7 für Intelligenz-Blatt die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 2 Ich bitte wiederh olt gefälligſt zu berückſichtigen, nufgenommen werden können welche bis längſtens Mittwoch Abend bei mir anlangen, in „welche bis längſtens Son daß nur ſolche Inſerate in das Mittwochs erſcheineude Blatt tag Abend in meinen Händen ſind, und daß alle Inſerate, dem Samſtags erſcheinenden Blatte Aufnahme finden. Carl Bindernagel. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Das Mathildenſtift. Nachſtehend theile ich Ihnen zu Ihrer Bemeſſung und Zedeutung Ihrer Gemeindeangehörigen in vorkommenden Fällen den in der Generalverſammlung vom 13. April d. J. gefaßten Beſchluß mit: 1 Solle, wenn Häuſer ohne alle Güter zum Unterpfand eingeſetzt werden, nicht mehr als ein Drittheil des Taxa— tionswerths dargeliehen werden und Nur dann das Darlehn bis zur Halfte des Taxations— werthes der Unterpfänder geſteigert werden, wenn ent— weder blos Güter, oder wenigſtens ſo viele Güter ein— geſetzt werden, daß deren Taxationswerth demjenigen des mit verpfandeten Hauſes gleich kommt; Es ſolle bei Darlehn auf Häuſer, in Betracht, daß da— bei der anerkannte Ortswerth einen weit ſicheren Maas— ſtab gewähre, als die nach einem allgemeineren Maas— ſtabe bemeſſene Schätzung auswärtiger Baugeſchwor— nen der Grundſatz allgemein angenommen und feſt— geſetzt werden: „daß auf eine Schätzung der Baugeſchwornen von „Seiten der Stifts-Verwaltung unter der Bedingung „fernerhin nicht beſtanden werden ſolle, daß der Ge— „meinderath in geſetzlicher Zahl die Schätzung voll— „zogen und zugleich der Gr. Bürgermeiſter beſcheinigt „haben wird, daß von den bei der Schätzung mit— „wirkender Gemeinderäthen mindeſtens“, zur höchſt⸗ „beſteuerten Hälfte der Ortsbürger gehört. Dieſer Beſchluß ſolle als das Mathildenſtift ein für allemal bindende Norm den Gr. Landgerichten des Kreiſes mitgetheilt werden. Soll das Maximum der Summe, welche in einem auf Hypothek ausgeliehen wird nicht überſteigen. 2 3 Poſten in der Regel 2000 fl. 5) Einlagen ſollen in der Regel von einem und demſelben Einleger nur bis zum Betrag von 1000 fl. angenom⸗ men werden. Friedberg am 6. Mai 1844. Hüch ke; Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes, Betreffend: Anordnungen zur Vertilgung der Maikäfer. Unter Bezugnahme auf die bereits verſchiedenen er— laſſenen Ausſchreiben weiſe ich Sie an, ſich auch in dieſem Jahre angelegentlich um die Vertilgung der Maikäfer zu bemühen. Grünberg den 6. Mai 1844. f In Abweſenheit des Großh. Kreisraths Hallwachs. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſaͤmmtliche Gr. Heſſ. Füͤrſtl. und Graͤfl. Solmſ. Buͤrgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: Den Aläsſchlag der Beſoldung der Bezirkswegaufſeher im Kreiſe Hungen. Da der bisherige Erheber der Beſoldung der Wegauf— ſeher vor der Hand noch hier wohnen bleibt, ſo benachrich— tige ich Sie, mit Bezug auf mein Ausſchreiben vom 15. v. M., daß demſelben dieſe, Erhebung bis auf Weiteres noch belaſſen worden iſt. Hungen den 2. Mai 1844. Fol ein ins Bekanntmachung. Aus dem Regierungsblatt Nr. 15 