8 gegen g atur. Ar, , welche 9 ſodann ern eine den in Ac⸗ germeiſter en. uf. une bisher uſſugeben, eſchaft ſeit worden, 11 ankauf des its, durch len ſuchen. W Wittwe. en zu ver, ther. zegenſtände Kenntniß Unterzeich⸗ und wird ert, ſolche des abzu- ſieht, 106 Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M33. Sonnabend, den 29. April 1843. Amtlicher Theil. Oeffentliche Nachricht und Empfehlung. deter Bildungszeit in der Taubſtummenanſtalt zu Friedberg. Betreffend: Die Unterſtützung armer Taubſtummen nach vollen deter Bi Der gute Grund, welcher in den Taubſtummen⸗Anſtalten des Großherzogthums für die Erziehung dieſer Unglücklichen zu ſittlich tüchtigen Menſchen gelegt iſt, wird nicht ſelten nach ihrer Entlaſſung dadurch wieder untergraben und unfruchtbar gemacht, daß dieſelben nun flötzlich in die Fremde hinausgeſtoßen und aller liebreichen Hülfe und Fürſorge für ihr leibliches und Seelen-Heil entbehrend, einestheils dem Drucke der Armuth und anderntheils den verführeriſchen Lockungen des ſchlimmen Beiſpiels und erwachter unedler Triebe unterliegen. Um dieſe Unglücklichen vor ſo traurigem Rückfalle zu bewahren, iſt die Maaßregel als vorzugsweiſe wirkſames Mittel erkannt worden, daß die Taubſtummen auch nach ihrer Schulzeit noch in der Nähe ihrer bisherigen Lehrer verbleiben und unter ihrer Aufſicht bei tüchtigen Meiſtern ſich für ihren kuͤnftigen Lebensberuf geſchickt machten, damit ſie in Fällen erlittenen Unrechts in ihnen eine Stütze, in Fällen ver⸗ übten Unrechts aber in ihnen einen von fruͤher her geachteten, Ernſt mit Liebe kundig verbindenden Beur⸗ theiler, Richter und Vermittler fänden. Zur Erreichung dieſes Zweckes ſind indeſſen Geldmittel erforderlich, welche ohne die Unterſtützung wohlthätiger Menſchenfreunde nicht herbeigebracht werden können. Die höchſte Staatsregierung hat deßhalb die Directoren der Taubſtummen-Anſtalten von Friedberg und Bensheim zur Eröffnung von Subſcriptionen auf Beiträge von 30 kr. bis 1 fl. jährlich ermächtigt. Wir empfehlen dieſelbe der Theilnahme der Bewohner unſerer Kreiſe, und erſuchen zugleich insbe— ſondere noch die Herrn Geiſtlichen und Bürgermeiſter ſi h für deren Einſammlung und Beförderung an die betreffenden Herrn Directoren der Taubſtummen⸗Anſtalten zu intereſſiren. Friedberg, Grünberg und Hungen den 25. April 1843. Die Großh. Heſſ. Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen Küchler. Ouvrier. Follenius Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Entwendung von Gemeindeobſtbäumen in der Gemarkung Elgenrod Nach eingelangtem Schreiben Großh. Kreisraths zu Alsfeld ſind vor einigen Tagen 9 Stuͤck junge Aepfelbäume, welche im vorigen Herbſte längſt des Vicinalwegs von Elgenrod nach Ruppertenrod gepflanzt worden waren, entwendet worden. Sie wollen dieß in Ihren Bürgermeiſtereien mit dem Aufuͤgen zur offentlichen Kenntniß bringen, daß derjenige, welcher den Thäter anzeigt, nach deſſen Ueberführung eine Belohnnug von 5 fl. erhält. Grünberg den 22. April 1843. Ouvrier. * 154 Bekanntmachungen von Behoͤrden. S τννον Edictalladung. (491) Heinrich Schuchmann von Oberſeibertenrod beabſichtigt, an ſeinen Sohn, Konrad Schuchmann dortſelbſt, ſein Gut in käuflichem Anſchlag zu über⸗ laſſen, kann aber ſeine Eigenthumsrechte an ſeiner