Intelligenz-Olatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Mittwoch, den 6. November Auszuͤge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nro. 32. 1. Nachſtehendes Gr. Edict, die Eröffnung des Landtags betr.: eidwig II. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und ge Rhein ic. c. Nachdem Wir Uns entſchloſſen haben, Unſere getreuen Sünde auf den 2. Dec. l. J., Kraft dieſes, einzuberufen, ſo verkünden A ſolches hierdurch öffentlich und gefinnen an Unſere getreuen Stände, ia Sie ſich an dem feſtgeſetzten Tage in Unſerer Reſidenzſtadt Darm⸗ ian zu der Ausübung Ihrer verfaſſungsmäßigen Rechte vereinigen und er Propoſitionen gewärtig ſein mögen, welche Wir an Sie werden rügen laſſen. Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des bei— ehückten Staatsſiegels. Darmſtadt, den 22. October 1844.(L. S.) Edwig. du Thi! II. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums der auswartigen Angelegen⸗ heilen vom 19. Oct., die Auswanderungen nach Algier betr.— Nehdem das genannte Miniſterium in Erfahrung gebracht hatte, daß en nicht unbedeutende Anzahl von Familien in der Provinz Rheinheſſen biesſichtige, in die Colonien von Algier auszuwandern, hielt es ſich ver— plchtet, die ihm auf ofſiciellem Wege zugekommenen Bedingungen und Fynnalitäten, unter welchen die k. franzöſiſche Regierung fremde Colo⸗ nien in Algier annimmt, durch Vermittelung des Gr. Miniſteriums des Imern und der Juſtiz zur Kenntniß jener Auswanderungsluſtigen bringen zu kaſſen, indem es, weit entfernt, den Auswanderungen nach Algier an ſih irgend ein Hinderniß in den Weg zu legen, wenigſtens für nothwen⸗ dig erachtete, die Unterthanen vor unüberlegten Schritten zu warnen. Mrnentlich wurden die Auswanderuugsluſtigen darauf aufmerkſam ge⸗ ncht, daß zu jenen Formalitäten auch die Erwirkung einer förmlichen A nahmeurkunde gehöre, welche von der mit Leitung der Colonien in Wier beauftragten Behörde erſt dann ertheilt werde, nachdem die Geſuche de Auswanderungsluſtigen mit den vorgeſchriebenen Atteſten verſehen, te der k. franzöſiſchen Geſandtſchaft am hieſigen Hofe eingereicht, von der, nach vorausgegangener Verification, an das k. franzöſiſche Mini⸗ ſrium eingeſendet, von ſolchem ſodann dem Director des Innern in Ah ier mitgetheilt und von Letzterem ſtatthaft befunden worden. Gleich- dig wurde den Auswanderungsluſtigen eröffnet, daß jede Intervention drter Perſonen, um Coloniſten für Algier aufzuſuchen und deren Ab— gurg dahin zu leiten, von der k. franzöſiſchen Regierung abgelehnt wor⸗ d ſei.— Demungeachtet haben einzelne unberufene Privatperſonen ſich en Geſchäft daraus gemacht, die Auswanderung dieſſeitiger Unterthanen nach Algier zu vermitteln; ſie haben ihnen zugeſagt, Aufnahmsurkunden ü ſie zu erwirken, und einzelne Unterthanen, welchen man vorſptegelte, Ai hieſige Regierung ſuche die Auswanderung nach Algier zu erſchweren, heren ſich bereits, ſtatt den ihnen durch die Behörden bezeichneten Weg zuſchlagen und vorerſt ihre Reception in Algier abzuwarten, beſtimmen hien, mit ſolchen Privatperſonen, unter Leiſtung baarer Zahlungen für bühren ꝛc. an Letztere, förmliche Verträge über Transport und Ver⸗ gung zum Behuf ihrer Reiſe und Auswanderung nach Algier abzu⸗ hießen. Jene Mittelsperſonen haben aber ihre Zuſagen, Aufnahmsur⸗ in den zu erwirken, bis jetzt nicht erfüllen können und es haben nun die⸗ nügen, welche ſich ihnen hingegeben und zum Theil ſelbſt ihr Immobi— arbermögen, in Vorausſetzung ihrer baldigen Auswanderung, veräußert aden, die Folgen jener Nichtbeachtung des Rathes der Behörden bitter u bereuen.