r., stud. med. An stud. theo; stud. theol. 1 de exlaude it! a darauf alß O deendigtem Co del gut beſezz um, i Salzhauſen. den, getbei e geteilt, koͤnn zelt ausgeſiehe . Sl. ſagt wo? 1 1844. 6. leter Kinder nu C ſtellen du des id au wir zut Anzeige bringt C Morell. Ade auf tem Weg eine Brieftaſch namentlich ein Schuldſ peine dt ren. Der redlich e auf der nächſte den Unter zeichnete 3 abzugeben. 1 dames, Schmied. tiffnung. * 741 in Nto. 4 em Perzoglich Na, echt Herrn Kle geworden, eins zer anzuſtellen. 10 zu vaden wünsch und verſtändſie die nolbigel 1 ausge; ihne terzelcnete Ene auf rei gala 1 ſub ein juſenii 7 i Tetbeilung be „ patentel⸗ 1 Intelligenz Blat für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Amtlicher Theil. Polizei- Verfuͤgung. Ueber die Noth-Brücke bei Aſſenheim darf bei Ver⸗ meidung einer Strafe von 1 fl. nur im Schritt gefahren werden. Dieſes iſt zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Friedberg den 20. Juni 1844. Der Gr. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. a 5 Friedberg den 20. Juni 1844. Geſtern, an dem Tage, wo vor 30 Jahren die heſſiſche freiwillige Schaar auf dem Rückmarſche aus Frankreich den Rhein überſchritten hatte, feierten in unſerer Stadt die ehemaligen heſſiſchen freiwilligen Jäger ein Feſt kamerad— ſchaftlicher Anhänglichkeit. Es hatten ſich von Nahe und Ferne, zum Theil aus weiter Ferne“), gegen 90 Männer, nun alle dem reifen Mannes- ja nahe dem Greiſenalter angehörig, in dem Trappiſchen Hauſe verſammelt, woſelbſt der Vorſtand der Caſino-Geſellſchaft mit freundlicher, dank— bar anerkannter Bereitwilligkeit den Angekommenen deren ſchönes Lokal zur Verſammlung eingeräumt hatte. Wieder— ſehen und Wiedererkennen, Bewillkommnen und Händedruck und was dahin weiter gehört, füllte die Stunden bis zum Mahle aus. Der ehemalige von Allen geachtete und geliebte Com— mandeur des Corps, der Herr Oberſt Lynker aus Offen— bach, war auf Einladung des Feſtcomites in der Mitte ſei— ner ehemaligen Waffengenoſſen erſchienen, die ihn mit eben— ſoviel Herzlichkeit empfingen, als ſie ihn bei ſeiner Wieder— abreiſe mit unverkennbaren Zeichen ungeheuchelter Hoch— ſchätzung begleiteten. Um 3 Uhr wurde mit dem Signalhorn das Zeichen des Zuſammenkommens gegeben und die alten Freiwilligen, unter welchen als Ehrengaͤſte der Herr Major Dingeldei ) Unter Andern: Geh. Rath Klüber von Karlsruhe, ehemaliger Adfu⸗ tant des Corps, welcher ſich zur Freude Aller eingefunden und dem Commandeur den Corps-Rapport überbracht hatte.— Speyerer, ehemal. Oberjäger der 2. Compagnie, ſeit 16 Jahren in Amerika (Pennſilvanien) als Landwirth angeſeſſen, war zum Beſuche ſeiner Anverwandten nach Heidelberg gekommen, wohnte dem Feſte bei und ſprach in einem Toaſte»die Anhänglichkeit der Deutſchen in Amerika an ihr Stammland aus u. ſ. w. Sonnabend, den 22. Juni und Herr Bürgermeiſter Fritz genannt werden muͤſſen— den Herrn Kreisrath Küchler hatte Unpäßlichkeit verhindert, der ihm gewordenen Einladung Folge zu geben— und welchen ſich Freunde vom Militär- und Civilſtand ange⸗ ſchloſſen hatten, zogen, ihren ehemaligen Chet an der Spitze, in den durch die unermüdliche Thätigkeit des Herrn Bau— Acceſſiſten Metternich ſehr geſchmackvoll und ſinnreich ver— zierten Saal des Trappiſchen Hauſes, woſelbſt das Feſtmahl hergerichtet war, und unter dem Ertönen eines alten bekann— ten Jägermarſches die Plätze eingenommen wurden. Mit lebhafter