AIntelligenzblatt abren. dal + 6 für die tan Se 5 0 % Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, 5. W, 0 f die 0 bur de Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen er dcin und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Steher — iber: M 75. Mittwoch, den 27. September 1843. Secſte: 4 f A 15. Septen Ein neues Vierteljahr-Abonnement *. .—— h nuf das wöchentlich zweimal erſcheinende„Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen“ beginnt am 1. Okto ber. 5 Heneigte Beſtellungen wolle man recht bald entweder bei dem Unterzeichneten, oder bei den den Abonnenten zunächſt gelegenen öblichen Poſtämtern einreichen.— Abonnementspreis: pr. Quartal 24 kr.— Inſeratgebühren: die beiden erſten Fellen tied 5 0 berg un zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 kr.— Aufnahme der Inſeraten: Alle bis zum Sonntag Abend einge⸗ tember 1843 denden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, und alle, welche bis zum Mittwoch Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt. —— Carl Bindernagel. redet; Bußtach . c Amtlicher Theil. 314 2 3 1 5 1 8 * 10 1—— d 7 g 3. E 70 112 Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg N 1 5 an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. 1 1 Betreffend: Die Einſendung der Waiſenhausgelder. Ir— Ich erinnere Sie an die unverzügliche Einſendung der Waiſenhausgelder von dieſem Jahre. 2 07 Grünberg am 21. September 1843. Ouvrier. — 11 34 7 5 — 12— 2 0 2 — 102 Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen 4 14 an die Großh. Heſſ. Furſtl. und Graͤfl. Solmſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes Hungen. — 745 Betreffend: Das Tanz und Muſikhalten. 148 Es iſt der Fall vorgekommen, daß Wirthe, obgleich denſelben die erforderliche Erlaubniß zum Halten e einer Tanzmuſik verweigert worden war, demungeachtet in ihrem Wirthſchaftslokale die beabſichtigte Tanz⸗ 2 muuſik abgehalten haben. In Folge höͤchſter Verfügung beauftrage ich Sie daher, allen Wirthen in Ihrer „ Bürgermeiſterei zu eröffnen, daß jeder Wirth, welchem die Erlaubniß zur Abhaltung einer Tanzmuſik nicht — 2 ertheilt worden, und welcher dennoch die Tanzmuſik halten laſſe, ſich nicht nur der in der allerhoͤchſten 2 8 Verordnung vom 21. März d. J. die Vollziehung des Gewerbsſteuergeſetzes, insbeſondere die beſonderen 25— 0 Erlaubnißſcheine in einzelnen Fällen für In⸗ und Ausländer betreffend, angedrohten Strafe, ſondern auch „ K. Frag außerdem wegen Zuwiderhandlung gegen das in der Verweigerung der Tanzconceſſion liegende Verbot der t r. Abhaltung der Tanzmuſik einer zeitweiſen oder nach Umſtänden gänzlichen Entziehung der Erlaubniß zum 4 fl 48 fin. Wirthſchaftsbetrieb zu gewärtigen habe. 40h b. K. Hun 9 Eine Beſcheinigung der erfolgten Bekanntmachung werden Sie einſenden, auch über die Befolgung wachen. N Hungen den 20. September 1843. Folleni us. Zuerkennung der landwirthſchaftlichen Verdienſtmedaille zweiter Claſſe. (Aus der landwirthſchaftlichen Zeitschrift.) Auf den Grund der von den Großh. Kreis- und Landräthen und den landwirthſchaftlichen Bezirksver⸗ einen erhobenen Notizen wurde die landwirthſchaft⸗ liche Verdienſtmedaille zweiter Claſſe zuerkannt: 1) dem vorhinigen Großh. Bürgermeiſter Hofmann zu Zell, Kreiſes Alsfeld, der die landwirthſchaftlichen Intereſſen ſeiner Gemeinden nicht nur im Allgemeinen thätig förderte, ſondern deſſen Verwaltung ſpeciell auch ausgezeichnet iſt durch Unterhaltung guter Feld⸗ und Vieinalwege, tüchtiger Zuchtbullen, durch Abſchaffung des Reih⸗ umhaltens des Faſelviehes, ſo wie durch Handhabung guter Feld⸗ und Gartenpolizei. 