— Das Miniſterium der auswärtigen Angelegenheiten findet 10 daher veranlaßt, wiederholt auf den oben angedeuteten, einzig zuläſ— F ſigen Weg, auf welchem diejenigen Angehörigen des Großherzogthums, welche entſchloſſen find, in die Colonien von Algier auszuwandern, zur Realiſtrung ihres Zweckes gelangen können, aufmerkſam zu machen und damit die Warnung zu verbinden, keinerlei Vorbereitungen zur Auswan⸗ derung eher zu treffen, als bis ſie auf ihre bei der k. franzöſiſchen Ge⸗ ſandtſchaft am hieſigen Hofe einzureichenden Geſuche die Eutſchließung der franzöſiſchen Regierung durch die gedachte Geſandtſchaft erhalten haben.— (Schluß folgt.) Der heilige Rock zu Trier. (Schluß.) Sollte denn aber ein Proteſtant nicht auch aus jenen Ereigniſſen Etwas lernen können? Das iſt wahrſcheinlich. In jeder die der wenſchliche Geiſt mit Ernſt er— greift und mit Beharrlichkeit feſthält, liegt etwas Wahres, und gerade dem Proteſtanten geziemt es, dieß aufzuſuchen, anzuerkennen und für ſich ſelbſt daraus zu lernen. Die Wallfahrt nach Trier iſt der Bevölkerung dort ein Gottes— dienſt, ſie iſt aber zugleich ein Volksfeſt. Solcher Volks— feſte haben die katholiſchen Völker mehrere, viele, wo Reli— gion und froher Lebensgenuß Hand in Hand gehen. Warum haben wir Proteſtanten Das nicht? Wenn wir unſer Volk beobachten, ſo ſcheint es den Gedanken zu hegen, daß es das Religiöſe bei Seite ſtellen müſſe, wenn es zur Luſt gehe. Iſt Das aber gut? und iſt Das chriſtlich? Braucht der Menſch nicht gerade in der Stunde der Luſt den Ge— danken an ſeinen Schöpfer und Herrn ganz beſonders nöthig, damit er ſeiner Luſt nicht mit thieriſcher Rohheit fröhne? Iſt etwa das Chriſtenthum dem heitern Lebensgenuß entge— gengeſetzt? So haben es vergangene Jahrhunderte gefaßt und haben darum das Faſten, das eheloſe Leben anempfoh⸗ len, haben gegen das Vergnügen in allen Geſtalten geei— fert, und ein Ueberbleibſel davon iſt das verwerfende Urtheil, das man noch heut zu Tage hier und da wider den Tanz d Michtung, die ört. Aber in den Worten Jeſu findet eine ſolche Anſicht urchaus ihre Berechtigung nicht. Er ſetzt ja nicht etwa ſein Evangelium der Welt, wie ſie iſt, entgegen, ſondern er giebt es der Welt, damit es dieſelbe in allen ihren Verhält— niſſen durchdringe und heilige. Die Welt, auch mit ihren fröhlichen Stunden, ſoll zum Himmelreich werden; in allen Dingen, auch in der Freude, ſoll ſich der Menſch bewußt werden, daß er ein Kind Gottes ſetz das Schlechte ſoll fern bleiben, ſoll unmöglich werden, damit die Freude deſto reiner und tiefer das Herz durchdringe! Darum aber ſind ja die proteſtantiſchen Völker ganz auf dem Wege, ebenfalls die Religion in die Volksfreude zu miſchen, denn ſie berufen N ſich in ſolchen Dingen nicht auf irgend ein Herkommen, ſon⸗ dern auf das Evangelium, und ſie haben auf dieſem Wege Nichts, als ein Vorurtheil, zu überwinden. Mögen denn allenthalben friſche und gute Schritte dazu gethan werden! Aber— es knüpft ſich an jenes Gewebe in der Haupt⸗ kirche zu Trier noch mancher ernſte Gedanke. Wir, die wir uns in einer freiern Faſſung des Chriſtenthums bewe— gen, hätten wir es denn für möglich gehalten, daß im Jahr 1844 Hunderttauſende nach einem heiligen Rock wallfahr⸗ teten? Nein! und nun legen es uns die Zeitungen täglich als eine Thatſache vor Augen. Die dortige Geiſtlichkeit hat bei ihrer Regierung um Erlaubniß gefragt, ehe ſie die Feierlichkeiten eröffnete; hätte nicht die Regierung die Er— laubniß verweigern ſollen? Sie konnte ſich auf den Vor— gang einer frühern Regierung deſſelben Landes berufen; die hatte ſolche Erlaubniß verweigert; mehr als eine Regierung hatte alle öffentliche Wallfahrten geradezu verboten. Aber war Dieß Recht? Hat eine Macht der Welt die Befugniß, den Aberglauben zu verbieten? Das Gebiet des Geiſtes iſt frei, frei auch zu thörichtem Beginnen. Aber ein andrer, ſchöner Weg ſteht der Macht des Staates offen, und Das iſt der,— dem Geiſte zu helfen, daß er ſich frei bewege, dem Gedanken kräftiger Menſchengeiſter zu helfen, daß er ſich kund gebe, dem Volke zu helfen, daß es überall Bildungs⸗ ſtätten, überall Heerde des Lichts zu ſeinem Gebrauche be— reit finde. Auch da, wo der