Theilnahme und frohem Zujauchzen wurden die Toaſte auf S. K. Hoheit den Großherzog, den gütigen Regenten des Landes, S. H. den Erbgroßherzog, den Erben des Thrones und der Tugenden ſeines hohen Vaters, S. H. den Prinzen Emil, den tapferen Führer der heſſiſchen Krieger; auf den geehrten Commandeur der frei— willigen Jäger, Oberſt Lynker, auf das deutſche Vaterland u. ſ. w. gehört, zuerſt ein eigends zu dieſem Feſte von dem begabten Sohne eines ehemaligen Jägers, mit ebenſoviel poetiſchem Sinne als geeigneter Auffaſſung der vorliegenden Verhältniſſe gedichtetes Lied, und dann andere bekannte in den Tagen der Erhebung des deutſchen Volkes erklungene Lieder, mit Begeiſterung geſungen. In ungetruͤbter Heiter— keit, in kameradſchaftlicher Herzlichkeit, in ernſterer und ſcherzhafter Unterhaltung dauerte das Feſt bis zum ſpäten Abend, und rechtfertigte den einmüthigen Beſchluß, daß nach abermals fünf Jahren wiederum eine gleiche Zuſammenkunft an einem anderen geeigneten Orte des Großherzogthums ſtattfinden ſoll. Heute haben die Angekommenen nach allen Richtungen hin unſere Stadt wieder verlaſſen. Fortſchritte des Piſebaus in Deutſchland. Vergraben iſt in finſtere Nacht, Der Erfinder großer Name zu oft.“ Was ihr Geiſt grübelnd erdacht, nutzen wir, Aber belohnt Ehre ſie auch? 0 Klopſtock. Je mehr uns die kalten, herzloſen Menſchen zurück— ſtoßen, die nur für ſich leben, und die nie ihrem Vaterlande oder ihrer Gemeinde einen Dienſt leiſten, um ſo mehr ſoll uns das Andenken ſolcher Männer heilig ſein, die ihr Land mit einer nützlichen Erfindung bereicherten, die einer heil— ſamen Neuerung Bahn brachen, oder die auf irgend eine Art ———ͤ— H— * p * 194. ſich Anſpruͤche erworben haben auf die Dankbarkeit der Mit⸗ und Nachwelt.— Nur ein unverſtändiges Volk iſt undank⸗ bar gegen ſeine Wohlthäter und gleichgültig gegen ihre Ver⸗ dienſte. Wir aber, die wir unſer Vaterland lieben, wollen jetzt von den Fortſchritten einer nützlichen Neuerung in allen Ländern deutſcher Zunge berichten; wir wollen unſern Leſern Zeugniſſe bringen, daß die Verdienſte unſeres unvergeßlichen J. W. Wimpf, über deſſen ſterblichen Reſten ſchon ſeit 5 Jahren der Grabeshügel ſich wölbt, in andern deutſchen Gegenden des Nordens und Südens größere Anerkennung finden, als ſelbſt bei uns.— Ihm, unſerem verklärten Freunde, gebührt der Ruhm, den Piſebau oder das Bauen mit geſtampfter Erde aus Spanien und dem mittäglichen Frankreich zu uns verpflanzt zu haben.— Man höre nun mit Erſtaunen die wichtigen Botſchaf— ten aus Oeſtreich, Polen, Thüringen, Preußen ꝛc., die als ebenſo viele Zeugniſſe für die Verdienſte unſeres Landsman— nes ſeit 2 Jahren bei deſſen Söhnen zu Weilburg einge— laufen ſind: Wir erinnern an unſern letzten Bericht vom Jahr 1842 über die Fortſchritte des Piſebaus in der Schweiz und Ober⸗ und Niederöſtereich und theilen den weſentlichen In— halt der Briefe in folgender Reihenfolge mit: 1 Briefe des Herrn Johann Georg Pammer zu Mun⸗ derfing in Oeſterreich ob der Enns den 28. Jänner 1843. Wie dieſer Mann von der neuen Bauart denkt, kann man aus den 2 Briefen klar erſehen, die ich in Händen habe, aber beſſer noch aus folgenden Zeitungsartikeln, wel⸗ chen derſelbe in die vier geleſenſten Zeitungen Oeſterreichs nämlich in die Linzer, Salzburger nnd Wiener, ſodann in das inneröſterreichiſche Induſtrieblatt zu Gratz einrücken ließ und welcher alſo lautet: Der Piſebau und ſeine ungemein