1 10 N „Mn 1 * ern „ Intelligenz-Olatt De für die wee Provinz Oberßbeſſen vein“ im Allgemeinen, f. die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen den. und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. — 1 D Mittwoch, den 22. Mai Acc Pegen der Pfingſtfeiertage erſcheint Mittwoch den 29. d. M. keine Nummer d. Bl. — 1315 Ueber Leſevereine auf dem Lande. 2 — Das Beſtreben auch die untern Claſſen des Volkes — uf ine höhere Stufe der Bildung zu erheben, offenbart dae ſch einahe in allen Ländern und Staaten des europäiſchen und Znkidteils. Die Schulen werden faſt allenthalben verbeſſert ind wie viel auch noch zu thun übrig bleibt, wir ſind wei— et kommen, als vor einigen Jahrzehnden. Nicht blos für — i ulpflichtige Jugend, nein auch für die Erwachſenen So irdgeſorgt. Fortbildungsanſtalten werden überall für nö— ang. buch igerkannt, hier und da auch ins Leben gerufen. Ja ſelbſt kü ie noch weiter im Allgemeinen Vorgeſchrittenen ſucht Inn zu wirken. Nützliche lehrreiche Bücher unter den Bür- — ern und Landleuten zu verbreiten, dafür iſt man beſonders In uſſerm deutſchen Vaterlande thätig. Es hat ſich in Zwi— ku dein Verein zur Verbreitung geeigneter Volksſchriften % geblet. Leſegeſellſchaften entſtehen hier und dort. Die Bü⸗ chen rzeichniſſe kündigen jede Meſſe zahlreiche populäre Schrif— zen ls neue Erſcheinungen an. Sie müſſen gekauft wer— der ſonſt würden ſie keine Nachfolger finden. Das Bedürf— iß u leſen und ſich zu belehren, ſcheint alſo auch in die „ bätn der Handwerker und Dorfbewohner gedrungen zu ein Wer ſollte ſich deſſen nicht freuen? Gewiß iſt die Be— „ cchöft gung mit einer zweckmäßigen Lectüre ein wirkſames Mittll, das Herz zu veredeln und den Geiſt zu bilden. Ade unſere Bemühungen für die Schulen und deren Erwei— „terug über das Confirmationsjahr werden von geringerem „ Etfoge ſich zeigen, wenn nicht für Bewahrung der geſam— malta Kenntniſſe und für deren Vermehrung auch in ſpä— tezen Jahren möglichſt geſorgt wird. Und wie können neue —Eiddkungen, Verbeſſerungen in dem Betrieb der Landwirth— 4* ſchaf, u. ſ. w. Gemeingut des Volkes werden, wenn nicht 547 die etreffenden Zeitſchriften und Abhandlungen in volks— thüxracher Form die Unwiſſenden darüber belehren? Fehlt mit den landwirthſchaftlichen Gewerbsvereinen das beſte 81 Mbit l, auf diejenigen zu wirken, denen es beſonders nöthig —iſiſ wenn nicht der Sinn fürs Leſen geweckt und demſelben „Fzutzech Befriedigung dargeboten wird? Iſt es nicht zu wün— e ſahn, daß unſere Landleute über den engherzigen Stand— ne pk ihres Heimathsortes erhoben werden und überhaupt n fin las Wohl der Menſchheit Theilnahme beweiſen? Kann die nicht durch paſſende Schilderungen aus dem Völker⸗ lekr geſchehen? Wird nicht durch Reiſebeſchreibungen und 1 dergl. das Intereſſe an fremden Ländern und Nationen ge— weckt? Können nicht einzelne Darſtellungen aus der Vater— lands- und allgemeinen Menſchengeſchichte wahre Vater— landsliebe befördern? Können nicht einzelne Beiſpiele aus der Wirklichkeit oder auch zweckmäßige Dichtungen die Schön— heit der Tugend, den Frieden der Gottſeligkeit auch dem Ungebildeten vor die Augen führen, daß er neuen Muth und neuen Eifer für das Gute erhält? Wirkt nicht oft die Bekanntſchaft mit einem nützlichen Buche mehr, als das ſchnell voruͤbereilende Wort mündlicher Belehrung und Er— mahnung? Und noch Etwas, das Beachtung verdient— kann