gen mit den F eie beſon dat, 2 pflüge, 1 onſtige ge Ge Daat Kum⸗ zel und 1Geſchirt, attung, eine zer ner Klee. n. 10 Udr mit eine * hichte vangeliſche Geſangbuch für das Großher Intelligenz-Olatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Februar 10. Erinnecungsfeſt der kirchlichen Union zu Rodheim. Am 4. Februar beging die evangeliſche Gemeinde Rodheim vor der Höhe ein ſchönes Feſt, das des 25jähri⸗ gen Beſtandes der Vereinigung der früheren lutheriſchen und reformirten zu einer einzigen Kirchengemeinde. Die Feier war nicht blos der Erinnerung an einen vor 25 Jah- geu gefaßten ſegensreichen Entſchluß geweiht, ſondern war ugleich deſſen Vollendung. Denn es wurden bei dieſer Beraulaſſung die bis dahin gebrauchten vielfach abweichen— den älteren Geſangbücher beſeitigt und das„Allgemeine zogthum Heſſen“ zu in deren Stelle geſetzt. Die Einleitungen, welche der Kirchen- und Gemeinde— orſtand, ſo wie ein beſonders damit beauftragtes Feſt-Comite etroffen hatten, waren höchſt angemeſſe e Ausführung gelang um ſo vollkommner, als ſich Jung ind Alt, die Letzten wie die Erſten dem Feſte mit ganzem herzen augeſchloſſen und ſeine Bedeutung wohl begriffen Ritten. Förderlich war auch das ſchöne Wetter, welches cht nur eine bedeutende Anzahl Fremder herbeigelockt hatte, ſuidern auch einen ungehinderten Zug nach und aus ſrche geſtattete. Um 11 Uhr, bis wohin ſich Alles von nah und ferne ſammelt hatte, begann der Zug von der Wohnung des aten Pfarrers aus; voran die Schuljugend unter Anfüh— ung ihrer Lehrer, hierauf die beiden Orts itte der Großh. Dekan und an ſie zul benachbarter Geiſtlichen in ihrer ſegten die weltlichen Beamten: der Gro no ter, Forſtinſpector und Andere; nun erz Bürgermeiſter, Gemeinderath, Kirch end und ihnen folgend die Gemeinde maden Fremden untermiſcht. n und würdig und der geiſtlichen, in ihrer angeſchloſſen eine An— Amtstracht; hierauf sh. Kreisrath, Land— die Gemeindebeam— en- und Schulvor— ſelbſt mit theilneh— Die Eintretenden fanden die Arche verziert, der Gottes dienſt begann mit einem Choral N Jnſtrumental-Begleitung und tiefe Stille herrſchte als n zweite Geiſtliche vor den Altar trat. Er hatte ſelbſt de Vereinigung ſtiften helfen, 44 Jahre in der Gemeinde das Pfarramt verſehen und ſeine Rede war gleichſam eine Stimme aus einer vergangenen Zeit, welche der Gegenwart vorarbeitete. So wie er geendigt hatte, begann der Geſang des Hauptliedes„Herr deine Kirche danket dir.“ Die Ge⸗ meinde ſchien in dieſen Geſang den Ausdruck ihrer Gefühle zu legen, denn einſtimmig war die Anerkennung des erha— benen Eindrucks, welchen er auf alle Hörenden machte. Hierauf beſtieg der noch junge Vikar der erſten Pfarrſtelle die Kanzel, und legte in klaren, wohl geſprochenen W das Verdienſtliche der Vereinigung ſe Lenkung der orten lbſt und die heilſame Vorſehung, welche das Werk vor 25 Jahren beginnen und nun vollenden ließ, vor Augen, indem er den Text, welcher im Jahr 1819 bei der Uniounsfeierlichkeit dem Geiſtlichen gedient hatte, Apoſtelg. 