jeig 1 S — Intelligenz- Blatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. —̃— Amtlicher Die Großherz zoglich Heſſiſchen der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen an ſämmtliche Bürgermeiſter dieſer Kreiſe. zereffend: Den diesjährigen Recrutirungsrath in der Provinz Ober— heſſen. Nach einer Benachrichtigung des zenmiſſars der Provinz Oberheſſen finden die Sitzungen er Recrutirungsrathes dieſer Provinz am 21.— 25. Ok⸗ ober d. J. zu Gießen ſtatt. Es iſt dabei, zur Erleichter— in dieſes Geſchäfts und zum Beßten der zum Theil weit er eiſenden Reklamanten, die Einrichtung getroffen worden, ſaf für alle Bezirke der Provinz nachfolgende Tage be— tiumt worden ſind, an welchen diejenigen Individuen, veche beim Recrutirungsrathe etwas zu thun haben, ſicher in ee während an den anderen Tagen dieſel— zn den anderen Bezirken Angehörigen nachſtehen müſſen. 1 Tagbeſtimmung iſt folgende: Theil Großh. Provinzial— . Oktober für die Bezirke Alsfeld und Vöhl, 2. 5 5 1 Büdingen und Bledenkopf, 3. 5„5*„ Lauterbach und Nidda, Al.„„5„* 1 Friedberg und Hungen, i N „ Grünberg und Gießen. Es wird ſchon von Morgens 7— 12 und Nach— mrags 2— 4 Uhr an das Sekretariat die Anmeldungen zer Erſcheinenden annehmen und werden dieſelben nach der neche der Anmeldungen vorgelaſſen werden. Indem wir ei hiervon zur alsbaldigen Bekanntmachung benachrichti— a, bemerken wir noch Folgendes: Vor dem Recrutirungs— et müſſen alle von der Rekrutirungskommiſſion an den F verwieſene Leute, ſo wie diejenigen, neche bei der letzten Ergänzung von den Regimentern als beaglich zurückgewieſen worden ſind, mit einem von dem nchlagigen Großh. Bürgermeiſter ausgeſtellten verſiegelten 1 nalement erſcheinen. Die zuletzt gedachten Leute haben ig eich die von den betreffenden Regimentern und Corps 750 lienen vorläufigen Entlaſſungsſcheine mitzubringen. Außerdem können auch andere, welche vor dem Re— euürungsrath etwas vorzubringen haben, insbeſondere die— Mach, den 16. Ofuber 1844. jenigen, die nach§. 65 der Verordnung vom 30. April 1831 noch zuläſſige Depotanſprüche geltend machen wollen, während der angegebenen Zeit vor demſelben Gehör finden. Dieſelben müſſen jedoch mit einem von Ihnen ausgeſtellten verſchloſſenen Singnalement verſehen ſein. Schl in ſchär⸗ fen wir Ihnen ein, die Leute, welche wegen phyſiſcher Ge— brechen Depotanſprüche oder Untauglichkelt geltend machen wollen, daruber zu belehren, daß ſie ſich mit den nöthigen Beſcheinigungen, insbeſondere der Aerzte, Bürgermeiſter, Pfarrer, Schullehrer ꝛc. verſehen müßten, widrigenfalls ſie Abweiſung zu erwarten hätten. Friedberg, Grünberg und Hungen am 7. Oktober 1844. Küchler. Ouvrier. Follenius Allgemeine Rentenanſtalt zu Darmſtadt Einſender dieſes, in der Ueberzeugung, daß eine ge meinnützige Sache durch oͤftere, auf Sachkenntniß geſtützte Beſprechung nur gewinnen, d. h. iumer richtigere Wurdi— gung und ſtets mehr Eingang beim Publikum finden kann, glaubt ſeine Anſicht über die Betheiligung bei der vaterlän— diſchen allgemeinen Rentenanſtalt durch Theileinlagen im Gegenſatz zu vollen Einlagen öffentlich ausſprechen zu müſſen, und zwar um ſo mehr, als ihn die Erfahrung lehrt, daß Viele, die ſich bei der Anſtalt betheiligen wollen, im Zweifel ſind, durch welche Art von Einlagen ſich am vor— theilhafteſten Gebrauch von der Anſtalt machen läßt.