Intelligenz- Blatt Ute um für die 0 Provinz Oberheſſen 1 Straße im Allgemeinen, 58 die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M23. Sonnabend, den 6. April igen Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Ich bringe in Erinnerung, daß den Statuten gemäß Samſtag den 13. d. M., Morgens 10 Uhr, die General- verſammlung des Mathildenſtifts auf dem Rathhauſe dahier ſtatt findet. Die Mitglieder des Vereins im Allgemeinen, ſowie die Großh. Bürgermeiſter des Kreiſes werden hierzu eingeladen. Friedberg den 4. April 1844. Der Gr. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Präſident des Mathildenſtifts Küchler. Das Großh. Heſſ. Landgericht Friedberg an die ſaͤmmtlichen Großh. Buͤrgermeiſter des Land— gerichtsbezirks. Wir beauftragen Sie, in Ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen; daß die in dieſem Jahre zu ſtellenden Vor—⸗ mundſchafts rechnungen längſtens bis den 10. Mai l. J. bei 1 Kthlr. Strafe dahier einzureichen ſeien. Friedberg den 1. April 1844. Hofmann. Guſtav-Adolf⸗Stiftung. Von Butzbach iſt uns folgendes Schreiben zugekommen: „Hochgeehrteſter Herr Redacteur. Auf die in Nro. 25. Ihres Blattes zu dem„Guſtav⸗ Adolf-Stiftung überſchriebenen Aufſatze Ihrerſeits gemach— ten Anmerkung erwiedere ich Ihnen, daß die Bewohner Butz⸗ bachs des Concertes für Großlumda nicht bedurften, um ihren ſeit Jahrhunderten erprobten chriſtlich proteſtantiſchen Sinn zu beweiſen. Ihre Behauptung, daß in Butzbach noch Nichts für die Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung geſchehen ſei, iſt übri⸗ gens durchaus unwahr. „Eines Mehreren, glaube ich, bedarf es nicht.“ Dieſe Erklärung veranlaßt uns, um damit einer für das groͤ ßere Publikum ſehr unerbaulichen Controverſe ein Ende zu machen, hinzuzu⸗ fügen, daß wir jene Bemerkung in Nr. 25. gemacht haben auf den aus⸗ drücklichen Wunſch eines ſehr glaubhaften Bewohners der Stadt Butzbach, deſſen Glaubwürdigkeit noch dadurch erhöbt wurde, daß in der That, wie wir bei den Beamten des Wetterauer Zweigvereins der Guſtav⸗ Adolf⸗Stiftung erfuhren, noch keine amtliche Nachricht über den Anſchluß einzelner Einwohner Butzbachs an beſagten Verein erfolgt war und bis heute erfolgt iſt. Wenn wir alſo in jener Anmerkung der Nro. 25. ſag⸗ ten:„in Butzbach ſei für die Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung noch Nichts geſche⸗ hen“— ſo war dieſe Behauptung auf die Glaubwürdigkeit eines ange⸗ ſehenen Mannes und amtliche Nolizen gegründet, und wenn det Herr Einſender des Obigen ſie für durchaus un w ahr erklart, ſo kann er da⸗ bei nur an die etwaigen Bemühungen gewiſſer, für die Sache der Guſtav⸗Adolf⸗Sliftung ſich beſonders interreſſirender Perſonen gedacht haben, Bemühungen, die in Nr. 25. gar nicht ſollten in Zweifel gezogen werden, die aber doch noch keinen öffentlich ſichtbaren Erfolg gehabt haben.— Dieß oder Aehnliches haben wir auch dem Herrn Einſender unſeres Briefes entgegengehalten, da er aber dennoch auf der Aufnahme deſſelben beſtand, konnten und wollten wir ſie zwar nicht weigern, hielten uns aber doch zu dieſer Schlußbemerkung verpflichtet In Auftrag der Verwaltung des Wett Zweigvereins der Guſtav⸗ Adolf⸗Stiftung fuͤgen wir noch bei, daß auch in der Gemeinde Nie⸗ derweiſel 28 Orisbürger mit namhaften jährlichen Beiträgen dem Ver⸗ eine beigetreten ſind. Recht ſo!