101. —— 2 1 8 Sasse—— 5————— ierten ee rene — 2 — Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. r Sonnabend, den 30. Dezember 1843. Un ſo manchen Anforderungen entſprechen zu können, die bisher wegen des beſchränkten Raumes im Intelligenzblatte nicht berückſichtigt werden konnten(u. A. die„Kirchenbuchsauszüge und„Kirchlichen Anzeigen“ darin aufzunehmen), erſcheint das »Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen“ von 1844 an in größerem Formate und die Inſerate werden aus kleinerer Schrift dreiſpaltig gedruckt. Das Blatt wird übrigens wie bisher wöchentlich zweimal ausgegeben werden und zwar ſo, daß es von den Bezirksboten des Kreiſes Friedberg den Dienſtag und Freitag Mittag hier in Empfang genommen werden kann, während die Bezirksboten der Kreiſe Grünberg und Hungen die erforderlichen Exemplare Dienſtags und Freitags Abends von den Großh. Poſtverwaltungen in Grünberg und Hungen erhalten. Die Exemplare für Friedberg und die nahe Umgegend werden Mittwochs und Samſtags Vormittags hier von mir ausgegeben. Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt bei mir, wie bisher, für 1 Jahr 1 fl. 12 kr, für% Jahr 10 kr.— Durch alle Poſtverwaltungen des Großherzogthums Heſſen iſt das Intelligenzblatt, nach einer Verfügung des hochlöblichen Oberpoſtamts zu Darmſtadt, pr. Jahr für 1 fl. 24 kr. und pr. Semeſter für Us kr. zu beziehen. Die Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, für die gespaltene erſte Zeile 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.— Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet.— Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend bei mir eingehen, finden in dem Mittwochs erſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche ich von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend erhalte, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen. GBeſtellungen auf das Intelligenzblatt pro 1844 bitte ich nicht dirert bet nur, ſonpern durch vie betreſſenden Groß. Poſtverwaltungen gefälligſt zu machen.— Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen. Friedberg. Carl Bindernagel. Amtlicher Theil. Die Großh. Heſſ. Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen an die Großh. Heſſ. resp. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſiſchen Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Die Gebühren der Heildiener. Höchſtpreißliches Miniſterium des Innern und der Juſtiz hat zur Beſeitigung mancherlei ſeither ſich 1 lab enden Anſtände die Gebühren der Heildiener durch eine Taxe in der Weiſe feſtgeſetzt, daß dieſelben 1) bei einer Entfernung von/ bis ½ Stunde 12 kr. B bei größecen Entfernungen das Doppelte u beziehen haben.. f f Sie werden hiervon zu Ihrem Bemeſſen in Kenntniß geſetzt. Friedberg, Grünberg und Hungen den 17. Dezember 1843. Küchler. Ou vr ier. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Das Schießen in der Neufahrsnacht. ie Verordnung, wonach das Schießen in der Neujahrsnacht bei 10 Reichsthaler Strafe verboten iſt,— hiermit eingeſchärſt Das Legen oder Losbrennen von ſogenannten Kanonenſchlägen in den Städten resp. Ortſchaften und deren Umgebung ſoll mit gleicher Strafe geahndet werden. Das Herum⸗ Follenius. + * 448 K laufen der Kinder anf der Straße darf gleichfalls finden. Eltern, Vormünder ꝛc. bleiben dafür haftbar. bei Meidung einer Polizeiſtrafe von 30 kr. nicht ſtatt⸗ Dieſes iſt alsbald bekannt zu machen und haben Sie Beſcheinigung in Ihrer Regiſtratur aufzubewahren. Friedberg den 28. Dezember 1843. ü nch ler. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an die Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Betreffend: Ausſchußſitzung des landwirthſchaftlichen Bezirkspereins für den Kreis Hungen. Bekanntma chu e neg. Die Mitglieder des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins für den Kreis Hungen werden hiermit einer Hauptverſammlung dieſes Vereins auf Follenius. zu Mittwoch den 10. Januar 1844, Morgens 9 Uhr, nach Lich in das Gaſthaus zum Hirſch eingeladen. Der I. Director des Vereins Follenius. Guſtav-Adolf⸗ Stiftung. Das Wort, die Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung betreffend, in dem Intelligenzblatt vom 23. d. Me hatte eine ſo erfreuliche Folge, wie ſie in der That kaum zu erwarten ſtand. Ein hochher⸗ ziger Bewohner unſeres Kreiſes Friedberg hat nemlich dem Unterzeichneten in zehn Goldſtücken ein Capital von 100 fl. zugefertigt, um daſſelbe auszuleihen und die jährlichen Zinſen zur Unterſtützung armer proteſtantiſcher Gemeinden zu ver⸗ wenden.„So— ſchreibt der edle Geber— wolle er und ſeine Familie den 66ſten Geburtstag unſeres geliebten Groß⸗ herzogs feiern.“ und ich habe es für Pflicht gehalten, ſie bekannt zu machen, weil ich das Sprüchwort für ein Wahrwort halte: Beiſpiel wirkt oft mehr Als die beſte Lehr! Friedberg am 27. Dezember 1843. L. Matthias, Pfarrer, Secretair des Wetterauer Zweigvereins. — Bekanntmachungen von Behoͤrden. d Bekanntmachung. (1659) Wegen abermals geſchehenen Nachgebots ſoll Montag den 8. Januar 1844, Vormittags um halb 11 Uhr, die zum Nachlaſſe der Ludwig Wagen⸗ knechts Ehefrau gehörende Mühle, ſammt 2 Mahl⸗ gangen, Scheuer, Stallung und Oelmühle, ſammt dem an die Muͤhle ſtoßenden, 2 Morgen 3 Viertel 32 Ruthen haltenden Garten, öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden. Friedberg den 28. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Obligations Verlooſung. (1660) In der am 25 Oktober 1843 hier ſtatt⸗ gehabten Verlooſung der für 1843 zur Abbezahlung beſtimmten 100 fl. Partial Schuld ⸗Verſchreibung wurde die Nro. 33 gezogen, was mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß der Inhaber der vorgedachten Partial⸗Schuld⸗Verſchrei⸗ bung den Betrag bis zum 1. Januar 1844, gegen Ruͤckgabe derſelben, bei der hieſigen Gemeindekaſſe oder bei dem Handlungshauſe Hrn. Simon Lindheimer Jun. zu Friedberg in Empfang zu nehmen habe, indem weitere Zinſen derſelben nicht vergütet werden. Oſſenheim den 24. Dezember 1843. Der großh. heſf. Bürgermeiſter Walther. Obligations Verlocoſung. (1661) In der am 1. November 1843 hier ſtatt⸗ gehabten Verlooſung der fuͤr 1843 zur Abbezahlung beſtimmten 100 fl. Partial? Schuld Verſchreibung wurde die Nro. 7 gezogen, was mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß der Inhaber der vorgedachten Schuld- Verſchreibung den Betrag bis zum 1. Januar 1844 gegen Rückgabe derſelben bei der hieſigen Gemeindekaſſe, oder bei dem Handlungshauſe Herrn Simon Lindheimer sen. zu Friedberg in Empfang zu nehmen habe, indem weitere Zinſen derſelben nicht vergütet werden, Bauernheim den 24. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Walther. Frucht⸗ Verſteige rung. (1662) Freitag den 5. Januar l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 50 bis 60 Malter Korn von den Fruchtvorräthen des Armen⸗ fonds öffentlich meiſtbietend, zweimalterweiſe, ver⸗ ſteigert werden. Friedberg den 28. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1663) Auf den Braunkohlenwerken zu Wölfers⸗ heim und Weckesheim werden auch nach Ablauf die⸗ ſes Jahrs und bis zu weiterer Verfügung gut aus⸗ getrocknete Braunkohlenklötze vorzüglicher Qualität, öffentli Stelle Obe (166 gegen 5 hain,? ſtehend gerung den J Brenn⸗ gerut Revi (1666 Kellerb offentli * Atgermeiſter! J dier ſlatt⸗ Abbtzahlung erſchreibung 1 Anfügen d, daß der tibung den a Rückgabe oder bei eimer sen be, indem erden. 3 e irgermeiſter achmittagz 50 bis 60 tt Armen, pelſe, ber taermtiſt zu Wölfersheim zu 9 kr., zu Weckesheim zu 8 kr., verkauft, auch wenn es gewünſcht wird, bei Annahme von wenigſtens 50 Centnern, auf Bürgſcheine ſechs⸗ monatliche Zahlungsfriſt geſtattet. Hungen den 23. Dezember 1843. Der Fürſtliche Rentamtmann a Kießling. Holz ⸗Verſteigerung. (1664) Mittwoch den 3. Januar 1844, des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen in dem Obermörler Ge— meindewalde, Diſtrikte Künſtbach, folgende Holzſor⸗ timente, als: 1) 3½ Stecken eichen Scheitholz, e eee„ Prügelholz, N„ Stockholz, 4) 375 Stück„ Aſtholzwellen, 55 4 Leäſte Späne und 6) 4 eichen Bau⸗ und Nutzſtämme, 322 Cubik⸗ fuß enthaltend, öffentlich und an den Meiſtbietenden auf Ort und Stelle verſteigert werden. Obermörlen den 27. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Nicolai. Holz⸗Verſteigerung. (1665) Dienſtag den 2. Januar 1844, Morgens gegen 10 Uhr, ſoll in dem Gemeindewalde Langen⸗ hain, Diſtrikte Huͤhnerpfad, Reviers Hochweiſel, nach⸗ ſtehendes Holz, öffentlich, unter den bei der Verſtei⸗ gerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Meiſtbietenden verſteigt werden, als: 1) 36 Stecken altes Stockholz, 25 5„ birken Prügelholz, 3) 35 Stück birken Leiterbäͤume, 4 75„„ Reifſtangen, 5) 225„ Wellen Vorwuchsreiſer. Langenhain den 18. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Huth. Bekanntmachung. Brenn⸗, ſodann Bau, Werk⸗ und Nutz⸗Holzverſtei⸗ gerung in den Großh. Domanialwaldungen des Reviers Oberrosbach, Forſts Friedberg, betr. (1666) Mittwoch den 3. k. M., werden im Diſtrikte Kellerberg, bei Oberrosbach, an die Meiſtbietenden oͤffentlich verſteigert: 26 Stecken eichen Scheitholz, l /„ buchen und 10 ¼ Stecken eichen Pruͤ⸗ gelholz, 24 ½¼ Stecken eichen Stockholz, 900 Wellen eichen Reiſerholz, 1107 Cubik⸗Fuß eichen Stammholz, in 19 Klöͤtzen, 1 eichen Stange. Der Anfang hat präcis um 8 Uhr auf dem durch den oben genannten Diſtrikt führenden Hauptweg att. g Oberrosbach den 21. Dezember 1843. Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bing mann. * 449 Edictal ladung. (1667) Johannes Kraft von Freienſeen hat ſein, in Altenheimer Gemarkung belegenes, Grundeigen⸗ thum verkauft, kann aber das Eigenthumsrecht an einem Grabgarten 176/1 1430 49 Klafter bei dem Kirchhof, von Jo⸗ hannes Rahn, Soldat, begrenzt, nicht urkundlich nachweiſen, weshalb auf ſeinen An⸗ trag alle diejenigen, die an jenes Grundſtuͤck Eigen⸗ thum oder ſonſtige dingliche Rechte anſprechen kön⸗ nen, zu deren Geltendmachung binnen 4 Wochen a dato, unter dem Aufuͤgen, geladen werden, daß nach Ablauf dieſer Friſt Kaufbrief beſtätigt werden wird. Ulrichſtein den 21. Dezember 1843. Gr. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray ß. Bekanntmachung im Intereſſe der Gewerbtreibenden des Krei⸗ ſes Hungen. (1668) Um die Kenntniß zweckmäßiger Maſchinen und Werkzeuge, techniſcher Anlagen oder ſonſtiger, die verſchiedenen Zweige des Gewerbsbetriebs betref⸗ fender Einrichtungen ſoviel wie möglich im Lande zu verbreiten und nutzbar zu machen, hat der Großh. Gewerbverein eine Anzahl Tafeln, welche Gegen⸗ ſtände fraglicher Art in genauer, deutlicher Zeich— nung enthalten, drucken laſſen und wird mit der Herausgabe ſolcher Zeichnungen, von denen bereits 59 Tafeln nebſt 3 Bogen erläuterndem Texte er⸗ ſchienen ſind, fortfahren. Dieſe Tafeln liegen, im Auftrage des Gewerb⸗ vereins, für die Gewerbtreibenden des Kreiſes Hun⸗ gen ſowohl bei dem Unterzeichneten, als auch bei Herrn Bauinſpector Mathes zu Lich zur Einſicht offen, auch können dieſelben unter Umſtän⸗ den an Gewerbtreibende auf kurze Zeit verliehen werden, damit ſolche im Stande ſind, genauere Ein⸗ ſicht oder Abſchrift zu nehmen. Indem der Unterzeichnete die Gewerbtreibenden des Kreiſes Hungen hierauf aufmerkſam macht, ver⸗ bindet er damit die Bemerkung, daß er zu jeder Zeit mit Vergnügen bereit iſt, die gewünſchte Einſicht zu geſtatten und etwa erforderliche Erläuterung zu geben.— Die bis jetzt erſchienenen Tafeln enthalten Folgendes: Unterſchlächtiges Waſſerrad im Schnurgerinne mit ebenen Schaufeln, Schmiedeeinrichtungen, Ziegelei bei Frankenthal, Maſchinen zur Thonverardeitung, Brücke, Brückenrüſtungen, Lahnbrücke, Sommer⸗ bierkeller und Malzdarre, Damaſtmuſter, Feuer⸗ ſpritzen, Oelmühle, mehrere Ziegelöfen ic. Münchner Bierkeller, Maſchine zum Verſetzen der Brücken⸗ quader, Siede- und Laugepfanne und Caleinirofen für Potta ſcheſiedereien, Seifenkeſſel, Hebezeuge, Vorrichtungen zum Anſtreichen und Verputzen von Gebäuden, Einrichtung zur Hitzebenutzung eines Nagelſchmiedfeuers, Werkzeuge, Vorrichtungen und Maſchinen einer Schloſſerwerkſtätte, Maßſtäbe, Waſſerrad. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, „ 450. die Gewerbtreibenden ihrer Gemeinden noch be. ſondets auf das Vorſtehende aufmerkſam zu machen. Hungen den 22. Dezember 1843. 