70 genzblatt für die Provin; Oherbeſſen in Allgemeinen, Kreise Friedberg, Grunberg und Hungen 1 und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. b,——————— 8—— 55 Bean MN 100. Sonnabend, den 23. Dezember 1843. ohnhaft— 5 u Butzbach. 5 5 — Amtlicher Theil. ts liegt 3 if b Bekanntmachung. rift Mittwoch den 27. d. M. wird bei den Kaſſen des Mathildenſtifts dahier und Groskarben kein upſthlen. Zahltag gehalten, was hiermit zur Kenntniß gebracht wird. f 43. Friedberg am 21. Dezember 1843. deinemann. —— Der Großh. Heſſ. Kreisrath als Präſident des Mathildenſtifts Küchler. —— enken* 1 Der Hiwimliſche. Heil und Gebet dem Mann im Himmelsglanz, Er war es ſelber einſt, der Menſchlichkeit ilbfran geb. Zu deſſen Füßen jetzt die Sterne wallen; Die Menſchen lehrte, der Erbarmen, Sanftmuth 30 f 0 k. Wie Mond und Sonne glänzt ſein Angeſicht! Und Milde zur Religion uns gab. Abfrarz geb. Er denke unſrer, wenn wir beten, wenn Heil und Gebet dem Mann, der Menſchlichkeit L f. 12 kr. Sich unſer Herz zum Armen freundlich neigt, Die Menſchen lehrte, der Erbarmen, Sanftmuth d Dichtungen. Und laſſe jeden Wanderer Schatten finden, und Milde zur Religion uns gab! 58 f. Und jedem Dürſtenden zeig' Er den Quell. Herder. n, Halbftanz. a 11 fl. f. 2 iche Ri 5 4 8 f 7: ng. ichkeit die„herzliche Bitte/ in weiteren Kreiſen bekannt machte. Guſta v Adolf Stiftu 9 Es geſchieht dieß, indem ich in hieſigem Int.⸗Blatte den An⸗ der Mytbo⸗ 8 fl. 6 kr. Mit der ueberſchrift:„herzliche Bitte des Hauptver⸗ 5 fl. 30 kr. eins der Guſtav⸗Adolf⸗ Stiftung im Groß berz. Heſ⸗ 5 J 0 k. ſen an die evang. Bewohner des Großherzogthums“ 5*. bat der engere Verwaltungsrath des heſſ. Hauptvereins in Tochterſchulen Darmſtadt einige Blätter drucken laſſen, in denen er zunächſt 4 fl. 30 kr. einen geſchichtlichen Nachweis über die Entſtehung der Guſtav⸗ Adolf⸗Stiftung u. ſ. w. gibt und ſodann Jeden, dem die N 1 Blätter vor Augen kommen, bittet, das Liebeswerk, wie es f. die G. A. Stiftung beabſichtigt, zu befördern.— Auch dem deutſchen Uie⸗ Unterzeich neten iſt eine Anzahl von Exemplaren jener Blätter 4 fl. 48 kr zugekommen mit dem Auftrage, für ihre möglichſte Verbrei⸗ tung, wenn es geſchehen könne, noch vor dem Weihnachts— ſchied feſte Sorge zu tragen, damit die„herzliche Bitte ſchon auf u terſchitd die, an einem der Weihnachtstage für die G. A. Stiftung gen preisen zu erhebende Collecte, ihren Einfluß üben könne. Ich habe in Folge dieſes Auftrags eine große Anzahl der Blätter in alle hieſigen Wirthsſchaftslocale ausſtreuen laſſen und bitte 1 die Herrn Wirthe ergebenſt, ihre Gaͤſte auf ſie aufmerkſam .. zu machen;— ich habe auch in einige Orte der Umgegend, wenn ich Gelegenbeit hatte, einzelne Exemplare geſchickt;— en fk — ich bin erbötig, Jedem. der ein Exemplar verlangt, ein ſolches abzugeben, ſo lange mein Vorrath reicht;, immerhin aber erragel. würde ich vor Weihnachten nur für die hieſige Stadt und r etwa die allernahſte Umgegend mich meines Auftrags ent⸗ ledigen können, wenn ich nicht durch ein Organ der Oeffent⸗ fang der„berzlichen Bitte“ auszüglich, den Schluß aber wört⸗ lich abdrucken laſſe. Dabei erſuche ich alle Abonnenten des Blattes, ſo vielen Nichtabonnenten, als nur irgend moglich, die vorliegende Nummer mittheilen zu wollen. Die