iſt nichts zu publi— ciren. Hungen den 4. Mai 1844. N Großh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Hungen Follenius. a 146* thun, was in ſeinen Kräften ſteht, daß das Lob, das die Stadt Friedberg vor 300) Jahren hatte, ſich von allen ihren Bewohnern ſagen laſſe, daß es jedem Einzelnen und ſomit auch dem Ganzen erworben werde und behalten N Sonſt und Jetzt. In einem alten, im Jahre 1595 zu Frankfurt am Main erſchienenen Buche finden wir über Friedberg fol⸗ gende Notiz:„Friedberg iſt eine Stadt des Reiches, welche, wie ſie ſich nunmehr eines hohen Alters erfreut, ſo vormals wegen ihres vielfachen Verkehrs und wegen des Eifers ihrer Bewohner, altväteriſche Tugend treu zu bewahren, einen geachteten Namen behauptete. Gegründet ſoll die Stadt ſein nicht lange nach Chriſti Geburt. Nachmals, im Jahre des Heils 1211 wurde ſie mit den ausgedehnteſten Vorrech⸗ ten, königlichen Gnaden und Freiheiten beſchenkt, weil ſie vielfach eine große Gaſtfreundlichkeit gegen die Majeſtät des Kaiſers an den Tag gelegt hatte. Eben dieſer Gaſt⸗ freundlichkeit wegen ſollen die Kaiſer nicht ſelten in Fried⸗ berg ſich aufgehalten haben. Den Namen hat die Stadt von Kaiſer Friedrich dem Zweiten. Innerhalb und außer⸗ halb der Mauern der Stadt waren einſtens prächtige freie Plätze, die aber jetzt, wo Alles ſich zum Schlimmen kehret, gar Vieles von ihrem frühern Anſehen verloren haben. Und iſt dieß auch kein Wunder, da die ganze Stadt durch öftere, in kurzen Zwiſchenräumen auf einander folgende Feuers— brünſte ſo ſehr zerſtört wurde, daß kaum irgend eine Hoff⸗ nung der Wiederherſtellung übrig war. Allmählich erholt ſie ſich wieder und fängt an, den durch die Feuersbrunſt zu⸗ gefugten Schaden zu verſchmerzen. Die Stadt liegt in fruchtbarem, fettem Felde, ſo daß nicht nur ihre Einwohner an den nöthigen Nahrungsmitteln Ueberfluß haben, ſondern auch fremde Völker reichlich damit verſehen können. Einſt hatte Friedberg eine berühmte Meſſe, deren ſich jetzt Frank— furt zu erfreuen hat, durch die Verhältniſſe der Zeit und die Lage des Ortes begünſtigt. Das iſt bei dieſer Stadt hauptſächlich zu beloben, daß ihre Bewohner ſich durch Frömmigkeit in ihrem Verhalten, beides gegen Gott und gegen die Menſchen auszeichnen. Daß ſie in einem ſolchen guten Leumund verharre, wollen wir in gemeinſchaftlichem Gebete ihr erflehen.) Welch rei⸗ chen Stoff zu Vergleichungen zwiſchen Sonſt und Jetzt bie⸗ tet dieſe Stelle, namentlich auch die letzten Worte derſelben! Wir wollen keinem unſerer geehrten Leſer vorgreifen. Sollte aber vielleicht Einer oder der Andere auf den Gedanken kommen, gerade die Hauptſache— das zuletzt Bemerkte— betreffend, ſei es eben jetzt nicht beſſer, vielleicht aber ſchlim— mer, als früher geworden, ſo wolle er an ſeinem Theile ) Für diejenigen unſerer Leſer, welche das Original vorſtehend überſetz— ter Stelle zu haben wünſchen, bemerken wir, daß der vollſtändige Titel des betreffenden Buches iſt: parvum theatrum urbium sive urbium praecipuarum totius orbis brevis et methodica de- scriptio. Anthore Adriano Romano E. A. Francof. a. MDXCV. Uebrigens iſt das Buch