Intelligenz-Olatt für die n Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, much die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen ö drug und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. k l. 1 Bekanntmachung. zewohner Betreffend: Das Mafttildenſtift. Leſe buch Nach Beſchluß der Generalverſammlung ſollen von * en Zinſenüberſchüſſen des Mathildenſtifts im laufenden Jahre be, eemaäß F. 2. der Geſetze des Stifts 1000 fl. in folgender Veiſe zur Vertheilung kommen, nämlich: 0 ffmann. ) 600 fl. theils 5 f a) zur Belohnung braver treuer Dienſtboten, welche un⸗ unterbrochen wenigſtens 15 Jahre bei einer Herrſchaft gedient haben, mit Ausnahme jedoch derjenigen, welche erung bei der letzten Vertheilung berückſichtigt worden ſind, und anderntheils p) zur Unterſtützung für hochbetagte, mindeſtens 80 Jahre alte, ſittlich würdige Arme. Ferner e, 2) 400 fl. zur bräutlichen Ausſtattung von 4 armen braven zuments. Mädchen. 1 Diejenigen, welche ſich um die eine oder andere dieſer cn Unterſtützungen bewerben wollen, haben über die betreffenden dhatſächlichen Verhältniſſe Zeugniſſe der Herrn Bürgermeiſter „ Ind' insbeſondere über ihr Alter und ihre ſittliche Würdig— keit Beſcheinigungen der Herrn Geiſtlichen ihrer Gemeinde 10 f binnen zwei Monaten anher beizubringen. Spätere Anmel— daurtlacl dungen können nicht mehr berückſichtigt werden. i Friedberg den 20. Auguſt 1844. Der Großh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Präſident des Mathildenſtifts Küchler. 1 0 Der Großherzoglich Heſſiſche 1 1 Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg 1 N an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter des Kreiſes. Schrift in Betreffend: Diebſtahl zum Nachtheil des Ludwig Bellof von Großen⸗ rofeſſol buſeck, jetzt die Unterſuchung gegen Philipp Möbus aus 1 Bersrod wegen Diebſtahls. . Für den Fall, daß ſich der in Rubro genannte Philipp Möbus aus Bersrod, Kreiſes Gießen, in dem diesſeitigen Sonnabend, den 24. Auguſt — ̃ ˙—— ̃ĩr˖⁰—r—ðÜ—rÜ;ſ r— Kreiſe aufhalten ſollte, weiſe ich Sie an, auf denſelben zu invigiliren, ihn im Betretungsfalle zu arretiren und anher abliefern zu laſſen. Grünberg am 17. Auguſt 1844. In Abweſenheit Großh. Kreisraths Hall wa ch 8. Der Großherzoglich Heſſiſche Rentamtmann des Bezirks Schotten an die Herrn Bürgermeiſter zu Bobenhauſen, Altenhain, Feldkrücken, Kolzenhain, Selnrod, Ulrichſtein, Wohnfeld, 5 und Einartshauſen. Betreffend: Erhebung der Forfſſtrafen für das 3. Quartal 1844. Die Erhebung der Forſtſtrafen für das 3. Quartal 1844 hat begonnen und es konnen an den bekannten Zahl⸗ tagen Mittwoch und Donnerſtag Zahlungen geleiſtet werden. Ausnahmsweiſe werden bis zum 15. Sept. auch Dienſtags Forſtſtrafen erhoben. Sogleich nach dem 15. Sept. muß gegen die im Rück⸗ ſtande verbliebenen Forſtſtrafſchuldner das geſetzliche Zwangs— verfahren eintreten. Sie wollen dies im Intereſſe Ihrer Ortsangehöoͤrigen alsbald bekannt machen laſſen. Schotten am 17. Auguſt 1844. Per ät ori us Auszuͤge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nro. 24. I. Verordnung, die Prädicate des Erbgroßherzogs von Heſſen und anderer Großherzoglichen Prinzen und Prinzeſſinnen von Heſſen betreffend.— Ludwig II. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und bei Rhein ꝛc. ꝛc.