Intelligenzblatt fur die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M15. Mittwoch, den 22. Februar 1843. Der Broil(Brühl) zu Staden. Wenn man von altheſſiſcher Seite, das heißt von Leidhecken aus, über die Niddabrücke auf das Ge⸗ biet von Staden) tritt, ſo liegt links, zwiſchen der Nidda“) und dem Mittelgraben(Fortſetzung der die Gränze nach Untermoxſtadt bildenden Wirbach , eine Wieſe, welche der Broil, oder wie wir 3 ) Vielleicht iſt es Manchem intereſſant, zu wiſſen, woher Staden ſeinen Namen hat. Das Siädtchen iſt nach nichts Anderem benannt, als nach den Bachufern, woran es liegt, nämlich den Ufern der Nidda, des Mittelgrabens und des Mühl— grabens, der durch Staden fließt und auch ſchlechtweg Nied Nid— da) oder die Bach heißt. Zudem iſt nicht vergebens von Staden früher erwähnt, daß es ſtieben Brucken habe. Nach den Ge⸗ ſetzen der Sprache aber iſt dieſe Ableitung unzweifelhaft, und auch die Stadt Stade im Königreich Hannover hat ihren Nanien von ihrer Uferlage(Friſch, deuͤtſch— latein. Wörter⸗ buch Thl. II, S. 314). In ganz alten Urkunden muß Staden ze den staden“; das heißt„zu den Staden“, geſchrieben ſein, und der Staden war ehedem auch ein in der Wetterau übliches Wort für Ufer, wie die alten wetterauiſchen Urkunden zeigen und ſelbſt daraus erhellt, daß in dem eine ſtarke Stunde von Staden gelegenen Altenſtadt das Ufer des aus dieſem Orte fließenden Bächleins nach Oberau zu noch der Bach— ſtaden heißt. Es iſt ſomit nicht bloß unnütz, ſondern auch gewiſſermaßen unrichtig, den Namen des Städtchens Staden mit zwei a Stgaden zu ſchreiben. Zudem iſt der Name früher nie ſo geſchrieben worden, ſondern immer Sta den; wozu nun dieſe an ſich alberne Neuerung mit zwei a? ) Nach der Sage dehnte ſich vor alter Zeit die Stadt Staden bis an den Wingertsberg in der Leidbecker Terminei aus. Dieß iſt nun freilich nicht glaubhaft, weil die Wohnungen unmöglich vor der Ueberſchwemmung der Nidda, die zuweilen furchtbar iſt, geſichert geweſen wären, überdieß eine Vorſtadt gebildet haben müßten. Aber die Nidda ſoll früher hier ganz nahe am Wingertsberg ihren Lauf gehabt haben, und noch vor zwanzig Jahren lebte das Andenken in Staden, daß ein alter Iſenburgiſcher Amtmann in einem Grenzſtreit mit. den keidheckern dieſen geſagt hätte, er wolle ihnen noch von dem alten Lauf der Nidda in den iſchwarzen Gärten die Hechts⸗ üähne weiſen, wonach ihre Grenze nicht' ſoweit vor Staden gehe, als jetzt. Wirklich heißt der tiefer nach Florſtadt hin, die Grenze von Staden oder vielmehr der zu Staden, Stamm⸗ heim und den beiden Florſtadt gehörigen Weide einerſeits und die Grenze von Leidhecken andrerſeits ſcheidende Sumpfgraben die alte Bach, und es ſcheint, daß dieſe die eigentliche Nidda war, welche nun ſüclicher fließt. 