9 Hunſinger, Steuer⸗Commiſſär. d Privat⸗ Bekanntmachungen. Feinſte Punſcheſſenz (1639) pr. Flaſche 1 fl. 12 kr. bei Carl Wahl, Apotheker. Friedberg im Dezember 1843. Bekannt m g ch ung. 5 K (1646) Donnerſtag den 4. Januar 1844, ſollen auf der Gemelndeſtube, im Gäſthauſe zum goldnen Hirſch zu Obermerlen, die Beſoldungsfruͤchte der Pfarrei daſelbſt, beſtehend in circa 18 Malter Wai⸗ zen, 83 Malter Korn, 51 Malter Gerſte und 62 Malter Hafer, ſodann eine Parthie Waizen⸗„Gerſten⸗ und Haferſtroh an den Meiſtbietenden, unter den vor der Verſteigerung eröffnet werbenden Bedingungen, verſteigert werden. Kaufliebhaber werden eingeladen. Friedberg den 18. Dezember 1843. In Auftrag des Kirchenvorſtandes: F a a tz, Kirchenrechner. Feinſte Punſcheſſenz (1649) pr. Flaſche 1. fl. 6 kr., in ganzen Fla⸗ ſchen, ſowie im Anbruch bei Heinrich Hahn, Materialiſt, Friedberg im Dezember 1843. Korn⸗Verſteigerung. (1669) Mittwoch den 3. Januar ſoll das der hie⸗ ſigen Kirche zuſtehende Pachtkorn, in 6 Malter, 2 Kumpf, 7 Geſcheid und 2½ Mäschen, neues Maas, beſtehend, Morgens 10 Uhr, auf dem hieſigen Rath⸗ hauſe einer öffentlichen Verſteigerung gegen gleich baare Zahlung ausgeſetzt werden. Rockenberg am 24. Dezember 1843. In Auftrag des Kirchenvorſtandes: Der Kirchenrechner A d. Wettner. Tanz muſik. (1670) Montag den 1. Januar iſt bet mir gut beſetzte Tauzmuſik anzutreffen und bemerke zugleich, daß ich ſowohl für einen ächten Rheinwein, den Schoppen zu 12 Kreuzer, wie auch fur einen guten Obſtwein beßtens beſorgt ſein werde. Es bittet um zahlreichen Zuſpruch J. P. Mann. Ein rauher weißer Jagdhund, (1671) ein viertel Jahr alt, mit braunem Kopf, langem braunen Behang, drei braunen Placken auf dem Rücken und einem braunen Placken auf dem hinteren Fuß, iſt mir am 25. d. M. entlaufen. Der⸗ jenige, ſo darüber Auskunft ertheilt, erhält eine gute Belohnung. Friedberg. Heinrich Damm. Bei C. Bindernagel ſind zu haben: Comptoir Kalender für 1844, mit Meſſen⸗ und Märkte⸗Verzeichniß und Angabe der abgehenden und ankommenden Poſten in Friedberg, Grünberg, Hungen, Laubach und Lich. 4 kr. Wandkalender für 1844 2 Tempelkalender für 1844 4 kr, (Die beiden letzteren ſind auch aufgezogen zu haben.) Heſſiſcher Hausfreund auf das Jahr 1844. 8 kr. Landkalender fuͤr 1844 a 4 kr. Früchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl.— kr. zu 200 Pf.; Korn: 7 45 kr. gu 190 Pf.; 3 Gerſte: 5 fl. 30 er.; Hafer: 3 15 er. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 15. Dezember. Waizen: 9 fl. 18 kr. Kern: 7 fl. 18 kr. Gerſte: 5 fl. 50 kr Hafer: 3 fl. 47 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 31. Dezbr. bis 6. Jan. 1843. vn Brod ⸗Preiſe. e kr. pf. kr. pf. 1 Lelb⸗Roggenbrod 3 f— 2 3 2 1 7 6 8 2 35 4 7* 11 1 11 2 3 N Loth. Loth. — Milchbrod 1 47+. 14% — Waſſerweck 115 145 —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 155% f 1 5½ Fleiſch⸗Preiſe. 5 15 1 Ochſenfleiſch 5 13 1 13 1 5 i gemaͤſtetes 10 10 1 „Kühfleiſch ungemäſtetes 9— 9— ;; gemäſtetes 10— 10— 0 Rindfleisch ungemaͤſtetes 9 8 „ Kalbfleiſch 10— 10— „Schweinenfleiſch 12 1 121 1 * Hammelfleiſch 9 3 9 2 „Schaaflfleiſch 7— 1 „JWurſt von blos Schweinen 14— 14 „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 16— 16— „Schwartenmagen 16— 16— „ Geräaucherter Speck 22— 22— „Schinken 18— 18.— „Dörrfleiſch 18— 18— 5 Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— . unausgelaſſen 19— 19— „Nierenfett 21— 21— „ Hammelsfett— 115— 15 Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizeitaxre fuͤr die Stadt Butzbach gilt auch fuͤr den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Zinder nagel in Friedberg.