einen Vortrag ke aus der Ges u gesonnen din. tetitenden wollen ſt tuxweder ſchriſt u, un das Näben dei Herm Mt r. Geometer. then bei auf dem Hauck. ven Heſen fut dacainage 2 l Intelligenzblatt fuͤr die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ——— 64. Sonnabend, den 19. Auguſt 1843. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den Vaganten Heinrich Rahn von Heckersdorf. Rubricat hat ſich wiederholt von Haus entfernt, und treibt ſich auswärts zwecklos umher. Ich viſe Sie an, auf denſelben invigiliren, ihn im Betretungsfalle arretiren und anher einliefern zu laſſen. Grünberg den 12. Auguſt 1843. Ouvrier. Berichtigung. In Nr. 59. dieſes Blattes wird gemeldet, daß „ Dr. Held zu Ulrichſtein beim Aufbau ſeiner Wotheke„eine große Kanonenkugel, welche unſtrei— im Jahr 1762 nach Ulrichſtein geſchoſſen wurde“ unden habe; allein Hr. Dr. Held hat, wie uns 4 Ulrichſtein berichtet wird, nicht Eine ſondern Wer 12pfündige Kanonenkugeln auf einem Platze zwen⸗ und übereinander beim Aufbauen ſeines Hau— gefunden, und dieſe ſind nicht im ſiebenjährigen diege nach Ulrichſtein geſchoſſen worden, ſondern ſind, nach ganz glaubwürdigen Angaben im wißigjährigen Kriege beim Abprotzen der Kanonen et liegen geblieben. Die eine dieſer Kugeln er⸗ elt Se. Durchlaucht der Fürſt von Büdingen, die dere Se. Excellenz der Herr von Grancy, die tte der Herr Oekonomierath Dr. Zeller und die rte Herr Pfarrer Römheld in Ulrichſtein. Miscellen. Als Kaiſer Maximilian gekrönt worden war, uchten ihm die Juden des ganzen Reichs ein ſchö⸗ „ Geſchenk. Sie brachten nämlich einen goldnen eb voll goldner Eier nebſt einem Glückwunſch. Ir Kaiſer ließ die Ueberbringer ſogleich beiſtecken, er gut und anſtändig behandeln. Auf ihre demuͤ⸗ thige Frage, warum ihnen ſo geſchehen, antwortete der Kaiſer, dem es bekanntlich immer an Geld fehlte, Hühner, die ſo vortreffliche Eier legten, dürfe man ſo bald nicht fortlaſſen. * ** Ein ſpaßhafter Organiſt wurde von mehreren Mönchen zum Beſten gehalten. Da ſagte er: ihr mögt lachen und ſpotten, wie ihr wollt, ſo bin ich doch reicher als ihr. Wie ſo? fragten die Mönche. Ei, ſagte jener, ihr habt an mir nur einen Nar⸗ ren; ich aber an Euch ein ganzes Dutzend. * ** Man ſagt von einem Menſchen, der etwas im Schilde führt, das ihm keine Ruhe läßt, ſo daß er weder ruhig ſtehen noch ſitzen kann: er hat einen Floh im Stiefel. ** * Einen Eſel in Galopp zu bringen— bekanntlich keine leichte Aufgabe— braucht man ihn nur mit einem Schluͤſſel oder dergleichen an dem vierten Rückenwirbel zu kitzeln. ** 2 Solon ſagt:„die Götter ſchufen nur zwei Dinge vollkommen, das Weib und und die Roſe.“ Doch wird Niemand verlangen, daß dieſe Regel ohne Aus⸗ nahme bleibe. Dankſagung. 7 Wenn die Noth am Größten, iſt Gott mit Huͤlfe am Nächſten. g Dieſes erfuhr auch ich bei dem Brande der Salz⸗ männ'ſchen Scheuer, in der Nacht vom 13. auf den 14. d. M. 8 Mährend hier unſere lieben Nauheimer die größte Thätigkeit bewieſen, konnten ſie doch nicht an allen Orten, wo ſich die Gefahr vergrößerte, in gleichem Maaße wirken. Da erſchienen im glücklichſten Zeit⸗ punkte, unſere braven Nachbarn von Friedberg, ihren allverehrten Herrn Kreisrath an der Spitze. Ihre außerordentliche Anſtrengung rettete meine Wohnung. Selbſt Lebensgefahr nicht achtend, hatten der Spri⸗ tzenmeiſter H. Marbach von da