Intelligenz-Olatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, —.* 2 27 die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 8 5 101. Sonnabend, den 21. Dezember 1844. n. s„Intelligenz⸗Blatt für die Provinz Oberheſſen“ wird im Jahre 1845, ganz in derſelben Weiſe wie im Jahre 1844, wöchentlich Je al(Mittwochs und Samſtags) erſcheinen. N N Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten tſt, beträgt bei mir, wie bisher, für 1 Jahr 1 fl. 12 kr., 2 Jahr 40 kr.— Durch alle Poſtverwaltungen des Großherzogthums Heſſen iſt das Intelligenz⸗ Blatt, nach einer en des hochloöͤblichen Oberpoſtamts zu Darmſtadt, pr. Jahr für 1 fl. 24 kr. und pr. Semeſter für 48 kr. zu hen.. a Die Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, für die geſpaltene erſte Zeile 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.— Beleg wird mit 2 kr. berechnet.— Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend bei mir eingehen, finden in dem tvochs erſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche ich von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend erhalte, werden in is Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen.— Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen. Friedberg. C. Bindernagel. Für denſelben Preis liefere ich das Blatt wöchentlich zweimal auch durch meinen Boten nach Melbach, Södel, Wölfersheim, Berſtadt, Ütphe, Inheiden und Hungen, und wöchentlich einmal nach Rodheim, Nidda, Salzhauſen, Geisnidda, Echzell, Gettenau, Heuchelheim, Weckesheim und Beienheim. D. O A m t 1 i ch er T h e f jedesmal das neue geſetzliche Großherzogliche Maaß auszu⸗ 1 drücken, wobei jedoch geſtattet wird, das alte Maaß in — Klammern beizuſetzen. Die Redactionen öffentlicher Blätter 1 5* 0—* 9 j 0 og 9 0 i 5 Der Großherzoglich Heſſiſche haben Inſerate, in welchen dieß nicht beobachtet wird, der 5 inländiſchen Behörde, von welcher ſie herrühren, zurückzuge⸗ — N 5 5 0 Kreisrath des Kreiſes Friedberg ben und nicht aufzunehmen. 1 a N%% reit 5 a April 1825 an ſämmtliche Bürgermeiſter dieſes Kreiſes. Darmſtadt den 10. April 1822. Aiieffend: Den Ausdruck des neuen Maaßes bei öffentlichen Bekannt⸗ Großh. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz machungen. Grolman. de— 2 a 7 9e der! Nachſtehend abgedruckte höchſte Bekanntmachung vom Hoppé. 10. April 1822 iſt ſeither vielfach außer Beachtung geblieben, ibngalb ich, dieſe einſchärfend, Ihnen empfehlen muß, ſich i ünftige genau darnach zu bemeſſen. * f b 5 8 1* Friedberg den 10. Dezember 1844. Recept zu einer Männerſeele.“ J. V.;: Da es ſchon ſo oft über uns Weiber hinaus ging im Intelligenz⸗ Krach, Kr.