— Nachdem wir uns gnädigſt bewogen gefunden haben, die hausgeſetzliche Beſtimmung zu treffen, daß von nun an der Erbgroßherzog von Heſſen das Praͤdicat „Königliche Hoheit“ und die übrigen, von einem Großherzoge abſtammenden Prinzen und Prinzeſſinnen des Großherzoglichen Hauſes das Prädicat„Großherzogliche Hoheit“ führen und erhalten ſollen, ſo iſt ſich hiernach gebührend zu achten. Ur— kundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des hier aufgedrückten Staatsſiegels. So gegeben Darmſtadt den 15. Auguſt 1844.(L. S.) Ludwig. du Thil. (Schluß folgt.) Prog ra min m zur Enthüllung des Ludewigs-Monumentes und der dabei ſtattfindenden muſikaliſchen Feſt— lichkeiten. Freitag den 23. Auguſt, Nachmittags 4 Uhr, werden die von Gießen kommenden Sänger und Sängerinnen durch eine Deputation am Weichbilde der Stadt empfangen und mit Muſik nach dem in der Stadt zum Empfangslocal bereiteten Orangeriehaus im grßh. Privatgarten in der Hügelſtraße geleitet, von wo aus, nach Einhändigung der nöthigen Legitimationskarten und Papiere, dieſelben, und zwar die Damen in Wa⸗ gen, nach ihren Wohnungen geführt werden.— Samſtag ven 24. Auguſt findet auf gleiche Weiſe um 8 Uhr Vormittags der feierliche Empfang der von Offenbach, und um 10 Uhr der Empfang der von Mainz kom⸗ menden Sänger und Sängerinnen ſtatt.— Alle nicht zu den beſtimmten Empfangsſtunden hier eintreffenden, eingeladenen auswärtigen Sänger und Sängerinnen erhalten bei dem in dem erwähnten Empfangslocal für die Dauer der ganzen Feſtlichkeiten errichteten Nachweisbureau alle nöthige Auskunft und insbeſondere die erforderlichen Legitimationskarten und Papiere, Anweiſung zur Wohnung ꝛc.— Um halb 11 Uhr Vormittags verſammeln ſich alle bei der Feſteantate mitwirkenden Sänger und Orcheſter⸗ mitglieder im Hofe des alten Theaters(bei ſchlechtem Wetter in der Vor— halle des Opernhauſes) und begeben ſich, von da nach Stimmen und Vereinen geordnet, in das Zeughaus, wo präcis 11 Uhr die Probe für die Feſtcantate beginnt.— Aehnlich verſammeln ſich um 2 Uhr Nachmittags alle bei dem Alexanderfeſt Mitwirkende, die Damen im Probeſaal des großh. Opernhauſes, bei ſchlechtem Wetter aber ſogleich in dem Zeughaus ſelbſt, die Sänger und Orcheſtermitglieder im Hofe des alten Theaters. Präcis um 3 Uhr beginnt die Hauptprobe für das Alexanderfeſt im Zeughauſe.— Am Abend dieſes Tages Ankunft der Gewerbsleute von Mainz mit Fackelzug.— Sonntag den 25. Auguſt, wo in der Frühe das Feſt durch Glockengeläute, Kanonenſchüſſe und Staatsreveille angekündigt wird, dann Gottesdienſt ſtattfindet und um 11 Uhr Vormittags die Feierlichkeiten der Enthüllung des Ludewigs⸗ Monumentes nach dem von dem Monumentsausſchuß bereits veröffent⸗ lichten Programme beginnen, verſammeln ſich um 9 Uhr die zu den hie— ſtgen Geſangvereinen gehörigen Herrn in ihren Probelocalen, ziehen von da zu ihren Präſidenten zum Empfange ihrer Fahnen und von hier aus weiter nach dem Hofe des alten Theaters, dem allgemeinen Verſammlungs⸗ orte der Sänger. Hier finden ſich auch die auswärtigen, bei der Feſt— cantate mitwirkenden Sänger mit ihren Fahnen bis um 10 Uhr ein. Hier⸗ auf wird der Zug in folgender Weiſe geordnet: ein Hauptführer mit Mar⸗ ſchallſtab; die Mitglieder des Centralausſchuſſes, der übrigen Commiſſionen und der Ausſchüſſe der Geſangvereine, ſo weit ſolche nicht andern Zügen angehören; die Directoren der Geſangvereine: die auswärtigen und hieſt⸗— gen Geſangvereine, erſtere in durchs Loos entſchiedener Reihenfolge, wobei die Mainzer Vereine 4 Sectionen, die Offenbacher 2 Sectionen und der Gießener Verein 1 Section bilden; die Darmſtädter