und ein junger Mau⸗ rer Heinrich Steg von hier, Hülfe leiſtend, die ge⸗ fährlichſten Stellen eingenommen. Dank, Dank; allen Dank! lohne der Allgütige für ſolche Thaten! Nauheim. Chriſtoph Müller. Oberſöder. Concert. Die Herren Hofſänger Cramelini und Hofmuſi⸗ ker B. Altfuldiſch, J. Bickel, E. Reitz, C Stautz und O. Haller von Darmſtadt haben die Guͤte gehabt, ihre gefällige Mitwirkung zu einem auf Sonntag den 20. d. M. zum Beßten der Armen resp. milder Zwecke dahier veranſtalteten Concerte zuzuſagen. Das unterzeichnete Comite erſucht das kunſtliebende Publikum der Stadt Friedberg und Umgegend um zahlreiche Theilnahme, unter dem Bemerken, daß das Concert im Trappiſchen Saale ſtatthaben und um halb 7 Uhr beginnen wird. Der Preis des Einzel⸗ billets iſt auf 36 kr., der Subſcriptionspreis für Familienbillets aber im Einzelnen auf 30 kr. feſt⸗ geſetzt worden. Friedberg den 17. Auguſt 1843. Hofmann. v. Löw. Thurn. Küchler. Ferner iſt für die Brandbeſchädigten in Bromskirchen bei mir eingegangen: von H. 2 fl. C. Bindernagel. Bekanntmachungen von Behoͤrden. 1 Hofraithe-Verſteigerung. (961) Donnerſtag den 24. Auguſt, Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die dem Kinde des Andreas Jacobi gehörende Hofraithe in der Vorſtadt zum Garten, getheilt mit Joſeph Ströhlein, neben Mondigler, und 1¼ Ruthen, ein Platz hinter dem Haus neben der Seebach, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 11. Juli 1843. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Güter-Verſteigerung. (1052) Auf freiwilliges Anſtehen der Frau Ober⸗ 4 294* 3 5 ſteiger Friedrich Sieck's Wittwe ſollen Montag den 21. Auguſt, Vormittags um 10 Uhr, deren ſämmt⸗ liche Güterſtücke in der hieſigen und Fauerbacher Gemarkung, mit Ausnahme der Gärten, in hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Feldſchützen, denen das Verzeichniß der Güter⸗ ſtücke eingehändigt worden iſt, ſind angewieſen, den Kaufliebhabern die Stücke zu zeigen. Friedberg den 27. Juli 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung eines Bauplatzes. (1953) Mentag den 21. Auguſt, Vormittags um halb 12 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe der Platz, worauf die Todtenkirche geſtanden hat, blos zu einem Bauplatze öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 3. Auguſt 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Edictalladung. (1057) Stephan Bindewalds Eheleute von Meiches beabſichtigen an ihren Schwiegerſohn, Heinrich Rau von dort, ihre Hofraithe ſammt ihrem, in der Gemar⸗ kung Meiches und Windhauſen belegenen, in 63 Parzellen beſtehenden Gute, welches nach den dahler vorliegenden Auszügen Flurbuchs, die zur Einſicht offen liegen, theils auf ihren, theils auf Dietrich Bindewalds Namen in den Flurbüchern eingetragen iſt, zu verkaufen, können aber ihre Eigenthums rechte nicht gehörig urkundlich nachweiſen, weßhalb An⸗ ſprüche an dieſe Immobilien ſogewiß binnen vier Wochen à dato dahier zur Anzeige zu bringen und näher zu begründen ſind, gegenfalls der deßfallſige Contract beſtätigt werden wird. Ulrichſtein den 31. Juli 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray ß. Edictalla dung. (1056) ueber den überſchuldeten, von den Inteſtat⸗ erben ausgeſchlagenen, Nachlaß des Heinrich Alt, Schuhmacher, von Ulrichſtein, iſt der Concursproceß erkannt worden und es