⸗Skt. blatte, ſo nehme ich von einigen meiner Mitſchweſtern aufgefordert das Wort und will denn einmal das Recept zergliedern wonach Männerſeelen e. Ausdruck des neuen Maaßes bei offentlichen Be⸗ geſchaffen ſind; damit ſich Jungfrauen einigermaßen eine Vorſtellung ma⸗ chen können, mit welcher Geduld wir durch's Leben pilgern müſſen: kanntmachungen betr. Es iſt ſchon mehrmals bei Bekanntmachungen Groß⸗) Dieſes Gedicht(2) haben wir blos darum aufgenommen, weil es I oglicher Behörden in inländiſchen öffentlichen Blättern, von unſerer Unparteilichkeit gewiſſermaßen verlangt worden iſt. Wo 0 ge ben waren, bemerkt worden, daß dieſe es im Int. Blatte„über die Weiber hinaus gegangen iſt⸗/, wiſſen En Maße Aegeder e 2 6 g wir nicht, daß es aber der Verfaſſerin nicht ſo recht Ernſt mit ihren -, der Verordnung gemäß in neuem Großherzoglichen Worten iſt, das geht theils aus dem Schluſſe derſelben, theils auch ge ausgedrückt worden ſind. Da aber die Nichtbefolgung daraus hervor, daß ſie die Veröffentlichung ihrer Verſe der Redak beldesfallſigen Verordnung zu Mißverſtändniſſen und Un⸗ tion dieſes Blattes, die ja doch von Männern beſorgt wird, zu⸗ ſohnungen Veranlaſſung geben kann, ſo werden hierdurch gemuthet hat. Wir wollten hundert gegen eins wetten, daß, wenn 3. 7 Frau Kättchen Geduldig nicht ſchon einen Mann hätte, ſie doch ae inländiſche Behörden, welche ſolche Bekanntmachungen ums Leben gern einen nähme. Ihre Worte ſind dafür ein Beweis öffentliche Blätter erlaſſen, angewieſen, darin kuͤnftig denn: was ſich liebt, das neckt ſich Die Red J. Setze auf ein großes Feuer Einen Keſſel tief und weit, Daß er eine große Maſſe Aufzunehmen ſei bereit; Soll die Schöpfung wohl gerathen Muß man prüfen Raum und Zeit, Großes, Großes ſoll entſtehen Drum den Keſſel tief und weit! II. Nimm nun Herrſchſucht, Ehrſucht Dünkel Füll ein Drittheil damit an Thu' ein gut' Theil Egoismus Hochmuth Eitelkeit daran Laß es nun ein wenig brodeln Mit dem Thyrſusſtab rühr's um Denn Gott Bachus ſüße Gabe Macht den graden Weg oft krumm.— III. Nimm dann eine ſtarke Doſis Unbeſtand und Flatterſinn Grillenfang und tolle Laune Streu ein Quantum drüber hin. Rühr' jetzt wacker zu Ohne Raſt und Ruh' Soll das Ganze wohlgerathen Muß es ſieden, kochen braten. IV. Gieß jetzt, wenn's am ſtärkſten ſiedet Zehen Eimer Zorn hinzu Und wenn es dann brauſt und ziſcht Wenn zum Rande ſteigt der Giſcht, Thue hundert Hahnenkämme, Noch die Arbeit nicht geendet Fülle d'rum noch Sinnlichkeit In den Keſſel tief und weit. VI. Daß das Zorngebraus ſich ſtillt, Er ſich bis zum Rande füllt Und dann legen ſich die Wellen Alles wird ſo glatt und ſchön, Sieht ſo fromm aus und iſt wahrlich Gut und artig anzuſehn. VII. Doch noch etwas fehlt der Maſſe Gleichſam als die Würze nun Wolfszähne nur noch ein Dutzend Müſſen auf dem Boden ruhn Und nun iſt das Werk vollendet Und die Arbeit iſt geendet. VIII. Wie die Göttin aus dem Wagen Mann erſtaunt mußt ſteigen ſehn, So ſteht jetzt ſchaut und erſtaunt, Er der Herr der Schöpfung da: Aber iſt's denn wirklich Seele Was die Herrn der Welt belebt Oder iſt's nur Blut und Nerv', Was in ihnen lebt und webt? Sind's nur wandelnde Geſtalten Handelnden Maſchinen gleich Heute ſind ſie hart wie Stein Morgen ſind ſie butterweich. Wollt ihr Herrn es mir erklären, Denn es iſt und bleibt mir trüb Was in euch denn lebt und handelt Ein Seele, ein Princiv.