Vereine zuſammen in 10 Sectionen formirt. Jede Section erhält einen Führer aus der Reihe der Sänger. Die Sectionsführer der hieſigen Vereine erhalten einen mit Band geſchmückten, in der rechten Hand zu tragenden Stab. Alle hieſigen Sänger tragen an der linken Seite im Knopfloch eine roth und weiße Schleife mit 3 Eichenblättern. Die Fahnen werden jedesmal vor der vorderen Section des entſprechenden Vereins getragen. Fünf Mitglieder „ 266. des Centralausſchuſſes gehen als Führer und Ordner des Zuges demſelze zur Seite. Der Zug bewegt ſich aus dem Theatexhof über den Parad platz nach dem Markte, wo er dem großen Feſtzuge eingereiht wird un ſich, auf dem Monumentsplatze angekommen, auf die für die Sänge errichtete Tribune auf die beſtimmten Plätze begibt.— Bei der Enthüllung, feierlichkeit wird die dazu von Gymnaſiallehrer Baur gedichtete und on Hofkapellmeiſter Mangold componirte Feſteantate unter deſſen Leitu 1000 in der durch das Programm des Monumentsausſchuſſes feſtgeſetzten Weg vorgetragen.— Nach der Enthüllung wird der Volksgeſang von der geſammten Publikum angeſtimmt.— Alle bei dem Alexander⸗Feſt mitpßß kenden hieſigen und fremden Damen, ſo weit ſie nicht andere pat Ee Plätze haben, erhalten Freikarten auf die errichtete i von Händl, unter der Leitung des Muſikdirectors C. A. Mangold. Am Abend des 25. Erleuchtung des Monuments it Ge Montag den 26. Auguſt: Waldfeſt mit Männergeſängen 0 den Alleen und Anlagen öſtlich vom Pachthofe zu Kranichſtein. Hie Probe Morgens um 7 Uhr im Zeughauſe. Dann feſtlicher Zug da Sänger, unter Voraustragung der Fahnen und mit klingendem Spe, nach Kranichſtein(um halb 9 Uhr). Die Damen, welche bei dem Alexau derfeſt mitgewirkt haben, treten um 8 Uhr Morgens vom Empfangslocck aus eine Spazierfahrt durch einige der ſchöneren Partieen der nahe lie genden Wälder an, ſo daß ſie um 11 Uhr zu Kranichſtein eintreffen. ſteht Jedermann frei, ſich auf eigene Koſten fahrend oder reitend mit B.. obachtung der für den Zug beſtimmten Ordnung anzuſchließen.— De ankommenden Damen werden mit einem heiteren Männergeſang begrüßt. Geſänge, Muſik und Spiele werden im Verlauf des Tages die Geſellſchat unterhalten.— Um 12 Uhr findet ein gemeinſchaftliches Gabelfrühſtüt ſtatt. Zum Zweck der Theilnahme daran zirkuliren Subſcriptionsliſte, Die eingeladenen auswärtigen Sänger- und Sängerinnen, ſowie die hief⸗ gen Sängerinnen erhalten Freikarten dazu.— Diejenigen, welche de Abends ſtattfindende Feſtoper beſuchen wollen, werden den Rückweg um Uhr in Gemeinſchaft antreten.— Damit das geſammte Publikum an di ſer Waldpartie Theil nehmen kann, werden in der Nähe des Feſtplaßn bei Kran ichſtein Reſtaurationen errichtet ſeyn, und wird der Pacht daſelbſt ſeine Wirthſchaft dem Publicum öffnen.— Sollte die Witterung ſo ungünſtig ſeyn, daß man die Waldpartie aufgeben müßte, ſo findet am 26. d. nur das ſubſcribirte Gabelfrühſtück um 11 Uhr Vormittags in einem bedeckten noch bekannt zu machenden Locale ſtatt, wobei die eingeübten Männergeſänge vorgetragen und wozu die Sängerinnen ebenfalls in Chaiſen hingefahren werden.— Am 26. d. Nachmittags beginnt der Freimarkt auf dem Exercierplatz vor dem Rheinthor und Frei tam daſelbſt. Abends Feſtoper,„Ferdinand Cortez“,(wahrſcheinlig auch Fackelzug und Beleuchtung des Monuments).— Zu der Feſtoper erhalten die eingeladenen Sängerinnen von dem Centralausſchuß Billet zu Logen.