ntelligenz-Olatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen 1 und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Sonnabend, den 27. Juli und der Seſhe a. 0 5 f f a J 8 Wantz der N. 5 in Wirkſamkeit getreten iſt, bemerke ich zugleich, daß die N Nash Amtlich er Theil. Verordnung vom 20. Juli 1822 und der Nachtrag vom „ 8 5. 1 16. April 1824 über die Beförderung von Briefen ꝛc. hier— en, Der Großherzoglich Heſſiſche auf Anwendung findet. Nan; d. 2.„Kreisrat 8 Kreiſes Friedberce Friedberg den 22. Juli 1844. 5 be K 0 0 des K. ei 8 f 9 0 Der Grßh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg. a n. an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. K ich fe welche nicht dazu berechtigt ſind. N Indem ich Ihnen die nachſtehend abgedruckte höchſte 8 1 N 8 due 135 Lkanntmachung vom 27. Juni 1829 hiermit einſchärfe, Das Großh. Heſſ. Landgericht Gruͤnberg Jand po, bmerke ich Ihnen zugleich, daß hiernach auch den Orts⸗ je ſaͤmmtlichen Großh. Buͤrgermeiſter des Land— Abrnern, Ausſchellern ꝛc. ꝛc. das Tragen von Mützen mit an die f 00 50 3 g 4 treffend: Das Tragen militäriſcher Kleidungsſtücke von Leuten, E dauernde G zeichen, d. h. mit Paſſepoil oder mit rothen Borten, ver⸗ gerichtsbezirks. hiten iſt.. Aigeltlich. 8 N to: Das Verfahr dei E he agne e Friedberg den 22. Juli 1844. Betreffend: Das Verfahren bei Erndtebeſchlagnahme. Küchler. Es kommt häufig vor, daß im gerichtlichen Executions— di Bell Bekanntmachung. verfahren in Ermangelung von ſonſtigen Mobilien Erndte Die unterſcheidenden Abzeichen der militäriſchen Klei- von einzelnen Grundſtücken oder die geſammte Erndte des Liefcrungen ding dürfen von keiner Perſon, welche nicht im wirklichen Schuldners ins Pfand genommen wird. den ten Lilitärdienſte ſteht, oder welcher es nicht etwa ausnahms— Um die letzten größeren Koſten zu erſparen, die durch digen u eiſe bewilligt iſt, getragen werden. Auflagen in jedem einzelnen Fall entſtehen würden, und 4. 44 Cal Es hat daher jeder dazu hiernach nicht Berechtigte um überhaupt das Executionsverfahren möglichſt zu ver— ſtatiſtiſcht ſy der Tragung ſolcher Kleidung, ohne vorher davon die einfachen, weiſe ich Sie hiermit an, in allen Fällen, wo 9 * nlitäriſchen Abzeichen, d. h. alle von der Grundfarbe der Erndte ins Pfand genommen wird, dem Schuldner bei dem 1 n feidung verſchiedene, die Großherzoglichen Corps und Regi⸗ Pfandungsvollzuge jeden Eingriff in die mit Beſchlag be— chen Lande enter bezeichnende Farben und Zeichen, entfernt zu haben, legte Erndte bei angemeſſener Gefängniß ſtrafe zu 14 „Saile in ſo gewiſſer zu enthalten, als ihm ſonſt im Betretungs- unterſagen, und ihm zugleich zu eröffnen, daß er fur 5 lle, vorbehaltlich geeigneter Beſtrafung, dieſelbe ſogleich allenfallſige Uebertretungen dieſes Verbots von 4 agenommen und erſt nach Entfernung der Abzeichen auf Seiten ſeiner Familienangehörigen oder Dienſt— nne Koſten wieder zurückgegeben werden ſoll. leute zu haften habe. ang Die Gensdarmen und niedere Polizeiofficianten haben Sie haben ſodann die Erndte bis zu derem