2 be * 7 Seeta note * 1 iii eechg eee 2*** ö Intelligenzblatt Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 2 Meittwoch, den 24. Maſ 8 M 40. 1843. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Gr. Kirchenvorſtaͤnde des Kreiſes mit Ausnahme in den ſtandesherrlichen Bezirken. Betreffend: Die Kirchenvoranſchläge des Kreiſes Friedberg für 1844. Unter Bezugnahme auf die Verordnung über Verwaltung des Kirchen⸗Vermögens vom 6. Juni 1832, wonach die Kirchenvoranſchläge im Monat April berathen werden ſollen, dieſelben, wo es noch nicht geſchehen ſeyn ſollte, alsbald an die Gr. Wer bis zum 5. Juni d. J. geſchehen hierher zu berichten. Friedberg am 8. Mai 1843. weiſe ich Sie hierdurch an, b Dekane abzugeben, und wie nicht berichtet, erhält einen Wartboten. Kü ch ler. Anbau der Kartoffeln durch Ableger. Das Intelligenzblatt von Oberfranken enthaͤlt weſentlich Folgendes darüber: Die ganzen Setzkartoffeln werden fruͤher, als ge⸗ wöhnlich, alſo um die Mitte Aprils, auf einen war⸗ men ſonnigen Acker oder in die Hausgärten dicht neben einander gelegt, und mit wenig Erde bedeckt. Große Kartoffeln werden in zwei Stücke geſchnitten und mit der Schnittfläche in den Ooden gelegt. Nacht⸗ fröſte kann man auf ſo kleinem Raum leicht durch Bedecken mit Stroh oder ſtrohigem Miſt abhalten. Wenn ſich nun bis zur gewöhnlichen Kartoffellege⸗ zeit 4 bis 5 Zoll hohe Triebe aus den nach oben zu gerichteten Augen entwickelt haben, ſo werden die Wurzelknollen vorſichtig ausgehoben, alle Triebe, auch die unteren, aufwärts gekrümmten, bis an die Knollen abgebrochen, in einen Korb geſammelt, und auf den inzwiſchen wie gewöhnlich vorbereiteten Kar⸗ toffelacker am beſten kurz vor oder nach einem mã ßi⸗ gen Regen, entweder wie Krautpflanzen mit dem Setzholz gepflanzt, oder auch auf den Rand der of— fenen Pflugfurche gelegt und mit der nächſtfolgenden Furche zur Hälfte mit Erde bedeckt. Dieſe Triebe, deren jede Setzkartoffel ſo viel liefert, als ſie ge— ſunde Augen enthält, gewöhnlich 4 bis 6, bewurzeln ſich ſehr ſchnell, zeichnen ſich durch ein lebhafteres Grün bald vor den gelegten Kartoffeln aus, und geben eine ebenſo reiche Erndte wie dieſe. Die ihrer Triebe beraubten Setzkartoffeln(Wurzelknollen) kon⸗ nen noch als Viehfutter verwendet werden, welches, wenn gleich nicht ſo nahrhaft als ungekeimte Kar— toffeln, doch immer nach der Erfahrung geſund und gedeihlich iſt; ja man kann die Wurzelknollen durch neues Legen noch zur Fortpflanzung verwenden, da ſie gewöhnlich, beſonders in der nach unten gelegenen Seite noch keimfähige Augen enthalten. Iſt man in der günſtigſten Lage, wenigſtens die Hälfte des Be⸗ darfs an Setzkartoffeln zu beſitzen, ſo lege man ſie, wie gewöhnlich, aber etwas früher auf den fuͤr ſie beſtimmten Acker. Sobald ſie 4 bis 5 Zoll hohe Triebe erzeugt haben, werden die ſchwächeren Triebe eines jeden Stockes nahe an den Knollen abgebrochen, blos 1 oder 2 Triebe an jedem Stock gelaſſen, und die abgenommenen, wie oben erwähnt, geſetzt. —— Bekanntmachungen von Behoͤrden. rr Bekanntmachung. (597) Die Braunkohlen-Conſumenten des Dor— heimer Bergwerks, welche Klötze auf Ciedit beziehen wollen, werden benachrichtigt, daß Bürgſcheine, auf * 186*. welche mehrere Perſonen aufgefuͤhrt ſind, unter kei⸗ ner Bedingung mehr angenommen werden, ſondern für jede einzelne Perſon, welche Braunkohlen bezie⸗ hen will, auch ein beſonderer Bürgſchein, auf