Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Grunberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M16. Sonnabend, den 25. Februar 1843. Amtlicher Theil. Die Großh. Heſſ. Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen an die Großh.- Heſſ. resp. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſiſchen Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Die Verbeſſerung des Zuchtſtierweſens in den Gemeinden, insbeſondere die Abhaltung von Bullenmärkten Nachſtehende Bekanntmachung des landwirihſchaftlichen Vereins der Provinz Oberheſſen werden Sie alsbald zur öffentlichen Kenntniß bringen. Friedberg, Grünberg und Hungen am 19. Februar 1843. Küchler. O upvrier. Follenius. Bekanntmachung, die Abhaltung beſonderer Bullenmärkte betreffend. Mittwoch den 29. März l. J. wird zu Gießen für das Jahr 1843 der erſte der von dem landwirthſchaftl'chen Vereine der Provinz Oberheſſen veranſtalteten Bullenmärkte in Verbindung mit dem an jenem Tage dort ſtatthabenden Viehmarkte abgehalten werden. Bereits im vorigen Jahre haben wir auf die Vortheile der Bullenmärkte aufmerkſam gemacht, (landw. Zeitſchrift, Beilage Nro. 2.) einer beſonderen Aufforderung zu recht zahlreichem Beſuche des Marktes durch Käufer wie Verkäufer wird es kaum bedürfen, da jene Vortheile für beide Theile wohl einleuchtend genug ſind. Für Zuchtſtiere, welche nicht verkauft werden konnten, wird, ſo fern ſie tüchtig waren, eine Wegentſchädigung ausbezahlt werden, und zwar, wenn ſie zwei Stunden und weiter hergekommen ſind 24 kr. für jede Stunde der Entfernung. Man hat jedoch nur zur Zucht taugliche, noch junge Zuchtſtiere im Auge. Auch Ausländern wird die Concurrenz mit Bullen zugeſtanden. Die vorgeſchriebenen Geſundheitsſcheine ſind von In⸗ und Aus⸗ ländern mitzubringen. Bemerkt wird noch, daß der landwirthſchaftliche Verein ſeinerſeits den Käufern von Zuchtſtieren für Gemeinden auf Verlangen mit Rath an die Hand gehen wird. Gießen den 15. Februar 1843. Der Präſident des landwirthſchaſtlichen Vereins von Oberheſſen In deſſen Abweſenheit: Schneider. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche Großh. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Einen am Vieinalweg bei Bönſtadt verübten Bäumediebſtahl. In der Nacht vom 21. auf den 22. Februar ſind an dem Vicinalwege bei Bönſtadt 43 Stück Kirſchbäume entwendet worden. Ich fordere Sie auf zur Entdeckung des Thäters die beßtmoͤglichſten Schritte zu thun. Friedberg den 22. Februar 1843. Küchler W „% 62*. g Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Die nothwendige Unterſtützung der unbemittelten Klaſſe der Gemeindeangehoͤrlgen mit Saatfrüchten 5 und Steckkartoffeln. Mein Ausſchreiben vom 4. Februar J. J. iſt mehrfach dahin mißverſtanden worden, daß darin die Zuläſſigkeit der Verwilligung der Gemeinden auf ein halbes Malter Steckkartoffeln beſchränkt ſey. Es war dies nicht meine Abſicht und bleibt es vielmehr den Gemeinderäthen uͤberlaſſen, da wo ſie jenen Betrag für ungenügend erachten, die Verabreichung größerer Quantitäten zu beantragen. 5 Friedberg den 22. Februar 1843. 