Noth der evang. Kirche— dieß der gedrängte Inhalt der drei erſten Seiten der„Bitte— die in einzelnen Gemein⸗ den des Inlandes ſchon oft ſehr groß iſt, die aber in außerdeut⸗ ſchen Landen häufig faſt allen Glauben überſteigt, hat in Vie⸗ len das Verlangen erzeugt, einen Verein zu gründen, der ſich über ganz Deutſchland erſtreckte und jener Noth der Glau⸗ bensgenoſſen in Nahe und Ferne ſteuern könnte. Schon ſeit 1832 beſtand in Leipzig die Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung mit ganz gleichem Zwecke, es lag darum der Gedanke, den neu zu gründenden Verein mit jener ſchon beſtehenden Stiftung zu vereinigen, ſehr nahe. Wirklich kam dieſe Vereinigung auch auf der großen Verſammlung zu Frankfurt, am 20. und 21. September d. F. zu Stande und ſofort genehmigte Se. k. H. unſer geliebter Großherzog die Statuten des heſſ. Landesver⸗ eins definitiv am 6. Dezember 1843. Die Sache des Vereins bat in unſerm Großherzogthume ganz beſonders ſchon eine umfaſſende Ausdehnung gewonnen und außer dem Hauptver⸗ eine in Darmſtadt, beſtehen Zweigvereine in Friedberg, Gieſſen, Laubach, Nidda, Erbach, Offenbach, Worms. Im Jahre 1843 ſind 1519 fl. 28 kr. verwendet worden, wo⸗ don Bingen 500 fl., Seligenſtadt 309 fl. 44 kr., Criſtdorf „ 444 in Mähren 609 fl. 44 kr., Deutſch⸗Gablonz in Boͤhmen 100 fl. Aſchaffenburg 100 fl. erhielt. 809 fl. 44 kr. wurden in Darm⸗ ſtadt kapitaliſirt. Nach dieſer lleberſicht fährt nun der Verwaltungsrath fort:„Und das iſt denn nun die Bitte des Hauptvereins der Guſtuv⸗Adolf Stiftung im Großherzogthume Heſſen. Wenn überall, in jedem Kreiſe oder Dekanate ein ſolcher Verein ſich bildete und an den Hauptverein ſich anſchlöſſe, dann würde der letztere immer kräftiger werden und immer ſegensreicher wirken, nicht allein für unſer eigenes Vaterland, dem ein Drittheil der Jahreseinnahme ganz verbleibt, ſondern auch fuͤr arme evangeliſche Gemeinden in nicht proteſtantiſchen Ge⸗ genden, ohne Unterſchied, ob ſie dem eigenen Lande oder dem Auslande angehören; und endlich würde aus dem Großher⸗ zogthume auch jahrlich eine ſchöne Summe nach Leipzig flie⸗ ßen und dort zum Beßten bedraͤngter Gemeinden angelegt werden können.“ „Was Du geben ſollſt, evangeliſcher Bruder. evangeliſche Schweſter? Was Du kannſt und wozu. Dein Herz Dich treibt. Gibſt du viel, aber als ein froͤhlicher Geber, gibſt Du wenig, aber das Wenige nur mit treuem Herzen, mit der Geſinnung jener Wittwe am Gotteskaſten, dann iſt es willkommen, und der Herr wird ſeinen Segen darauf legen. Nur entziehe Dich nicht dem evangeliſchen Werke, weil Du nicht viel geben kannſt und nicht wenig geben magſt. Willſt Du jährlich etwas Beſtimmtes geben, ſo iſt das um ſo beſſer, weil dann der Verein ſchon ſo ziemlich im voraus weiß, was er wieder einnehmen wird; auch wirſt Du dadurch wirkliches Mitglied des Vereins. Willſt Du aber zu keiner beſtimmten Gabe Dich verbindlich machen, ſo haſt Du unter Anderem bei der jährlichen Kirchencollecte, die unſer geliebter Landesvater dem Vereine für den Sonntag bewil⸗ ligt hat, an dem das Gedächtniß der Reformation gefeiert wird,(dieß Jahr für einen der heiligen Chriſttage), Gelegenheit, dein Scherflein zu geben. Segnet Dich Gott im Zeitlichen, oder bereitet der Dir eine 3 in Deiner Familie, ſo