— „ Intelligenzblatt don 1 ul. 1 ſich 9 Aguen, ö 9 1 110er für die 90 kr* asc p Oberbeſſen im Al B N cel. 3 a rovin erbeſſen im emeinen, **. in die . bis 7. e At e Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen 18 im und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. del. und A. 2 Ww. We rnagel 8 93. Sonnabend, den 16. Dezember 1843. daten und— e eben. a Amtlicher Theil. U ſeit dem 1 2 N 2 n dune, Oeffentliche Einladung. de hiermit Betreffend: Die landwirthſchaftliche Bezirksvereinsverſammlung. Die Mitglieder des landwirthſchaftlichen Vereins, resp. Bezirksvereins, ſo wie die Herrn Buͤrger⸗ meiſter im Kreiſe Friedberg werden zu einer Vereinsverſammlung auf Mittwoch den 27. d. M., Vormit⸗ Kees e e d Rathhaus dahier ergebenſt eingeladen. Als Gegenſtände der Berathung werden men: 50 1) Vorſchläge über ein verbeſſertes Felder⸗Syſtem. Daaren 29 15„ Verbeſſerung des Geſindes. in ſchö⸗ 30 75 und Plan⸗Vorlage über einfache und zweckmäßige Faſelſtälle. bt ich 4 1 über Beförderung der Wieſencultur. de etdal N„ Gemeinde-Baumſchulen. 1* 6) Erörterung der Frage über die Nothwendigkeit und Nützlichkeit von Fruchtmagazinen und endlich — ab. 7 05 Feſtſtellung der Wuͤnſche und Anforderungen des Bezirksvereins bezuglich des Voranſchlags May. es Provinzialvereins pro 1844. Friedberg den 10. Dezember 1843. dauſts an Der Großh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg, ind fan als I. Vorſtand des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins daſelbſt, Küchler. Außer Zweite Generalverſammlung des Vereins zur Unter⸗ 15 den eig e eee l n e n N N. in jedem Kreis⸗ oder Landrathsbezirke ſoll eine ſolche Com⸗ uit ſtützung 1 Beaufſichtigung der aus den großh. miſſion beſtehen, deren Vorſtand der betr. Kreis⸗ oder Land⸗ 4 heſſ. Landes⸗ und Provinzial⸗Strafanſtalten Ent⸗ rath(im Stadtb Mai iftsüberba t ſich be⸗ J m Stadtbezirke Mainz wegen Geſchäftsüberhaͤufung 1 4 laſſenen, zu Gießen, am 21. October 1843. des daſigen Kreisraths, der Bürgermeiſter), und welche in ad welche Die Großherzoglich Heſſiſche Zeitung hat in Nro. 82 den größeren Bezirken 7 bis 9, in den kleineren aber 5 en, habe und 83 vom 23. und 24. März 1842 über die am 14. Mitglieder zählt, deren 3, wo möglich, im Wohnorte des März J. J. zu Darmſtadt ſtattgehabte erſte General⸗Verſamm⸗ Vorſtandes oder deſſen Nähe domiciliren. In Verhinde⸗ zel! lung dieſes gemeinnützigen Vereines Bericht erſtattet und rungsfällen ernennt der Vorſtand ſich einen Subſtituten 9 ö dabei Näheres über deſſen Zwecke und die Beſtimmungen aus der Zahl der Commiſſionsmitglieder. Dieſe wurden auch 1. ſeiner Statuten mitgetbeilt. Hiernach ſoll jährlich wenigſtens ſofort für ſämmtliche Bezirke ernannt. Hierauf vereinigte einle Generalverſammlung gehalten werden und zwar abwech⸗ in erwähnter Ausſchußſitzung man ſich bezuglich der, nach 9. ſelnd in den drei Provinzen des Großherzogthums. Der Prä⸗ 14. o der Statuten über die zu bewilligenden Unter⸗ Deibnach⸗ ſident des Vereines, Gr. Geheimerath