— mochten wir doch bald aufgefordert werden, über Butzbach eine ähnliche Notiz in unſer Blatt aufzunehmen! D. Red. Des alten Claudius Oſterlied. Das Grab iſt leer, das Grab iſt leer! Erſtanden iſt der Held! Das Leben iſt des Todes Herr, Gerettet iſt die Welt! Die Schriftgelehrten hatten's Müh', Und wollten Weiſe ſein; Sie hüteten das Grab, und ſie Verſiegelten den Stein. Doch ihre Weisheit, ihre Liſt Zu Spott und Schande wardz Denn Gottes Weisheit höher iſt, Und einer andern Art. Sie kannten nicht den Weg, den Gott In ſeinen Werken geht; Und daß nach Marter und nach Tod Das Leben auferſteht. Gott gab der Welt, wie Moſes lehrt, Im Paradis ſein Wort, Und ſeitdem gieng es ungeſtört Im Stillen heimlich fort. Bis daß die Zeit erfüllet war — Die Himmel fei'rten ſchon— Da kam's zu Tage, da gebar 0 Die Jungfrau ihren Sohn— Den Seligmacher—— hoch und hehr, Und Gottes Weſens voll Gieng er in Knechtsgeſtalt einher That Wunder und that wohl. Und ward verachtet und verkannt, Gemartert und verklagt, Und ſtarb am Kreuz durch Menſchenhand, Wie er vorher geſagt. Und ward begraben und beweint, Als ſei er todt, allein Er lebt, nun Gott und Menſch vereint, Und alle Macht iſt ſein. Hallelujah! das Grab iſt leer! Gerettet iſt die Welt, Das Leben iſt des Todes Herr! Erſtanden iſt der Held! Staatsbehörde eine Hauscolleet herſtellung ihrer Kirche verwilligt worden. die Erhebung dieſer Collecte An die Einwohner von Friedberg. Der evangeliſchen Gemeinde zu Groß lumda iſt von der höchſten e in der Provinz Oberheſſen zur Wieder⸗ Durch b „ 110* 11. und eſondere Umſtände iſt in unſerer Stadt bisher unterblieben. Wir verehrlichen Mitbürger im dabei mit ihrer gewohnten Friedberg den 4. haben aber beſchloſſen, ſie nunmehr auf Donnerstag und Freitag, den 12. dieſes Monats, vorzunehmen, Voraus davon benachrichtigen, indem wir unſre ſie werden uns Mildthätigkeit entgegen kommen. April 1844. Der evangeliſche Kirchenvorſtand dahier. und hoffen, Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Hofraithe⸗ Verſteigerung. (385) Auf die Verfügung Großh. Heſſ. Landgerichts ſoll Dienſtag den 9. April, Vor⸗ mittags um 11 Uhr in bhieſigem Ratbhauſe wegen geſchehenen Nachgebots die dem Kon⸗ rad Jung II. und J. Ph. Jung zuſtebende Hofraithe, beſtebend in Wobnbaus und Gärt⸗ chen, an J. Groß und Konrad König an der Ecke der Kirchgaſſe gelegen, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Friedberg den 21. März 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D Iris pflaſterarbeit Verſteigerung. (336) Dienſtag den 9. April, Morgens um 10 Uhr, foll in bieſigem Ratbhauſe das Um⸗ legen des Pflaſters und die damit verbundene Pflaſterarbeit, beſtebend in Anfertigung von ohngefähr 116 Kub.⸗Klafter Schichkenpflaſter und 100 Klafter ordinärem Pflaſter, öffent⸗ lich an Wenigſtnehmenden verſteigert we. den. Friedberg den 21. März 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter f D. Fritz. Frucht⸗ Verſteigerung. (378) Donnerſtag den 11. April, Nachmit⸗ dags um 2 Uhr, ſollen in hieſigem Ratbhauſe von den Fruchtvorräthen der Pia Corpora ohngefäbr 40 bis 50 Malter Korn und ohn⸗ gefähr 10 bis 16 Malter Gerſte, zweimalter⸗ weiſe, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 28. März 1844. 