deten hi den bis delglieb, ermeiſter N. 5 Ober⸗ en von Auskunft dalb. n, habe erbauten a Ib. d. M. ach'ſchen redliche clohnung afek. arte und er Kalk, icke. N, billigſte iſch II. h. ten Ver⸗ den, als: 1 zwei⸗ nüple, 1 Maſſch⸗ Intelligenzblatt fur die Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. WM 22. Sonnabend, den 18. Maͤrz 1843. Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter und Localpolizeibehoͤrden des Kreiſes. Betreffend: Die Vertilgung der Feldmäuſe. Da nach erhaltenen Anzeigen ſich hin und wieder in dieſem Frühjahre noch immer Mäuſe in nicht unbeträchtlicher Zahl zeigen ſollen, ſo ermächtige ich Sie, unter Hinweiſung auf meine Verfügung in Nro. 78 und 84 des Intelligenzblattes von 1842, zur Anordnung der deßfalls nöthigen Vertilgungsmittel. Beſonders wird ſich in der gegenwärtigen Jahreszeit wiederholenden Zutretens der Mäuſelöcher empfehlen. mit einer Polizeiſtrafe von 1— 5 fl. zu bedrohen. Friedberg am 16. März 1843. die Vorſchrift des allgemeinen und mehrmals zu Die Uebertretung Ihrer Anordnungen haben Sie Küchler. Vertreibung der Proteſtanten zu Ober— urſel. Noch lebt zu Ober⸗Urſel das Andenken an eine Vertreibung der Proteſtanten vor mehr als zwei⸗ hundert Jahren. Eine nähere Angabe daruber iſt mir aber nicht bekannt. Darum ſcheint es mir von Wichtigkeit, die hier folgende Notiz auf dem hinteren weißen Blatte des Einbands von Sebaſtian Franck's Chronica, welches Buch einem jener vertriebenen Proteſtanten, Johannes Bickerich, gehörte, durch den Druck aufzubewahren. Dieſer Mann, nach ſeiner Vertreibung Einwohner zu Bonames, hatte das Buch den 4. März 1615 zu Frankfurt erkauft, und ſchrieb dann Folgendes eigenhändig ein: Anno 1605 den 8. Novembr. Iſt das ampt Königſtein Reuormirt) worden Vnd Hat Johann Schweickhart, dero Zeit Regierender Biſchoff Zu Vrſel gepodten den papiſten glauben ahn zu Nehmen oder Verluſt 50 Daler Straff welcher nicht in halt Zehen Tagen ausgezogen. Vnd Sind in Brſel ausgezogen mit nahmen wie her nach folgt. gott verleihe Vnſ allen ſeinen guten h. geiſt amen. *) Reformirt. H. Johannes Phyltius, H. Hartmann Bulman, Beyde Pfarher. M. Conrat Flück, M. Daniel N., ſchulmeiſter*). Werner Sinder, Johannes Sinder, Johann Friedrich Hiltenbrandt, Samuel Steinbach, raths verwanten*). Nicolaus Sinder, Cornelius Buchtrucker, Johann Seinbach, Johannes Vertries, Samuel Wolff, Diel Haub, Asmus Falter, Johannes Bickerich, Caſpar Junck, Wolff Schütz, Hanß Humm, Hanß Ganß, Hauß Marpurger, Wendel Müler, Peter Buchtrucker, Johann Muͤler, Johann Greff, Juſten Barb Wittib, Schulteß Johans Wittib, Caſpar Müler, Conrat VBſinger. Bei des Johannes Bickerich Abſterben ſcheinen übrigens nur noch wenige von allen dieſen Vertrie⸗ benen gelebt zu haben; denn es ſind Kreuze, nach ihrem Ausſehen theils früher theils ſpäter gemacht, vor die Namen geſetzt, und nur vor dreien, nämlich dem Schulmeiſter Daniel N.(dem Aufzeichner war der Name nicht mehr im Gedächtniß), dem Rathsver⸗ wandten Johann Friedrich Hiltenbrandt, und Johan- nes Bickerich ſteht kein Kreuz. Dr.— g *)(nämlich Beide. a *) Raths mitglieder, nämlich die 4 Genannten). —— ——G-Uͥ—¼:â —— 2 * 94* Leben in der Natur. Unaufhoͤrlich iſt die ganze Schöpfung thaͤtig Ueberall lebt alles; zerſtörende und bildende Kräfte ſind beſtändig thätig; Luft, Feuer, Waſſer, Winde, Meer und Erde ruhen nicht einen Augenblick. Auch unter den todten Körpern des Mineralreichs iſt ewig Ebbe und Fluth. Nie eine Pauſe, nie ein allge⸗ meiner Schlaf, nie ein voͤlliges Ruhen, und Stille⸗ ſtehen in allen Triebwerken— alles, was da iſt, leidet und wirkt in jeder Minute; die Welt iſt wie das breite Meer, das immer wallt und braußt. So wie Gott ſelber das allerthaͤtigſte, wirkſamſte Weſen iſt, ſo iſt auch ſein Werk bis in die allerkleinſten Theile beſeelt. Denkt Euch die vielen Thätigkeiten in der Natur, wie einen geſpannten Bogen, wie eine geladene Mine— in jedem Staub, in jedem Waſſertropfen, in jedem Feuertheilchen iſt Kraft zu wirken. Die Welt zerſtört ſich immer ſelber und ſtellt ſich wieder her; ſie nützt ſich ab, und ver⸗ ſchönert ſich wieder, verliert immer, empfängt immer — es iſt ein unüberſehbares reges Gefilde voll Leben und Kraft. Nicht eine Minute iſt die Luft ſtill. Auch auf Bergen, wo ſie weniger an Gegenſtände anſtoßen und zurückprallen kann, bemerkt man ihr immerwäh— rendes Wehen. Man empfindet es auf der ebnen Fläche der Ströme, des Meeres, wo ſie ebenfalls weder durch Berge, noch durch Bäume und Häuſer aufgehalten, bald