5 Küchler. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter dieſes Kreiſes. 5 Betreffend: Den Karl Rach von Höchſt im Naſſauiſchen. Der Rubrikat ſteht nach eingelüngtem Steckbrief wegen Diebſtahls in Unterſuchung, und ſein Aufent⸗ halt iſt unbekannt. 5 Indem man nachſtehend deſſen Signalement anfuͤgt, und bemerkt, daß derſelbe mit einem unterm 15. März 1841 ausgeſtellten Wanderbuch verſehen iſt, trägt man Ihnen auf, auf denſelben fahnden, ihn im Betretungsfalle arretiren und anher abliefern zu laſſen. g Grünberg am 16. Februar 1843. N 5 Ouvrier. Signalement: Alter: 22 Jahre.— Größe: 5“ 3“.— Haare: blond.— Stirne: hoch.— Augenbraunen: blond.— Augen: blau.— Naſe: klein.— Mund: gewöhnlich.— Bart: blond.— Kinn: rund.— Geſicht: oval.— Geſichtsfarbe geſund. Derſelbe an dieſelben. 255 Betreffend: Zurückgelaſſene Effecten von Johann Kiſter aus Holzburg. Rubrikat, welcher nachſtehend naher bezeichnet iſt, hat ſich am 15. d. M. Morgens aus dem Wirths⸗ haus, wo er dahier auf ſeiner Durchreiſe übernachtet hatte, unter Umſtänden mit Zurücklaſſung ſeiner Effecten, beſtehend aus einem Dienſtbuch mit Heimathſchein, einem mit Kleidungsſtücken angefüllten Ränzchen, entfernt, welche ihn keineswegs verdächtigen, aber vermuthen laſſen, daß er nicht ganz geſund geweſen und verunglückt ſein könne. Sollte Ihnen von demſelben etwas kundig geworden ſeyn, ſo erwarte ich alsbald berichtliche Anzeige. Grünberg den 21. Februar 1843. O uvrier. Signalement des Johannes Kiſter, Taglöhner aus Holzburg. Alter; 25 Jahre.— Größe: 5“ 6“.— Haare: braun.— Stirne: rund.— Augenbraunen: blond. — Augen: blau.— Naſe: breit.— Mund: mittel.— Zähne: gut.— Bart: roth.— Kinn: rund.— Geſicht: oval.— Farbe: geſund.— Statur: ſchlank. 5 10 Nachtrag: Die Polizeibehörden außerhalb des Kreiſes Grünberg werden erſucht, etwaige Aus kunft uͤber vorbemerktes Subject gefälligſt hierher gelangen laſſen zu wollen. Der Branntwein und ſeine Wirkung. Es iſt nicht möglich, die ſchlimmen Sitten⸗ und Seelen⸗verderbenden Folgen, welche der Genuß des Branntweins nach ſich ziehen muß, vermöge ſeines ſpirituͤſen Gehaltes, alle aufzuzählen; und wollte man auch dieſes, was wäre damit gewonnen? Gar nichts, als daß der Leib, durch das viele predigen müde geworden wäre. Aber das iſt nicht unſere Meinung, daß wir nur viel werden, ſondern das iſt unſer ernſtlicher Wunſch, daß viele gebeſſert werden möchten. Weil wir nun wiſſen, daß es nicht das Viel iſt, was den Menſchen zur Beſinnung bringt, ſondern das Kurze und Ueberzeugende, das Klare und Wahre: ſo geben wir in nachfolgen⸗ den Denkverſen, welche immer als der kurze Inhalt einer langen Predigt angeſehen reden mögen, eine ganze Perlenſchnur von ſolchen kurzen, überzeugen⸗ den, klaren und wahren Sprüchen. Wir hegen die gute Hoffnung, wills Gott, daß ſie Manchen, und ſollte es auch nur eine Seele ſein, zur Ueberzeu⸗ gung bringen und dem Verderben nach Leib und Seele entreißen. f Denkſprüche. Wünſchſt du immer durſtig zu ſein, ſo ſei ein Trunkenbold; denn je öfter und je mehr du trinkſt, um ſo öfter und um ſo mehr wirſt du durſtig ſein. Aber!