5, 38 und 39 jetzt zum zweitenmale zu Grunde legte. Mit dankbarem Gefuͤhle horte man die Namen der Männer, welche v l ſahen, und in ihrem Kreiſe darauf hinw Hirt und eine Heerd dienſtes ſang der Geſangverein der Gemein . or einem Vierteljahr— Vorurtheile hinweg— irkten, daß einſt ein werde. Zur Forſetzung des Gottes— jundert zuerſt über die konfeſſionellen de de unter Beglei— ung von Inſtrumental-Muſik einen Feſtgeſang in ſolcher Weiſe, daß Jedermann die Ueberzeugung gewann, auch nach dieſer Richtung habe die Bemühung der Lehrer ünd Vor⸗ ſteher gute Früchte getragen. d Handlungen etwa noch kalt g wiß von d Redner von der Einigun thatkräftigem Chriſtenthum ſprach, im Gegenſatz fe Die Schlußrede übernahm die früheren gottesdienſtlichen gelaſſen hätten, der wurde ge— em Feuereifer hingeriſſen, womit dieſer treffliche ig zur evangeliſchen Liebe und zu zu der ſchlaf— Form nicht er Großh. Dekan, und Wen n Gleichgültigkeit, welche an ihrer kirchlichen hält, weil ſie überhaupt keine ſchätzt. H bäuſer hatten Gäſte, wohl alle hatten Et Der Nachmittag war der Freude gewidmet; viele 8* 8 5 vas zur Bezeich— nung des Feſttages gethan. Die Vorſteher der Gemeinde, ihre Beamten und die Ehrengäſte derſelben Fremden verſammelten ſich zu einem Feſtmahle ordnung von Geſchmack und Takt zeugte, nebſt vielen „deſſen An Ver und deſſen Städten gewohnt ſein wi ging auch in der Heiterkeit der Mahlzei wurde durch die zahlreichen Trinkſprüche innerung gebracht. die ſo vielen ande gen und ohne U Leitern derſelben in kirchlichen und weltlichen Dingen; man fand, daß hier die Landleute ni ſorgen, Forſtmänner nicht dern noch fuͤr etwas Höheres Sinn bewahrt hätten; dagegen „ 46 lauf ſo anſtaͤndig war, als man es ſonſt nur in großeren ill. Die höhere Tendenz des Feſtes t nicht verloren und in ſtets neue Er⸗ Die Toaſte galten bald der Gemeinde, ren an evangeliſchem Sinne vorangegan⸗ nterbrechung darin beharrt ſei, bald den icht blos ihren Acker zu be⸗ die Aerzte nicht blos die Leiber zu behandeln, die blos die Bäume zu pflegen wüßten, ſon⸗ wurde den fremden Gäſten gegenüber die Humanität der Verwaltung und Rechtſprechung, die ſorgliche Pflege kirch— licher Intereſſen, endlich die freundliche Theilnahme an den freudigen Ereigniſſen der Einzelgemeinde hervorgehoben. So kam raſch der Abend herbei und der Speiſeſaal wurde der Jugend zum Tanze als fröhlicher Vollendung des Feſtes eingeräumt. Wahrlich ſolche Feſte ſind keine ſchlimmen Zeichen der Zeit. Sie beurkunden, daß die evangeliſchen Gemeinden ſich des Fortſchrittes in ihrer Verfaſſung freuen, indem ſie den Kern ihres Glaubens treu bewahren und ihn mit ihrem inneren und äußeren Leben immer tiefer verwachſen laſſen. Aus dem Vogelsberg den 30. Januar 1844. Wie ſehr die Verdienſte würdiger Lehrer, welche die rechte religibſe Erleuchtung in den Schulen foͤrdern, allge⸗ meine Anerkennung finden, hat ſich heute in der alten Berg⸗ ſtadt Ulrichſtein bewährt. Der Gr. Schullehrer Möſer wurde am 27. d. M. aus ſeinem ſegensreichen Wirken im 