6 Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung. (880) Das Freiberrli d von Löw'ſche, von Holz erbaute, mit Ziegeln gedeckte Schaͤfer⸗ in 2 Abtbeflungen, auf 9 Jahre, ſodann das Stuͤck Gelände vom Holzpförtchen bis zum Judenbegräbniß ebenfalls auf 9 Jabre öſſent⸗ lich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 27. März 1844. 5 Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter ** n D. Fritz. Verkauf alter Zimmer- und Stalj⸗ Feyſter. a (8883) Freitag den 12. April dieſes Jahres, des Vormittags um 10 Uhr, ſollen in der hieſigen Reiteccaſerne 54 Stuck vierflugelliche a te Zimmerfenſter und 18 Stück zweiflugel⸗ liche alte Stallfeuſter, größtenthells noch brauch⸗ bar, in kleinen Partieen meiſtbi tend gegen gleich baare Zablunz verſteigert werden. Die Zimmerfenſter haben eine Höhe von 7“ 8“ und Breite von 2. 7½¼ und laſſen ſich, da ſowohl die overe, als untere Flugeln eine Höhe von 3 7“ haben, in zwei gleiche Fen. ſter tbeilen; die Stallfenſter baben eine Höhe von 3“ 2“ und Breite von 214“. Die Herrn Burgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden geeignet bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 26. Marz 1844. J. A.; Cellarius, Unterquartiermeiſter. Garten Verſteige rung. (4010 Dienſtag den 9. April, Morgens um bald 10 Uhr, will Ludwig Hofmann ſeinen Garten am kleinen Schütz nram neben Hrn⸗ Werner und Kümmich einer nochmaligen öf⸗ fentlich meiſtbietenden Perſteigerung in hieſi⸗ gem Ratbhauſe ausſetzen laſſen. Friedberg den 1. April 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Holz ⸗Verſteigerung. (409) Freitag den 12. d. M., ſoll ins hie. ſig m Stadtwald nachfolgendes Gehölz meiſt⸗ bietend verſteigert werden, als: baus in dem untern Pachtboſe zu Wiſſelsbeim, foll Miltwoch den 10. April d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, auf Ort und Stelle, meiſtbietend, in Eigentbum, zum Abbruch verſteigert werden. An demſelben Tage, um 10 Uhr, werden die, bei Aufführung eines nenen Stall⸗ und Speicherbaues daſelbſt erforderlichen Arbei⸗ 1) 50 Stecken buchen Scheidholz, 2) 80* 1 Prügeſholz, 3) 150 2 1 Stockholz, 4) 5000 Stück„ Wellen, 5) 300„ Weichbolz⸗Wellen, 6) 2 geringe eichen und dgl. Kiefernnutz⸗ ſt mme. Der Anfang iſt Vormittags um 8 Uhr und die Zuſammenkunft am Gießerweg Butzbach den 3. April 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Seippel. Frucht ⸗Verſteigerung. ten, als: Maurerarbeit voranſchlagt zu 242 fl.— kr Steinhauerarbeit. Zimmerarbeit 769„ 51„ Dachdeckerarbeit 348„. Schreinerarbeit 1 Glaſerarbeit 25„—„, Schloſſerarbeit 5„„, Pflaſterarbeit 16„ 30„ ſowie die Lieferung von 100 Bütten Kalk, und das Graben von 5,0 Cubklftr. Sand und Kies an über nahmsfähige Steigerer in Akkord gegeben werden Friedberg den 26. März 1844. l In Auftrag: Rut hs. Bekanntmachung. (879) Dienſtag den 9. April, Vormittags um 10 Ubr, ſollen in hieſigem Rathhauſe das Allmey⸗Stück vor den Gärten des alten Main⸗ zerthores von Hrn. Kettingers Garten, bis, (410) Dienſtag den 16. d. M., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, werden in dem Wirthshauſe zum Hirſch dahier 60 Malter Waizen, 120 Malter Korn, 