wel⸗ chen jedoch nie ein Quantum unter 25 Centnern ver⸗ abfolgt wird, abgegeben werden muß. Die Gr. Herrn Buͤrgermeiſter werden erſucht, dieſes im Intereſſe ihrer Ortsangehörigen bei Auf— ſtellung der Bürgſcheine beobachten und in ihren Gemeinden bekannt machen laſſen zu wollen. Dorheimer Bergwerk am 2. Mai 1843. Der Gr. Berginſpector A. Storch. Bekanntmachung. (633) An den in dieſem Jahr am 13. Juni und 2. Auguſt in Laubach ſtattfindenden Markten wird zugleich Viehmarkt abgehalten. Indem man dieſes zur öffentlichen Kenntniß bringt, werden die Herrn Bürgermeiſter erſucht, ſol⸗ ches im Intereſſe des handeltreibenden Publikums in den Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Solms-Laubach den 3. Mai 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Kneip. Edictal ladung. (646) Die Chriſtian Raabs Ehefrau von Beyen⸗ heim beabſichtigt, die mit ihrem Ehemanne gemein⸗ ſchaftlich contrahirte Schulden abzuführen, und zu dieſem Behufe einen Immobilienverkauf vorzunehmen. Mit Rückſicht hierauf werden alle diejenigen, welche Forderungen an die Ehriſtian Raabs Eheleute zu machen haben, andurch aufgefordert, ſolche Donnerſtag den 15. Juni, Vormittags, bei Gericht anzuzeigen, widrigenfalls auf ſie keine Rückſicht genommen werden kann. Friedberg den 5. Mai 1843. i Gr. Heſſ. Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Aufforderung. (665) Konrad Kraft, Schuhmacher von Wölfers⸗ heim, der, in Folge mehrfacher Criminalunterſuchun⸗ gen, ſchon ſeit einer Reihe von Jahren ſich abweſend befindet, und jetzt dem 68ſten Lebensjahre nahe ſteht, wird aufgefordert, ſogewiß binnen ſechs Wochen von heute an, ſeinen Aufenthalt anzuzeigen, als ſonſten die von ſeinen Kindern beantragte Ueberweiſung der, auf den Namen ihrer verſtorbenen Mutter ſtehenden Im⸗ mobilien vollzogen werden wird. Hungen den 9. Mai 1843. Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (681) In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai l. J. ſind einem Knechte zu Reichelsheim durch Er— brechung ſeiner Kiſte folgende Gegenſtände geſtohlen worden: 10 Mit einem weißen ledernen Beutel an Geld 9 fl. und zwar in folgenden Münzſorten: ein neuer Großh. Heſſ. Kronthaler, vier neue Gul⸗ denſtucke, drei halbe Guldenſtuͤcke, ſieben Sechs⸗ kreuzerſtücke und zwei Groſchen. 2) Ein neuer blauer baumwollener Kittel ohne Zeichen. 3) Drei leinene Hemden, welche auf der Bruſt roth und mit den Buchſtaben F. S. gezeichnet waren. 4) Ein Paar lange Kamaſchen von grauem Tuche mit ſchwarzen beinernen Knöpfen. 5) Zwei grüne baumwollene Halstuͤcher mit weißen Würfeln. 5 0 6) Ein Hoſenträger von gelben Gurten. Ich erſuche die hochlöbl. Juſtiz⸗ und Polizeibe⸗ hoͤrden des In- und Auslandes auf dieſe Gegenſtande zu invigiliren, dieſelben im Entdeckungsfalle in Be⸗ ſchlag zu nehmen, und mich hiervon, ſowie wegen etwaiger entdeckter Indicien des Thäters in Kennt⸗ niß zu ſetzen. Reichelsheim den 13. Mai 1843. Herzoglich Naſſauiſches Amt Rullmann. Bekanntmachung. (683) Auf Anſtehen der Herrn Vormünder ſoll Montag den 29. d. M. und die folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr an, der Mobilien⸗Nachlaß des Freiherrn von Löw in der Behauſung des Sattlers Bechſtein, beſtehend in Tiſchen, Stühlen, Kommoden, Schränken, Spiegeln, Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Eiſen, Blech, Porzellan, Glas und ſonſtigem Haus⸗ geräth, ſodann Weißzeug, Bettung, Weißgeraͤth, Schießgewehren