— Willſt du deine Freunde hindern, dir zu deinem Fortkommen in der Welt behülflich zu ſein, ſo ſei ein Trunkenbold; denn ſo wirſt du alle ihre Bemühungen vereiteln. Willſt du deinen eigenen Beſtrebungen zu deinem Fortkommen kräftiglich entgegen arbeiten, ſo ſei ein Trunkenbold, und es wird dir nicht mißlingen. Biſt du entſchloſſen arm zu werden, ſo ſei ein U tigerung 15 80 (105) Min 10 Ut, win deſehende di in den Dem Revier, in lich verſteige ſondern de wenn der A gen Beding kannt gegeb Oberto 1 9 (109) Au dente dahlel dens um 1 kaühe, U und Schu Jacob Gr. den verſter Friebt 605) 7 Uhr, werd hende Frü ſtein ſchen 10 501 2 80 3) 80 4) 100 Ockſta 492) 2 Uhr, werd Matzen, de iu den Ge legenden genden J werpachtet. deinen ſti kin ßlingen ſt eln * 63. Trunkenbold, und du wirſt in kurzer Zeit zer⸗ lumpt gehen, und keinen Heller in der Taſche haben. Willſt du deine Familie verhungern laſſen, ſo ſei ein Trunkenboldz denn ſo wirſt du alle Mittel zu ihrem Unterhalte hindurch bringen. Aber ſieh' dich vor, daß du nicht mit verhungerſt! Willſt du von Betrügern und Dieben hintergangen und beſtohlen werden, ſo ſei ein Trunkenboldz denn ſo wird ihnen die Sache um ſo leichter. (Fortſetzung folgt.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. 1 ν Bekanntmachung, Verſteigerung von eichen Lohrinden, im Revier Ober⸗ rosbach, Forſts Friedberg betreffend. (105) Mittwoch den 15. März d. J., Vormittags 10 Uhr, wird dahier das in ungefähr 1505 Centner beſtehende dies jährige Ergebniß an eichen Lohrinde, in den Domanial⸗ und Communalwaldungen obigen Reviers, in Abtheilungen an die Meiſtbietenden oͤffent⸗ lich verſteigert. Nachgebote werden nicht angenommen, ſondern der definitive Zuſchlag ſogleich ertheilt, wenn der Abſchätzungspreis erreicht wird. Die übri⸗ gen Bedingungen werden vor der Verſteigerung be⸗ kannt gegeben. Oberrosbach den 27. Januar 1843. Der Gr. Heſſ. Revierförſter Bingmann. Hofraithe⸗Verſteigerung. (169) Auf Antrag der Martin Philippbſchen Ehe⸗ leute dahier, wird Dienſtag den 28. Februar, Mor⸗ gens um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Hof⸗ raithe, Pag. 1, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Schweinſtall, an Michael Bauer und Philipp Jacob Groß, öffentlich freiwillig an den Meiſtbieten⸗ den verſteigert. Friedberg den 14. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender. Frucht⸗Verſteigerung. (195) Dienſtag den 28. d. M., Nachmittags 2 Uhr, werden bei Gaſtwirth Thaler dahier, nachſte⸗ hende Früchte von dem Freiherrlich von Franken⸗ ſtein'ſchen Speicher verſteigert: 1) 50 Malter Waizen, Sh,„ en, 3) 80„ Gerſte und 4) 100„ Hafer, letztere aus 18411 Erndte. Ockſtadt den 18. Februar 1843. Brömſer. Güter ⸗ Verpachtung. (192) Dienſtag den 28. Februar, Morgens 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe ohngefaͤhr 18 Morgen, den Ludwig Keim'ſchen Eheleuten gehörenden, in den Gemarkungen Friedberg und Fauerbach II. liegenden Güterſtücken, auf ſechs nach einander fol⸗ genden Jahren, parzellenweis öffentlich meiſtbietend verpachtet. Das Verzeichniß der zu verpachtenden Guͤterſtücke iſt bei Hru. Gemeinderath Steinhäuſer einzuſehen. Friedberg den 20. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender. Brod⸗ Lieferung. (181) Montag den 27. d. M., Vormittags um 10 Ubr, wird die Lieferung des erforderlichen Brodes für die Garniſon Friedberg, während des 2. Quar⸗ tals 1843, auf dem hieſigen Militärverwaltungs⸗ büreau verſteigert. Friedberg den 15. Februar 1843. 5 J. A. Gölz, Oberquartiermeiſter. Holz ⸗Verſteigerung. (196) Montag den 27. d. M., Morgens 8 Uhr, werden in dem Freiherrlich von Frankenſtein'ſchen Walde dahier verſteigert: 1) in den Diſtricten Rothtannen und an der Frank⸗ furter Straße, 13 Stecken kiefern Scheitholz, eee„ Pruͤgelholz, 13 0„ Stockholz, 700 Stück„ Wellen; 2 im Diſtricte am Strasheimer Wald: 3 Stecken buchen Scheitholz, f 9„ eichen und birken Scheitholz, 3¼„ buchen Pruͤgelholz, 5„ eichen und birken Prügelholz, 23„ buchen Stockholz, 48„ eichen Stockholz, 2075 Stück buchen Wellen), 1350„ eichen und birken Wellen und 1300„ ginſtern Wellen. Ockſtadt den 18. Februar 1843. Brömſer. Mobilien⸗Verſteigerung. (201) Montag den 27. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſoll in der Wohnung des Chriſtian Weller I. dahier und zwar Erbvertheilungshalber, 1. ein Pferd, 2. 2 trächtige Kuͤhe, 3. ein neuer einſpänniger Wagen, mit eiſernen Ach⸗ ſen und Zugehöoͤr, 4. ein Pferdekarrn, 5. ein Pflug, 6. eine Egge mit eiſernen Zinken, 7. ein Kartoffelpflug, 8. Pferdegeſchirr, 9. mehrere Faͤſſer, 10 einige Fuder Roggenſtroh, 11. Kleiderſchrank, Kommod, Küchenſchrank, Tiſche, Bettſtellen, Stühle, Bänke, u. ſ. w., 12. Kelter, Fegmühle und ſonſtige Oekonomiegeräth⸗ ſchaften, 0 an die Meiſtbietenden gegen baare Zahlung verſtei⸗ gert werden. Wölfersheim den 16. Februar 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Allwohn. 10 Johann Markus Herrmann und Ehefrau, geborne 11 Philipp Deweil daſelbſt 12[Chriſtian Caſimir Söllners Wb. daſelbſt 13 Nicolaus Strauch und Ehefrau, Maria Katharina, 14 Dieſelben a 15[Franz Albrecht Stadelmanns Wb. daſelbſt 16 Hartmann Weil, Soldat daſelbſt 17 Oberlieutenant Vogt's Kinder daſelbſt 18 Johann Otto Ullerich und Frau, geborne Michel, 19 Johs Groß und Ehefrau, Juſtine Eliſabetha ge⸗ 20 Dieſelben 8 21. Dieſelben und Chriſtoph Rübſamen und Frau Anna 20 24. Dieſelben 25 26 Thomas Hanſtein und ſeine Verlobte, Eva geborne 27 Salomon Schwab daſelbſt 28[Rabiner Feibiſch Frankfurter daſelbſt und deſſen 29 Jacob Kuh obwohl ſolche längſt erloſchen ſeyn ſollen, offen. Da nun die betreffenden Original⸗ und Cautionsurkunden zur Löſchung nicht vor⸗ gelegt werden können, ſo werden auf Antrag der Betheiligten alle diejenigen, welche Rechte und vermeinen ſollten, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen ſechszig Tagen hier anzuzeigen, Cautionen für mortifieirt erklärt und die deßfallſigen Einträge in den Hppothekenbüchern geloͤſcht werden. * 64. in Friedberg Wagner, Johann Georg, daſelbſt 0 1 Die Ehegattin des Hofrath Dr. Kritter dafelbſt Johann Philipp Preußer und Ehefrau, Marga⸗ retha