ſehr ſelten und wir laſſen darum die Stelle ſelbſt folgen. Es heißt pag. 145. Fridberga urbs est imperii, quae ut vetustate nune gaudeèt, sic quondam ob commercia frequentia, virtutisque antiquae studium nobile nomen obti- nuit. Condita ea fertur non longe à nato Christo: postmo-— dum anno dei hominis MCCXI. amplissimis privilegiis, re- galibus gratiis et immunitatibus, propter singularia hospita- Iitatis Caes. Majestati exhibita beneficia, donata: unde propter eandem hospitalitatem non raro Imperatores in ea divertisse leguntur. Nomen adepta est a Friderico II. Fuére autem olim hujus urbis pomeria largissima, sed nunc, ut omnia in pejus ruunt, valde accisa. Nec mirum, cum per incendia non semel, brevi temporis spatio iterata, tota civitas in cineres sit redacta, adeo, ut nulla spes salutis superesset: paulatim tamen nune repullulassit, illatumque incendio de- trimentum concopuit. Sita est in solo fertili, pingui, quippe, quae suis enatis frugibus non solum alimenta suppeditare necessaria, sed et exteros nationes ubertim alere posset. Habuit aliquando emporium celebre, quo nunc Francofurtum gaudet, propter et temporis et loi injuriam. Hoc laudandum in hac urbe, quod sit pietatis et erga Deum et erga hominis studiosissima. Ona in laude ut perseveret, communis oran- dum est precibus, Auflöſung des in Nr. 20 enthaltenen Rechenexempels. Es ſieht wohl Jedermaun ein, daß wir, um jene Auf⸗ gabe zu löſen, vier verſchiedene Exempel anſetzen müſſen, weil zwar die einzelnen Ziele gleich ſind, dieſelben aber doch in vier ungleichen Terminen entrichtet werden ſollen. Jedes Ziel iſt in unſerer Aufgabe 15939 fl.— Das erſte Ziel iſt nun nach einem Jahre fällig.— Unſer jetzt zu entrichtendes Capital ſei im Allgemeinen eine beliebige Summe, ſo wächſt dieſe nach Verlauf jener Zei mit ihren Zinſen von 5 Procent um ss dieſer Summe, oder beträgt zuſammen /e derſelben. In unſerem Fall ſind nun dieſe% gleich 15939 fl./ iſt alſo und 0%„ oder das Ganze beträgt* πνs oder 15180 fl. Das zweite Ziel iſt nach zwei Jahren fällig.— Jetz iſt unſere Summe zu e angewachſen; dieſes iſt num gleich dem obigen Betrage von 15939 fl.,„oo iſt demnach 558%„ und 1%„ ſind 188880%„ oder 14490 fl. 7110 Das dritte Ziel iſt nach drei Jahren zahlbar. Binnen dieſer Zeit iſt unſere Summe zu sg derſelben geworden, welches hier gleich iſt den 15939 fl., /o beträgt alſt Ae und 0 find s öder Das vierte Ziel iſt erſt nach vier Jahren fällig.— Nach Verlauf dieſer Zeit iſt unſere Summe mit ihren Ljäb⸗ rigen Zinſen zu e ihres Betrags angewachſen; dieſe betragen nun in vorliegendem Falle 15939 fl., /s iſt alſo * und 9 ſind 5 oder 1328255 fl. Die vier Ziele heißen demnach: Das erſte 15180 fl. Das zweite 14490 Das dritte 13860„ Das vierte 13282 ½„ Mithin ſind ſie zuſammen 56812 ½ fl. Chriſtoph Schmidt in Grünberg. A, ef g d ee. Eine ſehr bedeutende Domäne wurde zu 570024 fl auf 4 Termine von je einem Jahr verkauft. Aus verſchie— denen Gründen wünſcht der Käufer den Kaufſchilling baqh zu entrichten und man kommt dahin überein, daß hierbel ein einfacher Rabatt von 4 Procent bewilligt werden ſoll Was hat der Käufer baar zu zahlen? Um die Leſer, welche an den früheren Aufgaben Il, tereſſe gewonnen haben, noch weiter auf die wichtigeren Es gebniſſe der Zinsberechnung aufmerkſam zu machen, wird nun Zeit ſein, ihnen Beiſpiele aus der zuſammengeſetzte Zinsrechnung vorzulegen. Damit auch hier ein Fortſchrel ten vom Leichten zum Schweren Statt finde, folge voreiſ 2 An Hoftaitbe! 