Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M41. Sonnabend, den 27. Mai 1843. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Geſuch der Stadt Grünberg um Erlaubniß zur Anordnung eines Jahrmarktes. Sie werden zur öffentlichen Kenntniß bringen, daß der Stadt Grünberg von der höchſten Staats- behörde die Abhaltung eines weiteren Marktes, Vieh- und Krämermarkt, geſtattet worden, welcher jedesmal Donnerſtag nach dem 25. Auguſt abgehalten wird. Grünberg am 22. Mai 1843. e eee Das Großherzoglich Heſſiſche Landgericht Großkarben an die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter resp. Beigeordneten des Bezirks. Betreffend: Die rückſtändigen Curatelrechnungen. Sie werden hiermit aufgefordert, die in ihren resp. Gemeinden befindlichen Curatoren, welche mit ihren Curatelrechnungen noch im Rückſtande ſind, zu bedeuten, daß ſie die Rechnungen um ſo gewiſſer binnen 14 Tagen dahier einzureichen haben, als ſonſt jeder Säumige in eine Strafe von 2 Reichsthalern verurtheilt werden wird. Ueber die geſchehene Bekanntmachung werden Sie binnen 8 Tagen, unter Angabe der Namen der Curatoren, an welche ſolche geſchehen und unter Bezeichnung der betreffenden Vormund⸗ ſchaftsſachen, anher berichten. Großkarben den 16. Mai 1843. Muhl. Noch Etwas uͤber die Sperlinge. In Nro. 113. der Disdaskalia befindet ſich ein mit B. unterzeichneter Aufſatz aus Gießen, in welchem den Sperlingen ein jedenfalls übertriebenes Lob gezollt und für dieſelben unbedingter Schutz in Anſpruch genommen wird. In Nro 35. des In⸗ telligenzblatts iſt dagegen eine, mit L. K. unter⸗ zeichnete,„von einem praktiſchen Landwirthe“ her⸗ rührende Widerlegung jenes Aufſatzes anzutreffen, welche auch ihrerſeits wieder zu weit geht und den armen Sperlingen, ſo zu ſagen, auch keine gute Feder mehr läſſet. Einſender dieſes, welcher gleich⸗ falls einige Decennien hindurch unter Andern auch dem Thun und Treiben der Haus⸗) Sperlinge ſeine Aufmerkſamkeit zugewendet hat, hält im Intereſſe der Wahrheit und Gemeinnützigkeit ſich berufen, die Reſultate auch ſeiner Beobachtungen und Erfahrun⸗ gen, bezüglich des Nutzens ſowohl, als des Schadens der Sperlinge hier niederzulegen und denſelben noch einige Bemerkungen anzufügen. Der Sperling iſt ſeiner Natur nach, ſowohl auf Körner, mit unter auch ſuͤße Baumfrüchte, als auch auf Inſecten angewieſen. Erſtere zieht er vor, und ſo lange er deren habhaft werden kann, haben letztere wenig von ihm zu fürchten. In Gegenden, in welchen(Süß⸗)Kirſchen ſich vorfinden, wird er dieſen nur allzuzeitig nachſtellen und wenn ſie nicht in großer Menge vorhanden ſind, faſt nichts davon * 7 * 190 übrig laſſen. Hierauf beſucht er die kaum erſt zu reifen beginnenden Walzen-, ſowie ſpäter auch die Haferäcker, beſonders ſolche, welche zugleich mit Bau⸗ men bepflanzt und nicht allzuentlegen ſind: und der Schaden, welchen er hier anrichtet, iſt beſonders da⸗ durch ſehr beträchtlich, daß er bei Weitem nicht aller Körner habhaft werden kann, welche er ausrauft, und deßhalb ſein zerſtörendes Werk ſtets wieder von Neuem beginnt, bis er geſättigt iſt. Ja man kann annehmen, daß wenigſtens zwei Drittheile derjenigen Korner unaufgezehrt zu Boden fallen, welche von f dem Sperlinge ausgerauft werden. Ebenſo iſt der Schaden, welchen derſelbe an dem