100 Malter Gerſte und 100 Malter Hafer von dem hieſigen Freiherrl. v. Frankenſtein'ſchen Speicher verſteigert. Ockſtadt den 2. April 1844. Brömſer. Verſteigerung. (4110 Erbvertheilungshalber ſind die Erben des Gotthardt Allwohn 3. dabier Willens Frei⸗ tag den 12. April, des Morgens 9 uhr, nach⸗ folgende Gegenſtände einer freiwilligen Ver⸗ 2 Rinder, 1 Anbindling, 2 Mut. terſchweine, 6 Sprenger, 1 einſpänniges Wägelchen mit Cbaiſengeſtell, welches auch zur Oekonomie braupbar iſt und ſich im deßten Zuſtande befindet, 1 vollſtändiger Pflug, 1 Egge und mehrere Ketten, Pferde⸗ geſchirr Hausgeräthſchaften, ungefähr 60 Malter Kartoffeln, Strob und Spreu, eine Quantität Fäßer und Butten, von/ bis 5 Obm haltend, und noch mehrere ſonſtige Gegenſtände. Wölfersheim den 3. April 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Allwohn.„ Bekanntmachung, Brenn⸗, ſodann Vau⸗, Merk⸗ und Nutzholz Verſteigerung in den Großb. Domanialwal⸗ dungen des Reviers Oberrosbach, Forſts Friedberg betr. (412) Freitag den 12. d. M., werden in dem Oilſtricte Meiſtgebet ausgeſetzt, ungeſähr 5 4 Stecken eichen Scheidholz, 8„ birken und eichen Prügelholz, 6„ eichen Stockholz, 1900 Wellen buchen, 8.00 Wellen birken u. eichen und 1500 Wellen aspen und wei⸗ den Reiſerholz. 8 Stück eichen Bau- und Werkholzſtaͤmme, von 11 bis 17½ Zoll Durchmeſſer und 15 bis 25 Fuß Länge, 300 Gebund weiden Reſerholz, zur Ferti⸗ gung von Gartenzäunen brauchbar. Die Zuſammenkunft iſt um 7% Ubr in dem Forſtbaus Winterſtein. Oberrosbach den 1. April 1844. Der Großh. Revierförſter des Reviers Oberrosbach. Bingmann. 1 Bekanntmachung. (4113) Dienſtag den 9. d. M., Morgens 9 Ubr, vill der Heinrich Müller zwei Schurr⸗ kübe, einen Karrn, Pflug, Egge, Heu, Stroh und ſonſtige Hausgeräthſchaften einer öffent⸗ lichen meiſtbietenden Verſteigerung ausſetzen. Ockſtadt den 3. April 1844. 5 In Auftrag: 3 Kühe, eu n. Frucht ⸗ Verſteigerung. (410 Dienſtag den 16. April, ſollen auf Hochgraflich Solms Rödelheim'ſchen Frucht⸗ Speicher zu Münzenberg a 38 Malter Korn, 86„ Gerſte, 9 2 7 Hater, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Munzenberg den 2. April 1844. Der Gräflid e Verwalter Wagner. Verſteigerung auf den Abbruch. (415) Dienſtag den 9. April, Vormittags 11 Uor, ſoll zu Stammheim das dem Herrn Obriſtlieutenant Freiherrn v. Rabenau, daſelbſt zugehörige, von Eichenvolz erbaute, zweiſtöckige Pachterbaus, 53 Fuß lan z, 33½ Fuß breit, in Folge Nachgebots nochmals an Ort und Stelle auf den Abbruch au den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. zum Taxpfadwege, beſtehend in 67 Ruthen, ſteigerung auszuſetzen: Friedberg den 3. April 1844. 15 5 8 0 Hech ler. Burgwa!d dem öffentlichen Der Gepe ge Buͤrgermeiſter ‚ N An lch, d 1„ 8 9 0 5 14 n 5 Ge * Anm du n (ach 5 0 4 Sheen f Ae Che läglche drehe het Hungen ud ö Due Heſsonenged* chen Gießen und g iche 9 7 10 1 71* 1 n„0 % Die Peſonen⸗ Br Der Abgang fade aal Lauterbach I Nidda fudet! Dua Peronengeld „ De bisher befunden. 0 Neben dem Gie en- gegen aber nicht mehr boch eine wöchentlich Iced een ven Weng dus Sonntag Montag Mitroch Donna Abgang aus Montag 5 1 6 1 Donnerſag 5! wichen Gießen und! 75 0 l An Sigepäck pa Ailenberg dis Arngb, due wichen Bieden! 