nicht dem Wirthshausbeſuche und den traurigen Nach— wirkungen deſſelben dadurch Einhalt geſchehen, daß wir den Familienvater und die erwachſenen Söhne durch eine inter— eſſante Erzählung in dem Familienkreiſe feſthalten? Nein, wir können es dem im Sommer vielfachbeſchäftigten Land— mann nicht verargen, wenn er im Winter Erholung ſucht. Hat er jetzt ſeine geringere Tagesarbeit vollendet, ſo will er auch eine angenehme Unterhaltung. Er beſucht wohl zu— weilen den gleichgeſinnten Freund, doch auch häufig die Zechſtube, um Geſellſchaft zu haben. Gelegenheit macht Diebe. Mancher Groſchen wird verzehrt, vielleicht, was am Schlimm— ſten iſt,— der Grund zur Trunkſucht gelegt. Kartenſpiel, Streitigkeiten u. ſ. w. ſtehen noch neben bei auf der Tafel, welche die Nachwehen der Zechgeſellſchaften dargeſtellt. Wäre es nicht zehnmal beſſer, die eigne Wohnung feſſelte einen Jeden, daß er nur ſelten nach der Schenke ſich ſehnt? Dieſe angedeuteten Gründe, denen ich leicht noch andere hinzu— fügen könnte, bewogen mich, an mehreren Orten für die Errichtung von Leſevereinen thätig zu ſein. Auch hat der Erfolg meinen Erwartungen entſprochen. Ich habe von ver— ſchiedenen Seiten bie Verſicherung erhalten, das Ausgehen am Abend wäre bei einzelnen Theilnehmern wenigſtens ein— geſchränkt worden. Auch fand ich bei den Landleuten grö— ßere Theilnahme, als ich erwartet hatte. Ich glaube, daß es nicht unpaſſend iſt, meine gemack Erfahrungen zur Prüfung vorzulegen, und ſie bei Berathung über Statuten ind dergl. zur Berückſichtigung zu empfehlen. 1.) Man ſuche Anfangs diejenigen Ortsbürger aus, von denen man Theilnahme vermuthet, und achte es nicht, ob es auch Wenige ſeien. Das Neue findet nicht überall gleich den erwünſchten Eingang. Der jährliche Beitrag darf nicht zu hoch und nicht zu niedrig ſein, daß ſich Etwas da— * 158 K mit ausrichten läßt, und Niemand von der Theilnahme zu⸗ rückgeſchreckt wird. 36— 45 kr. ſcheint die rechte Mitte zu ſein. Für das 1. Jahr iſt wegen der nöthigen Anſchaffungen das letzte vorzuziehen. Wenn eine Gemeinde zu klein iſt, ſo können auch mehrere verbunden werden, entweder mit einem gemeinſchaftlichen Vorſtand, namentlich bei den zu einem Kirchſpiele gehörigen Orten; oder jede Gemeinde für ſich, nur durch den Vertrag, ſich wechſelſeitig die Bücher auszutauſchen, an eine andere gefeſſelt. 2.) Um die nöthige Ordnung zu erhalten, muß ein Bote, der zuverläſſig iſt und einiges Anſehen hat, die Bücher herumtragen. Während des Winters alle drei Wochen. Im Sommer hört die Circulation entweder ganz auf, oder ſie geſtattet längere Leſezeit. Man gebe nicht zu viel auf ein⸗ mal und überhaupt nicht zu viel, daß man nicht der Leſe— ſucht in die Hände arbeitet. Auf Ordnung halte man, mag es auch Anfangs Schwierigkeiten haben und Mühe koſten. Für Beſchädigung muß jedes Mitglied haften, jedoch ſei man bei dem Schadenerſatz nicht zu ſtreng, weil ſonſt Mancher austreten möchte. Eine Conventionalſtrafe ſei gewöhnlich hinreichend.(Schluß folgt.) Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung. Indem wir die Mitglieder des Wetterauer Zweigver— eins der Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung und jeden Freund der hei— ligen Sache der Bruderliebe in Stadt und Land zu der am 29. Mai dahier ſtattfindenden Verſammlung einladen, be— merken wir, daß die Berathungen am genannten Tage Vor— mittags um 10 Uhr in der Burgkirche mit einem offentlichen Gottesdienſte werden eröffnet werden. Friedberg im Mai 1844. Dr. Crößmann, L. Matthias, Präſident. Secretär. Kirchenbuchs-Auszug vom April 1844. Lich. Getraute: 11. Hartmann Wenderoth, Ortsbürger und Weisbinder⸗ meiſter dahier, des weiland Bürgers und Drehermei— ſters Johannes Wenderoth zu Vilbel ehelicher verwitt— weter Sohn, und Eliſabetha Hisgen, des weiland hie— ſigen Bürgers und Mahlers Wilhelm Chriſtian Hisgen ehelich ledige Tochter. 16. Johann Heinrich Eiſe, Ortsbürger und Polizeiofftziant dahier, des hieſigen Ortsbürgers und Maurers Johann Konrad Eiſe ehelicher lediger Sohn, und Gertraude Knorr von Bellersheim, Kreiſes Hungen, des daſigen Ortsbürgers und Oberburgs-Schäfers Friedrich Knorr eheliche ledige Tochter. 30. 2. 16. 20. 26. Heinrich Bender aus Eberſtadt, Kreiſes Hungen, On bürger und Schneidermeiſter dahier, des in Eberſg verſtorbenen Ortsbürgers und vormaligen Hoheitsſch theißen Johannes Conrad Bender ehelicher lediger e und Johannette Philippine Volz, des hieſigen Of bürgers und Leinwebersmeiſters Andreas Volz eheſ ledige Tochter. Getaufte: Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Johann J. Dietz ein Sohn, Johann Peter, geb. den 30. M Dem Heinrich Feindt von Staufenberg, Kreiſes Gien Zwillingstöchter, unehelich, Marie und Sophie, den 8. April. Dem hieſigen Ortsbürger und Schuhmachermeiſter! Schwenk ein Sohn, Friedrich, geb. den 10. April, Dem hieſigen Ortsbürger und Kiefermeiſter Joh Georg Jung eine Tochter, Johanna Catharina e betha, geb. den 15. April. Dem hieſigen Ortsbürger und Zimmermann Jah Ludwig Schöne ein Sohn, Johann Adam, geb. 18. April. Beerdigte: Maria Eleonore Menges, des weiland hieſigen 9 gers und Zimmermeiſters Johannes Menges nac laſſene Wittwe, geb. Ledermann, alt 69 Jahre, 7 M und 19 Tage, 7 den 30. Marz. Johann Jacob Schäfer, hieſiger Bürger und Bätz meiſter, alt 76 Jahre, 7 Mon, und 17 Tage, 1 30. März. Carl Anton Schmidt, des hieſigen Ortsbürgers Knopfmachers Johann Conrad Schmidt eheliches S chen, alt 4 Jahre, 4 Mon. u. 19 Tage, 1 d. 2. A Johann Heinrich Kraußer, des Schneidergeſellen Joh Caspar Kraußer aus Lampertshauſen im Herzog Sachſen Coburg uneheliches Söhnchen, alt 3 Ii 6 Mon. und 3 Tage, 1 den 2. April. Henriette Lotz, des hieſigen Bürgers und Bäckermeiſ Johann Chriſtoph Lotz eheliches Töchterchen, alt Jahre, 4 Mon. und 18 Tage, 1 den 5. April. Anna Margaretha Vogt, des weiland hieſigen Bun und Metzgermeiſters Johannes Vogt nachgel. Wit alt 83 Jahr, 1 Mon. und 9 Tage, 1 den 14. J Catharine Löberich, des weiland hieſigen Bürgers Schneidermeiſters Jakob Löberich eheliche unverheirg Tochter, alt 65 Jahre, 2 Mon. und 8 Tage, 18. April. Heinrich Fiſcher, des hieſigen Ortsbüͤrgers und Ba Heinrich Fiſcher eheliches Söhnchen, alt 3 Jaht Mon. und 6 Tage, 5 den 24. April. Olesen Dieben Feben aul Scl 1 0 hann Heinrich d Jahn Heimich! bon Freienſeen Jeet Moll et Ar Aham Hldeh Johann Ge 0 Bekanntmachungen von Be⸗ hörden. Holz-Verſteigerung.. (632) Donnerſtag den 23. d. M., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen auf dem Gräfl. Solms— Rödelheimiſchen Braunkohlen-Bergwerk bei Bauernheim circa 100 Stecken eichen und buchen Holz Ein Bierbrauereien und Brannt— weinbrennereien vortheilhaft zu gebrauchen), auch niehrere Haufen Zimmerſpäne und Holz⸗ abfälle, unter den gewöhnlichen Bedingungen, meiſtbietend