2D dem Großh. Bürgermeiſter Fahz in Nied er⸗ eſchbach, Kreiſes Friedberg. Derſelbe hat ſich weſentliche Verdienſte um die Landwirthſchaft dadurch erworben, daß er die Regulirung der Eſchbach bewirkte, eine vorzüglich gute Feldpolizei übt, und der erſte von allen Bürgermeiſtern im Kreiſe Friedberg war, der im verfloſſenen Sommer der verheerenden Plage der Feldmäuſe Einhalt that, deren er, noch ehe die deßfallſigen allgemeinen Anordnungen er⸗ folgten, bereits 90,000 Stück hatte einfangen laſſen. 3) dem Großh. Bürgermeiſter Lang in Wieſeck, Kreiſes Gießen, 5 der nicht allein in ſeiner Gemeinde einen guten Haushalt herge⸗ ſtellt, ſondern ſich auch dadurch ausgezeichnet hat, daß in Folge ſeiner Beſtrebungen, durch die Straßenanlage im Orte, Ver⸗ beſſerung der Brunnen ꝛc. Wieſeck gegenwärtig den ſchönſten Ort⸗ ſchaften des Kreiſes beizuzählen iſt. Er hat außerdem die an der Günzmühle gelegenen, verſumpften Gemeindewieſen entwäſſert und in einem hohen Grade verbeſſert. Ueberftüſſige Wege ſind aufgehoben und als nutzbares Gelände angelegt worden. Auch um die Waldkultur hat er ſich verdient gemacht, indem er ſtets den Ankauf geeigneter Grundſtücke zur Waldanlage gefördert. 4) dem Großh. Bürgermeiſter Wagenbach in Altenbuſeck, Kreiſes Gießen, 0 durch deſſen Beſtrebungen die Gemeinde Altenbuſeck ſchuldenfrei geworden iſt, der beſonders aber durch den Ankauf des von Buſeckſchen Gutes die finanziellen und landwirthſchaftlichen In⸗ tereſſen der Gemeinde und der Ortsbürger ſehr gefördert hat, indem dadurch eine nicht unbedeutende Fläche, die ſeither pacht⸗ weiſe benutzt wurde, dem Oekonomiebetriebe der einzelnen Orts⸗ bürger überwieſen worden iſf. Die Verbeſſerung der Wieſen hat er ſich ſehr angelegen ſeyn laſſen, und erhobener Widerſprüche unerachtet durchgeſetzt. Auch für den Vicinalwegbau iſt er nicht unthätig geweſen. 5) dem Großh. Bürgermeiſter Binding in Geiß— nidda, Kreiſes Nidda. Derſelbe hat ſich in Verbeſſerung der Wieſen, Anlegung von Vicinalwegen, Erbauung von Gemeindebacköfen, Verbeſſerung * 2340 3 kulturen ꝛc. rühmlichſt ausgezeichnet. nur in der Wohnung eines ehrbaren und unbeſchol⸗ bleibt und keine ſchulpflichtigen Kinder hat, gehalten werden. Der Herr iſt verbunden, auf gute Zucht der Obſtbaumzucht überhaupt, in thätiger Sorge für das Wohl der Gemeinde beſonders ausgezeichnet. Sein eigener Ackerbau iſt muſterhaft, und in dieſem Sinne ſuchte er ſowohl das Ge⸗ meindeeigenthum nutzbar zu machen, als auch den Vortheil der Einzelnen zu fördern. 