Dungl: ⸗ Intelligenz-Olatt für die Provinz Oberheſſen g im Allgemeinen, atags um 5 3 1 die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen Ne und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. se 57 8— 1. Ian. —. ö ö in Erwägung gezogen. Hieruach finden 55 Amtlich er Theil. die unterm 12. Juni 1828 und 17. F 3 3 15 0 8 1 nen Beſtimmungen zu erneuern, wie n — Die Großherzoglich Heſſiſchen 1) Die Zahl der in einem Orte b 0 3 eiſes Friedher Wirthſchaften und Zäpfereien ſoll keinen en, Kreisräthe der Kreiſes Friedberg und Hungen die Erlaubniß⸗Ertheilung hierzu zu verweigert jegen iſt » Bußzbach an ſaͤmmtliche Gr. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſ. 2) aus polizeilichen Gründen die Erlaubniß zu verſagen: 181 Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Das überhandnehmende Brandweintrinken, insbeſondere die 2 bei der Erlaubnißertheilung zu Wirthſchaften und Zäpfereien 5 aller Art zu beachtenden polizeilichen Rückſichten. 5 Welche höchſte Entſchließung in obigem Betreffe erlaſ— —— ſen worden iſt, werden Sie aus dem im Abdrucke beigefüg⸗ i ten Miniſterialausſchreiben vom 6. Septbr. 1843 erſehen. Wir weiſen Sie mit Rückſicht darauf an N 1) Vor Erſtattung Ihrer Berichte über Geſuche um Er— 1. laubniß zum Wirthſchafts⸗ oder Zäpferei-Betriebe ge— 153 nau zu unterſuchen, ob alle höchſten Orts vorgeſchrie— 5 benen Bedingungen für die Zuläſſigkeit derſelben vor— pf handen ſind. 2 2) Damit in dieſer Beziehung nicht leicht etwas überſehen werde, zu Ihren deßfallſigen Berichten das von uns entworfene gedruckte Formular⸗Papier“*) zu gebrauchen. ö erner — 1 8 zu achten, daß wenn eine Wirthſchaftserlaub— niß ertheilt worden iſt, alle jene Bedingungen unter deren Vorausſetzung ſie verſtattet wurde, gehörig und 2 nachhaltig erfüllt werden, endlich 1 4) Wenn dies nicht der Fall ſein ſollte, oder eine Wirth— — ſchaft zur Begünſtigung der Völlerei oder Unſitt— 5 lichkeit mißbraucht werden würde, uns ſo fort Anzeige 15 darüber zu machen, damit nach dem Schlußſatz des 1 höchſten Ausſchreibens eingeſchritten werden könne. Friedberg, und Hungen den 24. Jan. 1844. Küchler. Follen ius. Das Großherzogliche Heſſiſche Miniſterium des Innern und der Juſtiz an die Großh. Provinzial-Commiſſariate dahier und zu 18 bat Gießen und an ſämmtliche Großh. Kreisräthe. Auf Ihre in obigem Betreff erſtattete Berichte haben bvir den darin begutachteten Gegenſtand abermals ſorgfältig 8) Bei C. Bindernagel in Friedberg vorräthig und durch den Kreis— bureaugehülfen Funk in Hungen zn beziehen. a) aus Rückſichten auf Localität, wenn der darum Nachſuchende nicht eine paſſende, zum Wirth— ſchaftsbetriebe ausſchließlich beſtimmte Stube, nebſt einem Keller, als Aufbewahrungs⸗ ort zum nothigen Vorrath von Verzapf⸗Getränken, neben dem fuͤr ſich, ſeine Familie und Hausgenoſ— ſen erforderlichen Wohn- und Schlaf-Local, welches heizbar ſein, eigenes Licht und eigenen Eingang und zwar nicht durch die Wirthſchaftsſtube haben muß, beſitzt, wenn ſein Haus, worin Wirthſchaft und Zapferei getrieben werden