verkauft werden. Die Zuſammenkunft iſt auf benanntem Berg— werk ſelbſt, wo das Gehölze jeden Tag vorher ſchon in Augenſchein genommen werden kann. Oſſenheim den 14. Mai 1844. Der Rentmeiſter Weis. Edicetalladung. (610 Nachdem gegen Georg Schneider, Kufer, von Felda der Concursprozeß erkannt worden iſt, werden alle diejenigen, welche an denſelben Forderungen oder ſonſtige Anſprüche an die Maſſe zu machen haben, zu deren Li⸗ quidation dahier im Termin den 8. Juli a. o., früh 10 Uhr, ſogewiß aufgefordert, gegenfalls ohne Erlaß eines Präcluſiv-Dekrets ſie von der Maſſe ſtillſchweigend ausgeſchloſſen, be— trachtet werden. Ulrichſtein den 5. Mai 1844. Gr. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray ß. Ziegel-, Backſtein- und Kalk⸗ Verkauf auf der Gräfl. Ziegelbütte bei Laubach. (627) unterzeichnete Stelle bringt hiermit zur Kenntniß des Publikums, daß auf hieſiger Gräfl. Ziegelhütte ſtets Ziegelwaare und Kalk zu folgenden Preiſen abgegeben werden: 1) Ziegel pr. 1000 8 fl. 30 ft. 2) Backſteine pr. 1000 8— 30 dgl. Ausſchuß Pr. 1000 5„—, 3) Firſtziegel pr. Stück—„ 4, 5) Kalk pr. Bütte 27= Wegen Verkauf der Ziegelwaaren habe die Käufer an unterzeichnete Stelle und a des Kalkes an den Gräflichen Bauauf Löffler dahier zu wenden. Laubach den 8. Mai 1844 0 Gräflich Solmſiſches Rei Heiniz. Bekanntmachung. (60) Die Lieferung von circa 300 2 Grenzſteine, ſoll den 28. Mai d. J., Mo 10 Uhr, auf dem hieſigen Rathhauſe in d gegeben werden. Laubach den 18. Mai 1844. f Der Grßh. Heſſ. Bürgerin Kneip. Johannes d Johannes Johann Helutich 1 5 Vicheln ſeröbachen Juhann Heng rohan Conrad Johannes Auch Johannes Ola Johann Chriſto Conrad Maſſau Johann Heinric Daniel Abendte Chriſtiau Ring Johann Georg Johann Miheln Coed ider e JWhaaan Pöche Iqhenn Cor Mit Göbel, bara Oßwa Johann Hein Dieſelbe Conrad Rohnufß Neter Francis Aucher, Joh. B Jricdtich, Jehan Neebeling, Com Meheling, Con Thom, Johann Gonterskirch Jughard, Andr Ehrſſtane M eee Beka (GAU) Ponte Lags um 1 ur der Nachlaß de eine Hofraithe ſian Briel ge und G Whannez be Kleanwarthfeld, aͤſteigerung Kiedberg In! f 2 —— E ofänder der ferneren Gültigkeit jener Verpfändungen widerſprechen, ſo werden die etwaigen Beſitzer derſelben dermögen, grecklichen Friſt von ſechs Wochen von dem Tage an gerechnet, „ 159. das ins gat zes dil c L ie Neat g. (310) In den Hypothekenbüchern hieſigen Landgerichts ſtehen die unten augeführten Einträge noch offen. Da die gegenwärtigen Beſitzer der Unter⸗ deren Erlöſchung jedoch nicht durch „oder die ſonſt Anſprüche an ſolche bilden, hiermit melden und zu begründen, widrigenfalls die daran zu bildenden Rechte von ſelbſt erloſchen ſind und die Laubach den 21. April 1844. Vorlage der betreffenden Urkunden nachzuzeigen öffentlich aufgefordert, dieſe binnen einer uner⸗ wo dieſe Bekanntmachung zum erſtenmal in öffentlichen Blättern erſcheint, dahler anzu⸗ Hypothekeinträge gelöſcht werden. Großh. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht daſ. — Brumhard. Schuldner. Gläubiger. 