6) dem Großh. Bürgermeiſter Deckmann in Ble chenbach, Kreiſes Nidda, N durch deſſen Wirken die Vieinalwege und das Düngerweſen ver⸗ beſſert, und mehrere Morgen Waldgrund zu Wieſen angelegt worden find, der ferner der Luzerne in ſeiner Gemeinde Eingang verſchafft und ſich in Verbeſſerung der Obſtbaumzucht und der Gemeindegüter beſonders ausgezeichnet hat, überhaupt für das Wohl der Gemeinde in jeder Beziehung beſorgt iſt; auch hat er bewieſen, was in ſittlicher Beziehung ein Bürgermeiſter unter der Leltung eines würdigen Geiſtlichen wirken kann. g 7) dem Großh. Bürgermeiſter Gernhard in Bu⸗ ſenborn, Kreiſes Nidda, durch deſſen Bemühungen eine der Gemeinde gehörende Viehweide von 500 Normalmorgen zu Wieſen und Aeckern angelegt, und der Stallfütterung und dem Kleebau immer mehr Eingang ver⸗ ſchafft wurde. Auch in der Unterhaltung tüchtiger Faſelochſen hat er ſich ausgezeichnet, und iſt für Waldkultur thätig geweſen, indem er Privatgüter für die Gemeinde ankaufte und ſie nebſt anderm Lande zur Bewaldung übergeben. 8) dem Großh. Bürgermeiſter Eifert in Lauter⸗ bach. ö Derſelbe hat ſich durch gute Benutzung der Gemeindegüter, na⸗ mentlich Umwandlungen von Wüſtungen in vortreffliche Wieſen mit ſehr zweckmäßigen Bewäſſerungen, wodurch der Stadt Lau⸗ terbach eine Einnahme von beinahe jährlich 1000 fl. zufließt, und durch gute Handhabung der Feldpolizei, Unterſtützung von Wald⸗ Ma n ie i„ gene Die herzoglich ſächſiſche Landesregierung in Mei⸗ ningen ſucht die Spinnſtuben nicht durch Verbote zu verdrängen, ſondern durch Beaufſichtigung und Förderung eines ſittlichen Betragens in denſelben und f durch Darbietung beſſerer Unterhaltung in nützliche Anſtalten zu verwandeln. Sie hat zunächſt die Aufſicht über dieſelben den Landjägern und Gensd'armen ent— zogen und den Ortscommiſſionen zugewieſen und dieſe beauftragt, Jedem, dem ſie die Erlaubniß zum Halten einer Spinnſtube ertheilt, eine Spinnſtubenordnung zur Beachtung einzuhändigen. Spinnſtuben dürfen tenen Hauspaters, der ſelbſt des Abends zu Hauſe und Ordnung zu ſehen, und fuͤr ihr Betragen in ſeinem Hauſe verantwortlich. Unzuͤchtige Reden und Handlungen, Klatſchereien, rohes, wildes Toben darf der Spinnherr nicht dulden. Wenn ſeine Wort nichts fruchten ſollten, ſo hat er der Ortscommiſſion Anzeige davon zu machen, die alsdann die Schuldi⸗ Whiſel ſertitn/ 300 Möchte! ahnung fd s ißt Zeit, daß Staates in rechnung a gewicht. du Anſchlag von Jaht Anſchlag ordentliche gung ſeint. thun, 5 egen) di 15 auſchl des Staate ſchied: der ſtellen, ale ſoll nur ſ Jeder ſtre Bekan (1274) beabſchtig marfung beſteht un Gerichtsa Konrad! ihre Eige weiſen, n oder ſonſt deren Beg a dato a ſſge Contr. Ulrich. * 5 6 8¹ 2 8 „ 341*. gen zurechtzuweiſen und nach Befinden zu beſtrafen bat. Damit die Spinnleute nicht aus langer Weile auf allerlei Muthwillen und Tollheiten verfallen, wird der Hausherr ganz beſonders für einen ange⸗ meſſenen, belehrenden und erheiternden Zeitvertreib Sorge tragen. Geſang unanſtöͤßiger Volkslieder, geſellſchaftliche Spiele und Vorleſen guter Volks⸗ ſchriften wird empfohlen. Um die ſittenverderbliche Lectüre verderblicher Romane und anderer ſchäd⸗ lichen Bücher aus den Spinnſtuben zu verdrängen, muß im Orte eine Leſebibliothek unter der Leitung eines Geiſtlichen oder Lehrers beſtehen. Geldſpiele mit Wuͤrfeln, Karten, Taͤnze, koſtſpielige Schmau⸗ ſereien, Zechgelage und dergl. ſind in den Spinn⸗ ſtuben ganz verboten worden. Möchte dieſe Einrichtung an vielen Orten Nach⸗ ahmung finden!