des Froſtnach, mt nochmal Demtrfun N r ſiud, nic u brauftra⸗ gelangen zu tenden Koſten damenbändler, Friedberg, in em Wege von ts Wohung Finder wi) „ Selohng zeben. fiedberg iſt y ibmteſten u en. Im leit te von Jil 2 fl. 2 Im leitin Jul. Here 21 f. Intelligenzblatt für die Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 82. Sonnabend, den 21. Oktober 1843. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Gruͤnberg und Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Die Vollziehung des Geſetzes wegen e der Waldſtreu aus Gemeindewaldungen und an berechtigte emeinden. Von nachſtehend abgedruckter höchſter Verfügung geben wir Ihnen zu Ihrem Bemeſſen Kenntniß. Grünberg und Friedberg den 14. Oktober 1843. Ouvrier. Küchler. Das Großhzl. Heſſiſche Miniſterium des Innern und der Juſtiz an die Großhzl. Provinzial— Commiſſariate dahier und zu Gießen und ſaͤmmtliche Gr. Kreisraͤthe. Da mehrfach Zweifel darüber entſtanden ſind, ob bei der durch den Art. 2. des Geſetzes vom 2. 3 Juli 1839, die Abgabe der Waldſtreu aus den Gemeindewaldungen und an berechtigte Gemeinden be⸗ treffend, vorgeſchriebenen Vertheilung des reinen Erlöſes für die aus eigenen Gemeindewaldungen ge— wonnene Streu unter die Ortsbürger, nach Maßgabe der über die Vollziehung dieſes Geſetzes von uns erlaſſenen Ausſchreiben vom 20. Juli und 24. Auguſt 1839(Nr. 23. und 28. des Miniſterial⸗Amtsblatts) außer den Erndtekoſten auch die Hebgebühren die Rechners in Abzug zu bringen ſeien, ſo finden wir uns veranlaßt, Ihnen zu Ihrem Bemeſſen zu eröffnen, daß dieſe Hebgebühren von dem zu vertheilenden Erlöſe für Streu aus eigenen Gemeindewaldungen nicht in Abzug zu bringen ſind. Darmſtadt, am 6. October 1843. du Thi l. v. Stein. als Freund auf, und erfuhr von ihm, daß er eben eine Reiſe in die Schweiz mache. Als ich mich bei ihm nach dem Zwecke derſelben erkundigte: erfuhr ich, daß er durch die Reiſe weiter nichts zu bewir⸗ ken ſuche, als— Zerſtreuung. Sein Herz leide unausſprechlich, und er glaube, das beſte Mittel, daſſelbe zu beruhigen, ſey— Entfernung von dem Gegenſtande, der ihm ſeine Leiden verurſache. Da ich gewohnt war, allenthalden Gott zu ſehen und zu hören: ſo kann man leicht denken, daß dieſe Mittheilung bei mir die Muthmaßung erregte, ob dieß nicht vielleicht eine göttliche Einladung zur Theilnahme an der Reiſe meines Freundes wäre? Der Himmel auf Erden. (Fortſetzung.) Einmal ſah ich auch aus meinem Fenſter einen Wagen gerollt kommen. Mein Herz klopfte heftiger. Der Wagen fuhr auf mein Schloß zu;— ſie iſt's — dachte ich, warf mich in die Kleider, ſprang die Treppe hinunter, und ſah, ſtatt meiner Geliebten, einen Jugendfreund ausſteigen, der mit mir in einer Erziehungs anſtalt war erzogen worden. Sein Er⸗ blicken erregte in meinem Innern ein Gemiſch von Freude und von Schaam, das ſich nicht wohl be⸗ ſchreiben läßt. Indeß nahm ich den Angekommenen Beinah, ſagte ich, entſchließe ich mich, dich nach der Schweiz zu begleiten. a Dieß hätte ich nicht ſogleich thun ſollen. Mein Vater hatte mir ja