— * 402. Guſtav- Adolf Stiftung. 5 4 Nach langer Unterbrechung habe ich wieder eine erfreuliche Mittheilung zu machen, nemlich die, daß in Gemeinde Kaichen 45 Perſonen mit einem jährlichen trag von 10 Gulden 6 Kreuzer der Guſtav-Adolf⸗St beigetreten ſind. . Matthias, Pfarrer, Secretär des Wett. Zweigvereins d. G. A ſind bis jetzt eingegangen: von mehreren Mitgliedern der Geſellſchaf 0 Beſprechung wiſſenſchaftlicher Gegenſtände 9 fl. T. 1 fl. 45 kr.; von C. 1 fl.; von F. 5 Worret 15 kr.; von den Geſellen des Schuhmachermeiſters J. Heß a0 von Für die armen Felsberger H. 30 kr; von Tanſſſh aus der Spgarbüchſe eines Knaben 6 kr.,— zuſammen 14 fl. 1. 0 deren Empfang mit herzlichem Danke beſcheinigt Friedberg am 18. Dezember 1844. e. Matthias, eite Kirchenbuchs⸗Auszug vom November 184 17. 10. Grünberg. Getraute:. Johann Jacob Borgon, des weiland Joſeph Bon Bürgers und Maurers zu Anſpach, im Herzogl. uf Amt Uſingen, ehelich erzeugter, hinterlaſſener, Sihl, Bürger und Schreinermeiſter zu Anſpach, und Kaße rina Pfeffer, des weiland Joh. Heinrich Pfeffer, N. Speicherverwalters dahier, eheliche hinterlaſſene Toca Getaufte: in ba dein, Möchte dieſes Beiſpiel recht bald an u vielen Orten unſerer ſo reichlich geſegneten Wetterau ahmung finden! 50 kr.; von Frau L. 0 — 2 1 ia Kal. 4 den 10 f 1 bien . ernie l 1 10 , Wobauld Straß hn füt die Beil ae, u Ie, gittnet ormittagt des Ge J2n Geben de Ei 7 0 die S ſaaſeel, 1 dem Bel * lan, intent. gag nne 1 Dgermiltaz hause zu den Raldbauſe Juen 1 Halen bg Footen/ in dem fen. zteiteg d Vor mitta ſe zu gem Ralbbauſe e Gieſen Über 15 Faterſelder Heume dem Bezirk des B VII.. Samſtag Vor mitt, b ver Wobnung des i 80 berſtadt, ſüt die S f 15 dem Bez IX Montag Vorm in der Wopnung de Dem Gr. Gensdarm Michael Kohl eine Tochter, Gl Henriette, geb. den 18. Oct. Roth und feurig noch hinein Oder ſollen dieſe fehlen, Dürfens Putterkröpfe ſein. V. Denn ſo bös it's nicht gemeint Und es iſt ja auf der Erde Oft nicht alles, was es ſcheintl Manches mag von Manchem gelten, 19. Alles gilt von allem nicht. Kättchen Geduldig. Wenn's dann kollert oder kräht Und ſich wie im Kreiſel dreht Sei dann nur hübſch auf der Hut Denn das Ganze wird ja gut; Noch iſt nicht das Werk vollendet Laßt's ihr Herrn euch nicht ver⸗ 17. drießen, 17. Nov. Dem Bürger und Polizeidiener Joh. Ruppert Herz i IX. Tochter, Helena, geb. den 1. Nov. 24. Dem Bürger und Steindeckermeiſter Auguſt Eger a Sohn, Joh. Ludwig Ottmar, geb. den 4. Nov. 24. Dem Bürger Walther ein Sohn, Chriſtian, geb. den 3. Nov. und Rothgerbermeiſter Joh. Kong Beerdigte: f Joh. Daniel Groß, verwittweter Buͤrger und Schuß macher, alt 76 Jahre, 9 Monate und 19 Tage, 5 dn Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Ne Bekanntmachung. (1390 Heinrich Ludwig Launhard zu Ober— rosbach entliehe a) 150 fl. am 1. Febr. 1835 hei J. A. Windecker dahier, als Curator der Chr. Bretthauers Kinder, b) 60 fl. am 18. Dez. 1818 bei Frau Rentmeiſter Chelius, c) 