ſoll, in abgelegener Straße, oder entfernt vom Ort, nahe an Waldun⸗ gen, oder an einem ſonſt iſolirten Platze, an wel— chen Stellen die erforderliche polizeiliche Aufſicht nicht ohne Schwierigkeit in jeder Beziehung aus— geübt werden kann, gelegen iſt, wenn der um eine Gaſtwirthſchaft ſich Bewerbende nicht außerdem noch wenigſtens Eine, mit Gaſtbette verſehene wohn— liche Freiſtube und disponibele Stalluug fuͤr zwei Pferde beſitzt; b) aus Rückſichteu der Perſönlichkeit, wenn die Lebens— art und der Lebenswandel des Petenten einen üblen Ruf gegen ihn begründet. Sie werden ſich nun an dieſe Beſtimmungen bei Er— laubniß⸗Ertheilungen zum Wirthſchafts- und Zäpferei-Be— triebe ſtrenge halten, ſodann auch verläſſigen, daß die Be— dingungen dazu gehörig und getreulich erfüllt werden. Auch iſt in ihre Befugniß gegeben, ertheilte Wirthſchafts— und Zaͤpferei⸗Conceſſionen zurückzunehmen und ſomit deren Betrieb einzuſtellen, wenn der Conceſſionirte ſeine Wirth— ſchaft und Zäpferei zum Tummelplatz von Trunkenbolden, oder zur Begünſtigung der Lüderlichkeit und Unſittlichkeit gemacht hat und deßfalls fruchtlos verwarnt und bedroht worden iſt. Darmſtadt, am 6. September 1843. du Thi! v. Rabenau. —— 8 50- Die Großherzoglich Heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen an ſämmtliche Gr. Heſſ. Fürſtl. und Gräfl. Solmſ. Bürgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Legalisation von Urkunden, Bürgermeiſter, deren Unterſchrift Demſelben unbekannt iſt, zur Legaliſacion eingeſendet werden, ohne daß ſolche von dem betref⸗ Da hierdurch Anſtände entſtehen, ſo werden Sie angewieſen, n ben einſchlögigen Fällen uͤber die Nothwendigkeit der vor⸗ den 6. Februar 1843. 5 tüchler. Ouvrier. Follenius. Großherzoglich Heſſiſche Reudrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Landgeſtütsanſtalt— nunmehr die Unterſuchung der als Beſchäler benutzt werdenden Hengſte von Privatperſonen für 1844. Bei ſtattgehabter Unterſuchung derjenigen Hengſte, welche Privatperſonen im Jahr 1844 zum Bedecken benutzen zu wollen, erklärt haben, ſind die den nachbenaunten Pri⸗ vatperſonen gehörigen Hengſte: 1) des Johannes Fiſcher I. zu Hutzdorf im Kreiſe Alsfeld, B des Jacob Eigenbrod zu Oberwegfurth Kreiſes Alsfeld, 3) des Peter Herchenröder zu Metzlos im Landrathsbezirk Lauterbach, i als hierzu tauglich, dagegen der des Andreas Müller auf der Helmrosmühle bei Angersbach im Landrathsbezirk Lau⸗ terbach, als hierzu nicht tauglich befunden worden. Indem ich Ihnen hiervon Nachricht gebe, beauftrage ich Sie, hier— nach Bekanntmachung zu erlaſſen, und genau darüber zu wachen, daß außer den tauglich befundenen kein ſonſtiger Hengſt eines Privaten zugelaſſen, Zuwiderhandlungen viel⸗ mehr alsbald zur Beſtrafung angezeigt werden. Grünberg am 7. Februar 1844. Ouvrier. Aufloͤſung des in Nro. 4 enthaltenen Rechenexempels. Du haſt vielleicht, mein lieber Leſer, den von Freund Adam baar zu zahlenden Kaufſchilling ſchon berechnet;— doch wirſt du nicht unwillig werden, wenn ich dir eine Auf⸗ loͤſung zeige, die ſo leicht iſt, daß ſie ein 10jähriges Kind verſtehen wird. Adam ſoll nach Ablauf von 4 Jahren 480 fl. bezahlen oder gegen einen Nachlaß von 5 Procent ſeine Schuld ſo— gleich tilgen. Da wir hier keine Zwiſchenzinſen in Rechnung bringen,“) ſo iſt klar, daß Adam ein Kapital baar zu zahlen 1 755 das mit den einfachen 4jährigen Zinſen auf 480 fl. teigt. 