reifenden Mohne (Magſamen) anrichtet, beſonders wieder dadurch von ſo hohem Belange, daß er die Köpfe von unten auf⸗ ritzt, ſo daß dieſe ihren Geſammtinhalt ausfallen laſſen, während dem Aufritzer ſelbſt auch hier wieder nur der kleinſte Theil deſſelben zur Beute wird. Dieſes Aufritzen der Mohnköpfe hat indeſſen der Sperling mit noch mehreren andern Vögeln, nament⸗ lich den Meiſen und Finken gemein, ſo daß erſteren der hierdurch angerichtete Schaden keineswegs aus— ſchließend zugemeſſen werden darf. Ueberdieß richten die Raben, Dohlen, Krähen u. ſ. w. den bei Wei⸗ tem größten Schaden an den, zumal entfernter lie⸗ genden Mohn⸗ ſowohl, als Erbſenpflanzungen an; beſonders erſtere, ſeitdem ſolche von der Natur zu⸗ nächſt auf Aas angewieſen, dieſes faſt nirgends mehr auf offener Erde antreffen. Sind ferner die Feld⸗ früchte, beſonders Waizen und Hafer, einmal einge— ſcheuert; dann macht ſich's unſer Sperling noch be⸗ quemer und verzehrt ſeine Lieblingsnahrung unter ſchützendem Obdache. Von hier an beginnt indeſſen der Schaden, welchen derſelbe anrichtet, wieder minder beträchtlich zu werden; indem ſolcher ſich alsdann lediglich auf den wirklichen Fraß beſchränkt. Auch kann man hier dieſes ungebetenen Gaſtes dadurch ſich erwehren, daß man den Waizen und Hafer mit Stroh bedeckt, oder auch das Scheuerthor mög⸗ lichſt ſchtießend einpaßt und die Zuglöcher vergittert, durch welche er einzuſchlüpfen pflegt. Die gewöhn⸗ lich angeheftet werdenden Raubvögel helfen hier eben ſo wenig, als die Klappern auf den Kirſchbäumen und die Popanzen auf den Waizenäckern. Sehr bald werden die Sperlinge aller dieſer Dinge ge⸗ wohnt und ſpotten ihrer. Ja es ſcheint faſt, als ob auch unſere(Haus-) Sperlinge mit dem Zeitgeiſte fortgeſchritten ſeyen, und ſeitdem ihre Dachgenoſſen nicht mehr vor Geſpenſtern und Kobolder ſich fürch⸗ ten, auch die Furcht vor den ſ. g. Putzenmännern abgelegt hätten.— (Schluß folgt.) — Bekanntmachungen von Behoͤrden. N πνιππιπντπν])εννο Arbeits-Verſteigerung. (642) Donnerſtag den 1. Juni d. J., Vormittags um 9 Uhr, ſollen die bei Erbauung eines neuen Schoppens und eines Futterbodens auf den Stall in der Schulhofraithe zu Hoͤchſt a. d. Nidder erfor⸗ derlichen Bauarbeiten wenigſtnehmend verſteigert wer⸗ den, und beſtehen dieſelben in: g Zimmerarbeit verüberſchlagt zu 148 fl.— kr. Maurerarbeit 14„—„ Schloſſerarbeit 14,—„ Dachdeckerarbeit 47„ 47„ Schreinerarbeit 6„ 50„ Weißbinderarbeit i 2„ 44 75 Stein⸗, Sand⸗, Backſtein⸗, Dachziegel⸗, Kalk⸗ und Lattenlieferung, wobei bemerkt wird, daß nur kau⸗ tionsfähige, geprüfte Meiſter mitbieten können. Höchſt a. d. Nidder, den 8. Mai 1843. Der Gemeindebaumeiſter Der großh. Bürgermeiſter Ruths. Meinninger. Arbeits-Verſteigerung. (678) Dienſtag den 6. Juni, Vormittags um 11 Ubr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Herſtellung des Vicinalwegs nach Nauheim, beſtehend in Plamiren des Wegs von der Brücke am Garten des Herrn Morell, 50 Klafter lang, und Chauſſiren dieſer Strecke, öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſtei⸗ gert werden. Der Voranſchlag der Planirarbeit be⸗ trägt 33 fl. 40 kr., des Chauſſirens dieſer Strecke 66 fl. 40 kr. und kann derſelbe jeden Montag, Nachmittags von 2 bis 3 Uhr, auf meinem Bureau eingeſehen werden. Friedberg den 