20 fl. am 28. April 1837 bei dem Mathilden⸗ ſtifte zu Friedberg. Dieſe Kapitalien ſollen längſt abgetragen, die Schuldurkunden aber verloren gegangen ſeyn. Auf Antrag des Schuldners werden daher alle, welche Anſprüche aus jenen Schuld— urkunden herleiten zu können vermeinen, auf— gefordert, ſolches ſogewiß in 6 Wochen von heute an hier anzuzeigen, als ſonſt dieſelben als erloſchen angeſehen und die deß fallſigen Einträge in den Hypothekenbüchern werden gelöſcht werden. Friedberg am 16. Dezember 1844. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Vie ra eie o rd i ren n (1607) Das Ausleeren der beiden Dung⸗ gruben in der Burg- und Kloſtercaſerne da⸗ hier, ſoll auf das Jahr 1845 auf dem Sou⸗ miſſionswege in Accord gegeben werden. Deßfallſige Offerten ſind längſtens bis zum 23. d. M., Vormittags um 9 Uhr, in das am Eingange des hieſigen Militär-Verwal⸗ tungs⸗Bureaus befindliche Käſtchen einzulegen und es werden um 10 Uhr an dem gedachten Vormittage die eingegangenen Soumiſſionen, wobei die Soumittenten, oder Stellvertreter derſelben zugegen ſein können, eröffnet. Hierbei wird bemerkt, daß a) von Seiten der Soumittenten keinerlei Bedingungen geſtellt werden durfen, b) die Ratification vorbehalten bleibt und c) die betreffenden Bedingungen auf dem erwähnten Verwaltungsbureau zur Ein⸗ ſicht offen liegen. Friedberg den 14. Dezember 1844. J. A.: G 6 z Oberquartiermeiſter. Verſteigerung von Straß en bauen beiten. (162 Die zur Unterhaltung der Straß im Baubezirke Grünberg für das Jahr ß erforderlichen Arbeiten, nemlich: 1) Steinbrechen, 2) Steinfahren, 3) Steinſetzen, 4) Steinſchlagen und 5) Handarbeiten, ſollen an den nachbemerkten Tagen und Ou an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigenl werden. I. Freitag den 3. Januar, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhauſe zu Grünberg, für die Sia ßen von Gieſſen über Grünberg nach Schell, hauſen und von Grünberg nach Hungen, dem Bezirk des Bauaufſehers Alker. II. Samſtag den 4. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Schulthef zu Geilshaufen, für die Straße von Gru, berg über Londorf bis zur kurheſſiſchen Gren in dem Bezirk des Bauaufſehers Kronenbeng ungen, für die S. und von Grünberg! in dem Bezirk des F. Dae Vorm! auf dem Heſſenbrü ßen von Grünbe Heſſenbrücker Han zirk des Bauaufſe Grünberg den Der G Bekan (1625) Dienſ. Vormittags 10 lt und 200 Malter dernden für die werden, wozu S werden. Nauheim der 00 Privat 5 Extra 0 4590) pr. 0 Can 2 und (608) letzt dem 1 0 = 0 1 imeebers I binberg, in dem Bezirk des * zvenſeen, fur die Straße von Laubach nach de ceert. 