werden daher alle diejenigen, welche an den verſtorbenen Gemeinſchuldner oder deſſen Nachlaß Anſprüche machen können, aufgefor⸗ dert, ihre Rechtszuſtändigkeiten ſogewiß im Termin den 2. Oktober a. c., Vormittags, dahier zu wahren und näher zu begründen, auch etwaige Vorzugsrechte nachzuweiſen, gegenfalls ſie als ſtillſchweigend von der Maſſe ausgeſchloſſen betrachtet werden. Ulrichſtein den 30. Juli 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. N Ray ß. Güter⸗ Verpachtung. (1087) Auf Antrag der Curatoren der Kinder des Karl Weckerling, ſollen deren Guͤterſtücke, in der Gemarkung Friedberg, beſtehend in 124 Ruth. in dem Großwarthfeld, 119 Ruth. daſelbſt neben Boutemy, 174 Ruth. in dem Kleinwarthfeld an Adam Bender, Ot (1086) Obererlenba dem Grund 9. U. N 1 ULI 2 I 9 4 757 60 0. 60) VI299 7) VII15 8) XVII 9) XII veräuſſert, loren gegal werden dal Anſprüche nel, aufgef Tage des dahier gelt dieſer Friſt bedingt an den wird. Grosk, (1118) ugs 10 U au der ſtei dit 15 8 werden. Iſſenhe 7 Wingen u tt deßfallſſa 9 en Inteſt nrich tt Concurepre die jenig tuldntr vue d kinder det 7 9 in del 44 Ruth. in dan Atben Boutenn 1 Wan Bend! —— 295* 120 Ruth. an Wilhelm Hechler, 185 Ruth. daſelbſt an Franz Krämer, 123 Ruth. im Lachenfeld, 205 Ruth. bei der Lach an Chriſtian Joſt, 71 Ruth. Wieſe im Strasheimer Grund; in der Gemarkung Fauer⸗ bach II.: 162 Ruth. am Irrweg an Georg Groß, 159 Ruth. rechts der Gerbenheimer Hohl, 89 Ruth. an der Leimenkaut, Montag den 28. Auguſt, Mor⸗ gens 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſt— bietend und zwar zuerſt im Ganzen und dann im Einzeln auf 6 Jahre verpachtet werden. Schließlich werden die Kartoffeln, das Kraut und Obſt von einem Garten und einem Acker öffentlich verſteigert. Friedberg den 9. Auguſt 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Oeffentliche Aufforderung. (1086) Die Wittwe des Kaſpar Möglich J. zu Obererlenbach hat unter andern nachſtehende, nach dem Grundbuch ihr zuſtehende Grundſtücke, als: Pag. u. Nr. 1) III/145/833 200 Klftr., 111 Ruth., am Holz⸗ häuſerweg, D 1V/627 24 Klftr., 14 Ruth, in den großen Gärten, 3) V/128/90 90 Klftr., 50 Ruth., im Holder— ſtauden, 4) 372 241 Klftr., 134 Ruth., am Hom⸗ burgerpfad, 55 V/¼04 69 Klftr., 38 Ruth., im Holder⸗ ſtauden, 6) VII 2299/97 139 Klftr., 78 Ruth., am Eſchba⸗ cher Berg, 7) VIII/15/442 575 Klftr., 68 Ruth., am ſchmalen eg, 80 XNIV II 9) XII51 153 Klftr., 89 Ruth., am Riedweg, 94 Klftr., 54 Ruth., auf der Nacht⸗ weide, veräuſſert, kann aber keine deßfallſigen, angeblich ver— loren gegangene Eigenthumsurkunden produciren. Es werden daher alle, welche Eigenthums- oder ſonſtige Anſprüche an erwähnte Güterſtücke begründen kön⸗ nen, aufgefordert, ihre Rechte binnen 6 Wochen vom Tage des Erſcheinens in dieſem Blatt an gerechnet, dahier geltend zu machen, als ſonſt nach Ablauf dieſer Friſt das Eigenthum der Verkäuferin als un⸗ bedingt angeſehen und der Kaufbrief beſtätigt wer— den wird. Groskarben am 3. Auguſt 1843. Großhl. Heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Limpert. Arbeits ⸗-Verſteigerung— (1118) Montag den 21. Auguſt 1843, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll die Herſtellung der Seitenmauern an der ſteinernen Brücke nach Fauerbach hin an Ort und Stelle öffentlich wenigſtnehmend verſteigert werden. Oſſenheim