Hofraithe/ I/158 79 fl Klafter, in Wohnhaus, Scheuer und Schweinſtall beſtehend, ſodann an fol⸗ genden, mit den Kennziffern: 13 395 399/80 353/½ 150/11 103/ 1/152 VII/346 VII/397 1/236 1357 u. 357% V/ 14 u. 215 71/9 2½ 228/ 256/18 183/19 78/½ Vo VI/I4 vII/575 576 577 VII/2A IX/86 1115 262/1 37% 372/ 1883 309/1 VII80 VII/Io4 VIL/Io5 IX OE VII/387 bezeichneten, in Oberſeibertenröder Gemarkung gele⸗ genen Grundſtücke, ſowie an denjenigen, die ſich in Ulrichſteiner Gemarkung befinden und mit den Kenn⸗ ziffern 21/5 od. VI/86 210% od. VI/96 bezeichnet ſind, nicht urkundlich nachweiſen. Mit Bezug auf den in den Akten befindlichen Auszug Flurbuchs, der auf Verlangen dahier eingeſehen werden kann, werden daher alle diejenigen, welche dingliche Rechte an dem in Rede ſtehenden Gute begründen können, aufgefordert, ſogewiß binnen 4 Wochen a dato hier⸗ von dahier Anzeige zu machen, gegenfalls der abge⸗ ſchloſſene Uebergabs⸗Contract beſtätigt werden wird. Ulrichſtein den 5. April 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray ß. Edictalla dung. (492) Konrad Joſt, des Schuſters Kinder und Erben zu Ulrichſtein beabſichtigen, folgende mit den Kennziffern 1531 L469 VII/75 XI/Io6 XIXVS5 402/111 30/½ 14½)0 15/8 1419 XVI/18 VIII/52 IX/I9 bezeichneten, in Ulrichſteiner und Köddinger Gemar⸗ kung belegenen, Grundſtuͤcke unter ſich zu vertheilen, und Georg Walther von Felda will einen, in daſi⸗ ger Gemarkung belegenen, Acker XXI.28 od. 49922 im Grund- und Flurbuch bezeichnet, 109[J Klafter enthaltend, und ſich auf der Bleichesgall beſchreibend, auf Johannes Kasper Muͤllers Eheleute daſelbſt käuflich übertragen, vermögen aber insgeſammt ihre, an den bezeichneten Grundſtücken zuſtehenden, Eigen⸗ thumsrechte nicht urkundlich nachzuweiſen, weßhalb alle diejenigen, welche dingliche Rechte an und auf ſolche erworben haben, aufgefordert werden, davon ſogewiß binnen 4 Wochen a dato dahier Anzeige zu machen, gegenfalls die deßfallſigen Urkunden beſtätigt werden. Ulrichſtein den 6. April 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray ß. Bekanntmachung. (55) Montag den 8. Mai l. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe, auf die Verfuͤgung Großh. Heſſ. Landgerichts, die Hofraithe des Jean Foucar, in der Uſa-Vorſtadt am Hospitalhof gelegen, beſtehend in einem Wohnhaus mit Magazin, Remiſe, großem Speicher, Stallung und einem Fabrikgebäude ſammt den darin befindlichen Deſtillirapparaten öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 22. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits ⸗ Verſteigerung. (544) Freitag den 5. Mai l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe dahier die bei Verſtärkung von vier Strebepfeilern an dem Chor der Stadtkirche dahier vorkommenden Arbeiten an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Nach dem Voranſchlag betragen dieſe Arbeiten: 1) die Maurerarbeiten 397 fl. 17 kr. 2) die Steinhauerarbeit 2741„ 4„ Riſſe und Voranſchläge können auf dem Bureau des Unterzeichneten eingeſehen werden. Friedberg den 22. April 1843. Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Verſteigerung auf den Abbruch. (545) Freitag den 5. Mai l. J., Nachmittags um 4 Uhr, ſoll das alte bisher zu Schlafzimmern fur die Schullehrer ⸗ Seminariſten verwendete, 72 Fuß lange und 42 Fuß breite, in der Burg dahier ſtehende Gebäude an Ort und Stelle oͤffentlich an die Meiſt⸗ bietenden auf den Abbruch verſteigert werden. Friedberg den 22. April 1843. Der Gr. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Fruchtverſteigerung. (552) Mittwoch den 4. Mai d. J., Nachmittags 2 Uhr, werden bei Gaſtwirth Thaler dahier 40 Malter Waizen, 80 Malter Korn, 40 Malter Gerſte und 80 Malter Hafer, ſämmtlich aus 18421 Erndte, von dem Freiherrlich von Frankenſtein'ſchen Speicher verſteigert. Ockſtadt am 22. April 1843. f Brömſer. Frucht ver kauf. (561) Nächſten Dienſtag den 2. Mai d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen auf der Neuherberge bei Nie— derwöllſtadt, von dem daſigen Gräflich Solms-Rö⸗ delheim'ſchen Speicher, circa 100 Malter Gerſte von 2842r Ernte, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 27. April 1843. Die Gr. Solms⸗Rödelheim'ſche Fruchtverwaltung. Oeffentliche Aufforderung. (562) Erb⸗ oder ſonſtige Anſprüche an den Nach⸗ laß des Kinderlos verſtorbenen hieſigen Burgers Heinrich Velte I. ſind binnen 14 Tage bei Großh. Heſſ. Landgericht Friedberg, oder bei mir zur An⸗ zeige zu bringen, widrigenfalls ſie bei der weiteren Verfügung über den Nachlaß keine Berückſichtigung finden werden. Aſſenheim den 22. April 1843. In Auftrag Großherzogl. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bertalott. in ihren Boder (364) 2 um 9 Uhr, ſtzung Löw. 50 Ett, He Florſta 0 (565) 2 botenen H Kaufliebha ſtehend in chael Bauer gaſſe belege Uhr, einer Verſteigeru Fried (566) 0 gens 10 ein zwölf Stall des öffentlich f Hunge (567 R 72 Fuß r ſtehende die Meiſt⸗ en. zumetſter en. chmittags abier 40 er Gerſte Erndte, Speicher „ 155* Bekanntmachung. Holzverſteigerung im Bodenröder Gemeindewald, Re⸗ viers Hochweiſel. 1563) Donnerſtag den 4. May d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen in den nachbenannten Diſtrikten folgende Holzſortimente einer öffentlichen Verſteiger⸗ ung ausgeſetzt werden, als: I. in dem Piſtrikt Thierberg: 1) 76½ Stecken buchen Scheitholz, 29 92 5„ Stcockholz, friſches, 3) 475 Stück„ Reesholzwellen, 4) 2 Klötze eichen Stammholz, 71 Cubikfuß, 6 buchen 55 198 5 II. im Diſtrikt Eſelsberg: 6) 5 Stecken eichen Scheitholz, 7 5% 7 7 Prügelholz, 8 16%„„ Stockholz, friſches, 9) 514 Stück„ Reisholzwellen, 10) 20 Staͤmme eichen Bau⸗, Werk- und Nutzholz, von 1358 Cubikfuß und ſind brauchbar zum Bauen. 11 05 Zuſammenkunft iſt loco Bodenrod Morgens 9 Uhr. Die Großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Bodenrod den 25. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hoffmann. Heuverſteigerung. (564) Dienſtag den 2. May l. J., Vormittags um 9 Uhr, ſoll auf der Freihl. von Löw'ſchen Be⸗ ſitzung Löwenthal bei Wiſſelsheim eine Parthie von 50 Ctr. Heu meiſtbietend verſteigert werden. Florſtadt den 21. April 1843. Der Freihl. von Löw'ſche Rentmeiſter Müller. Hofraithe-Verſteigerung. (565) Da ſich zu der am 24. April l. J. ausge⸗ botenen Hofraithe des Martin Philippi dahier keine Kaufliebhaber einfanden, ſo ſoll dieſe Hofraithe, be— ſtehend in Wohnhaus, Stall und Gärtchen an Mi⸗ chael Bauer und Philipp Jacob Groß in der Kirch— gaſſe belegen, Montag den 8. May, Vormittags 11 Uhr, einer nochmaligen, öffentlichen, meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 26. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (566) Freitags den 12. Mai dieſes Jahres, Mor— gens 10 Uhr, ſoll in dem Rathhauſe zu Langsdorf ein zwölfjähriges ſchwarzes Wallachpferd aus dem Stall des geweſenen dortigen Burgermeiſtes Roth öffentlich verſteigert werden. Hungen am 25. April 1843. Großh. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. N Draudt. i Arbeits ⸗Verſteigerung. (567) Freitag den 5. Mai l. J., Vormittags um 9 Uhr, ſollen die weiter noch bei der Umbauung der Straße am ehemaligen Mainzerthor dahier vor⸗ kommenden Planir- und Maurerarbeiten, ſo wie die Anfuhr von Steinen und Sand öffentlich an die Wenigſtnehmenden in der Behauſung des Gaſtwirths Hieronimus dahier verſteigert werden. Friedberg den 27. April 1843. Der Gr. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Frucht verkauf. (568) Donnerſtag den 4. Mai d. J., Mittags 1 Uhr, ſoll zu Lich bei der unterzeichneten Behörde 20 und etliche Mltr. Waizen meiſtbietend verkauft wer⸗ den. Proben können jeder Zeit dahier und in loco Grüningen eingeſehen werden. Lich den 24. April 1843. Kurfürſtl. Heſſ. Renterei Gruͤningen Drechsler. Holz ⸗Verſteigerung. (569) Montag den 1. Mai l. J., Morgens 7 Uhr, ſollen in hieſigem Stadtwalde, Diſtrikt„Dun⸗ keleck“ und im ganzen Wald, nachverzeichnete Holz⸗ ſortimente, als: 1) 122 Stecken buchen Scheitholz, .„ Prüuͤgelholz, 3) 18%„ kiefern 5 4) 182„ buchen Stockholz, V 7 6) 3975 Stück buchen Wellen, 2 57„ efert 5 8) 245 Cubikfuß kiefern Bauholz, 8„ Stangeuholz, an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am„kaiſerlichen Kirchhof. Butzbach am 24. April 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Zahn. Arbeits ⸗BVerſteigerung. (570) Die Reparaturarbeiten au hieſiger Kirche und am Thurm, beſtehend in: Schreinerarbeit voranſchlagt zu 40 fl. Schloſſerarbeit 21 fl. Weisbinderarbeit 4 fl. ſollen Samſtag den 6. May d. J., Vormitttags 10 Uhr, auf der Gemeindeſtube verſteigert werden. Heldenbergen den 20. April 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Pauli. 5 Bekanntmachung. (571) Dienſtag den 2. May d. J., ſollen in dem Ockſtädter Gemeinde-Wald folgende Holzſortimente meiſtbietend verſteigert werden: 10 3½ Stecken birken Prügelholz, 2) 2152 Stück eichen und birken Wellen, 3) 140„ kiefern Wellen, 4) 2150„ heiden 75 Die Zuſammenkunft iſt im Holzſchlag Nro. 4. Ockſtadt den 25. April 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Klein. Privat⸗ Bekanntmachungen. Ein Familien⸗Wagen (521) und zwei einſpännige Calechen ſtehen zu ver⸗ kaufen bei Hanau. J. C. Hochreuther. f 20 Etr. Heu f (559) hat Unterzeichneter zu verkaufen. Kauflieb⸗ haber wollen ſich bei ihm einfinden.. Pfaffenwiesbach. 5 Waaren⸗ Empfehlung J. Fuͤrth ſeel. Erben in Friedberg. (572) Wir verfehlen nicht unſern ſehr verehrlichen Kunden ergebenſt anzuzeigen, daß wir zur bevorſte— henden Sommer⸗Saiſon wieder mit unſern bekannten und ſchönen Modewaaren, als: ſeidene und wollene Sommer⸗Shawls, Echarps und Cravattchen, ſeidene Täſchchen und Taſchentücher, Regen- und Sonnen⸗ ſchirme, geſtickte Mullkragen und Chemiſetten, ſeidene Herrn⸗Huͤte, Sommerkappen, Cravatten und Schlüps, lackirte Blech- und Berliner Guß-Waaren ꝛc. ꝛc., insbeſondere mit einer großen Auswahl(mehrere Hunderte) brüſſeler und italieniſcher Stroh- hüte beßtens verſehen ſind, welche Letztere wir zu außerordentlich wohlfeilen Preiſen verkaufen und bitten wir um zahlreichen Zuſpruch. Verkauf auf den Abbruch. (573) Montag den 1. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, will Unkerzeichneter einen zweiſtöckigen Bau, worin oben ein Tanzboden und unten zwei Ställe ſind, ſodann en Brennhaus nebſt Holzſchoppen, zu Haus und Scheuer geeignet, und eine 50 Fuß lange und 36 Fuß breite Scheuer auf hieſigem Rath⸗ hauſe verſteigern laſſen. Bönſtadt den 26. April 1843. Chriſtian Wenzel. Ein Glaſer⸗-Diamant (574) wurde, in einem Beutelchen von Wachstuch, am 25. April von Friedberg bis nach Kloppenheim verloren. Der redliche Finder wird gebeten, den— ſelben bei Glaſermeiſter Weichand in der Fahr— gaſſe zu Frankfurt a. M. gegen gute Belohnung ahzugeben. 5 Ein ſtarker Junge (575) kann die Schmied-Profeſſion erlernen bei Philipp Petri, Schmiedmeiſter in Friedberg. Fuhrleute (576) können bei dem Chauſſeebau bei Aſſenheim, gegen täglichen Lohn von 2 fl. 30 kr. für 1 Pferd, und 5 fl. für 2 Pferde, Beſchäftigung finden, und wollen ſich deßhalb an den Italiener Johann Garre im Gaſthauſe zur Traube in Friedberg wenden. % 156. An die Mitglieder des Leſezirkels zu 2 Butz bach. 5 (577) Der Unterzeichnete ſetzt Sie von der auf den 3. Mai d. J. feſtgeſetzten Verſammlung in Kennt⸗ niß und erſucht Sie zugleich, die von den Gemein⸗ den zu leiſtenden Beiträge erheben und hierher mit⸗ bringen zu wollen. Butzbach den 24. April 1843. H. Algeier, Rector. Schwalheimer Mineralbrunnen. (578) Sonntag den 30. d. M. als am Tage des hieſigen Kirchweihfeſtes iſt gut beſetzte Tanzmuſik in meinem Wirthſchafts⸗ locale anzutreffen, wozu unter Zuſicherung beßter Bedienung höflichſt einladet Henkel. f Ein Pferd, (579) wird zum Schlachten zu kaufen geſucht von Dr. Ritzel in Friedberg. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 30 er.; Korn: 10 fl.— kr. Gerſte: 8 fl.— kr⸗ Hafer: 6 fl. 30 er. 0 Früchte-Preiſe zu Mainz, am 21. April: Waizen: 11 fl. 27 r. Korn: 10 fl. 12 kr. Gerſte: 8 fl. 13 kr · Hafer: 6 fl. 38 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 30. April bis 6. Mai 1843 pfd Brod⸗ Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib ⸗Roggenbrod 313 33 2 77 7 7 1. 27 1 8 447 55 14 1 141 1 5 Loth. Loth. — Milchbrod 1 4% 1 4½ —[Waſſerweck 1 63 14 5 —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 145% 11 5¼. Fleiſch⸗Preiſe. 00 1 1 Ochſenfleiſch 1113 1 3 Ange; gemaͤſtetes 11— 10 „Kühſleiſch ungemäſtetes 4— 8 5 5; gemäſtetes 0—. 1 Nindfleiſch ungemäſtetes 8 8 „ Kalblleiſch 71— 9 1 3 „ Schweinenfleiſch 14— 144— „ Hammelfleiſch 9 1 9 2 „ Echaaffleiſch 6——— „Wurſt von blos Schweinen 16 15 „ Gemiſchte Wurſt 10— 104— „ Bratwurſt 181 „ Schwartenmagen 16— 16— „[Geräucherter Speck 24— 24— „Schinken 18— 18— „Doörrfleiſch 18— 18— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 24— 24— * dito ungusgelaſſen 22— n „ Nierenfett 24— 8— „[Hammelsfett 164— 16— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. f Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. * A Be N J Nenne ober Eil 8 hausſtra Stele hier ſchrie inzwi dem bericht zu der auf Kennt, Jemein, der Alt. 7 dector. en. Taa Lage des ſchafts⸗ better tel. ucht von be rg. — — S 8.