1 Tontag d ene um 10 Ubt 60 unf Verfügung Ot auf Deifugung ſſdie dem Georg an bei der Stadl a en, beſtehend in tb. Garten i de FHolonir und 118 Gewann an der Ses ter und Ft. J. O G bietend verſteigell Friedberg den Der ( Coßtinden-Verf 168˙N Wonen Dobornbofen den unter den bein d macht werdende herſteigert werde Ooͤbornhofe De Verſteigeru 680) Mittwo Mittags um 10 der Paarrgebäud Baurepargturen) Maurerarbeit, Zimmerarbeit, Inter den bei den Hacht werdenden umeiſterei d öfentlcch verſ (00) Mun , ſollen in Obheiderwalde nachſtehende Aufgabe. „Ein Kapital von 20,000 Gulden iſt zu 5 Procen angelegt. Am Ende eines jeden Jahres werden die Zinſel zum Kapital geſchlagen. Wie hoch belauft ſich die Summe von Kapital und Zinſen am Schluſſe des ſechſten Jahres! F. ) Ueber die älteſten Zeiten Friedbergs handelt Dr. Dieffenbach: Zu Urgeſchichte der Wetterau. S. 182— 208. 0 40 Stec 9000 1000 100 4000 birke 0 1400 Back unn f fa hell gan; 10 9 6 und den ersehen Negenber! 4 denerempehlierr Käfer vertilgt. Zur Vertilgung der Maikaͤfer. Daß die Enten und Huͤhner die Maikäfer gerne freſſen, i lekannt, daß ſie aber auch ein gutes Futter für Schweine ſnd mochte weniger bekannt ſein. Herr Fo b g ler verfüttert ſchon ſeit 10 Tagen Maikäfer an ſeine (Sdweine und hat auf dieſe Weiſe mehr als ein Malter Die eingeſammelten Käfer begießt er init kochendem Waſſer, um ſie ſchnell zu tödten. Sein Ver⸗ Foucar in Fried⸗ % 147* gewinnen konne; allein daſſelbe iſt ſo barbariſch, daß wir es nicht mittheilen wollen. Correſpondenz. I. Einge ſandte Aufſätze ꝛc, welche in das Intelligenzblatt auf— genommen werden ſollen. 1) Ammiche, mein Schätzi, mitgetheilt von W. Sagen Nro. III. von W. M. 4) Einige Worte über Büdesheim von— b. in B. 5) Ueber Mäßig⸗ Schätz 8 W. 2) Wetterauer 3) Ein probates Hausmittel, mitgetheilt von ene gl, f 1 9 11 i 1.. 6. elle Aus hen hat bereits bei mehreren Bürgern in Friedberg Nach—⸗ keitsvereine. 6) Fortſchritte des Piſebaues in Deutſchland. muſſe rung gefunden. II. Eingeſandte Aufſfätze ꝛc., welche aus vorliegenden Gründen er do in dem Intelligenzblatte keine Aufnahme finden können. den. Jed 0 5 5 1 75 0 Mittel zur Vertilgung der Horniſſe u. ſ. w., v. B.— Für dieſes In vielen öffentlichen Blattern wurde ein Verfahren Jahr ſcheint es ſchon zu ſpat zu ſein. Wir wollen Ihre gefällige Mit⸗ dig. megeben, wie man aus den Maikäfern Wagenſchmiere theilung für nächſten Frühling aufheben. D. Red. einen ei ‚ jener 9 E 5 Be⸗ Arbeits-Verſteigerung. denden Bedingungen dem Meiſtgebote ausge— ener 35 gen von Be⸗ 5 1. ſeht W 8 Hkanntmachungen von Be⸗(39) Mitwoch den 18. Mei l. 3, Bor, ſezt werden. — hoͤrden mittags um 10 Uhr, ſoll die Anfertigung eines Bemerkt wird, daß die genannten Früchte, cem g. 0* Durchlaſſes in Langenhain, beſtehend in: als dem Herrn Präſidenten von Bock Herms⸗ 1 ,] Maurerarbeit, voranſchlagt zu K 90 fl. dorf zu Wiesbaden gehörig, einer früheren 15180 i d Lieferung von 40 Buͤtten guten Waſ⸗ Verſteigerung ausgeſetzt, von den betreffenden 5 Hofraithe-Verſteigerung. ſerkalks 96„ Käufern jedoch ſ. Z. nicht gefaßt worden ſind. diese 877) Montag den 13. May l. J., Mor⸗ 3 Cub. Klftr. Mauerſteinen 40 1 Berſtadt 8. 