geſagt, daß zwar jede Auffor⸗ derung und Einladung, die an uns erginge, von Gott komme, daß man aber ja nicht glauben dürfe, als wenn man ſie immer befolgen müſſe; viele hatten auch zur Abſicht, uns zu prüfen und zum Nachdenken zu gewöhnen. Unſere Vernunft müſſe immer ent⸗ ſcheiden, in welchen Fällen wir ſie zu befolgen, und in welchen Fällen wir ſie zurückzuweiſen hätten. Dieſe Erinnerung, von deren Wahrheit ich überzeugt war, hatte ich damals vergeſſen. Mein Freund fiel mir um den Hals, beſchwor mich, meinen Entſchluß auszuführen, und ließ mir kaum ſo viel Beſinnungskraft übrig, daß ich ſagen konnte: ich will es überlegen. N Als er zur Ruhe gegangen war, überlegte ich es wirklich, und ich wurde überzeugt, daß eine Reiſe bei meiner gegenwärtigen Lage, fuͤr mich das Beſte ſey, und— daß ich dazu nicht leicht eine ſchicklichere Gelegenheit, als die eben ſich darbietende, würde finden können. Ich entſchloß mich alſo dazu, und trat die Reiſe, nachdem ich meine Haushaltungsgeſchäfte in Ord- nung gebracht hatte, wirklich an. Sie wirkte ungemein wohlthaͤtig auf mein Ge— müth. Das tägliche Erblicken ſo vieler neuen Ge— genſtände machte einen ſo ſtarken Eindruck auf mich, daß das Bild meiner Geliebten, das ſich mir ſonſt immer, ohne daß ich es wollte, darſtellte, nach und nach aus der Seele verdrängt wurde. Und— da ich die Reiſe angetreten hatte, ohne mich bei meiner Geliebten zu beurlauben, ſo hatte ſie dieß als ein Zeichen von der Veränderung meiner Geſinnung auf⸗ genommen, und ſich ihrem Verlobten wieder genähert. Als ich aus der Schweiz zurückkam, hatte ſie bereits Hochzeit gehalten, und ich— ich hatte ſie vergeſſen. Kurz darauf brach ein Krieg aus, und ein feind— liches Corps drang in meine Gegend vor. Auch mein Gut wurde vom Feinde beſetzt, der von dem⸗ ſelben eine ſehr große Summe als Brandſchatzung verlangte. Da ich die Unmöglichkeit, dieſelbe herbei zu ſchaffen, vorſtellte: erklärte mir der Befehlshaber — daß er mich als Geiſel mitnehmen würde. Ich erſuchte meine benachbarten Freunde, daß ſie mir Geld vorſchießen möchten: allein ſie konnten nicht, weil ſie mit mir in gleicher Verlegenheit waren. Mein Bedienter rieth mir, zu entweichen, und ver⸗ ſprach, mir dazu behülflich zu ſein; allein von dieſem Vorſchlage Gebrauch zu machen, erlaubte mir meine Vernunft nicht. Dieſe ſagte mir, daß ich durch meine Entfernung die Feinde erbittern und reizen wurde, ſich an meinen Gütern und Unterthanen bezahlt zu machen. Ich glaubte alſo, es ſey Gottes Wille, daß ich mich in die Hände des feindlichen Befehlshabers ausliefern ſolle. Sobald ich davon überzeugt war, trat ich in ſein Zimmer, verſicherte ihm nochmals die Unmoͤglichkeit, die geforderte Zahlung leiſten zu * 368. 