71. Lebens- und 41. Dienſtjahre durch den Tod abgerufen und heute beerdigt. Ohne von irgend einer Seite aufgefordert zu ſeyn, ſchloſſen ſich ſeinem, in der anſpruchloſeſten Stille vorgenommenen, Leichenbegängniß nicht nur die verehrten Beamten und Ho⸗ noratioren dieſer Stadt an, ſondern auch der Stadt⸗Vorſtand, ein großer Theil ſeiner früheren, alle ſeine jetzigen Schüler wie auch die meiſten Lehrer der Umgegend, an ihrer Spitze der verehrte Gr. Bezirks⸗Schul⸗Commiſſair Weichard, Dekan und Pfarrer zu Bobenhauſen II., und eine große Menſchenmenge von nahe und fern. Auch hatte der Ver⸗ ſtorbene ſolch ehrende Auszeichnung in hohem Grade ver— dient, da er nicht nur in ſeiner Schule, unter 174 Kindern, ſondern auch in weiteren Kreiſen, als Mitglied der Schul⸗ konferenzen und des in Ulrichſtein beſtehenden Mäßigkeits⸗ vereins bis in ſein hohes Alter des Guten viel durch Lehre und Beiſpiel wirkte. Kirchenbuchs⸗Auszuͤge vom Januar 1844. I. Hungen. Getraute: 28. Der hieſige Burger und Maurermeiſter Caspar Elias Weck II., Sohn des verſtorbenen hieſigen Bürgers und — 4. A- 7 Schneiders Friedrich Weck, und Dorothea Werner, des verſtorbenen Bürgers Johann Joſt Werner zu Kombach Kr. Biedenkopf, nachgelaſſene Tochter. Getaufte: 7. Dem Bürger und Seiler Philipp Schäfer eine Tochter, Elisabetha Pauline Katharine Emilie, geboren den 10. Dezember 1843. 5 13. Eine uneheliche Tochter, Sybille, geb. den 4. Januar. 14. Dem Bürger und Wagner Heinrich Zimmer II. eine Tochter, Anna Margaretha Gertraude Caroline, geb. den 9. Dezember 1843. f 14. Ein unehelicher Sohn, Peter, geb. den 14. Januar. 21. Dem Bürger und Metzger Konrad Bender ein Sohn, Georg Philipp Karl, geb. den 26. Dezember 1843. 21. Dem Bürger und Schuhmacher Georg Köhler ein Sohn, Heinrich, geb. den 29. Dezember 1843. Beerdigte: 24. Der Bürger und Barbier Wilhelm Wüſt, alt 66 Jahre, 1 den 21. Januar. II. Ulrichſtein. Getraute: Keine. Getaufte: 14. Dem hieſigen Bürger und Maurer Bernhard Kraft eine Tochter, Katharina, geb. den 25. Dezember 1843. 0 Beerdigte: 86. Johann Heinrich Freyenſcheer, des Gr. Geſtütsknechts Johannes Freyenſcheers II. Söhnchen, alt 7½ Tage. 16. Anna Eliſabetha Katharina Margaretha März, der Anna Margaretha Mohr von hier und des Bäckers und Nadlers N. N. März von Sellnrod uneheliche unverheurathete Tochter, alt 29 Jahre, 6 Monate und 14 Tage. 26. Andreas Stockmann, des hieſigen Bürgers und Wirths Georg Stockmann Ar. Sohn, ein Zwillings⸗Söhnchen, alt 1 Jahr, 8 Monate und 13 Tage. 30. Herr Andreas Möſer, Gr. Schullehrer, Präceptor da hier, alt 70 Jahre, 2 Monate und 16 Tage. Geſinde⸗ Prämien. Die verehrlichen Mitglieder des hieſigen Hülfsvereines erlaubt ſic das unterzeichnete, dazu beauftragte Ausſchußmitglied andurch zu erinnen, daß die Zeit zur ſtatutenmäßigen Vertheilung der Geſindeprämien wiederum herannaht. Dienſtherrſchaften, welche ſolche für ihre Dienſtboten il Anſpruch zu nehmen geſonnen ſind, müſſen entweder jenem Vereine ſeil mindeſtens zwei Jahren als Mitglieder angehören, oder doch z ſeiner Kaſſe bereits eine Beitragsſumme von 8 fl. eingezahlt; Dienſt boten dagegen, für welche die Prämie nachgeſucht wird, müſſen bei einen Mitgliede des Hülfsvereins wenigſtens fünf Jahre lang ohne Unter brechung treu und redlich gedient haben. Friedberg den 8. Februar 1844. Sell. Milde Gabeu. eingegangen: von Wittwe K. 30 kr.; von Wittwe H. 1 fl.; von J. 8 12 kr.