1 5 92 85. item zers um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe 1.5,„ Kies 8 9 75 e le eee dem zu Verfugung Großhl. Landgerichts dahier an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben Ellenberger. 1490 fl di dem Georg Rauſch J. zuſtehende Hofraithe ann 2 5 4 Schaafpferchen-Verſteigerung. r me, bel der Stadtkirche an Guſtav Gerlach gele⸗ Oſtheim den 6. Mal 1844. 8(396) Montag den 13. d. M., Vormittags . Ilan ge, beſtehend in Wohnhaus und Stall, 103 G A. 11 Uhr, follen in hieſigem Rathhauſe 5 oder geworden Rö. Garten in der 14. Gewann an Chriſtoph 8 9. 10 Schaafpferchen öffentlich meiſtbietend ver— Blonir und 178 Ruthen Garten in der 16. Verſteigerung von Bauarbeiten. pachtet werden. N Grvann an der Seebach neben Wilhelm Kräu—(392) Die für dieſes Jahr an den Pfarr⸗ Friedberg den 9. Mai 1844. te und Fr. J. Oberländer, öffentlich meiſt-] gebauden des Kirchſpiels Münſter, als: Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter 9.— birend verſteigert werden. fl. kr D. Fritz. Friedberg den 30. März 1844. N i ranſ 18— frai ede r 40 5 Der Grßh Hes Bürgermeiſter 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 25— Hofraithe-Verſteigerung. 1 D.. 21 0 0 0 5—— 0 5 0 i i J d 5 2) Pumpenmacherarbeit 50(597) Montag den 20. Mai, Vormittags 00 N 164 8 5. 3 eee 3 15 um 11 uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe auf I. N Lhrinden-Verſteigerung zu Obborn— 8 Sen 44 4⁰ freiwilligen Antrag der Chriſtian Herold's 5 5) Schiefer— Wittwe deren Hofraithe, beſtehend in Wohn— hofen. ſollen Dienſtag den 14. d. M., des Mittags 1 e ee eee 678) Montag den 13. Mai l. J. ſollen zu] 11 uhr, in dem Wirthſchaftslokal des Conrad gelegen, einer nochmaligen offentlichen Ver⸗ O bornbofen circa 100 Centner eichen Lohrinde, Schlemmer zu Münſter an die Wenigſtfor— ſteigerung ausgeſetzt und der Zuſchlag bei utter den bei der Verſteigerung bekannt ge⸗ dernden vergeben Mapeß, 6 annehmbarem Gebote ſogleich ertheilt werden. nucht werdenden Bedingungen, meiſtbietend Oſtheim den 6. Mai 1844. Friedberg den 8. Mai 1844 heſteigert werden. J. A. Der Grßh. Heſſ. Bü f Obbornhofen den 1. Mai 1844. Clotz. e eee ee Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter 8 i. * Bo ck Holz Verſteiger ung.. Holz- Verſteigerung. run(393) Mittwoch den 15. d. M., Vormittags 7 S Verſteigerung von Bauarbeiten. (589) Mittwoch den 15. d. M., des Vor⸗ nettags um 10 Uhr, ſollen die zur Herſtellung di Pfarrgebäude zu Traishorloff erforderlichen wmurepargturen, beſtehend in: Maurerarbeit, voranſchlagt zu 89 fl. 57 kr. Zimmerarbeit,„ e „, unter den bei der Verſteigerung bekannt ge— racht werdenden Bedingungen, auf der Bur— ermeiſterei dahier an den Wenigſtnehmenden (fentlich verſteigert werden. Traishorloff am 5. Mai 1844. Für den Kirchenvorſtand: Der Pfarrer Der Bürgermeiſter Möbius. Momberger. Holz-Verſteigerung. 