1 1 N J Datum der Einträge. Kapital⸗Betrag. fl. 1 3 ohannes Raab et ux. Anna Katharina von Hochgeborne Frau Gräfin Maria Thereſia zu 5 eee a Laubach b Solms-Laubach Wali f 29. März 1783 40— Friedrich Jung et ux. Suſanng von Traishorloff Amtmann Scheuermann zu Utphe 27. Januar 1803 100— Johann Heinri eiche Fhefrau? Thri⸗[Kir ö 1 18 1 15 Sünee Ehefrau Anna Chri-[Kirche zu Gonterskirchen 16. April 1803 58 4 Dieſelben Dieſelbe 20. December 1810 30— Dieſelben Joh. Heinrich Lind von Gonterskirchen 26. März 1812 60— Dieſelben Kirche zu Gonterskirchen 17. Juli 1819 25— Carl Stuckle et ux. von Laubach Gräfliche Generalkaſſe zu Laubach 25. Juli 1821 300— Johann Heinrich Löwer et ux. von Laubach Graäfliche Waiſenkaſſe zu Laubach 10. Juni 1751 100. 0 1 i N* 9 e e Volp et ux. Anna Margaretha] Chriſtian Augſt Pfeffers Vormundſchaft zu Freienſen 31. Juli 1788 14⁰— Peter Möll et ux. Catharina von Freienſeen Johannes Schreiner von Freienſeen 30. December 1797 50— Johannes Hildebrand et ux von Laubach Frau Gräfin Chriſtiane Louiſe von Solms⸗Laubach] 10. Juni 1771 10— Johann Georg Flach et ux. von Laubach Serenissima Jsenburgica 16 März 178 60 2 Johannes Kammer von Wetterfeld Wildmeiſter Pfeffer von Freienſeen 28. Auguſt 1818 160— Johannes Oßwald et ux. von Laubach Chriſtian Jochem von Laubach 1. October 1816 170— Johann Heinrich Meuer Wittwer von Gonterskirchen Amtsrente zu Laubach 26. Februar 1789 35—— s i* S* . Schwalbach et ux. von Gon- Kirchenbau zu Ruppertsburg 12. November 1808 50— Johann Heinrich Lind 2. von Gonterskirchen Gerichtsſchöff Jung von Freienſeen 6. Januar 1792 150— tohann Conrad Thomer et ux von Gonterskirchen] Kirchenbau zu Gonterskirchen 1. November 1817 100. Johannes Kircher et ux. vou Gonterskirchen Hochgräfliche Chattoullkaſſe zu Laubach 5. December 1737 20— Johannes Glab et ux. von Gonterskirchen Hartmann Kühn von Wetterfeld 9. Februar 1741 50— Johann Chriſtoph Beiher von Gonterskirchen Johannes Siegfried von Grünberg 14. October 1766 50. Conrad Maſſauer et ux. von Gonterskirchen Gräfliche Rentet zu Laubach 19. November 1745 40— Johann Heinrich Jung sen. von Freienſeen et ux. Emanuel Heß von Schotten 27. Juni 1815 180— Daniel Abendroth von Ruppertsburg Collecterei zu Münzenberg 19. November 1764 30— Chriſtiau Ringleb et ux. von Laubach Hospital zu Münzenberg 11. April 1785 40— Johann Georg Lauth et ux. von Laubach Hospital zu Münzenberg 1 12. Februar 1777 30— Johann Wilhelm Lehming von Laubach e e Dien⸗ 18. November 1799— 25 Conrad Löber et ux. von Laubach Handelsmann Held von Laubach 19. November 1794 60— Johann Heinrich Volp et ax. von Freienſeen modo Chriſtian Auguſt Pfeffers Vormundſchaft zu Freien⸗ 31. Juli 1788 14 Johann Conrad Bachmann 1. et ux. daſ. ſeen modo Rathſchöff Eichs Wittwe zu e 85 a 40 2 1 G38 f Caution wegen möglicher Rückerſtattung des ihnen 0 B 2 2 ECC 5 155* Gebel von Laubach Johann Heinrich Seitz Wittbe daſ. Kaufmann Held zu Laubach 22. Juni 1787 90— Dieſelbe Invalidenkaſſe zu Laubach 3. December 1791 5— Conrad Rohnſtadt zu Laubach Heinrich Riemenſchneider daf. 27. Mai 1782 910— Peter Franciskus zu Laubach Rector Joſt Erben daſ. 30. Juli 1787 50— Kircher, Joh. Wilh. et ux. Anna Eliſab. zu Laubach Chriſtian Jochem zu Laubach 19. Juni 1779 30— Friedrich, Johannes daſ. Kirchenbau zu Laubach 13. Mai 1820 70— Niebeling, Conrad's Wittwe daſ. Derſelbe 2 19. Juni 1747 16— Niebeling, Conrad daf Herr— Friedrich Ludwig Chriſtian zu Solms⸗ 10. März 1784 15— Lauba i 0 g F ene dein e en Kirche Gonterskirchen 4. November 1817 100— Jughard, Andreas Caspar, Büchſenmacher et ux.] Chatoullkaſſe der Comteſſe Maria Thereſia zu 29 December 1770 30 85 Chriſtiane Margaretha zu Laubach Solms-Laubach neren e* Bekanntmachung. (6410 Montag den 3. Juni l. J., Vormit⸗ tags um 11 uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe der Nachlaß der Georg Lang's Chefrau, als eine Hofraithe in der Schnurgaſſe an Chri⸗ ſtian Briel gelegen, beſtehend in Wohnhaus und Gärtchen, dann 41 Ruthen Garten an Johannes Zobel und 84 Ruthen Ackerland im Kleinwarthfeld, einer nochmaligen öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 19. Mai 1844. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: Der Gr. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz., Schaafpferche-Verſteigerung. (6112) Dienſtag den 28. d. M., Morgens um 8 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe, je nach dem Concurrenz vorhanden iſt, 5 oder 10 Schaafpferche, wovon der erſte den 3. Juni ſeinen Anfang nimmt, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 19. Mai 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. i itz. Bekanntmachung. (6113) Es iſt vor einigen Tagen ein Säck⸗ chen mit Mehl gefunden und bei mir abge— geben worden. Derjenige, ſo ſich als Cigen— thümer legitimirt, kann ſolches gegen Erſtat— tung der Koſten in Empfang nehmen. Friedberg den 18. Mai 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Lohrinden-Verſteigerung. (61 Freitag den 24. d. Mts., Vormittags 10 Ühr, ſoll auf hieſiger Bürgermeiſterei das Ergebniß der diesjährigen eichen Lohrinden, circa 50 bis 60 Centner, unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen. meiſtbietend verſteigert werden. Obererlendach am 17. Mai 1844. Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter-Vicar Ohmeis. Frucht-Verſteigerung. (615) Donnerſtag den 30. d. M., werden auf dem Bureau des Unterzeichneten von den Früchten zu Hungen eine Parthie Waizen, Korn und Hafer öffentlich verſteigert. Hungen den 18. Mai 1844. Der Fürſtlich Solmſiſche Rentamtmann Kießling. Bekanntmachung. (6106) Die Braunkohlen-Konſumenten des hieſigen Werks werden davon in Kenntniß geſetzt, daß der Verkauf dießjähriger Aufberei⸗ tung von den Reihen begonnen hat, auch noch eine bedeutende Parthie gut ausgetrockneter Klötze aus vorigem Jahre dahier lagern. Der Preis bleibt bis auf weitere Verfügung 12 Kreuzer pr. Centner, und wird unter den bisherigen Bedingungen 6 Monate Cre⸗ dit gegeben. 8. Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bei Dornaſſenheim am 17. Mai 1844. Fr. Schmidt, Bergverwalter. Edictalla dung. (67) Nachdem gegen Georg Schuh von Niedermörlen der Concurs erkannt worden iſt, ſind Anſprüche jeder Art, auch wenn ſie bereits früher angemeldet worden, im Termin Montag den 8. Juli l. J., Vormittags 8 Uhr, 8 bei Vermeidung des ohne beſonderes Präclu⸗ ſivdecret erfolgenden Ausſchluſſes von der Maſſe dahier anzuzeigen und zu begründen. Butzbach den 9. Mai 1844. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Völcker. Frucht⸗Verſteigerung im Rentamte Friedberg. (618) Mittwoch den 29. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden zu Butzbach in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hofe 65 Malter Korn, 30 Malter Gerſte und 6 Malter Hafer von dem fiscaliſchen Speicher daſelbſt, ſodann Freitag den 31. d. M., ebenfalls Vormittags 10 Uhr, dahier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore: a) von dem Speicher zu Friedberg 10 Mal⸗ ter Waizen, 115 Malter Korn, 25 Mal⸗ ter Gerſte und 45 Malter Hafer, p) von dem Speicher zu Vilbel: 30 Malter Korn, ½ Malter Gerſte, ½ Malter Hafer, öffentlich