9 Fomng Uuneag lag ofnerſag ag tag. Fhmnaben? Dag darmſtadt de 111 Bekanntmachung. 16) Mit dem 1. April l. J. treten nachbemerkte theils veränderte, theils neue Poſteinrichtungen in der Proinz Oberheſſen in Wirkſamkeit: „e tägliche Perſonen⸗, Brief- und Päckereipoſt zwiſchen Gießen und Nidda wird über Ortenberg bis Büdingen ausgedehnt und folgenden —. Uu erhalten. 2 gag aus Gießen täglich enen Mittags 12 Uhr J Abgang aus Büdingen täglich 0 Morgens 2 durch Hungen„ 2 5 8 Nachmittags 2½„ durch Ortenberg täglich 8 7 8+½—9 75 durch Nidda 7 5 1 8 Abends 4½%„„ Nidda e 8 7 10 7 zum Anſchluß an die Poſt nach Schotten und Lauterbach. zum Anſchluß an die Poſt über Aſſenheim nach Vilbel und Frankf. durch Ortenberg täglich en eee durch Hungen täglich Mittags in Büdingen 5 8 Abends n in Gießen 7 a. Nachmittags 2— 3 Uhr 8 8 Die Perſonentaxe beträgt bei einem Freigewichte von 40 Pfund: erde. wichen Gteßen und Nidda 5 fl. 18 kr. zwiſchen Nidda und Ortenberg 5. fl.— 27 kr. 0. 1„ Ortenberg n e eee 5 4„ Büdingen. U 4„* 8 u, eine*„ Büdingen. f e 1 di Zwiſchen den übrigen Orten des Courſes nach Verhältniß. onſtig u Die Perſonen⸗, Brief- und Päckereipoſt zwiſchen Gießen und Schotten wird aufgehoben, dagegen eine ſolche zwiſchen Schotten und Grün⸗ erg eingerichtet und dieſe in genauen Zuſammenhang mit dem Grünberg paſſirenden Fulda-Gießener Eilwagen gebracht. Or Auf dieſer Poſt iſt folgender: zermeiſtg Abgang aus Schotten: Ankunft in Grünberg:(Ankunft in Gießen:) läglich 2½¼ Uhr Nachmittags. täglich 5 ½/ Uhr Abends.(täglich 8—9 Uhr Abends.) (Abgang aus Gießen:) Abgang aus Grünberg: Ankunft in Schotten: .(täglich 5 Uhr Morgens.) täglich 8¼ Uhr Morgens. täglich 11½ Uhr Vormittags. ren Die Perſonentaxe beträgt bei einem Freigeväcke von 40 Pfund: zen ben Schotten und Grünberg fl.— 48 kr. zwiſchen Laubach und Grünberg um n db Sort 7 Gießen. 8 1. 39 75 Gießen* 2 1. 15 7 * 77 7 8 5 8 1 71* 7. 4 1 4 5 1 5 1 2 1 4 Eine kägliche zweite Reiſe- und Briefverſendungs-Gelegenheit zwiſchen Schotten und Gießen ergibt ſich durch die sub. I. erwähnte Perſonen⸗ Arden h ph per Hungen und Nidda. Un l Das Perſonengeld auf dem Gießen-Fuldaer Eilwagencourſe iſt auf folgende Sätze ermäßigt worden: wichen Gießen und Grünberg„ fl.— 51ü kr. zwiſchen Gießen und Lauterbach S eie e 8, K. 4 3„ Ermenrod 5 f 1 7 7„ Fulda 4 5 5„ 3.—„ do 7 7„ Alsfeld„ 1. 6%½% 5 5 Die Perſonengeld⸗Beträge der Unterwegsorte ſind verhältnißmäßig regulixt. n. Die Perſonen⸗, Brief- und Päckereipoſt zwiſchen Lauterbach und Frankfurt wird wieder täglich courſiren. d dei Der Abgang findet Statt: 4 LKauter bah MWMkorgeng 4 Uhr. aus Frankfurt e g 2 Vormittags 10 Uhr. Lamme In Nidda findet Anſchluß an die Perſonen⸗ ꝛc. Poſt(sub Nr. 1.) in der Richtung nach und von Hungen und Gießen Statt. 