geborne Engel, daſelbſt Johs Heß und Frau, Katharina geb. Röß, daf. Heinrich Martin Briel und Ehefrau daſelbſt, Gerſon Bonn und Frau, Herz Amſterdamm und Frau, Endchen geb. Butzbach, und Faiſt Grö⸗ dels Wb. daſelbſt 8 Ritzel, Johann Georg und Frau, geb. Reuter, daſ. 9 Joh. Chriſtoph Kitzel und Frau, Dorothea geborne Walz, daſelbſt, 28A Söllner, daſelbſt daſelbſt daſelbſt borne Bechthold, daſelbſt Margaretha, geborne Groß, daſelbſt 2 Dieſelben 3 Die Letzteren, Chriſtoph Rübſamen und Frau daf. Johann Georg Horn und Frau, Dorothea geborne Meinhard, daſelbſt Menges daſelbſt Ehefrau, Sara Adler, Gr. Fiscus Löb Kaſſel in Friedberg Friedrich Bechſtein's Wittwe daſelbſt Dieſelbe Stadtkirche Friedberg Bürgermeiſter Georg Bauch daſelbſt Stadtkirche daſelbſt Senator Rauch daſelbſt Apotheker Ambros Konrad Trapp daſelbſt Heinrich Falck daſelbſt Otto Balthaſar Walz Wittwe daſelbſt Schöff Ewald daſelbſt Johannes Ruland daſelbſt Caution wegen Benutzung des Vermögens mann daſelbſt Johann Georg Bretthauer daſelbſt Martin Engel daſelbſt Johannes Michel in Niederwöllſtadt Compagnie Eiſen und Zahn in Frankfurt Dieſelbe Matthäus Markus Fay in Idſtein N. Packs Eheleute in Frankfurt Handlung Eiſen und Zahn in Frankfurt Hofrath Knorr in Friedberg Caution der Prozeßſache gegen Frau Arzber⸗ ger in Erlangen Das Armeninſtitut Friedberg Ambros Chriſtianiſche Curatel daſelbſt Hr. Oberappellationsgerichtsrath von Preu⸗ ſchen in Darmſtadt und deſſen Geſchwiſter der abweſenden Maria Philippina Stadel⸗ s Cie a l a dnn g f 214) In den Hypothekenbüchern der Stadt Friedberg ſteben die nachverzeichneten Hypotheken und Cautionen: 3 4 2 Namen und Wohnort Zeit der Errichtung 92 855 E ö. r 2 b 97 der Schuld. 0 Schuldner. Gläubiger. Schuldurkunde.] ff. f kr. 1JInſpector Fertſch und Ehegattin, geb. Hammann, Kaufmann Ernſt Hartmann in Frankfurt 27. März 18011000 (Caut. f. ihren Sohn Wilhelm Heinrich.) 22. July 1820] 1500 (Caut. als Steuer⸗ Einnehmer.) 5 18. Auguſt 1802 1055 3 13. Sept. 1806 600 12. Mai 1812 800 31. Dec. 1817 100 5. Auguſt 1736 100 18. Julp 1774 200 3. Dec. 1788. 200 4. Okt. 1764 250 11. Jun) 1794 400 22. Jan. 1803 50 9. July 1800 1600 31. März 1783 10⁰ 29. März 1792] 10 1. July 1801 250 . 19. July 1801 80 20. Febr. 1804 600 2. Novbr. 1792 (Caut. w. Aushalts) 9. Oktb. 1778 8⁰⁰ 20. April 177 750 29. Auguſt 1774 1500 15. Febr. 1773 1500 9. Octbr. 1778 51826 12. Marti 1788 1250 23. Auguſt 1764 203 25. Jan. 1802 600 17. July 1765 150 26. März 1818 J 4000 Friedberg den 17. Januar 1843. Oberpfarrer Pilger in Friedberg 17. Dec. 1811 50 Anſprüche an dieſelben zu haben als ſonſt jene Hppotheken und Großherzoglich. Pater Landgericht H o mann. Fruchtverſteigerung. (170) Dienſtag den 28. Februar, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrathe des vereinigten Armenfonds 30 bis 60 Malter Korn und 10„ 15 77 Gerſte, Zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 14. Februar 1843. Der Beigeordnete B Scheuer verkauf. (145) Auf freiwilliges Anſtehen des Großh. Ober⸗ ſtnanzrathes von Krug zu Gießen ſoll deſſen, in Geisnidda belegene, 70 Fuß lange, 40 Fuß tiefe und mit dem Dache ohngefähr 50 Fuß hohe Scheuer „Dienſtag d. 28. Feb. l. J., Vorm. um 11 Uhr, in Geisnidda auf den Abbruch öffentlich verſteigert werden. Man bemerkt noch hierbei, daß Geisnidda ender. durch einen/ Stunde langen chauſſirten Vicinal⸗ 216) Don N 100 Fauerbach J. Weenigſtnehm J) Zimmerart voranſchl i Fertigung Gemeinde 3) Schreinera! 