großen Vortheile- Der Unterzeichnete hat ſich über die Ankündigung des iſebaues im inneröſtereichiſchen Induſtrieblatt an Herrn J. Wimpf in Weilburg ſchriftlich gewendet, deſſen Werk über dieſe Bauart kommen laſſen, und denſelben erſucht, ihm einen verſtaͤndigen Piſebauſtampfmeiſter zur Aufführung eini⸗ ger derlei Gebäude zu ſenden, worauf Herr Wimpf dem Unterzeichneten den Pieſebauſtampfmeiſter Krombach aus Weilburg ſandte. Derſelbe hat zur größten Zufriedenheit des Unterzeichneten im Laufe dieſes Sommers und zwar vom 29. März bis 20. September, folglich in einem Zeit⸗ raum von 3 Monaten, ein Gaſthaus von mehr als 90 Schuh Länge, 36 Schuh Breite und 24 Schuh Höhe, an der Poſtſtraße von Salzburg nach Braunau in der Nähe von Mattighofen; ebenſo hat derſelbe ein Haus im Orte Munderfing, die Hälfte des Wohnhauſes der Senſenfabrik zu Mayrwies und den früher von Holz erbauten, am 3. April d. J. abgebrannten Hammer in Moos bei Mattig⸗ hofen ganz in Piſe ſo ſchön und gut erbaut, daß ſich ſelbſt anfangs uͤber dieſe Bauart Ungläubige hierüber wundern und erfreuen. Denn die Mauern dieſer Gebäude ſind ſo feſt, daß ſich leichter eine Ziegel- und Steinmauer durch— brechen läßt, als eine Piſe-Mauer.— Sie gewähren aber gegen das gewöhnliche Mauerwerk den großen Vortheil, daß ſie ganz trocken und Wärme hältiger ſind, ſohin wenig— ſtens ein Drittheil, wenn nicht die Hälfte, zur Beheizung dieſer Gebäude, an Brennmateriale erſpart wird, was im Allgemeinen, beſonders aber in großen Städten von der höchſten Wichtigkeit iſt. Ferner koͤnnen Gebäude aus Piſe in jeder beliebigen Höhe, ja ſelbſt höher als 6 Stock, auf— geführt werden. Dieſe Bauart iſt überdies ſo dauerhaft, wie jede andere, und ganz gewiß um 80—90 Procent bil⸗ liger, und ſo einfach, daß, wenn ſie einmal geſehen oder das Werk von Herrn Wimpf aufmerkſam durchgeleſen wor— den iſt, ſie Jedermann leicht anwenden kann. Dieſe Bau— art iſt auch für jene holzreichen Gegenden, in welchen größ— tentheils mit Holz gebaut wird, die vorzüglichſte, da ſie viel dauerhafter, ganz feuerſicher und weit billiger iſt.— Es wäre unnöthiger Koſtenaufwand, wenn bei dem großen Vortheil des Piſebaues Jemand ſich beifallen laſſen würde, ein was immer für Namen habendes Gebäude(z. B. Stallungen, Futter- und Getraideſtadel, Schupfen u. d.) aus Holz zu erbauen und die löblichen Behörden dürften die Bewilligung zu Holzgebäuden nicht leicht mehr ertheilen, weil, wie hinlänglich bekannt, in dieſem Jahrhunderte der Mangel an Holz ſchon höchſt fühlbar geworden iſt. Bei Erbauung von Stallungen muß bemerkt werden, daß die Fenſterſtöcke in gleicher Größe, wie bei Wohngebäuden ein⸗ geſetzt werden müſſen, da ſonſt die Stallungen wegen der Compactheit und Undurchläſſigkeit von Luft der Piſe-Mauern zu warm werden würden, was das angeführte Factum wegen Erſparung von Brennmateriale hinlänglich recht— fertiget.— Auf dieſe Art verſchwindet die äußere Anſicht jedes Stallgebäudes und wir erhalten für die Folge alle neuer⸗ bauten Stallungen in der Form und Anſicht von Wohnge⸗ bäuden.— Der Unterzeichnete iſt uͤber die Vortrefflichkeit dieſer Bauart ſo ſehr erfreut, daß er Herrn Wimpf ſeinen Dank hierfür nicht genug bezeugen und deſſen Werk uber den Piſebau nicht genug empfehlen kann. Er hält ſich ſohin verpflichtet, die Vortrefflichkeit die⸗ ſer Bauart hiermit allgemein bekannt zu machen und Jeder— mann beſtens zu empfehlen.