ſtattge— af die genaue Befolgung dieſes Verbots insbeſondere zu habtem Verkaufe durch die Flurſchützen oder in ſonſt geeig— unchen und die ſolchem Zuwiderhandelnden an die Polizei— neter Weiſe überwachen zu laſſen, etwaige Veräußerungen n bhgörde, in deren Verwaltungsbezirke dieſelben betreten wer— aber ſofort hier anzuzeigen. a dq, alsbald zur vorgeſchriebenen Behandlung zu bringen. Wenn Heuerndte gepfändet wurde, ſo iſt längſtens * Darmſtadt am 7. Juni 1829. bis zum 15. Juli, bei Korn- und Waizenerndte bis zum 15. 2 Großherzoglich Heſſiſches Miniſterium des Innern Auguſt, bei Gerſte und ſonſtigen Sommerfrüchten bis zum und der Juſtiz. 15. Septbr., bei Kartoffelerndte laͤngſtens bis zum 15. Oktbr. du Thil. Hoppé. jeden Jahrs Verſteigerungsprotocoll oder Entſchuldigungs— 1 bericht bei Meidung der Ordnungsſtrafe hierher rn n 5 93 Dabei verſteht es ſich von ſelbſt, daß die Erndte vor * 1 Oeffentliche Bekanntmach ung. der Verſteigerung wie jedes andere Pfand taxirt werden muß. * Indem ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringe, Grünberg den 23. Juli 1844. Ruß ſeit dem 15. d. M. in Aſſenheim eine Poſtexpedition Welcker. Enthüllung des Ludewigs-Monuments zu Darmſtadt am 25. Auguſt 1844. Wir durfen wohl vorausſetzen, daß vielen Leſern des Intelligenz-Blattes der Abdruck des folgenden aus der großh. heſſ. Zeitung entnommenen Programms willkommen iſt. Die Red. Progr a iq m für die Feierlichkeiten bei Enthüllung des Ludewigs— Monuments in Darmſtadt, am 25. Auguſt 1844. Am Ludwigstage des Jahres 1844 wird die Statue S. K. H. des höchſtſeligen Großherzogs Ludewigs J. auf dem Allerhöchſtdemſelben zu immerwährendem Gedächtniß von Seinem treuen, dankbaren Volke auf dem Luiſenplatze zu Darmſtadt erbauten Monumente feierlich enthüllt. Mor⸗ gens 6 Uhr einige Kanonenſchüſſe und Staatsreveil zur Ankündigung der Feier des Tages. In den Fruͤhſtunden Gottesdienſt in den Kirchen der Reſidenz mit Beziehung auf die Feier des Tages. Vormittags 10 Uhr verſammeln ſich in den für dieſen Zweck geöffneten Sälen des großh. Reſidenz— ſchloſſes, des Rathhauſes und auf dem Marktplatze alle Die— jenigen, welche an dem ſolennen Zuge nach dem Ludewigs— Monumente Antheil nehmen. Es ſind hierzu eingeladen: I. die Miniſter; II. die Mitglieder der erſten und zweiten Kammer der Landſtände; III. Deputationen der ſämmtlichen großh. Civil⸗ und Hofbehörden, des großh. Commandements der Reſidenz nebſt den nicht mit dem Militär ausrückenden Officieren, der Landesuniverſität, der öffentlichen Anwälte, practiſchen Aerzte und Künſtler des Großherzogthums, der großh. Hofcapelle und des großh. Hoftheaters; IV. die hie⸗ ſige Geiſtlichkeit, ſowie die Geiſtlichen, welche ſich aus an— dern Theilen des Großherzogthums dem Zuge anſchließen wollen; V. die Mitglieder des Stadtvorſtandes der Reſidenz, ſowie Deputationen anderer Gemeindevorſtände des Groß— herzogthums; VI. die Mitglieder des erſten Comité's zur Begründung eines Vereins für Errichtung des Ludewigs— Monuments; VII. die Lehrer der öffentlichen Schulen, nebſt einer Anzahl von