5) Schmiedar 5) Maurerart ) Weißbinde 7) Steindecke 9) Handarde eiche 9) Schloſßer Schnell neinde Voranſchle letzeichneten z. Fauerbat 1 (217) di lhäulichkeiten derſelben gele WGebäulichkeite Schloßgraben, bur Beſchreilt Vaash Heſſſ „ Nttwach den in dem Gemei hum verſtige driedberk „Ober⸗ en, in 15 tieft Schtut! Uhr, rſteigent is nidda Bicinal „ 65*. weg mit der, durch Salzhauſen führenden Chauſſee verbunden und die Scheuer von Eichenholz iſt, das ſich zu Bauten jeder Art vorzüglich eignen dürfte. Die Verkaufsbedingungen können einſtweilen in dem Bureau des Buͤrgermeiſters zu Geisnidda ein⸗ geſehen werden und wer die Scheuer einſehen will, kann ſich dieſerhalb nur an den Gemeinderechner Kammer zu Geisnidda- wenden. Nidda den 2. Februar 1843. Gr. Heſſ. Landgericht daſ. Kattrein. Dr. v. Grolmann. Verpachtung der Koppelweidſtücke. (215) Donnerſtag den 2. März, Morgens 9 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die Koppelweidſtücke meiſtbietend verpachtet, als: 1) 2 Viertel 14 Ruthen an Stemmlers Garten, e + 4 5 daſelbſt, 1 1 6 1. daſelbſt, . 15 5 diſelbſt, 91 51 2 1. da ſelbſt. Friedberg am 22. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender. Arbeits Verſteigerung. (216) Donnerſtag den 2. März 1843, des Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in dem Gemeindehauſe zu Fauerbach I. nachſtehende Gemeinde-Arbeiten an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden, als: 1) Zimmerarbeit an den Gemeindeſtegen, fl. kr. voranſchlagt zu 44 52 2) Fertigung eines neuen Kanals in den Gemeinde⸗Nothteich 50— 3) Schreinerarbeit am Gemeindehaus 42 52 4) Schmiedarbeit 1 12 5) Maurerarbeit 35 10 6) Weißbinderarbeit 5— 7) Steindeckerarbeit 5 8) Handarbeiten an dem Gemeinde-Noth⸗ teiche 110 30 9) Schloſſerarbeit, Fertigung einer neuen Schnellwaage zu 300 Pfd. für die Ge⸗ meinde Fauerbach J. 24— Voranſchläge liegen auf dem Bureau des Un— erzeichneten zur Einſicht offen. Fauerbach J. am 20. Februar 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Werner. Verſteigerung. (217) Die vorhinige Landrathswohnung mit Ge— käulichkeiten und Gärten zu Vilbel, ſowie die hinter terſelben gelegenen Schloßruinen und dazu gehörigen Gebäulichkeiten, nebſt dabei befindlichem Garten und Schloßgraben, von welche ſämmtlichen Objecten nä⸗ lere Beſchreibung die Bekanntmachung in Nro. 52. der Großh. Heſſiſchen Zeitung enthält, werden Mittwoch den 12. April d. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehauſe zu Vilbel öffentlich in Eigen⸗ hum verſteigert. Friedberg den 22. Februar 1843. Großh. Heſſ. Rentamt daſ. B u ß. Bekanntmachung. (218) Montag den 6. März wird in der Woh⸗ nung der Gebrüder Andreas und Chriſtian Hanſtein auf dem Hauck, von Morgens 9 Uhr anfangend, der Nachlaß der verſtorbenen Ernſt Naus Wittwe, beſtehend in Gold, Zinn, Kupfer, Blech, Bettung, Weißgeräthe, Kleidungsſtücken und verſchiedenen Ge⸗ genſtänden, öffentlich meiſtbletend verſteigert. Friedberg den 22. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (219) Donnerſtag den 2. März, Morgens 9½ Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, das ſtädtiſche Fuhrwerk für 1843, beſtehend in Anfahren des Kießes aus der Uſa, der Steine zum Pflaſterbau, Abbruch der Steinen aus dem Pflaſter an den Vicinalwegen, ſo wie Wegfahren und Anfahren des Schutts und der Steine von der Stadtmauer öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 22. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender. Garten⸗ Verpachtung. (220) Donnerſtag den 2. März, Morgens 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, der zur Philipp Joſt'ſchen Kuratel gehörende, 80 Ruthen haltende, in der Lang⸗ gaſſe liegende Garten, auf ſechs nach einanderfol⸗ gende Jahre meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 22. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender. Holzverſteigerung. (221) Donnerſtag den 2. März d. J., des Vor⸗ mittags 8 Uhr, werden in dem niederrosbacher Ge— meindewald, Diſtrikt Sang, öffentlich meiſtbietend verſteigert, als: 1) 28 Stecken nadel Scheitholz, 2 1½„ eichen Prugelholz, 3) 38„ nadel* 9„ Stockholz, 5) 750 Wellen eichen und 1737% Wellen Nadel⸗ Reiſerholz, 6) 86 Stämme Nadelholz, 665 C.⸗F. enthaltend, 7) 1 Stamm buchen, 5 57 80 1 7 eichen, 7„ 7 9) 176 Stangen Nadelholz, 382 ¼„ 1 10) 10 3 eichen 25 1 4 Die Zuſammenkunft iſt präcis 8 Uhr Morgens im Diſtrikt Sang. Niederrosbach am 22. Februar 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter F. Bullmann. Kapital aufnahme. (222) Die Gemeinde Melbach ſucht ein Kapital von 1300 fl. aufzunehmen. Luſttragende können das Nähere bei dem Unter⸗ zeichneten erfahren. Melbach den 21. Februar 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter K Heu⸗ und Grummet⸗Verſteigerung. (223) Montag den 27. Februar d. J., Vormit⸗ „ 66* tags 10 Uhr, werden auf Anſtehen des Großh. Herrn Nicht zu überſehen! Pfarrers Hörle dahier, in deſſen Behauſunglcirca 100(228) Bei Unterzeichnetem iſt zu jeder Zeit ſehr Centner Heu und circa 20 Centner Grummet meiſt⸗ ſchönes Korn, wie auch vorzuͤg lich ſchöne neue Wicken bietend verſteigert. zum Säen, ſchöne Golderbſen, Leinſamen, luzerner Niederrosbach den 22. Februar 1843. und deutſcher Kleeſamen, wie auch vorzüglichſt gute Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Wertheimer Sotkuchen, uͤberhaupt alle in dieſes Fach F. Bullmann. einſchlagende Artikeln zu den moglichſt billigen Preiſen NN zu haben. Ferner ſind auch ächte ausgeleſene Kar⸗ toffeln bei mir im Einzeln zu verkaufen. Privat⸗Bekanntmachungen. Friedberg den 22. Februar 1843. Empfehlung Mel und 9 e e a e iheit! 15 5 andesproducte an 2E reihe i (185) Der Unterzeichnete empfiehlt hiermit ſeinen. 