1 Intelligenz⸗Olatt 5 für die 1 0 Provinz Oberheſſen N f 2 0 im Allgemeinen, Enpfehl 5 a 1 1 die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen E Vue und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 1 Amtlicher Theil. 5 Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg a die Großh. Bürgermeiſter resp. Lokalpolizeibeamten des Kreiſes Betreffend: Die Vertilgung der Feldmäuſe. rl Hen Es iſt zu meiner Kenntniß gekommen, daß ſich hin ue an ud wieder die Feldmäuſe in nicht unbetrͤchtlicher Zahl ion ber gegen ſollen. * Unter Hinweiſung auf meine Verfügung in Nro. 78 484. uld 84 des Intelligenzblattes von 1842 ermächtige ich Sie Ale, ir: Anordnung der deßfalls nöthigen Vertilgungsmittel. die Uebertretung Ihrer Anordnungen haben Sie mit einer — gulizeiſtrafe von 1—5 fl. zu bedrohen. 1 nzeige Friedberg den 6. Sĩptember 1844. 0 NN Krach, Kr.⸗Setr. Der Großherzoglich Heſſiſche en In Rentamtmann des Bezirks Schotten „ Stan u die Herrn Bürgermeiſter der zum Rentamtsbezirk Schot— ten gehörigen Orte. Betreffend: Erhebung der Feldſtrafen für die 4. Periode 1844. Die Erhebregiſter über die Feldſtrafen aus dem Zeit— um vom 20. Mai bis 20. Juli, 4. Periode 1844, liegen u und es können an den bekannten Zahltagen, Mittwoch e n Donnerſtag, Zahlungen geleiſtet werden. minnſt⸗ Ausnahmsweiſe werden bis zum 15. October auch , denſtags Forſtſtrafen erhoben. Sogleich nach dem 15. October muß gegen die im guckſtande gebliebenen Feldſtrafſchuldner das Executions⸗ effahren eintreten. 914. Die betr. Herrn Buͤrgermeiſter wollen dies im Inter⸗ a, Ihrer Gemeinden alsbald bekannt machen laſſen. Schotten am 16. September 1844. Prätori us. Oberrosbach den 16. September 1844. In der verfloſſenen Nacht wurden wir gegen Mitter⸗ nacht durch die Sturmglocke geweckt. Ein Blick auf den Himmel kündigte uns an, daß in der Nähe Feuer ausge⸗ brochen ſei. Es war dies im benachbarten h. homburgiſchen Orte Köppern geſchehen. Einige Stunden dauerte der Feuerſchein am Himmel und der Geruch verbreitete ſich bis hierher. Durch die rückkehrende Löſchmannſchaft erfuhren wir, daß 2 Scheuern nebſt Nebengebäuden ein Raub der Flammen geworden wären. Ueber die Entſtehung iſt nichts Näheres bekannt. Als der Ausbruch von 2 in der einen Scheune ſchlafenden Perſonen bemerkt wurde, war das Feuer ſchon ſo weit verbreitet, daß die Pferde in Eile ge⸗ rettet werden mußten. Der Faſelochs war aber ſchon ſo wüthend geworden, daß man ihn nicht losbinden konnte. Er iſt in der Flamme ums Leben gekommen. Ein Glück war es für die Betroffenen, daß ſie ſchon großentheils die Früchte ausgedroſchen hatten. Einzelne Anweſende wollen behaupten, es hätte noch mehr gerettet werden können, wenn die Einwohner des Ortes thätiger geweſen, wären. Sogar ſollen einige in Wirthshäuſern geblieben ſein, als das Feuer ausgebrochen war. Ich wünſchte zur Ehre der ganzen Ge⸗ meinde die Kunde zu vernehmen, daß ſich dieſes als ein falſches Gerücht bewähre. Doch, wie dem Guten öffentlich Lob gebührt, ſo muß auch das Schlechte zur Warnung ge⸗ rügt werden. Bei dem Ausbruch einer Feuersgefahr ſollte der Chriſt kein anderes Verlangen und keine Leidenſchaft kennen, als die Sehnſucht den unglücklichen Brüdern Hilfe