die Wellen kräuſelt, bald fürchter⸗ liche Maſſen von Waſſer emporhebt. Die weiſe Güte des Schöpfers gab ihr dieſe unaufhaltſame Unruhe. Ihre Ruhe würde für Thiere und Pflanzen tödtlich werden. Bei Fahlun in Schweden, wo man viel Kupferkies röſtet, trägt die Luft den Schwe⸗ felrauch ſechs bis acht Meilen weit weg und breitet ihn auseinander. So lange dieß geſchieht, leidet man nicht von dem ſtarken ungeſunden Dampfe. Allein im Herbſt und Winter hindert oft die dicke kalte Luft die Zerſtreuung der Duͤnſte. Ebenſo bleibt zu— weilen bei windſtillem Wetter der ungeſunde Dampf über der Gegend ſtehen. Die Schwefelſäure bringt die Epidemie der Lungenſucht unter die Leute, die Augen leiden; Metalle, Leinwand, Kleider, Gläſer und Geräthſchaften werden angegriffen. Man hat dort faſt gar keine Gartenerde; zwei Stunden im Umfang waͤchſt kein Moos; den meiſten Pflanzen fallen die Blätter ab; die Fiſche ſterben, die Inſecten ziehen aus der vergifteten Gegend weg. Wie viele Reiche des Erdbodens würden unter ähnlichen Umſtänden dem ſchwediſchen Dorfe gleichen, wenn nicht alle Lufttheilchen beſtändig erſchüttert würden, und der Wechſel der reinen und unreinen Luft immer fortginge? — Miscellen. Die Kranke. Eine vornehme Dame war zu einem beruͤhmten Arzt gereiſt, der über hundert Meilen von ihrem Wohnorte lebte, um ihm ihr Leid zu klagen. Ich bin ſo entſetzlich müde, waren ihre erſten Worte. Das kommt von der weiten Reiſe, ſagte der Doctor.— Dann habe ich Abends keinen Appetit.— Eſſen Sie weniger zu Mittag.— Ich werde ſo dick.— Stehen ſie früher auf, und gehen Sie mehr.— Ich kann den Wein nicht vertragen.— Trinken Sie Waſſer.— Ein verdorbener Magen— kommt vom vielen Eſſen.— Mein Geſicht nimmt ab.— Kaufen Sie eine Brille. — Ach! ich bin nicht mehr ſo geſund und ſtark wie früher.— Das kommt von den Jahren.— Giebt es denn aber kein Mittel dagegen?— Gegen das Alter? Keins als der Tod.— Aber dieſe Mittel hab' ich alle ſelber gewußt.— So gebrauchen Sie ſie auch ** * In ganz China erſcheint nicht mehr als Ein Journal. Es heißt„King Pao“ oder„Bote der kaiſerlichen Reſidenz“ und koſtet jährlich ungefähr 5 fl. 24 kr. Jeder, der nicht darauf abonniren will, erhält 25 Bambusrohr-Hiebe.— Das zieht, meint Oettingers Charivarie. Bekanntmachungen von Behoͤrden. rr Garten⸗Verſteigerung. (172) Montag den 20. März l. J., Morgens 10% Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, der zu der Verlaſſenſchaft der Andreas Reuls Wittwe gehörende, in der Burg⸗Gemarkung liegende Garten, Pag. und Nr. 7%, 97 Ruthen, in der II. Abtheilung zwiſchen dem Ohrlochs- und dem Nauheimerweg, an Georg Groß und Wilhelm Gerſter, öffentlich dem Meiſtge⸗ bot ausgeſetzt. Friedberg den 14. Februar 1843. In Auftrag Gr. Landgerichts: der Beigeordnete Bender. Güter ⸗ Verpachtung. (275) Die folgenden in hieſiger Gemarkung belege⸗ nen Güterſtücke des Großh. Hofgerichtsadvokaten Trapp III., nämlich: Morg. Vrt. Rth.. 15 1— 35 im großen Galgenfeld am Hospi⸗ tal, 5 1 24 im großen Warthfeld an Heinr. Waas II. und 3 3 30 im Lachenfeld an L. Glockengießer ſollen Montag den 20. Marz, Morgens 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen fur die Zeitdauer von 12 Jahren verpachtet werden, wozu man alle Pachtliebhaber einladet. Friedberg den 4. März 1843. Der Beigeordnete Bender. Ve r ſt ei ger un g. 0 (173) Montag den 20. März l. J., Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe ein der Wittwe (231) 0 Fauerbach t U Au März 1 mühle r bach 10 9 Konrad 5 frau 2 Jahr 1 a) det wei 5) den 2 Das Ke sub 2 ſolle vorgelegt! Auf de! genannten nachfolger Tamin Dienſtag ſo gewiß d gründen, al buche werde Dutzba Das Schu Söhne! (265) Zu nen Debel, Keſtrich ei Glaubigern tigen ein! trag abgeſ oder ſonſt walgen An de uhier anz Uertragsab Uſtzt werd Ulrichſ Großh Eige 85 F. Waaing uren will, It, meint — orden. Morgens er zu der zehorende, Dag. und ig wiſchen an Georg u Meiſtge⸗ au Heink. ockengießer 0 Uhr, in bekannt Zeitdauet man alle Bender, — orgens um er Witiwe des Georg Boller gehörender Acker, Pag. u. Nr.