5) Dieß iſt die Wirbach in dem Moxſtäͤdter Weisthum tom 15. Mai 1365. S. Jac. Grimm's Weisthümer, B. 3. S, 437. hochdeutſch ſchreiben, der Brühl, heißt. Der Name iſt klar, denn das alte Wort Broil(aus deutſch⸗ mittellateiniſch brogilus gekürzt), Brühl bedeutet eine Sumpfwieſe*), beſonders eine bebüͤſchte, und auch bei Oberflorſtadt liegt eine ſolche, welche ſo heißt. Aber an den Broil zu Staden knüpfen ſich, wie noch vor etwa zwanzig Jahren alte Männer des Städtchens wußten, Erinnerungen und Gerecht⸗ ſame, die wohl auf Urkunden beruhen müſſen, deren Kenntniß mit der Zeit geſchwunden iſt, aber über welche Auskunft erwünſcht wäre. Der Broil ſoll nämlich von einem alten adeligen Fräulein(In Staden hatten früher mehrere adelige Familien ihren Sitz) den alten Jungfern des Städtchens Staden vermacht worden ſein, daß ſie, und zwar nur ſie allein und niemand anders, darauf graſen duͤrften. Ein altes Recht aber ſcheint es zu ſein, daß Leid⸗ hecken ſeine Schafheerde die drei erſten Tage des Mai's auf den Broil treiben und darauf hüten darf, wie noch geſchieht. Früher ſcheint Leidhecken ſeine bis an die Nidda gehende Grenze auch auf den Broil haben ausdehnen wollen. Denn es lebte vor faſt dreißig Jahren und früher bei alten Leuten zu Staden noch die Sage, wie einſt(mit höchſter Wahr⸗ ſcheinlichkeit in den erſten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts) die Leidhecker die auf dem Broil gra⸗ ſenden Pferde der Städer mit Gewalt hätten weg⸗ fuͤhren wollen und die Wieſe in Anſpruch genommen. Hierauf hatte es in dem Städtchen Lärmen gegeben und man wäre heraus gelaufen, um die Angreifenden abzuweiſen und die weggenommenen Pferde wieder zu erobern. Beides ſei nun in lebhaftem Handge⸗ menge, in welchem ſich ein Mädchen aus Staden, Namens Kappes, eſnäugig aber ſtark und muthvoll, ausgezeichnet und Einen, der mit Gewalt ein weg⸗ genommenes Pferd fortreiten wollen, von dieſem her— untergeſchlagen hätte, gelungen und ſe die alte Gränze der Nidda, wie ſie jetzt noch iſt, erhalten worden. — 9— ) In dieſer Bedeutung hat auch der Pfarrer zu Staden, Crasmus Alberus, in ſeinem Wörterbuch(1540) Brüel was allerdings für Ort und Gegend beweiskräftig iſt. Bekanntmachungen von Behoͤrden. S ννννν 1 Bekanntmachung. (126) Anna Margaretha Schimpf, Tochter des zu Niederweiſel verſtorbenen Georg Schimpf, hat ſich freiwillig der Verwaltung ihres Vermögens be⸗ eben, und unter die Curatel des Johann Georg Riegelhuth I. von daher geſtellt. a Rechtsgeſchäfte, wodurch ſie verpflichtet werden ſoll, können nur unter Zuſtimmung des Curators ab⸗ geſchloſſen werden. Butzbach den 24. Januar 1843. Großh. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht daſ. Vöͤlcker. Aufforderung. (146) Die Eteleute Johannes und Anna Dorothea Zimmer von Villingen entliehen im Jahr 1788 30 fl. bei den Oberpfarrer Weiſeliſchen Eheleuten dahier und im Jahr 1790 50 fl. bei der verwittweten Raͤthin Sames dahier, ſowie ferner 50 fl. bei der verwitt⸗ weten Pfarrer Angersbach dahier. Glaͤubiger und Schuldner ſind längſt verſtorben, und die Obligationen ſollen zwar abgetragen, jedoch nicht herzuſtellen ſein, weshalb die etwaigen Beſitzer aufgefordert werden, ſogewiß binnen 3 Monaten die⸗ ſelben dahier zu produciren, als ſonſten das Pfand⸗ recht als erloſchen angenommen werden ſoll. Hungen den 2. Februar 1843. Gr. Heſſ. Fuͤrſtl. Somls-Braunf. Landgericht Hofmaun. Bekanntmachung. (152) Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß Carl Diehl von Soͤdel für einen Ver⸗ ſchwender erklärt und eine Curatel über ihn ange⸗ ordnet worden iſt. Rechtsgeſchäfte, die derſelbe ab⸗ ſchließt, haben demnach keine rechtliche Wirkung. Die Curatoren und der mit den Gläubigern abzu⸗ baltende Liquidationstermin werden demnächſt be⸗ kannt gemacht werden. Friedberg den 30. Januar 1843. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Löw. Bekanntmachung. (177) In dem Nauheimer Gemeindewald liegen gegenwärtig 154 Eichſtämme von verſchiedener Länge und Dicke, circa 12,000 Cubikfuß Kaſſeler Maaſes, zum Verkauf vorräthig und werden jeden Tag im Einzelnen oder im Ganzen zu den verſchiedenen feſt⸗ geſetzten Preiſen, den Cubikfuß zu 26, 24, 22, 20 und 18 kr., nebſt 6 kr. Anweisgeld pro Stamm, aus der Hand abgegeben. N Bemerkt wird noch, daß 2 Cubikfuß Kaſſeler Maaſes 3 Cubikfuß Darmſtädter Maaſes ausmachen. Nauheim am 15. Februar 1843. Der kurheſſiſche Bͤrgermeiſter Hartmann. Brod⸗Lieferung. (181) Montag den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung des erforderlichen Brodes „ 58*. für die Garniſon Friedberg, während des 2. Quar⸗ tals 1843, auf dem hieſigen Militärverwaltungs⸗ büreau verſteigert. a Friedberg den 15. Februar 1843. 5 J. A. Gölz, Oberquartiermeiſter. f Bekanntmachung. (191) Der auf den 23. l. M. anberaumte Ver⸗ ſteigerungstermin des Mobiliarnachlaſſes der ver⸗ ſtorbenen Frau Ernſt Nau's- Wittwe, wird auf An⸗ trag der Erben hiermit zurückgenommen, welches mit dem Anfügen veröffentlicht, daß der ſpäter abzuhal⸗ tende Verſteigerungstermin'm Intelligenzblatt ſowohl, als auch durch die Schelle beſonders bekannt ge⸗ macht wird. f Friedberg den 20. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender. a Güter ⸗ Verpachtung. (192) Dienſtag den 28. Februar, Morgens 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe ohngefaͤhr 18 Morgen, den Ludwig Keim' ſchen Eheleuten gehörenden, in den Gemarkungen Friedberg und Fauerbach II. liegenden Guͤterſtücken, auf ſechs nach einander fol⸗ genden Jahren, parzellenweis offentlich meiſtbietend verpachtet. Das Verzeichniß der zu verpachtenden Güterſtüuͤcke iſt bei Hru. Gemeinderath Steinhäuſer einzuſehen. Friedberg den 20. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender. Hofraithe-Verſteigerung. (193) Dienſtag den 4. April, Morgens 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, die Hoftaithe des Ludwig Hoffmann, beſtehend in Wohnhaus, Anbau am Hauß und Hausplatz, an Ernſt Falk und Heinrich Falk gelegen, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 13. Februar 18433. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: der Beigeordnete Bender. Frucht⸗Verſteigerung. (194) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden zu Butzbach in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hofe, 50 Mltr. Korn, 70 Mltr. Gerſte und 15 Mltr. Hafer von dem fiscaliſchen Speicher zu Butzbach öffentlich verſteigert. Friedberg den 11. Februar 1843. Großh. Heſſ. Rentamt daſ. Bu ß. Frucht⸗Verſteigerung. g (195) Dienſtag den 28. d. M., Nachmittags 2 Uhr, werden bei Gaſtwirth Thaler dahier, nachſte⸗ hende Früchte von dem Freiherrlich von Franken⸗ ſtein'ſchen Speicher verſteigert: 5 1) 50 Malter Waizen, n, Kern, 1 3) 80„ Gerſte und 4) 100„ Hafer, letztere aus 184 tr Erndte. Ockſtadt den 18. Februar 1843. Brömſer. 