zu bringen. Auch kann ich nicht umhin aufs Neue zur Vor⸗ ſicht beim Feuer zu ermahuen. Bald hätten wir die vorige Woche ebenfalls ein Unglück erlebt. In einem Hofe brannte ein Gebund Stroh in lichter Flamme. Wäre nicht auf der Stelle eine Frau mit Waſſer erſchienen, ſo hätte um ſo mehr Unheil entſtehen können, als die meiſten Mannsperſo— nen auf dem Felde waren. Jedenfalls iſt durch Kinder das Feuer entſtanden. Aber ſind nicht die Aeltern für dieſelben verantwortlich, wenn ſie dieſelben nicht zur Vorſicht und r 298*. Behutſamkeit mit dem Feuer anhalten? Namentlich ſollte dieſes, wie ja auch die Verordnung ſagt, bei den Streich⸗ feuerzeugen geſchehen. Man kann in dieſer Beziehung nicht ſtrenge genug ſein. Heſſenbrückenhammer am 9. September 1844. Verſchiedne Umſtände machten es nothwendig, daß die diesjährige Generalverſammlung des Mäßigkeitsvereines für die Kreiſe Grünberg und Hungen ſpäter als gewöhnlich anberaumt wurde, und ſo ward ſie durch den Vorſtand auf den heutigen Vormittag feſtgeſetzt. Seit ſieben Jahren beſteht nunmehr dieſer Verein. Als er im Jahr 1837 zuſammentrat, ſtand er faſt vereinzelt da im deutſchen Vaterlande;— doch heute ſind es viele Tauſende, welche die Grundſäͤtze theilen, die in den Mit⸗ gliedern jenes Bundes lebendig geworden ſind und es kommt gewiß bald die Zeit, da unſer geliebtes deutſches Volk, wie in allem Edlen, ſo auch in dem Streben Eins wird, die verderblichen Vorurtheile zu bekämpfen, die jetzt noch mit Rieſenarmen es umſchlingen und ſeine beßten Kräfte läh⸗ men.— Ja! die Sache der Mäßigkeitsvereine wird einmal eine Sache des deutſchen Volkes, wie ſie die der Norweger, der Irländer, der Amerikaner bereits geworden iſt, wie ſie in einzelen Gauen unſres Vaterlandes, in Schleſien, in Hannover gewiß bald werden muß. Daß ſie es bei uns noch nicht geworden, liegt nicht allein in dem Widerwillen der eigentlichen Gegner der Mäßigkeitsvereine, ſondern nicht minder auch in den falſchen Vorſtellungen über das Wirken dieſer Geſellſchaften, das man bald durch Spott, bald durch offenbare Verunglimpfungen zu beeinträchtigen ſtrebt. Von gar vielen Seiten vernimmt man den weiſen Rath:„trinket den Branntwein nur mäßig, ſo wird er euch nicht verderblich ſein.“ Von einer gaͤnzlichen Verbannung aber dieſes Getränkes will man nichts wiſſen.— Mit halben Maßregeln iſt jedoch nichts gethan; unſre Zeit bedarf einer durchgreifenden, das Uebel an der Wurzel faſſenden Hei⸗ lung.— Geſtützt auf die Ergebniſſe der Geſchichte, belehrt durch die Wahrnehmungen der Gegenwart, ermuthigt durch die Aufklärungen der Naturwiſſenſchaften haben unſre Ver⸗ eine die Behauptung aufgeſtellt, nur eine völlige Abſtellung des Branntweintrinkens konne allen den verderblichen Fol— gen dauernd vorbeugen, welche leider den Genuß gebrannter Waſſer zu begleiten pflegen. Kühn werfen wir den Fehde⸗ handſchuh Allen denen hin, welche in irgend einer Weiſe einem Gifte das Wort reden mögen, das alljährlich unzäh— liche Opfer fordert.— Ihr gebt vor, den Gefahren einn übermäßigen Hitze durch ein Glas des unſeligen Feuertrautz zu begegnen!— Wer gab dem römiſchen Krieger ein ſil⸗ ches Gegengift, wenn er durch die Wüſten Afrikas 5 Aſiens, mit ſchwerem Gepäck beladen, hinzog?