v. Kuder, hatte dem⸗ ſtuͤtzungen feſtzuſetzenden Grundſätze dahin: Vor allem tiwaaret, gemäß die 2. Generalverſammlung auf den 21. Oktör. iſt die moraliſche Beſſerung der entlaſſenen Sträf⸗ 10 d. J. im Saale des Buſch'ſchen Gartens zu Gießen, Vor⸗ linge ins Auge zu faſſen und, um Mißbrauch zu verhüten, Aus wa mittags 9 Uhr, anberaumt. Sowohl aus Gießen ſelbſt, als denſelben in der Regel keine unterſtuͤzung in Geld, ſondern „ Amithe aus Grünberg, Lich, Hungen ꝛc. hatten ſich an der Sache be⸗ nur in ſolchen Gegenſtänden zu ertheilen, deren ſie zu ihrem 10 fall ſonders Theil nehmende Mitglieder des Vereins eingefunden. Fortkommen und ihrer Beſſerung bedürfen. Wo aber eine Der Präſident erklärte die Verſammlung für eröffnet und der Rechenſchaftsbericht der Centralbehörde über die Wirkſam⸗ keit des Vereins im abgewichenen Jahre wurde verleſen. In der 1. Ausſchußſitzung am 23. Mai 1842 hatte man, zur Ausfuhrung des§. 15 der Statuten, welcher die Bildung Unterſtützung an Geld nöthig, iſt dieſes nicht ihnen ſelbſt, ſondern nur den zu ihren Aufſehern beſtellten Perſonen, oder denjenigen, bei welchen ſie behufs angemeſſenen Verdienſtes untergebracht ſind, anzuvertrauen, um es ihnen nach Beduͤrf⸗ niß zu ſpenden. Demgemäß werden den Entlaſſenen Klei— * 436„* dungsſtücke ꝛc., Handwerksgeräathe ꝛe., Materialien ꝛc., zum Betriebe ihres Handwerks ꝛc. in Natur gereicht. Hand⸗ werksmeiſter, weiche Entlaſſene als Geſellen oder Lehrlinge aufnehmen, perſonen, bei denen ſie als Taglöhner oder Dienſt⸗ boten eintreten, oder die ſie krank oder arbeitsunfähig ver⸗ pflegen, erhalten als Prämie fuͤr die Aufnahme und Ver⸗ ſorgung der Entlaſſenen einen Geldbeitrag. Im Uebrigen wurden die Bezirkscommiſſionen auf die F. 1720 der Sta⸗ tuten als Norm ihres Verfahrens verwieſen.—— Nach der abgeſchloſſenen und geprüften Vereins-Caſſe-Rechnung für 1842 betrug die Einnahme: aus mildem Staatsfonds(der Hälfte der deßfallſigen Dividende der Münchner⸗Achner⸗Feuer⸗ verſicherungsgeſellſchaft) 1500 fl., Beiträge der Vereinsmit⸗ mitglieder 1654 fl. 34 kr., beſondere Gaben 53 fl. 36 kr., zuſ. 3208 fl. 10 kr.; die Ausgabe: Unterſtützungen 809 fl. 41 kr., Verwaltungskoſten 543 fl. 37 kr.,) Hebgebühren und Honorar des Rechners 125 fl. 15 ½ kr., Sonſtiges 17 fl. 35 kr., zuſ. 1496 fl. 9½ kr. Es verblieb hiernach Kaſſevorrath für 1843: 1712 fl. J kr.— (Schluß folgt.) *) Die Einrichtung eines Bureau's ꝛc. erhöheten die Ver⸗ waltungskoſten im erſten Jahre. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Garten⸗Verſteigerung. (1524) Montag den 8. Januar 1844, Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe der der Frau des Geometer Bindernagel II. zuſtehende Garten zwiſchen dem Nauheimer Weg und der Ockſtadter Grenze, an Franz Heck gelegen und 2 Morgen 27½ Ruthen haltend, öffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden. Friedberg den 23. November 1843. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1581) Mittwoch den 27. Dezember 1843, Mor⸗ gens halb 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Lieferung des zur Straßenbeleuchtung und zur Nacht⸗ wache benöthigten Oels und der Lichter für das Jahr 1844, ſodann das Reinigen der Straßen und der Transport der Armenfuhren von Ort zu Ort oͤffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 7. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Büͤrgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1582) Mittwoch den 27. Dezember 1843, Mor⸗ gens um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das Einkommen von der Stadtwage, vom Standgeld an Wochen⸗ und Jahrmärkten und von der Butterwage während des Jahrs 1844 öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden verpachtet werden. Friedberg den 7. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanut machung. (1593) Montag den 18. d. M., Vormittags um halb 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe der Ludwig Wagenknechts Ehefrau gehören⸗ den Gegenſtände, als: die Hofraithe mit Muͤhlbau, zwei Mahlgänge, ſammt Oelmühle, Scheuer und Stall, die Neumühle genannt, ſammt 2 Mg. 3 Vt. 32 Rth. an der Mühle liegendem Garten, ſodann 2 Pt. 18 Rth. Garten an dem Muͤhlgraben neben Heinrich Müller gelegen, ſowie auch das Baumſtück auf dem Hirſchenrain, an Engelhard Bechſtein gelegen, ein Acker Pag. und Nr. Js 16 17 am Hirſchenrain, ein Baumſtück, 99 Rth. haltend, Pag= 127 1 Morg. 27 Rth. Acker mit Klee an der Judenhohle, wegen geſchehenen Nachgebots nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Zu gleicher Zeit ſollen noch in der Hofraithe ſich befindende ohnge⸗ faͤhr 2 Wagen Miſt, 25 Centner Heu und Grummet, 1 Aufſteckkamm, 1 Waſchſeil, 1 Geldgurte und 1 Heu⸗ ſeil dem Verkaufe ausgeſetzt werden. Friedberg den 7. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1597) Dienſtag den 19. Dezbr. 1843, Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll in Obermörlen an Ort und Stelle die Wegſchaffung des bei Planirung der Orts⸗ ſtraße gewonnenen Grundes, öffentlich an die Wenigſt⸗ fordernden verſteigert werden. Friedberg den 10. Dezember 1843. Der Großh. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Baumaterialien Verſteigerung. (1612) Künftigen Freitag den 22. dieſes Monats, des Vormittags um 10 Uhr, ſollen mehrere Bau⸗ materialien von dem Abbruche des alten Schloßbaues zu Grünberg, beſtehend: 1) in bedeutender Quantität ganz gutem und zur Auffuͤhrung von Gebäuden noch ſehr brauch⸗ barem Eichenholz, 2 in Schieferſteinen, 3) in ſonſtigem Gehölze und 4) in mehreren noch brauchbaren Fenſtern, gegen gleich baare Zahlung meiſtbietend verſteigt wer⸗ den und wird hierbei zugleich bemerkt, daß bei an⸗ nehmbarer Bürgſchaft zur Zahlung der Baumateria⸗ lien bis zum 1. April 1844 Friſt geſtattet wird. Die Großh. Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Grünberg den 9. Dezember 1843. Der Großh. Rentamtmann Bötticher. Obligations-Verlooſung. (1613) Bei der heutigen Verlooſung der für das Jahr 1843 abzutragenden 1200 fl. Gemeindeobli⸗ gationen ſind die Nummern 54, 39, 63 und 61 jede mit 200 fl. und 93, 120, 148 und 132, jede mit 100 fl. rückzahlbar geworden. Die Inhaber gedachter Partial⸗Schuldverſchrei⸗ bungen werden hierdurch aufgefordert, gegen quittirte Rückgabe dieſer Schuldſcheine, die Beträge bis zum 1. Februar 1844 bei der hieſigen Gemeindekaſſe in (1616 denen B welche un ihte Feu ich, ſo mir gen geſtellt! Mel (1617 10 Uhr ler zu uro a ugerneſſn d. 73 1 Vormit⸗ au Ort und g a9 der Orts⸗ die Denigſ⸗ ö ö eisdaumeiſter uſen. rung. es Monats, idrere Bau ⸗ Schloßbaues Atm und zur ſeht brauch ſtern, verſteigt wer ⸗ daß bei an⸗ Baumateria⸗ ttt wird. gend werden launt machen Nentamtmann iche. ug. der für das emeindeobli⸗ 63 110 61 10 10, jede aulverſchrei⸗ 1 en quittirt igt bis zun geindelaſſe i. 4 Empfang di weiteren Zinſen gezahlt werden. „ 437* zu nehmen, indem von dleſem Tage an keine Simon Lindheimer zu Friedberg oder bei dem iſrael. Gemeinderechner dahier in Empfang zu nehmen, weil 9. Dezember 1843. ſpäter keine Zinſen mehr davon bezahlt werden. Rockenberg den Der 05 bel 3 Münzenberg am 3. Dezember 1843. re b. Der Vorſtand Hirſch Mayer. S Holz ⸗Verſteigerung. (1614) Dienſtags den 19. d. M. Vormittags 10 i. Uhr, ſollen im Walddiſtrikte Eicherecke, nahe bei Privat⸗Bekanntmachungen. n—— Gute Stearin⸗Lichter circa uchen Wellen,(1586) und ächte Bremer Cigarren habe ich „ 3205 ſichten Wellen und f in Commiſſion erhalten und kann ich dieſelben zum „ 450 Ane Stangen von 30 bis 40 Fabrikpreis abgeben. uß Länge led berg. Chr. 1 oͤffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleich baare n En khr. menen Empfehlung. Zahlung verſteigert werden. Schloß Ilbenſtadt den 11. Dezember 1843.(1591) Der Unterzeichnete erlaubt ſich hiermit Gräflich von Leiningen W. Rentey einem geehrten Publikum ſeinen bedeutenden Vorrath Bernhardt. feinen Confectes, eine reiche Auswahl von Kin⸗ Verſteigerung. derſpielwaaren, Neißzeugen, geſchmackvoll ge⸗ (1615) Montag den 48. d. M., Vormittags 11 arbeiteten Stammbüchern, Schachſpielen, ſo⸗ Uhr, ſeu ein der Gemeinde Melbach zuſtehender wie noch viele andere Artikel, welche ſich beſonders ſchlachtbarer Faſelochs meiſtbietend verſteigert werden, zu Weihnachtsgeſchenken eignen, in empfeh⸗ wozu Kaufliebhaber eingeladen ſind. lende Erinnerung zu bringen, und wird das ihm Melbach den 12. Dezember 1843. N 70 Aae e bei möglichſt billigen Ptei⸗ : en zu erhalten ſuchen. 9550 wa ee Auch ſind Meſſer und Gabeln zu verſchiedenen Preiſen bei mir zu haben. C. Ch. Nagel I., Bekanntmachung. Friedberg. 6 2 1255 97010 5 d. 82 dahier Alben, Buchbinder und Antiquar. en 2 e jele Feuereimer zurückgeblie en, E m pfehlung. welche unkennbar ſind. Diejenigen Gemeinden, welche ihre Feuereimer noch zurückerhalten haben, erſache(1608) Meine bekannten Kinderſpiel⸗Waaren ich, ſowohl die Anzahl als auch die Kennzeichen ſind auch fuͤr die kommenden Chriſttage in ſchoͤ⸗ 95 14 3 zu wollen, damit ſie ihnen zu⸗ 5 e wieder 7 5 8 Auch 2 eſtellt werden konnen. 5 85. 