irn nner Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. eee ———ů—— M33. Mittwoch, den 17. Mai 1843. Amtlicher Theil. Die Großh. Heſſ. Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen an die Großh. Heſſ. resp. Furſtl. und Graͤfl. Solmſiſchen Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe. Betreffend: Die Verbeſſerung des Zuchtſtierweſens in den Gemeinden, insbeſondere die Abhaltung von Bullenmäaͤrkten. Die nachſtehende Bekanntmachung haben Sie in Ihren Gemeinden zu veröffentlichen. Friedberg, Grünberg und Hungen den 12. Mal 1843. J. V . Krach, Kr.⸗Skr. Ouvrier. Follenius. Bekanntmachung, die Abhaltung beſonderer Bullenmärkte betreffend. Die von Seiten des landwirthſchaftlichen Vereins der Provinz Oberheſſen weiter veranſtalteten Bullen⸗ märkte ſollen abgehalten werden: in Lauterbach, Dienſtag den 13. Juni l. J., in Herchenhain, Kr. Nidda, Montag den 19. Juni l. J., in Homberg a. d. Ohm, Mittwoch den 26. le ö Wir bringen dies mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntniß, daß auch auf dieſen Märkten fuͤr Zuchtſtiere, welche nicht verkauft werden konnten, inſofern ſie tüchtig waren, Wegentſchädigungen ausbezahlt werden, und zwar, wenn ſie zwei Stunden und weiter hergekommen ſind, 24 kr. für ſede Stunde der Entfernung. Gießen den 7. Mai 1843. Der Präſident des landw. Vereins von Oberheſſen. In deſſen. Verhinderung Schneider. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Grünberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: In Unterſuchungsſachen gegen Heinrich Laubenwalder von Köͤddingen wegen Widerſetzlichkeit. Rubrikat, welcher wegen Widerſetzlichkeit detinirt wurde, iſt durch gewaltſame Erbrechung ſeines Gefängniſſes bei Gr. Landgericht zu Ulrichſtein entflohen und hat bis jetzt nicht eingebracht werden können. Ich weiſe Sie daher an, auf denſelben fahnden, ihn im Betretungsfalle arretiren zu laſſen und einzuliefern. Grünberg den 13. Mai 1843. Ouvrier. NM Das Carbolein, ein in Petersburg neu erfun⸗ denes Brennmaterial wird aus zerſtoßenen Holzkohlen, Steinkohlen, Braunkohlen und Torf bereitet. Man vermiſcht dieſes Pulver mit Oel, 2½ Theilen Waſſer, und einem Theil Lehm, worauf man eine Art Kuchen⸗ den Ziegeln ähnlich, daraus formt und ſie langſam am Feuer trocknet. Sie ſollen beim Verbrennen eine mal ſtärkere Hitze geben als Steinkohlen. In einem Vortrag, gehalten in der Akademie der Wiſſenſchaf⸗ ten zu Paris, am 31. Mai 1841, heißt es: Die Flamme iſt hell und hält lange an. Auf dem Dampf⸗ ſchiff Sirius drehten ſich die Rader bei tüchtigem Steinkohlen⸗Feuer in der Minute 12mal um, bei Carbolein⸗Feuer 19mal. *. 2 * Claus von Ranſtädt, der Hofnarr Fried⸗ richs von Sachſen, pflegte zu ſagen, wenn er einen geputzten Fremden erſcheinen ſah, an den Federn könne man dieſen Vogel nicht erkennen; man müſſe daher abwarten, bis er den Schnabel aufthue. Von einem Reiter, welcher übermäßig große Stiefel und Sporen trug ſagte er: da kommen zwei Stiefel voll Reiter! Luther ſagte, wenn ihm Einer in die Rede fiel: Zwei können wohl mit einander ſingen, aber nicht reden. So auch: Wir Deutſche haben viel grobe Sprichwörter, aber wir meinen es gut. * * Die Kuh⸗Eier. Als das Dorf Waſungen ſeinen Anfang genom⸗ men, gab es noch keine Kuͤhe alldort, ſondern lauter Ochſen. Nun wollten die Leute doch auch gern Kühe und Kälber haben; ſiehe da fuhr eines Tages ein Mann duich das Dorf, welcher