— Dienſtag den 27. Aug. Vormittags in der Frühe gemein, ſchaftlicher Spaziergang aller bei den Muſikfeſtlichkeiten Betheiligten auf die Ludwigshöhe unter Leitung der betreffenden Commiſſäre, wozu man ſich in dem Empfangslocal um 7 Uhr Morgens verſammelt. Be⸗ ſichtigung der Sehens würdigkeiten unſerer Stadt.— Die wiſſen— ſchaftlichen und Kunſtſammlungen ſind am 26. und 27. d. dem Publikum nach Maasgabe der deßhalb beſonders getroffenen Anordnungen geöffnet.— Am 27. Vormittags um 8 Uhr Zug der Turner nach ihrem Turnplatz, zum Feſt- und Schauturnen, ſodann Muflk im Herrngarten, den ganzen Tag Freimarkt auf dem Exercierplatz.— Nachmittags 2 Uhr Feſtzug nach dem Exercierplatz zu den Volks beluſtigungen.— Auf dem Exercierplatz Freitanz, Volksbeluſti⸗ gungen mit Preisvertheilungen, als Wettreiten auf geſattelten und ungeſattelten Pferden, Volksſpiele, als Maſtklettern, Sacklaufen, Waſſertragen, Wettlaufen mit Rädern u. ſ. w., Luftballon; der Schluß der Volksbeluſtigungen wird durch einige Feuerwerkſtürke angedeutet.— Am 27. Abends Beleuchtung des Monuments und Feſt bälle.— (Großh. Heſſ. Zeit.) 11 aut te hörd e 3 91—. Hof man zumobilien“. 5 Donnerſia ig de un 9 ht, wollen A dabier deen Jam ahead, E ben Tod Holh, nebe ndl gelegen, ſodang In Obrlochsweg ner ber 15 22½ Rll. daſelb % Rth. das. an An . am Pfaffenbrung ger. 34 Rh. daſelbſt geſtgem Rathhauſe algen Verſteigerung imbaren Geboten de len laſſen. riedberg den 14, 0 Der Grß Ge We 097) Dover ens um 10 Ur, Sieck ſeinen, an ſein, e Thore an Herrn genen Garten in Fentlich freiwillig ſägern und bei an Facchlag ſogleich ert. Friedberg den 1 Der 6 Bekann nn Dienstag aid die folgenden T e zu Aſenbeim n : 6 Uferde, 6 Kube fünter ein großer 1 0 nebſt Zugebor, e E Bages ſi ik, Tſche, Stühle n bon Nußbaumen h und 1 Claßier, 1 J Veißzeug, Kupf eb Olconome⸗ werden. ic wird hier b. nt dem Bene f 15 ale Burgen date am 1. Der Gt Bet g 0 un 1 0 un 1 d Zckanntmachungen von Be— hoͤrden. Proc lama. (1030) Die Wittwe des Johannes Dauern— . von Unterflorſtadt hat ſich, aus ober— Urwandſchaftlich gebilligten Gründen, der lob igenen Verwaltung ihres Vermögens geen; daher dieſelbe bei abzuſchließenden chsgeſchäften an die Einwilligung ihrer drr Vormünder Georg Karl Scheerer J. d Heinrich Dauernheim IV, gebunden iſt. aigleich ſind die an dieſelbe geltend zu landen Forderungen, bei Strafe Ausſchluſ— om Inventar, ſreitag den 30. Auguſt, Vormittags, i terzeichnetem Landgericht anzuzeigen. zuedberg am 29. Juli 1844.. (erbt. Heſſ. Freih. von Löw'ſches Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Immobilien- Verſteigerung. 14006) Donnerſtag den 29. Auguſt, Mor⸗ anz um 9 Uhr, wollen die Erben des Jacob Fh dabier deſſen Immobilien, beſtehend in Vo haus, Stall und Bleichplatz mit einem bla Loos Holz, neben Gerſter in der Vor— . tdi gelegen, ſodann 1 P. 34 Rth. Garten N Garten an hrlochsweg neben Deweil und Schön— Wolf 32½ Rth. daſelbſt an Inſpector Fertſch, 3% Rth. daſ. an Anton Konrad Müller jun., 1 Wam Pfaffenbrunnen an Martin Mon— dale. 34 Rth. daſelbſt an Anton Eich gelegen, Wi hiſigem Rathhauſe einer öffentlichen frei— ullien Verſteigerung ausſetzen und bei an⸗ nbwaren Geboten den Zuſchlag ſogleich er⸗ Mila laſſen. Ftedberg den 14. Auguſt 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Friitz. Verſteige rung. 1007) Donnerſtag den 29. Auguſt, Mor⸗ ens um 10 Uhr, will Friedrich Chriſtian Siitaſſeinen, an ſeinem Hauſe vor dem Main zer core an Herrn Geheimerath Knorr ge⸗— legen en Garten in Theilen von/ Morgen bien ich freiwillig in hieſigem Rathhauſe ver⸗ ſtigen und bei annehmbaren Geboten den Zit ag ſogleich ertheilen laſſen. zuedberg den 14. Auguſt 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz Bekanntmachung. 