—. 212 2 11 i Fier en S ö 32. Mittwoch, den 26. April 1843. Intelligenzblatt für die provinz Oberbeſſen im Allgencinen, die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Abonnementspreis: pr. Semeſter 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr., pr. Jahr 1 fl. 12 kr., durch die Poſt bezogen 1 fl. 24 kr.— Inſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 kr.— Auf nahme der Inſeraten: Alle bis zum Sonntag Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, und alle, welche bis zum Mittwoch Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt. Oeffentliche Nachricht und Einladung. 3 Betreffend: Das Mathildenſtift. a Die Abſicht, den Zinsfuß der Einlagen in's Mathildenſtift auf 3¾ Procent zu beſchränken, konnte nicht erreicht werden. Der Grund des Mißlingens dieſer Maasregel mochte zwar einestheils und vor— zugsweiſe in der durch die Mißerndte des verfloſſenen Jahres in der Wetterau erzeugten Geldnoth zu finden ſeyn, anderntheils hat aber auch die Erfahrung gelehrt, daß dieſe Maasregel überhaupt manche Nachtheile derbeiführen würde. Namentlich bedrohte ſie den Kapitalbeſtand der Sparkaſſe mit beſtändigen Schwan⸗ kungen, indem man die Einlagen in der Kaſſe nur ſo lange zu belaßen pflegte, bis ſich günſtigere Gele⸗ gerheit zur Anlage derſelben zeigte, ferner erzeugte ſie außerordentlich viele und kaum zu befriedigende Kapital⸗Kündigungen, und verhinderte dadurch ſowohl, als durch den minderen Zufluß an Einlagen das Mathildenſtift an Erreichung ihres wohlthätigen Zweckes als Leihkaſſe. Der Geſammtausſchuß des Mathildenſtifts hat ſich aus dieſen Gründen und zum Zwecke der Erhal⸗ tung der wohlthätigen Wirkſamkeit und des öffentlichen Eredits dieſe Anſtalt, in ſeiner heutigen Sitzung ver— müßigt befunden, den Zinsfuß der Einlagen mit Rückwirkung vom 1. Januar 1843 an allgemein auf 4 Procent zu beſtimmen, der allzugroßen Aus dehnung der Anſtalt aber auf andere Weiſe als durch Reduction des Zinsfußes zu begegnen. 5 Da nun aber dieſer Beſchluß in Bezug auf den allgemein anzunehmenden Zinsfuß geſetzlicher Form wegen der Zuſtimmung des Vereins erfordert, ſo werden die Mitglieder deſſelben zu einer außerordentlichen General⸗Verſammlung auf Dienſtag den 2. Mai, Nachmittags 2½ Uhr, auf das Rathhaus dahier unter dem Bemerken eingeladen, daß diejenigen, welche nicht erſcheinen oder ſchriftlich ihre Erklärung abgeben wollen, nach F. 5 der revidirten Geſetze als beiſtimmend erachtet werden würden. Friedberg den 22. April 1843. Der Großh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Präſident des Mathildenſtifts Küchler. 0 meine, tiefrührende, das ſchönſte Verhältniß zwiſchen e teran. dem Geiſtlichen und ſeinen Pfarrkindern beurkun— Am 16. März weihte die Gemeinde Petterweil dende Theilnahme aus.(Gr. H. 30 3 ihren neuen Friedhof ſehr feierlich ein. Die N erſte Leiche, welche dieſe neue Ruheſtätte zum ewigen 8 f Frieden am folgenden Tage aufnahm, war die ſehr Schotten den 2. April 1838. würdige Gattin des Geiſtlichen, Pfarrers Hill, ſelbſt, Vorigen Jahres gaben wir in Nro. 24 des In⸗ telligenzblattes eine Ueberſicht der Viehſchlachterei welche viel zu frühe ihrem Gatten und drei Kindern entriſſen worden. Es ſprach ſich dabei eine allge- Schottens; es ſolgt jetzt wieder eine Berechnung von dem Jahre 1842 und zwar vom 3. Januar an bis den 31. December. Es wurden nämlich geſchlachtet: 30 Farren, 30 Ochſen, 60 Stiere, 1100 Kühe, 160 Rinder, 20 Reiblinge(Färſe), 800 Kälber, 400 Schaafe, 80 Hämmel, 7 Ziegen, 600 Schweine.