Kuͤrbiſſe in ſeinem Schiebkarren hatte. Als er anhielt, um auszuruhen, fragten die Waſunger, was er Schönes da habe. Der Mann war ein Schalk und ſagte Kuh⸗Eier. Ei da wär uns ja auf einmal geholfen, ſagten die Leute, wenn Er uns nur für Geld und gute Worte Eins ablaſſen will. Der Mann ließ ſich billig fin⸗ den, ſchlug ein Stück der Waare los, gab die Ge⸗ brauchsanweiſung gratis drein, und fuhr von dan⸗ nen. Schleunigſt wurde nun ein großes Neſt gebaut und die Geſcheidſten im Dorf nach der Reihe zum Brüten darauf geſetzt. Als einſt ein rechter Schlau⸗ kopf über das Ei zu ſitzen kam, und, wie denn Leute der Art niemals Ruhe haben, der Mann auch mit dem Körpertheil, der hier ſo wichtig war, unbeſon⸗ nen hin und her rutſchte, ſchob ſich das Kuh⸗Ei aus dem Neſt, rollte dem Berg hinab und ging vor einer Hecke, die es aufhielt, in mehreren Stücken aus ein⸗ ander, aus der Hecke aber ſprang ein Haſe, welchen der Waſunger für ein Kälbchen nahm, ihm nach⸗ rannte und wie beſeſſen aus Leibeskräften ſchrie: halt, halte doch, kennſt du dann dein' Vater nit? Bekanntmachungen von Behoͤrden. f Verpachtungs⸗ Anzeige. (493) Den 8. Auguſt d. J. ſoll das Fürſtl. Solms⸗ Braunfelſiſche Hofgut zu Stockhauſen, Amts Grei⸗ fenſtein, welches Petritag 1844 leihfällig wird, in dem Locale der unterzeichneten Stelle, Vormittags 10 Uhr, öffentlich an den Meiſtbietenden unter Vor⸗ behalt höchſter Genehmigung verpachtet werden. Die Pachtung dieſes Hofguts, welches 2 Stun⸗ den von Braunfels und etwas weiter von Wetzlar und Weilburg, in einer ſchoͤnen und fruchtbaren * 178.* Gegend an der Lahn gelegen iſt, umfaßt folgende Gegenſtaͤnde: 1) ein geräumiges Wohnhaus, Brau⸗ und Bren⸗ nerei⸗Gebäude, ſowie Scheuer und Stallungen, 2) p. p. 82 Morgen Ackerland, 3) p. p. 58 ¼ Morgen Wieſen, 4) p. p. 5% Morgen Gartenland und einige ſon⸗ ſtige Nutzungen, die in den Pachtbedingungen, denen zugleich das Inventarium an Vieh, Schiff und Geſchirr beigefügt iſt, und welche in oben⸗ genanntem Lokale 14 Tage vor erfolgender Ver⸗ pachtung eingeſehen werden können, näher be— zeichnet ſind. Pachtliebhaber, die ſich über die nöthigen öko⸗ nomiſchen Kenntniſſe, ſowie uber die Mittel zur Stel⸗ lung einer Caution von 1500 fl. ausweiſen können, werden hierzu eingeladen. Braunfels den 17. Maͤrz 1843. Fuͤrſtlich Solmſiſche Rentkammer daſelbſt Denhardt. Immobilien ⸗Verſteigerung. (604) Mittwoch den 31. d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Oberrosbach die ſämmtlichen Immobilien des Bäckers Johannes Keßler daſelbſt, beſtehend in: 1) i 18[I Klftr. Hofraithe, beſtehend in einem Wohnhaus nebſt Backofen u. Stall, an Georg Engel und Gerhard Wenzel gelegen, 2)% 32,„ Garten am Oberthor, an Heinrich Anton Backes, 3) 68 54%„ unter der Stimmgabel an Johannes Lotz II., einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Oberrosbach am 3. Mai 1843. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts: Der Großh. Heſſ. Buͤrgermeiſter Lämmer. Bekanntmachung. (641) Montag den 22. dieſes Monats ſoll die Lieferung nachbenannter Beduͤrfniſſe für die hieſige Garniſon auf das II. Semeſter d. J. an die We⸗ nigſtfordernden mittelſt Verſteigerung in Accord ge⸗ geben werden, und zwar: um 9 Uhr Vormittags, das Brennöhl⸗, Lichter⸗ und Thranbedürfniß, um ½10 Uhr Vormittags, das Bedurfniß an Gerſtenſtroh, Waizenkleie und Leinkuchen, und um 10 Uhr das Brodbedürfniß. wovon man die