%, 188 Ruthen im Großwartfeld, im Schlag und auf dem Bock an Franz Ruppel I. und Ludwig Langs- dorff, zehntbar der Pfarrey Ockſtadt, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg den 14. Februar 1843. In Auftrag Großh. Landgerichts: der Beigeordnete Bender. Aufforderung. (231) Nach dem Amtshypothekenbuche der Gemeinde Fauerbach entlieh: 1) Paul Sauers Wittwe zu Fauerbach den 14. März 1800 unter Verpfändung ihrer Erbleih—⸗ mühle von Johannes Geißels Wittwe zu Butz— bach 1000 fl., ſodann verpfändeten 2) Konrad Sauer zu Fauerbach und deſſen Ehe— frau Anna Margaretha laut Vergleich vom Jahr 1806 ihr geſammtes Vermögen a) der Wittwe des Heinrich Diehl zu Hoch- weiſel für 400 fl., N h) dem Johann Peter Kuhl zu Bodenrod für 290 fl. Das Kapital sub 1. ſoll zurückbezahlt, die Summen sub 2 ſollen berichtigt ſein, die Urkunden aber nicht vorgelegt werden. Auf den Antrag der Erbintereſſenten werden die genannten Pfandgläͤubiger und deren etwaige Rechts— nachfolger hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche im Termin Dienſtag den 4. April l. J., Vorm. 8 Uhr, ſo gewiß durch Vorlegung der Documente zu be— gründen, als ſonſt die Einträge in dem Hypotheken— buche werden gelöſcht werden. Butzbach den 20. Februar 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Völcker. Edi elt al ladung. Das Schuldenweſen des Joel Goldenberg und ſeiner Söhne von Keſtrich betr. (265) Zwiſchen Joel Goldenberg und ſeinen Söh⸗ nen Debel, David und Salomon Goldenberg von Keſtrich einerſeits, ſowie zwiſchen den bekannten Gläubigern derſelben andrerſeits, iſt an dem heu— tigen ein Nachlaß⸗ beziehungsweiſe Stundungs-Ver— trag abgeſchloſſen worden. Unbekannte Gläubiger, oder ſonſt Berechtigte, werden aufgefordert, ihre et— waigen Anſprüche ſogewiß im Termin, den 19. April l. J., früh 9 Uhr, dahier anzuzeigen, gegenfalls der in Rede ſtehende Vertragsabſchluß beſtätigt und hiernächſt in Vollzug geſetzt werden wird.“ Ulrichſtein den 27. Februar 1843. Großherzoglich Heſſiſches Landgericht daſelbſt, Eigenſchaft als Freiherrlich von Schenki⸗ ſches trimonialgericht Keſtrich. Ray ß. Mühlen ⸗ Verkauf. (286) Freitag den 21. April laufenden Jahres, Vormittags um 10 Uhr, ſoll die hieſiger Stadt ge⸗ * 95* hörige, am linken Ufer des Mains zu Sachſenhauſen gelegene, zu fünf, von zwei Waſſerrädern getriebenen Gängen eingerichtete, und in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, nebſt daran gebautem gleichfalls zwei— ſtöckigem Mühlhaus beſtehende Fruchtmühle in dem Amtslocal unterzeichneter Stelle— an den Meiſt— bietenden in Zeitpacht gegeben werden. Die Ver— ſteigerungsbedingungen können täglich in den Vor— mittagsſtunden bei unterzeichnetem Amt eingefehen werden, wohin man auch wegen Beſichtigung der Mühle ſich zu wenden hat. Frankfurt am Main den 3. März 1843. Stadtkämmerei. Immobilien-Verſteigerung. (288) Auf den Antrag der Erben des dahier ver— ſtorbenen Bürgers und Schuhmachers Kaspar Bauer, werden in hieſigem Rathhauſe Montag den 20. Maͤrz, Morgens 10½ Uhr, nachfolgende, zum Nachlaſſe gehoͤrende Immobilien öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert, als: O.⸗N. Pag. u. Nr. 1 30 178. ein Drittel Hofraithe in der Stadt, als, ein Drittel Wohnhaus und ein Drittel Hinterbau, getheilt mit Mar— garetha Stephans Wittwe und Anna Katharina Ewald; 41¾ Ruthen Garten, in der Ge— markung Fauerbach II., in den Brückengärten an Auton Eich dahier. Friedberg den 8. März 1843. Der Beigeordnete Bender. Arbeits⸗Verſteigerung. (302) Dienſtag den 21. März l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen in Burggräfenrode die zur Erbauung eines neuen Stalls zum Schulhaus erforderlichen Ar— beiten nebſt Materiallieferungen im Beiſein des Gr. Kreisbaumeiſters öffentlich wenigſtnehmend verſtei— gert werden. Riſſe, Voranſchläge und Bedingungen können auf dem Büreau des Gr. Kreisbaumeiſters zu Friedberg eingeſehen werden. 1) Maurerarbeitslohn, voranſchlagt zu 134 fl. 2478 2 51 kr. 2) Steinhauerarbeit D 3) Zimmerarbeit„ 4) Dachdeckerarbeit„ 5) Schreinerarbeit 1 6) Schloſſerarbeit 28„ 46 7) Glaſerarbeit 7 1 8) Weißbinderarbeit 13 75 11 5 9) Pflaſterarbeit 3 ſodann die Lieferung von 5 Cub.⸗-Klftr. Mauerſteinen aus den Kleinkarber Brüchen, 4600 Stück Backſtei⸗ nen, 31 Bütten Kalk und 1 Cub.-Klftr. Sand. Burggräfenrode am 9. März 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Borner. Bekanntmachung. (294) Montag den 20. März l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an Ort und Stelle zu Steinfurth die Fertigung zweier neuen Kirchenfenſter, voranſchlagt - zu 74 fl. 56 kr., unter den eröffnet werdenden Be⸗ dingungen, an den Wenigſtnehmenden in Accord ge— geben werden. Steinfurth den 8. März 1843. Für den Kirchenvorſtand: Textor, Pfarrer. Arbeits-Verſteiger ung. (306) Montag den 20. März l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in Niederweiſel in der Wohnung des unterzeichneten Bürgermeiſters in Beiſeyn des Gr. Kreisbaumeiſters ſolgende bei Veränderung der Kirchhofsmauer und Anlegung der Orts⸗ ſtraße vorkommenden Arbeiten öffentlich an die Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden. kr. 