— Ob nun zwar aus der Rau'ſchen Schrift über die Renter ſtalt,— welche Einſender mit vieler Befriedigung geleſen hat und Jedem, der ſich für die Sache intereſſirt, als ein mit Sachkenntniß und Klarheit geſchriebenes Werkchen em— pfehlen darf— hervorgeht, daß die dieſſeitige Anſtalt eine vollſtändige Gleichſtellung der Rechte und Vortheile zwi ſchen vollen 155 Theileinlagen eingeführt hat, ſo glaubt Ein— ſender doch, daß Eltern, die ihre Kinder zu verſichern, jüngere e die der Anſtalt beizutreten wünſchen, am beſten thun, wenn ſie Theileinlageſn machen. Möge Fol gendes die Anſicht beſtätigen.— Nachdem Hr. Rau in der Erläuterung zu den§§. 32— 35 der Statuten die Zeit an do Oder W 326* angegeben, binnen welcher ſich die Theileinlagen in den verſchiedenen Beträgen von 10 bis 90 fl. ohne baare Nach⸗ zahlungen zu je 100 fl. wahrſcheinlich ergänzen werden, fahrt er alſo fort:„die Theileinlagen haben einen großen praktiſchen Werth, weil ſie auch dem weniger Bemittelten Gelegenheit darbieten, ſich die Vortheile einer Rentenver— ſicherung zu erwerben, überhaupt die Betheiligung bei der Rentenanſtalt ſehr erleichtern und fördern, namentlich aber auch die Anſammlung Anfangs kleiner, dann immer ſtärke— rer Zins- und Zinſeszinsbeträge herbeiführen, welche in Er— mangelung einer ſolchen Gelegentheit eben ſo wenig erwor⸗ ben, als aufgeſpart worden wären. Der Erfolg iſt ſicher und glänzend zugleich; allein bei Einlagen im kleinſten Be— trage von 10 fl. liegt zwiſchen der Ausſaat(der Einzah— lung) und der fruchtbringenden Nutzung ein langer Zeit— raum. Man darf daher, wenn man für Jemand Einlagen in ſolch' geringem Betrage macht, nicht wähnen, dadurch ſchon im jüngeren und mittleren Lebensalter des Ver— ſicherten eine Verſorgung für denſelben erzielen zu können. Jedenfalls muß, wenn von dergleichen geringen Einlagen ſchon möglichſt frühe der baare Bezug der Jahresrenten erreicht werden will, durch Nachzahlungen in beliebigem Betrage Gedoch nicht unter 2 fl.) oder aber durch Ueber⸗ tragung der Renten von vollen Einlagen auf die Theilein⸗ lagen nachgeholfen werden. Je höher dagegen der ur— ſprüngliche Betrag einer Theileinlage iſt, deſto früher tritt deren Ergänzung und folgeweiſe der baare Bezug der Rente ein, ohne daß die eben erwähnte Nachhülfe geradezu erfor— derlich wäre.