— wer reichte es den Arbeitern, die unter der glühenden Sonne 0 Aegyptens jene Pyramiden erbauten, von denen, wie Nafo⸗ leon ſagte, vierzig Jahrhunderte auf unſre Zeit herch⸗ ſchauen?— wer reichte ihn den Kriegern Alexanders, ſie ihrem Führer durch alle Schrecken der Einöden folgten? Ihr behauptet, als Schutz wider die Strenge de* Winters bedürfe der Arbeiter eines Trankes, der Glut in cd daß ſeine Adern gieße und ſeine Glieder vor der Erſtarrug g ſchütze! Fraget, um jedes andre Beiſpiel hier bei Seite zu 08,8 0 laſſen, fraget die erprobten, in Schreckenstagen geläuteren 1 Krieger, die dem Helden des Jahrhunderts nach Rußland gefolgt waren, wer am ſicherſten dem Froſte und allen Elend jener Zeiten widerſtand;— ſie werden einſtimug! 1 erklären:„es waren die, welche ihren Durſt mit Waſer 6,05 löſchten, welche den Branntwein mit Abſcheu von ſich wie Aa ſen.,— Wir haben Männer unter uns, welche in jenen Tagen in den glühend heiſſen Thälern Andaluſiens ge kämpft, und Andre, die auf den Schneegefilden des Nun ch, 10014, dens geſtritten und geblutet;— wir ſchauen ihre Narben mit Hochachtung an, wir lauſchen ihrer Erzählungen 10,, 10558, unſre Zeit ſich Kraft eingieſſen will.—. f(Schluß folgt.) 1 Für die Abgebrannten in Dierlammen iſt fernag 118, 135, U bei der Expedition dieſes Blattes eingegangen: Nichts!- 11186, 111 1 1 160323, 11338, 113 Er ſuſch en. 66865 11374, 113 1 44222, 14425, 11 Verſchiedene Vorfallenheiten veranlaſſen mich, hierng, 7, 11458, 114 Jedermann hier und in der Umgegend zu erſuchen, an keis 1485, 11493, 11. nen Taubſtummen, namentlich nicht an den früher ſch tz 15 35, 11532, 1ʃ5 6, 11576, 11 einmal ſignaliſirten Jakob Zeiß von Hochweiſel, irgend e(2, 11644, f a 190 15 was weder auf Bitten noch gegen Bezahlung zu verabreicheh Eu h 1, 11716, 11 wohl aber einen jeden bettelnden oder mit Geld verſeheu(1756, 11759, 11 Taubſtummen ſofort gefälligſt bei mir zur Anzeige brit 11766, 11707, . g 0 5 7(lslo, 1182, 11 zu wollen. Da dieſe Bitte im Intereſſe nicht allein einge 8 380, 11839, 1 ner Taubſtummen, ſondern der ganzen Anſtalt, ja auch eki 0 11886, 1. großen Theiles des Publikums ausgeſprochen wird, ſo i. ich einer geneigten Gewährung zuverſichtlich entgegen. 1 Friedberg. Roller, Direktor. 1 Bekanntmachungen von Be⸗ ö am Schützenrain, Haingraben, Stadtſchreiberei— ö graben, an der Pfingſtweide und der Cheauſſee, theils in einzelnen Bäumen, theils in kleinen Partieen, öffentlich meiſtbietend verſteigert und der Anfang am hinteren Burgthor gemacht, dann aber am viereckten Weier, Seergraben, (1220) Donnerſtag den 26. Sept. l. J., und ſo fort die Verſteigerung fortgeſetzt wer⸗ den. Gegen Bürgſcheine wird Zahlungsfriſt bis zum 1. Dezember gegeben. Friedberg den 11. September 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. 