1 Die Zinſen des gedachten Kapitals betragen jährlich Hog oder ½ ſeines Werthes, in 4 Jahren alſo/ oder / dieſes Betrags; demnach ſteigt die Summe von Kapital welches in 4 Jahren 480 fl. werth iſt, wie viel iſt dieſes und Zinſen auf%% oder„des urſprünglichen Kapitals.— Dieſe 2%, ſihd gleich 480 fl, alſo e iſt 4 fl. und das ganze 1 von% o iſt 400 fl. Dieſe 400 fl. hat Adam zu zahlen. Du magſt nun ſelbſt prüfen, ob beiden Theilen, dem Gläubiger, wie dem Schuldner, das zugeſtanden worden, was ſie rechtlich verlangen können; hegeſt du aber noch einen Zweifel gegen die Richtigkeit meiner Rechnung, ſo theile dein Bedenken der Redaction dieſes Blattes mit. Zugleich lege ich dir folgendes Exempel zur Auſtöſung vor: Ein Haus wurde zu 3861 fl. unter der Bedingung verkauft, daß dieſer Betrag in 3 Terminen von 2 zu 2 Jahren abgeführt, daß alſo 1287 fl. in 2 Jahren, 1287 fl. in 4 Jahren, 1287 fl. in 6 Jahren bezahlt würden. 2 Der Käufer iſt aber auch bereit, gegen einfachen Rabatt von 5 Procent ſeine Schuld baar abzutragen. Was hätte er zu zahlen F. Anmerkung. Noch eine andere Berechnung der Aufgabe in Nr. 4 unſeres Blattes iſt uns zugekommen, die bei aller Verſtändlichkeit der obenſtehenden, ihrer Ausführlichkeit wegen, doch vielleicht klarer iſt, als ſie. Wir laſſen ſie folgen: Die Frage iſt eigentlich ſo zu ſtellen: Ein l gegenwärtig werth, wenn man einfache“) Zinſen zu 5% 5 1 — 2 20 rechnet? 100 Nennen wir das unbekannte Capital= X ſo iſt die⸗ 4 ſes in 4 Jahren offenbar X + 5 N eee 20 4 1 83 D X + 2X 0 X X werth. Folglich 5 X 2 480 fl. uud heilhach& 5 20 00 fl. N . Die Red. *) Herr F— kin P. hat gleichfalls eine Berechnung der fraglichen Auf⸗ abe eingeſendet, jedoch, als das Obige bereits geſetzt war. Wir Baden uns darum zu bemerken, daß auch Herr 8—k bei Annahme einfacher Zinſen(natürlich) 400 fl. als gleich zu bezahlendes Kapi⸗ tal angegeben daß er aber die einfache Zinsberechnung— und wie uns ſcheint, mit Recht— nicht als die richtige anerkannt hat, weil 3. B. bei öffentlichen Kaſſen die Zinſen gar nicht müßig liegen blei⸗ den dürfen. Dem zufolge wird nun das von Adam ſogleich zu zahlende Kapital auf 394 fl. 53,83 kr. feſtgeſetzt und die Richtigkeit der Berechnung ſelbſt durch angefügte Probe beſtätigt. Die Red Kirchenbuchs-Auszug vom Januar 1844. Lich. Getraute: 16. Der hieſige des und Kupferſchmidt Chriſtian Gottlieb Zimmer, des hier geweſenen Bürgers und Kupferſchmidts Johann Heinrich Zimmer ehelich lediger Sohn und Anna Catharine Volz, des hier geweſenen Bürgers und Webermeiſters Andreas Volz ehelich ledige Tochter. 