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 132 42 2) Steinhauerarbeit 216 58 3) Schloſſerarbeit 85— 4) Weißbinderarbeit 5 5— 5) Lieferung von Rockenberger Mauerſteinen 35— 60 Lieferung von 40 Bütten Kalk 100— 7) Lieferung von 1 Cub.⸗Klftr. Sand 20— 8) Die alte baufällige Mauer am Friedhof von dem alten Schulkeller von Grund aus abzubrechen und die Steine auf Haufen zu ſetzen 15 20 9) Das Pflaſter in der Vorngaſſe aufzubrechen und die Steine aufzuſetzen. 10) Den Kirchhof vom alten Keller bis an den drit⸗ ten Pfeiler abzuheben und in der Borngaſſe mit dem Grund 10—15 hohe Schichten aufzutragen 179 10 Die Gaſſe ſauber nachzuplaniren 12) Den Kirchhof deßgleichen. 4 13) In dem oberen Theile der Borngaſſe bis an den Kirchhof auf beiden Seiten der Fahrbahn die Banquette mit zwei Rinnen Schichtenweiſe zu pflaſtern von einer mittleren Breite von 410% zweimal à 20 Klftr. 14) Im unteren Theile der Gaſſe längſt der neuen Mauer das Banquett auf beiden Seiten der Fahrbahn ebenſo zu pflaſtern in gleicher Breite von 10“, zweimal à 25 Klftr. 15) Den oberen Theil der Borngaſſe zwiſchen den ge⸗ pflaſterten Banquetten nach näheren Beſtimmun⸗ gen mit einem 5“ hohem Grundbau zu ſtellen und mit einer 18˙%b6vreiten geſchlagenen Decke zu machen 5 16) Deßgl. den unteren 20“ breiten Theil der Gaſſe 17) Lieferung von 60 Cub.⸗Klftr. Steinen von Grie⸗ del oder Holzheim 240— 18) Deßgl. von 40 Cub.⸗Klf. zur Fahrbahn und Decke 120— Voranſchläge und Bedingungen werden bei der Verſtei⸗ gerung auf des Unterzeichneten Büreau eröffnet. Niederweiſel am 7. März 1843. 5 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Haub. 0 60 00 41 40 — Arbeits ⸗Verſteigerung. (303) Dienſtag den 4. April l. J., Vormittags 10 Uhr, werden in Utphe in der Wohnung des Wirths Heil die zu dem Abbruch und der Wieder⸗ erbauung eines neuen Rindviehſtalles in dem Gräf⸗ lichen Oekonomiehof daſelbſt erforderlichen Bauar⸗ beiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſtei⸗ . E gert, als: r. hell. 1) Maurerarbeit voranſchlagt z 248 41 1 2) Zimmerarbeit f i 113—— 3) Steindeckerarbeit 40 5— 4) Schreinerarbeit 12 6— 5) die Lieferung des nöthigen Kalkes 101 15— Zuſammen 515 7 1 Deßgleichen ſoll die Lieferung des etwa nöthig 06*. werdenden Kalkes bei der Reparatur der Gräflichen Gebäuden zu Laubach, Obbornhofen und Münzen⸗ berg pro 1843, alsbald hier mitverſteigert werden Es wird dieſes mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nur ſolche Handwerker zur Verſteigerung zuläſſig ſind, welche die nach der Ver⸗ ordnung vom 31. Januar 1828 vorgeſchriebene Pruͤ⸗ fung beſtanden haben, oder bereits vor Erlaß der— ſelben Meiſter geworden waren. Riſſe, Voranſchläge und Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einſicht offen. Laubach den 8. März 1843. 2 Der Gräflich Solmſ. Bauaufſeher Löffler. Bekanntmachung. a (315) Von einem der Gemeinde Dorheim gehörigen, am Dorfe ſich hinziehenden Grundſtücke, ſind in der Nacht vom 7. zum 8. d. M. 17 Stück Zwetſchenſtämme entwendet worden. Durch die eingeleitete Unterſuchung iſt eine Spur des Diebes ſo wenig als der ent⸗ wendeten Baumſtämme entdeckt worden. Indem man zur Bezeichnung der letzteren anführt, daß ſie eine Höhe von etwa 7 Fuß und eine Dicke von etwa einem Zoll am unteren Theile hatten, erſt in letzt⸗ vergangenem Herbſte gepflanzt und beſchnitten waren, und am oberen Theile des Stammes, unter den unterſten Aeſten, mit einem in die Rinde eingeſchnit⸗ tenen, nicht ſehr in die Augen fallenden F gezeichnet ſind und daß, da ſie mit den Wurzeln ausgehoben worden ſind, es kaum einem Zweifel unterliegt, daß ſie von dem Diebe als Pflaͤnztinge verkauft werden, erſucht man, alle zur Entdeckung führende Spuren dahier, oder bei der nächſten Gerichtsbehörde anzu⸗ zeigen. Dorheim den 11. März 1843. Kurfürſtliches Juſtizamt A. Schirmer. vdt. Gerlach. Aufforderung. (316) Forderungen an den Nachlaß der Wittwe des Gensdarmen Velte von hier ſind 3 Donnerſtag den 30. Maͤrz, Nachm. 2 Uhr, anzuzeigen, widrigenfalls ſie bei der Erbtheilung nicht berückſichtigt werden. 