60 Dienſtag den 27. dieſes Monats ü ſze folgenden Tage ſollen in der Stadt— wüll zu Aſſenheim nachbenannte Gegenſtände, as, Pferde, 6 Kühe, 2 Rinder, 12 Schweine, nonmter 1 Mutterſchwein mit Ferkel und aß fette, Enten und Hühner, 4 Wagen, onuter ein großer Mühlwagen, mehrere uur nebſt Zugebör, eiſerne Eggen, 8 voll⸗ inge Wagengeſchirre, Chaiſen- und Acker⸗ Aich, Tiſche, Stühle, Commoden und Bett— Ude von Nußbaumen- und Tannenholz, 2 Cicyn und 1 Clavier, ferner Bettung, Klei⸗ ang Weißzeug, Kupfer, Meſſing, Zinn ſowie nt es Oeconomie- und Hausgeräthe ver— fleht werden. Juß wird hiermit zur Kenntniß des Publi⸗ Fire mit dem Bemerken gebracht, daß gegen anembare Bürgen bis Martini d. M. ge⸗ bon wird. ſſenheim am 17. Auguſt 1844. In Auftrag: Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bertalott. Bekanntmachung. Us) Zur Erleichterung des Reiſe— ilehrs nach und von Darmſtadt für „* 267. die Theilnehmer an den, am 25. und 26. M. daſelbſt Statt findenden Feſlchelten, werden auf ſämmtlichen Stationen von Gie— ßen bis Frankfurt, ſowie in Lauterbach, Alsfeld, Grünberg und Battenberg den Hauptwagen größere Beiwagen beigegeben wer— den, mittelſt welcher eine anſehnliche Zahl von Reiſenden Beförderung finden kann. Auch werden am 24. und 25. l. M. aus⸗ nahmsweiſe die, des Morgens frühe mit dem Eilwagen von Gießen, Butzbach, Fried⸗ berg, Alsfeld, Grünberg u. ſ. w., ſowie die mit einem beſonderen am 23. und 24. l M., Abends um 10 Uhr, von Nidda abgehen— den Wagen in Frankfurt a. M. eintreffen⸗ den Reiſenden unmittelbar nach der Ankunft des Caſſeler Eilwagens, Morgens gegen 5 Uhr, von Frankfurt nach Darmſtadt weiter be— fördert werden, wo ſie Morgens gegen 7¼ Uhr eintreffen werden. Darmſtadt den 19. Auguſt 1844. Großh. Heſſ. Ober-Poſt-Amt In Abweſenheit des Gr. Oberpoſtmeiſters: Müller. vdt. Silz. Grummetgrasverſteigerung bei Großh. Heſſ. Rentamte Nidda (1119) Das Grummetgras von den came— ralfiscaliſchen Wieſen wird verſteigert: 10 Freitag den 30. Auguſt' l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, von 26 Morgen in der Gemarkung Blofeld, Nachmittags um 2 Uhr, von 34 Morgen zu Bingenheim und 9 Morgen zu Heuchelheim. Zuſam⸗ menkunft auf den Wieſen. Samſtag den 31. Auguſt, Vormittags 9 Uhr, auf dem Cchzeller Teiche, 97 Mor⸗ gen haltend, auf dem Teiche ſelbſt. Montag den 2. September, Vormit⸗ tags 10 Uhr, von 84 Morgen zu Liß— berg bei Wirth Wiegand Mann daſelbſt. 4) Dienſtag den 3. Seplember, von Vor⸗ mittags 10 Ubr an, von 70 Morgen zu Nidda, auf den Wieſen unterhalb der Stadt Mittwoch den 4. September, Vor⸗ mittags 10 Uhr, von 14 Morgen zu Salzhauſen, Nachmittags um 2 Uhr, von 7 Morgen bei der Bruchmüͤhle zu Unter⸗ ſchmitten. Bingenheim den 18. Auguſt 1844. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann gez. Soldan. Marktverlegung zu Kleinkarben. (1120) Von Gr. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz iſt es geſtattet worden, die beiden dahier abgehalten werdenden Jahr— märkte nicht mehr wie ſeither, ſondern den erſten auf den Dienſtag zunächſt vor Chriſti Himmel, fahrt und den zweiten auf den jedesmal auf den Ludwigstag folgenden Donnerſtag abzuhalten. Dies macht der Unterzeichnete mit dem be— ſonderen Bemerken hiermit bekannt, 175 der nächſte Markt Donnerſtag den 29. d. M. abgehalten wird, und erſucht die Grßh. 1 germeiſter um gefällige Veröffentlichung diefer Anzeige in ihren Gemeinden. Kleinkarben den 20. Auguſt 1844. Der 5 Heſſ. Bürgermeiſter S N ane (11210 Donnerſtag den 29. Auguſt l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll das Auswerfen des Seebach-Grabens und Wegſchaffen des Lieſches im Weier öffentlich an den Wenigſt— nehmenden verſteigert werden. Der Voran— ſchlag beträgt 24 fl. 14 kr. Bei guter Wit⸗ terung wird die Verſteigerung am Seergraben, bei ſchlechter im Rathhauſe abgehalten. Friedberg den 21. Auguſt 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. 20 30 5 Arbeits-Verſteigerung. (1122) Montag den 26. Auguſt l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll das Ausreinigen des hie— ſigen Niddafluſſes, welches zu 277 fl. 20 kr. vervoranſchlagt iſt, in Abtheilungen an Ort und Stelle wenigſtnehmend verſteigert werden. Zu gleicher Zeit ſoll nicht weit von dieſer Stelle das Ausgleichen mehrerer Hügel und Erdhaufen auf den Gemeindewieſen, das Erle genannt, ebenfalls wenigſtnehmend verſteigert werden und beträgt der Voranſchlag deſſelben 100 fl. Die Verſammlung findet Ortes ſtatt. Bönſtadt den 19. Auguſt 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Leonhardt. Grummetgras-Verſteigerung. (1123) Mittwoch den 28. Auguſt, l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rath— hauſe das dießjährige Grummetgras, von circa 130 Morgen, meiſtbietend verſteigert werden. Bönſtadt am 19. Auguſt 1844. 5 Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Leonhardt. Bekanntmachung. (112) Dienſtag den 3. September l. J., ſoll auf dem Bureau des Unterzeichneten 1) das Anfahren von Werkholz, 2) das Transportiren der auf dem Com- mando dahier erkrankten Soldaten ins Lazareth zu Friedberg und das Transportiren der Cadaver verſtor— bener Züͤchtlinge in die Anatomie zu Gießen öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Marienſchloß am 20. Auguſt 1844. Die Gr. Zuchthaus⸗Receptur Keim. Grummetgras-Verſteigerung. (1125) Von nachbenannten Freißberrlich v. Lo w'ſchen Wieſen ſoll das dießjährige Grum— metgras meiſtbietend verſteigert werden. I. Zu Nieder mockſtadt: Mittwoch den 28. d. M., Vormittags um 10 Uhr, in der Behauſung des Herrn Gaſt— wirths Goll, von ungefähr 20 Morgen; II. Zu Bauernbeim: Donnerſtag den 29. d. M., Vormittags um 10 Ubr, in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Höres, von ungefähr 9 Morgen; III. Zu Florſtadt: An demſelben Tage, nach beendigter Grum metgrasverſteigerung von den Gemeindewie— ſen, ungefähr 90 Morgen, und IV. Zu Burg. Friedberg: Samſtag den 160 d. M., Nachmittags um 1 Ubr, ſ. g. Pang ſtseide, ungefähr innerhalb des 30 von der 8 Morgen—4⁰0 an Ort und Stelle. Florſtadt den 22. Auguſt 1844. Der Freiherrlich von Lö w'ſche Rentmeiſter Müller. Gras-Verſteigerung. (1126) Mittwoch den 28. l. M., Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſoll das Grummetgras von ungefähr 60 Morgen Gemeindewieſen öffent— lich. an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Steinfurt den 28. Auguſt 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Thönges. N NAMNNMN N ιοιν t νιν⏑ν Privat- Bekanntmachungen. Zu ver fab fen (1077) iſt ein vollſtändiges, erſt ſeit einigen Jahren neu in Gebrauch genommenes, Bren— nereigeſchirr, aus einem Rauchkeſſel von 140 Maas, einem Läuterkeſſel von 88 Maas, zwei Kühltonnen mit