4 9 eine ſchoͤne Auswahl Geſellſchafts⸗Spiele erhal⸗ Mel bach den 11. Dezember 1843. n K 5 a Der großh. heſſ. Bürgermeiſter ten; Beides gebe ich zu billigen Preiſen ab. Keil. Friedberg. Wilhelm May. Frucht⸗Verſteigerung. Von den beliebten Lyoner Etuis (1617) Mittwoch den 20. Dezember, Vormittags(1610) von Paliſanderholz, welche ſich be⸗ 10 Uhr, ſoll aus der Concursmaſſe des Jakob Kiß⸗ ſonders zu Weihnachtsgeſchenken eignen, und welche ler zu Heldenbergen im vorigen Jahr ſo ſtarken Abgang fanden, habe 10 5 Fuder Roggenſtroh, ich wieder eine reiche Auswahl erhalten. 25 6„ Gerſtenſtroh, Friedberg. C. Chr. Nagel I., 3 4 1 Sun Buchbinder. 7 aſerſtro 2 8 5 40 Körbe Spreu, Aechte farbige geſteppte Bettdecken 6) 80 Mltr. Kartoffeln,(1619) in ſchöner Auswahl und zu ungewöhnlich verſteigert werden. dilligen Preiſen, welche ſich zu Weihnachtsgeſchenken Heldenbergen den 13. Dezember 1843. ſehr eignen, haben wir ſo eben erhalten und empfeh⸗ Der großh. heſſ. Bürgermeiſter len ſie beßtens. J. Fürth ſeel. Erben. Pauly. Güter ⸗Verſteigerung. Bekanntmachung.(1620) Mittwoch den 27. d. M., Vormittags 11 mehrere Gärten (1618) Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe auf ſechs Ter⸗ der iſraelitiſchen Gemeinde Obligationen zu Mün⸗ und Baumſtuͤcke abtheilungsweiſe zenberg iſt die Obligation Nro. 33 den 1. Januar 1844 rückzahlbar geworden. Beſitzer dieſer Obligation wird daher aufgefordert, ſein Geld entweder bei dem Handlungshauſe Herrn nähere Auskunft ertheilen. zu 100 fl. auf mine freiwillig verſteigert werden. Auch können die Der Guͤterſtücke aus der Hand verkauft werden, und kann der Gartenſchütze Vol p den Kaufliebhabern * 438 K Annonce. (1621) Der Unterzeichnete bringt in empfehlende Erinnerung, daß er auch dieſes Jahr folgende Con⸗ ditoreiwaaren in beßter Qualität verabreicht, als: feine Marzipan⸗Figuren, plattes Marzipan, geröſtete Mandeln, Macronen, Biscuit, Zuckerbackwerk, Anis⸗ gebacknes und Lebkuchen. Friedberg. Conrad Stelz, in der Uſergaſſe. Empfehlun g. (1622) Ich mache einem hieſigen, ſo wie dem be⸗ nachbarten Publikum die ergebenſte Anzeige, daß ich von heute an wieder Kuͤhe und Rinder ſchlachte. Ich werde ſtets bedacht ſeyn, meine Abnehmer beß⸗ tens zu befriedigen, und bitte deßhalb um zahlreichen Zuſpruch. Friedberg. Heinrich Schäfer, 8 Metzgermeiſter. Mobilien⸗ Verſteigerung. (1623) Dienſtag den 19. Dezember d. J., Mor⸗ gens um 9 Uhr, wollen die Erben der Johs. Klein's Eheleute mehrere Gegenſtände einer offentlichen Ver⸗ ſteigerung ausſetzen laſſen, als: ein Paar Ochſen, 1 in gutem Zuſtande ſich befindlichen Wagen, 10 bis 12 Fuder Waizen⸗, Hafer und mehrere Fuder Erbſenſtroh und 20 bis 30 Malter Kartoffeln. Ockſtadt den 13. Dezember 1843. Die Erben. Ein noch brauchbarer Branntwein⸗Keſſel, (1624) 2 bis 3 Ohm haltend, nebſt Huth und Schlangenrohr wird zu kaufen geſucht. Frankirte Offerten unter C. C. nimmt die Expedition an. Guten alten Nordhäuſer Frucht⸗ (1625) und Treſter⸗ Branntwein verkauft die Maas zu 40 kr. Friedberg. Friedrich Schweitzer. Eine goldne Vorſtecknadel (1626) iſt am vorigen Sonntag, wahrſcheinlich vom Trappiſchen bis zum Gerlachiſchen Hauſe, ver⸗ loren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dieſelbe gegen eine angemeſſene Belohnung bei der Expedition dieſes Blattes abzugeben. f 2 Viertel Garten (1627) im Schützenrain und 2½ Viertel hinter der Burg ſind zu verpachten. Wittwe Groß. Ca bel jau, Schellfiſch, Sardellen, 11628) neue marinirte, ſo wie neue Lack⸗Haͤringe, gebrannten Java⸗ und Eichel⸗Kaffee verkauft billig J. Jöckel. Feinſten braunſchweiger Flachs (1629) habe ich erhalten und gebe ſolchen zu den billigſten Preiſen ab, wie auch leere Oelfäſſer in Eiſen⸗ und Holzband von 2 bis 6 Ohm. Friedberg. M. L. Goldmann. (1630) Hir. Johannes Millers vielfach erprobtes und einzig ächtes Schweizer Alben⸗Kraͤuter⸗Haar⸗Oel, das beſte und unübertrefflichſte Mittel, auf Glatzen, Platten und Kahlköpfen einen uͤppigen Haarwuchs zu erzielen und Schnurr⸗ und Backenbärte herauszutreiben. Preis einer Flaſche mit Gebrauchsanweiſung 54 kr. „„Dieſes bis jetzt als das beſte anerkannte Haar öl hat die vorzüglichen Eigenſchaften, daß es nicht nur zur Ver⸗ onerung und Erhaltung der Haare beiträgt, ſondern auch das Wachsthum derſelben außerordentlich befördert und zugleich ein angenehmes Parfüm iſt. Für Friedberg und Umgegend iſt daſſelbe nur einzig und allein acht zu haben in der Buchdruckerei der Expedition dieſes Blattes. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 10 er. zu 200 Pf.; Korn: 8 fl.— kr. zu 190 Pf.; Gerſte: 5 fl. 30 fr.; Hafer: 3 fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Mainz, am 8. Dezember. Waizen: 9 fl. 43 kr. Kern: 7 fl. 25 kr. Gerſte: 6 fl. 5 kr. Hafer: 3 fl. 44 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 17. bis 23. Dezember 1843. pfd Brod ⸗ Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib ⸗Roggenbrod 3— ö As 2 7 1 5 3 5 2 41* 1 11 2 11 1 Loth. Loth. — Milchbrod 14% 1 4 — Waſſerweck 15 14 5 —[Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 101 57 141 5% Fleiſch⸗Preiſe. 1 55 1 Ochſenfleiſch 1 132 12 Ange; gemaͤſtetes 10 2 10 2 „Kühfleiſch ungemaͤſtetes 94 15 2 ö; gemaͤſtetes 10 2 01 2 f Rindfleisch; ungemäſtetes i „Kalbfleiſch 101— 0 „Schweinenfleiſch 12 1 124— „Hammelfleiſch 9— 9— „Schaaffleiſch b 7—(— 1— „Wurſt von blos Schweinen 14— 144— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 16— 16— „Schwartenmagen 16— 16— „ Geräaucherter Speck 22— 22— „Schinken 18— 18— „Dörrfleiſch 18— 18— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 21— 214— 1 dito unausgelaſſen 19— 194— „Nierenfett 211— 214— „ Hammelsfett 15 15— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler. Die Polizeitaxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Bindernagel in Friedberg. 