98 inder Wohnung des Gaſtwirths Gerlach zu 80 Glaufſebers Heinz und von Ruppertenrod * nem Ralkdhauſe zu Laubach, für die Straße ie Wetterfelder Dammer über Laubach nach 1. er Wobnung des Gaſtwirths Pbiliopi zu e Gieſſen über Lich nach Hungen und vom m. Montag den 6. Januar, Vormittags 10 Ubr, Auwertenrod, für die Straßen von Grün⸗ nach Schellnhauſen, in dem Bezirk des zum Cinſchnitt in die Straße von Schot⸗ er nach 3 in dem Bezirk des Bau⸗ Keil. Dienſtag den 7. Januar, Vormittags 10 Uhr, ner Wobnung des Gaſtwirtbs König zu Aenbain, für die Straße von Grünberg nach Bauaufſehers IV. Deum. v. Mittwoch den 8. Januar, Vormittags 10 Uhr, iner Wohnung des Gaſtwirths Hofmann zu Ale ſungen, in dem Bezirk des Bauaufſehers . nberger. „1. Donnerſtag den 9. Januar, Vormittags 10 Uhr, [Stotten, in dem Bezirk des Bauaufſehers VII. Freitag den 10. Januar, Vormittags 10 Uhr, invem Rathbauſe zu Lich, für die Straßen Utterfelder Hammer über Lich nach Butzbach, indem Bezirk des Bauaufſehers Hill. VIII. Samſtag den 11. Januar, Vormittags 10 Uhr, 2 rſtadt, für die Straße von Lich nach Butz⸗ bey in dem Bezirk des Bauaufſehers Hahn. IX. Montag den 13. Januar, Vormittags 10 Uhr, inder Wobnung des Gaſtwirths Buttron zu Hmgen, für die Straße von Lich nach Hungen u von Grünberg über Hungen nach Berſtadt, indem Bezirk des Bauaufſehers Schepp. X. Dienſtag den 14. Januar, Vormittags 10 Ubr, af dem Heſſenbrücker Hammer, für die Stra⸗ zn von Grünberg nach Hungen und vom üſſſenbrücker Hammer nach Lich in dem Be⸗ r des Bauaufſehers Pitz. Brünberg den 9. Dezember 1844. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter Holzapfel. Bekanntmachung. (6625) Dienſtag den 24. Dezember d. J., Wrmittags 10 Uhr, ſollen 400 Malter Korn id 200 Malter Gerſte an den Mindeſtfor⸗ denden für die hieſige Saline angekauft meirden, wozu Steigerungsluſtige eingeladen werden. Nauheim den 19. Dezember 1844. Kurfürſtliches Salzamt. Schäffer. Schmincke. Dunker. F. Schreiber. Irivat⸗ Bekanntmachungen. Ertrafeine Punſch⸗ eſſenz 13900 pr. Flaſche 1 fl. 12 kr. bei Earl Wahl in Friedberg. E Naſſau⸗ulſinger Eiſen und Achſen %% 403. das Stück, fuͤr deren Gute garantirt wird, zum Fabrikspreiſe bei Friedberg. Gebruͤder Grdͤdel. Zum Verkaufen. (1600) Auf hieſigem Hofe ſtehen zu ver⸗ kaufen 2 fehlerfreie zugfeſte junge braune Wagenpferde, 1 ſehr ſchöner Original⸗Schwy⸗ zerfarren, 2 Farren gelbbraun von Farbe. Burgbof zu Cleeberg bei Butzbach im December 1844. Der Freihl. von Bibraiſche Oberverwalter Fucſches. Extrafeine Düſſeldor⸗ fer Punſch⸗Eſſenz aus Arac de Goa 46100 per Flaſche 1 fl. 12 kr. bei Ch. Hecht in Friedberg. Empfehlung. (1617) Auf bevorſtehende Feiertage bringe ich meine neu zugelegte Mehlhandlung in em⸗ pfehlende Crinnerung und habe mich mit be⸗ ſonders ſchönem und feinem Blumenvorſchuß, nebſt allen andern Sorten Mehl beßtens vor⸗ geſehen, welches ich, nebſt meinem Spezerei⸗ und ſonſtigen bekannten Waaren-⸗Artikel einem geehrten Publikum hierdurch wiederholt beßtens empfehle. Carl Oswald in Friedberg. Ludwigsſtraße Nr. 12. Aechten Emmenthaler-Schweizer-Käs, (1618) prima Qualität, erlaſſe ich bei Ab⸗ nahme von wenigſtens 10 Pf. das Pf. zu 23 kr., im Ausschnitt 28 kr., ſowie ächte Limb. und Ramadon⸗Käſe gut und dilligſt bei Carl Oswald in Friedberg, Ludwigsſtraße Nr. 12. Carl Huppuch, wohnhaft der Poſt gegenüber, (1626) empfiehlt ſich in allen modernſten