(A. S. 3.) * Es iſt eine vortreffliche Einrichtung der neueren Zeit, daß man die Einnahmen und Ausgaben des Staates im Voraus nach einer Wahrſcheinlichkeits⸗ rechnung anſchlaͤgt und beide mit einander ins Gleich⸗ gewicht zu ſetzen ſucht, daß man einen Ausgaben⸗ Anſchlag entwirft. So ſollte ein jeder Hausvater von Jahr zu Jahr ſeinen Einnahmen- und Ausgaben⸗ Anſchlag entwerfen. Dabei hat er nicht die außer⸗ ordentlichen Ausgaben und, nach Befinden, die Til⸗ gung ſeiner Schulden zu vergeſſen. Auch wird er wohl⸗ thun, wenn er(wie die Staatshaushalter zu thun pflegen) die Ausgabe zu hoch, die Einnahme zu nie⸗ drig anſchlägt.— Doch iſt zwiſchen dem Anſchlage des Staates und dem eines Privatmannes der Unter⸗ ſchied: der Staatswirth muß die Einnahme ſo hoch ſtellen, als die Ausgabe ſteht. Aber der Privatmann ſoll nur ſo viel ausgeben, als er einnimmt.— Ein Jeder ſtrecke ſich nach ſeiner Decke. Zachariä. Bekanntmachungen von Behoͤrden. „ ν Edictalla dung. (1274) Andreas Appels Eheleute von Kölzenhain beabſichtigen ihre Hofraithe ſammt in daſiger Ge⸗ markung belegenes Gut, welches in 58 Parcellen beſteht und worüber Flurbuchsauszug in den hieſigen Gerichtsacten zur Einſicht offen liegt, ihrem Sohne, Konrad Appel käuflich zu überlaſſen, können aber ihre Eigenthumsrechte nicht überall urkundlich nach⸗ weiſen, weshalb alle diejenigen, welche Eigenthums oder ſonſtige dingliche Rechte darauf anſprechen, zu deren Begründung um ſo gewiſſer binnen 4 Wochen à dato aufgefordert werden, gegenfalls der deßfall⸗ ſige Contract beſtätigt werden wird. Ulrichſtein den 14. September 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ray 5. Bekanntmachung. (1174) Montag den 2. Oktober l. J. und die fol⸗ genden Tage von Morgens 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr anfangend, ſollen in hieſigem Rathhauſe nach⸗ bemerkte Pfänder öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, als: 7643, 7661, 7849, 7859, 7877, 7984, 8015, 8016, 8021, 8023, 8027, 8055, 8058, 8085, 8089, 8128, 8130, 8171, 8186, 8210, 8230, 8232, 8247, 8260, 8263, 8293, 8312, 8315, 8317, 8320, 8353, 8354, 8357, 8360, 8385, 8401, 8408, 8415, 8427, 8428, 8430, 8459, 8476, 8479, 8512, 8514, 8534, 8535, 8573, 8577, 8587, 8590, 8591, 8596, 8601, 8638, 8705, 8790, 8818, 8819, 8826, 8828, S8tt, 8845, 8853, 8855, 8949, 8952, 8983, 8990, 9002, 9009, 9026, 9057, 9061, 9062, 9063, 9064, 9067, 9074, 9085, 9086, 9087, 9088, 9097, 9106, 9161, 9183, 9222, 9224, 9282, 9290, 9296, 9315, 9332, 9351, 9353, 9354, 9356, 9367, 9370, 9371, 9383, 9400, 9413, 9420, 9427, 9501, 9523, 9586, 9593, 9600, 9615, 9620, 9639, 9644, 9706, 9709, 9728, 9755, 9756, 9764, 9766, 9798, 9813, 9818, 9879, 9894, 9906, 9922, 9943, 9947, 9958, 9970, 9977, 9982, 9987, 9991, 10,015, 10,016, 10,022, 10,025, 10,048, 10,060, 10,067, 10,069, 10,082, 10,084, 10,092, 10,111, 10,112, 10,118, 10,132, 10,138, 10,151, 10,155, 10,174, 10,181, 10,191, 10,197, 10,215, 10,218, 10,221, 10,242, 10,243, 