— Auswärts wurden verkauft: 1100 Ctr- Cervelatwurſt, 500 Ctr. Blutwurſt, 100 Ctr. Preßkopf, 400 Ctr. Dörrfleiſch (Schinken). Der Viehmarkt am Montage einer jeden Woche von Oktober bis Maͤrz iſt ſtark mit Vieh angefüllt, ſo daß der Oekonom ſeinen Ueberfluß verkaufen kann. Im Vogelsberge, wo die Viehzucht einer der Haupterwerbszweige iſt, hat die Schlachterei Schot— tens einen großen Einfluß, ſo daß eine große Summe Geldes aus dem Auslande hierfür in hieſige Gegend gebracht wird. Dr. Curtman, Gr. Bezirksthierarzt, ſowie auch Schlachtvieh⸗ und Fleiſchbeſchauer in Schotten. Miscellen. Ein Naturforſcher bemerkte, daß ein Hühnerei, das eine Elſter ausbrütete, einen Hahn gab, der alle anderen beſiegte. Wenn die Eier von Tauben hohen Flugs von ſchwerfälligen Vögeln ausgebrütet werden, ſo können ſie nicht mehr von der Erde auf⸗ fliegen, und umgekehrt, wenn Hühnereier von Tau— ben ausgebrütet werden, ſo hat man bemerkt, daß ſie höher flogen, und ſich höher in der Luft halten konnten, als andere Vögel ihrer Art. Bekanntmachungen von Behörden. S ανινον Edictal ladung. (462) Konrad Böcks Wittwe, geb. Fink, von Koͤd⸗ dingen beabſichtigt das ihr und ihrem verſtorbenen Mann gehörige Gut an ihre Söhne abzutreten, kann aber die desfallſigen Eigenthumsrechte an den betref⸗ fenden Grundſtücken, worüber der auf Verlangen zur Einſicht offen liegende Extract Flurbuchs das Nä— here beſagt, nicht urkundlich nachweiſen. Dingliche Rechte an dieſes abzutretende Grund⸗Eigenthum ſind deshalb binnen 4 Wochen à dato ſogewiß dahier anzuzeigen, gegenfalls die Abtretungsurkunde beſtä— tigt werden wird. Ulrichſtein den 1. April 1843. Großhzgl. Heſſiſches Landgericht daſelbſt Ray ß. Verſteigerung von Bauarbeiten. (531) Freitag den 5. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, werden hier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Hieronimus vor dem ehema⸗ ligen Mainzerthor folgende bei Errichtung eines drit⸗ ten Stocks auf das Schulhaus in der Burg dahier, und bei Erbauung eines neuen Gebäudes für das Schullehrer⸗Seminar dahier vorkommenden Bauar⸗ beiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert: . 150*. Nach den Voranſchlägen betragen dieſe Arbeiten: 1) die Maurerarbeit 1086 fl. 45 kr. 2)„, Steinhauerarbeit 1130„ 38„ 3)„ Zimmerarbeit 390„ 75 4)„, Dachdeckerarbeit 683„ 24„ 5)„ Schreinerarbeit 712„—„ 6)„ Schloſſerarbeit 574% 2„ 7)„, Glaſerarbeit 461„ 20„ 8)„ Weißbinderarbeit 1126„ 4„ 90 Spenglerarbeit 499%„ 15 ferner die Anlieferung von 18 Cub.⸗Klftr. Mauer- ſteinen, 176,100 Backſteine, 302 Bütten Kalk und 8 Cub.⸗Klftr. Sand. Die Voranſchläge und Riſſe liegen auf dem Bü— reau des unterzeichneten Kreisbaumeiſters zur Ein⸗ ſicht offen. Friedberg den 18. April 1843. Der Großh. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Verſteigerung von Plantrarbeit. (515) Donnerſtag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, wird die zu 1995 fl. 56 kr. voranſchlagte Pla⸗ nirarbeit zur Erbauung des Vicenalwegs von Nidda nach Michelnau, Gemarkung Nidda, an Ort und Stelle in einzelnen Looſen öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert. Nidda den 11. April 1843. i Der Gemeindebaumelſter Roth. Arbeits- Verſteigerung. (544) Freitag den 5. Mai l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe dahier die bei Verſtärkung von vier Strebepfeilern an dem Chor der Stadtkirche dahier vorkommenden Arbeiten an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Nach dem Voranſchlag betragen dieſe Arbeiten: 1) die Maurerarbeiten 397 fl. 17 kr. 2) die Steinhauerarbeit 2741 3 Riſſe und Voranſchläge können auf dem Bureau des Unterzeichneten eingeſehen werden. Friedberg den 22. April 1843. Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Verſteigerung auf den Abbruch. (545) Freitag den 5. Mai l. J., Nachmittags um 4 Uhr, ſoll das alte bisher zu Schlafzimmern fur die Schullehrer-Seminariſten verwendete, 72 Fuß lange und 42 Fuß breite, in der Burg dahier ſtehende Gebäude an Ort und Stelle öffentlich an die Meiſt⸗ bietenden auf den Abbruch verſteigert werden. Friedberg den 22. April 1843. N Der Gr. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. 800 fl. (346) ſacht die Gemeinde Wiſſelsheim zu 4% an⸗ zuleihen. Wer geneigt iſt, dieſes Kapital zu ſchießen, beliebe ſich an den Unterzeichneten zu wenden. Steinfurth den 22. April 1843. 0 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Thönges. zu de Gal lb⸗ Gehalt fu. Ath⸗ —— 1. 0 71* 29 1 i welche die fal Nb. 2 fl Caution nig Akt ſe ſele ict ul, 1 Fulle! ſämmtlich Abtheilun verſteiger Reich E (549) D. feine Cone N. April weitigen 2 Rathhauſe Friedl (550) D ſollen auf Pflaſterſtei beim zu fe werden. Aſſen (551) die zu ge Gemeinde und Volp Bürgerme Volpe (652) 9 ur,. aumeiſter n. f. lags 9 gte Pla; en Nidda O Ott und Wenigſt⸗ 57 Bureau meiſter ags um ern für 72 Fuß ſtehende Meiſt⸗ . umtiſter neiſter ü iin n g. F ö (6547) In dem gerichtlichen Hypothekenbuche, ſowie in dem der Gemeinde Niederwoͤllſtadt findet ſich eine Caution auf die Grundſtuͤcke: 1 5 5 5 Bezeichnung nach dem Flurbuche. Otd.⸗Gebalt Bezeichnung in der Hypothek. 2 45 Nr.] Rth. S 1 5 8 Rth. Grundſtück. 1. 15 Im Bürgel neben Joh. Heinrich Weith Wittwe 15 7%, 16% J Im Bürgel an Val. Ambron 2 20 In den Triftgärten neben Sternwirth Stoll 5 mit Bäumen 1 16% 10% In den Triftgärten an Adam Pflug 210 5 Hinter der Mauer neben Johannes Gräf 2 9 75 3% In den Mauergärten an 8. Reitz Sum ma 36 7 welche die Casp. Jaͤgers Eheleute Namens der Magdalena Jaͤger für den Antheil der letzteren an den Nachlaß des ver— ſchollenen Georg Casper Amſchel aus Nieder⸗Urſel geſtellt haben.— Das Grundſtück Nro. 1 iſt ſchon früher, ſolche unter Nro. 2 und 3 ſollen jetzt von den Casp. Jäger'ſchen Erben verkauft werden, der Verkauf aber kann wegen der gedachten Caution nicht gerichtlich beſtätigt werden. Auf Antrag der Intereſſenten werden alle diejenigen, welche Anſprüche, welcher Art ſie ſeien, an dieſe Grundſtücke haben, aufgefordert, ſolche binnen 8 Wochen dahier anzuzeigen, widrigenfalls die Caution gelöſcht und der Verkauf beſtätigt wird. Friedberg den 24. März 1843. Großh. Heſſ. Gräfl. Solmſiſches Landgericht Hoffman n. Lo w. Fruchtverſteigerung. (548) Montag den d. Mai, Morgens 9 Uhr, ſollen von den Domanialfrüchten von 1842 108 Malter, 3 Meſten,/ Geſcheid Korn, 18„ 1 Meſte, 5 Geſcheid Waizen, ſämmtlich alten Friedberger Maaſes in einzelnen Abtheilungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert werden. Reichelsheim den 22. April 1843. Herz. Naſſ. Receptur Rullmann. Schaafpferch⸗ Verpachtung. (549) Da ſich bei der heutigen Pferch⸗Verpachtung keine Concurrenz einſtellte, ſo ſollen Donnerſtag den 27. April l. J. 5 oder 10 Pferchen einer ander⸗ weitigen Verpachtung aufs Meiſtgebot in hieſigem Rathhauſe ausgeſetzt werden. Friedberg den 24. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (550) Donnerſtag den 27. d. M., Mittags 1 Uhr, ſollen auf meinem Bureau ohngefähr 20 Köbklftr. Pflaſterſteine aus dem Fauerbacher Bruch nach Aſſen— heim zu fahren an den Wenigſtnehmenden vergeben werden. Aſſenheim den 19. April 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Bertalott. nin ch un g. (551) Freitag den 28. d. Mts., um 1 Uhr, wird die zu gewinnende Lohrinde dus den Schlägen der Gemeinden Grosrechtenbach, Niederwetz, Volnkirchen und Volpertshauſen, circa 150 Ctr., auf hieſigem Bürgermeiſter-Amt verſteigert. Volpertshauſen den 15. April 1843. Der Bürgermeiſter Colnot. Fruchtverſteigerung. (552) Mittwoch den 4. Mai d. J., Nachmittags 2 Uhr, werden bei Gaſtwirth Thaler dahier 40 Malter Waizen, 80 Malter Korn, 40 Malter Gerſte und 80 Malter Hafer, ſaͤmmtlich aus 18421 Erndte, von dem Freiherrlich von Frankenſtein'ſchen Speicher verſteigert. Ockſtadt am 22. April 1843. Brömſer. 5 Holz⸗-Verſteigerung. (553) Freitag den 28. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem Oberrosbacher Gemeindewald, Diſtrikt Hohenburg: 10 9 Stecken buchen Scheitholz, 20„„, büken 5 eichen 75 buchen Prügelholz, 5) 82¾„ birken u. eichen Prügelholz, 60 1„ aspen Prügelholz, 7 5½ /,ꝗF buchen Stockholz, 8) 30„ eichen 5 9) 25 Stuüͤck buchen Wellen, 10) 2500„ birken und eichen Wellen, 11) 73ͤ, aspen lep, 120 2„ buchen Werkſtämme, 133 28„ eichen Werk- und Bauſtämme von 9 bis 20 Zoll Durchmeſſer und von 15 bis 30 Fuß Länge, 14 1 eichen und 1 birken Stange, 15) 15 Stück Birken zu Hemmſchuhen, 16) 33 birken Schubkarrnbäume, 170 1„ buchen Pflugwetter, 185 20„ Gebund Nuͤtzreiſig, öffentlich verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden um gefällige Bekanntmachung der obigen Verſteigerung erſucht. Oberrosbach den 22. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Lämmer. Ediet alla dung, (554) Johannes Wenzels Wittwe von Stumper— tenrod beabſichtigt an ihre Kinder ihr und ihrem verſtorbenen Ehemanne zugehöriges, in Stumper— tenröder Gemarkung belegenes Feldgut, woruͤber der in den Acten befindliche, zu eines Jeden Einſicht auf Verlangen offen liegende, Extract Flurbuchs das Nähere beſagt, abzutreten, vermag aber die deßfallſigen Eigenthumsrechte nicht überall durch ge⸗ richtliche Urkunden nachzuweiſen. Es werden daher alle diejenigen, welche ding⸗ liche Rechte auf jenes abzutretende Grundeigenthum geltend machen konnen, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen vier Wochen a dato dahier zu begründen, gegenfalls die Abtretungsurkunden beſtätigt werden. Ulrichſtein den 19. April 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ray ß. Bekanntmachung. (555) Montag den 8. Mai l. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe, auf die Verfügung Großh. Heſſ. Landgerichts, die Hofraithe des Jean Foucar, in der Uſa⸗Vorſtadt am Hospitalhof gelegen, beſtehend in einem Wohnhaus mit Magazin, Remiſe, großem Speicher, Stallung und einem Fabrikgebäude ſammt den darin befindlichen Deſtillirapparaten öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 22. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (556) Donnerſtag den 27. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Herſtellung eines Klettergerüſtes ꝛc. ꝛc. auf den Turnplatz, be⸗ ſtehend aus Floßſtammholz: 1) einen Hauptmaſt, 40“ lang und 7“ dick, 2) zwei Nebenmaſte, 24“„ 59„ 3) 3 Oberholzer, 12“„ 69„ 4) 1 Kletterſtange, 227„ 4.„ 5) ein Schwunggeruͤſt, 6) ein Hinterpfoſten, 9“ lang, 8 bis 9“ ſtark, in die Erde mit 2 Stöck à 4 lang, 7) ein Schwungbaum, 45“ lang, hinten 7“ dick, an der Spitze 4“ dick, 8 8) eine Recke und Baren, 6 Mittelpfoſten, a 11“ lang, 5“ dick, 3 Endpfoſten,„ 9“ 77 3 dergl., e mit Querſtangen, ſauber abgehobelt voranſchlagt zu 32 fl. 50 kr. 9) ein Tau zum Klettern 1“ ſtark, 247 lang, circa 20 Pfund wiegend 1225 10) eine Steigleiter, mit/ zölligen Tauen und ½ zölligen Querleinen 20“ lang, circa 40 Pfd. 24 fl. die Seilerarbeit 36 fl. öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Zeichnun⸗ gen und Ueberſchläge liegen auf meinem Büreau jeden Nachmittag von 2 bis 3 Uhr zur Einſicht offen. Friedberg den 22. April 1843. 8 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. * 152* Arbeits-Verſteigerung. (557) Montag den 1. Mai, Morgens gegen 9 Uhr, ſollen zu Langenhain mehrere Reparatur-Ar⸗ beiten an dem Gemeinde-Schulhaus daſelbſt, welche in Maurer- und Weißbinderarbeit beſtehen, ſodann in Ziegenberg das Ausgraben und Aufmauern eines Brunnens öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Ac⸗ cord gegeben werden. Langenhain den 22. April 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Huth. d πτιο Privat⸗ Bekanntmachungen. Haus⸗ und Geſchäfts-Verkauf. (479) Das von meinem ſeeligen Manne bisher geführte Spezereigeſchäft bin ich geſonnen aufzugeben, ſo wie auch das Haus, worin dieſes Geſchäft ſeit 40 Jahren mit dem beßten Erfolge betrieben worden, zu verkaufen. Luſttragenden hierzu werde ich den Ankauf des Hauſes, ſowie dee Uebernahme des Geſchäfts, durch die möglichſt billigen Bedingungen zu erleichten ſuchen. Friedberg den 3. April 1843. Zadig Grödels Wittwe. Ein Familien⸗Wagen (521) und zwei einſpännige Calechen ſtehen zu ver⸗ kaufen bei Hanau. J. C. Hochreuther. Bekanntmachung. (558) In Engelthal ſind nachſtehende Gegenſtände aus freier Hand zu verkaufen: 1. ein noch ganz. gutes Wohnhaus von Holz, 60 Schuh lang, 2. eine hölzerne Scheuer mit 2 Thoren zum Hin⸗ durchfahren von 40 Schuh Länge und Breite noch ganz gut, 3. ein ganz guter Braukeſſel von 8 bis 9 Ohm, 4. 7 bis 8 Ohm Wein, Pfälzer 39r. 7 5 Jacob Dörr. 20 Ctr. Heu (559) hat Unterzeichneter zu verkaufen. Kauflieb⸗ haber wollen ſich bei ihm einfinden. a Pfaffen wies bach. Raufenbarth, Schultheis. Bekanntmachung. (560) Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß unter dem 10. d. M. dem Unterzeich⸗ neten zwei Hühnerhunde zugelaufen ſind, und wird der Eigenthümer derſelben hiermit aufgefordert, ſolche binnen 14 Tage gegen Erſatz des Futtergeldes abzu⸗ holen, in dem man ſonſt ſich genöthigt ſieht, als Eigenthümer über gedachte Hunde zu verfügen. Niedereſchbach den 22. April 1843. 855 F ri tz e, Wirth. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Betteffenk Der! dieſer Ungli wieder unte und aller lie 9 Ducke der? undler Tit Um die wülkſames N ihrer bisheri Aabensberuf übten Unrec theiler, Rid Zur wohlthätige Die h und Benshe Wir ſondere noch die betreffel Fri Nach depfelbäum worben wa iffentlichen Velohunug Grü