5 25. Der hieſige Ortsbürger und Oekonom Carl Ludwig Rehe, des hieſigen Bürgers und Fürſtlichen Pachtert Friedrich Rehe ehelich lediger Sohn und Maria Loui Zimmer, des hier geweſenen Bürgers und Müllers Her mann Philipp Zimmers ehelich ledige Tochter. — 0 1 1 eine, On A. De Vogt e, Dell. . lch fe Or Den 2 Gellach f Janual. 28. Dem Ob 12 J dem robbach befdel, bad Schneiders? deim 250 fl. gen ſucken aufgenon Scheidet bebal leihe nur beate worden ſeie, ſe nicht wieder be ihren Ankrag we die Über vorgeba perſchrelbung und Tedded doſttüche Anzeige inerda unter dem Res ſonſ jene Sch tet und der Ei geſtrichen wer. Dann haben Erben bereilg 7 14 0 after in der en Veſberwieſe cakzen Theile J Eigentbum koͤnnen. Oa ſelben beſcheing welche Anſp uche möchten, aufgefe in obgedachker 5 oberwäͤhnte Per! den wird. Friedberg ar Beka (1 Nader Aulstutger und Je alt, unter gen Orldeinwe Ausbaus und 9 I, heute gls Waden, ſo wir Aifentlcht, d fie nd c de, a delt werdet ngen de N. b Getaufte: 1. Dem Ortsbürger und Schneidermeiſter Conrad Diete— rich ein Sohn, Georg Guſtav, geb. den 21. Dez. 1843. 18. Dem Ortsbürger und Bäckermeiſter Carl Ludwig Ihring 4. eine Tochter, Anna Catharine, geb. den 7. Jan. 21. Dem Ortsbürger und Metzgermeiſter Johann Heinrich Vogt ein Sohn, Carl Ludwig, geb. den 7. Jan. 21. Dem Ortsbürger und Bäckermeiſter Johann Heinrich Dietz eine Tochter, Maria Magdalene, geb. d. 5. Jan. 21. Dem Ortsbürger und Schuhmachermeiſter Johannes Görlach eine Tochter, Louiſe Margaretha, geb den 7. Januar. 28. Dem Ortsbürger und Bäckermeiſter Hermann Philipp Petri ein Sohn, Hermann, geb. den 16. Jan. Beerdigte: 3. Anna Eliſabethe Spahr, weiland des dahier geweſenen - Ortsbürgers und Steindeckers Johann Jacob Spahrs 24. ehelich ledige Tochter, alt 30 Jahre, 8 Mon und 24 Tage, 1 den 1. Januar. Anna Eliſabetha Walz, der unverheiratheten Withel— mina Walz uneheliches Töchterchen, alt 2 Mon. und 27 Tage, 1 den 2. 7. Studiosus juris Heinrich Wilhelm Freund von Offen— bach, des dortigen Großh. Heſſ. Steuercommiſſärs Lub— wig Philipp Freund ehelich lediger[Sohn, alt 23 Jahre, 11 Mon. und 9 Tage, 1m den 4. Jan Philippine Walz, des hieſigen Bürgers une meiſters Chriſtian Walz Ehefrau, alt 62 Jahre, 6 Mon. und 10 Tage, 7 den Jan. geborne Mild e ö Ferner ſind für den Simon eingegangen; von St. X. Gabeu. Oberer! Brauburger m 1 fl. Bekanntmachungen von Be— hoͤrden. Edicetal ladung. (112) In dem Hypothekenbuche von Nieder— roßbach befindet ſich ein Eintrag, wonach Kon⸗ rad Schneiders Wittwe von da, am 15. May 1822 bei Schuhmacher Nikolaus Lang zu Born⸗ heim 250 fl. gegen Verpfändung von 12 Grund— ſtücken aufgenommen. Die Erben der Wittwe Schneider behaupten indeſſen, daß jene An— leihe nur beabſichtigt, jedoch nie verwirklicht worden ſeie, ſie jedoch die deßfallſige Urkunde nicht wieder beizubringen vermochten. Auf ihren Antrag werden daher alle, welche auf die über vorgedachte 250 fl. gefertigte Schuld— verſchreibung und den Fortbeſtand des Pfand— rechtes Anſprüche zu haben vermeinen, zu deren Anzeige innerhalb 3 Monaten von heute an unter dem Rechtsnachtheile aufgefordert, daß ſonſt jene Schuldurkunde für erloſchen erach— tet und der Eintrag in den Hypothekenbüchern geſtrichen werden wird. Dann haben die Konrad Schneiders Wittwe Erben bereits im Jahr 1841 die Grundſtücke 52% 14 Klafter auf dem Erlich* 21 Klafter in der Laubach%, 9 Klafter in den Weiberwieſen,%%. 