— Munderfing den 20. November 1842. Johann Georg Pammer, Senſenfabrikant u. Bräuer. (Schluß folgt.) gekan n* Dienſiag den 25 oll bei dieſger 0 Jclel Korn unt — Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Arbeits verſteigerung zu Gieſſen. (8120 Die zur Errichtung von Ortstafeln in dem Kreis Gieſſen erforderlichen Arbeiten, beſtehend in Zimmer⸗ oder Schreinerarbeit voran; ſchlagt zu 348 fl. Weißbinderarbeit voranſchlagt zu 371 fl. ſollen Montag den 24. d. M., Vormittags um 11 Uhr, in dem Wachthaus am Selzer⸗ thor dahier wenigſtnehmend verſteigert werden, was man mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß die Voranſchläge und Verſteigerungsbedingungen auf der Geſchäfts— ſtube des Unterzeichneten eingeſehen werden können. Gieſſen den 15. Juni 1844. Der Gr. Provinzialbaumeiſter Müller. Gras-⸗Verſteigerung. (780) Montag den 24. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das Gras zu Heu von der Sauerweide in 5 Ab⸗ theilungen, jede 2 Morgen, das Gras zu Heu und Grummet von der Lachenwieſe, von dem Rain am Stück des Kanzleidieners Meyer an dem Exercirplatz vom Schleußengraben bis an die Seebach mit einem Theil von der Ochſen⸗ wieſe, ohngefahr 3 Morgen haltend, in 2 Ab⸗ theilungen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 5. Juni 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (837) Das der hieſigen Gemeinde zuſtehende Heugras, von circa 200 Morgen Wieſen, ſoll Montag den 24. Juni d. J., . 5 Vormittags 10 Uhr, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt an der ſ. g. Kuh⸗ bruͤcke. Inhaiden am 15. Juni 1844. Der Großh. Heſſ. Graͤfl. Solmſ. Bürgermeiſter Henckel. 0 Mndeſtſorverſe 0 de dels knngenden! Bekan n r 0) nden de Bra heimer Bergwer etzt werden, daß In geringen Lud fürgſcheine abgeg un zugleich darg jeder Kohlenabne ſotze, welches er ſeſonderen Burgſe Jer Theilung eine Inu beziehenden, Qu euſonen, wie en, wegen d Nen Wage Ainten fur die Folge ſund zwar unter d dem Burgſchein; In ſolchen gallen ls Zahler bei de Wund Ausreden, d egen und mit zu ber Bedingung k bel Auſſtelung! filige Rückſicht n ſenmer Bergwerk Der Or dat Perſteiger 0 denſtags den 2 us Gras vo bac, auf, 98 Auerhaft, 1 bei dem — laſſen 1 Hüpfen u. d.) den dürften or ertheilen, dunderte der den i. Bei en, daß die dauden ein⸗ wegen der Diſe⸗Mauern ne Factum recht⸗ Acht jedes t alle neuer. den Wohnge⸗ tit dieſer einen Dank t über den fflichkeit die⸗ n und Jeder⸗ Bürgermeiſter de zuſtehendt WMieſen, ſol i kerſteigett 9. Kub⸗ dr. tif. Eil Bekanntmachung. 8) Nicolaus Pfeiffer. Leinwandbändler ttingsbauſen, iſt von Gr. Hofgericht brovinz Oberbeſſen unter Curatel geſtellt. zird dieß mit dem Anfügen öffentlich be— gemacht, daß ohne Zuſtimmung des tors, dermalen Beigeordneten Heinrich ter zu Cttingsbauſen, kein Rechtsgeſchäft i mit demſelben abgeſchloſſen werden kann. gleich werden alle diejenigen, die eine ung an Nicolaus Pfeiffer haben, auf— dert, ibre Forderungen binnen vier Wo— bei unterzeichnetem Gericht anzumelden, genfalls ſie bei dem bevorſtebenden Schul— gungsplan unberückſichtigt bleiben. h den 7. Juni 1844. Großh. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Lich Dittmar. Bekanntmachung. ) Dienſtag den 25. d. M., Vormittags r, ſoll bei hieſiger Saline die Lieferung 50 Achtel Korn und 30 Achtel Gerſte n Mindeſtfordernden vergeben werden, Luſttragenden hierdurch zur Nachricht heim, den 15. Juni 1844. Kurfürſtliches Salzamt. bchmincke. Dunker. F. Schreiber. Bekanntmachung. 