Schülern und Schülerinnen der Reſidenz; VIII. Deputationen des Kaufmannsſtandes, der Zünfte und Gewerbsleute, Deputationen des Bauernſtandes aus allen Theilen des Großherzogthums; IX. Deputationen der Vete— ranen; X. die Mitglieder der Geſangvereine, welche zu dem Geſange bei dem Enthüllungsacte mitwirken. Alle, welche entſprechend der Einladung unter I. bis IX. an dem Feſt⸗ zuge Antheil nehmen wollen, ſind gebeten, bis zum achten Au guſt dem Ausſchuſſe des Vereins zur Errichtung des Ludewigs⸗Monuments von dieſer ihrer Abſicht Nachricht zu ertheilen, damit zeitig hiernach die erforderlichen Einrichtun— gen bemeſſen werden können. Ein Commiſſaͤr des Aus⸗ ſchuſſes leitet unter Mitwirkung beſonderer dazu erbetener Feſtordner die Ausfuhrung der Feierlichkeiten. Um 11 Uhr ſetzt ſich der feierliche ug unter dem Geläute aller Glocken von dem Markte aus nach dem Platze des Monuments in % 234* lichkelle! folgender Ordnung in Bewegung: 1) den Zug eröffnet dy 25 br Ne Ausſchuß nebſt den Mitgliedern des erſten Vereins⸗Comite 1 haben, 2) ihnen folgen die Mitglieder der Geſangvereine, dein + ſich 3) die Lehrer mit ihren Schülern und Schülerinnen a ſchließen; 4) die Deputationen des Bauernſtandes, dy Re Zünfte und Gewerbsleute, des Kaufmannsſtandes— deren Mitte Fahnen getragen werden, welche die ausgezeſch 1 di ga netſten Regentenhandlungen des Gefeierten andeuten.„ Achren r Die Mitglieder der 1. und 2. Kammer der Stände. Ihig 1 ſo hoch 4 9 wird ein Prachtexemplar der Verfaſſungsurkunde auf ſammz galks b ſch 0 0 nen Kiſſen vorgetragen. III. oben genannten Deputationen. 9) Die Mitglieder des Stadtvorſtandes und der Reſſdeſ und die Deputationen anderer Gemeindevorſtände. 100 d. Veteranen. Sobald der Zug auf dem Luiſenplatze vollſtiy 8 dig angelangt ſein wird, ſchweigen die Glocken. Auf d Lem Luiſenplatze ankommend, nehmen die verſchiedenen Ablſch ch Versand lungen des Feſtzuges die noch in beſonderer Bekanntmachung! näher zu beſtimmenden Plätze ein. Während der Feſſg Bk Umag in gedachter Weiſe vom Markt aus durch die Rheinſtriſt U dem Monumentsplatze naht, rückt das großh. Militär i 1 der Rheinſtraße bis gegen das Ständehaus vor, wo es ſi Hoftailhe in geſchloſſenen Colonnen aufſtellt. Nachdem in dieſer Witch) Nene der Feſtzug und das großh. Militär um den Monumertz fe 1 5 platz ſich vollſtändig aufgeſtellt haben, wird der Ausſchufſ am Bebra u zum Empfang S. K. H. des Großherzogs ſich dem großtenſ ian en zoglichen Palais nähern, und Allerhöchſtdenſelben nebſt deuſſſem Ratbhauſe n Prinzen und Prinzeſſinen des großh. Hauſes an die fin dan e Höchſtdieſelben erbaute Eſtrade geleiten. Während des Ein, Friedberg den tritts des Großherzogs K. H. ertönen die Glocken und ſyig das len die aufgeſtellten Muſikchöre. Sobald des Großherzog Zimmer- u. St Ke H. Platz genommen, beginnt die Abſingung einer Fel Reiterca cantate. Hierauf folgt ein Gebet, geſprochen von dem Pi(976) Da die laten des Großherzogthums. Alsdann neuer Geſang, ni an und Er welchem ein Mitglied des Ausſchuſſes in einer kurzen Rin Al f. 20 k., e die