“— Geſetzt nun, es verſichern Eltern ihr drei⸗ jähriges Kind mit 100 fl. bei der Anſtalt, indem ſie eine volle Einlage machen, ſo kann davon nie mehr als eine Jahresrente bezogen werden, welche freilich nach und nach auf 150 fl. ſteigen kann. Der Bezug der Rente beginnt in dieſem Falle ſogleich. In den jüngeren Altersklaſſen ſteigt jedoch, der Natur der Sache gemäß, die Rente an— fangs ſehr langſam, ſo daß der Nutzen, welcher aus jener Einlage entſpringt, eigentlich erſt im mittleren und höhe— ren Lebensalter des Verſicherten bedeutend wird. Erreicht derſelbe ein ſolches Alter nicht, ſo kann der Fall eintreten, daß die Summe der nach und nach baar bezogenen klei⸗ neren Renten dem eingelegten Kapital gleichkommt und im Todesfall nichts mehr aus der Anſtalt zurückvergütet wird.— Werden dagegen mit jenen 100 fl. 4 Theileinlagen à 25 fl. für das Kind gemacht, ſo ſtellt ſich der Erfolg im ſpäteren Alter ganz anders dar. Denn in dieſem Falle werden die Zinſen und Zinſeszinſen, ſowie der Antheil an den Erbanfällen, jeder Einlage von 25 fl. ſo lange beige— ſchrieben, bis der Verſicherte endlich 4 volle Einlagen be— ſitzt und nun 4 Jahresrenten bezieht. Steht jetzt die jähr⸗ liche Rente der betreffenden Altersklaſſe auf 10 fl., ſo erhält der Verſicherte von den urſprünglich eingelegten 100 fl. eine Rente von 40 fl., wogegen der Inhaber von einer Ein— lage natürlich nur 10 fl. empfängt. Iſt die Rente auf 50 fl. geſtiegen, ſo werden von den gedachten 4 Einlagen 200 fl. bezogen und ſo fort bis zu jährlich 600 fl., wenn der Ver⸗ ſicherte ein hohes Lebensalter erreicht. Kurz, es iſt, ſobald die Ergänzung jener 4 Theileinlagen à 25 fl. eingetreten iſt, fuͤr die Folge gerade ſo gut, als hätte man gleich An, fangs 400 fl. eingelegt. Man kann alſo, indem man wäh, rend einer beſtimmten Reihe von Jahren auf den baaren Bezug der Rente verzichtet, ſelbſt durch ein geringes Kapi⸗ tal, alſo ohne fühlbares Opfer, für die ſpäteren Jahre des Verſicherten ſo bedeutende Vortheile erwerben, wie ſie mit demſelben Capitale auf irgend einem anderen Wege nicht erzielt werden können.— Stirbt der Verſicherte, ehe der baare Bezug der Rente erfolgt iſt, ſo erhält der Einleger das baar Eingezahlte zurück.— Will Jemand, um noch ein Beiſpiel anzuführen, für ſeine Ehefrau, die das 40ſte Lebensjahr noch nicht überſchritten hat, 150 fl. bei der n⸗ ſtalt anlegen, ſo können damit 3 Theileinlagen à 50 fl. ge macht werden, und indem man ſonach anfänglich auf eine baare Nutzung dieſes Capitals Vezicht leiſtet, führt man die Möglichkeit des Bezugs dreier Jahresrenten herbei, welche allmählich bis auf den bedeutenden Betrag von 450 fl. ſteigen können.— Die Theileinlagen haben ſomit unver- kennbar einen ſehr großen practiſchen Werth; allein man folgere daraus nicht, daß ſolcher den vollen Einlagen zun Nachtheil gereiche. Denn jede Einlage, in welcher Größe ſie auch geſchehe, nimmt vermöge der auf volle Gerechtigkeit baſirten vaterländiſchen Ren tenanſtalt immer nach Verhältniß ihres Betrags an den Vortheilen, welche die Anſtalt erzeugt, Theil.