— Vergelt's Gott! Die Red⸗ Ferner ſind für den Simon Brauburger in Oberererleun Steigern Flora“ Wohnu! (130) Dien tags Ur, terzechneten e. die Bauverwa Burg, befindlich Kammer, eie Teil des Spe April d. J. anf vermiethel. Ftiedbelg De Beke au Veld, sal auf d ald Saß wed ſion verdachdel Uebetnebme gungen auf de Bureau einſe nen längſtens Eingange des Käͤſtchen ver fe Die Soum Vormittags un Bureau eröffne tenten oder B zugegen ſein Die Gebote nerlei 1 ten und es ble Friedberg! Oeffentl (110) Cura del dahler hat; Verwaltung ihr; unter Euratel! hannes Kraus felt, was mit em gebr. Rectsgeſchafte Aübren abgeſch duztach de deffent N) die 1 5* 0 Vue 1 0 E. Verner, des * Nombach ne 9 „Tochter oren d den 10. 1 Januar. er II. eine aroline, geb. „ Jauuar. . Sohn, Wözler ein 1853 alt 66 Jahre ard Kraft eine nber 1843. Jeſtütsknechtz ut 7½ Tag a Marz, de des Bäcken rod unehelich 6 Monate un rs und Wirt ags⸗Sohuche Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Verſteigerung von Bauarbeiten. (422) Die bei Herſtellung der hieſigen gro— ßen Niddabrücke erforderliche f ke. Maurerarbeit, voranſchlagt zu 73— Steinhauerarbeit, 711— Zimmerarbeit, 196 41 Schloſſerarbeit, 3 Weißbinderarbeit, 40 50 Herbeifuhr des nöthigen eichen Stammholzes und der Bruchſteine, ſo wie die Lieferung von Waſſerkalk und Mauerſand, wird Mittwoch den 14. Februar d. J., Vormittags um 10 Uhr auf der Gemeindeſtube an kautionsfähige Steigerer in Accord gegeben. Florſtadt am 27. Januar 1844. Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Appel. Wohnungs-Vermiethung. (139) Dienſtag den 13. d. M., Nachmit⸗ tags 4 Uhr, wird in der Amtsſtube des Un— terzeichneten eine in dem fiscaliſchen Hauſe, die Bauverwalterei genannt, in dahieſiger Burg, befindliche Wohnung, enthaltend Stube, Kammer, einen Theil des Kellers und einen Theil des Speichers, auf 3 Jahre, vom 16. April d. J. anfangend, an den Meiſtbietenden vermiethet. Friedberg den 3. Februar 1844. Der Großh. Heſſ. Rentamtmann Bu ß Bekanntmachung. (14% Der Exercirplatz der Garniſon Fried— berg, ſoll auf die Jahre 1844, 1845 und 1846 als Schaafweide auf dem Wege der Soumiſ— ſion verpachtet werden. Uebernehmer können die deßfallſigen Bedin— gungen auf dem hieſigen Militär-Verwaltungs— Bureau einſehen und wollen ihre Soumiſſio— nen langſtens bis zum 12. d. M. in das am Eingange des gedachten Bureaus befindliche Käſtchen verſiegelt abgeben. Die Soumiſſionen werden den 13. d. M., Vormittags um 10 Uhr, auf dem erwähnten Bureau eröffnet, und es können die Soumit— tenten oder Bevollmächtigte derſelben dabei zugegen ſein. Die Gebote der Soumittenten dürfen kei— nerlei Bedingungen oder