bekanntmachung. (223) Die Braunkohlen-Conſumenten des Dorheimer Bergwerks, namentlich diejenigen, welche auf Bürgſcheine Braunkohlen zu bezie— hen beabſichtigt haben, werden aufgefordert, ſich zu beeilen, ibren Kohlenbedarf zu beziehen, indem keine Aufbewahrung von Klötzen ſtatt⸗ findet. Die disponiblen Braunkohlen-Vorräthe werden in 3 Tagen vergriffen ſein. Dorheimer Bergwerk d. 22. Feb. 1844. Der Gr. Berginſpector A. Söet oer ch. Arbeits-Verſteigerung. (220 Die bei Unterhaltung des Thurmes an der hieſigen katholiſchen Kirche vorkommen— den Bauarbeiten, beſtehend in; Zimmerarbeit, voranſchlagt zu 5 fl. Schreinerbeit 56„ Schloſſerarbeit 21* Weißbinderarbeit 20„ ſollen Freitag den 1. März l. J., Vormittags um 10 Uhr, im kath. Pfarrhauſe wenigſt— nehmend an übernahmsfähige Meiſter verſtei— gect werden. Holzhauſen v. d. H. d. 24. Feb. 1844. In Auftrag des Kirchenvorſtandes Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Eidie tar (225) ueber den äuſſerſt geringen und ſehr bedeutend überſchuldeten Nachlaß des dahier verlebten Ortsbürgers Johannes Jüngſt, hat Großh. Hofgericht zu Gießen den Toncurs er— „%% 68 kannt und das unterzeichnete Gericht mit deſ— ſen Leitung beauftragt. 14 8 Dieſemgemaͤß werden alle diejenigen, welche Anſprüche irgend einer Art an den gedachten Nachlaß bilden wollen, aufgefordert, ſolche ſogewiß im Termin Dienſtag den 16. April l. J., Vorm. 9 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, als ſonſt auf ſolche keine Rückſicht genommen und der Ausſchluß von der Maſſe obne beſonderes Prä— cluſivdecret zu erlaſſen erfolgt. In dem Termin ſoll die Gute verſucht wer⸗ den und wegen des etwa nöthigen Curators verhandelt werden, weshalb die Vollmachten etwaiger Mandatare auch zum Abſchluſſe eines Vergleichs ermächtigen müſſen. Groskarben den 14. Februar 1844. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Schmidt. Edicetalladung. (226) Nachdem gegen den Krämer und Kurſchnermeiſter Heinrich Kuhl II. von hier der Concurs erkannt worden iſt, werden Alle, welche aus irgend einem Grunde Anſprüche an die Maſſe bilden, hiermit aufgefordert, die— ſelben im Termin Samſtag den 20. April l. J., Vormittags 9 Uhr, bei Vermeidung des ohne Präcluſivdecret er⸗ folgenden Ausſchluſſes von der Maſſe anzu⸗ melden und zu begründen. 0 Butzbach den 16. Februar 1844. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Völcker. Logis-Vermiethung. (227) Dienſtag den 5. März d. J., Nach⸗ mittags 4 Uhr, wird in der Amtsſtube des Unterzeichneten, eine in dem fiscaliſchen Hauſe in dahieſiger Burg, die Bauverwalterey ge— nannt, befindliche, aus Stuben und Alkoven beſtehende Wohnung, wozu ein Theil des Kel⸗ lers und Speichers gehört, vom 29. April d. J. an auf 3 Jahre an den Meiſtbietenden vermiethet. Friedberg den 22. Februar 1844. Der Großh. Heſſ. Rentamtmann Bu ß. NUN NN Privat- Bekanntmachungen. Verlornes. (228) Donnerſtag den 22. d. M. wurde auf dem Wege von Obererlenbach nach Oberwöll⸗ ſtadt ſämmtliche in einen Kiſſenüberzug gepackte „Kleidungsſtücke und Papiere von einer armen Dienſtmagd verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieſelben bei Herrn Müller An⸗ dreas Falkenſtein in Obererlenbach gegen eine Belohnung abzugeben. Aufforderung. (229) Der Mahlburſche und Mühlarzt Fried— rich Mittenentzwei wird erſucht mich nächſtens zu beſuchen, oder mir wenigſtens ſeinen der— maligen Auſenthalt anzuzeigen, indem ich noth— wendig mit ihm zu ſprechen habe. Himbach bei Büdingen d. 19. Feb. 1843. J. F. Schreer. Berliniſche Lebens- Ver⸗ ſicherungs⸗Geſellſchaft. (230) Die Berliniſche Lebens⸗Verſicherungs⸗ Geſellſchaft hat fuͤr das ſo eben vollendete ſiebente Jahr ihrer Thätigkeit die Genugthu⸗ ung, einen weſentlichen Zuchwachs von Bei⸗ getretenen anzeigen und das Geſchäfts-Ergeb—⸗ niß von 1843 als beſonders erfreulich bezeich⸗ nen zu können Die angemeldeten Todesfälle ſind der Zahl nach, beſonders aber hinſichtlich der dadurch beanſpruchten Summe, ſowohl gegen das Jahr 1842, als an und fur ſich, auffallend gering. Sie betragen 66 Perſonen mit 77,900 Thalern. Das Jahr 1842 ſchloß mit 4369 Perſonen und einem verſicherten Kapitale von 5,149,800 Thalern.