Menſchengeiſt durch manche Schranken gehemmt und durch manche Laſt niedergedrückt iſt, ſteht er noch in ſeiner angeſtammten Kraft und wird ſich ſchon regen, die Laſt ſchon von ſich wälzen, die Schran⸗ ken ſchon durchbrechen, wenn ihm nur einigermaßen freie Bewegung gewährt wird. Die alten Feinde der Erlöſung des Menſchengeſchlechts, Hoheprieſter, Phariſäer und Schrift— gelehrte, wehren freilich aus allen Kräften und mahnen und drängen die weltliche Macht, daß ſie mit ihnen gemein⸗ ſchaftliche Sache mache. Aber wehe den Königen und ihren Räthen, wenn ſie ſich in den unnatürlichen Bund einlaſſen! Die Fackel, die da leuchten ſollte, wird dann überdeckt, nud allerlei altes Geräth darüber geſchleudert, ihre Flamme aber iſt von unvergänglichem Feuer, ſie brennt fort, ergreift das darüber Gelegte, und eine wilde Feuersbrunſt lodert empor, welche Gutes und Unnützes, welche leicht mit der Prieſter— macht zugleich die Macht des Staats in Aſche verwandelt. Darum, wer dazu mitwirken kann, daß Erkenntniß, daß Geiſtesbildung in beſonnener, friedlicher Weiſe, in natur— gemäßer Entwickelung mehr und mehr Eigenthum ſeiner Mitmenſchen bis in die unterſten Schichten der Geſellſchaft werden, Der thue es; er erfüllt damit eine heilige Pflicht! Das alſo iſt heute Thatſache, daß ſich von der Be— völkerung deutſcher Gauen Schaaren auf Schaaren wieder zu einer Wallfahrt drängen. Gegen, alles dieß Weſen ſchall—⸗ ten vor dreihundert Jahren Luthers Donnerworte laut durch die Welt; die Völker hörten ſie, verſtanden, begriffen ſie, auch in den Ländern, welche jetzt nicht proteſtantiſche ſind. Da regte ſich die Prieſterſchaft; und wo ſie mit dem Für⸗ ſten im Bunde ſtand und klug und beharrlich zu Werke ging, da gelang es, den neuen Geiſt, die Volks vernunft, wieder zu bannen. So ſehr iſt Das gelungen, daß wir jetzt, nach dreihundert Jahren, dieſe Vorgänge in Trier er— blicken. Vieles hat ſeitdem auf den Geiſt der Menſchen ge— wirkt. Sie ſind durch die Kriege weit umhergeführt worden und haben geſehen, wie es in Ländern ohne Prieſtermacht und Glaubensbann ſteht. Bücher aller Art ſind ihnen zu Geſicht, Stimmen aller Art ſind ihnen zu Ohren gekommen. Die Schulen ſind allenthalben beſſer geworden, die Menſchen ſind allenthalben aus dem Schlummer des Geiſtes aufge⸗ rüttelt und gezwungen worden, mit den mächtigen Fragen— warum? woher? wozu? die Dinge der Welt anzuſehen. 350. das Gewiſſen gelegt, daß ſie wallfahrten ſollen. der Männer Gemüth unzugänglich gezeigt, ſo iſt's an di Frauen verſucht worden;— ſiehe da den Erfolg! Alſo don alben.“ noch ſolche Macht der Prieſterſchaft über das Volk. Un welcher Prieſterſchaft? Die da losgetrennt iſt von Dem it Da haben es ihre Prieſter fuͤr gut befunden, ihnen von den 1 heiligen Rock zu Trier zu erzählen. In der Beichte, diet mächtigen Aufregerin der Gemüther, haben ſie ihnen a Hat sg eber mit 1 N Kleine der Her 1 . e ſie ö anne lein F. ebe die Fre daa geherdscht, ichts W. % Cult nie che 5 Hochwürne Allbarm was Menſchen an Menſchen bindet und was die heiligen e daß du Gefühle der Herzen erregt, losgetrennt von den Banden der Ehe, von den ſüßen Freuden, ſeine Kinder um ſich he ad aufwachſen zu ſehen und für ſie zu ſterben; die da von, el g frühe an ſorgfältig, ſtreng, mit allen Mitteln geſchult wir, nm ale ein 0 geh geiſt Ane aus pete Sod — vollen 1 aus dus damit das Herz nicht ſchlagen lerne für Dinge, welche nich nung, 1 in die Rechnung der Hohenprieſter taugen möchten; die dg che ſo ſorgfältig gegliedert, ſo genau überwacht iſt, daß der ein zelne Widerſtrebende leicht beſeitigt werden kann. In dei Händen dieſer Prieſterſchaft ſind die höchſten Angelegenheiten ganzer Völker? Ihr ſtehen die Ehen, ihr ſteht die Jugend bildung, ihr das Gewiſſen von Millionen offen? Ja! ſo if es, ſo iſt es im Jahr 1844, wer kann es leugnen? Was ſoll aber daraus werden? Das weiß Er, deſfen Wege höher ſind, als