0 9 in ſtr 8 füt kommen der gro einfinde Prozeßſ üͤberwa ohne A 9 auß an dieſen bekan Extra. Beilage zu Nr. 98 des Jutelligenzblattes für Oberheſſen. Amtlicher Theil. Das Großherzoglich Heſſiſche Landgericht Butzbach an die Großh. Bürgermeiſter des Bezirks. Die Eintheilung des Bezirks und den Geſchäftsgang bei dem Landgerichte Butzbach. Durch die Zutheilung der Orte Ober- und Niedermörlen ſammt den dazu gehörigen Höfen, Häuſern und Mühlen zu dem hieſigen Landgerichte erleidet die bisherige Bezirks⸗ und Geſchäfts⸗Eintheilung keine Abänderung. Als Geſchäftstage beſtimmen wir ) für Obermörlen und was dazu gehort den Dienſtag p) fuͤr Niedermörlen den Donnerſtag jeder Woche. Der Freitag bleibt für den ganzen Bezirk. Geſchäftstage ſind demnach 10 in ſtreitigen Rechtsſachen(einſchließlich der Erwirkung von Mahnzetteln, Zahlbefehlen u. ſ. w.) a) für die Orte Butzbach, Hauſen, Oes, Bodenrod, Maibach, Münſter, Langenhain, Ziegenberg, Obermörlen, Oſtheim, Hochweiſel und Fauerbach der Dienſtag; p) für Niederweiſel, Niedermörlen, Steinfurt, Oppershofen, Rockenberg, Kirchgöns und Pohlgöns der Donnerſtag. in nicht ſtreitigen Geſchäften, als ganzen Bezirk. Die Einrichtung, d häfte, ſo weit nur immer thu werden, hat ſich als zwe ber nur dann beſtehen, thun haben, ſich frühzeitig einfinden. F inwohner von Butzbach und Niederweiſel wird die erſte Vormittagsſtunde beſtimmt, in den Sommertagen um 7 Uhr, in den Wintertagen um 8 Uhr. Nach dieſen i i Pohlgöns, Rockenberg und die übrigen Orte, je nach der ihm beſtimmten Stunde kommen Oſtheim, Hochweiſel, Fauerbach, Kirchgöns, der größeren oder geringeren Entfernung. Wer ſich nicht frühzeitig oder zu a einfindet, wird entweder zurückgewieſen, oder die Handlung, wo es nach den Geſetzen zulaſſig iſt, wie in Prozeßſachen, ohne ihn vorgenommen. Die Gerichtsdiener ſind angewieſen, das Erſcheinen der Leute zu überwachen, dieſelben anz daß ſie möglichſt bald vorkommen. Das Zulaufen Betreffend: Kauf-, Tauſch⸗ und andern Verträgen der Freitag für den nlich, des Vormittags vorgenommen aß alle Geſch wenn Alle, welche bei uns zu ckmäßig bewährt, kann a ar die E umelden und dafür zu ſorgen, weitläufige Termine ohne Anmeldung iſt gänzlich unterſagt. Wir werden, um nicht leicht Jemand des Vormittags unabgefertigt zu laſſen, auf andere Stunden und Tage verlegen, erwarten übrigens, daß ſich die Bezirksangehörigen genau nach dieſen Vorſchriften, die eben ſo ſehr in ihrem, als in unſerem Intereſſe erlaſſen ſind, richten werden. Sie wollen dieſe Beſtimmungen nach dem Eintritte des neuen Jahres nochmals durch die Schelle bekannt machen laſſen, und daß es geſchehen, bis zum 15. Januar 1844 berichtlich anzeigen. Völcker. Butzbach den 25. November 1843. n ——— * ſo man hrückſchtigt Intelligen; lleinerer Sch aß es von de un, während bon den Gro Umgegend we * Der 2 1 f. 12 f. iſt das Darmſta Die 0 jede folgende Wend bei mi Morgen an bi N Joſtverwallu Frie Zweite Gen ſtützung heſſ. Lan laſſenen, Wiewohl ſtulrt ins ſehr kurz iſt; kate und da ſchon für ve daben wieder ſich, ſondern mal verpflich ciellen Verz Pfleglinge f wie ſie ſich empfingen lichen Ge Betrugs, wundung, Strafen 9. ler unter 3 bon 50, Entlaſſenen guten Weg Unterſtützun ung des ſe Manner, w. um die Beſſ Lohn finden ahnung, um