— Noch glaubt übrigens Einſender dieſes, der ſchon mehrfach vernommenen irrigen Anſicht erwähnen zu müſſen, daß es für junge Perſonen vortheilhafter, als fur ältere: Perſonen ſey, in die Rentenanſtalt einzutreten. Nach den Einrichtungen der Anſtalt iſt dafür geſorgt, daß ſich die: Vortheile der Theilnehmer in allen Altersclaſſen nach den Geſetzen der Wahrſcheinlichkeit gleich erhalten. Die älteren Mitglieder treten raſch in eine höhere Rente ein und kon nen ſich alſo durch ein verhältnißmäßig ſehr geringes Capi tal die bedeutendſten Vortheile erwerben, ſo zwar, daß wenn der Einleger ein hohes Alter erreicht, die Einlage auf irgend einem andern Wege nicht nutzbarer gemacht werden konnte In keinem Falle iſt das Capital verloren, da unter allen Umſtänden mindeſtens ſo viel aus der Anſtalt baar bezo⸗ gen werden muß, als man baar eingelegt hat.— Die jun geren Mitglieder dagegen müſſen ſtufenweiſe länger warten, bis die Rente in ihrer Altersclaſſe zu einem raſcheren Stei— gen kommt, wogegen ſie aber auch die ganz ſichere Ausſict haben, daß ihre Einlagen im mittleren und höheren Lebens- alter eine bedeutendere Rente abwerfen, als ſolches bei den alteren Theilnehmern im gleichen Lebensalter der Fall war, (G. H. 3.) Die Einweihung des Ludewigs-Monuments zu Darmſtadt. 6s ii dae die Einweihung tut.— Mit laue der Au Darmſtadt 18⁴ Wir brauchen fer Nachts beizuft lunes floß, welch te ſtanden, und d e, um daraus e the dem Feſte nich hing vor Augen b ſe beiwohnten, er elbe gewährt. 2 8 Monuments ſche tigten Verhältni Felzer“). J Für welchen Preis zu haben ſſt. Aiccheubuchs⸗ 11. Jakob Groß des hieſſgen Mitgliedes lich lediger Bürgers und lich ledige! 22. Karl Dieffe Butzbach, de curators, 2 Bekanntmach b 0 Die Einweihung des Ludewigs-Monuments am 25, 15 Auguſt d. J. ſteht einzig in ihrer Art da und iſt das be. deutſamſte Feſt, das je im Großherzogthum Heſſen gefeien! 5 97, 0 206 1 2 %,% N, U ,“ 3 1„5e „, 4 „% 327 C. wurde. Es iſt das Feſt der innigſten Liebe zwiſchen einem Frſten und ſeinem Volke, ein Feſt, das alle Heſſen zu eher großen Familie um ihren edeln Vater verband, das zigleich die drei verſchiedenen Provinzen zu einem Ganzen vereinigte, und das um alle Stände Ein Band der Herz— lichkeit ſchlang. Eben darum muß es auch bei Allen, die denſelben beiwohnten und nicht beiwohnten, in friſchem An— denken bleiben. Zu dem Zwecke iſt ſo eben ein Werkchen erſhienen, das den Titel führt: „die Einweihung des Ludewigs-Monuments zu Darm— ſtadt.— Mit der Abbildung des Monuments und dem Plane der Aufſtellung bei Enthüllung deſſelben.— Darmſtadt 1844. Bei L. Pabſt.“ Wir brauchen, um es unſern Leſern zu empfehlen, wäter Nichts beizufügen, als daß es aus der Feder eines Iunnes floß, welchem vor Allen die Mittel dazu zu Ge— hoe ſtanden, und der mit Meiſterſchaft das Material be— nuzte, um daraus ein Ganzes zu verfertigen, das Denen, wache dem Feſte nicht beizuwohnen das Glück hatten, Alles gaörig vor Augen bringt, Denen aber, welche dem ſchönen Fete beiwohnten, eine ſchöne und bleibende Erinnerung an gaſelbe gewährt. Die dem Werkchen beigegebene Abbildung gel Monuments ſcheint