390) Mittwoch den 29. d. M., Morgens Uhr, ſollen in dem Freih. von Diedeſchen Schneiderwalde dahier: 10 40 Stecken Scheit⸗ und Prügelholz von verſchiedener Holzart, 2 22000 buchen Prügelwellen von 3) 4400 birken u. aspen] vorzüglicher Güte 4) 1400 Backwellen, vie ſämmtlich zum Theil auf der Chauſſee, um Theil ganz in deren Nähe ſtehen, öffent— ich an Ort und Stelle an den Meiſtbieten— den verſteigert werden. Ziegenberg den 8. Mai 1844. Kirchner. 9 Uhr, wird einer freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung in der ſogenannten Heile zwi— ſchen Altenſtadt und Engelthal ausgeſetzt: 15 140 Stecken eichen und buchen Scheitholz, 20 Cue, 1 7„ Prügelholz, „„.„ Stockholz, 4) 3000 Stück„ 7 Wellen. Die Bedingungen werden bei der Verſtei— gerung an Ort und Stelle eröffnet werden. Altenſtadt den 8. Mai 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Ber a ck Frucht-Verſteigerung. (390 Montag den 20. Mai l. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathbauſe ungefähr 38 Malter Korn von den Frucht⸗ vorräthen des Auguſtiner Schulfonds öffentlich meiſtbietend zweimalterweiſe verſteigert werden. Friedberg den 8. Mai 1844. i Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Frucht-Verſteigerung. (395) Dienſtag den 14. l. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen in der Wohnung des Joſt Rühl dahier nachfolgende Quantitäten Früchte, als: 1) 69 Malter Korn, 2) 78 2 Gerſte, 3917 75 Waizen, unter den im Termin bekannt gemacht wer⸗ (398) Dienſtag den 14. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem hieſigen Gemeindewald, Reviers Hochweiſel, in den Diſtricten Hange— rigenberg und Maibacher, folgende Holzſorti— mente zur Verſteigerung gebracht werden. 1) 33 Stecken buchen Scheitholz, 20 1 2 Prügelholz, 3) 6„ eichen Scheitholz, 4 2 75„ Prüugelholz, 5 48„ buchen Stockholz, friſches, 60 56 90 5—5 altes, 7 10„ eichen* friſches 8) 4350 Stück buchene Wellen, 9) 388„ gemiſchte„ 100 2 Stecken birken Prügelholz, 110 3 Stämme eichen Bau-, Werk- und Nutzbölzer, 12 5* buchen Bau-, Werk- und Nutzhölzer. Der Anfang wird am Hangerigenberg ge— macht, wo die Steigliebhaber ſich einfinden wollen. Oſtheim den 6. Mai 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Schneider. Arbeits- Verſteigerung. (599) Mittwoch den 15. Mai d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen zu Melbach die dies— jährigen Wegbauarbeiten, als das Planiren und Chauſſiren einer Wegſtrecke von 34 l. Cbklftr., das Anfahren von 7 Cbelftr. Steinen, das Setzen der Steine, das Verebenen von mehreren Stellen an Wegen, ſowie das Ab⸗ hacken und in gehörigen Stand Stellen der Fußpfade auf dem Haag an die Wenigſtneh⸗ menden in Accord gegeben werden. Melbach den 8. Mai 1844. 5 Der Grßh. Heſſ. n Keil. Einladung. (600) Der unterzeichnete gibt ſich die Ehre, zu den öffentlichen Prüfungen der Schüler hieſiger Muſterſchule, welche künftigen Mon⸗ tag den 13,, Dienſtag den 14. und Mittwoch den 15. l. M. im Saale des bieſigen Rath⸗ hauſes ſtatt haben werden, hiermit ergebenſt einzuladen. 