vergiß Deiner armer evangeliſchen rüder nicht. Beſtellſt Du Dein Haus und kannſt es, ohne die Deinen in Nachtheil zu bringen, ſo denke auch da noch au den Verein und ſeinen Wahlſpruch: Laſſet uns Gutes thun an Jedermann, allermeiſt aber an des Glaubens Ge⸗ noſſen. Kurz, wo du bisher gewohnt warſt, an die Armen zu denken, da vergiß hinfort auch nicht Deiner Glaubens— brüder, die ſo mühſelig und beladen ſind. Der Herr wolle es in Gnaden verhüten, daß Du aus Gleichgültigkeit gegen Deinen evangeliſchen Glauben dem Vereine Deine Theilnahme entzieheſt, oder daß Du ſprächeſt: wir haben Arme genug unter uns. Der Barmherzige hat bei aller Sorge für die Armen ſeiner Umgebung, doch auch zu geben den Dürftigen in der Ferne, wenn er ein Herz für ſie hat. Und für Deine armen Glaubensbrüder, die an dem Einen Mangel leiden, fe vor Allem Noth thut, ſollteſt du kein Herz haben? Das ei ferne! „Aber damit Du Dich nicht ſcheueſt, auch das kleinſte Scherf⸗ lein auf den Altar der evangeliſchen Kirche zum Beßten ihrer bedrängten Kinder niederzulegen, ſo wiſſe: wenn jeder evan⸗ geliſche Chriſt unſeres heſſiſchen Vaterlandes jährlich auch nur einen Kreuzer gäbe, ſo würde die jährliche Einnahme des Vereins über 9000 Gulden betragen. Wie viel könnte dann gethan werden zum Heile unſerer Kirche! Wer Du auch ſeiſt, hilf dazu in Glaube und Liebe.“ Lud wig Matthlas, Pfarrer, Secretär des Wetterauer Zweigvereins. Bekanntmachungen von Behörden. d Bekanntmachung. (1581) Mittwoch den 27. Dezember 1843, Mor⸗ gens halb 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Lieferung des zur Straßenbeleuchtung und zur Nacht⸗ wache benöthigten Oels und der Lichter für das Jahr 1844, ſodann das Reinigen der Straßen und der Transport der Armenfuhren von Ort zu Ort oͤffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 7. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter N D. Fritz. f Bekanntmachung. (1582) Mittwoch den 27. Dezember 1843, Mor⸗ ens um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das inkommen von der Stadtwage, vom Standgeld an Wochen⸗ und Jahrmärkten und von der Butterwage während des Jahrs 1844 öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden verpachtet werden. Friedberg den 7. Dezember 1843. f Der großh. heſſ. Bürgermeiſter e Frucht⸗ Verſteigerung. (1631) Donuerſtag den 28. dieſes Monats, Mit⸗ tags um 12 Uhr, ſollen auf der Falkenſteiniſchen Mühle dahier von den dießjährigen Fruchtvorräthen 40 Malter Waizen und 100 Malter Korn öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigt werden. Obererlenbach am 15. Dezember 1843. Der Gräfl. v. Ingelheim'ſche Rentmeiſter Staus. Verſteigerung von Straßenbauarbeiten. (1643) Die zur Unterhaltung der Straßen im Baubezirk Grünberg für das Jahr 1844 erforder⸗ lichen Arbeiten, nämlich: 1. 10 Steinbrechen, 29 Steinfahren, 3) Steinſetzen, 40 Steinſchlagen und 5) Handarbeiten ſollen an den nachbemerkten Tagen und Orten an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert werden. 1) Mittwoch den 3. Januar, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhanſe zu Grünberg, für die Stra⸗ ßen von Gießen über Grünberg nach Schelln⸗ hauſen und von Grünberg nach Hungen, in dem Bezirke des Bauaufſehers Alker; 2) Donnerſtag den 4. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Müller zu Geilshauſen, für die Straße von Grünberg über Londorf bis zur kurheſſiſchen Grenze, in dem Bezirke des Bauaufſehers Kronenberg; 3) Donnerſtag den 4. Januar, Nachmittags 2 Uhr, f in der Wohnung des Gaſtwirths König zu Atzen⸗ hain, für die Straße von Grünberg nach Hom⸗ berg, in dem Bezirke des Bauaufſehers Damm; 4) Freitag den 5. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Philippi zu Ruppertenrod, für die Straßen von Gruͤnberg nach Schellnhauſen, in dem Bezirke des Bau⸗ aufſehers Heinz, und von Ruppertenrod bis % zum Einſchnitt in die Straße von Schoten nach Herbſtein, in dem Bezirke des Bauaufſehers Feitz rs, s Jain af ſtadt, 0) Donner ue, Straß Heſſen ö zirke d Grün. 2 Brennholz; dungen berg bet (1644) Diſtricte lich verſtel 9 18e N 3) N 0 7505 5) eine Die haus W Ober Den an, Mit Aſeiniſchen tvortäthen t werden. 1843. Nen a Aeutmeiſter arbeiten, aßen im L erforder⸗ d Orten an ert werden. 36 10 Uhr, die Stra⸗ 0 Schelln⸗ ungen, in * 88 10 Uhr, Müller zu Grünberg Grenze, in enberg; 2 Uhr g u Agen, nach Hom⸗ ett Damn; 4 10 U, Peilipg I Gainbelg ts Bau⸗ rod bis etten nach Aaufſthets 5) Samſtag den 6. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Hofmann zu Freienſeen, für die Straße pon Laubach nach lenſungen, in dem Bezirke des Bauaufſehers ürnberger; 6) Samſtag den 6. Januar, Nachmittags 2 Uhr, in dem Rathhauſe zu Laubach, für die Straße vom Wetterfelder Hammer uͤber Laubach nach Schotten, in dem Bezirke des Bauaufſehers Heuchert; 7) Montag den 8. Januar, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhauſe zu Lich, für die Straßen von Gießen über Lich nach Hungen und vom Wet⸗ terfelder Hammer über Lich nach Butzbach, in dem Bezirke des Bauaufſehers Hill; Dienſtag den 9. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Gerlach in Eberſtadt, für die Straße von Lich nach Butz bach, in dem Bezirke des Bauaufſehers Huhn; Mittwoch den 10. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Buttron zu Hungen, für die Straßen von Lich nach Hun⸗ gen und von Grünberg über Hungen nach Ber⸗ ſtadt, in dem Bezirke des Bauaufſehers Schepp; Donnerſtag den 11. Januar, Vormittags 10 Uhr, auf dem Heſſenbrücker Hammer, für die Straßen von Grünberg nach Hungen und vom Heſſenbrücker Hammer nach Lich, in dem Be⸗ zirke des Bauaufſehers Pitz. Grünberg den 18. Dezember 1843. Der Großh. Kreisbaumeiſter Holzapfel. Bekanntmachung, Brennholz⸗Verſteigerung in den Gr. Domanialwal⸗ dungen des Reviers Oberrosbach Forſts Fried⸗ berg berrff. (1644) Mittwoch den 27. d. M. werden im Diſtricte Burgwald an die Meiſtbietenden öffent⸗ lich verſteigert: 1) 1 Stecken birken Scheitholz, 8 7 5„ und 24 ½ Stecken nadel Prü⸗ gelholz, 3) 34 ¾ Stecken eichen und birken Stockholz, 4) 75 Wellen buchen, 2000 Wellen birken und 3175 Wellen aspen und nadel Reiſerholz, 5) eine Quantität Leſeholz. Die Zuſammenkunft iſt Morgens 8 Uhr zu Forſt⸗ haus Winterſtein. Oberrosbach den 18. Dezember 1843. Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bin gmann. Nr Privat⸗Bekanntmachungen. Bremer und Ha vanna⸗Cigarren, (1645) ſowie friſche Malagga⸗Citronen, holländiſche Rahmkäſe und alter Jamaika Rum ſind angekommen und verkauft billig Jöckel Jöcke rieöbberg. J. 2 g in der Burg. 80 9 100 „ 445 Güter ⸗Verſteigerung. (1620) Mittwoch den 27. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe mehrere Gärten und Baumſtuͤcke abtheilungsweiſe auf ſechs Ter⸗ mine freiwillig verſteigert werden. Auch konnen die Güterſtücke aus der Hand verkauft werden, und kann der Gartenſchütze Volp den Kaufliebhabern nähere Auskunft ertheilen. Feinſten braunſchweiger Flachs (1629) habe ich erhalten und gebe ſolchen zu den billigſten Preiſen ab, wie auch leere Oelfäſſer in Eiſen⸗ und Holzband von 2 bis 6 Ohm. Friedberg. M. L. Goldmann. Bekanut machung. (1646) Donnerſtag den 4. Januar 1844, ſollen auf der Gemeindeſtube, im Gaſthauſe zum goldnen Hirſch zu Obermerlen, die Beſoldungsfruͤchte der Pfarrei daſelbſt, beſtehend in circa 18 Malter Wai⸗ zen, 83 Malter Korn, 51 Malter Gerſte und 62 Malter Hafer, ſodann eine Parthie Waizen⸗„ Gerſten⸗ und Haferſtroh an den Meiſtbietenden, unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, verſteigert werden. Kaufliebhaber werden eingeladen. Friedberg den 18. Dezember 1843. In Auftrag des Kirchenvorſtandes: F a a 6, Kirchenrechner. Einladung. (1647) Im Falle einem meiner Freunde oder Gön⸗ ner meine Subſcriptions⸗Einladung zu dem Balle auf den 2. Chriſtfeiertag in meinem geräumigen Lo⸗ kale aus Verſehen nicht vorgelegt worden ſein ſollte, lade ich hierdurch noch beſonders zur Theilnahme an dieſem Balle freundlichſt ein, und mache noch nachträglich darauf aufmerkſam, daß ich nicht allein mit einem ſtark beſetzten Orcheſter der beliebten Kai⸗ cher Muſici aufwarten, ſondern auch in allem Uebri⸗ gen mir die Zufriedenheit der mich mit ihrem Be⸗ ſuche Beehrenden zu erringen ſuchen werde. Friedberg den 20. December 1843. f G. Gerlach. Gaſtwirthſchafts⸗ Eröffnung. (1648) Einem geehrten hieſigen und auswärtigen Publikum mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich mit Weihnachten meine Gaſtwirthſchaft er⸗ öffnen werde. Ich werde mir durch gute Speiſen und Getränke die Zufriedenheit der mich mit ihrem Beſuche beehrenden Gäſte zu erwerben und das fer⸗ nere geneigte Wohlwollen zu erhalten ſuchen. Friedberg im Dezember 1843. Friedrich Chriſtian Sieck, vor dem Mainzerthor. Feinſtt Punſcheſſenz (1649) pr. Flaſche 1 fl. 6 kr., in ganzen Fla⸗ ſchen, ſowie im Anbruch bei Heinrich Hahn, Materialiſt. Friedberg im Dezember 1843. eps beni based dununzſg zus; zus 2c us om)πỹð8 qua¹ babe pvuci sg 120 ud bog * 446 Meine Conditoreiwaaren, (1650) als Confect in ſchönſter Auswahl, Anis⸗ gebacknes, Pfeffernüſſe, vorzügliche Nürnberger und Baſeler Lebkuchen, bringe ich für bevorſtehende Weih⸗ nachten und den Neujahrstag in geneigte Erinnerung. Friedberg. Adam Rauſch II. Einladung. (1651) Dienſtag den 26. Dezember, am zweiten Weihnachtsfeiertage, iſt in meinem Saale Reſtau⸗ ration, Harmonie⸗ und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Butzbach im Dezember 1843. Carl Becker im deutſchen Hof vor dem Lahnthor. Tanzmuſik. 1652] Den zweiten Chriſtfelertag iſt gut beſetzte Tanzmuſik bel mir anzutreffen. Fuͤr reinen Wein, vortrefflichen Obſtwein, ſowie auch fur gute Speiſen werde ich deßtens ſorgen, ſo daß keiner ber mich be⸗ ehrenden Gäſte mein Lokal unbefriedigt verlaſſen wird. Es bittet um zahlreichen Zuſpruch. 