Vorbehalte enthal— ten und es bleibt die Ratification vorbehalten. Friedberg den 5. Februar 1844. J. A.? G 5 z, Oberquartiermeiſter. Oeffentliche Bekanntmachung. (149) Euratel. Die ledige Dorothea Seip— pel dahier hat ſich freiwillig der ſelbſtſtändigen Verwaltung ihres Vermögens begeben und ſich unter Curatel der beiden hieſigen Bürger Jo— hannes Kraus und Heinrich Spiegelberger ge— ſtellt, was mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß ſie bindende Rechtsgeſchäfte nur mit Zuſtimmung ihrer Cu— ratoren abgeſchloſſen werden können. Butzbach den 26. Januar 1844. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Völcker. Calmberg. Oeffentliche Aufforderung. (130) Die unterm 30. Mai 1833 von den Eheleuten Friedrich Grieb II., Kreuzmüller, und Louiſe, geb. Wolf, zu Gambach der Gr. „ 47. academiſchen Stipentiatenkaſſe zu Gießen ein— gelegte Obligation von 300 fl. iſt zwar, be— ſcheinigter Maaſen, abgetragen worden, jedoch angeblich abhayden gekommen, weshalb der etwaige Beſitzer der Urkunde und zwar ein für allemal bedeutet wird, ſogewiß binnen 6 Wochen von heute an, dieſelbe zu produciren und die etwaigen Anſpruüche zu begründen, als ſonſten die Löſchung vorgenommen werden wird. Hungen den 25. Januar 1844. Großh. Heſſ. Fürſtl. Solms-Braunf. Landgericht Hofmann. Holz-Verſteigerung. (1510 Freitag den 16. d. M., Morgens 8 Uhr, werden in den Freiherrl. von Franken— ſtein'ſchen Waldungen dahier verſteigert: 1) im Diſtrikte Di tenbuſch: 4 Stecken Buchen-Prügelholz, 42 1 Birken„ 2* Kiefern„ 141» Aspen„ 28— Eichen- und Birken-Stockholz, 1500 Buchen-Wellen, 4250 Cichen- und Birken Wellen, 200 Nadelholz-Wellen und 475 Aspen⸗Wellen; 2) im Diſtricte Klappertannen: 2 Kiefern Bauholzſtamme, 12 Stecken Kiefern-Scheitholz, *„ Prügelholz, 18„„ Stockholz und 900 Nadelholz-Wellen. Ockſtadt den 7. Februar 1844. Brömſer. Holz⸗ und Pfänder-Verſteigerung. (152) Künftigen Dienſtag den 13. d. M., des Morgens präcis 10 Uhr, ſollen in dem, ½ Stunde von Großkarben gelegenen, Do— manialwalddiſtrikt Hochholz: 10 53 Stecken buchen Scheitbolz, 20 16 77 Prüͤgelholz, „„ Stockholz, J) 1050 Stück„ Reisholzwellen, 6) 150„ kiefern 5 ſodann von den Forſtfrevelern abgepfändeten Frevelwerkzeugen: 6) 28 Baumſaͤgen, 7) 16 Beile, 2 8) 2 Arte, 9) 6 Kneipe, 10) 5 Sicheln, 11) 11 Meſſer, 12) 1 Häckchen. 13) 10 Stricke und 14) 9 Säcke meiſtbietend verſteigert werden, was man hier— mit unter dem beſonderen Bemerken zur öf— fentlichen Kenntniß bringt, daß gegen vor— ſchriftsmäßige Bürgſchaft Zahlungsfriſt bis zum 1. Auguſt l. J. gegeben wird. Heldenbergen den 7. Februar 1844. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Altenſtadt Rumpf. Bekanntmachung, Verſteigerung von eichen Lohrinden im Revier Oberrosbach, Forſts Fried— berg betr. (133) Freitag den 8. Marz d. J., Vormit⸗ lags um 10 Uhr, wird auf dem Rathhauſe dahier das diesjährige Ergebniß an eichen Loh— rinden in obigem Revier, in den Gr. Domanialwaldungen ungefähr Gemeindewaldungen von Obermörlen und Ockſtadt 568 Ctr. in ſieben Abtheilungen an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Die näheren Bedingun— gen werden vor der Verſteigerung eröffnet 857 Ctr. und hier einſtweilen nur bemerkt, daß kein Nachgebote zuläſſig ſind, vielmehr der defini— tive Zuſchlag ſogleich erfolgt, wenn der Ab⸗ ſchätzungspreis erreicht wird. Overrosbach den 5. Februar 1844. Der Groß. Revierförſter des Reviers Oberrosbach. Bing mann. Arbeits- Verſteigerung. (13% Montag den 12. d. M., Mittags 1 Uhr, ſoll dahier eine neue Schnellwaage für hieſige Gemeinde anzufertigen an den Wenigſt— nehmenden in Accord gegeben werden, wozu Steigliebhaber eingeladen ſind. Melbach den 5. Februar 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Mei. Benachrichtigung. (135) Der unterzeichnete benachrichtigt hier— mit die Herrn Lehrer, welche dem hieſigen Leſezirkel angehören, daß am 21. d. M. Con⸗ ferenz Statt finden wird. Butzbach am 8. Februar 1844. Algeier, Rektor. NN NNNN NN Privat- Bekanntmachungen. Großes Heſſiſches Anlehen von 2,375,000 fl. Ziehung am 15. Februar 1844. (118) Haupttreffer fl. 20000, 4000, 2000, 1000, 2 à 400, 2 à 200, 2 à 100. Unter⸗ zeichnetes Handlungshaus erläßt hierzu Origi— nalldoſe à fl. 33, nimmt ſolche aber nach der Ziehung à fl. 30 30 kr. wieder zurück, daher die Einrichtung getroffen iſt, daß nur fl. 2 30 kr. baar einzuſenden ſind. Ziehungsliſten werden prompt zugeſandt. Julius Stiebel junior, Banquier in Frankfurt a. M. 1 + 9* Naſſauer Eiſen und Achſen, (127) für deren Güte wir garantiren und die in großer Auswahl vorräthig ſind, verkau— fen zu den billigſten Preiſen Gebrüder Grödel. Mühl ⸗Verkanf. (129) Uunterzeichneter iſt geſonnen, ſeine dahier an der Nidda gelegene Mühle mit dem dazu gehörigen Gelände den 27. Februar einer freiwilligen offentlichen Verſteigerung auszu— ſetzen. Dieſe Mühle hat vier Räder mit funf Werken, welche ſich in zwei gegenüberſtehen— den Gebäuden befinden, leidet nie Mangel an Waſſer, hat alle nöthigen Oekonomie-Ge— bäude, ſowie Chauſſee nach Frankfurt, Hanau, Offenbach, Friedberg, Butzbach, Büdingen und Bingenbeim, was den Handelsverkebr ſehr erleichtert. Kaufliebhader können täglich die Müble einſehen und ſich von der Solidität derſelben überzeugen. Aſſenheim den 30. Januar 1844. Heinrich Hock. Mobilien- Verſteigerung. (130) Montag den 19. Februar und die folgenden Tage werden nachfolgende Gegen— ſtände in bieſigem Hospital öffentlich meiſt— bietend verſteigert: 10 3 braune Wallach-Pferde und das dazu gehoͤrige Geſchirr und 4 Ackerſill, 2) 5 Kühe, 2 trächtige Rinder, 1 Anbindling und 1 Farren, ſchweizer Race, 3) 3 fette Schweine, 1 Eber und 16 fette Hämmel, 4) 100 Malter Hafer, 5) 1 vierſpänuiger Wagen mit Erndteleitern und dazu gehörigen Ketten, 60 1 vollſtändiger Pflug und 1 eiſerne Egge, 7) 1 vollſtändige Brennerei, wopon der Rau⸗ keſſel 130 Maas und der Läuteckeſſel 75 Maas enthält, 4 Bütten nebſt dazu ge⸗ hörigen Geräthſchaften und 1 Waſſer⸗ pumpe, 8) circa 20 Ohm Branntwein, a 9) 15 Fuder Roggen⸗ und 25 Fuder Wai⸗ zenſtroh, 