0b Das Perſonengeld bleibt unverändert. „i die bisher beſtandene Perſonen⸗, Brief- und Päckereivoſt⸗Verbindung zwiſchen Friedberg und Schotten wird eingeſtellt. gern i geben dem Gießen-Battenberg-Arnsberger Eilwagen, welcher auch fernerhin am Sonntag und Mittwoch 6 Uhr früh aus Gießen, da⸗ ar. gen aber nicht mehr am Mittwoch und Sonnabend, ſondern am Moutag und Donnerſtag aus Arnsberg nach Gießen abgehen wird, wird r joch eine wöchentlich zweimalige Perſonenpoſt zwiſchen Gießen und Battenberg hergeſtellt. Zwiſchen dieſen beiden Orten und beziehungsweiſe Arnsberg werden demnach folgende Perſonen⸗, Brief⸗ und Päckereipoſt⸗Verbindungen beſtehen: 1 Abgang aus Gießen: Ankunft in Battenberg: Ankunft in Arnsberg: des Repſen Seuntag Ane Montags Morgens MNatag tonta ö— 2 Nuwoch 6 Uhr Morgens, Mittwoch 2—3 Uhr Nachmittags Donnerstag Morgens Dannerſtag Donnerſtag——— Abgang aus Arnsberg: Abgang aus Battenberg: Ankunft in Gießen: Montag 5 Uhr Abends Dienſtag 757. Schu——— Mittwoch nl Mittwoch Ste Donnerſtag 5 Uhr Abends Freitag Früh 7 Uhr Freitag Abends. ö——— Sonnabend Sonnabend Das Perſonengeld iſt auf folgende Sätze moderirt worden: wichen Gießen und Gladenbach.. 1„ zwiſchen Gießen und Battenberg. 8 0 2 7„„ Biedenkopf. 1 5„ Arnsberg 8 17nd zern Zwiſchen den übrigen Orten des Courſes nach Verhältniß. An Freigepäck paſſiren auf der Route von Gießen bis Hallenberg und von Battenberg bis Gießen 40 Pfund und auf der Route von Hhllmberg bis Arnsberg und von Arnsberg bis Battenberg 30 Pfund. VII Zwiſchen Biedenkopf und Laasphe wird eine tägliche Perſonen⸗, Brief- und Päckereipoſt in folgender Weiſe hergeſtellt: 8 Abgang aus Biedenkopf: Abgang aus Laasphe: ntag Dienſtag Frü 5 je Post ies Matag 2 Uhr Nachmittags, mit Anſchluß von Gießen und Mittwoch Fru er ae enen n 1 naß Riege Mitwoch am Mittwoch auch von Battenberg Freitag und resp. am Mittwoch auch nach Arnsberg und „ 9 N 4 Dornerſtag Sonnabend Route. Olriſtag 9-10 Uhr früh mit Anſchluß von Battenberg und Sonntac Vormittags 11 Uhr zum Anſchluß an die Poſt nach f 0 9 5 e 5 95 den Ein resp. am Dienſtag und Freitag von Arnsberg und Montag Battenberg und resp. am Sonntag nach Arnsberg nabend Route. Donnerſtag und Route. pero Das Perſonengeld zwiſchen Laasphe und Biedenkopf beträgt bei eiſem Freigewicht von 30 Pfund 27 kr. Darmſtadt den 31. März 1844. Großherzoglich Heſſiſches Oberpoſtamt Reuning. Eliſaithe⸗ und Garten⸗Verſteigerung. der Burgleimenkaut an Frau Oberſtlieutenant Arbeits-Verſteigerung. (7) Montag den 15. April l. J., Mor⸗ Weber und 19% Rth. Garten im Ried an(418) Montag den 15. April J. J., Mor⸗ 295 um 10 Ubr, will Cbriſtian Herold's[ Leonhard Kautz gelegen öffentlich meistbietend[gens um balb 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rath Ide in bieſigem Rathhauſe ihre Hofraithe, T verſteigern laſſen. hauſe die Herſtellung des Brunnens auf dem betend in Wohnhaus, an Heinrich Rauſch's Friedberg den 4. April 1844. Hauck, beſtehend in Brunnenarbeit zu 50 fl., Töbitwe in der Badgaſſe gelegen, ſodann in der Der Grbh. Heſſ. Bürgermeiſter Zimmexrarbeit zu 17 fl., Maurerarbeit zu 18 fl. urkung Ockſtadt 47¼ Rth. Garten an D. 7. Steinhauerarbeit zu 10 fl., Pumpenmacherar⸗ beit zu 130 fl. und Weißbinderarbeit zu 2 fl. voranſchlagt, ſodann die Steinhauerarbeit im Spritzenhaus, beſtehend in Lieferung von 928 IJ Fuß 5“ dicken Schichtendeckplatten, öffent. lich an Wenigſtnebmende verſteigert werden. Friedberg den 4. April 1844. 5 Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter 17 De Fritz. Bekanntmachung. (419) Montag den 15. April l. J., ſoll auf hieſigem Bürgermeiſter⸗Büreau die Fertigung eines neuen eiſernen Thores an den bieſigen Friedhof an den Wenigſtfordernden in Accord gezeben werden, wozu Zeichnungen und Koſten⸗ uͤberſchläge vor der Veraccordirung zur Ein⸗ ſicht offen gelegt werden ſollen. Ruppertsburg den 30. März 1844. Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter. 511 Die h l. N Privat- Bekanntmachungen. Einladung. (3886) Einem viel fach geäußerten Wunſche zu begegnen, findet den 8. d. M., als am zweiten Oſterfeiertage, in meinem große Saale Reſtauration mit Harmonie⸗ muſik ſtatt, wozu ich höflichſt einlade. Der Anfang iſt Abends um 6 Uhr. Friedberg den 27. März 1844. Ludwig Conrad Trapp. Empfehlung. (887) Da ich mein Geſchäft erſt ſeit verfloſſenem Winter dahier betreibe und mich bereits eines guten Zuſpruchs er⸗ freue, ſo fühle ich mich veranlaßt, den geehrten hieſigen und auswärtigen Da⸗ men für dieſen Sommer mich aufs neue zu empfehlen. Da ich mein Geſchäft mit mehrſeitiger Hülfe betreibe und meine geehrten Kunden ſchnell und billig be⸗ dienen werde, hoffe ich mit zahlreichem Zuſpruch beehrt zu werden. Conrad Diehl, Dameukleidermacher, wobnbaft bei Peter Damm auf der breiten Straße am Eck der Uſagaſſe in Friedberg. Deutſcher und luzerner Kleeſaamen (3900) iſt zu den billigſten Preiſen zu haben bei Ja ob May, wohnhaft bei Herrn Gaſtvalter Supp auf der breiten Straße in Friedberg. Verſteigerung einer Bibliothek. (402) Eine Bibliothek mitunter vorzüglicher Werke, bauptſächlich theologiſchen, geſchichtli⸗ chen und juriſtiſchen Inbalts, wird Dienſtag den 9. April d. J., Vormittags 9 Uhr, zu Homburg in der Bebauſung Louiſenſtraße Nr. 113 dem Kurbaus gegenüber, öffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zah⸗ lung verſteigert werden. Es kann dieſe Biblio tbek an den beiden vorhergehenden Tagen Vormittags von 10 bis 12 Uhr in Augenſche in genommen werden. Die Kataloge liegen in Friedberg bei Herrn Buchhändler Binder⸗ nagel, in Homburg bei Herrn Schick zur beliebigen Einſicht offen, und übernehmen beide Herrn auch Aufträge. Kleeſa amen, (407) deutſchen und luzerner, von vorzüg⸗ licher Qualität und zu den billigſten Preiſen bei Ph. Dan Kümmich in Friedberg. h 112* Seidene Herrn-Huͤte und Kappen (405) in den neueſten Fagons und bedeu⸗ tender Auswahl empfehle ich billigſt. B. Gro del, auf der breiten Straße. Einladung. (406) Der unterzeichnete iſt geſonnen, ein großes Preiskegelſchlevben auf ſeiner neu ein⸗ gerichteten Kegelbahn zu veranſtalten und ladet hiermit alle Freunde dieſes Vergnügens freund⸗ ſchaftlichſt mit dem Bemerken ein, daß das⸗ ſelbe den 3. Oſterfeiertag ſeinen Anfang neh⸗ men und den nächſtdarauffolgenden Sonntag und Montag, den 14. und 15, April foetge⸗ ſetzt wird. Der Hauptpreis beſteht in 50 fl., und ſind im Uebrigen mehr Preiſe als bei meinem vorjaͤhrigen Preiekegel Schieben be⸗ ſtimmt. Das Weitere beſagt das Verzeichniß. Für guten und billigen Mein und gute Be⸗ dienung werde ich beſorgt ſein. Friedberg den 31. März 1844. G. Gerlach. Neue holländiſche Häringe (4200 das Stück zu 3 kr., guter Limburger Käſe im ganzen Kaͤſe das Pfund zu 15 kr. und feinere Sorten bei N Carl Oswald in Friedberg. Ein Logis, 7 (421) welches im Mai bezogen werden kann, hat zu vermiethen 0 ö C. Mubl, Schneider meiſter, in der Kirchgaſſe. Ein Hühner hund (422) mit weißen und braunen Placken iſt mir am 30. März