verſteigert. Friedberg den 14. Mai 1844. Der Großherzogl. Rentamtmann Bu ß. Frucht⸗Verſteigerung. (6019) Mittwoch den 29. Mai, Vormittags 10 Ühr, ſollen bei Fürſtlicher Rentei zu Griedel 50 Achtel Waizen, 500„ Korn, 250 N Gerſte und 150 Hafer einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Griedel den 15. Mai 1844. Der Rentamtmann Friedrich. E diet al la d un g. (650) Nachdem die Wittwe des Heinrich Becker, geborne Schmidt von der Mühle bei Heckersdorf, an ihre Kinder ihre ſämmtlichen, theils auf den Namen ihrer verſtorbenen Ael— tern, Heinrich Schmidts Cheleute, theils auf den Namen ihres Ehemannes eingetragenen Immobilien, worüber der den Gerichtsacten angelegte Extract Flurbuchs zur Einſicht offen liegt, abgetreten hat, ſie aber ihr und ihrer Auctoren Eigenthumsrecht daran nicht uberall urkundlich nachweiſen kann, auch darauf noch folgende, durch gerichtliche Pfandverſchreibun— gen verſicherten Kapitalien, nemlich: 1) 40 fl. bei der Pfarrwittwenkaſſe zu Grün⸗ berg von Joh. Heinrich Böcher von Heckers— dorf am 21. Januar 1780, 20 20 fl. bei Kaufmann Diehm in Lauter— bach von Johs. Schmidt von Heckersdorf am 15. März 1766, 3) 20 fl. bei dem Kirchenkaſten zu Kölzenhain am 31. Juli 1735 von Johannes Fuchs jun. von Heckersdorf „ 160„* contrahirt, haftenz ſo werden, da dem Fort⸗ beſtand dieſer Forderungen, beziehungsweiſe Hypotheken widerſprochen wird, alle diejeni⸗ gen, welche hieraus oder uberhaupt auf das ab⸗ zutretende Immobiliarvermögen Eigenthums⸗ oder ſonſtige dingliche Rechte geltend machen wollen, zu deren Begründung dahier um ſo gewiſſer binnen 60 Tagen a dato aufgefor⸗ dert, gegenfalls die desfallſigen Pfandbeſtel⸗ lungen für erloſchen angenommen, die Ein⸗ träge in den Pfandbüchern gelöſcht und die Abtretung der fraglichen Immobilien beſtätigt werden wird. a Ulrichſtein den 13. Mai 1844. Gr. Heſſ. Landgericht daſ. Ray ß. Bekanntmachung. (6510 Die Aufnahme ſchulpflichtiger Kin⸗ der findet künftigen Samſtag den 1. Juni I. J. Nachmittags zwei Uhr im Saale des hiefigen Rathhauſes ſtatt. Indem die Eltern und Pfleger derſelben hiervon in Kenntniß geſetzt werden, bemerkt man zugleich, daß zur Förderung des Geſchäftsganges es nöthig iſt, daß jedes aufzunehmende Kind mit einem Blättchen Papier verſehen werde, worauf ſich ſein Vor- und Zuname, ſowie der des Vaters, resp. der Mutter befindet. Friedberg den 4. Mai 1844. Der Großh. Rektor Profeſſor Ph. Dieffenbach. Verſteigerung von Bauarbeiten. (652) Freitag den 24. l. M., Mittags 12 Uhr, ſollen die diesjährigen Reparaturarbeiten an mehreren Gemeinde-Gebäuden zu Hoch⸗ weiſel auf dem Rathhauſe daſelbſt wenigſt— nehmend in Accord gegeben werden, und zwar: fl. kr. 10 Maurerarbeiten, zuſammen voran⸗ anſchlagt zu 119 49 2) Schreinerarbeiten 48 25 3) Weißbinderaͤrbeiten 6— 4) Glaſerarbeit* 5) Seilerarbeit 7 Hochweiſel am 15. Mai 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Reuter N ννν — 9. Privat ⸗ Bekanntmachungen. Ein Brenner, (629) welcher mit guten Zeugniſſen ver⸗ ſehen iſt, wird um guten Lohn geſucht und kann ſogleich eintreten. Cleeberg bei Butzbach im Mai 1844. Freiherrlich von Bibraiſche Oekonomie⸗ Verwaltung. Fuchs, Oberverwalter. Verkauf auf den Abbruch. 