5 735 10) eine große Parthie Spreu, welche täglich aus der Hand abgegeben werden kann, 100 ein Mahltrog mit Mahlſtein und ver⸗ ſchiedene Hausgeräthſchaften. Der Anfang geſchieht Morgens um 8 Uhr mit dem Vieh und ſo folgend. Friedberg den 31. Januar 1844. Heinrich Schutt. Mobilien-Verſteigerung— As Donnerſtag den 15. Februar 1844 aht Uäterzeichneter in ſeiner Wohnung nach⸗ ſolgende Gegenſtände öffentlich meiſtbietend verſteigern und gegen baare Zahlung verab— 701 2 1) 5 Pferde, 29 3 Kühe, 1 Kalbin, 3 Rinder, 2 Schweine (Sprenger), 3) 2 vollſtändige Deronomiewagen mit den gehörigen Ketten, wovon der eine beſon⸗ ders ſchwere eiſerne Achſen hat, 2 Pflüge, 4. Egge, Kärſte, Hacken und ſonſtige Ge⸗ räthſchaften. 1 Paar neue Kummetgeſchirre mit Zug⸗ ketten und Hintergeſchirr, 1 Paar Kum⸗ metackergeſchirre, 2 Kreuzzügel und 1 vollſtändiges Iſpänniges Chaiſen⸗Geſchirr, 5) circa 40 Fuder Stroh jeder Gattung, eine Quantität Heu, Grummet, Luzerner Klee— heu, Spreu und Keil, 6) circa 200 Mahnen Dickwurzel und eine bedeutende Quantität Kartoffeln. Der Anfang wird Vormittags 10 Uhr mit dem Vieh gemacht. Vilbel den 2. Februar 1844. Feroinand Bermann. Empfehlung. (156) Einem verehrlichen hieſigen und aus⸗ wärtigen Publikum mache ich hiermit die er⸗ gebenſte Anzeige, daß ich mich dahier als Schub— machermeiſter etablirt und bereits mein Ge— ſchäft eröffnet habe. Mit Bezug hierauf be⸗ merke ich, daß ich diejenigen, welche mich mit ihren werthen Aufträgen beehren, ſtets zu ihrer Zufriedenheit bedienen werde. Auch werde ich meinen Laden ſtets mit einer ſchönen Aus— wahl von Damen- und Kinderſchuhen unter⸗ halten und ſehe ihren gütigen Aufträgen ent— Le eine Woh eine Wohnung iſt bei Hrn. M 5 ſter Friedrich Waas. 8 Friedberg im Februar 1844. Heinrich Simmerock, Schuhmachermeiſter. Bekanntmachung. (137) Dienſtag den 20. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, will Unterzeichneter nachfolgende Oekonomiegebäude, welche ſeither zum Gaſt— haus zur Lilie in Vilbel gehörten, daſelbſt auf den Abbruch meiſtbietend verſteigern laſſen: 1) eine Scheuer von 40% Länge, 31, Breite und 15 ½ Höhe des Stocks, in welcher ſich 2 Ställe befinden, worin man bequem 1 e d 2 kann; 2 d Stall, 21½ lang und 43½¼ brei zu 20 Pferde eingerichtet; ee 3) einen 25“ langen und 11“ breiten Kuhſtall; 4) einen 53“ langen Holzſchoppen. g + * 48. Sämmtliche Gebäulichkeiten ſind von eichen Holz gebaut und befinden ſich noch im beßten Zuſtande. Okarben den 6. Februar 1844. Kirchner, Gaſtwirth. Gärten⸗Verpachtung. (188) die unterzeichnete iſt geſonnen, ihre ſämmtlichen Gärten, wovon ½ Morgen im Schützenrain,/ Morgen am Ringgraben, 1 Morgen am Judenbegräbniß und% Morgen am Sodenweg gelegen iſt, aus der Hand zu ver⸗ pachten und bemerkt noch, daß, im Falle ſich Liebhaber finden, der am Judenbegräbniß lie— gende Garten auch in mehreren Abtheilungen abgeben wird. b i Anton Eich's Wittwe. Auf den Abbruch (139) iſt ein zweiſtöckiges, 40 Fuß langes und 28 Fuß breites, in gutem Eichenholz ſtehen⸗ des