3 cee Großiſchen 115855 80 durch das hieſige Gaſthaus zu den drei Schwertern Ein vierſitziger Glaswagen, genügend als ganz vorzüglich bekannten Vachaer(229) ein⸗ und zweiſpännig eingerichtet, ſteht dahier Seuf. Auch ſind bei demſelben Stearin⸗Lichter im Gaſthauſe zu 37 drei Schwertern zu verkaufen. von vorzüglicher Gute zu äußerſt billigem Preiſe ine Gewann zu haben.(230) im Burggebiet im ſogenannten Ried iſt aus Friedberg. Ne Hahn, freier Hand zu verkaufen 15 0 preuff aterialiſt. einri reuſſer. Empfehlung. (208) Bei Unterzeichnetem ſind gute Schlagkuchen uͤchte⸗ N er ˖: um eien billgen Preis zu gaben. G e„ Tete 10 80 1* e 198 85 Hafer: 5 fl. 20 kr. auf der breiten Straße wohnhaft bei Or. Haltelter Bubd. rüchte⸗Preiſe zu Mainz, am 17. Febr.: 5 Ein vorzüglicher Flügel. een 10 fl. 50 kr. 1 1 Gerſte: 70 30 kr. eee becher 8. verkaufen. Das Nahere ſagt die Hafer: 6 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. ö xpedition d. B. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Anzeige. i; f (224) Mit 00 1 Bewilligung hat Butzbach vom 26. Febr. bis 4. Marz 1843. Unterzeichneter die Ehre, einem hochgeehrten Publikum 5 g die Agebenſte Anzeige zu machen, daß er bei ſeiner Pfd Brod-Preiſe. ae Butz bach Durchreiſe auf kurze Zeit, ſein großes römiſches b. Funſt⸗ und Wachsfiguren⸗Kabinet nebſt einem großen 1 Leib ⸗Roggenbrod e e e ausgezeichneten Panorama, im Saale des Herrn 8 4 5— f J. P. Mann dahier aufgeſtellt hat. Daſſelbe iſt von Lotb.]“ Loth. Morgens 9 bis Abends 9 Uhr geöffnet. Eintritts-— Milchbrod FF preis 6 kr., Kinder unter? Jahren zahlen die Hälfte.— Waſſerweck 14% 15 Unter Versicherung, daß Niemand den Schauplatz—Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1 145 unbefriedigt verlaſſen wird, bittet um geneigten Zu⸗ Fleiſch⸗Preiſe. 5 ſpruch. Caſpar Döringer, 1 Ochſenſteiſch* 1 1 Mechanikus aus Homburg. 1 gemäſtetes 9 1 8 2260 15 7115 n a 8 8 g 1 Kübfleiſch ungemäſtetes 6— 61— 225 eht mit allem Zugehör zu verkaufen bei„ Rindflei gemäſtetes enn Wirth Zerb in Dorheim. g g f murela ungemäſtetes nee Bekanntmachung 5 Sa e (226) Nächſten Montag den 27. Februar, Mor⸗ Hauen ee 45 3 7 2 gens um 8 Uhr, werden in der Wohnung des Gr. Schaaffleiſch 5 n Rektors Algeier zu Butzbach verſchiedene zum Nach⸗ 5 von blos Schweigen S laſſe der Fran Major Sommerlad gehörige Gegen⸗ 3 ee ee r ſtände, als: Zinn, Möbel, Bettzeug, Kleidungsſtücke„ Schwartenmagen 15 80 N F u. ſ. w. gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Geräucherter Speck 201— 1200 227) k bit 100 f. 7 Sbreſeilc 15 8 15 2 (227) können bis zum 24. A ril I. J. aus der„ i a 8 5 Kirchenkaſſe zu Obermörlen giben gerichtliche Ver⸗ 5 e 85 4 5 5 ſicherung ausgeliehen werden.„ Nierenfett 21— 20— Friedberg den 21. A 18%„Hammelsfett 5 15— 115— i 5 Fa a tz, f Der**„ i** 0 als Rechner der Kirche zu Obermörlen. uh 9005 15 W re Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl B inder nagel in Friedb 1 g. Betreffend In Ge d. M. wird „Der? um Brande ſuudlungsfall Fattoſßel vert Die Lal nachen zu la und den Ger Friel Die Gre an die „Die u. Sie möglich Frie d Um de von Oberhe zeuge zu 0 Preiſen nac druch kene Werkze⸗ nichten ſind. Gieſſ