uns von allen, die wir geſehen, die ihtigſten Verhältniſſe zu haben. Das Ganze koſtet 36 Kreuzer*). ) Für welchen Prets daſſelbe bei C. Bindernagel in Friedberg zu haben iſt. ehelich lediger Sohn und Johannette Margaretha Wil— helmine Chelius, des verlebten Großh. Diſtrictseinneh⸗ mers und charakteriſirten Hauptmanns, ſowie Ritters des Ludewigsordens erſter Claſſe Georg Ludwig Che— lius nachgelaſſene ehelich ledige Tochter. Johann Georg Chriſtoph Hufnagel, Bürger und Metz— germeiſter dahier, des Großh. Heuwiegers bei der da— hier garniſonirenden Diviſion des Garderegiments Che— vauxlegers, Georg Hufnagel, ehelich lediger Sohn und Anna Dorothea Groß, des hieſigen Bürgers, Metzger⸗ meiſters und Mitgliedes des Gemeinderathes Johannes Groß ehelich ledige Tochter. Getaufte: Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Georg Bartel ein Sohn, Johannes Konrad, geb. den 30. Auguſt. Dem Bürger und Schneidermeiſter Martin Frank eine Tochter, Katharina Eliſabeth, geb. den 12. Sept. Beerdigte: Niemand. II. Ulrichſtein. Getraute: Keine. Getaufte: Dem Gr. Pfarrer Ludewig Auguſt Heinrich Römheld eine Tochter, Amalie Louiſe Emilie Karoline Ferdinande Johanne, geb. den 24. Juli. Dem hieſigen Bürger und Ackermann Heinrich Schnei— der eine Tochter, Anna Maria, geb. am 4. Sept. 29. Dem hieſigen Bürger und Hirten Heinrich Kraft, Jo— hannes Krafts Sohn, eine Tochter, Caroline, geb. den 5. Sept. 50 0 furchenbuchs⸗Auszug vom September 1844. Getraute: 1 Jakob Groß II., Buͤrger und Metzgermeiſter dahier, des hieſigen Bürgers und Metzgermeiſters, wie auch Mitgliedes des Gemeinderathes, Johannes Groß ehe— lich lediger Sohn und Suſanna Eliſabeth Kiefer, des Bürgers und Schuhmachermeiſters Philipp Kiefer ehe— lich ledige Tochter. 1 Karl Dieffenbach, Actuariatsgehülfe am Landgericht Butzbach, des zu Lauterbach verſtorbenen Tribunal-Pro⸗ curators, Advokaten Georg Dieffenbach nachgelaſſener d ſc I. Butzbach 29. Dem hieſigen Bürger und Schneider, Johann Georg Dauppert eine Tochter, Anna Eliſabetha, geb. den 7 Sept. Beerdigte: Katharina Schleuning, des hieſigen Bürgers und Ackermanns Johann Kaspar Schleunings zu Langer⸗ eſſer Ehefrau, eine geborne Völſing von Oberſeiberten— rod, alt 53 Jahre, 7 Monate und 2 Tage, k den 29. Auguſt. Johannes Schleuning, hieſiger Bürger und Ackermann, alt 67 Jahre, 5 Monate und 8 Tage, 5 den 29. Auguſt. langer 502 522 528 832 536% 536% 536% j s ſonſt dem über jene Immobilien 2* 1 2, 3 75 2. zuzeigen, als ſonſt dem über jene J lier raſchert. kanntmachungen von Be⸗ 502 2 6 1, 27 4%50 6026 675750 ausgefertigenden Kaufbriefe die gerichtliche ſichere! hoͤrden. 4 se 5 7432 a, 11 505 Beſtätigung ertheilt werd en wird. 4 „„ Da ſodann im Florſtädter Hypothekenbuche K e 1%-%%, noch eine Caution über 1252 fl. offen ſteht, bes ö 8 iIflnn welche Johann Heinrich Claus und Ebefrau olchet Edictalla dung. 522½ 92006 e, g, 250% d, o,— Maria im Jabr 1802 wegen Pachtung 7 2.