— Das Jahr 1843 ergiebt einen Be⸗ ſtand von 4923 Perſonen und eine verſicherte Summe von Fünf Mil⸗ lionen und 792,800 Thalern, ſo, daß ſich, nach Abzug der ausgeſchiedenen und verſtorbenen Verſicherten, ein Zuwachs von 554 Perſonen und 643,000 Thalern zeigt.— Angemeldet wurden im Jahre 1843. 956 Perſonen mit Einer Million 77,300 Thalern. Da die Geſellſchaft an Ausdehnung und Stabilität jährlich namhaft zunimmt und ſich dadurch die Anerkennung der von ihr darge⸗ botenen Vortheile bethätigt, ſie auch in der Ausbeutung von Dividenden durch Anrechnung auf die Prämien der Verſicherten nicht zurück⸗ geblieben iſt, ſo darf ſie ſich der Erwartung ferneren gedeihlichen Fortſchreitens mit Zu⸗ verſicht hingeben.— Der gewöhnliche Rechen⸗ ſchafts-Bericht mit den detaillirten Angaben über den Geſchäftsbetrieb und mit der An— zeige der für das Jahr 1839 zu vergütenden Dividenden wird nach gehaltener Generalver— ſammlung zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden. Geſchäfts⸗Programme, Antrags-Formulare und ſonſtige Erlaͤuterungen werden die Herrm Agenten der Geſellſchaft, ſo wie der Unter⸗ zeichnete(im Geſchäftsbureau Spandauerſtraße Nr. 29.) auf Verlangen jederzeit bereitwillig mittheilen. Berlin den 20. Januar 1844. 5 Lobeck, General⸗Agent. Vorſtehende Nachricht über die bisheriges Wirkſamkeit der Berliniſchen Lebens⸗Verſiche⸗ rungs⸗Geſellſchart bringe ich hiermit zur öffenk⸗ lichen Kenntniß. Friedberg den 22. Februar 1844. G. F. Nau, Agent der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs⸗ Geſellſchaft. Ein Heimathſchein (2310 wurde von einem Dienſtboten am verfloſſenen Freitag den 23. Febr., Nachmit⸗ tags, zwiſchen Niederwöllſtadt und Kaſchen verloren. Der redliche Finder wird erſucht, denſelben bei Gr. Bürgermeiſterei zu Kaichen gegen eine angemeſſene Belohnung gütigſſ abzugeben. Der Unterzeichnete hat einen Volksbücher⸗Leſezirkel ver ſuchsweiſe errichtet, an welchem man unter folgenden Bedingungen Theil nehmen fann: 1) Man kann zu jeder Zeit als Abom— nent des Volksleſezirkels eintreten.— 2) Den Abonnementsbetrag iſt pro Monat 6 Kreuzen, welche voraus zu bezahlen ſind.— 3) Es wir! wöchentlich Ein Buch abgegeben, welches rege! mäßig an einem beſtimmten Tage gegen eil anderes Buch umzutauſchen iſt.— Der Alt tritt aus dem Abonnements kann nur mona lich geſchehen und iſt 8 Tage vorher bei dein Unternehmer anzuzeigen. Das Verzeichniß der Bücher, welche bis je zirkuliren, koſtet 2 kr. U Sollte dieſer Verſuch Anklang finden, wird der Unterzeichnete nicht ermangeln, di ſen Leſezirkel durch gute Schriften immm mehr zu vervollkommnen. Friedberg. C. Bindernagel, Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. — — 1 15 An Der Kreisrat an die Gro Betttffenk Die werden zu 1B5gzillite der dicßh um 20. Man ewe Gr. Bürgermaſers Grünberg a ——⅛— Weaechen fur Monatliche u 7 Uhr. Vor lber Talgbleiche 1 über die Frage, ob bohlen gebrannte K — über Glas-, S 1 heſeten Dengelſt die Ehlorbleiche— cſchelſchen Ziegel 20 Für Viele zen Oitsnamen f, kerſelben iſt ſelten ſihen. Denn wen deute, ſo dürfen laut, wo er all gat in alten Urku n so piel moögl let Dann w ad üchtige Erla ig inner der N ud uns g Mü pan fr lich 1 f Dl, wie 9