Torten Herrn⸗ und Knaben⸗ Kappen, ſowie auch ſchön gearbeiteten Herrn⸗Hüten für das kommende Feſt. Verſpricht die reellſte und prompteſte Bedienung. Punſch⸗Eſſenzen u. Liqueurs. (1627) Meine verſchiedene Sorten Eſſenzen und extrafeine Liqueurs, als: Ananas-, Arac- und Rum ⸗Punſch⸗Eſſenz, Arac⸗ und Rum⸗Grog⸗Eſſenz, Biſchoff⸗ und Cardinal-Eſſenz; Aechte extrafeine Rums und Aracs, Ani sette de Bordeaux, Extract d'Absynthe, Christophlèt, Creme de Vanille, Cura- cao, Erdbeer, Kirſch⸗ und Nuß-Ratafia, Persico, Robert Whyt etc., bringe ich in empfeblende Crinnerung. Nidda im Dezember 1844. Dr. Borberg. An e i 9 (1628) Ich unterzeichneter bringe einem geehrten Publikum zur ſchuldigen Anzeige, daß ich gegenwärtig bei Herrn Peter Mann auf dem Hauck wohne. Moglichſt billige Preiſe, jederzeit moderne Arbeiten werden mir das ſeit längerer Zeit geſchenkte Zutrauen ferner erhalten. Auswärtige Aufträge an mich, möchte ich bitten mit meinem Vornamen jederzeit zu bezeichnen. Friedberg Chriſtian Berg, Meine Conditorei⸗Waaren, (1629) beſonders vorzügliche Lebkuchen, bringe fuͤr bevorſtehende Feſttage hiermit in empfehlende Erinnerung. Adam Nauſch J. Eine Perſon, (1630) die kochen und auch Hausarbeit verrichten kann, wird geſucht. Zu erfragen bei Hrn. Eckel, Gaſtwirth in Groskarben. Empfehlung. (1631) sch mache meinen geehrten Freun⸗ den die ergebene Anzeige, daß ich das Waſchen, Bügeln und Fälteln für mich angefangen habe, und empfehle mich daher in meinem Hauſe, ſo wie auch außerhalb zu arbeiten. Friedberg. Friedberg. Catharina Müller, am Uſerthor. Ge ſu ch. (1632) Auf hieſigen Hofe wird ein tüchtiger Brenner geſucht, und kann derſelbe alsbald eintreten. Nur Brenner mit ſehr guten Zeug⸗ niſſen wollen ſich melden. Burghof Cleeberg bei Butzbach, den 17. Dezember 1844. Der Freiherrlich v. Bibraiſche Oberverwalter Fuchs. Frankfurter deutſches Journal. (1633) Auf das täglich erſcheinende„Frank⸗ furter Journal“ und die ihm beigegebene „Didaskalia“ kann man für das mit dem 1. Januar 1845 beginnende neue Halbjahr bei jedem verehrlichen Poſtamt Deutſchlands und der Schweiz abonniren. Das rege Streben der Gegenwart nach einem vernunft und ge⸗ ſetzmäßigen Fortſchreiten zum Beſſeren ſtets unverrückt im Auge bebaltend, wird das Frankfurter Journal auch ferner dem politi⸗ ſchen, commerciellen und ſocialen Entwick lungsproceß aller Lander und Staaten, vor⸗ züglich aber demjenigen des deutſchen Vater— landes, die gebührende Aufmerkſamkeit wid⸗ men. Daß die unveränderlich ſich treu blei⸗ bende Tendenz dieſer Blätter bei allen auf⸗ geklärten Freunden des Vaterlandes ſich die vielſeitigſte Anerkennung verſchafft hat, beweiſt die überaus ſtarke, in fortwährendem Zu⸗ nehmen begriffene Verbreitung derſelben, durch die auch allen Inſeraten eine nicht geringe publicität gewährt wird. Die Expedition des Frankfurter Journals. Paſſende Weihnachtsgeſthenke, welche bei C. Bindernagel in Friedberg zu haben ſind: (Fortſetzung.) Curtman's Tagebuch d. Erziehung. 