5 hoͤrden. S ιπιιειεε e νινσ Obſt-Verſteigerung. von Morgens 9 uhr an, ſoll ſämmtliches Obſt von den ſtädtiſchen Almeien, beſtehend in den beßten Sorten Aepfeln, Birnen und Nüſſen, als am Burgberg, viereckten Weier, Seergra⸗ ven, Wildkautsgraben, an der Ockſtädter Gaſſe, 71e Korn- und Gerſtenſtroh-Lieferung un licher Betten in der hieſigen Reiter⸗Caſiil erforderliche Stroh, beſtehend in 1084 Gettuß Kornſtroh, à 16 Pfd., und 1290 Gellul Gerſtenſtroh, a 8 Pfd., auf dem Wege!! Soumiſſion an den Wenigſtnehmenden vu“ ri tz. die Bedingungen auf dem bieſigen Mill * 05 die Garniſon zu Buß bach, 1 (1223) Da das zum frischen Füllen ann, ba 12285, 4 ben werden ſoll, ſo ſetze ich hiervon die u(20 tereſſenten mit dem Anfügen in Kenntniß, d 1 10, 14914 11 32, 11941, 1 78, 11985, 11 00, 12010, 12 04, 12044, 15 2, 12063, 1 18, 12074, 15 100, 12106, 1 8, 12136, 19 12188, hredberg der Den 10 Ur, ſolle Margen Wopfel urn uckt ee L eh * K ei Set 1 8853, 8354, 8857 8360, 8408, daluſen gd, 10096, 10131, „un verſchloſſenen Kaſten eingelegt wer. In üſſen, gleich nac. D znonten Termins die Soumiſſions-Croͤffnung enden 8. 9 Arg N 1 1 tren 1 1 1 Palltags 2 Uhr anfangend, ſollen im hieſt⸗ Aan ein Lathbauſe nachbemerkte a eksetend verſteigert werden, als: deu Seis, eco, os So, Na! Wii, 9586, 9503, 9598, 9800, 9615, n ſch e 9706, 9709, 9728, 9764, 5 0 was Was e Mittel, woda GS, 10720, 10726, 10747, 10756, 10770, f cb, 10792, 10800, 10805, 10810, 85, 10996, 11026, 11031, 1 re Nugelct, 10389, 10399, 10429, n ec, 10545, en K 4, 1113 Nichts 59, 11186, 1 1122, 11426, tungsbureau eingeſehen werden konnen, Soumiſſionen bis längſtens den 24. d. 28 Vormittags 10 Ubr, verſiegelt in den (gange zum genannten Bureau aufge— I., 11 indem gleich nach Ablauf des ommen werden ſoll. it bach den 11. September 1844. a In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Bekanntmachung. 12⁵0 Montag den 7. Oktober 1844 und lgenden Tage von Morgens 9 Uhr und Pfänder öffentlich 3 8188, 8210, 8230, 8263, 8293, 8815, 8415, 8587, 8952, 9085, 9269, 9356, 9420, 9557, 9620, 9798, 9843, F. 9879, 9804, 9899, 9915, 9922, 9924, 59989, 9090, 10022, 10048, 10060, 10969, 10151, 10181, 10215, Eu, 10242, 10243, 10273, 10281, 10204, Gr, 10300, 10814, 10341, 10350, 10352, 10430, 10459, 03, 10495, 10507, 10509, 10511, 10529, 10558, 10563, 10577, 10593, 10670, 10679, 10685, 8428, 8476, 8512, 8534, 8577, 8853, 8990, 9009, 9026, 9057, 9074, 9087, 9088, 9106, 9161, 9183, . 9290, 9296, 9315, 9353, 9354, 77 9371, 9392, 9393, 9400, 9413, , 9454, 9528, 9544, 9549, 9556, e, 10633, 10635, 10811, 10856, 10907, 10992, 11071, 11133, 11173 11209, 11280, 11316, 11364, 11411, 11454, 11483, 11513, 11560, 11594, 11627, 11709, 11749, 11765, 11814, 11837, 11883, 11900, 11930, 11975, 11997, 12033, 12060, 12071, 12097, 12127, 12167, 12195, 2. 10822, 10823, 10829, 10837, a 7, 10863, 10872, 1089 1, 10898, , 10020, 10049, 10066, 10068, 1056, 2, 17073, 11077, 11110, 11121, 36, 11153, 11165, 11171, 1199, 11200, 11205, 11240, 11244, 11254, 11279, 11304, 11307, 11311, 1033, 11338, 11330, 11347, 11350, 1035, 11374, 11379, 11381, 11402, 11438, 11448, 11453, 11458, 11460, 11466, 11480, 11510, 11511, 110, 1691, 11292, 1157, 186, 11493, 11406, 1126, 11532, 11536, 11550, 11559, 63, 11576, 11586, 11591, 11593, 112, 11614, 11617, 11622, 11628, 1.39, 11650, 11055, 11660, 11992, 11, 11716, 11726, 11739, 11744, 1.56, 11759, 11760, 11761, 11762, 1766, 11767, 11772, 11786, 11805, 6819, 11821, 118245, 11831, 11834, 16838, 11839, 11854, 11867, 11872, 1884, 11886, 11887, 11893, 11895, 4910, 11911, 11015, 11919, 1127, 