8 Klafter auf den ſchwarzen Theilen verkauft, ohne ihr deßfall— ſiges Eigenthumsrecht urkundlich nachweiſen zu können. Oa jedoch ihr längerer Beſitz der— ſelben beſcheinigt iſt, ſo werden diejenigen. welche Anſpeüche auf vorgedachte Stücke baben möchten, aufgefordert, ſolches um ſo gewiſſer in obgedachter Friſt anzuzeigen, als ſonſt der oberwähnte Verkauf richterlich beſtätigt wer— den wird. Friedberg am 20. Januar 1844. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (IAI) Nachdem Joh. Heinrich Krämer jun., Ortsburger und Ackermann zu Langsdorf, 40 Jahre alt, unter Curatel geſtellt und die dor— tigen Ortseinwohner Joh. Heinrich Roth am Rathhaus und Philipp Köhler, Gemeindsrech— ner, heute als ſeine Curatoren verpflichtet worden, ſo wird ſolches unter dem Anhang veröffentlicht, daß etwaige fernere Rechtsge— ſchäfte mit Krämer, ohne Zuſtimmung ſeiner Curatoren, als ungültig werden angeſehen und dehandelt werden. Hungen den 23. Januar 1844. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solms⸗Braunfelſiſches Landgericht Hofmann. Holz ⸗Verſteigerung. (1500 Freitag den 16. d. M., Morgens 8 Uhr, werden in den Freiherrl. von Franken⸗ ſtein'ſchen Waldungen dahier verſteigert: 1) im Diſtrikte Di kenbuſch: 4 Stecken Buchen ⸗Prügelholz, 4 Birken 1 2 5 Kiefern„ 14 5 Aspen 1 28—Eichen⸗ und Birken⸗Stockholz, 1500 Buchen ⸗Wellen, 4250 Eichen- und Birken-Wellen, 200 Nadelholz-Wellen und 475 Aspen⸗Wellen; 2) im Diſtricte Klappertannen: 2 Kiefern Bauholzſtamme, 12 Stecken Kiefern-Scheitholz, 45* 7 Prügelholz, 18 1„ Stockholz und 900 Nadelholz-Wellen. Ockſtadt den 7. Februar 1844 Brömſer. Bekanntmachung. (1610 Montag den 19. d. M., Vormittags um halb 11 Uhr, wollen die Erben des ver— lebten Philipp Finkernagel deſſen Garten, be— ſtehend in 1 Vrt. und 5 Rth. in der 2. Ge⸗ wann der Liebfrauengärten, an Jacob Wien gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigern und bei annehmbarem Gebote den Zuſchlag ſogleich ertheilen laſſen. Friedberg den 11. Februar 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Fruchtverſteigerungen im Rentamte Friedberg. (1620 Mittwoch den 21. d. M., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, werden hier zu Friedberg, in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hie— ronimuß vor dem ehemaligen Mainzerthore folgende Früchte der öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt: 1) zu Stammheim lagernd: ungefahr 1 Mal— ter Waizen, 25 Malter Korn und 25 Malter Hafer; zu Holzbauſen lagernd: 15 Malter Korn; zu Rodheim lagernd: 4 Malter Korn; zu Niederrosbach lagernd: 12 Malter Korn. Friedberg den 9. Februar 1844. Großh. Heſſiſches Rentamt daß. Bu ß. Garten-Verſteigerung. (163) Montag den 19. d. M., Vormittags um 11 Ubr, wollen die Kinder der Johannes Wasmuth's Wittwe in hieſigem Rathhauſe deren