— n. April: 8 fl. 1 tr · erg und 1843 — ſußbach ——M—— Beilage zu Nro. 33 des Intelligenzblattes für Oberheſſen. Amtlicher Theil. Das Großh. Heſſ. Landgericht Gruͤnberg an die ſämmtlichen Großh. Bürgermeiſter des Landgerichtsbezirks. Betreffend: Den Verkehr von Außen mit Arreſtaten im hieſigen Gefängniß. Es geſchieht faſt täglich, daß Voruͤbergehende mit gerichtlich Verhafteten in hieſigem Arreſthauſe von der Straße aus eine Unterredung anknüpfen, oder wohl gar denſelben geiſtige Getränke u. ſ. w. durch das Fenſter zuwenden. Häufig will ſich von denſelben dadurch entſchuldigt werden, daß ſie die Strafbarkeit dieſer Handlungen nicht gekannt hatten. 8 Zu Abſchneidung ſolcher Ausflüchte weiſe ich Sie hiermit an, ſofort in Ihren Gemeinden zu Jeder— manns Kenntniß zu bringen, daß jeder Verkehr mit ſolchen Verhafteten, welcher Art er auch ſeyn möge, ohne Genehmigung des Gerichts, unerlaubt und mit angemeſſener Geld- oder Gefängnißſtrafe zu ahnden ſey. Grünberg den 19. April 1843. Welck er. Dasſelbe an dieſelben. Betreffend: Das Vormundſchaftsweſen. Im Artikel 22. des Strafgeſetzbuches vom 17ten Septbr. 1841 iſt beſtimmt, daß die rechtskräftige Verurtheilung zur Zuchthausſtrafe als geſetzliche Folge unter andern auch die Unfähigkeit Vormund oder Curator, ausgenommen über die eigenen Kinder, zu ſeyn, nach ſich ziehe. Sie werden daher alsbald hierher berichten, wenn ein Angehöriger Ihrer Gemeinde, der zur Zucht— hausſtrafe verurtheilt wurde, eine Curatel über andere als ſeine eigene Kinder bekleidet, damit an deſſen Stelle von Gerichtswegen ein anderer Vormund beſtellt werden könne. Grünberg den 19. April 1843. Welcker. Dasſelbe an dieſelben. Betreffend: Die Anzeige verübter Verbrechen bei Gericht. Oefters kommen die Berichte, wodurch begangene Verbrechen angezeigt werden, erſt einige Tage nach ihrer Abfaſſung hier bei Gericht an. Da dieß der Unterſuchung in der Regel ſehr ſchadet, ſo weiſe ich Sie hiermit an, in Zukunft jedesmal ſogleich, nachdem Ihnen ein verübtes Verbrechen zur Kenntniß kommt, den Anzeigebericht zu erſtatten und ſolchen alsbald, nöthigenfalls durch Expreſſen, anher zu ſenden. Grünberg den 19. April 1843. Welcker. Dasſelbe an dieſelben. Betreffend: Die Verwendung nicht verbrauchten Stempelpapiers. Zum Behufe des Vollzugs von Pfandverſteigerungen wird den Gr. Burgermeiſtern gewöhnlich von hier aus der zu den Proclamaten, Taxationen und Verſteigerungsprotocollen erforderliche Stempel unbe⸗ ſchrieben zugeſendet. Häufig nun wird die Verwendung dieſes Stempelpapiers dadurch uͤberfluͤſſig, daß der Schuldner inzwiſchen bezahlt. In ſolchen Fällen haben Sie jedesmal den nicht verbrauchten Stempel dem Beklagten, der ihn dem Kläger bereits vergütete, zu behändigen oder deſſen Betrag zu erſetzen und dieß in dem Erledigungs⸗ berichte zu bemerken, nicht aber, wie ſeither ohne Grund geſchehen, denſelben anher zurückzuſenden. Friedberg den 19. April 1843. Welcker. 2 Die heimlich e dieſelbe i 0 05 Sig Hlond, Aug Am worden, dieß in J. Eigenthüm Gr. —— Vetfahr Dor d durch ein, weide her dem Zurü Arzt kam ſterben. Ein 6 heit folge Jeder; Verletzunt das Gehirt die Dur feſt zu b am Hals AUtzt, ſo ki eſt als n