2 48„ 07 Sie 1300„ 1300„ Ockſtadt 8 909 Me oll im Poßl folgendes 1 8½ 1267 Die Zuſ bei dem Hof Pohl dd Holzver mein (198) 2 Uhr, ſoll! Holz, unter macht werde meistbietend 39 676 . 3) 192 4) 8380 Die Zu Gr. Bürgel Gemeinden Mai bac 88 Quar- altungs, „ meiſter. Ale Ver⸗ der ver, auf An, ches mit adzubal⸗ t ſowohl, annt ge⸗ hender gens 10 ſaͤhr 18 drenden, kdach II. nder fol⸗ aſtbietend üͤterſtüch zuſeben. s Ludwig am Hauß wich Falk dgerichte der. ittags 10 zuſe zun k. Gerſte Speicher gtamt daf 8 1 mittags! Aachſte 7 nachſte⸗ Franken * 59. Holz ⸗Verſteigerung. (196) Montag den 27. d. M., Morgens 8 Uhr, werden in dem Freiheerlich von Frankenſtein'ſchen Walde dahier verſteigert: 1) in den Diſtricten Rothtannen und an der Frank⸗ furter Straße, f 13 Stecken kiefern Scheitholz, 25 ½„„ Prugelholz, 8„ Stockholz, 700 Stück„ Wellen; 2) im Diſtricte am Strasheimer Wald: 3 Stecken buchen Scheitholz, 9„ eeichen und birken Scheitholz, 3¼„ buchen Pruͤgelholz, 5„ eeichen und birken Prügelholz, 23„ buchen Stockholz, 48 7 eichen Stockholz, 2075 Stück buchen Wellen, 1350„ eichen und birken Wellen und 1300„ ginſtern Wellen. Ockſtadt den 18. Februar 1843. Brömſer. Bekanntmachung. 8 Montag den 27: d. M., Vormittags 8 Uhr, oll im Pohlgönſer Gemeindewald, am Heidelbeerberg folgendes Gehölz verſteigert werden: 1) 3½ Stecken kiefern Prügelholz, 8 5 buchen Stockholz, 3) 3½%„ kiefern Stockholz, 4) 215 Stück buchen Wellen, 5) 209 Stück kiefern und birken Wellen und 6) 3„ buchen Achſen. Die Zuſammenkunft iſt auf dem Heidelbeerberg bei dem Holz. Pohlgöns den 16. Februar 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schöpff. Holzverſteigerung in dem Maibacher Ge⸗— meindewald Reviers Hochweiſel. (498) Donnerſtag den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Diſtrikt Muͤhlkopf nachbenanntes Holz, unter den vor der Verſteigerung bekannt ge— macht werdenden Bedingungen auf Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden: 1) 6 Stecken buchen Prügelholz, 5 5„ Stockholz, friſches, 37192 75 15 altes und 4) 838 Stück buchen Reisholzwellen. Die Zuſammenkunft iſt in Loco Maibach. Die Gr. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden zu veröffentlichen. Maibach den 17. Februar 1813. Der großb. heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Frucht⸗Verſteigeruug. (199) Donnerſtag den 2. März d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden auf dem Büreau des unter— zeichneten Rentamtmanns von dem herrſchaftlichen Speicher zu Hungen 18 Achtel Waizen und 100 Achtel Korn, ſodann Freitag den 3. März d. J., Vormittags 10 Uhr, in dem herrſchaftlichen Haus zu Wölfersheim, von dem daſigen herrſchaftlichen Boden, 10 Achtel Waizen und 150 Achtel Korn öffentlich verſteigert. Hungen deu 18. Februar 1843. Der Fuͤrſtl. Solms⸗Braunf. Rentamtmann daſ. Kießling. Arbeits ⸗Verſteigerung. (200) Dienſtag den 28 d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Oberrosbach die