Garten von 1 Prt. 27 Rth., in der 9. Gewann am Fauerbacher Thor neben Herrn Steuercommiſſär nochmaligen annehmbarem 6 ertheilen laſſen Friedberg Verſtei Der Bekanntmachung (160 Montag den 19. cim um 11 Uhr, ſollen in hieſigemm Ratbbauf Reparatur der Laden im Rathhauſe und die paratur der Laden und Fenſter am Thurme öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Dieſe Arbeiten beſtehen in Schreinerarbeit zu 5 fl. 15 kr., Schloſſerarbeit zu 6 fl., Gla⸗ ſerarbeit zu 3 fl. 20 kr. und Maurerarbeit zu 2 fl. 5 kr. voranſchlagt. Friedberg den 11. Februar 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fri Arbeits- Verſteigerung. (165) Montag den 19. d. M., Vormittags um 11 Ubr, ſoll in hieſigem Ratbhauſe das Reinigen des Seergrabens, Wildkautsgrabens, Haingrabens, Stadtſchreiberei- und Ringgra⸗ bens von Dornen und Geſträuchen, ſowie auch das Anfertigen eines Grabens im Stadtſchrei— bereigraben öffentlich an den Wenigſtnehmen⸗ den verſteigert werden. Friedberg den 11. Februar 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits Verſteigerung. (166) Montag den 19. Februar l. J., Vor⸗ mittags um 16 Uhr, ſollen die bei Erbauung der Staatsſtraße in der Gemarkung Stein— bach vorkommenden Planirarbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Indem man dieſes hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, bemerkt man noch, daß mit der Verſteigerung an der Landesgrenze zwi— ſchen Eſchborn und Steinbach der Anfang ge— macht wird. Nach beendigter Planirarbeits-Verſteigerung wird weiter die Anlieferung einer Quantität Steine zu dem genannten Staats-Straßen— neubau in der Wobnung des Gaſtwirtbs Höck zu Steinbach öffentlich an die Wenigſtnehmen den verſteigert. Friedberg den 8. Februar 1844. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter Stockbauſen. Hafer Lieferung (167) Freitag den 16. d. M., Vormittags 10 Ubr, ſoll auf meinem Bureau die Lieferung von 530 Malter Hafer für die hieſigen Zehnt pflichtigen wenigſtfordernd vergeben werden. Den Lieferanten wird hierbei freigeſtellt wer⸗ den, die Lieferung entweder hierher oder nach Friedberg zu bewerkſtelligen. Heldenbergen den 9. Februar 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Pauly. Bekanntmachung. (168) Zu Folge Auftrags Gr. Landgerichts Butzbach wird Montag den 4. März d. J., des Morgens um 9 Uhr, auf hieſiger Bürger⸗ meiſterei die unweit Pohlgöns gelegene Zie⸗ gelbrennerei, der ſogenannte Windhof, beſte⸗ 10 We nhaus, eg elöſen mit überbautem Trockenbau, 8„ neu erbauten größerem Trockenbau, 4 em Stall für Pferde oder Rindvieh, mit 242% und 34[] Klafter Grund und Vo⸗ Foy tlich an den Meiſtbietenden zu Eigen⸗ Februar 1844. oß. Heſſ. Bürgermeiſter Schöpff. beten an der Main⸗ Eiſenbahn. igerung eines großen Theils die Main⸗Neckar⸗Ciſenbahn zuf., inken Main⸗ÜUfer, Frankfurter Ge⸗ iets, in mehrere Looſe abgetheilt, wird Don⸗ nerſtag den 22. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr, unter den bei der Verſteigerung zu ver⸗ leſenden Bedingungen, welche auch vor ber⸗ ſelben auf unſerm Amtszimmer eingeſehen werden können, vorgenommen, und als Ort der Zuſammenkunft iſt die nördliche Einmün⸗ dung der Bahn in den Frankfurter Stadtwald beſtimmt worden. Frankfurt a. M. den 30. Januar 1844. Bau⸗Amt, Eiſenbahn⸗Commiſſion und in deren Namen: v. Günderrode. Mobilien Verſteigerung. (170) Freitag den 16. Februar 1844, des Morgens 8 Uhr, ſollen in der Behauſung des Heinrich Eckhalts Erben dahier in der Ober⸗ gaſſe, erbvertheilungshalber nachſtehende Mo⸗ bilien öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigt werden. Ein tragbares Rind, ein Schwein, eine Gans und 4 Hühner, Frucht und Stroh, Heu und Grummet und allerlei Hausgeräthe: Eiſen⸗ werk, Holzwerk, Bettung, Leinen⸗ und Weiß⸗ geräthe, Kleidungsſtücke, Victualien, Fuhr⸗ geſchirr ꝛc. Reichelsheim den 9. Februar 1844. Der Herzogl. Naſſ. Oberſchultheis Gros. Frucht ⸗Verſteigerung. (1710 Montag den 19. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, ſollen in hieſegem Rathhauſe 40 Malter Korn und 10 Malter Gerſte von den Fruchtvorräthen des Auguſtiner Schulfonds⸗ zweimalterweiſe, öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Friedberg den 11. Februar 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung, Brenn-, ſodann Bau-, Werk⸗ und Nutzholz— Verſteigerung in den Gr. Domanialwaldun⸗ gen des Reviers Oberrosbach Forſts Fried— berg betrff. (172) Montag den 19. d. M. werden in dem Oiſtricte Kellerberg bei Oberrosbach: „ 52. 30, Stecken eichen Scheitholz, 15 2 7 7 Prügelholz, 1%„ buchen Stockholz, 29½%„ eichen 1 300 Wellen buchen Reiſerholz, 1950„ eichen 27 eichen Bau- und Werkholzſtämme, von 5% bis 24 Zoll Durchmeſſer und 10 bis 35 Fuß Länge,. 5 Stück eichen Stangen zu Deichſeln, 6 eichen Nutzſtücke zu pflugsrehen und Pflugswettern, ö l an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Der Anfang geſchieht um 8 uhr und zwar mit dem Brennholz. 5 Oberrosbach den 8. Februar 1844. Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bing mann. Holz⸗Verſteigerung. (173) Freitag den 16. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Gemeindewalde zu Ober⸗ rosbach, Diſtrict Sangenſpitz, nachſtehendes Holz, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meiſtbietend verſteigert werden. a 1) 16% Stecken nadel Scheitholz, 2 2 7„ ruͤgelholz, 30 113%„ 1 tockholz, 4) 325 Stück nadel Wellen, 5) 10 Läſte Leſeholz, 5) 58 Stamme nadel Bau- und Werkholz, 1355 Cub.⸗Fuß haltend. Die Zuſammenkunft iſt an der Sang vor dem Wald. a N Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden ge⸗ fälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Oberrosbach den 9. Februar 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher. Bekanntmachung, Brenn⸗ und Nutz-Holz-Verſteigerung in den Gr. Domanialwaldungen des Reviers Ober⸗ rosbach, Forſts Friedberg, betr. (17 Freitag den 23. d. M., Morgens 8½ Uhr, werden im Diſtrikte Frauenwald bei Niedermörlen: 1587 Wellen weiden Reiſerholz, 3 Wagen, 6 Läſte Leſeholz und 160 10 Fuß lange Gebunde weiden Reiſer⸗ holz, zu Gartenzäunen brauchbar, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Oberrosbach