Steigluſtigen in Kenntniß ſetzt. Butzbach den 8. Mai 1843.. J. A. Cellartus, Unterquartiermeiſter. Bekanntmachung. (644) Wegen der diesjährigen Braunkohlenver⸗ käufe auf dem dahieſigen Werk wird andurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß hinſichtlich der Braunkohlen, welche bis 1. September d. J. abge⸗ fahren werden, Zablungsfriſt gegen genügende Buͤrg⸗ (658) N ſolen in aufe W. Hefte I nicht g lich verſtel Obert Früchte 659) 11 Uhr, ſtein gege Mittwoc im Gaſtſ und 187 den verſt Schot (660) D Uhr, ſolle Ibenſtadt U cir D„ oͤffentlich Verſteiger gen, verſt Schlo S (661) ö 11 Uhr, Schaafpf den, wov Fried erſteig 662) 91 f das 5 10 Ge ein e We die Meiſtol Indem folgende d Bren, alungef, igt ſon⸗ ngungen, in oben, der Ver, naber be⸗ igen öko, zur Stel⸗ kennen, daſelbſt ormittags errosbach Johannes d in einem ackof ackofen u. engel und gelegen, chor, an ickes, abel an erden. dgerichts: neiſter ſoll die ie hieſige die We⸗ cord ge⸗ „Gahter⸗ irfniß an chen, und ſetzt 9 2 116 Ae, Ameiſter. chlenver⸗ urch zur tlich der J. abge⸗ ide Bürg⸗ * 179 ſcheine, welche jedoch nicht unter 25 Centner und nicht auf verſchiedene Abnehmer geſtellt werden durfen, bis zum Ende dieſes Jahres ſtattfindet. Nach der erſteren Zeit(1. Septbr. d. J.) werden Kohlen nur gegen baare Zahlung abgegeben. Bauernheimer Braunkohlenwerk den 8. Mai 1843. Die Bräflich Solms⸗Rödelheimiſche Bergwerksverwaltung. Waldſtreu⸗Verſteigerung. (658) Montag den 22. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem Oberrosbacher Gemeinde-Wald 102 Haufen Waldſtreu, welche am 10. d. M. ſchon einer Verſteigerung ausgeſetzt, aber wegen geringem Er⸗ lös nicht genehmigt werden konnten, nochmals öffent- lich verſteigert werden. Oberrosbach den 13. Mai 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Lämmer. Fruchtverſteigerung bei dem Gr. Rentamte Schotten. (659) Montag den 22. Mai l. J., Vormittags 11 Uhr, werden im Gemeindewirthshaus zu Ulrich⸗ ſtein gegen 40 Mltr. Gerſte und 120 Mltr. Hafer, und Mittwoch den 24. Mai l. J., Vormittags 11 Uhr, im Gaſthaus zur Krone dahier gegen 8 Mltr. Gerſte und 187 Mltr. Hafer öffentlich an den Meiſtbieten⸗ den verſteigert. Schotten den 11. Mai 1843. Der Gr. Rentamts⸗Vicar Reuling. Holz ⸗Verſteigerung. (660) Donnerſtag den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen im Walddiſtricte Eicherecke, nahe bei Ilbenſtadt: 10 circa 130 Haufen eichen Oberholz, ſowie 2„ 32 Klafter eichen Schälholz, oͤffentlich an den Meiſtbietenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen, verſteigert werden. Schloß Ilbenſtadt den 13. Mai 1843. Gräfl. von Leiningen⸗W. Rentey daſ. Bernhardt. Schaafpferche⸗Verſteigerung. (661) Samſtag den 20. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe fünf oder zehn Schaafpferchen öffentlich meiſtbtetend verpachtet wer— den, wovon der erſte den 28. dieſes Monats anfängt. Friedberg den 15. Mai 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Fritz. Verſteigerung des Pfarrhauſes zu Wölfers— heim auf den Abbruch. (662) Freitag den 19. d. M., Mittags 11 Uhr, ſoll das Pfarrhaus zu Wölfersheim, welches mit % der Gemeinde Wölfersheim und mit ½ der Ge— meinde Weckesheim zugehört, auf den Abbruch an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Indem man hierdurch die Kaufliebhaber einladet, und die Herrn Bürgermeiſter der Kreiſe Frledberg, Grünberg und Hungen um gefällige Veröffentlichung in ihren Gemeinden erſucht, wird bemerkt, daß Holz, Thüren, Fenſter ꝛc. an benanntem Hauſe in gutem Zuſtande ſich befinden. Wölfersheim den 12. Mai 1843. J. A. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Allwohn. Fruchtverſteigerung bei dem Rentamte Grünberg. (663) Mittwoch den 24. Mai 1843, Vormittags um 9 Uhr, ſoll auf dem herrſchaftlichen Speicher zu Grünberg eine Parthie 18421 herrſchaftlicher Früchte, beſtehend in Walzen, Korn, Gerſte und Hafer, öffentlich verſteigt werden. Grünberg den 12. Mai 1843. Großh. Heſſ. Rentamt daſelbſt Bötticher. Holz verſteigerung im Oſtheimer Gemeindewald, Reviers Hochweiſel, betreffend. (664) Freitag den 19. d. M. ſollen in dem hie⸗ ſigen Gemeindewald, Diſtrikt Hangerigenberg und Wehrwinken, des Vormittags präcis 9 Uhr, folgende Holzſortimente zur Verſteigerung gebracht werden: 19) 16 Stecken buchen Scheitholz, 22 10„ Pruͤgelholz, 3) 1½„ eeichen Stockholz, . 2„ Prügelholz, 5) 30„— buchen Stockholz, altes, 6) 87 Stück buchen Reisholzwellen, 7) 25„ eichen Reisholzwellen, B„ Stammholz, 9) 7„ buchen Achſen und 10) 600 Weich ⸗Reisholz⸗Wellen, wozu Steigliebhaber einladet Oſtheim den 9. Mai 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schneider. Aufforderung. (665) Konrad Kraft, Schuhmacher von Wölfers— heim, der, in Folge mehrfacher Criminalunterſuchun⸗ gen, ſchon ſeit einer Reihe von Jahren ſich abweſend befindet, und jetzt dem 68ſten Lebensjahre nahe ſteht, wird aufgefordert, ſogewiß binnen ſechs Wochen von heute an, ſeinen Aufenthalt anzuzeigen, als ſonſten die von ſeinen Kindern beantragte Ueberweiſung der, auf den Namen ihrer verſtorbenen Mutter ſtehenden Im— mobilien vollzogen werden wird. Hungen den 9. Mai 1843. Großh. Heſſ, Fuͤrſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Verſteigerung von Bauarbeiten. (666) Freitag den 26. Mai, Vormittags 10 Uhr, werden in dem Gaſthauſe des Herrn Hieronimuß dahier die an den hieſigen Seminargebäuden erfor— derlichen Baureparaturarbeiten an die Wenigſtfor— dernden in Accord gegeben. . 180 Nach dem Voranſchlag betragen dieſe Arbeiten: 1) Maurerarbeit 21 fl.— kr. 2) Steinhauerarbeit 17„ 20„ 3) Zimmerarbeit 57„ 28/ 4) Schreinerarbeit 133% 10„ 5) Glaſerarbeit 33„ 24 6) Weißbinderarbeit 14„ 42„ 7) Schloſſerarbeit 8„ 12, 8) Spenglerarbeit 33% 36% f Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 15. Mai 1843. l Der Gr. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. A Privat⸗ Bekanntmachungen. Weißbinderarbeit. (667) Der Oelfarbanſtrich und das Theeren an den Schießhäuschen der hieſigen Schützengeſellſchaft, zu 24 fl. 57 kr. verüberſch'agt, ſoll Montag den 22. d. M., Nachmittags 1 Uhr, im Hecht'ſchen Wirth⸗ ſchaftslocal wenigſtnehmend in Akkord gegeben werden. Friedberg den 12. Mai 1843. Ruths. Waaren⸗ Empfehlung von Heinrich Mack in Friedberg. (668) Ich verfehle nicht, dem hieſigen, ſowie auch dem benachbarten Publikum die ergebenſte Anzeige zu machen, daß ich zur bevorſtehenden Sommer⸗ Saiſon wieder mit einer ſehr bedeutenden Auswahl meiner bekannten und ſchönen Mode⸗Waaren, als: feiner Sommerzeuge zu Herrn-Röcken und Hoſen, Buckskings, ächten ſranzöſiſchen Kattuns, Maßlin, Jaconet, Thybet, Mousseline de laine, Seidenzeug, Druckzeug, Barchent, Zwilli b, baumwollenen Bett— zeugs, ſowie ſeidener und wollener Sommer⸗Shawls, Damaſt⸗Shawls und pariſer Shawls verſehen bin. Ferner empfehle ich