0 können, und meine Bereitwilligkeit, mich als Geiſel abführen zu laſſen. Zugleich bat ich ihn, mich mt Schonung zu behandeln. Meine Ehrlichkeit machte auf ihn Eindruck. Er ſchwieg ein Paar Augenblicke; dann ſagte er: Herr! ſo ein ehrlicher Mann, wie Sie ſind, iſt mir lange nicht vorgekommen. Hinge es von mir ab, ſo zöge ich ſogleich fort, ohne einen Pfennig von Ihnen zu verlangen. Aber ich muß meine Ordre befolgen. Packen Sie ein, was Sie nöthig haben; morgen werden wir abreiſen. Watz ich zur Milderung Ihres Schickſals thun kann, wird geſchehen, darauf können Sie ſich verlaſſen. Den nächſten Morgen ſetzte ich mich alſo in den mir angewieſenen Wagen, welcher unter Bedeckung einiger Huſaren abging. Die Abreiſe konnte für mich inicht anders, alz hoͤchſt ſchmerzhaft ſein. Ich ſah mich plötzlich aus meinem Wirkungskreiſe herausgeriſſen; hoͤrte daz laute Klaggeſchrei meines Geſindes und meiner Un⸗ terthanen; und das Alles griff mich ſo an, daß es mir nicht möglich war, mich der Thränen zu ent⸗ halten. Allein mein Glaube ſtärkte mich. Ich ſah mei⸗ nen Wächtern in's Geſicht; und ſie waren mir weni⸗ ger fürchterlich, ſobald ich Kraft genug geſammelt hatte, um ſie als Perſoneu betrachten zu können, die, nach Gottes Fuͤgung, mich auf einem dunklen Wege zur Erreichung eines unbekannten, aber gewiß wohlthätigen Zwecks leiten ſollten. Im erſten Nacht⸗ quartiere ließ ich ihnen eine gute Mahlzett bereiten und bezahlte ſie. Dieſe Gefälligkeit rührte ſie; ſie wurden geſprächig, jeder erzählte mir ſeine Lebens⸗ geſchichte, und verſchaffte mir dadurch eine angenehme Unterhaltung, die für mich in gewiſſen Rückſichten zugleich lehrreich war. Als wir in dem zweiten Nachquartier angelangt waren, ging es eben ſo; und ich freuete mich ſehr, daß der Glaube an die alles leitende Vorſehung mein Schickſal, das für viele andere äußerſt ſchreck⸗ lich geweſen ſein würde, ſo ſehr gemildert hatte. Mit dem Bewußtſein, unter Gottes Aufſicht zu ruhen, überließ ich mich dem Schlafe, von einem Huſaren bewacht, der vor der Thür meines Zimmers ſtand. Mein erquickender Schlaf wurde bald durch eine Hand unterbrochen, die die meinige etwas ſtark ſchüͤttelte. Wer da? fragte ich heftig. Erſchrecken Sie nicht! war die Antwort, ich bin der wachthabende Huſar. Wenn Sie fortgehen wollen, ſo können Sie es, ich will ſie nicht aufhalten. Ein Paar Laubthaler— darauf wird es Ihnen nicht ankommen. Mein Ge⸗ fühl ſagte mir ſogleich, daß ich dieſe Einladung ver⸗ werfen müſſe: weil es eine ſchändliche Verletzung der Pflicht ſei, wenn ich mein gegebenes Wort brechen wollte. Nein! ſagte ich, Freund! das geht nicht. Mein Wort kann ich nicht brechen— ich danke ihm fuͤr ſeine Gefälligkeit. So trat er wieder ab, und ich ſchlief bald wieder ein, da mein Gewiſſen mir ſagte, daß ich recht gehandelt hätte. Den folgenden Tag kam ich an dem Orte an, Lage ga Da in dieſe werde: wohnenk lernte v lich für an wele eine Se ich mir Zutun auf a merkſe zu er! nich lt„ 369* 5 Als l ua, 00 der zu meinem Aufenthalte während der Gefangen⸗ Lit. B. Nr. 56 à 300 fl. Ackeit 10 ſchaft beſtimmt war. Ein enges Zimmer wurde mir„ C.