10) Indem die Braunkoblen⸗Conſumenten Torheimer Bergwerks wiederholt in Kennt— fetzt werden, daß Braunkohlenkloötze bis Im geringen Quantum von 25 Centner Fürgſcheine abgegeben werden, werden en zugleich darauf aufmerkſam gemacht, n jeder Kohlenabnebmer über das Quan— elötze, welches er beziehen will, jedesmal beſonderen Bürgſchein beizubringen bat iner Theilung eines, auf einen Bürg— zu beziehenden, Quantums unter mehre— derſonen, wie bisber oft der Fall vorge⸗ gen, wegen der dadurch ſehr oft hervor— en Unannehmlichkeiten fur den Caſſe— yen für die Folge nicht mehr ſtattfinden ind zwar unter dem Nachtheile, daß der dem Burgſchein genannte Kohlenabneh— en ſolchen Fällen nur allein als dieſer Fals Zähler bei der Bergceaſſe angeſehen Nund Ausreden, daß Andre die Kohlen teſogen und mit zu bezahlen hätten, un— ener Bedingung berückſichtigt werden. leich werden die Herrn Bürgermeiſter „ bei Aufſtellung der Bürgſcheine bier— ſofälligſt Rückſicht nebmen zu wollen. Wpheimer Bergwerk am 17. Juni 1844. Der Gr. Heſſ. Berginſpector A. Storch. gras-Verſteigerung in Utphe. ) Dienſtags den 25. Juni, Vormittags In ſoll das Gras von den Gemeindewie— ihier, von circa 140 Morgen, öffentlich ettetend verſteigert werden. Gr. Bürgermeiſter in der Umgegend ſub ich um baldige öffentliche Bekannt— atrig. lhhe den 15. Juni 1844. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter B s che t. Bekanntmachung. 2) Das unter dem 11. und 18. d. M. lüſigen Gemeindewald verſteigerte Bau,, und Nutzholz iſt genehmigt. ſüderwöllſtadt den 19. Juni 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Stoll. Frucht Verſteigerung. N) Montag den 1. Juli l. J., Nachmit⸗ um 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe t Fruchtsorrathen des vereinigten Armen⸗ ig ohngefaähr 50 Malter Korn, zweimal * 195. terweiſe, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 20. Juni 1844. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung, Brennholz-Verſteigerung in den Gr. Doma— nial- Waldungen des Reviers Oberrosbach, Forſts Friedderg betr. (81) Freitag den 28. d. M., Morgens um 7 Uhr anfangend, werden im Diſtrikt Frauenwald bei Niedermörlen an die Meiſt— bietenden öffentlich verſteigert: 15½½ Stecken geſchält eichen Prügelholz, 4637% Wellen 7„ Reiſerholz, 4½ Wagen voll Leſeholz und Späne, 79 Gebund Ginſtern. Oberrosbach den 18. Juni 1844. Der Großh. Heſſ. Revier förſter des Reviers Oberrosbach Bing mann. Verſteigerung von Straßenbauarbeiten. (8415) Künftigen Freitag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in der Wohnung des Gaſtwirtbs Philſppi in Ruppertenrod fol— gende Arbeiten und Lieferungen an die Wenigſt— nehmenden öffentlich verſteigert werden: 1) Die Maurer- und Steinhauerar⸗ beit an einer über die Ohm bei Ruppertenrod zu erbauenden Brücke fl. von 2 Oeffnungen, voranſchlagt zu 603 2) desgleichen an einer Brücke über den Mühlkanal daſelbſt, voran ſchlagt zu 1222 3) desgleichen an mehreren Durchläſſen in Ruppertenrod, voranſchlagt zu 175 4) die Chauſſirung und Pflaſterung der Ortsſtraße daſelbſt, voranſchlagt zu 1080 5) die Erdarbeiten voranſchlagt zu 960 6) die Lieferung von 176 Buütten Kalk und 9 Cub.⸗Klftr. Sand. Grünberg am 17. Juni 1844. Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter Holzapfel. Stroh- Verſteigerung. (816) Montag den 24. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden bei dem unterzeichneten Rent⸗ amte 19 Fuder Waizenſtroh, 7„ 30 Bund Kornſtroh, 19— Gerſtenſtroh, 7—Haferſtroh, 3„ Kornwirrſtroh und 1„ Waldſtrob, an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Ockſtadt am 19. Juni 1844. Freih. von Frankenſtein'ſches Rentamt Angerer. Holz-Verſteigerung. (847) Mittwoch den 28. Juni d. J., des Morgens 8 Uhr, ſollen in dem Freih. von Löwiſchen Wald zu Steinfurt, Diſtrikt Sauer- brunnentannen: 6500 Stück Lohholzwellen, erſter Qualität, 1000„ gemiſchte Wellen, 2000„ eichene Bohnenſtangen, 24„* Deichſeln, 43* 77 Leiterbäume, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt in oben genanntem Diſtrikt. Steinfurt den 12. Juni 1844. Der Freih. von Löwiſche Revierförſter Weigand. Gras-Verſteigerung. (818) Montag den 24. Juni, zur Mittags- zeit, ſoll das diesjährige Gras von ungefähr 24 Morgen Kirchenwieſen auf dem Rathhauſe dahier meiſtbietend verſteigert werden. Reichelsheim den 19. Juni 1844. Der Kirchen vorſtand. Holz- Verſteigerung. (819) Mittwoch den 28. d. M., Früh 8 Uhr, werden im Walddiſtrikte Dickerbuſch dem Meiſtgebote öffentlich ausgeſetzt: 17 Stecken Eichenſchal⸗Scheitholz, 275 5„ prügelholz, 712„ 1 Stockholz, 13325 Stück dergl. Reiſerwellen, 339 w Cichen-⸗Nutzſtangen, von 474 b Kub.⸗Fuß, und 1 Eichenſtemmholz⸗Abſchnitt, von 4½ Kub.⸗Fuß. Ockſtadt am 18. Juni 1844. Freiherrl. v. Frankenſtein'ſches Rentamt Angerer. Gras-Verſteigerung zu Hochweiſel. (850) Mittwoch den 26. d. M., Morgens 8 Uor, wird die dießjährige Grasnutzung auf den Gemeindewaldwieſen, Saubecke, Hinter- brunnen und Iſſel, einer öffentlichen Verſtei— gerung ausgeſetzt. Dann ſoll an demſelben Tage, Nachmittags 2 Uhr, das dießjäbrige Heugras auf den Ge— meindewieſen, Brühl- und Neuwieſen genannt, meiſtbietend verſteigert werden. Die Verſteigerungen beginnen, erſtere auf Ort und Stelle, an der Sauhecke anfangend. letztere auf dem hieſigen Gemeindehauſe. Hochweiſel den 15. Juni 1844. g Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter Re füt e x. Gras-Verſteigerung. (8510 Mittwoch den 26. d. M., Vormit⸗ tags 11 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde zuſtehende Gras zu Heu, von circa 130 Mor- gen, öffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Traishorloff den 17. Juni 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Momberger. Güter- Verpachtung. (852) Die Verpachtung nachgenannter, mit Ende dieſes Jahrs leihfällig werdender fiska— liſcher Güter, in einzelnen Stücken und Ab— theilungen, vom Anfange des künftigen Jahrs an, findet in der Behauſung des Herrn Gaſt⸗ halters Hieronimus dahier folgendermaßen ſtatt: I. Dienſtag den 16. Juli, Nachmittags 2 Uhr: a) in der Ockſtädter und Straßheimer Ge— markung, ungefähr 10 Morgen in 8 Stücken; b) in der Burg⸗Friedberger Gemarkung, un⸗ gefähr 15 Morgen in etlich und 40 Siũ⸗ cken, worunter die Grab- und Baumgär— ten bei der Burgvorſtadt, II. Mittwoch den 17. Juli Nachmittags 2 Uhr, a) in der Fauerbacher Gemarkung, ungefähr 11 Morgen in 8 Stücken, b) in der Stadt-Friedberger Gemarkung, ungefähr 100 Morgen in 52 Stücken, worunter ein Grabgarten auf dem ſ. g. Krämer. Friedberg den 15. Juni 1844. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann Bu ß. NN NUN NR νιννν Privat- Bekanntmachungen. Eine neue einſpännige Chaiſe (739) mit Vorderverdeck und Glas-Jalouſie hat Unterzeichneter zu verkaufen, oder auch gegen eine andere zu vertauſchen. Friedberg. Louis Schäfer, Sattlermeiſter. Einladung. (829) Zu der Freitag den 28. d. M., Nach⸗ mittags, auf dem Oſſenheimer Jagdhaus Statt findenden Caſino-Partie ladet hiermit ein. Der Vorſtand. . 