den 14. Auguſt 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Walther. Arbeits-Verſteigerung. (1119) Montag den 21. Auguſt 1843, Vormittags 9 Uhr, ſollen die erforderlichen Reparaturen zur Herſtellung der hieſigen Feuerſpritze, beſtehend in der Anfertigung mehrerer ledernen Schläuche und in Wagner⸗ und Schmiedarbeit, in dem Rathszimmer dahier öffentlich wenigſtnehmend veraccordirt werden. Oſſenheim den 14. Auguſt 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter alther. Bekanntmachung. (1120) Dienſtag den 22. d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Rathhauſe zu Oberrosbach 129 Klftr. Pflaſter in den Nebenſtraßen zu fertigen, und 7 Cubik⸗Klafter Kies zu liefern öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Oberrosbach den 16. Auguſt 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Lämmer. Arbeits-Verſteigerung. (1121) Die bei Anlage neuer Felſenkeller erforder⸗ lichen bergmänniſchen Arbeiten ſollen Montag den 21 d. M., Vormittags um 10 Uhr, auf Ort und Stelle zu Wiſſelsheim verſteigert werden, was die Gr. Bürgermeiſter etwaigen Intereſſenten in ihren Gemeinden bekannt machen wollen. Friedberg am 15. Auguſt 1843. In Auftrag: Ruths. Obſt-Verſteigerung. (1122) Montag den 21. d. M., Vormittags um 8 Uhr, ſollen das Steinobſt und die Frühbirnen und Aepfel in dem Freiherrlich von Löwiſchen Garten zu Löwenthal verſteigt werden. Wiſſelsheim den 17. Auguſt 1843. Der Beigeordnete Nürnberger. S ⏑τ⏑ιτ Privat- Bekanntmachungen. Einige junge Leute, (1103) von gutem Herkommen, können bei einer Familie in Darmſtadt, deren Wohnung in der Nähe des Gymnaſiums und der Realſchule iſt, für die Dauer ihres Studiums Koſt und Logis dorten finden. Das Nähere bei der Redaction dieſes Blattes. Annonce. (1114) Da ich nunmehr meinen Sitz in Hungen, für welchen Kreis ich als Geometer patentiſirt bin, genommen habe, ſo bringe ich dieſes zur öffentlichen Kenntniß. Hiermit verbinde ich noch die Anzeige, daß ich eine Privatſtunde in der deutſchen, lateini⸗ ſchen und griechiſchen Sprache, im Rechnen, Schrei⸗ ben und Zeichnen zu errichten, ſodann einen Vortrag für Gewerbtreibende nach einem Werke aus der Ge— werbſchule zu Darmſtadt zu halten geſonnen bin. Die für letzteren Gegenſtand Reflectirenden wollen ſich jedoch längſtens bis Ende Auguſt entweder ſchrift⸗ lich oder perſönlich an mich wenden, um das Nähere zu erfahren. Meine Wohnung iſt bei Herrn Metz⸗ germeiſter Otto Weck an dem Markte. Hungen den 9. Auguſt 1843. Henß, Gr. Geometer. Einladung. (1123) Montag den 28. d. M., als am Tage der Beendigung des Hauptſchießens, iſt auf dem Schieß⸗ platze(Schützenrain) von Morgens 9 Uhr an Har⸗ monie⸗, um halb 1 Uhr table d'hôte und Abends von 5 Uhr an gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wo⸗ zu höflichſt einladet. Friedberg im Auguſt 1843. D. Fritz. Einladung. (1124) Sonntag den 27. d. M. wird das Namens⸗ feſt Sr. K. H. unſeres allverehrten Großherzogs in meinem neuen Saale bei gut beſetzter Harmonie⸗ und Tanzmuſik gefeiert. Ich lade hierzu höflichſt ein, und werde Alles aufbieten um mir die Zufriedenheit der mich mit ihrem gütigen Beſuche beehrenden Gäſte zu erwerben. Butzbach im Auguſt 1843. Carl Becker, zum deutſchen Hof. Empfehlung. (1125) Ich mache meinen hieſigen und auswärtigen Freunden und Bekannten die ergebenſte Anzeige, daß mein