daſelbſt erforderlichen Bauarbeiten an den Ge— meinde⸗ und Pfarr-Gebäuden, als: 1. Maurerarbeit voranſchlagt zu 71 fl. 29 kr, 2. Steinhauerarbeit e 3. Schreinerarbeit a 4. Schloſſerarbeit„ 5. Glaſerarbeit 2„—„ 6. Weißbinderarbeit 11„ 40„ 7. Lieferung von 1¼ Kubik⸗Klafter Mauerſand 16„—„ 8. Lieferung von 38 Bütten Kalk oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oberrosbach den 18. Februar 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Lämmer. Mobilien⸗Verſteigerung. (201) Montag den 27. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſoll in der Wohnung des Chriſtian Weller J. dahier und zwar Erbvertheilungshalber, 1. ein Pferd, 2. 2 trächtige Kuͤhe, 3. ein neuer einſpänniger Wagen, mit eiſernen Ach⸗ ſen und Zugehoͤr, ein Pferdekarrn, ein Pflug, ein Egge mit eiſernen Zinken, ein Kartoffelpflug, Pferdegeſchirr, mehrere Fäſſer, einige Fuder Roggenſtroh, Kleiderſchrank, Kommod, Küchenſchrank, Tiſche, Bettſtellen, Stühle, Bänke, u. ſ. w., 12. Kelter, Fegmuͤhle und ſonſtige Oekonsmiegeräth⸗ ſchaften, an die Meiſtbietenden gegen baare Zahlung verſtei— gert werden. Wölfersheim den 16. Februar 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Allwohn. Be ka n n tim g chung. (202) Die Braunkohlen-Conſumenten des Dor— heimer Bergwerks werden benachrichtigt, daß von jetzt an Braunkohlen-Klötze auf Bürgſcheine mit einer Zahlungsfriſt bis Ende September d. J. ab⸗ gegeben werden. Zugleich werden die Großh. Buͤrgermeiſter erſucht, im Intereſſe ihrer Ortsangehörigen die Buͤrgſcheine hiernach auszuſtellen. Dorheimer Bergwerk d. 17. Febr. 1743. A. Storch. 76 9.„ Sap g 2 Holzverſteigerung. 6 (203) Freitag den 24. d. M., Morgens 9 Uhr, fallen in dem daſigen Gemeindewald, Diſtrikt Langen⸗ buchen: un, 25 Stämme eichen Bau⸗ u. Werkholz eir. 1187 Cubf. 4 7 buchen 77 ee. 303 eichen, birken u. aspen Stangen„ 262„ haltend, unter den bei der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. 5 Kleinkarben den 18. Februar 1843. i Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Stork. Bekanntmachung. (204) Freitag den 24. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Büreau des Unterzeichneten unter den im Termin eröffnet werdenden Bedin⸗ gungen zwei Wegweiſer an den Wenigſtnehmenden n Accord gegeben werden. f Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht Vor⸗ ſtehendes den betreffenden Handwerker bekannt machen zu laſſen. Wohnbach den 17. Februar 1843. Deer großh. heſſ. Bürgermeiſter Hergert. Privat⸗Bekanntmachungen. Empfehlung. (185) Der Unterzeichnete empfiehlt hiermit ſeinen durch das hieſige Gaſthaus zu den drei Schwertern genügend als ganz vorzüglich bekannten Vachaer Senf. Auch ſind bei demſelben Stearin-Lichter von vorzüglicher Güte zu äußerſt billigem Preiſe zu haben. Friedberg. f Materialiſt. 