zugelaufen. Der Eigen⸗ thümer kann denſelhen gegen Erſtattung der Fütterungs⸗ und Juſerat⸗Koſten bei dem Un⸗ terzeichneten erhalten Kloppenheim den 2. April 1842. Scheurich, Sattler. Nauheimer Teichhaus. (423) Den 2. Oſterſeiertag nehmen die Sommerbeluſtigungen auf dem Naubpeimer Teichhauſe ihren Anfang. Ich erlaube mir daher mich meinen verehrten Gönnern und Freunden zu geneigtem Beſuch zu empfeblen und zu verſichern, daß ich mich beſtreben werde, mir durch prompte Bedienung und gute Muſik die Zufriedenheit meiner Gäſte zu erhalten. Nauheim den 2. Aril 1844. Henkel. Schwalheimer Mineralbrunnen. (42 Auf den bevorſtebenden 2. Oſterfei⸗ ertag als den 8. d. M., findet auf mehrfaches Verlangen in meinem Locale 5 Reſtauration mit Tanzmufik ſtaͤtt, wozu böflichſt einladet. Schwalheimer Brunnen im April 1844. Henkel. Frankfurter Gold- Cours vom 28. März *——*— kr. Neue Louisd'or 111 4 Friedrichsd'or 9 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 57 Rand⸗Ducaten 5 34 20 Frankſtücke 9 30 Engliſche Souverains 11156 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. f 1. Oſterfeſttag, den 7. April, Pfarramtliche Funktionen verrichtif Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Burgkir f Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Burgkir Herr Candidat Hüffell. 2. Oſterfeſttag. Vormittags predigt in der Burgkin Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burgkin Herr Candidat Marbel. Fruchtpreiſe⸗ 4. Aprilſ29 Mätz 25 N. Gattung. Fried⸗ 1% Guß berg Mainz getz J fl kr. fl. kr. fl. K Waizen pr. Malter] 11— 1015 10 Korn„ 75 755 81 51 82 Gerſte„ 75 6— 615 63 Hafer„„ 3440 347 36 Polizei ⸗Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzhuf vom 7. bis 13. April 1844. 4 Fried⸗ Buß, 2 Brod Preiſe. berg. bach, S. 0 kr. pf. kr. 1j; Leib⸗Roggenbrod 81 1731 2 7 7 6 1 61 44 17 12 2 ff f Lth. fh, —Milchbrod 1377⁰ô10 Waſſerweck 14% 1 — 1 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 15 105 Fleiſch-Preiſe. 1 Ochſenfleiſch 12 12 5 gemäſtetes 10 „ Kühfleiſch angemae 9 Rindſleiſch gemäſtetes 10 pf. 5 1 f 4 ungemäſtetes, 8 388 „ Kalbfleiſch 7 „ Schweinenfleiſch 12— 12.— „ Hammelfleiſch 10— 161 „ Schaaffleiſch 7—— 5 „ Wurſtvon blos Schweinen 14— 14 „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 5 15— 15 „Schwartenmagen 15— 15— „ Geräucherter Speck 22242. „Schinken 19— 19— „ Dörrfleiſch 19— 19— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 22— 22— unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 21— 21— „Hammelcsfett 15 159 Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedbeg Küchler. Die Polizeij⸗Taxe für die Stadt Butz ball gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ Kreisrath d. K. Hung 5 Follenius. — Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Der 6 Kreibrath an die Großh. Betteffend. 8 Wegen der an „Uftenung it der S maligen Dieh⸗ und J Apnil d. J. geſtatte Jen Gemeinden) Grünberg! 8 Belleffend: Die zirtoy. Sie wollen „ ahnenden Mitglg u besonderer Kenn ahrsverſammlung Dfreitgg der um Saale des Ga Grünberg Guſte N badauerlicher! bang. Vain der aß Man Seiten her hu n chin, daß eg auch i 110 Abt, weche die S ue erkennen und Dur kkennen, daß a 9 8 ul erm Apothet liten ein heß 70 lune 17 75 9