kupfernem Schlangenrohr ——— einem Kartoffelfaß, einer Kartoffelmühle mit gußeiſernen Rädern und drei eichenen ovalen Einmaiſchbütten ze. beſtehend. Expedition dieſes Blattes. Einladung. (41100 Sonntag den 25. d. M. werde ich zur Feier des hohen Namensfeſtes unſeres allverehrten Großherzogs den Beluſtigungsort Schrenzer beziehen und Abends wird bei gut beſetzter Tanzmu— ſik dieſe Feier fortgeſetzt. Sollte das Wetter nicht günſtig ſein, ſo wird des Nachmittags in meinem Saale Harmo— nie⸗ und Tanzmuſik anzutreffen ſein, wozu ich ergebenſt einlade. Butzbach im Auguſt 1844. 5 Carl Becker, im Deutſchen Hof. Eine gut gehaltene zweiſpännige Chaiſe (11170 mit Vorderverdeck und Glasfenſter verſehen, ſo wie ein ganz neuer einſpänniger Wagen mit eiſernen Achſen, hat zu verkaufen Schmied Göbel zu Petterweil. Bekanntmachung., (1127) Dienſtag den 27. d. M.. Vormit⸗ tags 11 Uhr, ſoll die Hinterlaſſenſchaft des verſtorbenen Georg Bopp von hier, beſtehend in Kleidungsſtücken, Betten, einer Quantität Heu und Stroh, einer Ziege und ſonſtigem Hausrath, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Bezah⸗ lung, einem öffentlichen Verkaufe ausgeſetzt werden, wozu Kaufliebhaber hiermit eingeladen werden. Sch walheim den 21. Auguſt 1844. Der Vormund Chriſtian Reimer. Empfehlung. (1128) Ich bringe hiermit zur öffentlichen Kennkniß, daß ich mich als Buchbinder dahier niedergelaſſen, empfehle mich ſonach in allen in dieſes Geſchäft einſchlagenden Arbeiten und werde eine prompte Bedienung mit guter Ar- beit zu verbinden ſuchen. Vilbel den 20. Auguſt 1844. Schäffer, wohnhaft in der Lohgaſſe bei Herrn Schreiner Seibold. Mobilien-Verſteigerung. (41129) Durch Familien- und andere Ver⸗ hältniſſe finde ich mich bewogen, alle für mich entbehrliche Gegenſtände, als: Kieferwerkholz, balbfertige Waſchbütten, Züber, 6 eiförmige Trichter, 1 Butterleyer, mehrere eichene und tannene Fäſſer, Tiſche, Stühle, Bänke, Kiſten, Ketten, Wagenbalken, Zinn, Porzellain, Bou⸗ teillen de., 2 Wagenſeiler, 1 Waſchſeil, 1 Wand⸗ Schrotmühle, mehrere Abtheilungen Brenn⸗ holz, circg 20 Töpf Birn⸗ und Zwetſchenhonig, gedörrte Zwetſchen, gedörrte und zu Caffee zubereitete Gelbrüben, Zimmerſägen, Kuchen Pfannen ꝛc., Montag den 2. September d. J., in meinem Hauſe meiſtbietend gegen gleiche Zahlung verſteigern zu laſſen. Luſttragende können jeden Tag Alles ein⸗ ſehen und Beliebiges auch vor der Verſteige⸗ rung aus der Hand kaufen. Bönſtadt den 19. Auguſt 1844. Georg Henzel. 5 Eine Wohnung gleicher Erde, (1130) weſche ſogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen Friedberg. Carl Klein, Schneidermeiſter. Wo, ſagt die „ 28. D. 7 5 Kirchweihfeſt zu Ockſtadt. (1131) Bei Gelegenbeit des nächſten Sonn⸗ tag den 25. und Montag den 26. d. M. da⸗ hier ſtattfindenden Kirchweihfeſtes iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. Durch die prompteſte Aufwartung mit gutem Aepfel⸗ und reinem Traubenwein, ſowie guten Speiſen glaube ich meinen verehrten Freunden den Auf⸗ enthalt in meinem mit ſchönen Anlagen ver⸗ ſehenen Garten recht angenehm zu machen und bitte deßhalb um einen geneigten Beſuch. Ockſtadt. N. Steyer. Neumübhle bei Grünberg. (4132) Sonntag den 25. Auguſt iſt bei mir gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich unter der Verſicherung prompteſter Bewirthung ergebenſt einlade. Zimmer. Logis-Vermiethung. 