2 Staatspapiere, Anlehenslooſe, (7710 Gemeinde-Obligationen, faͤl— lige und nicht faͤllige Zinseoupons ꝛc., aller Art, werden vortheilhaft ge⸗ und verkauft bei Samuel Lindheimer, junior, Uſergaſſe in Friedberg. Einladung. (8310 unterzeichneter beabſichtigt ein großes Preis-Kegel⸗Schieben auf ſeiner neu eingerichte⸗ ten Kegelbahn in ſeiner Behauſung zu veran— ſtalten und ladet bierzu alle Freunde dieſes Vergnügens ergebenſt ein. Bemerkt wird noch, daß der Hauptpreis in einem zu 125 fl. taxir⸗ ten ſehr ſchönen Pferd beſteht, und die übri⸗ gen Preiſe durch das angeſchlagen werdende Reglement bekannt gemacht werden. Der Anfang beginnt Donnerſtag den 20. Juni J. J., Nachmittags 1 Uhr. Friedberg den 16. Juni 1844. Philipp Simmerock, Gaſtwirth. Concert zu Salzhauſen. (832) unterzeichnete beabſichtigen mit meh⸗ reren ihrer Comilitonen aus Gießen Sonntag den 23. Juni d. J. zu Salzhauſen ein Vocal— und Inſtrumental⸗Concert zu veranſtalten, wozu ſie alle Muſikfreunde höflichſt einladen. Anfang um 4 Uhr.— Entrée à Perſon 30 kr. Gießen im Juni 1844. C. Gaßner, stud. med. F. Bingmann, stud. theol. W. Fritſch, stud. theol. In Bezug auf obige Anzeige erlaube ich mir ein verehrliches Publikum darauf auf— merkſam zu machen, daß nach beendigtem Con⸗ cert wie gewöhnlich Ball bei gut beſetzter Tanzmuſik ſtattfinden wird. S e u m, Gaſthalter zu Salzhauſen. Zur Nachricht. (830 Zur Aufnahme geſitteter Kinder ſind gegenwärtig wieder einige Arbeitsſtellen in meiner Fabrik erledigt, welches ich auf wie⸗ derholte Anfragen hiermit zur Anzeige bringe. G. C. Morell. Ein Faſelochs, (833) ſchwyzer Race, 2 Jahre alt iſt zu verkaufen bei Heinrich Ernſt in Fauerbach II. Ein Kindertäſchchen (8500 iſt gefunden worden und kann bei der Exp. d. Bl. in Empfang genommen werden. Friſcher diesjähriger ſelbſtgezogener Weiß⸗Rüb⸗Saamen (885) iſt zu haben bei Heinrich Preuſſer. Empfehlung. (836) Hierdurch beehre ich mich ergebenſt anzuzeigen, daß ich wieder neue Tapeten— Muſter in den neueſten und geſchmackvollſten Deſſins erhalten habe, wobei ich bemerke, daß das Stück von 12 kr. bis zu 1 fl. 45 kr. bei mir zu haben iſt. Reelle und billige Behandlung verſprechend, bitte ich um zahlreiche Beſtellungen. Joſeph Straus aus Weckesheim. Ein einſpänniger, (857) ſowie ein zweiſpänniger neuer Wa⸗ gen, ferner ein Stoßkarrn mit eiſernen Achſen und ein Schaukel-Pferd für Kinder ſtehen billig zu verkaufen bei Friedberg. Salamon Schwaab in der Judengaſſe. 196 423 Einladung. N Sonntag den 23. Juni iſt im Oſſenhei⸗ mer Wäld⸗ N chen Harmo⸗ N nie⸗ u. Tanz⸗ r muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Aehle. Tanzmuſik in Ockſtadt. 4 (889) Zu der Sonntag, den 23. Juni, in meinem Garten ſtattfindenden Tanzmuſik lade ich hierdurch freundlichſt ein und bemerke zu⸗ gleich, daß ſowohl guter Wein als auch Aepfel⸗ wein verzapft wird. Steper. Thal in An een e (860) Sonntag den 23. d. M. iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. Für reine Weine und gute Speiſen iſt beßtens geſorgt und bittet um einen zahlreichen Zuſpruch. Friedberg den 18. Juni 1844. J. P. Mann. Mobilien-Verſteigerung. (8610 Nächſten Montag den 24. d. M., ſoll die heute bei mir in der hieſigen Nieder⸗ mühle begonnene freiwillige Mobilien-Verſtet⸗ gerung fortgeſetzt