1932, 11941, 11947, 11950, 11972, 1978, 11985, 11986, 11989, 11994, 1900, 12010, 12011, 12024, 12025, 1041, 12044, 12051 12052, 12058, 1062, 12063, 12068, 12069, 12070, 16073, 12074, 12076, 12082, 12089, 1103, 12106, 12107, 12115, 12124, 1128, 12136, 12146, 12151, 12152, 12178, 12183, 12188, 12189, 12102, 12204, 12205, 12215, 12216, 12224. Friedberg den 18. September 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter e een Obſt-PVerſteigerung. Montag den 23. d. M., Nachmit⸗ ſollen die der hieſigen Gemeinde Birn und Nüſſe, eirca 25 12510 as 1 Uhr, hörigen Aepfel, „ 299 Malter, an Ort und Stelle, oͤffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Dorheim den 16. September 1844. Der Curf. Heſſ. Bürgermeiſter Dr. Jaup. Schaafpferche Verpachtung. (1252) Montag den 23. September, Vor⸗ mittags um 11 Ubr, ſollen in hieſigem Rath⸗ hauſe 6 oder 10 Schaafpferche, wovon der erſte mit dem 27. Sept. ſeinen Anfang nimmt, öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 18. September 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1283) Montag den 23 d. M., Morgens 9[ihr, wird das hieſige Gemeinde-Grummet⸗ gras in der Baumbach, ſodann an demſelben Tage, Morgens 10 Uhr, die hieſigen Gemein⸗ den⸗Aepfel öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Oberwöllſtadt den 17. September 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Diel. Trauben-Verſteigerung. (1250 Die dieß jährigen Weintrauben in dem ODrangeriegarten und dem Zwinger bei dem Großherzoglichen Schloſſe dahier werden Dienſtag den 24. d. M., Nachmittags 5 Uhr, an Ort und Stelle verſteigert. Friedberg den 19. Sept. 1844. 5 Der Grßh. Heſſ. Rentamtmann. Bu ß. Hofraithe⸗Verſteigerung. (1255) Montag den 7. October l. J., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rath⸗ hauſe auf freiwilliges Anſuchen des Georg See deſſen Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und Ställchen, öffentlich meiſtbietend verſteigert und bei annehmbarem Gebot der Zuſchlag ſo⸗ gleich ertheilt werden. Friedberg den 16. Sept. 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Aepfel ⸗Verſteigerung. (4256) Montag den 23. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde zu⸗ ſtehenden Aepfel, circa 45 Malter, an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Florſtadt den 16. Sept, 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Appel Bekanntmachung. (1287) Die in der alten, zum Abbruch beſtimmten, Kirche zu Stockhauſen, L. R. B. Lauterbach, befindliche, gut erhaltene, von Wegmann zu Frankfurt a. M. erbaute Orgel mit dreizehn Regiſtern, ein Werk von vor⸗ züglicher Güte, Anmuth und Tonfülle, aber zu klein für die neue Kirche, ſoll deßhalb von dem Kirchenvorſtand auf dem Stande meiſt⸗ bietend verkauft werden. Indem man hierzu Termin auf den 3. October d. J., Vormittags 10 Uhr, im Pfarr⸗ hauſe zu Stockhauſen anderaumt, ladet man orgelbedürftige Gemeinden und andere Kauf⸗ liebhaber zum Einfinden mit dem Bemierken ein, daß die fragliche Orgel auf 550 fl. taxirt iſt, täglich eingeſehen werden kann und daß der Schullehrer des Orts, Präceptor Geiſt, jede erwünſchte Auskunft zu ertheilen im Stande und bereit iſt. Im Falle annehm⸗ baren Gebots wird übrigens der Zuſchlag alsbald erfolgen. Lauterbach den 9. September 1844. Das Großh. Heſſ. Freih Riedeſel. Grabenarbeit. (1258) Nächſtkommenden Montag den 23. d. P.., Nachmittags 2 Uhr, ſoll die nöthige Grabenarbeit an der hieſigen Waſſerleitung an Ort und Stelle öffentlich wenigſtnehmend veraccordirt werden. Bauernheim den 18. Sept. 