und Kleidern, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 18. Mai 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Arbeits ⸗Berſteigerung. (695) Dienſtag den 30. Mai 1843, Morgens 9 Uhr, ſollen die Arbeiten zum Ausgraben des forſt⸗ fiscaliſ hen, ſogenannten Piſtorteiches bei Muͤnſter, im Revier Hochweiſel, an dem Teiche ſelbſt, öffent⸗ lich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Das Nivellement des Teiches, nach welchem die Ausgrabung ſtatt finden ſoll, liegt auf dem Bureau des Gr. Revierförſters Stillgebauer zu Hoch⸗ weiſel zur Einſicht offen. Rodheim den 20. Mai 1843. 5 Der Gr. Forſtinſpector des Forſts Friedberg Rübſamen. Bekanntmachung. (696) Montag den 29. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird das Oelbedürfniß, ſodann um halb 11 Uhr deſſelben Vormittags, der Schuh- und Sohlen⸗ Bedarf für das 2. Bataillon des 4. Infanterie-Re⸗ giments auf deſſen Verwaltungs- Bureau pro 2. Semeſter 1843 verſteigert. Friedberg den 20. Mai 1843. 5 J. A. Gö lz, Oberquartiermeiſter. (697) fahme Samſtag Uhr statt ſelben 6 Zeit im derung daß Je aufzune Mutter Fri 0 698) die Gar d. J,! um 10 Bureau Die bergs n bekannt Fri (699) 10 Uh. Korn ur ches Luſ Nau (700) Uhr, erforde 36 Kre und we dieſes k kannt m Aſſen Der Ge 701) Kleinfel. leute da ſtücke, n. ug offen Egenthur zn verka Autor, 10 Decen An das; alda, ahm. e * pfer, Zinn, gem Haus⸗ 2 10 + 5 elßgeraͤth, geiſtdietend urgermeiſdr Morgens 9 en des forst ei Münſter klbſt, offen, rb gegeben ach welchen t auf dem et zu Hoch Hag „ 187* Bekanntmachung. (697) Ich mache hiermit bekannt, daß die Auf⸗ nahme neuer Schulkinder in die hieſige Muſterſchule Samſtag den 10. Juni l. J., Nachmittags um 2 Uhr ſtatt haben wird. Die Eltern und Pfleger der⸗ ſelben wollen ſich demnach mit ihnen zur anberaumten Zeit im hieſigen Rathhausſaale einfinden. Zur Foͤr⸗ derung des Geſchäftsganges wird es nöthig ſein, daß Jedes ein Zettelchen mit Vor- und Zuname des aufzunehmenden Kindes, ſowie des Vaters resp. der Mutter oder des Pflegers, mitbringe. Friedberg den 17. Mai 1843. Der Großh. Rector Profeſſor Didffenbach. Bekanntmachung. (698) Die Lieferung des erforderlichen Brodes für die Garniſon Friedberg während des 2. Semeſters d. J., wird Dienſtag den 30. d. M., Vormittags um 10 Uhr, auf dem hieſigen Militär⸗Verwaltungs⸗ Bureau in Accord gegeben. Die Herrn Buͤrgermeiſter der Umgegend Fried⸗ bergs werden erſucht, dieſe Bekanntmachung geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 20. Mai 1843. J. A. G ö lz, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (699) Dienſtag den 30. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen an hieſiger Saline circa 118 Achtel Korn und 66 Achtel Gerſte angekauft werden, wel— ches Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 19. Mai 1843. Kurfurſtliches Salzamt Schmincke. Dunker. F. Schreiber. Arbeits ⸗ Verſteigerung. (700) Samſtag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird die bei Anlage eines neuen Friedhofs erforderliche Hand- und Planirarbeit, zu 217 Sulden 36 Kreuzer verüberſchlagt, wenigſtnehmend verſteigert, und wollen die gr. Bürgermeiſter benachbarter Orte, dieſes den Intereſſenten ihrer reſp. Gemeinden be⸗ kannt machen. Aſſenheim den 17. Mai 1843. Der Gemeindebaumeiſter Der gr. Buͤrgermeiſter Ruths. Bertalott. Edictalladung (701) Johannes Müllers Wittwe und Kinder von Kleinfelda