** 5 7 7 1 2 5 Ae 2 25 52 der gu(1313) Die Erben des Heinrich Klaus],%%,%,%,%, 7%,%, J des Schleifelder Hofes— wann iſt nicht an⸗ A3 meter aus Florſtadt, früher Pachter auf dem ½s, 10%„%s,%s, s,%,, gegeben— geſtellt haben und die Erlöſchung * doe Schleifeld, beabſichtigen die beiden in%,%, 1%,%s,%,%,%, dieſer Cautlon bochſt wahrſcheinlich, jedoch Fonſtadt gelegenen, unter 20/8 und 25/8 f /, /, ,, ,, 2,% 36%,%, durch Vorlage der Urkunde nicht nachzuweiſen ie Flurbuchs eingetragenen Hofraithen, ſo. de, 80e,, 0 4% Laß ee,„, iſt, ſo werden alle, welche Anſprüche aus vor⸗ f dum die ihrem Erblaſſer zugeſchriebenen Güter,, 15%, gedachter Cautionsurkunde machen wollen, zu Nonun A orſtädter Gemarkung, deren vollſtändiges%%%, eb, 4%,, e, e, deren Anzeige in obbeſtimmter Friſt unter dem Dipeichniß dahier eingeſehen werden kann, 2%, im Flurbuche aufgefübrt ſind, zu ver⸗ Rechtsnachtheile aufgefordert, daß ſonſt die übrigens unter,%,%s,, äußern, vermögen aber deßfallſige Eigenthums⸗[Caution als erloſchen angeſehen und der deß 7%,%00,%%,%,%,%,%, urkunden nicht beizubringen. Auf Antrag der fallſige Eintrag in den Hypothekenbüchern ge— %,%,,, 6e, ho,,] Erben werden daher alle, welche Eigentbums,[ſtrichen werden wird. 5. 7%,%s,, e,,%, s, anſprüche auf die bezeichneten Immobilien zu Friedberg den 21. September 1844. %,%, 7%,%,%,%, ½, haben vermeinen, aufgefordert, ſolche ſogewiß Gr. Heſſ. Frhl. v. Loͤw Landgericht l, ½,„,%%,% 7J½s, Je, binnen drei Monaten von heute an hier an⸗ Hofmann. Verlooſung Stadt Niddaer Obligationen. (1335) Bei der ſtattgebabten ſechſten Ver. looſung des durch das Handlungshaus Herrn Simon Lindheimer in Friedberg adi fl. 65,000,— zu 3¼% Zinſen negocürten An⸗ lehens hieſiger Stadt wurden folgende Nro: Lit. A. Nr. 17, Lit. C. Nr. 156, Lit. E. Nr. 266, zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1845 ge. zogen. Dies wird den Intereſſenten unter dem Anfügen hierdurch mitgetheilt, daß es ihnen freiſteht, den Betrag bei obigem Hand⸗ lungshaus oder an der Stadtcaſſe dahier in Empfang zu nehmen und daß vom 1. Januar k. J. an keine weiteren Zinſen ver⸗ gütet werden. Nidda am 1. October 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Riddel. Verſteigerung. (1337) Montag den 21. October d. I:, Vormittags 10 Uhr, ſollen die zum Nachlaſſe der Kammerräthin Carriere zu Griedel gehö⸗ rigen 9. Marken Holz im Gambacher Markwald auf dem Rathhauſe zu Gambach öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Gießen am 7. October 1844. Im Auftrage Großh. Hofgerichts dahier Jäger, Gr. Hofgerichts⸗Secretaͤr. Edieta lla dun g. (1318) Anſprüche aus der von Konrad Klein und Ehefrau Gertrudis zu Ockſtadt der daſigen Kirche im November 1798 errichteten Hypothek über 50 fl., die nach Anzeige des glaͤubigeriſchen Fonds abgetragen, jedoch ver— loren gegangen iſt, ſind binnen 3 Monaten, von hente an, hier anzuzeigen, widrigenfalls jene Hypothek für erloſchen angeſehen und der deßfallſige Eintrag im Hypothekenbuche geſtri⸗ chen werden wird. Friedberg den 9. Oktober 1844. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Obligations-Verlooſung. (139) Bei der heute ſtattgehabten Verloo⸗ ſung der dieſes Jahr zum Abtrag beſtimmten Gemeinde⸗Obligationen wurden die Nummern 16, 38, 48, 70 und 74 gezogen, was mit dem Anfügen biermit zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ bracht wird, daß vom 1, Januar 1845 an keine weiteren Zinſen für dieſe Nummern vergütet werden. Södel den 11. Oktober 1844. Der Gr. Heſſ. Fürſtl. Solms⸗Lichiſche Bürgermeiſter Schneider. c t Privat ⸗ Bekanntmachungen. Bekanntmachung. (1330) Oa ich vernommen habe, daß die Gebrüder Grödel zu Friedberg eine von mir auf das Jahr 1843 ihnen ertheilte Voll— macht noch immer gebrauchen, um bei öffent⸗ lichen Verſteigerungen in meinem Namen die Lieferung von Sandſteinen zu accordiren, ſo mache ich hierdurch bekannt, daß jene Voll— macht ſchon längſt erloſchen iſt und die Ge⸗ brüder Grödel ſchon ſeit dem 1. Januar d. J. nicht mehr befugt ſind, in meinem Namen Steinlieferungen zu accordiren. Bettingen bei Werthheim den 13. Oktbr. 1844. 5 328. An das verehrliche Publikum. Als ich am Anfange dieſes Jahres, nicht ohne bedeutende Opfer, dem Intelligenzblatte eine größere Ausdehnung gab, hoffte ich den Anſprüchen Genüge zu leiſten, welche jetzt an ſolche dem„Gemeinwohl“ gewidmete Blätter gemacht werden. Auch berechtigen mich die günſtigen Urtheile über mein Blatt, womit ich ſchon oft erfreut worden, zu der Ueber⸗ zeugung, meine Abſicht nicht verfehlt zu haben. Nur Gegenſtände des religiöſen und ſittlichen Gebietes konnten bisher keine ſolche Berück— ſichtigung finden, wie dies von vielen Leſern des Blattes gewünſcht wird, beſonders von ſolchen, welche wegen geſtörter Geſundheit oder vorgerückten Alters an der kirchlichen Er— bauung nur ſelten oder nie Theil nehmen können. Indeß ſcheint es nicht geeignet, der⸗ gleichen Gegenſtände vorzugsweiſe in einem Blatte zu behandeln, deſſen verſchiedenartiger Inhalt einer erbaulichen Stimmung nicht för⸗ derlich iſt. Um nun den bezeichneten Wünſchen ent— gegen zu kommen, bin ich geſonnen, für Ge—⸗ genſtände des religiöſen und ſittlichen Gebietes ein beſonderes Blatt erſcheinen zu laſſen, wo— zu mir bereits vor einigen Jahren von hoͤchſt⸗ preißlichem Miniſterium des Innern und der Juſtiz die Conceſſion gnädigſt ertheilt worden und zu deſſen Herausgabe mich einige Freunde der häuslichen Erbauung in den Stand ſetzen wollen. Dieſes Blatt wird unter dem Titel: Wetterauer Sonntagsblatt, ein Beitrag zur Förderung des Reiches Gottes in Nummern, die einen halben Bogen ſtark ſind und von 14 zu 14 Tagen erſcheinen, mit dem Jahre 1845 beginnen. Noch im Laufe dieſes Jahres werde ich aber die erſten 4 Nummern als Probeblätter mit dem Intelli— genzblatte gratis ausgeben. Der Preis dieſes Blattes beträgt für das halbe Jahr 18 kr. Ich ſchließe dieſe Anzeige in der Hoffnung, von vielen Leſern mit geneigten Beſtellungen auf das„Wetterauer