Bedeutung des Tages hervorheben wird. Daran reiht ſſh Ju de Wege unmittelbar als Einleitung zur Enthüllung ein muſikaliſcht ln, ſo ſeze i Zwiſchenſatz, mit deſſen Ende auf ein gegebenes Zeich I. Wb die Hülle von der Statue des Höchſtſeligen Großherzuß en Miltarter Ludewig I. fällt. In demſelben Augenblicke neues Gels F mit allen Glocken und der Beginn der Abfeuerung von ul ig dee aber t Kanonenſchüſſen in angemeſſenen Pauſen. Zugleich Abſſh Wa ue un gung eines Volkliedes. Wenn dieſes vorüber, beginnt di dente, u großh. Militär den Umzug um das Monument und marſchi aun 9 05 a1 durch die Wilhelminenſtraße nach dem Mathildenplaßg it den Wan (Mainthor) zu ab. Hierauf macht der Feſtzug gleichfall dünner den feierlichen Umgang um die Denkſaͤule und ſchreitet nuh Fußzbach den! dem Marktplatze zurück, wo er ſich auflöſt. Sobald de Feſtzug den Monumentsplatz verlaſſen, geleitet der Ausſchuf S. K. Hoheit den Großherzog zum großh. Palais zurli Der Act der feierlichen Enthüllung des Ludewigs-Monumen 0 iſt hiermit beendigt. Am Abend dieſes Tages werden ii a de 0 Geſangvereine zu Darmſtadt und unter Mitwirkung auswan N N 6) Die Miniſter. 7) Die ung vt 13555 ell d 8) Die Geiſtlichtſ e* ſaſig werden Vaßbinder. kaſern :.. f d 0 N. d. tiger heſſiſcher Sänger und Sängerinnen ein großes Feſtconan 0 el d 8 5 2 2 1% M. Ooumif. veranſtalten;— am zweiten Tage wird eine Feſtoper in 1 d Nher 0 . e L großh. Hofoperntheater gegeben, und am dritten Tage werd mae von de Nag F. ud des Ci NN d Feierlichkeiten mit Bällen, welche die verſchiedenen Ge— ſeſchaften der Reſidenz zu Ehren des Feſtes auzuordnen i erboten haben, beſchloſſen werden. „ 235 geht und ſich bemuͤht, eine Antwort darauf zu geben, ſo muß dieſe auch ſinnlos und unverſtehbar werden. Und da trifft denn ein, was ein denkender Mann ſagte: der Fragende melkt den Bock und der Antwortende hält das Sieb unter. Verſchiedenes. f Die Bauern ſagen von einem Acker: er junkert, umn die Aehren nicht ſchwer von Frucht ſind und daher d Halme ſo hoch hervor ſtehen.— Wie doch der Witz d Volkes ſo ſchön ſich rächt für mancherlei Unbill, die ihm u voriger Zeit von den Junkern— dem Landadel— iſt zwefügt worden! * Wenn die Frage eines Menſchen weder Sinn uch Verſtand enthält und ein Anderer auf die Frage ein— — 4 (Kaffeeſurrogat.) Ein ruſſiſcher Arzt empfiehlt hierzu die Kaſtanien(Maronen). einer Pfanne über dem Feuer erhalten bis die Schale platzt; nachdem dieſe entfernt iſt, wird der Kern nochmals in der Pfanne braun gebrannt und dann geſtoßen. Ein Eßlöffel da— von reicht zu vier Taſſen. Dieſelben werden in Dieſer Kaffee ſoll ſehr angenehm ſchmecken und nicht nur nahrhaft, ſondern auch ein gutes Mittel gegen Skropheln, Verſtopfung und Verhärtungen ſein. Wer in unſerer Wetterau darüber Proben anſtellen und das Reſultat in dieſem Blatte mittheilen wollte, würde ſicher des Danks vieler Leſer gewiß ſein. Lekanntmachungen von Be— hoͤrden. ccc NN Hofraithe-Verſteigerung. 