und beendigt werden. Es ſoll von Morgens 8 bis Mittags 12 Uhr Hausrath, Mühlengeräthſchaften, mehrere Taufend Kammen, Mühlen- und anderes Werk— holz, Oel- und Bierfäſſer, Betten und andere Gegenſtände und von Nachmittags 2 Uhr bis zum Abend, 10 Pferde, 4 Kühe, 3 Wagen, pferde-Geſchirre und mehrere Oeconomie— Geräthſchaften verkauft werden. Windecken den 19. Juni 1844. Leonhard Strobel. Wein ⸗Verſteigerung. (862) Donnerſtag den 4. Juli d. J., des Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Commiſſions⸗ und Geſchäfts-Comptoir des Unterzeichneten nachſtehende, dem Herrn David Bepler zur Krone hierſelbſt zugehörige, vorzüglich rein und gut gehaltene Weine an den Meiſtbieten⸗ den im Auftrag des Eigenthümers verſteigert werden: 16 Ohm 1842 r Hedesheimer, 14„„ Binger, 16 5 1841lr Büdesheimer, 56„„ Musbacher, 32„„ Dürkheimer, 8„ Musbacher Traminer, 10„„ Deidesheimer, 13„‚ 1835r Dienheimer und 3„ 1834r Oppenheimer Berg 168 Ohm im Ganzen. Die Proben werden bei der Verſteigerung verabreicht; die Weine können jedoch ſchon am 2. und 3. Juli an den Fäſſern probirt werden, und haben ſich Kaufliebhaber dieſer— halb an den Unterzeichneten oder an Küfer⸗ meiſter Erkens zu wenden. Wetzlar den 17. Juni 1844. J. D. Waldſchmidt. Alle Sorten Geſtröh (863) ſind in Friedberg zu verkaufen. Aus⸗ geber dieſes Blattes ſagt bei wem. Frankfurter Gold-Cours vom 20. Juni. er. Neue Louisd'or 11 4 Friedrichsd'or 9 48 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 56 Rand⸗Ducaten 5 35 20 Frankſtücke 9 30 Engliſche Souverains 11685 Kirchliche Anzeige für Friedberg. 3. Sonntag n. Trinitatis den 23.9 Pfarramtliche Funktionen verrich für Herrn Kirchenrath Pilger, Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Burg Herr Candidat Bingmann—, Nachmittags predigt in der Burgi Herr Candidat Rodemer. Katechismuslehre hält Herr Stadtpfarrer Sell.“ Mittwochs-Betſtunde, wachen von 5— 6 Uhr, hält Herr Candidat Schäffer. 2 N Fer uch tpre i 20. Juni 14. Juni Gattung. Fried⸗ 4 0 berg Mainz 8 A fl. kr. A. tr. f Waizen pr. Malter] 9 30] 8439 Korn„, 75 5 501 6— 6 D Gerſte„„. 425 4484 N Hafer, 75 310] 3361 Kreis Polizei ⸗Taxe für die Städte Friedberg und Buß vom 23. bis 29. Juni 1844 Betreffer Zur Einſen Brod-Preiſe. Fried⸗ A ir 1845 beſtn berg. b kr. pf. kf ſuich wicht in. um 1. August d Leib⸗Roggenbrod 7. 7 , 7 Milchbrod Waſſerweck Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod Fleiſch-Preiſe. 14 Ochſenfleiſch aetes Kro; gemäſte 9 „Kühfleiſch bngemmäft e 8 ; z% gemäſtetes 9 5 Rindſteiſch ungemäſtetes 8 8 Pfund. 22— OO „ Kalbfleiſch 7 „ Schweinenfleiſch 10 „ Hammelfleiſch 9 „ Schaaflleiſch 7 „ Wurſtvon blos Schweinen 12 „ Gemiſchte Wurſt 9 „ Bratwurſt 14 „ Schwartenmagen 14 „ Geräucherter Speck, 20 „Schinken 18 „ Dörrfleiſch 18 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20 unausgelaſſen 18 „ Nierenfett 18 „Hammelsfett 15 Der Gr. Heſſ. Kreisrath d Küchler. Die Polizei-Taxe für die Stadt Ach 0 gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. 8 10 Follen tus. Wartboten poher Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg 2 — 4 K 3 Hunger Lth. 47.1 — 5741 57 f D pf. 0 15* 100 Keizer. 1 5 in ſämmtliche — Ilſhetreffend: U. 2 90 Roßd . 10 Cie werden e Middingshau — hg it und ſei — Ain Beretung 5 1 Ain. f — 110 g — in Grünberg — 2009 6 — 6——— 181.* g 1 hoktſchritte — — 9 K. Jagt tiefe de 9% Nachdem Albürg den J. nach durc ut beruf zu berufe 44 bn en