noch mein bekanntes Lager wolle⸗ ner Tücher von allen Farben und noch vieler ſonſtiger in dieſes Fach einſchlagender Artikel. Ich werde ſtets bemüht ſeyn, jeden, der mir Zutrauen ſchenkt, billig und feell zu behandeln, und auf Verlangen den äußerſten Preis zu ſetzen. Ein goldner Ohrring, (669) mit goldnen Glöckchen, iſt vom Landgericht bis vor das Mainzerthor verloren worden. Der red— liche Finder wird gebeten, denſelben bei der Expe⸗ 1 dieſes Blattes gegen eine Belohnung abzu⸗ geben. Hofraithe⸗ Verkauf. (670) Meine in der Kirchgaſſe dahier, an Michael Bauer und Ph. J. Groß gelegene Hofraithe, beſtehend in einem Wohnhaus, Stall und Gärtchen, bin ich geſonnen aus freier Hand zu verkaufen. Friedderg. Martin Philippi. Ein lad ung. (671) Alle Herrſchaften hieſiger Stadt und Umgegend werden von mir hoͤflichſt eingeladen, an dem Abſchiedsball, welchen ich meinen Schu⸗ lern den 21. Mai 1843 in dem Saale des Herrn Gerlach zu geben geſonnen bin, gefaͤlligſt Theil nehmen zu wollen. Fuͤr jede Bequem⸗ lichkeit und alle moͤgliche Annehmlichkeiten wird beſtens Sorge getragen werden. Friedberg den 16. Mai 1843. 8 Worret, Tanzlehrer. 150 fl. Vormundsgeld (672) liegen gegen gerichtliche Sicherheit zum Aus⸗ leihen bereit bei Wagnermeiſter Hanſtein. Ein Vorder ⸗Wagen (673) für ein Pferd und einige Dachfenſtergeſtele ſind zu verkaufen von Friedberg. Friedrich Müller. Ein vollſtandiges Logis, (674) in mehreren heizbaren Zimmern ꝛc. beſtehend, iſt zu vermiethen. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. 2000 Gulden, (675) welche im Ganzen oder auch in 2 Abthei⸗ lungen abgegeben werden können, liegen zu 4½% gegen doppelten Einſatz zum Ausleihen parat. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition d. B. Eine bedeutende Parthie (676) guter Fäſſer, 2 bis 4 Ohm haltend, die ſich zum Lagern von Brantwein, Aepfelwein und Bier ſehr gur eignen, ſo wie auch mehrere dauerhafte Pfuhlfaͤſſer und ein ſtarkes Quantum Heu habe ich zu verkaufen. Großenlinden. Jean Goſſi. Literariſche Anzeigen, (677) Im Laufe des Jahres 1842 find unter Anderen bei G. D. Bädecker in Eſſen erſchienen und durch C. Binder nagel in Friedberg zu beziehen: f M. Wagner(Inſpector des Seminars zu Brühl) wohl⸗ feiles Hülfsbuch für Bürger⸗ und Bauersleute. Die Anfertigung jeder Art ſchriftlicher Aufſätze. Er ſte Ab⸗ theilung. Dritte Auflage. geh. 14 kr. Gerhard Terſteegen's nachgelaſſene Aufſätze und Ab handlungen, zum erſtenmal dem Druck übergeben. 125 3 6 kr. —„— Anſichten über das heil. Abendmahl. geh. 9 kr. —„— unpestheiiſcher Abriß chriſtlicher Grund⸗ wahrheiten in Fragen und Antworten. Zweite Aufl. geh. 1 fl. 30 kr. —,— geiſtliches Blumeng ärtlein inniger Seelen. Oder kurze Schlußreimen, Betrachtungen und Lieder über allerhand Wahrheiten des inwendigen Chriſtenthums. Nebſt der Frommen Lotterie. Vierzehnte Auflage. Preis auf Maſchinenpapier. geh. 1 fl. 21 kr. Preis auf fein Papier geh. ne, —%— das verborgene Leben mit Chriſto in Gott. Nach dem Franzöſiſchen des Bernier⸗Louvigny. Fünfte Auflage. geh. 1 fl. 48 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. Friedb uͤberzer ſtumme hat. E der, d mußle, ei, lie ſeres Lan Thränen wehmüth ſtimnt Sonſt ſtehend, ſonſt f: offnet Händen was de kommen Gottes, Sollte freudig Meuſche dete in Unter d thut. 7 dahin j liches erziehe, des Gle Hoffnun der Gut helle leu Ju Taubſtun ſender di kannt, W. und der!