unſere Wege, und der da Gedanken hat, die keinem Menſchenkinde eingekommen ſind. Er waltel Wir aber wollen nicht die Hände in den Schooß legen, ſondern wachen, daß nicht etwa auch uns das Kleinoh evangeliſcher Freiheit verkümmert werde, und mitwirken, ſofern Das auf ehrlichem und würdigem Wege geſchehen kann, damit das Licht ſeine Strahlen weiter verbreite! Day aber, Dank ſei Dir, Vater, daß Du unſern Geiſt Feſſeln, welche noch ſo viele Tauſende unſerer Brüder drücken, nit mals haſt empfinden laſſen! Der heilige Rock zu Trier. Mit Vergnügen kommen wir dem Wunſche des Herrn Dekans und Pfarrers C. Maas zu Vibel: den nachs folgenden Aufſatz aus den katholiſchen Sonntagsbläl⸗— tern in dem Intelligenzblatte abdrucken zu laſſen, nach, mit Sr. Hochwürden auch jetzt wieder, wie in Nro. 86, „hoffend und wünſchend, daß dadurch auch in unſerm Kreiſ manches ſchwankende Urtheil werde befeſtigt und manches Sorgloſe werde aufgerüttelt werden.“ In den genannten Sonntagsblättern heißt es in N. 42 —»Correſp.) Die Worte, welche der Hochwür, digſte Herr Biſchof Arnoldi nach Reponirung des h. Klei des geſprochen, waren ſo warm und kräftig, daß es gewiß für Jeden Intereſſe hat, eine kurze Skizze davon zu leſen Kein Fußbreit Raum blieb im Dom unbeſetzt; die Leite ſtanden noch vor den Thoren, um wenigſtens einige Sä, vielleicht nur die feierliche Stimme des Oberhirten zu her⸗ nehmen. Die Gefühle welche dem verehrten Biſchofe wäh⸗ rend der ſieben Wochen der Gnade durch die Seele gingen, drängten ſich ihm in einem Momente auf, ſo daß er dei Macht derſelben kaum widerſtehen und anfangs nur wenige vernehmbare Worte reden konnte. Er ergoß ſeine ganze Seele in einem Dankgebete gegen Gott, der ihn gewürdiget, daß er ein Werkzeug geworden ſei zur Beförderung ſolchet Andacht, und ſolch' glückliche Tage erlebt habe, wo aus allen Ländern der Erde Pilger zuſammenſtrömten, um das h. Kleid zu verehren und vor ihm den anzubeten, der es getragen. Solche Tage habe Jeruſalem nie geſehen; denn es ſeien während der ſieben Wochen der Ausſtellung des h. Kleides aus 70 bis 80 Bisthümern die Wallfahrer zuſam⸗ mengeſtrömt; 18 Biſchöfe hätten ſich eingefunden; unter den Pilgern hätte man ſehen können Gelehrte, Vornehme, Griſt⸗ liche und Weltliche, Greiſe, alte ſchwache Mütterchen, be— Glauben ei hlche er Mut Faner, il nur 10 1 welche ſeil!— uus den enter f Errachen, ie . was ſee hebe et nit vente tun und prieſe chen Erloſer vor den hundert Tauf ammen, veſch 0 aber einig im Glas Aer eines armen en Torf ſei allein no bens; aber wie! 0 viele Menſch icht zuſammen fan (ährte und Ungele ude ihn anflehten die Kraft des El gehe du Jug det Cogtt prieſen, ſo wn liſten Sprachen „Thränen geſehef Im Orte, wo der o viele körperlic V Gepreßte, Blin! ekauntmachu hdr NN lneyverſicherungs Hu 6375) Man brin Bewohner des Viebverſicherungs Mwartig aus 17 6 ert iſt, und zwar m 2 e471 Gulden, i halbes Jahr bete ragt jetzt 199 rſicherungs⸗ Kapite Kkerbfällen vergütet Artheile des Wert Aufnahmen finden ht ſtatt, und es Afelbeſtzer des Kreil 9 6 Kreis cher 1 Mahorte Fohgen den 17. der Director N des K 0 1 „ 351* iuge Weiber mit dem Saͤugling an der Bruſt und eines em hrere Kleine an der Hand fuͤhrend. Eine ſolche 5, wie ſie der Herr durch ſein h. Kleid ſeinem Volke den itt, konne kein Fürſt der Erde ſeinem Volke gewähren. Nahewei ſei die Freudigkeit, welche in dem Herzen aller Polt Mogenden geherrſcht, wohl der beſte Beweis, daß der „ Agholſche Cult nichts weniger als finſter ſei.„Ich danke de„e uhr der Hochwürdigſte Herr Biſchof fort, ich danke i Aagütiger, Allbarmherziger, daß du dich erbarmt haſt „he ein Volk, daß du angeſehen haſt ſeine Noth und ſein Aitigedes Flehen!“ Sodann ſuchte er zwei Puͤnkte im Ver— lche einer geiſtvollen erſchütternden Rede feſtzuhalten; näm— le ban erkenne aus dieſen vielen Zügen, aus dieſer gro— ßes erdnung, aus dieſen heißen Gebeten, wie mächtig der A igholſche Glauben ſei durch ſeine Einheit und durch die die welche er bekunde.