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Walther. Arbeits-Verſteigerung. (1239) Mittwoch den 25. September, Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Oberwöllſtadt nachſtehende Arbeiten an den Wenigſtnehmen— den in Accord gegeben werden, als: A. An dem Vicinalwege nach Niederroßbach: 1) Chauſſirarbeit voranſchlagt zu 12 fl., 2) Steinlieferung mit Brecher⸗ Fuhr⸗ und Setzerlohn voranſchlagt zu Wfl. B. An dem Vicinalwege nach Bruchenbrücken: 1) Unterhaltungsarbeiten, beſtebend in Stein⸗ ſchlagen, Decken und Herſtellen der Ban⸗ quette und Graben Ne. voranſchlagt zu 15 fl. 42 kr., 2) Steinliefern Setzerlohn, voran Oberwöllſtadt den 1 mit Brecher⸗, Fuhr⸗ und ſchlagt zu 18 fl. 36 kr. 9. Sept. 1844. + 2 J. A. Der Wegaufſeher Thomas. Frucht ⸗ Verſteigerung. (42600 Nachdem die Fruchtverſteigerong vom 5. d. M. die Genehmigung nicht erhal⸗ ten hat, werden 60 Malter Korn aus 1843r Aernte einer zweiten Verſteigerung Dienſtag den 24. d. M., Nachmittags 2 Ubr, im Wirthshauſe zum Hirſch dahier aus⸗ geſetzt. Ockſtadt am 18. Sept. 1844. Freiherrlich von Frankenſtein'ſch Angerer. NN Nνπντεννν Privat ⸗ Bekanntmachungen. Empfehlung. (1241) Ich bringe hiermit mein ſeit län⸗ geren Jahren beſtehendes Möbel. und Bauge⸗ ſchäft einem geehrten Publikum in empfeh⸗ lende Erinnerung, und bemerke noch, daß ich neben dieſem noch einen Holz- und Glashandel etablirt habe und hauptfächlich mit Eichen⸗, Nuß und Kirſchbaum-Borden in beliebiger Dicke und Länge, Nuß- und Kirſchbaum⸗Four⸗ nier, ſowie mit allen Gattungen Tafelglas verſehen bin, und verſpreche meine geehrten Abnehmer auf's Reelſte und Billigſte zu be⸗ dienen. Butzbach den es Rentamt. 14. September 1844 Heinrich Geſcheidt. Waaren⸗ Empfehlung. (1248) Mit einer ſchönen Auswahl von wollenem Tuche in allen Farben und Qualitäten, ſodann Bukskin(glatt und gewürfelt) Weſtenzeugen, Bieber, Hemdflanell und feinem Espagnoletts, Barchent, Bettzeugen, Druckzeugen und mit ſonſtigen in dieſes Fach einſchlagen⸗ den Artikeln auf das Beßte verſehen, beehre ich mich, dies in empfehlende Erinnerung zu bringen. Indem ich reelle und pünktliche Be⸗ handlung verſpreche, bitte ich um ge⸗ neigten und zahlreichen Zuſpruch. Friedberg. Conſiſtorium. Seligmann Hirſchhorn. Todesanzeige. (12610 Es hat dem Herrn gefallen, am 17. September d. J. meine theure Gattin Thereſe, geb. Roller, nach langer und zu⸗ letzt auch ſehr ſchmerzenreicher Krankheit, im noch nicht vollendeten 25. Lebensjahre, im 3. Jahre unſerer Ehe und mit Hinterlaſſung zweier Kinder, eines Knaben von 2 Fahren und eines Mädchens von 5 Monaten zu ſich heimzurufen. Ich bitte meine Freunde und Bekannten um ihre ſtille Theilnahme und wünſche Jedem, daß er nie den Schmerz möge kennen, den ich zu tragen bin berufen worden. Friedberg. Ludw. Matthias, Pfarrer zu Fauerbach II. Drei tüchtige Weiß bindergeſellen (1262) können ſogleich dauernde Arbeit er— halten bei Franz Ulrich, Weißbindermeiſter ein Ober wöllſtadt. Preis-Kegel-Schieben. (1263) Nächſten Sonntag den 22. d. M. findet die Fortſetzung des angefangenen Preis⸗ kegelſchiebens bei Unterzeichnetem ſtatt. Fauerbach II. Heinrich Sang. Empfehlung. 