8 (4133) Der obere Stock meines Wohn. hauſes, ſodann das vormals Kaspar Bauer's Wohnhaus in der Uſergaſſe ſind an ſtille Fami⸗ lien und pünktliche Zinszähler zu vermiethen und können beide den 1. November d. J. be⸗ zogen werden. Friedberg. M. Jung. Eine Chaiſe (1130 iſt auf der Bürgermeiſterei zu Vil⸗ bel aus der Hand zu verkaufen. Eine Brieftaſche, (1135) mit dem Namen des Cigenthümers verſehen, wurde am 20. Aug. auf dem Wege von Friedberg nach Frankfurt verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieſelbe an die Expedition dieſes Blattes abzugeben. Zwei hintere Wagenräder (11360 und 4 einſpännige Kuhjoche hat zu verkaufen C. Altmannſperger. Waaren⸗ Empfehlung. (1137) Durch meine directe Einkäufe in den Niederländiſchen Fabriken bin ich mit einer reichen Auswahl vorzüg⸗ licher, feiner Tücher, Zephir der modernſten Bookskin, Paletot⸗ zeuge ꝛc., verſehen und verkaufe ſolche zu äußerſt billigen Preiſen. Samuel Lindheimer jun., Uſergaſſe in Friedberg. Haus ⸗ Verkauf. (11380 Zu Niederwöllſtadt iſt eine voll⸗ ſtändige Hofraithe, beſtehend in einem zwei⸗ ſtöckigen Wohnhauſe, Stallungen und Scheuer benebſt einem daran ſtoßenden und umgrän⸗ zenden Garten, welcher circa zwei Morgen groß und mit vielen Obſtbäumen bepflanzt iſt, aus der Hand zu verkaufen. Näheres iſt zu erfragen bei Herrn Heinrich Weißeborn in Niederwöllſtadt. Frankfurter Gold-Cours vom 22. Auguſt. fl.] kr. Neue Louisd'or 17 4 Friedrichsd'or 9 47 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 55 Rand⸗Ducaten 5 34½ 20 Frankſtücke 9 28 Engliſche Souverains 0 Vormittags predigt in der Burgkirge Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 12. Sonntag n. Trinitatis d. 25. Nh Pfarramtliche Funktionen verrichtez Herr Stadtpfarrer Fertſch. Herr Stadtpfarrer Fertſch. (Abendmahl.) Nachmittags predigt in der Burgfi Herr Candidat Jung. Katechismuslehre hält Herr Candidat Wollweber, Mittwochs-Betſtunde, Nachmittns von 5- 6 Uhr, hält Herr Candidat Hüffell. S — 9 Fruchtpreiſe 68. ä 22. Aug.] 16. Aug. 18. 1 Gattung. Fried⸗ 4, On 525 Mainz 0 Au fl. tr. H. Tt. Walzen pr. Malter 8 30 9.43 80 De . 75 5 40 5 35 5ʃ% 126 Gerſte„„ 430 4384 Krelor Safer 7 3 20 31431 3(4.. — au ſümmllche 4 5 P oli 8 1 1 T a x e Betteffend: für die Städte Friedberg und Butz Das Gtoß vom 25. bis 31. Auguſt 1841 it verfügt, daf ſholizei⸗Ordnung 2 Fried⸗ e 8 Brod-⸗Preiſe. bafonderlichen Ert 8 Preiſe. berg. Lic etdräckn duren e Kosten det Wen 1 Leib⸗Roggenbrod 21 27 Die Groß 2570 5 413 ie Groß A, 15 9 1. nehmung der 1 9 g 55 t berichten — Milchbro — Waſſerweck 105/ 0 ee 30 — Gemiſchtes(Tafel⸗ Brod 1.6 a0 en i 0 0 eſtim Fleiſch⸗Preiſe. pf. gemac 1 Ochſenfleiſch abetes 11— 1 wähnt g gemäſtete 9— „Kühfleiſch ae 8— 804 zugsw j 1% gemäſtetes 8 2 8 nem 5 „(Ründfteiſch ungemäſtetes 7 247 und d „ Kalbfeiſch 9— 801 Zweif „ Schweinenfleiſch 11 u. Ju 5. „ Hammellleiſch 9— 185) In Be „ Schaaffleiſch 7 A Wie viele „ Wurſtvon blos Schweinen 12—. merlung ge „Gemiſchte Wurſt 8— 58 Friedbe „ Bratwurſt 14— 14. 8 1 „ Schwartenmagen 14— 140. „ Geräucherter Speck 20— A „Schinken 17— 77 „ Dörrfleiſch 16— 1 „ Schweinenſchmalz, D ausgelaſſen„48—= 15 unausgelaſſen 16— 11 Kreisr „ Nierenfett 17— 1 5 „ Hammelsfett 141— 4% an ſümmili Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Fring Delreff Küchler. reffen Die Polizeij⸗Tare für die Stadt Buh Ei ſſt in gilt auch für den Kreis Hungen. 5, daß Leut Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Heß gde a0 6 Follenius. im mi ihrem Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. wicſen wude