„Dieſer katholiſche Glaube, ſagte ie gedner, iſt nur einer; denn ſehet die 1,100,000 Men⸗ jeg welche ſeit 7 Wochen hierher pilgerten, kamen zum il aus den entfernteſten Ländern, redeten die verſchieden— en Sprachen, die ihr nicht verſtehen konntet; aber ihr de„ wißt, was ſie hierhergefüͤhrt; ihr wußtet, obgleich ihr den „Ii aut nicht verſtandet, welche Sprache ihr Herz redete. dee S obten und prieſen Gott, wie ihr; ſie ſuchten Hülfe Ai tes rem Erlöſer vor ſeinem h. Kleide, wie ihr; es wehete ume den hundert Tauſenden ein Geiſt; und ſie fanden ſich i ee hie ziſammen, verſchieden an Sprache, an Tracht, an Sit⸗ ee tez ber einig im Glauben, einig im Gebete Mancher Be⸗ gehen wehſer eines armen entlegenen Dorfes hätte glauben mögen, — ſen dorf ſei allein noch ein Ueberreſt des alten katholiſchen e Gawens; aber wie mußte er ſich befriedigt fühlen, als er hin ſo viele Menſchen deſſelben Glaubens in derſelben Apigt zuſammen fand; als er ſah, wie Hohe und Niedere, Glerte und Ungelehrte ihrem Erlöſer dankten und um Ghade ihn anflehten in manigfacher Noth. Das, Geliebte, iſt[ de Kraft des Einen katholiſchen Glaubens. Wie die der en Aupſel und Jünger in vielen Sprachen bei dem Pfingſtfeſte „Gh prieſen, ſo wurde der Herr auch hier in den verſchie⸗ denim Sprachen gelobt und geprieſen.— Ihr habt aber din Thränen geſehen, die hier ſo reichlich gefloſſen ſind, an dem Orte, wo der Herr ſeine gnadenreiche Hand öffnete, wo er p viele körperliche und geiſtige Wohlthaten ſpendete; wo bis 80 und mehr Stunden her, wie am Schwemmteiche zu Bethſaida. Abet guch wie viele Sünden hat er verziehen; wie viele Gebeugze hat er aufgerichtet; wie viele hat er zur Buße bewegt durch ſein heiliges Kleid. Wenn ich zur Seite des h. Kleides ſaß, ſo durchſchnitt mir der Gedanke das Herz: Du haſt ihn(den Erlöſer) gemordet durch deine Sün— den!“ Nach dieſen erſchütternden Worten ermahnte der Hoch— würdige Oberhirte zunächſt die Bewohner der Stadt, fortan ihrem h. Glauben von Herzen zugethan zu ſein, und es nicht zu verſäumen, beſonders an den Tagen, wo das Feſt Innumerabilium martyrum Trevirensium(der unzähl⸗ baren Martyrer von Trier) gefeiert würde, die Grabſtätte derſelben und außerdem das Grab des h. Apoſtels Matthias zu beſuchen und ſich den Ruf zu bewahren und noch mehr zu beſtätigen, den ſie bei Auswaͤrtigen ſich erworben. Selbſt Biſchöfe, die mit ihm alle hh. Orte von Trier beſucht, hätten ſich an dem frommen Glauben ſeiner Dibceſanen erbaut. „Wie biſt du ſo glücklich, hätten ſie zu ihm geſprochen, daß du ein ſo gläubiges frommes Volk haſt“! Sodann wies der Hochwürdigſte mit Indignation auf die Lügen und Verläum— dungen der meiſten öffentlichen Blätter hin, die man über Trier, die Pilger und ihre Abſichten ausſchüttete. Den Schluß ſeiner Rede bildete ein Dankgebet.“ 6) Hiermit wollen wir vorerſt, wie es uns der beſchränkte Raum unſeres Blattes zur Pflicht macht, den heiligen Rock zu Trier ver⸗ laſſen, zumal da in den bereits mitgetheilten Aufſätzen die Sache für den, der Augen hat und ſieht, wohl ſo ziemlich ins Klare ge⸗ kommen iſt. Die Redaction. Bekanntmachung. Nach dem Beſchluß des Großh. Heſſ. Adminiſtrativjuſtizhofs zu Darmſtadt iſt die am 2., 3., 4. und 5. Oktober l. J. vorgenommene Erſatzwahl des Gemeinderaths verworfen worden, weil aus der Wahl⸗ periode von 1834 noch 8 Mitglieder vorhanden waren, deren 9 jähri⸗ ge Dienſtzeit längſt abgelaufen iſt und demnach nicht 7, ſondern 11 Erſatzmitglieder zu wählen geweſen waren, welches hiermit, des Arti⸗ kels 40 der Gemeinde-Ordnung gemäß, zu jedes Intereſſenten Kennt— niß gebracht wird. Friedberg den 2. November 1844. Der Grßh. Heſſ. Buͤrgermeiſter dich Gepreßte, Blinde, Lahme und Taube einfanden, von 70 D. Fritz. Welanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. c