126) Mit Kelterſchrauben, Aepfelmüh⸗ len, Schrohtmühlen und Kartoffelmühlen von neueſter Art und für deren Güte ich garan⸗ tire, empfehle ich mich hier ergebenſt und bitte um geneigten Zuſpruch. Joh. Fillmar, Zeugſchmied in Friedberg. Zum Verkaufen. (1265) Bei unterzeichnetem ſtehen zwei Drehbänke, wovon die eine 9 Fuß, die andere aber nur 6 Fuß lang und mit einem engli⸗ ſchen Spintel verſehen iſt, billig zu verkaufen. Schmidberger, Drechsler in Kaichen. Warnung. (1266) Ich warne hiermit Jedermann, Nie⸗ manden irgend Etwas auf meinen Namen zu borgen, indem ich für Nichts garantire. Butzbach im September 1844. Freiherr von Hauſen, Major. Unterricht in weiblicher Handarbeit. (1267) Einem verehrten Publikum mache ich hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich ſol— chen Mädchen, welche das Alter der Schul— pflichtigkeit zurückgelegt haben, vom 1. Octo— ber d. J. an, Unterricht in weiblicher Hand— arbeit zu ertheilen geſonnen bin, und halte mich denjenigen verehrten Eltern, welche ihre Töchter mir anvertrauen wollen, mit dem Be— merken beßtens empfohlen, daß auswärtige Mädchen auch Koſt und Logis bei mir erhal— ten können. Friedberg im September 1844. Eliſe Peſtel, Ludwigsſtraße Nro. 471. Anzeige. (1268) Ich zeige hiermit ergebenſt an, daß ich das von mir erkaufte, Runkel'ſche Haus in der Nähe der Stadtkirche nunmehr bezo⸗ gen habe, und daſelbſt meine Wirthſchaft und Küferei betreiben werde. Es wird ſtets mein Streben ſein, durch gute Getränke und prompte Bewirthung, ſowie durch dauerhafte und ſo— lide Küferarbeiten, meine verehrten Kunden zur Zufriedenheit zu bedienen, und empfehle ich mich zu zahlreichem Zuſpruch. Heinrich Schutt, Kuͤfer⸗ und Bierbrauermeiſter. ** 300. Gebäupte Canarienvogel-Hähnchen (1269) ſind billig zu verkaufen. Bei wem? ſagt die Expedition d. Bl. 98 988 geg geg. eg. geg. geg beg deb beg beg det dg beg 1 7 F L. Hanau, uhrmacher, 9 8 Ludwigsſtraße Nr. 78., 15 204270) empfiehlt ſich hierdurch mit einer d Agroßen Auswahl aller ſeiner bisher geführ⸗ Iten Artikel, ſowohl in Gold- und Silz Aberwaaren⸗ wie auch allen Arten— von moderner und geſchmackvoller Fagon, Tzu ſehr billigen Preiſen. 1 Zablreichem Zuſpruch entgegen ſebend,. Ebemerke ich noch, daß ich ſchwarzwälder Miniaturuhren zu auffallend biligenz preiſen abgebe, alse Gehubrchen zu 1 fl. 410 kr., dergleichen mit Wecker 1 fl. 30 kr. 1. Schlaguhrchen zu 2 fl. 30 kr., dergleichen z mit Wecker 2 fl. 45 kr., dergleichen mit z vergoldeten Rahmen von 3 fl. 6 kr. bis 97 fl. u. ſ. f. 5 9 Ferner bin ich im Beſitze einer ſchonen FAuswabl achter Neuſilberwaaren, welche Pich ebenfalls zu billigen Preiſe erlaſſe. 