16. Mai 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Arbeits ⸗Verſteigerung. (679) Dienſtag den 6. Juni, Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Erbauung eines Häuschens auf dem Friedhofe und das Belegen der Spritzenremiſe im Rathhauſe mit Sandplatten öffent⸗ lich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Die Voranſchläge liegen jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Nachmittags von 2 bis 3 Uhr, auf meinem Bureau offen. Die Arbeiten am Häuschen beſtehen in: 1) Maurerarbeit, ohne Material voran⸗ fl. kr. ſchlagt zu 84 34 2) Steinhauerarbeit mit Material 38— 3) Zimmerarbeit 5 45 96 50 4) Dachdeckerarbeit„ 77 71— 5) Schreinerarbeit„ 77 39— 60 Glaſerarbeit 757 75 7 5 7) Schloſſerarbeit„ 177 27— 8) Weißbinderarbeit„ 43— 16 Sodann beſtehen die Arbeiten in der Spritzen⸗ remiſe in: a 5 1) Steinhauerarbeit, voranſchlagt zu 278 fl. 24 kr. 2) Maurerarbeit e Friedberg den 16. Mai 1843. 2 Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. N (681) In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai l. J. ſind einem Knechte zu Reichelsheim durch Er⸗ ſchlag l etwaiges niß zu, Rei (696) 10 Uhr, 11 Uhr! Bedarf f giments Semeſter Ftie (698) die Ga 5 um 10 Bureau Die dergs w bekannt Frie (697) nahme n Samſtag Uhr ſtatt ſelben wo Zeit im derung d An Jug „ 191* brechung ſeiner Kiſte folgende Gegenſtände geſtohlen worden: 1) Mit einem weißen ledernen Beutel an Geld 9 fl. und zwar in folgenden Münzſorten: ein neuer Großh. Heſſ. Kronthaler, vier neue Gul⸗ denſtücke, drei halbe Guldenſtuͤcke, ſieben Sechs⸗ kreuzerſtücke und zwei Groſchen. 20 Ein neuer blauer baumwollener Kittel ohne Zeichen. 3) Drei leinene Hemden, welche auf der Bruſt roth und mit den Buchſtaben F. S. gezeichnet waren. J) Ein Paar lange Kamaſchen von grauem Tuche mit ſchwarzen beinernen Knöpfen. 5) Zwei grüne baumwollene Halstücher mit weißen Wuͤrfeln. 6) Ein Hoſenträger von gelben Gurten. Ich erſuche die hochlöbl. Juſtiz- und Polizeibe⸗ hörden des In- und Auslandes auf dieſe Gegenſtände zu invigiliren, dieſelben im Entdeckungsfalle in Be⸗ ſchlag zu nehmen, und mich hiervon, ſowie wegen etwaiger entdeckter Indicien des Thäters in Kennt— niß zu ſetzen. Reichelsheim den 13. Mai 1843. Herzoglich Naſſauiſches Amt Rullmann. Bekanntmachung. (696) Montag den 29. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird das Oelbedürfniß, ſodann um halb 11 Uhr deſſelben Vormittags, der Schuh- und Sohlen⸗ Bedarf für das 2. Bataillon des 4. Infanterie Re⸗ giments auf deſſen Verwaltungs- Bureau pro 2. Semeſter 1843 verſteigert. Friedberg den 20. Mai 1843. J. Gö lz, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (698) Die Lieferung des erforderlichen Brodes fur die Garniſon Friedberg während des 2. Semeſters d. J., wird Dienſtag den 30. d. M., Vormittags um 10 Uhr, auf dem hieſigen Militär⸗Verwaltungs⸗ Bureau in Accord gegeben. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried— bergs werden erſucht, dieſe Bekanntmachung geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 20. Mai 1843. * G ö lz, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (697) Ich mache hiermit bekannt, daß die Auf⸗ nahme neuer Schulkinder in die hieſige Muſterſchule Samſtag den 10. Juni l. J., Nachmittags um 2 Uhr ſtatt haben wird. Die Eltern und Pfleger der⸗ ſelben wollen ſich demnach mit ihnen zur anberaumten Zeit im hieſigen Rathhausſaale einfinden. Zur För⸗ derung des Geſchäftsganges wird es nöthig ſein, daß Jedes ein Zettelchen mit Vor⸗ und Zuname des aufzunehmenden Kindes, ſowle des Vaters resp. der Mutter oder des Pflegers, mitbringe. Friedberg den 17. Mai 1843. Der Großh. Rector Profeſſor Dieffenbach. Bekanntmachung, Holz⸗, ſodann Ginſtern⸗ und Haiden-Verſteigerung in den Broßh. Domanialwaldungen des Reviers Oberrosbach, Forſts Friedberg, betreffend. (719) Donnerſtag den 1. Juni d. J., Morgens 7 Uhr, werden im Weſterfeldſchenwalde: ungefähr 4 Stecken Prügel⸗, 700 Wellen Reiſer, eichen Schälholz, 51 Stück eichen und birken Stangen, zu Leiter bäumen und Baumſtützen brauchbar, eine Quantität Leſeholz, ſodann unmittelbar nach Beendigung dieſer Verſtei⸗ gerung in demſelben Diſtrict und in Mainzer⸗ hecken: 1800 Gebund Ginſtern und Haiden zu Backholz, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Nachgebote werden nicht angenommen, und den Steigerern ſogleich der Zuſchlag ertheilt, wenn der Erlös den Tarif- oder Abſchätzungspreis erreicht. Oberros bach den 24. Mai 1843. Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bin gmann. Arbeits ⸗Verſteigerung. (720) Die bei Herſtellung der Friedhofsmauer zu Florſtadt erforderliche Maurerarbeit, voranſchlagt zu 166 fl. 40 kr., ſoll Freitag den 2. Juni d. J., Nachmittags 2 Uhr, auf dem daſigen Rathhauſe wenigſtnehmend an geprüfte kautionsfähige Meiſter verſteigert, und zugleich die Lieferung von 56 Buͤtten Kalk, 2,0 Klftr. Sand, 4,0 Klftr. Mauerſteinen, ſowie das Steinſetzen und Sandmeſſen in Accord gegeben werden. Friedberg am 22. Mai 1843. In Auftrag: Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Zur Nachricht. (721) Eingetretener Verhinderung wegen ſoll die auf Montag den 29. d. M. beſtimmte Verſteigerung des Freiherrl. von Löwiſchen Mobiliar-Nachlaſſes erſt Dienſtag den 13. Juni und die folgenden Tage, Mor⸗ gens 9 Uhr, abgehalten werden. Friedberg den 24. Mai 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermelſter D. Fritz. Edictalla dung. (722) Die Erben der verſtorbenen Johannes Spiel⸗ manns Frau, Eliſabethe, geb. Schaaf, von Köd⸗ dingen haben deren Nachlaß unter der Rechtswohl⸗ that des Geſetzes und Inventars angetreten. Es werden daher alle diejenigen, welche etwaige An⸗ ſprüche und Forderungen an jene Verlaſſenſchaft bilden können, aufgefordert, hiervon ſogewiß im Ter⸗ min, den 31. Juli l. J., früh 10 Uhr, Anzeige zu machen, gegenfalls darauf der etwa verbleibende Reſt Gr. (613) Ich verfehle nicht und auswärtigen Freunden benſte Anzeige zu machen, gründet iſt. tigen Vorrath feiner Tiſch:, Deſſert⸗, Taſchene, ſowie Schröpfſchnäpper, alle andere in bei Reparaturen, ſowie im pünktliche Beſorgung. 0 5 beliebigen Größe. Joſeph etwaige Vorzugsrechte, unter die aber an die aufgetretenen Erben abgegeben werden wird. ö * g men und die Verlaſſenſchaft, Ulrichſtein den 22. Mai ö Vorrath Abzieh⸗, Schleif⸗ und Friedberg im Mai 1843. Friedrich Schäfer, 1 Waaren⸗Empfehlung keine Ruͤckſicht genom⸗ ohne Rückſicht auf, Glaͤubiger vertheilt, 1843. Heſſ. Landgericht daſ. Ray ß. S . 