„ 133 u. 159 à 200 fl. 400„ * Augenb. angewieſen, aus deſſen Fenſter ich keine andere Aus⸗„ D% on 100„ * an, 8 ſicht hatte, als— auf einen Miſthof. Wirklich ver⸗ 800 fl. dern. bin urſachte mir der Gedanke, daß ich nun in gänzliche zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1844 gezogen, 2 hne ein Unthaͤtigkeit verſetzt und von dem Genuſſe meiner was den Intereſſenten hiermit unter dem Bemerken gewöhnlichen und unſchuldigen Freuden getrennt ſei, un, wage eine Anwandlung von Schwermuth. Wenn ich aber aünteſensde bedachte, daß ich bei Gott mich befinde, und daß han ta A mein Leiden von ihm über mich verhängt, und alſo n. gewiß für mich ſehr wohlthätig ſei: ſo wurde mir uch alſo in meine Lage dadurch wieder erträglich, und bekam aer Btdeg, ſogar in meinen Augen gewiſſe Reize. iddel. 1 Fünf Tage hatte ich mich in derſelben befunden, Hofraithe- Verſteigerung. bt auderz als der Commandant in mein Zimmer trat, und(1234) In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts ſoll N glich al ſich erkundigte, wie es mir ginge, und ob ich über Montag den 23. October l. J., Vormittags um 11 N 15 al etwas zu klagen hätte? Nach meinen Grundſätzen Uhr, in hieſigem Nathhauſe die Hofraithe des Schrei⸗ d„ee del betrachtete ich ihn als den Mann, in deſſen Hände nermeiſters Joſeph Veith in der Kapitelgaſſe, an 6 meiner Un Gott auf einige Zeit mein Schickſal gelegt hätte. Michael Jung und Thomas Becker I. gelegen, be⸗ — daß ee Seine Ankunft war mie alſo angenehm, und es war ſtehend in Wohnhaus und Ställchen mit Nro. 315, den zu er, mir leicht, ihm mit Achtung zu begegenen. Mir, bezeichnet, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. mitgetheilt wird, daß es ihnen frei ſteht den Betrag bei obigem Handlungshauſe oder an der Stadtkaſſe dahier in Empfang zu nehmen und daß vom 1. Januar 1844 keine weiteren Zinſen bezahlt werden. Nidda am 1. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter R 90 100 ſagte ich, fehlt nichts, als Freiheit. 50 Friedberg den 11. September 1843. Ne Dafür, antwortete er, ſind Sie Gefangener. In Der großh. heſſ. Bürgermeiſter eben or win, der Gefangenſchaft kann man nicht frei ſein. N D. Fritz 9 Aber doch kann man,— fuhr ich fort,— die Faſelochs-Verſteigerung. konne * fen, Erlaubniß durch beſondere Begünſtigung erhalten,(1396) Donnerſtag den 26, d. M., Vormittags einem dunklen ausgehen und die Gegend beſehn zu dürfen. ten, ab 5 5 10 Uhr, ſoll dahier ein zum Schlachten geeigneter 5 Die ſollen Sie haben, war ſeine Antwort, wenn Faſelochs öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. * cen Nach, Sie mich ſchriftlich verſichern, auf Ihr Ehrenwort Ren del den 17. Oktober 1843. Jett bereiten. jeden Abend in Ihrem Quartiere ſich wieder einfin⸗ Der großh. heſſ. Bürgermeiſter rührte ſſe; ſie den zu wollen. 5 Be ck. ſeine Lebens⸗ Dieß that ich, und fühlte nun meine drückende Arbeits-Verſteigerung. Une angenehme Lage gar ſehr erleichtert.