haben an Johannes Schmulbachs Ehe⸗ leute daſelbſt ihre Hoftaithe und ſämmtliche Güter⸗ ſtücke, worüber dahier zur Einſicht Flurbuchs-Aus— zug offen liegt, verkauft, vermögen aber weder ihre Eigenthumsrechte, noch auch die Tilgung einer, auf den verkauften Immobilien haftenden, von ihrem Auctor, Johann Peter Müller von Kleinfelda, am 19. December 1792 conſtituirten Generalhypothek über das vom Fürſtl. Heſſ. Rentmeiſter Staudinger zu Felda, als Adminiſtrator des abweſenden Johann Kaſpar Müller übernommene Vermögen urkundlich nachzuweiſen. Es werden daher, da dem Fortbe— ſtand jener Generalhypothek widerſprochen wird, alle diejenigen, welche aus ſolcher Anſprüche bilden oder überhaupt an den abzutretenden Immobilien ding⸗ liche Rechte begründen können, aufgefordert, davon ſogewiß binnen 60 Tagen aà dato dahier Anzeige zu machen, gegenfalls die Generalhypothek als er— loſchen betrachtet, überhaupt aber das abzutretende Grundeigenthum, als von außergewöhnlichen ding⸗ lichen Rechten befreit und den Disponenten zugehörig, behandelt werden wird. Ulrichſtein den 15. Mai 1843. Großh. Heſſ. Landgericht das. Ra y ß. Fruchtverſteigerung zu Friedberg. (702) Nachgenannte Fruchtquantitäten aus 18421 Erndte kommen Mittwoch den 31. dieſes Monats, Vormittags 10 Uhr, in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehemaligen Main⸗ zerthor hierſelbſt zur Verſteigerung, nämlich: 1) von dem fiscaliſchen Speicher zu Friedberg: 20 Malter Waizen, 100 Malter Korn, 1 Mal⸗ ter Gerſte und 20 Malter Hafer; 2) von dem fiscaliſchen Speicher zu Vilbel: 24 Malter Korn. Friedberg den 9. Mai 1843. Gr. Heſſ. Rentamt daſelbſt Bu ß. Braunkohlenklötze zu Wölfersheim (703) werden vom 1. d. M. an zu 11 kr. der Centner in vorzüglicher Qualität abgeben, auch auf Verlangen gegen Bürgſcheine bis Martinitag d. J. creditirt. Hungen den 14. Mai 1843. Der Rentamtmann Kießling. Ein Kapital von 1000 fl. (704) wird für die Gemeinde Ockſtadt, jedoch nicht über 4 pCt. verzinslich, geſucht. Hierauf Reflec⸗ tirende wollen ſich baldig an den Unterzeichneten wenden. Ockſtadt den 21. Mai 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter gei n. Arbeits Verſteigerung. (705) Die diesjährigen Unterhaltungsarbeiten an der Pfarrhofraithe zu Bruchenbrücken, beſtehend in Maurerarbeit voranſchlagt zu 12 fl. Steinhauerarbeit 24% ſollen Samſtag den 27. d. M., Nachmittags um 3 Uhr, im daſigen Gemeindewirthshauſe wenigſtneh⸗ mend verſteigt werden. Friedberg den 21. Mai 1843. In Auftrag: Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Material- Lieferungs- Verſteigerung. (706) Freitag den 26. d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem Gemeindehauſe zu Oberrosbach zum Pflaſtern der Ortsſtraße das Anliefern von circa 33 Cub.⸗Klafter Baſalt⸗ und 50 Grauwacke⸗Pflaſterſteinen, ſodann 30 en verſteigert Pflaſter⸗Kies an den Wenigſtnehmend werden. Oberrosbach den 20. Mai 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter L à m m Bekannt m a ch u (707) Freitag den 26. Mai l. J., 9 Uhr, ſoll das Reinigen der Kirche Ort und Stelle Schutt in der Stadtkirche dahier an an die Wenigſtnehmenden ver Friedberg den 21. Mai 1843. Der gr. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. N 2000 Gulden, (675) welche im Ganzen oder au lungen abgeg gegen doppelten Einſatz zum Nähere Auskunft ertheilt Bock ⸗ Bie r (694) Meine geehrten Gönner un tes, vorzügliches Bock⸗Bier in in Faß abgeben. Spalter⸗ Hopfen, beßter Qualität, Preiſen zu verkaufen. Anton Burck, Bierbrauermeiſter, an der Stadtkirche wohnhaft. Vorzüglichen Aepfel (708) verzapft die Maas zu 1 ſelben auch Ohmweiſe ab Lud w Ohngefähr 60 Malter Hafer (709) aus 18421 Erndte, welche d. J. creditirt werden können, h nehmbaren Preiſe zu verkaufen Carl in Bönſtadt. Salzhauſe (710) Unterzeichneter erlaubt ſich daß den Aten Pfingſt⸗Feiertag, als erſte Ball in dem hieſigen Kurſaale ttfinde bemerke ich gleichzeitig, daß(718) reingehaltenen Aepfelwein dem ich hierzu einlade, jeden Sonntag während der Sai beſetzter Muſik ſtatt hat. Salzhauſen im Mai 1843. (711) hat Unterzeichneter zu ver uftrag Fritſch. In A Ein großes ſchwarzes Leichentuch, (712) welches der hieſigen Metz billig zu verkaufen. Friedberg. n g. Vormittags um ſteigert werden. Privat⸗Bekanntmachungen. ch in 2 Abthei⸗ eben werden können, liegen zu 5½ 0 Ausleihen parat. die Expedition d. B. d Freunde benach⸗ ich, daß ich mein, nach Münchner Art gebrau⸗ Zapf genommen habe. Auch werde ich dasſelbe in 7 ch Moßbacher und durch die ergebenſte Anzeige, 2 kr., und gibt den⸗ n. hiermit anzuzeigen, H. W. Seum. Ein ſchönes gutes Klavier „ 188* Cub.⸗Klafter Cub.⸗Klafter Ein Klavier (713) iſt zu vermiethen. Bei wem, pedition dieſes Blattes. f Eine Wittwe, 5 5 Jahre alt, welche in der Führung einer Haushaltung die beßten Zeugniſſe aufweiſen kann, r einzelnen Perſon als Bedienung, oder auf Reiſen mit einer Herrſchaft als Dienerin ſehr wohl eignen würde, kann jeden Tag eintreten. Das Nähere iſt bei der Expedition dieſes Blattes zu erfragen. ſagt die Ex⸗ (714) 36 e r. ſich auch bei eine ngewölbe von Verſteigerung. 5 (715) Freitag den 26. d. M., Morgens um 10 Uhr, ſollen in der Wohnung des Rentmeiſters Filius in Beienheim verſteigert werden: 14 Fuder Roggenſtroh, 10„ Waizenſtroh, in/ u. Fuder, e Wirrſtroh, f 12 Malter Gerſte. nnehmbarer Bürgſcheine wird Gegen Einlegung a Zahlungsfriſt bis den 1. Okt. l. J. geſtattet. Beienheim den 20. Mai 1843. J. Filius. Waaren⸗ Empfehlung von Joſeph Strauß in Weckesheim. (716) Einem geehrten Publikum mache ich an⸗ daß ich nun ein Waaren⸗ ft auf eigene Rechnung betreibe und mit allen Sorten Sommerzeugen, Buckskings, ächten Kattuns, Maßlin, Jaconet, Druckzeugen, Barchent, baumwolle⸗ nen Bettzeugen, ſowie auch mit allen Sorten wollener Tücher beßtens verſehen bin. Ich werde ſtets um die billigſten Preiſe verkaufen und mir bei geneigtem Zuſpruch das Zutrauen des Publikums zu erwerben ſuchen. Auch bin ich mit einem allen Sorten Tapeten verſehen, ſten Preiſe abgegeben werden. Jagd⸗ Verpachtung. (717) Dienſtag den 6. Juni, Morgens 10 Uhr, ſoll die Gräfl. Elziſche Jagd zu Burggräfenrod an den Meiſtbietenden verpachtet werden bei Verwalter Reß. und/ Ohm zu ſehr billigen Geſcha wein ig Kreuter. bis Bartholemäi Commiſſionslager von welche um die billig⸗ at zu einem an⸗ Hochſtadt am 5. Juni, der ſtattfindet. In⸗ 12 Och m. hat zu verkaufen ſon Ball bei gut⸗ Balthaſar Holtzmann zu Petterweil. Literariſche Anzeige. Bei Carl Binder nagel in Friedberg ist wieder vorräthig: Das Leben Dr. Martin Luther's nach Johann Matheſius. Mit. drei Stahlſtichen gerzunft gehört, iſt und einem Vorwort von Dr. G. H. v. Schubert in München. Fünfte, Unveränderte ee 7 kr. 8 Waltz. miethen. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg- — 1 0 behörde Donner 6 ihren binnen berurt der Na ſchaftsſ 0