bisher betriebenes Putzgeſchäft durch Hülfe meiner Tochter wieder völlig zu Stande gekommen iſt, weßhalb ich mich unter Zuſicherung reeller und billiger Bedienung nun wieder mit allen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln aufs Beßte empfehle. Friedberg den 16. Auguſt 1843. Margaretha Vogelsberger, auf dem Markt. Empfehlung. (1126) Daß ich meinen fruheren Wohnort verlaſſen und mich nun hier etablirt habe, zeige ich ergebenſt mit dem Bemerken an, daß ich mein Geſchäft ſtets auf das Zufriedenſte meiner Kunden betreiben werde, weßhalb ich mich beßtens empfehle und einem zahl⸗ reichen Zuſpruch entgegen ſehe. Friedberg. Conrad Diehl, Damenkleidermacher, wohnhaft bei Hrn. Peter Damm am Eck der Uſergaſſe. Eine Brandwein⸗ Brennerei, (1127) wovon der Keſſel zwei Ohm enthalt, ſteht in Heldenbergen billig zu verkaufen bei A. Scheider. Mein Haus (11128) neben Hrn. Kettinger und P. Preuſſers Wittwe, nebſt Stallung und Antheil am Brunnen, bin ich geſonnen zu vermiethen und kann daſſelbe ſo⸗ gleich bezogen werden. Das Rähere iſt bei Sattler⸗ meiſter L. Schäfer zu erfragen S. Vogt. % 296* Verlornes. 11129) Von der Mitte der Stadt bis auf den Burgwall iſt eine Vorſtecksnadel mit hellem Stein und Einfaſſung von Zahlperlen verloren worden um deren Abgabe gegen ein Douceur gebeten wird. Ein Hausmädchen und ein Kindermädchen, (1130) beide mit guten Atteſtaten, werden geſucht. Ausgeber dieſes ſagt wo. Großes Preis-Kegel⸗Schieben. (1131) Sonntag den 20. d. M., beginnt das große Preiskegelſchieben in meinem Garten. Daſſelbe wird den darauf folgenden Montag fortgeſetzt und endigt Sonntag den 27. d. M. Dieſes bringe ich hiermit ergebenſt zur Anzeige. Friedberg den 17. Auguſt 1843. J. P. Mann. Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl.— kr.; Korn: 7 fl.— kr. Gecſte: 4 fl 30 kr. Hafer: 6 fl. 30 kr. Fruchte-Preiſe zu Mainz, am 11. Auguſt. Waizen: 11 fl. 48 kr. Korn: 7 fl. 42 kr. Gerſte: 5 fl. 37 kr. Hafer: 6 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 20. bis 26. Auguſt 1843. pfop Brod-Preiſe. Feber ee kr. pf. Ae pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 9 2. 6 5 2 5 2 4 77 7 11 7 11 3 Loth Lotb. — Milchbrod 1 4% 14% — Waſſerweck 115 145 — Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 11 6 116 Fleiſch-Preiſe. 8 pf 1 Ochſenfleiſch 15— 15— Angle gemäſtetes 12— 124— „ Kübſleiſch ungemäſtetes 10— 10— 15; gemäſtetes 11— 111— 5 Rindfleisch ungemäſtetes 9 37% „Kalbfleiſch 9 3 91 2 „ Schweinenfleiſch 16„ „Hammelfleiſch 10 104— „ Schaaflleiſch 5 8 N „ Wurſt von blos Schweinen 16 160 „Gemiſchte Wurſt 11— 111— „ Bratwurſt 18— 181— „Schwartenmagen 18— 18— „ Geräucherter Speck 25— 25— „Schinken 18— 18— „Dörrfleiſch 18— 18— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 26— 25— 1 dito unausgelaſſen 24— 23— „Nierenfett 24— 234— „ Hammelsfett— 16— . 16 6 Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizeitaxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Perantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Bettef Da di die ergangel Juli 1837 0 feit aufzuſtel fertigung u 18383 gedro jeder Bedi Die Gti —— Geſtern wie er ge wird. Die Hofmuſiker und Stau Güte ein Conzert in dahier dur ſeelenvolle Einklange Hofmuſiker mentes iſt. geübt, daß ſrumenten ſeyn duͤrſte, verehrten g Elnden) gl. o verſchmo ander. kerfteuen ausgpichne