47) Montag den 29. Juli l. J., Vormit⸗ tes um 11 Uhr, wollen die Ludwig Finzel Celeute dahier ihre Hofraithe, beſtehend in eem Wohnhaus und 2 Ställen, an Chriſtoph 4 wer und Philipp Weckerling gelegen, einer fr willigen öffentlichen Verſteigerung in hie⸗ ſim Rathhauſe ausſetzen und bei annehm— deem Gebote den Zuſchlag ſogleich ertheilen len. ein den 10. Juli 1844. a Der Grßh. 5 Bürgermeiſter D. Fritz. immer- u. Schloſſer-Arbeiten in der Reitercaſerne zu Butzbach. 60) Da die zur Einrichtung eines Heu⸗ mens in hieſiger Reitercaſerne erforderlichen zumer⸗ und Schloſſer-Arbeiten, erſtere zu 1 fl. 20 kr., letztere zu 43 fl. 40 kr., vor⸗ uchlagt, auf dem Wege der Soumiſſion u die Wenigſtnehmenden vergeben werden dien, ſo ſetze ich hiervon die Intereſſenten n dem Anfügen hierdurch in Kenntniß, daß Bedingungen und Voranſchläge auf dem igen Militärverwaltungsbureau eingeſehen deden können, daſelbſt auch die Formulare zu * Soumiſſionen in Empfang zu nebmen 1, dieſe aber bis längſtens zum 29. dieſes Tonats, des Vormittags um 10 Uhr, ver melt und mit der Aufſchrift des betreffen⸗ * Gewerkes, in den am Eingange zum ge⸗ ihten Bureau aufgehängten, verſchloſſenen aten eingelegt ſein müſſen, indem gleich ich dem Ablauf des genannten Termins die S umiſſionseröffnung vorgenommen werden U. Butzbach den 15. Juli 1844 In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. deißbinder-Arbeiten in der Reiter— caſerne zu Butzbach. 978) Das Ausdweißen verſchiedener Loca— kiten in der hieſigen Reitercaſerne ſoll auf en Verwaltungsbüreau daſelbſt Montag 61 29. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, üf dem Soumiſſionswege vergeben werden. L ſind daher deßfallſige Soumiſſionen, wozu zermulare von dem Unterzeichneten abgegeben terden, verſiegelt und mit der Aufſchrift „Weißbinderarbeit betr.“ bis zum gedachten Termine in den am Eingange erwähnten Bu— reaus befindlichen Kaſten einzulegen, da nach Ablauf dieſes Termins die Eröffnung der Sou— miſſionen ſtattfinden ſoll. Die Bedingungen, aus denen das Nähere zu entnehmen, liegen von heute an zur Einſicht offen. Butzbach den 17. Juli 1844. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Bekanntmachung. (975) Die beutige Erklärung der Frau des Moſes Grünebaum von Gambach, Betta, geb. Roſenbaum, daß ſie an dem Handel ibres Mannes keinen Theil nehme und ſich gegen die Teilnahme an ſeinen Schulden verwahre, wird zur Nachricht für diejenigen, die mit Moſes Grünebaum in Verkehr ſtehen oder treten, hiermit veröffentlicht. Hungen den 11. Juli 1844. Gr. Heſſ. init. Solmſ. Landgericht Hofmann. Arbeits- Verſteigerung. (997) Dienſtag den 30. Juli l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen in dem Local des Gaſt⸗ wirths Neiſel zu Fauerbach II. die bei Ein— friedigung der Schulhofraithe vorkommenden Arbeiten öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Nach dem Voranſchlage betragen dieſe Ar— beiten: 1) Maurerarbeit 88 fl. 37 kr. 2) Steinhauerarbeit 88—. 