10,272, 10,273, 10,360, 10,378, 10,389, 10,390, 10,394, 10,399, 10,403, 10,428, 10,447, 10,470, 10,476, 10,486, 10,489, 10,495, 10,498, 10,501, 10,511, 10,520, 10,529, 10,532, 10,541, 10,544, 10,559, 10,560, 10,563, 10,567, 10,574, 10,577, 10,593, 10,596, 10,619, 10,633, 10,634, 10,635, 10,648, 10,655, 10,666, 10,670, 10 672, 10,673, 10,674, 10,679, 10,685, 10,711, 10,712, 10,720, 10,721, 10,724, 10,726, 10,732, 10,734, 10,742, 10,752, 10,756, 10,768, 10,770, 10,776, 10,791, 10,792, 10,800, 10,805, 10,806, 10,810, 10,811, 10,812, 10,819, 10,822, 10,823, 10,827, 10,829, 10,832, 10,833, 10,835, 10,837, 10,844, 10,845, 10,855, 10,856, 10,863, 10,867, 10,868, 10,881, 10,885, 10,889, 10.891, 10,895, 10,900, 10,905, 10,906, 10,914, 10,916, 10,917, 10,920, 10,926, 10,932, 10,936, 10,942, 10,946, 10,9 0, 10,960, 10,963, 10,966, 10,967, 10,968, 10,968, 10,970, 10,976, 10,977, 10,985, 10,992, 10,994, 10,996, 10,998, 11,000, 11,002, 11,003, 11,018. Friedberg den 29. Auguſt 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Aepfel-Verſteigerung. (1303) Freitag den 29. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen die Gemeinde- Aepfel dahier an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden. Niederwollſtadt den 23. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Stoll „ 342 K* Obſt⸗Verſteige rung. (1304) Donnerſtag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde zuſtehende Obſt, circa 10 Mltr. Aepfel und Birnen, auf Ort und Stelle öffentlich verſteigert werden, was man hiermit zur öffentlichen Kenntuiß bringt. Petterweil den 22. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter G. Holtzmann. Obſt⸗Verſteigerung. (1305) Freitag den 29. d. I. M., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll das der Gemeinde Obermörlen gehörige 1843 r Obſt, beſtehend in circa 75 Mltr. Aepfeln und circa 13 Mltr. Birnen, in Abtheilungen öffentlich und an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Der Anſang iſt zur beſtimmten Stunde in der Naͤhe von Obermörlen. Obermörlen am 22. September 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Nicolai. Aepfel ⸗Verſteigerung. (1306) Freitag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde zuſtehenden Aepfel, circa 30 Malter, öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet Altenſtadt am 24. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter 8 Schaafpferchen⸗Verſteigerung. (1307) Donnerſtag den 28. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 5 bis 10 Schaafpferchen, je nach dem ſich Liebhaber einfinden, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Der erſte Pferch fängt den 4. Otober l. J. an. Friedberg den 25. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Aepfel ⸗Verſteigerung. (1308) Donnerſtag den 28. September, des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, werden circa 10—15 Malter Gemeinde- Aepfel öffentlich verſteigert. Steigerer wollen ſich zu dieſer Zeit an der Ziegelbrennerei am ſ. g. Windhof einfinden. Pohlgöns den 19. September 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Schöpff. d Privat⸗ Bekanntmachungen. Bitte. (1309) Es ſind mir auf