Bilwerſicherungsanſtalt für den Kreis Hungen. (1325) Man bringt hiermit zur Kenntniß der ewohner des Kreiſes Hungen, daß bei der iehverſicherungsanſtalt dieſes Kreiſes ge— genwertig aus 17 Gemeinden Rindvieh ver— ſicher iſt, und zwar mit einem Kapitalwerth ben 92471 Gulden, obgleich die Anſtalt erſt ein albes Jahr beſteht. Der Quartal. Beitrag bettant jetzt 1 Heller von einem Gulden Veiſtherungs-Kapital, und bei eintretenden Sita⸗fällen vergütet die Anſtalt alsbald drei Virheile des Werthes. Afnahmen finden regelmäßig alle Viertel⸗ jh ſtatt, und es können auch einzelne Mh eſitzer des Kreiſes Hungen ihr Rindvieh veſthern laſſen, wenn auch ſonſt aus dem 1lnorte derſelben Niemand der Anſtalt bei⸗ tien will. Durch den Beitritt macht man sie zur auf ein Jahr verbindlich. Fangen den 17. Oktober 1844. Der Director der Verſicherungsanſtalt des Kreiſes Hungen: Hunſinger. Proclama. (1373) Im gerichtlichen Pfandbuche fur Grunberg befindet ſich ein Eistrag vom 8. Januar 1819 über 300 fl. Kapital, aufgenom⸗ men von Johann Georg Römer, Schneider⸗ meiſter und deſſen Frau dahier, bei Handels⸗ leuten Eghinger und Weltz dahier, verzinslich zu 5 pCt. und es iſt ein Wohnhaus bei der Barfußergaſſe bezeichnet alt%s neu 786 verpfändet. Vom Bevollmächtigten der Dar⸗ leiher liegt Beſcheinigung über erfolgte Rück— zablung der Schuld vor, die Schuldu rende ſelbſt aber wird vermißt. Romer hat auf Löſchung des Eintrags im Pfandbuche ange— tragen, und es wird dieſem Antrage entſpro⸗ chen, wenn hiergegen nicht binnen 6 Wochen begründete Einſprache dahier erhoben wird. Grünberg am 26 September 1844. Großh. Heſſ. Landgericht Welcker. Hofraithe-Verſteigerung. (1403) Da bei dem am 7. Oktober l. J. erfolgten Ausgebot der Hofraithe des Georg See kein annehmbares Gebot erfolgte, ſo ſoll auf Antrag der Tochter des nunmehr verleb⸗ ten Georg See, deren Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und Stall an Georg Rauſch an der Kirche gelegen, Donnerſtag den 7. November l. J., Vormittags 11 Uhr, einer nochmaligen öffentlichen Verſteigerung in hie— ſigem Rathhauſe ausgeſetzt werden. Friedberg den 28. October 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter 2 D. Fritz. Arbeits (Alis) An den nachſtehenden Terminen ſo len folgende Arbeiten öffentlich an die We— nigſtnehmenden verſteigert werden: 10 Donnerſtag den 7. Nov. l. J., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, oberhalb Aſſenheim die Planirarbeit an der neu erbauten Brücke, ſodann die Herbeifuhr und das Aufſetzen der zur Chauſſirung nöthigen Steine vom Steinbruch am Speckenberg. 2) Freitag den 8. Nov. l. 8 Vormittags um 11 uhr, in Niedermorlen im Gaſt— haus zum Löwen, das Brechen der zur Unterhaltung der Straßen nöthigen Steine für die Jahre 1845, 1846 und 1847 in den Steinbrüchen bei Griedel, am Gal— genberg und am Cichkopf. 3) Samſtag den 9. Nov. l. J., Vormittags um 11 Uhr, auf dem Ilbenſtädter Chauſſee⸗ haus, dieſelben Arbeiten wie pos. 2 in Bezug auf den Steinbruch am Specken— berg bei Aſſenheim. 4) Dienſtag den 12. Nov., Vormittags um 11 uhr, in Altenſtadt im Gaſthaus zum Verſteigerung. Adler, dieſelben Arbeiten wie pos. 2 in Bezug auf den Steinbruch an der Loh. Friedberg den 29. Oktober 1844. f Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Bekanntmachung. (1419) Montag den 11. Nov. l. J., Vor⸗ mittags um 11 Ubr, ſoll in hieſigem Rath⸗ hauſe der dem vereinigten Armenfond hieſiger Stadt zuſtehende, am Eichelhof und an Cas— par Staubi gelegene Baum-, Grab- und Gras— garten, ohngefähr 1½ Morgen haltend, blos zu Bauplätzen öffentlich meiſtbietend verſtei— gert werden. Auch ſoll dem Käufer zugleich die eine Ruthe breite Almeie an der Stadt- mauer und die Stadtmauer ſelbſt im Anſchlags— preiſe überlaſſen werden. Friedberg den 30. Oktober 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter i Verſteigerung von Pappelholz. (1420) Montag den 11. Nov. l. J., Vor⸗ mittags um 11 Ubr, ſollen die an der Straße zwiſchen Niederwöllſtadt und Okarben in der Nähe der ſogenannten neuen Herberge ſtehen— den 102 Stuck Pappelſtämme, worunter ſich viele zu Diehlen brauchbare Stämme befinden, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Friedberg den 29. Oktober 1844. Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Bekanntmachung. (11300 Montag den 11. d. M., Nachmit⸗ tags um 2 Uhr, ſoll in der hieſigen Stadt⸗ kirche, die auf die Orgeltribüne führende, noch ſehr gute, eichene Treppe öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden. Friedberg den 3. November 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fri tz. Arbeits ⸗Verſteigerung. (135) Donnerſtag den 7. November, Vor⸗ mittags um ½l Uhr, ſoll im hieſigen Rath— hauſe das Einwintern der Brunnen und der Pumpen, ſowie die Lieferung von 2½ Fuder Erbſen⸗ und 10 Gebund Langſtroh öffentlich an Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 3. November 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D: Fi tz. Hofräithe-Verſteigerung. (1436) Montag den 18. November, Vor— mittags um 10 Uhr, will der Gartenſchütz Volp ſeine, an Simon Liundheimer und Grö— del in der Judengaſſe gelegene, Hofraithe, be— ſtehend in Wohnhaus, öffentlich meiſtbietend verſteigern und bei annehmbarem Gebote ſo— gleich den Zuſchlag ertheilen laſſen. Friedberg den 4. November 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Feri Bekanntmachung. (14377) Dienſtag den 12. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen 166 Malter Korn und 85 Malter Gerſte für die hieſige Saline von dem Mindeſtfordernden angekauft werden, wozu Steigluſtige eingeladen werden. Nauheim den 3. November 1844. Kurfürſtliches Salzamt. Schäffer. Schmincke. Dunker. F. Schreiber. Gut Verpachtung. (1438) Montag den 18. November l. J., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rath⸗ hauſe das dem Auguſtiner Schulfond in der Gemarkung Södel zuſtehende und auf Petri— % 352* tag 1845 leihfaͤllig werdende Gut, beſtehend in 1 Hube und 2½ Morgen Ackerland auf anderweite 12 Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 3. November 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Obligations Verlooſung. (1439) Bei der beute ſtattgehabten Ver⸗ looſung der für das Jahr 1844 zur Abtragung beſtimmten 200 fl. hieſiger Gemeinde-Obliga⸗ tionen iſt Nr. 28 rückzahlbar geworden. Es wird daher der Inhaber dieſer Partial⸗ Schuldverſchreibung hiermit aufgefordert, un⸗ ter gehörig quittirter Rückgabe dieſes Schuld⸗ ſcheins den Betrag bis zum 1. Januar 1845 bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage an keine wei⸗ teren Zinſen mehr vergütet werden. Fauerbach II. den 30. Oktober 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter philip pi. Bekanntmachung. (140) Donnerſtag den 7. d. M., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe dahier verſchiedene der hieſigen Pfarrei zuge— hörige Emolumente, in circa 2 Morgen Acker⸗ land, Fiſchwaſſer und Brückengeld beſtehend, von Martini 1844 vis dahin 1850 verpachtet und zu gleicher Zeit ein altes Altartuch und eine kleine eiſerne Thüre an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Bezahlung verſteigert werden. Oſſenheim den 3. November 1844. Fritz, Pfarrvikar. Brennholz Lieferung. (14410 Donnerſtag den 14. dieſes, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll auf dem Directorial-Bureau dahier die Lieferung von 150 Stecken Buchen⸗ Scheitholz für die hieſige Anſtalt öffentlich an den Wenigſtfordernden, unter den im Termine bekannt gemacht werdenden Bedingungen, ver⸗ geben werden. Marienſchloß den 1. November 1844. In Auftrag: Der Verwalter Bauer. Erwie derung. (1420 Hat Herr Pfarrer Breidenſtein zu Södel den Unterzeichneten um eine Empfangs- beſcheinigung über die am 8. Juni d. J., ohne Begleitungsſchreiben, erhaltenen 6 fl. 51 kr. milde