3) Schreinerarbeit 38,—„ 4) Schloſſerarbeit 215— 5) Weißbinderarbeit 7*—„ Ferner die Anlieferung von 4 Cubikklafter Mauerſteinen, 32 Bütten Kalk und 1 Cubik— klafter Sand. Voranſchlag und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Bureau des Gr. Kreis— baumeiſters zu Friedberg zur Einſicht offen. Bauer bach! II. den 18. Juli 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi. ee en (1008) Montag den 29. Juli l. J., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, ſollen in pieſigem Rathhaufe 5 oder 10 Schaafspferche, wovon der erſte den 4. Auguſt l. J. anfängt, öffentlich meiſt— bietend verpachtet werden. Friedberg— 24. Juli 1844. Der Grßb. Heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Verkauf eines Faſelochſen und eines Faſelebers. (1009) Montag den 29. d. M., Morgens 9 Ubr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde gehöriger, 2 Jahre alter, ſchwarzer Faſelochſe und ein 1 Jahr alter, weißer Faſeleber auf dem Rath⸗ hauſe dahier meiſtbietend verſteigert werden. Reichelsbeim den 22. Juli 1844. s Der Herzl. Naſſ. Oberſchultheis Gros. Holz-Verſteigerung. (1010). Früh 8 Uhr, werden im Walddiſtrikte Vieh⸗ trieb 27 Stecken Eichenſcheitholz, 1* Buchenſcheitholz, 27— Eichenſtockholz und 5* Buchenſtockholz, dann 25 Stück Eichenreiſerwellen, öffentlich verſteigert. Ockſtadt am 24. Juli 1844. Freiherrlich v. Frankenſtein'ſches Rentamt Anger e Arbeits-Verſteigerung. (10110 Die am Schulhauſe zu Staden vorgenommen werden ſollenden Baureparatu— ren, als: Maurerarbeit, Voranſchlag 78 fl. 55 kr. Steinhauerarbeit 11 Zimmerarbeit 21„ 1 Schreinerarbeit 92 5 21 Schloſſerarbeit 16 5 12 Glaſerarbeit 12% 50 Weißbinderarbeit 4 54„ ſollen Freitag den 2. Auguſt, Vormittags um 10 Ubr, in dem Schulhauſe ſelbſt wenigſtneh⸗ mend verſteigert werden. Staden den 22. Juli 1844. Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter Junghenn. Frucht Verſteigerung. (1012) Künftigen Dienſtag den 30. d. M, des Vormittags 10 Uhr, werden in der Krone zu Niederweiſel meiſtbietend verſteigert: 67 Mltr. Hafer vom Speicher daſelbſt und 80 Mltr. Hafer vom Speicher zu Sodel. Die Probe von dem Hafer zu Soͤdel wird bei der Verſteigerung vorgelegt. Sie kann aber auch vorher auf dem dortigen Speicher eingeſehen werden. Lich den 23. Juli 1844. Fürſtliche Rentei daſelbſt Kratz. Arbeits- Verſteigerung. (1013) Montag den 29. d. M., Vormit⸗ Donnerſtag den 1. Auguſt l. J.) — f(1010 Heinrſch tags 10 Ubr, ſollen zu Melbach nachbenannte Reparaturarbeiten, unter den vor der Ver⸗ ſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, in Accord gegeben werden. Maurerarbeit an der Kirchhofsmauer, vor— anſchlagt zu 17 fl. 0 Material hierzu, Lieferung von 10 Bütten Kalk, Mauerſand u. dgl., voranſchlagt zu 40 fl. Melbach den 23. Juli 1844. ö Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter Keil. Aufforderung. Boller hat ſeine Ueber⸗ ſchuldung angezeigt. Es werden ſämmtliche Gläubiger auf Donnerſtag den 8. Auguſt, Nachmittags 2 Uhr, vorgeladen. Ausbleibende werden den Ent⸗ ſchließungen der Erſchienenen beitretend an⸗ geſehen. 5 Friedberg den 9. Juli 1844. 