1 fl. 21 kr. Elavierſchule von Hünten. 5 fl. 24 kr. 7„ Cramer. 54 kr. Inſtructive Variationen v. Hering 27 kr. Dpern für das Pianoforte obne Den Die Zauberflöte 1 fl. 48 kr. Don Juan 2 fl. 24 kr. Joſeph. 1 fl. 48 kr. Die heimliche Che. 3 fl. Nr. Jobann von Paris. 1 fl. 48 kr. Ouvertüren beliebter Opern für das Piano forte à 9 kr. Potpourris aus beliebten Opern à 36 kr. Farbenkaſten zu verſchiedenen Preiſen. Kinderſchriften in reicher Auswahl und 1608) letztere von 30 bis 130 Pf. Frauenkleider macher. zu verſchiedenen Preiſen. „% 404. Empfehlung. (1634), Jundem ich mein Material-, Spezerei⸗ und Farbwaaren⸗Geſchäft hiermit in empfehlende Erinnerung bringe, mache ich ein geehrtes Publikum noch beſonders auf meine nachſtehende, theils ſelbſt bereitete, theils direkt bezogene Artikel aufmerkſam und empfehle dieſelben zu den billigſten Preiſen. Feinſte Punſch⸗ und Grog ⸗Eſſenz in ganzen Flaſchen und im Anbruch, pr. Flaſche 1 fl. 12 kr., Biſchoff⸗Eſſenz, Rum de Jamaica, Arac de Batavia, Cognac, Anis, weißen und rothen Doppelkümmel, Magenbitter, Pfeffermünz. Doppelwachholder und ſonſtige Liqueurs; auch babe ich ſtets einen ſehr guten ordinären Brandwein vorräthig. Ferner feinſte Dampf⸗Chocolade mit und obne Gewürz pr. Pfd. 24 kr bis 1 fl. 12 kr., beſten grünen und ſchwarzen Thee und Vanille, Wachs- und Stearin⸗Tafellichter, Cigarren aus den vorzüglichſten Fabriken von 40 kr. bis zu 4 fl. pr. 100 Kiſtchen, Rollenvarinas und ſonſtige feine Tabacke, namentlich einen ausgezeichneten holländiſchen Ta back in 5⸗Pfd.⸗Beutel pr. Pfd. 36 kr. Braunſchweiger und Uelzner Flachs von vorzüglicher Qualität und äußerſt billig. Auch babe ich eine Niederlage in ächtem Cölniſchen Waffer, welches ich hiermit ebenfalls empfehle. H. Hahn in Friedberg. L Punſch⸗Eſſen zen. (1635) Aechte Düſſeldorfer Arrac⸗Punſch⸗Eſſenz pr. Flaſche 2 fl. 30 kr. Feinſte Düſſeldorfer Punſch-Eſſenz 1 e Feinſte Aſchaffenburger Punſch-Eſſenz 5 e Niddaer Arrac-Punſch⸗Eſſenz 1* Niddaer Punſch-Eſſenz 1, Gießer Punſch-Eſſenz, die halbe Maas 1 0 iſt zu haben bei . D. E. 0 Fritz in der Wilhelminen-Straße. Zu gefälliger Beachtung. Um den Verkehr mit meinen Geſchäftsfreunden in der Gegend von Hungen und Nidda zu erleichtern, werde ich zu Anfang 1845 folgende 1 Kirchliche Anzeige für Friedberg. 4. Advent den 22. December, Pfarramtliche Funktionen verrichten fuͤr Herrn Kirchenrath Pilger, 1 Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Lugtee Herr Candidat Kleberger. i Nachmittags predigt in der Burgkirte Herr Candidat Henriey. 1 — 200 f 19. Dez. 13. Dez.* 102. Gattung. Fried⸗ G“ Main berg 3 6— fl. kr. fl. kr. 20 F Waizen pr. Malter 720 1 D.„telle Korn„„ 540 536 in e em Gerte„„, 4 40 440 f Der 21 2 Hafer„ 2 I 2140 3 8 e e ——deerfugung de 5 5 beziehen). Polizei-Taxe Ude nnen eg 0 i En Beleg wird mi für die Städte Friedberg und Butzhah fia egen hs Samſaags erſche expreſſe Botengange einrichten: vom 22. bis 28. Dezember 1844. 0 Friedberg. 