(1397) Montag den 23. Oktober, Nachmittags en Nückſichter Da ich auf meinen Spaziergangen bemerkte, daß 2 Uhr, ſoll die Reparaturarbeit an der nach Petter⸗ in dieſer Gegend die Viehzucht ſehr ſtark getrieben weil führenden Brücke, inclusive Materialienliefe⸗ r argelarz werde: ſo machte ich mich ſogleich mit allen nah rung, hierunter unter andern 360 Cub. ⸗Fuß Quadern, tuete mich ſeht wohnenden Gutsbeſitzern und Pachtern bekannt, und ferner das Aufbrechen eines Stück Pflaſters, Planir⸗, nde Vorſehun lernte von ihnen wanches Neue, das beſonders den Chauſſir- und Pflaſterarbeit, an den Wenigſtnehmen⸗ zußerſt ſchne Anbau der Futtergräſer und eine zweckmäßigere Ein. den, unter den vor der Verſteigerung zu eröffnenden dert hatt richtung der Viehſtälle betraf. f Bedingungen, vergeben werden. des Aufſecht Nun war das Laſtige der Gefangenschaft ganz; Kloppenheim den 15. Oktober 1843. von eint lich für mich verſchwunden; ich betrachtete den Ort, Der Beigeordnete ts Zinne an welchem ich zu verweilen gezwungen war, als Scheurich. e bald dunt eine Schule, in die mich Gott geführt hätte, damit Bekanntmachung. t etwas ſteir ich mir Kenntniſſe erwerben möchte, die mir für die(1398) Dienſtag den 24. d. M., Vormittags 10 Zukunft nöͤthig wären. Dieſe Vorſtellung reizte mich, Uhr, ſoll an hieſiger Saline eine Quantität Brod⸗ ichen Sit nit auf alles, was ich hier ſah und hörte, recht auf- frucht, beſtehend in Korn und Gerſte, angekauft wer⸗ babendt hut merkſam zu ſein, und mich nach allem recht genau den, welches Luſttragenden hierdurch zur Nachricht eit ct, l zu erkundigen. dient. Aan Schluß folgt Nauheim den 18. Oktober 1843. Nl 6 5 C Kurfürſtliches 8 1 . dy Schmincke. Dunker. F. Schreiber. 4 Bekanntmachungen von Behoͤrden. e e Den len W(1399) Dienſtag den 24. Oktober d. J. Nachmit⸗ 4„ icht. Verlooſung Stadt Niddaer Obligationen. tags 1 Uhr, ſoll der hieſige Gemeinde⸗Faſelochs öffent⸗ e ihm(1349) Bei der heute ſtattgehabten fünften Ver⸗ lich verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet e, und looſung des durch das Handlungshaus Simon Beienheim den 19. Oktober 1843. 5 in wit Lindheimer zu Friedberg ad 65,000 fl. zu Der großh. heſſ. Bürgermeiſter 3½% Zinſen negoclirten Anlehens hieſiger Stadt Fink. Otte an wurden folgende Nummern n Privat⸗ Bekanntmachungen. N Eine vollſtändige Kelter (1391) mit eiſernen Schrauben und meſſingenen Muttern, welche über 2 Ohm ausdruͤckt, iſt nebſt Mahltrog wegen Mangel an Platz abzugeben. Niedereſchbach Nro. 59. Ein Lehrling (1400) kann bei dem Unterzeichneten Unterkunft finden. Derſelbe müßte drei Jahre lernen und würde im letzten Jahre im Zuſchneiden unterrichtet werden. Chriſtian Bingel, Herrnſchneidermeiſter in Nauheim. Ein Clavier (1401) iſt zu verleihen. Die Expedition d. Bl. ſagt wo. 100 Stück Aepfelbäumchen (1402) kann aus ſeiner Baumſchule noch verab⸗ folgen laſſen Fauerbach II. Alles. Maher F. Hirſch (1403) empfiehlt ſich mit einer ſehr ſchönen Aus⸗ wahl der modernſten Kleider- und Mäntelſtoffe für die Winter⸗Saiſon, als: feinen, glatten und fagonir⸗ ten ſächſiſchen Thybets, ſchwarzen und farbigen Orleans, Terapias, Poile de chèvre, M. de Laine, Rachèls u. dgl.; ferner mit ſehr gutem Biber, weißen und geſtreiften Moltons, Bettbarchent und Zwilch, kleinen und großen Win— tertüchern und verſchiedenen dahin einſchlagenden Artikeln. Durch