0 (633) Cine von lauter geſundem Gehölz ganz gut erbaute Scheuer, von 70 Fuß Länge, 57 Fuß Breite und 15 Fuß Höhe, die Ge⸗ fache mit Backſteine ausgemauert, ſteht bei Johannes Klehm zu Enzheim auf den Abbruch aus der Hand zu verkaufen. Ei n ies (63) nebſt Cabinet iſt in einer frequen⸗ ten Straße für eine einzelne Perſon mit und ohne Möbel zu vermiethen. Ausgeber dieſes Blattes ſagt wo? 5 Anzeig e⸗ (633) Unterzeichneter zeigt hiermit er⸗ gebenſt an, daß er ſeit dem 12. Mai in Vilbel als Kreisthierarzt angeſtellt wurde und daſelbſt ſowie in der Um⸗ gegend die Thierheilkunde ausübt. Vilbel den 18. Mai 1844. Großmann, Kreisthierarzt. Schwalheimer Mineralbrunnen. (654) Indem ich auf kommenden 2. und 3. Pfingſtfeiertag meine ergebenſte Einladung zur Harmonie- und Tanzmuſik mache, verbinde ich damit zugleich die Verſicherung, daß ich Alles aufbieten werde, durch vorzügliche Ge— tränke, ſchmackhafte Speiſen und ſorgfältige Bedienung mir die Zufriedenheit meiner per⸗ ehrten Gäſte zu erwerben und ſehe deßhalb einem recht zahlreichen Zuſpruch entgegen. Schwalheimer Mineralbrunnen im Mai 1844 Henkel. Wohnungs-Veraͤnderung. (635) Unterzeichneter bringt hiermit zur Kenntniß des Publikums, daß er ſeit dem 18. Mai in Vilbel ſeinen Wohn⸗ ſitz genommen hat und daſelbſt ſowie in der Umgegend die innerliche Heil⸗ kunde, Chirurgie und Geburtshülfe aus- übt. Denjenigen, welche in Nieder⸗ wöllſtadt meine Hülfe in Anſpruch neh⸗ men, zur Nachricht, daß ich wöchentlich Montag und Donnerſtag bei Herrn Gaſtwirth Puth daſelbſt zu ſprechen bin. Vilbel den 19. Mai 1844. Dr. Landau. Mobilien ⸗ Verſteigerung. (656) Dienſtag den 28. Mai werden auf dem Pfarrhofe zu Dauernheim 1) eine Kuh, 2) ein zum ein- und zweiſpännigen Fahren eingerichtetes Chaischen mit abnehmbarem Glasvorderverdeck nebſt Pferdegeſchirr und Sattelzeug, 3) ein Kuh⸗Karrn mit allem Zubehör, 4) mehrere Schränke, Kommode, Tiſche, Bettladen und verſchiedene andere Haus⸗ geräthſchaften, öffenklich meiſtbietend verſteigert. Die Verſteigerung beginnt des Morgen um 9 Uhr und werden die unter 1, 2 und 3 erwähnten Gegenſtände erſt Nachmittags gegen 2 Uhr zur Verſteigerung kommen. Sollte die Verſteigerung an dem genannten Tage nicht beendigt werden können, ſo wird ſie des folgenden Tags Morgens 9 Uhr fort geſetzt. 5 Lehrlingsgeſuch. (657) Ein geſitteter junger Menſch, wel⸗ cher die niedere Chirurgie, als Schröpfen, Aderlaſſen, Zahnausziehen u. ſ. w., ſowie daz Barbiergeſchäft erlernen will, kann gegen ein annehmbares Lehrgeld ſogleich in die Lehre treten bei W. Frank, Chirurg in Butzbach. Empfehlung. (658) Einem hieſigen und auswärtigen Publikum mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich das Schreiben von Firma, Friedhofs-Denkmälern u. ſ. w., ſowohl in Gold, als auch in Oehlfarbe, in allen mögli— chen Schreibarten, ſtets fortbetreibe und ſehe deßhalb recht vielen Aufträgen entgegen. Auch können auf Verlangen Probeſchriften vorge⸗ zeigt werden. W. Frank, Chirurg in Butzbach. 150 Gulden (639) liegen in der Kirchenkaſſe in Aſſen⸗ heim zum Ausleihen bereit. Mehrere Tauſend Gulden (660) ſind zuſammen oder getheilt gegen gerichtliche Obligation zu verleihen. Ausgeber dieſes ſagt bei wem. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. — . 1. F Wegen de — 2 Kreie an die Betreffend: D 00 Rubrikat Müthskranfhei, cht aufgefunde Rubrikatin, wo Ce W Oer braunen woll lauen Spenz en, ſchwarz Grün. — Ueber 3.) Am dem Geſchäfts Unannehmlicht nimmt Mitgli Gründen aus. Er beſtimmt k darf Verſchläge ſcheidung, dam U auch manch Städte und m bekannt. Sold