0 Friedberg den 2. Mai 1844. Der Großh. Rektor Profeſſor Ph. Dieffenbach. Decret. (601) Auf freiwilliges Anſtehen der Adam Rack's Wittwe von Dornaſſenheim und mit obervormundſchaftlichem Conſens werden Frei⸗ tag den 21. Juni l. J., des Morgens 3 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Dornaſſenheim ein von deren Chemanne berrührender, Nr. 2036 des Steuerkataſters eingetragener, und zu 120 fl. taxirter Acker, ſowie die errungenſchaftlichen Immobilien, taxirt zu 590 fl., öffentlich ver⸗ ſteigert. Reichelsheim den 7. Mai 1844. Herz. Naſſ. Landoberſchultheißerei Rullmann. d ιν N ⁰ιειν Privat- Bekanntmachungen. Anzeige. (872) Hiermit mache ich einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich das Ludwigsbrunnen Mineral-Waſſer, welches ſchon längſt den Ruf eines vorzüglichen und der Geſundheit zuträglichen Säuerlings beſttzt, ſtets in friſcher Füllung auf Lager habe, und gebe ich daſſelbe zu billigem Preife ab. Butzbach im April 1844. Ernſt Knabenſchuh. Ein junger Menſch, (879) welcher mit den nöthigen Kenntniſſen verſehen, kann in einem Ellenwaaren-Ge— ſchäfte ohne Lehrgeld in die Lehre genommen werden. Bei wem? ſagt die Expedition d. Blattes. Empfehlung. (602) Da ich ſchon ſeit einigen Jahren das Geſchäft meines verſtorbenen Vaters auf alleinige Rechnung betreibe, ſo erlaube ich mir es hiermit in gütige Erinnerung zu bringen, mit dem Bemerken, daß ich fortwährend ein Lager der neueſten, waſſerdichten Herrnhüte, in Seide und Filz, grau und ſchwarz, unter⸗ halte. Da ich alle meine Waare ſelbſt ver— fertige, ſo bin ich im Stande, meinen gütigen Abnehmern die billigſten Preiſe anzuſetzen und für Aechtheit und Güte zu garantiren, und glaube daher mich fortwährend wie bisher eines bedeutenden Abſatzes erfreuen zu können. Butzbach im Mai 1844. B. Schild, Hutmachermeiſter, nächſt dem Lahnthor. Neingehaltenen Obſtwein, (608) 184er und 18431, hat in der Ohm wie auch in der Maas zu verkaufen Heinrich Engel. . 148 Danzmuſik. (60 Nächſten Sonntag den 12. Mai iſt in meinem Saale gut beſetzte Tanzmuſſk an⸗ zutreffen, und lade ich hierzu höflichſt ein. Fauer bach II. J. Neiſel. Schwalheimer Mineralbrunnen. (605) Sonntag den 12. Mai Harmonie⸗ und Tanzmuſik, wozu höflichſt einladet f Henkel. Waaren⸗ Empfehlung von J. Fuͤrth ſeel. Erben. (606) Wir beehren uns unſern hieſigen und auswärtigen verehrlichen Kunden hiermit er⸗ gebenſt anzuzeigen, daß wir wieder mit unſern anerkannt ſchönen und guten Mode ⸗Waaren, insbeſondere mit einer großen Auswahl brüſ⸗ ſeler und italteniſcher Strohhüte für Damen, Herrn und Kinder beſtens verſehen find. Gleichzeitig verbinden wir hiermit die Anzeige, daß wir nun auch mit Ellenmggren, als wollene, baumwollene und ſeidene Kleider⸗ ſtoffe, bielefelder und böhmiſche Leder- Lein⸗ wand ꝛc. verſehen ſind, und bitten wir um ferneren recht zahlreichen Zuſpruch. Anzeige. (6077) Meinen Freunden und Goͤnnern mache ich hierdurch ergebenſt bekannt, daß ich mein nach Münchener Art gebrautes