den 13. Februar 1844. Der Großh. Rebierförſter des Reviers Oberrosbach Bin gmann. NN ανν Privat- Bekanntmachungen. Auf den Abbruch (139) iſt ein zweiſtöckiges, 40 Fuß langes und 28 Fuß breites, in gutem Eichenholz ſtehen⸗ des Wohnhaus aus freier Hand zu verkaufen von Jeremias Hinkel. Vilbel den 4. Februar 1844. Toa n mu fei k. (173) Der unterzeichnete iſt geſonnen näch⸗ ſten Sonntag Tanzmuſik zu halten und ladet er hierzu höflichſt ein. Ban ſtadt den 12. Februar 1844. K. Wiegand. Z um Ausleihen (176) 60 fl. Wo bei U „ Ritzel, Schmiedmeiſter in Friedberg. Ein gelernter Küfer, (177) ledig oder verheirathet, der in Land; ſtädten gearbeitet hat, und Zeugniſſe ſeines Wohlverhaltens aufzeigen kann, wird in eine Fabrik geſucht. Wo? ſagt die Exped. d. Bl. Einladung. (178) Sonntag den 18. d. M., iſt in meinem Saale gut beſetzte Tanzmuſſk anzutreffen, wozu ich höflichſt einlade Butzbach im Februar 1844. Carl Becker, im deutſchen Hof. Caſino⸗ Ball (179) findet auf Faſtnacht, den 20. d. M., Abends 7 Uhr anfangend, im Trapp'ſchen Saale ſtatt. Friedberg den 8. Februar 1844. Der Vorſtand. Verſteigerung. (180) Montag den 4. März, Morgens um 9 Übr, werden in Engelthal nachſtehende Ge— genſtände einer öffentlichen Verſteigerung aus⸗ eſetzt: 919 1 Wohnhaus und 1 Scheuer auf den Ab⸗ bruch, beide noch in beßtem Zuſtande, er⸗ ſteres 72 Fuß lang und 18 Fuß tief, letz⸗ tere 40 Fuß lang und 40 Fuß tief, 2) circa 7 Ohm Pfälzer Traubenwein, mitt⸗ lere Qualität, 3) 1 großer kupferner Keſſel, circa 8 Ohm haltend, 4) mehrere Farbküppen, welche ſich auch gut zu Pfuhlfäſſern eignen, 5) 1 fuͤnf Ohm haltendes Weinfaß und ver⸗ ſchiedene Hausmobilien. a Kauflievhaber, welche die Gebäude einſehen wollen, belieben ſich an Hrn. Döller dahier zu wenden. Die weiteren Bedingungen werden bei der Verſteigerung bekannt gemacht. Engelthal im Februar 1844. Literariſche Anzeige. (1810 In Kommiſſion bei J. P. Diebl in Darmſtadt iſt erſchienen und in Friedberg bei C. Bindernagel zu haben: Karte des Großherzogthums Heſſen von Dr. A. Hügel, Großh. Heſſ. Oberfinanzrath. 2 Blatt in Royalformat, colorirt 2 fl. 24 bi. Dieſelbe ſchwarz 2 fl. Starkenburg und Rheinheſſen apart, ſchwarz 1 fl. 12 kr., col. 1 fl. 21 kr. Oberheſſen apart ſchwarz 1 fl. 12 kr., col. 1 fl. 21 kr. Ferner iſt bei C. Bindernagel vorräthig, Erwiderung auf des Herrn Carl Welcker's, Abgeordneten der Badiſchen Zweiten Kammer, Schrift: Die geheimen Inquiſitionsproceſſe gegen Weidig und Jordan. Zur neuen Unter⸗ ſtützung des Antrages auf öffentliches Anklageverfahren und Schwurgericht. Von dem Großh. Heſſiſchen Hofgerichtsrath Georgi zu. r. 3 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Cs iſt u daß die Pot! über den Boge geöhain ftecen welche bereits Abend vorhet guczuſpannen u — Bekannm W Deſſend (110) Eur del dayier ba Verwaltung unter Curate hannes Hraus ſtellt, was m Kenntniß gebt Bek, (161) Mont um halb 11 ll lebten Pbilipe ſtehend in wann der Lietf gelegen, öffenth bei annehmbg ertheilen laſſen Friedbelg druchtverſte