dem Wege von Butzbach bis Erlenbach durch die Haſſeleck in einem weißen Papier 2 Stück ſpaniſche Coupons, Nro. 4438., in franzöſiſcher und engliſcher Sprache gedruckt, welche für den Finder keinen Werth haben, verloren gegangen. Der redliche Finder wird gebeten, ſie gegen eine Belohnung an die Expedition dieſes Blat⸗ Z um Verkaufen. (1310) 3 neue Ovalbütten, eine jede zu 450 Maas, für eine Brandwein⸗Brennerei geeignet, ſind von mir zu verkaufen. Vilbel den 22. September 1843. C. Kreiling, Eich⸗ und Küfermeiſter. Ein gebildetes Mädchen (1311) wird in eine Putz- und Mode⸗ Handlung in einer benachbarten Univerſitätsſtadt unter vor⸗ theilhaften Bedingungen in die Lehre geſucht, und iſt das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes zu erfahren. Leder- Verkauf. (1312) Durch den gering erzielten Preis in der verfloſſenen Frankfurter Meſſe fand ich für rathſam, vieles Leder zurück zu nehmen, weßhalb ich zu ſehr billigen Preiſen weißes und braunes Schaafleder, mitunter eine Sorte, die ſich ſehr gut für Buchbinder eignet, ſowie auch eine Parthie braunes und ſchwar⸗ zes Kalbleder ꝛc. erlaſſen kann. Fauer bach II. den 24. September 1843. Louis Simon, Gerbermeiſter. Eine brave Magd 11313) wird geſucht. Von wem ſagt die Expe⸗ dition dieſes Blattes. Mobilien-Verſteigerung. (1314) Mittwoch den 4. October d. J. werden in der Burg dahier verſchiedene Möbels, als eine Commode, Kuͤchenſchrank, Tiſche, Waſchbütten u. dgl. m. gegen baare Zahlung verſteigert. Friedberg den 26. September 1843. Ein geſitteter junger Menſch kann bei mir als Drucker⸗Lehrling eintreten. Carl Bindernagel. ein een Anzeigen. Einladung zur Subſciption auf Shakspeare's dramatiſche Werke uͤberſetzt von A. W. v. Schlegel und L. Tieck. Neue Ausgabe in Zwölf Bänden. Die günſtige Aufnahme, welche der vor vier Jahren er⸗ ſchienenen Ausgabe von Shakspeare's Werken überſetzt von Schlegel und Tieck zu Theil geworden iſt, ſetzt die Verlagshandlung in den Stand wiederum eine neue Ausgabe davon zu veranſtalten, von deren Ausſtattung in Druck und Papier bei dem Unterzeichneten Proben einzuſehen ſind. Die Subſcriptionspreiſe betragen für jeden Band unter Verbindlichkeit der Abnahme aller 12 Bände auf ſchönem Druckpapier 36 kr. auf feinem Velinpapier 54 kr. Der erſte Band iſt unter der Preſſe und wird in kurzem zur Verſendung kommen. Der Druck der übrigen 11 Bände wird ſoviel als möglichſt beſchleunigt werden, ſo daß etwa alle ſechs Wochen ein Band erſcheinen wird. 5 Berlin, im Juni 1843. G. Reimer. tes abzugeben. 11 5 1 g Zu gefälligen Aufträgen empfiehlt ſich Butzbach. Adam Ernſt Wiesler. Friedberg. 2* 1 Bindernagel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. das wöchentli da men lochen Poem uſammnen) kl., henden Juſerale — Localſe Sitzung Mittheilungen Mittel gegen dunpfig gew löſungen und nungen fur 2 Iſt der Br Die Frage, ſatzes enthält, der Mäſſigkeite det beßre Theil antwortung de datum nicht fi trachtung zu n Es iſt eine Arbeiten ſei d es bermoͤge de Anſtrengunger Wir wolle weins eine al ein gewiſſes ſcheinbar zur großere Raſch deſe Aufregu maß eine e beugen, wir dehmittel gen 1585 geh, die kent. 0 em an de