5 Sed es 88 9g 386 96g geg. 888 beg 88g beg 806 geg 9868 Nachkirchweihfeſt zu Ockſtadt. (12710 Sonntag den 22. d. M., als am Tage des Nachkirchweihfeſtes, findet in mei⸗ nem Garten gut beſetzte Harmonie- und Tanz⸗ muſik ſtatt, wozu ich mit dem Bemerken, daß ich für gute Getränke und ſchmackhafte Speiſen beßteus beſorgt ſein werde, höflichſt einlade. Ockſtadt. N. Steyer. Beßter blauer Vitriol, (1272) zum Waizen⸗Anmachen, iſt ſehr ſchon Criſtall und auch geſtoßen, billigſt zu haben bei H. Hahn. Garten ⸗ Verkauf. (1273) Die unterzeichnete iſt geſonnen 23 Ruthen Gartenland hinter der Burg, zwiſchen dem Nauheimer und Soden-Weg, welches nach Martini d. J. übergeben werden kann, aus freier Hand zu verkaufen. Friedberg den 26. Auguſt 1844. E. Kraft. (127) Ach wie freut man ſich, daß man die große Reiſen nicht mehr braucht zu machen nach Italien und Rom über die Kunſtmalerei zu erlernen, man hat jetzt auch Leute in der Gemeinde H., wo man ſolche ganz leicht er— lernen kann, Bruſtbilder, Haarmalerei und dergleichen vieles.— Doch wird es vielen vom weiblichen Geſchlechte in der Gemeinde H. nicht gefallen. Die Malerkunſt und die Maſchine, wo die früher angegebenen Thiere gefangen werden ſollen, denn es wird ihnen durch die glänzenden Gulden der ſüße Thee und der ſtarke Kaffee und noch ſehr vieles entzogen werden.— Frankfurter Gold-Cours vom 19. September. H Neue Louisd'or 11 4 Friedrichsd'or 9 46 ¼½/ Holländiſche 10 fl. Stücke 9 53% Rand⸗Ducaten 5 34 20 Frankſtücke 9 24 Engliſche Souverains 11151 Kirchliche Anzeige für Friedberg. 16. Sonntag nach Trinitatis da; September. Pfarramtliche Funktionen verriceg Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Burglg 1 Herr Candidat Schaum. Nachmittags predigt in der Burgi a Herr Stadtpfarrer Sell. Fruchtpreiſe— U 676. Gattung. Fried⸗ Malnz Ech ö züge au dus zuge fl. f kr. f. r σν Waizen pr. Malter 8— 834 80% Nga aus Korn 7 7 6— 4 5 43 8. 1 Gerſte 7 7: 4140 5 91 5 Naur, F 3115 323 3 Iba de Eiſenbea i gs don Pee! 8 55 1 420 re Anadnen, wie 1 i An um Baue ae für die Städte Friedberg und Buße— vom 22. bis 28. September 184 l. 4 dun solchen ſulcher um dieſe& 28 N Fried⸗ inernehmens, ins S Brod⸗Preiſe. berg. 0 . I 1; Leib⸗Roggenbrod 2 2-2 eee d 5 2657„ 4 3 4 een, b. J. W. 4** 9 210 9 06 heilt und dieſe let — Milchbrod 15 b. 1 5 ue und Betriebe — Waſſerweck 146 1 0 E ſeguf ſich zu gewa —Gemiſchtes(Tafel⸗⸗ Brod 16, 1 en Zeitpunct feſtſet Fleiſch-Preiſe. pf. ut de zum L 1 Ochſenfleiſch 11— 11. nt worden fi 1 Kühfleiſch gemäſtetes 9— 8% erbracht werden e 8— 8 et if mit der A „Rindfleisch! gemäſtetes 8 2 8 J hbaasdlch Unſere f Rindffeiſch ungemäftetes 7 n a 9 „ Kalbfleiſch 10— 10 öfen Darmſadt, „ Schweinenfleiſch 1112111 II. Bekannt „ Hammelfleiſch 9-9 am 17. Septbr., „ Schaaflleiſch 2== rage des fn „ Wurſtvon blos Schweinen 12— 121. 15 „Gemiſchte Wurſt 8- 8 er deutſche Har „ Bratwurſt 16— 16 wart, von Ferd „ Schwartenmagen 16— 16— i n Polzeifraff p. „Geräucherter Speck 22— 22— terſagt „Schinken 17— 47 1 „Dörrfleiſch 17 17- III. Behanut „Schweinenſchmalz, de Vertretu ausgelaſſen 20 0 oog unausgelaſſen 18 Mau de Cg „ Nierenfett 19— 18 n Eu „ Hammelsfett 15 115[. Desgl, Der Gr. ef Kreisrath d. K. Friedbnnz Fhutaſſecuran „ Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butz bach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ⸗ Kreisrath d. K. Hungen 1 ch le r. eum 1. k. M. 1 V. Ferner 9 „daß nach d der Stat Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Akten i ng vom