Sonntagsblatt“ beehrt zu werden, welche ich mir bis zum 30. Dezember d. J. franco erbitte. Friedberg im October 1844. C. Bindernagel. Zur Nachricht. (13510 Georg Semmler von Grunberg, welcher bisher fuͤr mich gereiſ't hat, iſt nicht mehr in meinen Dienſten, und können daher auch keine Zahlungen mehr an ihn für mich gemacht werden. Großemlinden bei Gießen am 10. October 1844. Jean Geo ſſi. Zwei Logis, (1352) jedes ein Zimmer nebſt Kabinet, ſind mit Möbel zu vermiethen. Friedberg den 13. Oktober 1844. G. M. Adalmann zun. Heinrich Hedderich. Geſchäftseröffnung. (1353) Wir haben hiermit das Vergnügen, zeige zu machen, daß wir das von unſerm Vater Hirsch Meyer ſeit langen Jahren geführte Geſchäft von heute an auf unſere eigene Rechnung unter der veränderten unterzeich⸗ neten Firma fortbetreiben werden, und be⸗ nachrichtigen daſſelbe gleichzeitig, daß wir bis zum 22. d. M. ein Eisen-, Guss-& Geschäft etc. in Butzbach unter derſelben Firma eröffnen werden. Wir halten uns des unſerm Vater bisher geſchenkten Zutrauens verſichert, welches wie zu rechtfertigen nicht ermangeln werden. Münzenberg den 1. Oktober 1844. Meyer Hirsch Söhne. 300 fl. Vorm undſchaftsgeld (133) liegen gegen gerichtliche Sicherheſ zu 5% zum Ausleihen bereit. Rodheim den 14. Oktober 1844. Ph. Hoffmann III. Literariſche Anzeige. Für den Kunſtkenner und Kunſt ſammler unentbehrlich!!! (1355) In unſerm Verlage erſcheint, um liegt die erſte Lieferung in jeder ſoliden Butz handlung, in Friedberg bei Car! Binder nagel, zur Anſicht bereit: Kunſtdenkmäler in Deutſchland von der früheſten Zeit bis auf unſere Tage b Bearbeitet von Dr. Geſſert, Dr. Lucanus, J. Meyer, Chef des bibliograph. Inſtituts, Th. Sünder. mahler u. A. J. Abtheilung von der früheſten Zeit bis zum Jahre 1600, Preis pr. Lieferung 36 kr. rhein. Jede Lieferung in gr. 4 enthält, 2—3 Bogen! Text und drei Abbildungen, in Stahl- ode: Kupferſtichen, Clair-obgure und Bronze: drücken nach ganz getreuen Originalen, Hand: zeichnungen oder Gemälde. Das Werk in jeder Weiſe durch Text unde Bild anziehend und belehrend, hat großes Ju tereſſe fuͤr jeden Alterthums freund, Geſchichtk⸗ ſondere aber giebt es einen unentbehrlichen Kupferſtecher, Graveur's und für Sammies von Kunſtgegenſtänden, die hier Denkmale fur das Studium in allen Branchen der Kun finden werden. Der Kunſtverlag Direction L. V. Kleinknecht, —— Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. einem geehrten Publikum die ergebenſte An- ö Landesprodukten- f 2 Bechſtein, Dr. Freih. E. v. Bibra, forſcher und für jeden Kunſtliebhaber, insbes Rathgeber für Maler, Architekten, Bildhaue J. Am — Beke In der am Huuptverſammlung ſin die Kreiſe G und Leihkaſſe, wu deb Jahres 1843 uſſe in nachſteh werden. X. Do ) an Kaſſevon an Kapitali ren alſo du einem Einze 5% verzinſe 8) an ausſtehe Stüͤckzinſen 0 an Jahreszi noch nicht B. De 1) an Einlage toren zur f dieſer mit zwar: a) an Ka tuten b) an Erſ 9 m fillgen nuch nicht e. n Rewe