vorzüglich gute und ſchöne Waare, verbunden mit den möglichſt billigſten Preiſen, wird derſelbe ſtets bemüht ſein, ſich das Zutrauen ſeiner geehrten Abnehmer zu erwerben und zu erhalten. Anzeige. (1404) Unterzeichnete ſieht ſich veranlaßt, die Kun⸗ den ihres verſtorbenen Mannes darauf aufmerkſam zu machen, daß das Geſchäft deſſelben auch jetzt noch fortbetrieben wird, da ſie durch die Beihülfe ihres erwachſenen Sohnes Carl demſelben völlig vorſtehen zu können glaubt und namentlich, daß das Decatiren und zwar pro Elle 4 kr. auf Wunſch jeden Augen⸗ blick vorgenommen und für die Schönheit des an— vertrauten Tuchs garantirt wird. Um geneigte Kundſchaft bittet Friedberg den 19. Oktober 1843. Gottfried Schmitts Wittwe, in der Uſergaſſe. Literariſche Anzeige. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: Bibliothek politiſcher Reden aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In Heften A 18 kr. * 370 K Schröder, Dr. H., die junge Mutter, oder: prak⸗ tiſcher Belehrer und Rather der Frauen, vor und nach ihrer Niederkunft und Mittheilung der be⸗ waͤhrteſten Heilmittel bei Kinderkrankheiten u. ſ. w. 27. Sporſchil, Joh., Geſchichte der Kreuzzüge in 12 Heften mit 12 prachtvollen Stahlſtichen A 27 kr. Der Volksbote fuͤr das Jahr 1844. Mit 24 theils fein colorirten und theils ſchwarzen Bildern. 54 kr. Rheiniſches Taſchenbuch auf das Jahr 1844. Heraus⸗ gegeben von Dr. Adrian. Mit 8 engliſchen Stahlſtichen. Mit vergoldetem Einbande und Schnitte. 4 fl. 24 kr. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl.— kr.; Korn: 7 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 15 kr. Hafer: 2 fl. 30 kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 6. Oktober. Waizen: 9 fl. 55 kr. Kern: 6 fl. 37 kr. Gerſte: 5 fl. 20 kr. Hafer: 3 fl. 15 r. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 22. bis 28. Oktober 1843. 58 Brod ⸗ P reiſe. Friedberg Butzbach. kr fe en nf 1 Leib⸗Roggenbrod 2 3 2 3 2 7 77 5 2 5 1 4 1 10 3 10 3 Loth. Loth. — Milchbrod 1 1 4% —Waſſerweck 1 5 14 5 —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 137 1.445% Fleiſch-Preiſe. pf 15 1[Ochſenfleiſch 14 3 14 2 ub ge; gemaͤſtetes 12— 124— „Kühfleiſch ungemäſtetes 10— 5 5 de gemäſtetes 11—— 7 Rindfleiſch ungemäſtetes 9 3 g. 3 „ Kalbfleiſch F „ Schweinenfleiſch 16— 16— „ Hammelfleiſch* 1 7. Schaaffleiſch 8 5 5. „Wurſt von blos Schweinen 16 16 „Gemiſchte Wurſt 124— 12— „Bratwurſt 18— 184— „Schwartenmagen 18— 18— „ Geräucherter Speck 25— 25— „Schinken 20— 20— 1 Dörrfleiſch 20 8 2* „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 26— 265— 5 dito ungusgelaſſen 24— 244— „ Nierenfett 24— 24— Hammelsfett 16— 16— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizeitaxe fur die Stadt Butzbach gilt auch fur den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Bindernagel in Friedberg. Medleina zugeweiſe wir Ihnen iühlies Auſt Gri 1 Ich bi Bauern ſi gend. We 0 finde in meiner mit währ Folge be es in w. mehr al. auf die finden n berbeſſert Soba unden n. bungen, worden. Hun einm