6 Privat⸗Bekanntmachungen. Empfehlung. hiermit meinen hieſigen und Gönnern die erge⸗ daß das verbreitete Ge⸗ rücht, als hatte ich mein Geſchäft aufgegeben, unge⸗ Ich empfehle daher meinen ſtets fer⸗ Tranchir⸗ und Tafelbeſtecke, Feder⸗ und Raſirmeſſer, Aderlaßflieten jeder Art und dieſes Fach einſchlagende Waaren zu den möglichſt billigſten Preiſen, verſpreche zugleich Schleifen ſchnelle und Ferner empfehle ich meinen Wetzſteine von jeder Meſſerſchmiedmeiſter. * 192* die beiden erſten Abtheilungen Zwei vollſtändige Logis (724) ſind im Hauſe des J. Heß in der Burgvor⸗ ſtadt zu vermiethen. Näheres bei M. Jung. Ein neueingerichtetes Logis (725) in meinem Hauſe vermiethe ich an einen ſtillen Haushalt. M. Jung. Bücher ⸗ Verkauf. (726) Wegen Mangel an Raum bin ich Willens, etwas über 2000 Bände meiner Leih⸗Bibliothek, als des Katalogs, im Ganzen oder Theilweiſe zu verkaufen. Briefe erbitte ich mir franco. Gießen. Buchbinder D. Kühn's Wittwe. Ein zweiſpänniger Erndtewagen (727) nebſt Kartoffelkaſten iſt zu verkaufen. Das Nähere iſt bei der Expedition dieſes Blattes zu er⸗ fragen. —— Früchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 45 kr.; Korn: 9 fl. 50 kr. Gerſte: 7 fl. 30 kr. Hafer: 6 ſt. 30 kr. Früchte⸗Preiſe zu Mainz, am 12. Mai: Waizen: 11 fl. 22kr. Korn: 10 fl. 23 kr. Gerſte: 8 fl. 3 kr Hafer: 5 fl. 57 kr. Erbſen:— fl.— kr. s Polizei⸗Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 28. Mai bis 3. Juni 1843. 0 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in von pfo.[“ Brod ⸗Preiſe. 8 80 A . 5 4 8505 kr. pf. r. pf. Strauß in Weckesheim. ITI Nos genres 1 (716) Einem geehrten Publikum mache ich an⸗ 24* 1 1 durch die ergebenſte Anzeige, daß ich nun ein Waaren⸗ 5 14 9010 14 Lott Geſchäft auf eigene Rechnung betreibe und mit allen—Milchbrod 144 1* Sorten Sommerzeugen, Buckskings, ächten Kattuns,—Waſſerweck 114% 15 Maßlin, Jaconet, Druckzeugen, Barchent, baumwolle— Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 114% 15% nen Bettzeugen, ſowie auch mit allen Sorten wollener i ſch⸗ g f Tücher beßtens verſehen bin. Ich werde ſtets um Fleisch Ppeiſe⸗ pf. pf. die billigſten Preiſe verkaufen und mir bei geneigtm 1 Ochſenfleiſch. 18 18 n 3 Zuſpruch das. Zutrauen des Publikums zu erwerben„ Kübfleiſch agelaben. 185 5 ſuchen. 5 Rindſleiſch gemäſtetes 10— 10— Auch bin ich mit einem Commiſſionslager von 1 iſch] ungemäſtetes. allen Sorten Tapeten verſehen, welche um die billig- Se e i 80 55 1 555 ſten Preiſe abgegeben werden. ee.„ Holzverſteigerun„ Schaaffleiſch 1402 S er (723) Montag den 29. Mai 1843, ſodlen in dm Gen 1. Schweinen 18— 16— FFreiherrlich von Rothſchildiſcen Walddiſrrikt Alten⸗ Sine 1 berg bei Rodheim„Schwartenmagen 18— 16— 3½ Stecken eichen Stockholz und„ Geräucherter Speck 286 of 55 775 Schälholz⸗Wellen* Sarin N 5 5 18 2 öffentlich verſteigert werden. 0 ſie 55 N Die Zuſammenkunft iſt Morgens 9 Uhr in dem 5 eee, e 5 8 3 4. Schlag Nro. 2 an dem Vicinalweg von Rodheim„ Nierenfett e uach Niederwöllſtadt. 5„ Hammelsfett e Okarben den 24. Mai 1843. a Der großh. beſſ. Kreisrath d. N. a f Hilgenreiner. ö Küchler. a Friedberg 5. 0 Ob. vormalige disponit viduen, we müllſterium Da e ſlerdurch i daß alles Geſuche ke Sri Noch „Judeſſe ſtühe als Reitiged A die Nahr Speicher machen) deſſelben dann un der Rau direct ni trägt. 7 Schaden ſtöre, mu Erfahrung gerade die els am us ganze worten. J ö Mſeckerge