5 Friedberg den 9. März 1843. Großh. Heſſ. Landgericht 9 ö w. Edictallad un g. (317) Forderungen, ſowie Eigenthums⸗ oder Erb⸗ anſpruͤche an den geringen, wahrſcheinlich über— ſchuldeten Nachlaß des Iſaae Limburger von hier, insbeſondere auch Anſprüͤche an die von letzterem beſeſſene, in den Steuerbüͤchern aber noch der Wittwe Limburger zugeſchriebene und nunmehr der Verſtei⸗ gerung ausgeſetzte J Hofraithe in der Judengaſſe, ſind ſo gewiß bis zum Donnerſtag den 25. Mal, Morgens 7 Uhr, hier anzuzeigen, als ſie ſonſt bet Vertheilung des Nachlaſſes nicht berückſichtigt werden, resp. die er⸗ wähnte Hofraithe, als dem Iſaac Limburger gehörend, Die ſteigerün, Großerh. Die ches in Hoch (319 Erhoͤh gebaut erforde Mi S S auauffchtr gehöriger, ind in der chenſtämme terſuchung der ent⸗ dem mal aß ſie eim von etwa rſt in letz tten waren, unter den eingeſchnit⸗ V gezeichnet ausgehoben liegt, daß uft werden, ide Spuren 5 horde anzu⸗ Juſtizaut t zaun er 2 „ Gerlach. der Wittwe 2 Uhr, eilung icht kandgerich „ oder Eth⸗ inlich übel⸗ r von biet, on letzterem det Wittwe der Verſtil⸗ Judengahl⸗ 7 Ut, tbeilung us esp. die de ger gehör, angeſehen und eintretenden Falles der Kaufbrief dar⸗ über gerichtlich * 97 beſtätigt werden wird. März 1843. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Holz⸗Verſteigerung im Hochweiſeler Ge⸗ meindewald, Reviers Hoch weiſel. (318) Mittwoch den 22. d. M. werden in den Diſtrikten Großerhausberg, Brühlenberg, Lammes⸗ Friedberg den 11. hard und Burgberg, nachbenannte Holzſortimente(321) Dienſtag den 21. einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt, als: 1) 13 Stecken buchen, Leichen. tern Scheitholz, 4 13½¼„ buchen, 5) 26 ¾„ eichen, 6) 12½„ fiefern Pruͤgelholz, 7) 53„ altes buchen Stockholz, 8) 27„ friſches eichen Stockholz, 99 4½„ friſches kiefern Stockholz, 10) 126 Wellen buchen ꝛc. Reisholz, 110 450„ kiefern Reisholz, dann 12) 52 Stämme eichen, 133 3 15 buchen, 143 9 7 Nadelholz, 15) 16 Stück kiefern Stangen und 16) 69„ eichen Nutzholz, 1 Pflugsrehe und 7 Pflugshäupter. Die Zuſammenkunft und der Anfang der Ver⸗ ſteigerung findet Morgens präcis 8 Uhr im Diſtrikt Großerhausberg ſtatt. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſol⸗ ches in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Hochweiſel am 13. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Reuter. Arbeits-Verſteigerung. (319) Die zur Anfertigung eines eiſernen Thors, Erhöhung der Ringmauern und Verputzung der neu gebauten Flügel in dem Zuchthaus zu Marienſchloß erforderlichen Arbeiten, beſtehend in: Maurerarbeit, voranſchlagt zu 05 fl. 41 kr. 7 Steinhauerarbeit, Schloſſerarbeit 434„ 48„, Weißbinderarbeit 991„ 16„ ſollen Samſtag den 25. d. M., des Vormittags 11 Uhr, auf dem Directorialbureau zu Marienſchloß, woſelbſt die Riſſe, Voranſchlaͤge und Verſteigerungs— bedingungen zur Einſicht der Steigliebhaber offen liegen, an die Wenigſtfordernden verſteigt werden. Gießen am 15. März 1843. Der Gr. Heſſ. Provinzialbaumeiſter Müller. Anfertigung einer neuen Kirchenuhr.. 0 Montag den 10. April d. J, ſoll die An⸗ ertigung einer neuen Kirchenuhr für die Gemeinde Rudingshein bei Wirth Dambmann daſelbſt öffent⸗ lich an die wenigſtnehmenden Uhrmacher in Accord gegeben werden. * Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dleſes wo Uhrmacher ſind, mit dem Bemerken bekannt machen zu laſſen, daß nur mit den nöthigen Zeug⸗ niſſen verſehene Uhrmacher zugelaſſen werden. Rudingshain im Kr. Nidda den 16. Maͤrz 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Straub. Verkauf junger Bäume. März 1843, Nachmittags 2 Uhr, ſollen aus der Baumſchule der Gemeinde Oſſenheim 70 bis 80 Stück junge Aepfel und Birn⸗ bäume öffentlich meiſtvietend verſteigt werden. Bauernheim den 15. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Walthek. Heu ⸗ Verkauf. (322) In den hieſigen von Löw'ſchen Renteigebäu⸗ den liegen circa 50 Centner ſehr gutes Heu, und ſollen Quantitäten von 10 Centnern aus der Hand verkauft werden. Ziegenberg den 8. März 1843. Kirchner. Oeffentliche Bekanntmachung. (323) Montag den 3. April d. J., Vormittags 10 Uhr, wird die dem Karl Stukle von Laubach gehörige Sommersmüͤhle bei Harrbach mit dem dazu gehörigen Gute, als: 381 Klftr. Grasgarten bei der Sommersmühle, 99„ 77 daſelbſt beim Haus, 181 5 daſ. am Junkernhabel, 1331„ Acker am Habergarten, 1131„ Wieſe bei den Mühlwieſen, welche Immobilien fiscaliſches Erblehen ſind, auf dem Büreau des Gr. Buͤrgermeiſters Münch in Harrbach unter den im Termine bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert. Man bringt dieß mit dem Anfügen zur öffent⸗ lichen Kenntniß, daß der Bürgermeiſter Münch an⸗ gewieſen iſt, die ſich bei ihm deßhalb anmeldenden Kaufliebhaber die Mühle einſehen zu