800 fl. (188) liegen aus Joſtiſchen Curatel gegen dop⸗ pelten gerichtlichen Verſatz zu 5 oder 4½ pCt. zum Ausleihen in den Landgerichtsbezirk Friedberg bereit. Friedberg. Philipp Philippi, Curator. Ein halb jähriger Eber (205) hat zu verkaufen in Oſſenheim Nicolaus Höres. Ein vorzüglicher Flügel (206) ſteht zu verkaufen. Das Nähere ſagt die Expedition d. B. Zum Verkauf. (207) Eine Scheuer 48 Fuß lang und 34 Fuß breit iſt in Rodenbach bei Johannes Hetterich auf den Abbruch zu verkaufen. Empfehlung. (208) Bei Unterzeichnetem ſind gute Schlagkuchen um einen billigen Preis zu haben.. ö Jacob May, Mehlhändler auf der breiten Straße wohnhaft bei Hrn. Gaſthalter Supp. % 60. Heinrich Hahn, Anzeige. 2 (209) Durch den Abzug des Oeſtereicher Militärs von Frankfurt a. M., bin ich in den Beſitz einer ſtarken Parthie n zweiſchläfriger Bettladen mit eichenen Stollen und Doppeldielen verſehen, ſo⸗ wie einer Parthie ö zweiſchläfriger wollener Kolten oder Teppiche 7 5 gekommen, welche ich alle wieder ganz billig, ſowohl im Einzeln als in Parthien abgebe. Auch ſtehen bei mir: 3 einſpännige Wagen, 1 1 zweiſpänniger ſowie 1 einſpänniges Chaischen billig zu verkaufen. i Münzenberg. Hirſch Mayer. ee ee* (210) Künftigen Dienſtag den 28. Februar wird Caſino-Ball im Trappiſchen Saale ſtatthaben. Der Caſino-Vorſtand. Literariſche Anzeige. (211) In der J. Ricker'ſchen Buchhandlung in Gießen iſt erſchienen und bei C. Bindernagel in Friedberg vor⸗ räthig: Hoffmann, H. Dr. med., die Somnambüle von Beienheim. Zur Verſtändigung für Freunde.„Seid Ihr, ſo ſtark an Waffen, ſo kommet nur herfür.“ 12 kr. Carriere, M., Zur Seſchichte des Hellſehens. Offenes Sendſchreiben an Dr. H. Hoffmann von Rödelheim als Erwiederung auf ſeine Schrift: Die Somnambüle von Beienheim. 2 (212) Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt erſchienen: Roch einige Worte über die Somnambüle zu Beienheim. Zur Ehre der Wahrheit und für Freunde dieſer. Mit beſonderer Beziehung auf ein über dieſen Gegenſtand kürzlich herausgekommenes Schriftchen, mit dem Motto: Seyd Ihr ſo ſtark an Waffen, ſo kommet nur herfür. 6 kr. 8 In dieſem Schriftchen findet man mehr Aufſchluß, was man eigentlich vom Somnambulismus zu halten habe, als in manchem größeren Werke.— Auf Seite 11 Zeile 4 v. v. bittet man einen Druckfehler zu verbeſſern, ſtatt„ältern Individuen,“ leſe man: Altern, Individuen. (213) Im Laufe des Jahres 1842 ſind unter Anderen bel G. D. Bädecker in Eſſen erſchienen und durch C. Bindernagel in Friedberg zu beziehen: i Rheiniſche Blätter für Erziehung und Unterricht. Heraus⸗ gegeben von Dr. A. W. Dieſterweg. 251 26r Bd. W. Buddeberg, Paſtor Friedrich Lahr. Eine biographiſche Skizze. geh. 36 kr. L. Erk und W. Greef, Liederkranz. Sammlung ein-, zwei⸗ drei- und vierſtimmiger Lieder für Schule, Haus und Leben, Erſtes Heft. 124 Lieder enthaltend. Vierte(Stereotyp⸗) Auflage. geh. 18 kr. —— Singvöglein. Sammlung ein⸗, zwei⸗, drei⸗ und vier⸗ ſtimmiger Lieder. Erſtes Heft: 34 Lieder enthaltend. Stereotyp⸗ Ausgabe. ſtark geh n 3 — Kindergärtchen. Eine Sammlung ein⸗ und zweiſtimmiger Lieder und Gebete für das zartere Kindesalter. (Wird in Kurzem die Preſſe verlaſſeu.) Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 12 kr. 4 fl. 48 kr. Die Gre an die Betreffend Nach alsbald zut 4 Frie Mitt lundwirthſch an ſehem 5 Bere (aandw. 2 Marktes! einſeuchte Für Wegenbſche 24 kr. für Man Eoneurrenz Lundern m Bem Gemeinder Gi IN KLlſchbäun Sͤhiite z Fri 0