1) Wöchentlich an jedem Dienſtage geht mein Bote von hier über die 8 5 Ti denke Orte Melbach, Södel, Wölfersheim, Berſtadt, Utphe und Brod ⸗Preiſe libre 95 dose dn Inheiden nach Hungen und von da über Rodheim nach Nidda, 8 br. 1 tr. ff. wo derſelbe übernachtet. 5 II Lelb⸗Roggenbrod e 2) Am folgenden Tage, Mittwochs, kehrt dieſer Bote über Salzhauſen, 4 1 7 9 1 9 0 N Geisnidda, Echzell, Gettenau, Heuchelheim, Weckes— 1 50 h. 9 heim, Beienheim und Dorheim hierher zurück. 8 2 1 116% 1052 a 5) Wöchentlich an jedem Freitage geht mein Bote über die unter 1)— Genes(rafel) Brod 1 5 106 Kreis genannten Orte nach Hungen und kehrt am nämlichen Tage auf Fleiſch⸗Preiſe. 1 kels demſelben Wege zurück. i 1 Ochſenfleiſh 11— 2 an ſämn Gefällige Aufträge für meine Buchhandlung, Buchdruckerei oder„ Kühſteiſch gemäſtetes 9— 8 vetref Lithographie können, in Uebereinſtimmung mit den Herrn Bürgermei⸗ e genes 1 8 5 ſtern, auf den Bürgermeiſterei-Büreaus der genannten Orte, in Hungen“ Sana ee 8 2 ulrsnaht i N 2 9 ö; s i. albflei 217— r bei Hrn. Kreisbüreaugehülfen Funk und in Nidda bei Hrn. Buchbinder, Schleich eic 11 2% biernit enges Trebes abgegeben werden.„ Se. 9 9 genannten Kan 5 N 5 8 1 aafflei 7 le 2 Indem ich noch darauf aufmerkſam mache, daß das„Wetterauer„ Wurſtbon bios Schweinen 12— ale 1 Sonntagsblatt“) durch dieſen Boten bezogen pr. Semeſter 24 kr.,„ Gemiſchte Wurſt 8— 8— zur chf das„Intelligenzblatt für die Provinz Sberheſſen“ pr. Semeſter 5 N 15. al ſucſihe 48 kr., pr. ganzes Jahr 1 fl. 24 kr. koſtet, empfehle ich bei dieſer Ver⸗„ Geräucherter Speck 22— 2 Dieses anlaſſung mein Geſchäft wiederholt geneigter Berückſichtigung und verfehle See 15* 15 5 Beſchenigung nicht zu bemerken, daß der Bote in meinem Dienſte ſteht und deßhalb, Schweinenſchmalz, 1 Friedb ohne meine Zuſtimmung für niemand Anderes Aufträge übernehmen darf. en ö 25 5 4 8 5 Die vierte Nummer des Wetterauer Sonntagsblattes liegt dem heutigen In⸗„Nierenfett 20% telligenzblatte bei. Gleichzeitig habe ich einen Zettel für diejenigen beigeſchloſſen, welche die Fort⸗„ Hammelsfett 15— 1⁵ 5 ſetzung des genannten Blattes wünſchen. Dieſe bitte ich den Zettel auszufüllen und ihn mir auf dem Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Wege zukommen zu laſſen, auf welchem ſie das Blatt zu beziehen wünſchen, nämlich: JD. A.: 1) durch die ihnen zunächſt gelegene Poſterpedition, oder 2) durch einen der Bezirksboten des Krach, Kr.⸗Sctr. 5 Kreiſes Friedberg, oder 3) durch meinen expreſſen Boten, welcher die obengenannten Orte berührt. 5 1. 90 Betreff Wer die bereits ausgegebenen Nummern des Wetterauer Sonntagsblattes noch beſitzt, und„Die Polizei⸗Tare für die Stadt Butz bach 1 die Fortſetzung nicht wünſcht, würde mir durch koſtenfreie Rücksendung eine Gefälligkeit erzeigen. gilt auch für den Kreis Hungen. 6 uter N Friedberg. E. Bindernagel. e e eee ee 5 ö— Ableiten für d Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 05 nverzi, S Wegen der Weihnachtsfeiertage erſcheint Samſtag den 28. Dezember keine Nummer des Intelligenzblattes.