Beiträge aus Södel zum Kirchenbau zu Großlumda auch nur einmal kerfolglos) er— ſucht, daß ſeine„Erinnerung“ in Nr. 84 d. Blattes am rechten Orte wäre und warum prädatirt er in letzterer die Einſendung des Geldes um ½ Jahr? Grünberg am 28. Oktober 1844. Jung, Decanatsrechner. Obligations-Verlooſung. (143) Bei heutiger Verlooſung wurde Nr. 37 à fl. 100 Obligation des bei dem Handlungshauſe Herrn Simon Lindheimer negociirten Anlehens zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1845 gezogen, und ſteht es dem Beſitzer frei den Betrag bei obigem Hand— lungshauſe oder bei der iſr. Gemeinde-Kaſſe dabier zu erheben. 8 Münzenberg den 5. Oktober 1844. Der Dirigent der iſr. Religions-Gemeinde Hirſch Mayer. 250 fl. (IAA ſind bei dem Pfarrbeſoldungsfonds zu Fauerbach II. gegen hypothekariſche Sicher heit und zu 5% auszuleihen. F. d. K. V. L. Matthias, Pfarrer. „ Arbeits ⸗Verſteigerung. (1445) Donnerſtag den 7. Nov.. 3, mittags 10 Uhr, ſoll die Herſtellung Goſſe an dem Ortspflaſter zu Wohnbac Accord gegeben werden. 0 0 Die Herrn Bürgermeiſter werden erſihh dieſes den Pflaſtermeiſtern bekannt mache laſſen. l Wohnbach den 31. Oktober 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgerm Herget. 1 Allgemeine Rentenanſtalt zu Daf ſtadt. (1407) Es wird hierdurch zur öffentſſeh Kenntniß gebracht, daß Herr Kataſtergic ter Grosholz zu Vilbel zum Agenten e allgemeinen Rentenanſtalt zu Darmſtadte ſtellt worden iſt, und bei demſelben for die Formularien zu Beitrittserklärungen, auch die Statuten, letztere zu 6 kr, c Exemolar, empfangen werden können. Zur Entgegennahme von Beitrittserkle gen und Einlagen iſt derſelbe ermächtigt, ſelben können im laufenden Jahre bis November abgegeben werden. 9. Darmſtadt, am 21. Oktober 1844. Die Direction der allgemeley Amtl. Rentenanſtalt. d νI e DNN Der Gre Privat⸗Bekanntmachungg FKreirath d 8 5 Inmtliche Gro Wuͤrfelzucker an d an 1 zu Jnheiden, (1431) weis und roſa billigſt bei Feng Friedberg im Oktober 1844. Sie werden an H. Hahl(eheim im Bettett 5— 7 1 0 K 300 Stück Aepfelbäumchen chen. (14G) aus der Baumſchnle des Unteruß 5 de neten will derſelbe Montag den 11. Nover Grünberg l. J., Vormittags(0 Uhr, in ſeiner Woh öffentlich meiſtbietend verſteigern laſſen, l 1 ches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bin 870 und wozu Kaufliebhaber einladet Auszuͤge a Fauerbach II. den 31. Oktober 1844 Auszug aue W. Alles, Lehren, Anzeige. v. Summariſch (1447) Ich bringe hiermit in Erinner Feiſeranftnn zude daß ich wieder gute Winterſchuh und Si unnahme: 4650 1 mache. r Naluralien 478 fl. Friedberg. Wittwe E wall m gaſen 30348 fl. %, Ilaten der Kinde Empfehlung. 6 fl. 32½. Außer (1448) ach mache meinen geehrten Frag, Spende aus vordere den und Gönnern die ergebene Anzeige, is 85 fl., Verkauf vof ich mein Kappenmacher-Geſchäft eröffnet hal fifangen 25 f. Ich empfehle mich daher in ausgezeichnet e ie ordentliche Au ner Arbeit von Sommer und Winterkag, Fengeloſten und daſten ſowie auch von Uniform⸗Kappen und Lend often für Erzehung mod⸗Tzako und verſpreche eine reelle und ze. Aadenes 91 fl. 505 lige Bedienung. r., nämlich: zur. Mina Eiler, Ahilalien 8700 fl., wohnhaft bei Th. Lorenz Muh e aller Ausgabe Verſchiedenes Zimmergeſchirt e wat un (149) wurde vor ohngefähr 3 Woch— Am Sela zwiſchen Steinfurt, Niedermörlen und Oſchſen azegangen ſind im verloren. Der redliche Finder wolle daſſchh ſchenheſſen 55, ehrt gegen eine angemeſſene Belohnung an Hein ie 70, zuf. 309, m Wirth Alles in Steinfurt abgeben. Elen wurden; in Zur Nachricht. 1 73, uf. 2. (1480) Das Damen-⸗Caſino nimmt Sou E. tag den 10. d. M. ſeinen Anfang.„ en Die Namens Der erſte Ball findet Sonntag den 24. zd an Milp per M. Statt. 8 alan 1 1 0 Hec Friedberg den 2. November 1844. qu führen.— Der Caſinovorſtand, g 1 Nomotio 1. el der Gymnaßz —ͤ— n ieh d Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 0 Nn Doe