Bockbier in Zapf genommen habe und zur Zufriedenheit meiner Gäſte höchſt ausgefallen iſt. 0 Weiter verfehle ich nicht nur anzuzeigen, daß ich 10 Stück Aepfelwein im Großen, ſo⸗ wie auch im Kleinen um billigen Preis ver— kaufe, ſondern daß auch ein billiger Hopfen zu haltbarem Sommerbier bei mir zu haben iſt. Friedberg. Anton Burck sen., wohnhaft bei der Stadtkirche. Verlornes. (608) Ein in graues Papier geheftetes, ge— ſchriebenes Buch, Quartformat, und mit dem Namen der Eigenthümerin verſehen, iſt am 6. d. M., Abends, von dem ehemaligen Main— zerthore an bis an das Haus des Herrn Buch— binder Nagel in der Metzgergaſſe, verloren worden. Der ehrliche Finder wird gebeten, daſſelbe gegen eine angemeſſene Belohnung in Nr. 473 abzugeben. Ein ſolider Bäckergeſelle (609) wird in Arbeit geſucht. Von wem? ſagt die Expedition d. Bl. Zwei gut gehaltene Lagerfäſſer, (610) jedes 10 Ohm haltend, ſind bei Un— terzeichnetem zu kaufen. Friedberg. Erbes, Gaſtwirth. Frankfurter Gold-Cours vom 9. Mai. fl. kr. Neue Louisd'or 11 4 Friedrichsd'or 9 48 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 55 Rand⸗Ducaten 5 34 20 Frankſtücke 9 29 Engliſche Souverains 11 55 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Rogate den 12. Mai. (5. Sonntag nach Oſtern.) Pfarramtliche Funktionen verrichten Herr Kirchenrath Pilger. Vormittags predigt in der Burgkirch Herr Stadtpfarrer Crößmann. Nachmittags predigt in der Burgkirch! Herr Candidat Dieffenbach. F er e ö — . 0 50 9. Mai 3. Mai 30 Ap Gattung. Fried⸗ Main Groß, 3 berg de 90 fl.] kr. fl. 35 0 Ja bihte aizen pr. Malter] 10— 93 5 werk gon„„ 6 30 649 6 finn angz Gerſte„„ 5 15 5 54 54% wache die La Hafer„ 5 31151 334 39 — Polizei⸗Taxe Al für die Städte Friedberg und Butzbat 4 5 5 D vom 12. bis 18. Mai 1844. 1 a Krelsr 2 a Fried⸗ Bußz⸗ an ſimmlach S Brod⸗Preiſe. berg. bach. cen f = 0 kr. pf. kr. 7 Betreffend: 1 Die Nn N00 1 Leib⸗Roggenbrod 27 e 2709 57 5 2512 Verdeichhgaß dena 44„ 5 11— 11— gleich wie frühe th. eh Pauptmann R —Milchbrod 1%% c fad — Waſſerweck 15 105* — Gemiſchtes(Tafel-) Brod 15 105 wachen: 1 Fleiſch⸗Preiſe.“ u, e ne 1 Ochſenfleiſch 11— 11 Morgens Kühflei eee 9e Morgens „ Küßhfleiſch ungemäſtetes 8 2 8 2 B daß ſie sti gegen gemäſtetes 9 1 9 reits anw „Rindffeiſch ungemäſtetes 8 181 in Beſtz „ Kalbfleiſch Ni 6 fa l „ Schweinenfleiſch 10 210 2„ den maß „ Hammellleiſch 10— 150) haben Sie „ Schaaflleiſch 7——— und 23 d „ Wurſtvon blos Schweinen 12— 12— der Civilb „Gemiſchte Wurſt 10— 10— de een „ Bratwurſt 14— 14 dalen euthe „ Schwartenmagen 14— 14 ſolgung au „ Geräucherter Speck 20— 20— Friedbe „Schinken 17— 17— „ Dörrfleiſch 17— 17— 0 kl „Schweinenſchmalz, 8 0 Alten ausgelaſſen 20— 20- el Bopp, unausgelaſſen 18— 18 ich Chris „ Nierenfett 20— 420— huggett, 5) 9 „ Hammelsfett 15— 153 0 hülse, Der Gr. Heſſ. 0 d. K. Friedberg Krach, Kr.⸗Sctr. „Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butz bach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungm 8 Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Lanad Zutt Veirich Ad. 2 Enel Dol Helntich Str 10 dae 0 chern, 3 le, 15 Klel