laſſen, und daß nur ſolche zum Mitbieten zugelaſſen werden, welche ſich über ihre Zahlungsfähigkeit gehörig aus- gewieſen haben, ſofern ſie nicht dem Gerichte als ſolvent bekannt ſind. Grünberg den 2. Marz 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Bücking. Frucht ⸗Verſteigerung. (324) Dienſtag den 21. d. M., Nachmittags 2 Uhr, kommen auf der Geſchäftsſtube des Unterzeich⸗ neten 40 Malter Waizen aus 184 lr Erndte, welche am 4. Oktober v. J. fuͤr Herrn J. C. ten Brink zu Vilbel von dem Freiherrlich von Franckenſtein' ſchen Speicher dahier erſteigert und nicht bezogen worden ſind, für Rechnung dieſes Steigerers gegen gleich baare Zahlung zur Verſteigerung. Ockſtadt den 14. März 1843. Brömſer. Bekanntmachung. a (325) Donnerſtag den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald, Diſtrikt Alterheegwald: 113 Stämme eichen Werkholz, 13 Stecken eichen Scheitholz, W„ Prügelholz, 317%„ Stockholz und 800 Stück eichen Wellen, Diſtrikt Mühlkopf: 11 Stecken birken Prügelholz, 1200 Stück birken Wellen und 2000„ ſahlweiden Wellen öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Herrn Buͤrgermeiſter der umliegenden Orte wollen dieſes in ihren resp. Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen. Altenſtadt am 11. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter i b B r„ ck. Verkauf der Gräflich Ingelheim'ſchen Hof— raithe zu Niederdorfelden. (326) Mittwoch den 22. dieſes Monats, Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehauſe zu Niederdorfelden, Churfuͤrſtlich Heſſiſchen Amts Win⸗ decken, die daſige Graflich Ingelheim'ſche— einer⸗ ſeits neben der gemeinen Gaſſe und anderſeits neben dem Friedhofe und der Nidda gelegene Hofraithe, beſtehend in: a) 5 von Holz erbauten zweiſtöckigen Wohn⸗ auſe, b) einer dergleichen mit Ställen verſehenen ge⸗ räumigen Scheuer, c) einem beſonderen Stall, ſodann d) der Hofraum und ein daran ſtoßender Garten, in verſchiedenen Abtheilungen, nemlich: 1) die Gebäulichkeiten auf den Abbruch, der Hofraum und der Garten zu 2 Bauplätzen und einem Bleichgarten eingetheilt, und 3) dann das Ganze, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an die Meiſtbie⸗ tenden verſteigt werden. Obererlenbach am 10. März 1843. Staus, Rentmeiſter. Oeffentliche Bekanntmachung. (327) Freitag den 24. März d. J., des Morgens 9 Uhr, ſollen dahier 60 Fuder Stroh von aller Gattung, jedoch größtentheils Roggen, bei der Ver— waltung des Herrn Philipp N. Schmid öffentlich verkauft werden. Langsdorf den 11. Marz 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Köhler. Hofraithe-Verſteigerung. (328) Auf die Verfügung großh. heſſ. Landgerichts dahier ſoll Montag den 24. April l. J., Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe des Martin Philippi in der Kirchgaſſe an J. Groß „ 98 und Michael Bauer gelegen, mit Pag. 44 Nr. 261 bezeichnet, beſtehend in Wohnhaus, Stall, Schwein⸗ ſtall und Gärtchen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 15. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. 5 Fritz. Arbeits- BVerſteigerung. (329) Montag den 20. März 1843, ſollen nach⸗ folgende Arbeiten und zwar: 1) zu Oſſenheim, Vormittags 10 Uhr, a) die Herſtellung der Banquette, Gräben und Reinigung der Fahrbahn von der neu erbauten Vicinalſtraße, voranſchlagt zu 178 fl. 40 kr. b) die Anlieferung von 4,5 Cb.⸗Klftr. Baſalt⸗ ſteinen, 2 zu Bauernheim, Nachmittags 2 Uhr, die Her⸗ ſtellung der Vicinalwege, beſtehend in Plankr-, Chauſſir⸗ und Grabenarbeit, voranſchlagt zu 145 fl. 58 kr., öffentlich wenigſtnehmend verſteigert werden. Die Gr. Buͤrgermeiſter des Kreiſes Friedberg werden erſucht, Vorſtehendes in ihren resp. Gemein⸗ den bekannt machen zu laſſen. Bauernheim den 15. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Walther. Holz⸗Verſteigerung. (330) Dienſtag den 21. März, Morgens 9 Uhr, ſoll nachſtehendes Gehölz im Niederweiſeler Gemeinds— walde meiſtbietend verſteigert werden: 1) 236 Stecken Buchen⸗Stockholz 29 104„ Eichen 5 3) 2975 Stück Buchen⸗Wellen 4) 1800„ Weichholz⸗Wellen 5) 2850 Eichen⸗Oberholz„ 6) 34 Stück Gerüſthölzer. Die Zuſammenkunft iſt beim Ferſtchen. Die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes Friedberg, deren Ortsbür— ger davon Gebrauch machen können, werden erſucht, die Verſteigerung öffentlich bekannt machen zu laſſen. Niederweiſel den 16. März 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter 5 a u b. Bekanntmachung. (331) Donnerſtag den 20. April l. J., Mor⸗ gens 11 Uhr, ſoll das dem Peter Müller zu Groß⸗ eichen zuſtehende Wohnhaus nebſt dem daranſtoßenden Grasgarten, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, freiwillig meiſtbie⸗ tend verſteigert werden, wozu Steigliebhaber einge⸗ laden werden. Dieſes Gebäude eignet ſich zu einem Geſchäfte und können dem Käufer noch 3¾ Mor⸗ gen Ackerland überlaſſen werden; auch kann es auf den Abbruch verkauft werden. Großeneichen den 12. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Fulda. νι⏑.ν Ihre prio 962) kann 200 a. 2 1 An Lidel geleg Bütte! reunt 2 332) 1 mittags 2. ubier 18 5 neiſbittend Ockſtadt M 333) Die chen Verſte giſctt werd 2 btaun 1 Mutte plete W braucht, ſpreu,! 1 Fruch von 1 mehrere Auf Ve fänden auf ſcheine abg Die 9 in ihren 6 Stam (334) Uſavorſta unter aur Fried! (33500 daß ich! abgehaltt tig anerk Faue (336 lehre krr (L337) Fempachtu 0 Jahre J. Merger une Ar. 261 Schwein, ſteigert ſermtiſter en nach; ben und erbauten . 40 kr. Baſalt, riedberg Gemein. ermeiſter 9 Uhr, meinds. Die Gr. Ortsbüt⸗ erſucht, laſſen. rmeiſter „Mor⸗ 1 Groß⸗ toßenden bekannt meiſtbie⸗ r einge⸗ einem Nor es auf rmelſtet Privat⸗ Bekanntmachungen. Ein junger Burſche (262) kann bei einem hieſigen Bäckermeiſter in die Lehre treten. Bei wem ſagt die Expedition d. Bl. Bekanntmachung. (311) An dem zwiſchen der Friedberger Warte und Vilbel gelegenen Kalkofen iſt jeden Tag friſcher Kalk, pr. Butte 1 fl. 12 kr. zu haben. Preungesheim den 9. März 1843. Joh. Lüdicke. Bekanntmachung. (332) Künftigen Dienſtag den 28. d. M., Nach⸗ mittags 2 Uhr, werden in dem Gaſthauſe zum Hirſch dahier 18 Fuder Roggen⸗ und 2 Fuder Waizenſtroh meiſtbietend verſteigett. Ockſtadt den 12. März 1843. J. Kipp. Mobilien⸗Verſteigerung. (333) Dienſtag den 21. März ſollen einer öffent⸗ lichen Verſteigerung gegen gleich baare Zahlung aus— geſetzt werden, als: 2 braune Wagen⸗Pferde, von 6 und 7 Jahren, 1 Mutterſchwein mit 9 Jungen, 6 Läufer, 3 com- plete Wagengeſchirre mit Scheibe, noch wenig ge⸗ braucht, 3 Ackergeſchirre, eine Parthie Waizen⸗ ſpreu, 1 zweiſpänniger Wagen, 1 Pflug, 1 Egge, 1 Fruchtfegmuhle, 1 vollſtändiges Brenngeſchirr von 1½¼ Ohm Füllung, 1 Maiſchbütte und noch mehrere Oekonomie⸗Geräthſchaften. Auf Verlangen werden auch von obigen Gegen⸗ ſtänden auf Credit bis Michaelis gegen gute Bürg⸗ ſcheine abgegeben. Die Herrn Bürgermeiſter wollen dieſes gefälligſt in ihren Gemeinden bekannt machen laſſen. Stammheim den 12. März 1843. Bermann. Mein Haus (334) neben Herrn Gaſtwirth Salzmann in der Uſavorſtadt iſt zu vermiethen. Auch kann daſſelbe unter annehmbaren Bedingungen verkauft werden. Friedberg. Simon. Bekanntmachung. (335) Ich bringe zur Kenntniß der Betheiligten, daß ich die von Gr. Bürgermeiſter Philippi dahier abgehaltene Verpachtung meiner Güterſtücke als gül⸗ tig anerkenne. e Fauerbach II. H. Sang J. Ein junger Burſche (336) kann bei einem auswärtigen Küfer in die Lehre trrten. Bei wem ſagt die Expedition d. Bl. Bekanntmachung. (337) Nachſtehende Güterſtücke, welche ich bei der Verpachtung nicht genehmigte, bin ich geſonnen auf 6 Jahre aus der Hand zu verpachten, als: In der Gemarkung Stadt Friedberg 1 Morgen 8 Ruthen im Kleingalgenfeld, an Herrn Poſtmeiſter Helmolt, zehntfrei. „ 09* 1 Viertel 15 Ruthen am Schlag neben Hrn. Langs⸗ dorf, zehntfrei. 1 Morgen 14 Ruthen am Edelspfad, zehntfrei, Ge⸗ markung Fauerbach II. 2 Viertel 6 Ruthen Garten an Herrn Morell, Gemarkung Ockſtadt. Friedberg am 15. März 1843. J. D. Fritz. Zur Naſch eri cht. (338) Unter dem Bemerken, daß die vielfältigen Aufträge zum Herumſagen von Familienereigniſſen — traurigen ſowohl als freudigen Inhalts— wie ſie bisher Hrn. Rathsdiener Manchot ſel. Andenkens zu Theil wurden, nicht ſowohl in deſſen Charakter als Rathsdiener, wie das wohl irrig hie und da angenommen zu werden ſcheint, als vielmehr in deſſen beſonders dazu geeigneter Perſönlichkeit ihren Grund hatten; erkläre ich mich bereit für die Zu⸗ kunft bei vorkommenden Fällen, falls man mir Auf⸗ träge anvertrauen wollte, Freud und Leid nach beſter Moglichkeit zu theilen und mitzutheilen. Friedberg den 7. März 1843. Dambmann, Diener des Prediger⸗Seminars. Bekanntmachung. (339) Unterzeichneter vetkauft aus der Hand Wicken, frühe Erbſen, gelbe wie weiße, wie auch eine große Quantität Roggen⸗ und Waizenſtroh; nach Belieben kann vom Erſteren/ Malter auch 2 Meſten, von Letzterem 1 Fuder gegen gleich baare Zahlung ab— gegeben werden. Oberwöllſtadt den 12. März 1843. J. A. Brozler. empfehlung. 