8 Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Löw. Wee Privat ⸗ Bekanntmachungen. Zum Vermietben. (1008) Ein Theil meines Kellers, welcher ſeither von Herrn Phyſikatsarzt Dr. Renner zum Lagern von Wein benutzt wurde, iſt zu vermiethen. Briefträger Hanſtein. Lehrlings- Geſuch. (1006) Ein mit den nötbigen Kenntniſſen verſebener junger Menſch kann bei mir die Handlung erlernen. Gießen im Juli 1844. Carl Frech. Geſchäfts⸗ Empfehlung. (1015) Einem geehrten Publifum erlaube ich mir hiermit ergebenſt anzuzeigen, daß ich neben meinem ſeither geführten Decatir- und Schneider-Geſchäfte, noch ein Kurzwaaren— Geſchäft errichtet habe, worin ich Seide, Zwirn, Knöpfe und noch ſonſtige in dieſes Fach einſchlagende Artikel ſtets auf das Beßte führe, und verſpreche noch beſonders eine billige und reelle Bedienung. Jugleich erlaube ich mir zu bemerken, daß das Gerücht, als habe ich mein ſeitheriges Geſchäft aufgegeben, ungegründet iſt, nur bitte ich, um Verwechſelung zu vermeiden, ge— nau meinen Namen und Wohnplatz zu be— achten. Ich empfehle mich daher ſtets zum Verfertigen der modernſten Kleidungsſtücke und bitte um einen geneigten Zuſpruch. Friedberg im Juli 1844. G. Schmidt's Wittwe, wohnhaft in der Uſergaſſe. Nerkauf auf den Abbruch. (1016) Auf dem Rechtenbacher Hofe ſoll Montag den 29. Juli. Nachmittags 3 Uhr, eine große doppelte Scheuer wovon ein Theil zu einem Wohnhauſe eingerichtet werden kann, auf den Abbruch verſteigert werden. Frucht⸗Verſteigerung. (1017) Donnerſtag den J. Auguſt, des Mit— tags um 11 Uhr, ſollen zu Berſtadt in der Wohnung des Großh. Bürgermeiſters Ellen berger 10 18 Malter Waizen, MD„ Fopfi ſaͤmmtlich von 35 8 Gerſte, 1843, 4) 15 1 Hafer, von dem Mollenheckiſchen Speicher dahier, meiſtbietend verſteigert werden. Berſtadt den 22. Juni 1844. Ellenberger, Mollenbeckiſcher Verwalter. * 236 Nro. 61 a (1018) hat die 6 Stuhle von Baumann gewonnen. Ph. Dieffenbach. Ein vollſtändiges Logis, (1019) das ſogleich bezogen werden kann, iſt zu vermietben bei Friedrich Staubi am Fauerbacher Thor. Viohnungs- Veränderung. (1020) Daß ich meine ſeitoerige Wohnung verlaſſen babe und nunmehr bei Schre ner⸗ meiſter Baumann wohne, bringe ich hiermit zur öffentlichen Kennrniß. Friedberg. Wittwe Häffner. Nicht zu überſehen! (10210 Milbeim Heinzinger aus Frankfurt a. M. iſt ſeit dem 26. Juni d. J. nicht mehr in meinen Dienſten. Ich warne daher Jeder— mann an denſelben fur mich keine Zahlung zu machen, indem ich für Nichts hafte. Friedberg den 24. Juli 1844 Heinrich Mack. Einladung. zeichnete er- N N laubt ſich bier⸗ Mes mit einem ge— —— e ohrten Publi⸗ kum zur Kenntniß zu bringen, daß künftigen Sonntag, als am 28. Juli, im hieſigen Wäld— chen engliſche, franzöſiſche, polniſche, ſpaniſche, ruſſiſche und deutſche Tänze, unter der Lei— tung des Hrn. Tanzlehrers Worret aufge⸗ fuhrt werden, und lade ich hierzu alle Freunde der Tanzkunſt höflichſt ein. (1022) Der Unter⸗ A eh le. Selſerbrunnen bei Okarben. (1023) Sonntag den 28 Juli iſt am hie⸗ ſigen Brunnen Harmonie- und Tanzmuſik an— zutreffen, wozu ich mit der Verſicherung promp⸗ teſter Bewirthung freundlichſt einlade., Havenecker. Nauheimer Teichhaus. (102 Sonntag den 28. Juli iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe Harmonie- und Tanz— muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henke l. Schwalheimer Mineralbrunnen. (1025) Sonntag den 28. Juli Harmonie- und Tanzmuſik, wozu ich höflichſt einlade. f 8 Zugleich verbinde ich hiermit die Anzeige, daß ich Baieriſches Bier in Zapf genommen habe und hieraus eine außerordentlich er— quickende a 5 Mineralwaſſer-Bier⸗Limonade bereite. F Ein grünſeidener Regenſchirm (1026) wurde zwiſchen der Nauheimer Sa⸗ line und Friedberg verloren. Der redliche Fin⸗ der wird geveten, denſelben gegen eine ange— meſſene Belohnung an Herrn Gaſtwirth Rodaug dahier abzugeben. Eine Partbie Sandſteine (1027) von der Todtenkirche, von 7 bis 8“ Länge, 3 bis 4 Breite und 6 bis 9“ Dicke, ſind zu verkaufen bei P. Falck, Schreinermeiſter. Frankfurter Gold⸗ Cours vom 25. Juli. — fl. kr. Neue Louisd'or 11 4 Friedrichsd'or 9 49 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 55 Rand⸗Ducaten 5 20 Frankſtücke 9 31 Engliſche Souverains 1 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 8. Sonntag n. Trinitatis den 28. Jul. Pfarramtliche Funktionen verrichtet Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Burgkircht Herr Stad epfarrer Sell. (Abendmahl.) Nachmittags predigt in der Burgkirchtz Herr Candidat Stamm. Katechismuslehre hält Herr Candidat Schenk. Mittwochs-Betſtunde, Nachmittags von 5— 6 Uhr, hält Herr Candidat. Weber. Fruchtpreiſe 25. Juliſ 19. Juli 16. J Gattung. Fried⸗ ö Groß berg Mainz gerau fl. J kr. fl. kr. fl. kf Waizen pr. Malter] 9 30 835 810 Korn„ 73 6— 5541 5%0 Gerſte„ 17 440 4 201 400 Hafer 75 3115 341 3.2 Polizei ⸗Taßz für die Städte Friedberg und Butzbah vom 28. Juli bis 3. Aug. 1844. 1 n erhobenen 3 ſherdurch allgeme Be Die nachſteh 10 nich veranlaf 1 des Kreiſes Grünber Tas Großh. 5 Juſtiz an Vage N Kreisrat Wetreffend: Da Ge Zur Beſel 5 0 bei allen ſoge it., ſobald dann eine 2 liche Gebüh und Geträn geliefert und die Geſellſch sogenanntes bei Kirchwei 28 5 Fried⸗ Buß⸗ S Brod⸗Preiſe. berg. bach. . kr pf, kr pf. 1; Leib-Roggenbrod 22 2 7. 6—— 5— 44„ 0 9 399 Lth. Liß. — Milchbrod 14% 14% —Waſſerweck 15 15 — Gemiſchtes(Tafel-) Brod 15 ¼ 159 Fleiſch-Preiſe. pf. 50 1 Ochſenfleiſch a 11 211% e gemäſtetes 8138 „Kühfleiſch AAngemſtetze 8— 8— . 30 0 gemäſtetes 8 2 8.— „Rindfleisch ungemäſtetes 7 272 „ Kalbfleiſch 7— 7— „ Schweinenfleiſch 11— 11— „ Hammelflleiſch 9— 9— „ Schaaflleiſch 7——— „ Wurſtvon blos Schweinen 12— 12— „ Gemiſchte Wurſt 8— 8— „ Bratwurſt 14— 14— „ Schwartenmagen 14— 14— „ Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 18— 18— „ Dörrfleiſch 16— 16 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— unausgelaſſen 1804— 18— „ Nierenfett 18— 18— 5„Hammelsfett 15 151— wird, jede ion auszun elkrichten ha Daruſtgt Der Gr. Heſſ, Kreisrath d. K. Friedbeez eher die Ne e Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butz bah p g gilt auch für den Kreis Hungen. Ser Gr. Heſf Kreisrath d. K. Hunde in daſah Föollen iu — Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg⸗ Alapier j neuer Befahren aß, Auen