5 J. P. Mann. Preis⸗Kegel⸗Schieben. (1653) Mit Bezugnahme auf meine Einladung in Nr. 90. d. Bl. erlaube ich mir meinen Freunden und Gönnern die Mittheilung zu machen, daß das Preiskegelſchieben Sonnkag den 24. d. M. und den dritten Feiertag beendigt wird. Friedberg. Ph. Simme rock. Ein Logis, (1654) welches ſogleich bezogen werden kann, iſt mit Moͤbel an einen Herrn zu verwiethen bei P. W. Sieck. Erklärung. (1655) Der Annonce des Herrn Georg Kees dahier, in Nr. 97 d. Bl.(1607), welche meinen Austritt aus deſſen Dienſten betrifft, kann nach meiner An⸗ ſicht kein anderer Zweck zu Grunde liegen:—„als ein lächerlicher“!— denn es wird gewiß jeder edel und rechtlich denkender Mann, der in einen andern Beruf getreten iſt, keine Mißbräuche— in der frü⸗ her geſtandenen Geſchäftsbeziehung— machen. Ortenberg im Dezember 1843. Heinrich Derſch, bei Hrn. L. Goes, Spezereihandlung und Eſſig fabrik. Ein vollſtändiger Flaſchenzug, (1656) welcher ſich für Dachdecker vorzüglich eignet, iſt billig zu verkaufen bei Nicolaus Wittenbrück in Rockenberg. Ein Logis N (1657) im unteren und zweiten Stocke meines Hauſes, welches ſich zum Betriebe eines jeden Ge⸗ werbes ſehr eignet, iſt zu vermiethen und kann ſo⸗ gleich bezogen werden. Friedberg. Nicolaus Windecker. * Feinſte Punſcheſſenz (1639) pr. Flaſche 4 fl. 12 kr. bei Carl Wahl, Apotheker. Friedberg im Dezember 1843, 6 2 Ein großer Kleiderſchrank, (1658) eine übergoldete Taſchenuhr, ein achtoma⸗ tiſches Perſpectiv, ein ſchwarzer Frack, ein kunder Ofen, einige Piſtolen, zwei Bettſtellen, ein Kaſten, eine Butterleier, einige ſandſteinerne Treppen, einige Birnholzbohlen ſind in Pettetweil aus freier 12 0 zu verkaufen. Das Nähere bei dem daſi⸗ e MCL n U n Ortsdiener Weifert. 1 Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Vaizen: 10 fl.— kr. zu 200 Pf.; Korn: 8 fl.— kr. zu 190 Pf.; f Getſte: 5 fl. 30 er.; Hefer: 3 fl 15 er.. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 15. Dezember. Waizen: 9 fl. 18 kr. Kern: 7 fl. 18 er. Gerſte: 5 flö 50 kr. Hafer: 3 fl. 47 fr, Exbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 24. bis 30. Dezember 1843. po Brod ⸗Preiſe.— kr. pf. kr. pf. 1 JLeib⸗Roggenbrod 3— 2 13 2 7 77 5 3 8 2 414 5 11 2 11 1 a Loth Loth. — Milchbrod 1177 14% —[ Waſſerweck 1 11 5 —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 15% 1 5¼ lei ſch⸗ ſe. e 7 5 ſch Preiſe pf. pf. 1 Ochſenfleiſch en 19 2 1 13732 „nge; gemaͤſtete 0„„„ eee „Kühlleiſch gene 3 3 75 . gemaͤſtetes 10 2 1 2 2 Rindfleiſa ungemaͤſtetes 9 1 9 1 „Kalbfleiſch. 10— 10— „ Schweinenfleiſch 12 124— „ Hammelfleiſh 1 91— 9.4— „Schaaffleiſch 7——— „Wurſt von blos Schweinen 14(— 14— „Gemiſchte Wurſt f 104— 1 10— „Bratwurſt 16— 16— „Schwartenmagen 16— 16— „ Geraucherter Speck e ee „Schinken 18— 18— „Doöͤrrfleiſch 18— 18— „Schweinenſchmalz, aus gelaſſen 21— 211— 2 dito unausgelaſſen 19— 19— „Nierenfett 21— 214— „[ Hammelsfett 15— 15 1— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizeitaxe für die Stadt Butzbach gilt auch kur den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind er nagel in Friedberg. berückſichtigt! zIntelligen llelnerer S. daß es von d unn, währen von den Gte Ungegend wo Der! 1 f. 12 iſt das Darmſt⸗ Die jede folgend Abend bei! Morgen an N Poſtoerwalt Fri —— ergeben zu bezieh Si Fr „Di iſt, wird Städten