Wohnhaus aus freier Hand zu verkaufen Jeremias Hinkel. von Vilbel den 4. Februar 1849. Theater in Friedberg. Mit hoher obrigkeitlicher Bewilligung wird Sonntag d. 11. Feb. aufgeführt: Ben David, (160 oder: Der Chriſt und der Jude. Schauſpiel in 5 Akten, nebſt einem Vorſpiel Der Knabenräuber nach Spindlers Roman:„Der Jude, fur die Bühne bearbeitet von Neuſtädt. Das Stück ſpielt in Frankfurt und der Um⸗ gegend. Zeit: Anfang des 15ten Jahrhunderts. iſter Platz 24 kr.— 2ter Platz 12 kr.— Zter Platz 6 kr. f Anfang um 7 Uhr.— Die Kaſſe wird um halb 7 Uhr geöffnet.— Schau⸗ platz im Saale des Herrn Mann. Ergevenſt ladet ein A. Ellwanger. Literariſche Anzeige. So eben iſt erſchienen und bei C. Bin⸗ dernagel in Friedberg vorräthig: Erwiderung auf des Herrn Carl Welcker's, Abgeordneten der Badiſchen Zweiten Kammer, Schrift: Die geheimen Inquiſitionsproceſſe gegen Weidig und Jordan. Zur neuen Unter— ſtützung des Antrages auf öffentliches Anklageverfahren und Schwurgericht. Von dem Großh. Heſſiſchen Hofgerichtsrat) Georgi zu Gießen. 18 kr. Frankfurter Gold-Cours vom 8. Februar. fl. kx. Neue Louisd'or 11 4 Friedrichsd'or 9* Holländiſche 10 fl. Stücke 9 53 Rand⸗Ducaten 5 34 20 Frankſtücke 9 2⁵ Engliſche Souverains 11154 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Sexageſimä d. 11. Februar. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Vigelius. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Mittwochs⸗Betſtunde, Nachmittags um . 600% hält Herr Candidat Wüſt. F u ch h 4 Gattung. Fried⸗; Groß⸗ 4 1 5 Mainz gerau fl. Tr. F tr. ff. fr. Waizen pr. Malter 1015 927 9— Kbree 745 721 655 Gerſte„ 75 5 0 6 Hafer„ 15 3— 3401 315 Polizei-Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 11. bis 17. Februar 1844. 12 5 Fried⸗Butz⸗ 5 Brod ⸗Preiſe. berg. bach. S8. kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3— 21 3 2 77 77 99967. 5 3 46 5 111 3112 th. th. — Milchbrod 14 14 — Waſſerweck 145 33 — Gemiſchtes(Tafel⸗/ Brod 1 5¼ 15% Fleiſch-Preiſe. pf. pf: 1 Ochſenfleiſch 8 12— 12— 2 gemäſtetes 10 1110 1 „Kühfleiſch ungemäfttes r g een] gemäſtetes 10— 110— „Rindfleiſch ungemäſtetes, 8383 „ Kalbfleiſch 9— 19— „ Schweinenfleiſch 3 „ Hammellleiſch e „ Schaaflleiſch R „ Wurſtvon blos Schweinen 15— 15— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 16— 16— „Schwartenmagen 16— 16— „Geräucherter Speck 221— 22— „Schinken 19— 18— „ Dörrfleiſch 0 19— 19— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 22— 22— unausgelaſſen N „ Nierenfett 21— 21— „ Hammelsfett 151—(15— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizei-Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg, 8. Feb. 2. Feb. 23. Jan. — 13 A Kbeisraͤche n ſummtlich Betreffend: 57 N 0 alle 0 Welche hö ſen worden ist, ten Wanerial Wir weſen S Y Vor Erſt laubniß nau zu been B. handen ſi 9 Damit in werde, zu entworfene Ferner 3) Darauf zu niß erthei deren Vor Hachhaltig 5) Wenn dies ſchaſt zur lichkeit mif darüber zu höchſten A Friedber Ministerin unde Großh. Eichen 1 Au d en 9 N bd bunt *