1340) Aechter Duͤſſeldorfer und franzöſiſcher Senf a 14 und 18 kr. das Pfund, Stearinlichter à 40 und 44 kr. das Paquet, Laperdan à 10 kr., Stock⸗ fiſche à 12 kr. und holländiſche Sardellen à 48 kr. das Pfund, verkauft Friedberg. D. Fritz, in der Uſergaſſe. Einladung. (341) Alle Herren und Damen, welche im Tanzen Unterricht nehmen wollen, werden von mir höfllchſt eingeladen, künftigen Montag, als den 20. Marz d. J., Nachm'ttags 4 Uhr, wo die Tanzſtunde be⸗ ginnt, gefälligſt nach dem Saale des Hrn. Gerlach ſich zu bemühen, und bemerke noch, daß ſpäter keine Theilnehmer zu dieſer Geſellſchaft mehr angenommen werden. Es empfiehlt ſich beſtens Friedberg am 17. März 1843. G. Worret, Tanzlehrer. 100 fl. (342) liegen in hieſigem Kirchenkaſten gegen ge⸗ richtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit, am liebſten in's Landgericht Hungen. Weckesheim den 13. März 1843. Hilger, Kirchenrechner. Ein Braukeſſel (313) von 4 Ohm, 1 Bütte und 1 Kuͤhlſchiff hat zu verkaufen 5 Heinrich Anton Wolf, Wirth in Echzell. 350 fl. Vormundſchaftsgelder (344) konnen gegen gerichtliche Obligationen als⸗ dald ausgeliehen werden. Mörler. C. Horn, in Nauheim. 25 Literariſche Anzeigen. Das nützlichſte und unterhaltendſte Volksbuch! (345) In der J. C. Seitz'ſchen Buchhandlung in Ulm iſt erſchienen und durch C. Bindernagel in Friedberg zu beziehen: Wunder buͤchlein, oder enthüllte Geheimniſſe aus dem Gebiete der Sympathie, Naturlehre und natürlichen Magie, Mathematik, Gewerbskunde, Haus⸗ und Land wirthſchaft. Zum 4 Nutzen un d Vergnügen. Geh. Preis nur 24 kr. (346) Bei George Winter in Nürnberg iſt ſo eben erſchienen und bei C. Bindernagel in Friedberg vorräthig: GEORG HERW EUGH. Fragmente zur Geſchichte des Tages. Mit dem Porträt, der Biographie und dem Fac⸗ ſimile des Dichters. Herausgegeben von Alexis Publicola. 8. geh. 8 ggr. oder 36 kr. Fuͤr Kaufleute (347) empfehlen wir die bei F. Meinhardt in Arnſtadt erſcheinenden Unterhaltende und belehrende Blaͤtter fuͤr den Handelsſtand von C. G. Gotthold. Wöchentlich erſcheint ein ganzer Bogen und ko⸗ ſtet der vollſtändige Jahrgang nur 1 fl. 48 kr. Die erſte Nummer enthält: 1) Geſchichte der deutſchen Hanſa, 2) Ueber Handel und Handelsgeſchichte, 3) Entfuſelung des Brandweins, 4) Oelpapier, 5) Kapernſurrogat, 6) Vermiſchte kleine Aufſätze. Und ſo wird jede Nummer des Intereſſauten mancherlei darbringen. Um zahlreiche Beſtellungen bittet C. Bindernagel in Friedberg. „ 100. (348) Bei C. Bindernagel in Friedbekg iſt zu haben: a mburg von ſeinem Urſprunge bis zum Jahre 1842. Ein Gedenkbuch von W. A. Lieboldt. gr. 4. 142 S. Eleg. geb. Mit Stadtplan und 16 in Stahl ge⸗ ſtochenen Anſichten. Preis 1 Thlr. oder 1 fl. 48 kr. Es fehlt in dieſem Werke keines der Nachweiſe und Doku⸗ mente, welche zur Geſchichte jener großen Unglücksepoche gehören, und ſo konnte denn ein wahrer Reichthum der wichtigſten Notizen überliefert werden. Das 5 von unſern beſten Dichtern und bietet die verſchiedenartigſte Aus⸗ beute des durch die Zeitumſtände herbeigeführten Stoffes. (349) So eben iſt bei C. Bindernagel ange⸗ kommen, und wolle gratis abgelangt werden: Vollſtändiges Verzeichniß ſämmtl. Schul⸗ ſchriften von Profeſſor R. J. Wurſt. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 15 kr.; Korn: 9 fl. 40 kr. Gerſte: 8 fl.— kr. Hafer: 6 fl.— kr. Fruchte⸗Preiſe zu Mainz, am 10. Maͤrz: Waizen: 11 fl. 5er. Korn: 9 fl. 30 kr. Gerſte: 8 fl. 12 kr⸗ Hafer: 6 fl. 6 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 19. bis 25. Marz 1843. pfd Brod Preiſe. Friedberg Butzbach kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3 2 32 2 e* 6 3 6 3 4 77* 13 3 13 2 Loth. Loth. Milchbrod 14% 14% — Waſſerweck 1 47 1 5— Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 15 15 Fleiſch⸗Preiſe. 15 pf 1 Ochſenfleiſch 111 10 1 5 3 lg.; gemaͤſtetes— „Kügſleiſch ungemäſtetes 61— 6(— 15; gemäſtetes 814— 81— 5 Rindfleisch ungemäſtetes 6— 6— „Kalbfleiſch— 3 „ Schweinenfleiſch 124— 124— „Hammellleiſch 8— e „ Schaaflleiſch 55—— „Murſt von blos Schweinen 13 „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 16— 164— „Schwartenmagen 164— 16— „ Geräucherter Speck 2114— 20— „Schinken 16 4.— 118 „ Döͤrrfleiſch 16— 115— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 23— 23— 5 e ungusgelaſſen 21— 211— „Nierenfett 21— 20— „ Hammelsfett 16— 15 4— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. beigefügte Album enthält Beiträge 23 Der hat ſich an ſſt. Ich w ſaſſen. Grüt Sign btaunen du oval, Geſic Klei von seinem blau woll 05 mein Bure biöherigen Hur